Einführung in den LinkedIn-Kampagnenmanager 2024
Wir zeigen Euch, was der LinkedIn Kampagnenmanager ist und wie Ihr ihn nutzen könnt
- Was ist der LinkedIn Kampagnenmanager und wer benötigt ihn?
- In drei Schritten den LinkedIn Kampagnenmanager einrichten
- Was ist ein LinkedIn Audience Network und was eine Audience Expansion?
- LinkedIn Kampagnenmanager – Festlegung des Budgets und des Zeitplans
- Erstellung des Anzeigeentwurfs im LinkedIn-Kampagnenmanager
- Wie wertet Ihr die Kampagne aus und optimiert sie bei Bedarf?
- Mit diesen Tools könnt Ihr Eure LinkedIn-Kampagnen organisieren, verwalten und optimieren
- Fünf Tipps für die Schaltung von Anzeigen
- LinkedIn-Kampagnenmanager – darum solltet Ihr darauf bauen
Was ist der LinkedIn Kampagnenmanager und wer benötigt ihn?
- 2005 Veröffentlichung der ersten Werbeanzeige
- 2016 Sponsored InMail
- 2016 Conversion Tracking
- 2017 Lead General Anzeigen
- 2018 Videoanzeigen
- 2019 Kampagnenmanager
- 2022 Business Manager
Empfehlenswerte Social-Media-Softwares
Auf unserer Vergleichsplattform OMR Reviews findest du weitere empfehlenswerte Social-Media-Softwares. Wir stellen über 100 Lösungen vor, die perfekt abgestimmt auf die Bedürfnisse von KMUs, Start-ups und Großkonzernen, bereitstehen. Unsere Plattform unterstützt dich in allen Bereichen des Social-Media-Managements. Nutze die Gelegenheit, verschiedene Softwares zu vergleichen und ziehe dabei echte Nutzerbewertungen zurate, um die ideale Lösung für deine Anforderungen zu finden:
In drei Schritten den LinkedIn Kampagnenmanager einrichten
Einrichtung eines LinkedIn-Accounts
Trefft eine Auswahl der Zielgruppe
Zur Zielgruppenanalyse gehören:
- Demografische Merkmale: Alter, Geschlecht, Familienstand, Wohnort.
- Sozioökonomische Merkmale: Schulabschluss, Beruf, Bildungsstand, Weiterbildungen, Einkommen.
- Soziologische Merkmale: Hobbys, Meinungen, Werte, Motivationen, Ängste.
Übrigens: Im besten Fall habt Ihr im Vorfeld Personas erstellt, auf denen Ihr Eure Kampagne ausrichtet. Personas sind fiktive, prototypische Kund*innen eines Produkts oder einer Dienstleistung, die als Grundlage für Eure weitere Marketingstrategie dienen. Während es bei einer Zielgruppe um eine einheitliche Bestimmung von Merkmalen geht, bekommt eine Persona ein konkretes Gesicht und soll ideale Kund*innen für Euch darstellen.
Auswahl des Anzeigeformats
- Textanzeigen: Klassische Textanzeigen eignen sich perfekt für den Einstieg in den LinkedIn Kampagnenmarkt. Diese Art von Anzeigen besteht aus einem Text (Überschrift max. 25 Zeichen, Beschreibung max. 75 Zeichen), einem kleinen Bild (100x100 Pixel) sowie der Ziel-URL.
Angezeigt wird dieses Format oben oder auf der rechten Seite. Da die Klickrate gering ist, werden Textanzeigen in der Regel nur für das Ziel Reichweiten-Generierung eingesetzt. Sie eignen sich beispielsweise für einen Blogbeitrag mit Verlinkung auf die eigene Website sehr gut. - Bildanzeigen – Single Image Ads: Hierbei handelt es sich um eine Bildanzeige, die direkt im LinkedIn Newsfeed erscheint. Aufgrund der prominenten Platzierung erzeugt die Bildanzeige eine hohe Klick- und Interaktionsrate. Bild-Posts eignen sich besonders gut für Infografiken oder Produktfotos. Das vorgegebene Bildformat beträgt 1.200x627 Pixel oder 1.920x1.080 Pixel.
- Videoanzeigen: Wie bei anderen Plattformen auch, sind Videos auf LinkedIn ein großer Trend. Mit Erklärvideos, Tutorials oder Imagevideos könnt Ihr den Nutzer*innen einen Mehrwert bieten und auf Euch aufmerksam machen. Entscheidend ist, dass Ihr Eure wichtigste Botschaft an den Anfang platziert. Der Einleitungstext darf maximal 600 Zeichen betragen und die Überschrift ist auf maximal 200 Zeichen beschränkt. Die maximale Dateigröße ist 5 GB, die minimale Größe 75 KB.
Bei der Videodauer solltet Ihr Folgendes beachten: Beim Hochladen eines Videos vom Desktop darf die Videodauer 15 Minuten sein. Mobil mit der LinkedIn App sind es nur 10 Minuten erlaubt. Kürzer als 2 Sekunden dürfen die Videos nicht sein.
Habt Ihr ein Video erstellt und hochgeladen, startet das Video automatisch. Es ist jedoch stumm geschaltet. - Stellenanzeige: LinkedIn ist vor allem ein soziales Netzwerk für Recruiting. Daher bietet der Kampagnenmanager ein eigenes Anzeigeformat für Stellenanzeigen an. Stellenanzeigen Ads ermöglichen Unternehmen, gezielt auf Stellenanzeigen aufmerksam zu machen. Bei der Anzeigenüberschrift wird Euch eine Liste vordefinierter Optionen angezeigt. Des Weiteren ist der Unternehmensname (max. 25 Zeichen), Anzeigebild oder Logo (100x100 Pixel) und ein CTA einzubinden.
Neben den Stellenanzeigen können Unternehmen auch Employer Branding auf LinkedIn nutzen.
- Karussellanzeigen: Wer kein Video erstellen will, sondern nach einer statischen Lösung sucht, für den eignet sich eine Karussellanzeige. Das ist ein schönes Anzeigeformat, weil es ermöglicht, interaktive Storys zu erstellen. Es wird beispielsweise für die Veranschaulichung von Prozessen genutzt und der Nutzer*in kann durch die einzelnen Elemente sliden.
Vorgegeben wird ein Einleitungstext mit max. 255 Zeichen, 2–10 Elemente für Bilder, einer Beschreibung und einer Ziel-URL. Bilder müssen mindestens 1.080x1.080 Pixel betragen.
- Follower Ads: Mit diesem Anzeigeformat könnt Ihr Follower animieren, Eurer Unternehmensseite zu folgen. Follower-Anzeigen sind dynamisch, d.h. es erfolgt eine automatische Personalisierung durch die Einblendung der Profildaten der User*innen. Für die Anzeigenbeschreibung könnt Ihr aus vorgegebenen Optionen oder einen definierten Text auswählen, mit maximal 70 Zeichen (inkl. Leerzeichen) auswählen. Bei der Überschrift sind die Vorgaben identisch, nur ist hier eine maximale Textlänge von 50 Zeichen erlaubt. Der Firmenname, der bis zu 25 Zeichen betragen darf, wird angezeigt, wenn ein Nutzer*innen mit der Maus über das Logo klickt. Für das Anzeigebild wird ein JPG/PNG von 100x100 Pixel empfohlen. Mit einem passenden CTA Button ist die Anzeige vollständig.
- Spotlight Ads: Spotlight Ads gehören zu den dynamischen Anzeigen. Unternehmen können mit diesem Format personalisierte Kampagnen für die Darstellung von Produkten oder Dienstleistungen veröffentlichen. Eine vollständige Spotlight-Anzeige besteht aus einer Anzeigenüberschrift, Anzeigenbeschreibung, einem Unternehmensbild, einem CTA und einer Ziel-URL. Die Einblendung des Profil-Bildes der Nutzer*innen kann zwar deaktiviert werden, das ist jedoch nicht empfehlenswert, da dies der entscheidende Faktor ist, der die Anzeigenform ausmacht.
- Message Ads (vormals Sponsored InMail): Eine weitere Kampagnenmöglichkeit sind Message Ads. Unternehmen können mit diesem Format Nutzer*innen direkt im Postfach ansprechen. Da man bei dieser Art förmlich mit der Tür ins Haus fällt, ist es sehr wichtig, dass alle Inhalte ganz genau auf die Zielgruppe zugeschnitten sind. Ist das der Fall, kann diese Kampagnenart auf jeden Fall erfolgreich sein, denn die Öffnungsraten sind sehr hoch. Die Erstellung der Kampagnen beinhaltet die Absender*innen, den Betreff, einen Nachrichtentext und die Fußzeile. Des Weiteren könnt Ihr einen CTA mit individuellem Text, eine Ziel-URL und ein Bild für den Banner (300x250 Pixel) eingeben.
- LeadGen Forms – eine Besonderheit
Ihr möchtet ein Formular einbinden? Formulare gelten zwar nicht als eigenes Anzeigeformat, können aber im Rahmen von Sponsored Content Anzeigen und Message Ads erstellt werden. Formulare bestehen aus einem Anzeigetitel mit max. 60 Zeichen, Angebotsdetails mit max. 160 Zeichen, Datenschutzrichtlinien, Formularfelder, einer Bestätigungsnachricht und einem CTA.
Was ist ein LinkedIn Audience Network und was eine Audience Expansion?
LinkedIn Kampagnenmanager – Festlegung des Budgets und des Zeitplans
Erstellung des Anzeigeentwurfs im LinkedIn-Kampagnenmanager
Wie wertet Ihr die Kampagne aus und optimiert sie bei Bedarf?
Mit diesen Tools könnt Ihr Eure LinkedIn-Kampagnen organisieren, verwalten und optimieren
- Hootsuite: Mit mehr als 10 Millionen Nutzer*innen ist Hootsuite eines der beliebtesten Tools, um Inhalte auf Social-Media-Plattformen zu planen und zu veröffentlichen.
- Swat.io: Das Tool bietet Social Media Management, Content Planung, Monitoring und Statistik an. Der Schwerpunkt liegt auf Community Management.
- Brandwatch: Geeignet ist das Tool besonders für große Unternehmen, die viele Erwähnungen und Interaktionen haben.
- LinkedIn Sales Navigator: Mit dem Sales Navigator könnt Ihr qualifizierte Firmen und Kontakte finden, Kundenbeziehungen aufbauen und langfristig pflegen.
- Canva: Canva ist kein Social-Media-Management-Tool im klassischen Sinn. Da aber visueller Content (auch bei Werbeanzeigen) eine immer größere Rolle spielt, solltet Ihr Euch das Tool in jedem Fall anschauen. Ihr findet dort eine riesige Auswahl an Fotos, Videos, Audios und Grafiken und könnt diese ohne besondere Design-Kenntnisse nutzen.
- Trello: Für viele kleinere Unternehmen sind diese Social-Media-Tools zu umfangreich und zu kostenintensiv. Hier ist Trello eine gute Alternative, um Social-Media-Aktivitäten zu planen. Mehrere Mitarbeiter*innen können auf den Redaktionsplan zugreifen sowie die Inhalte organisieren und pflegen.
Fünf Tipps für die Schaltung von Anzeigen
- Content-Marketing: LinkedIn-Advertising und Content-Marketing müssen einhergehen. Es ist wichtig, dass Ihr Eure Aktivitäten auf LinkedIn in Eurer Content-Strategie berücksichtigt und in Euren Prozess integriert. Dazu gehört auch die Einbindung von anderen Stakeholdern in Eurem Unternehmen. Wichtig ist auch, dass Ihr das Thema Suchmaschinenoptimierung berücksichtigt. Auf OMR Reviews findet Ihr einen Vergleich verschiedener Content-Marketing-Tools.
- Landingpage: Für jede Kampagne solltet Ihr eine spezifische Landingpage erstellen, um mehr Leads zu generieren. Dafür müsst Ihr Eure Seite so gestalten, dass die Nutzer*innen sich gut über das Angebot informiert fühlen. Gleichzeitig solltet Ihr die Landingpage nicht überfrachten, sondern einfach und übersichtlich gestalten. Dabei gibt es einige Tipps zum Aufbau einer Landingpage, auf die Ihr zurückgreifen könnt.
- Inhalte: Wählt eine kurze, knackige Überschrift, aus dem Euer Angebot ersichtlich wird. Wenn Ihr Euch vom Wettbewerb abheben wollt, müssen Eure Anzeigetexte professionell und kreativ sein.
- Testen: Es lässt sich nicht 100 % vorhersagen, ob Eure Kampagne erfolgreich sein wird. Daher der Tipp, mehre Anzeigeformate zu testen, um dann zu sehen, welche bei den Kund*innen am besten ankommt.
- Organische Posts: Ihr seid Euch nicht sicher, ob Ihr in LinkedIn-Werbung investieren wollt? Dann testet Euer Angebot zunächst mit einem organischen Beitrag. Daraus könnt Ihr ableiten, mit welchen Inhalten Ihr mehr Leads generiert.