Wie Ihr erfolgreich Eure LinkedIn-Unternehmensseite erstellt und Reichweite aufbaut
Wir zeigen Euch, wie Ihr Step-by-Step Euer Unternehmensprofil auf LinkedIn erstellt und nutzen könnt
- Was ist eine LinkedIn-Unternehmensseite?
- Warum und für wen ist eine Unternehmensseite auf LinkedIn sinnvoll?
- Was kostet es, ein LinkedIn-Firmenprofil anzulegen?
- Vorbereitung: Das braucht Ihr, um eine LinkedIn-Unternehmensseite zu erstellen
- So erstellt Ihr eine LinkedIn-Unternehmensseite. Eine Anleitung in 3 Schritten:
- Check-up: 4 Schritte, wie Ihr Euer LinkedIn-Firmenprofil ansprechend gestaltet
- Wie Ihr Reichweite aufbaut:
- Wie Ihr den richtigen Content für Eure LinkedIn-Firmenseite findet:
- Wer macht was? Wie Ihr Eure LinkedIn-Unternehmensseite verwaltet.
- Fazit: Dranbleiben lohnt sich
Was ist eine LinkedIn-Unternehmensseite?
Warum und für wen ist eine Unternehmensseite auf LinkedIn sinnvoll?
- Recruiting: Neben dem Teilen von Stellenanzeigen habt Ihr die Möglichkeit, über aktuelle News, Benefits und Team-Geschichten zu erzählen und potenziellen Bewerber:innen zu zeigen, wie Ihr tickt und warum sie gleich bei Euch anfangen sollten.
- Unternehmenskommunikation aufbauen: Holt Eure Mitarbeiter:innen mit ins Boot! Je größer das Unternehmen, umso schwieriger ist es, alle Teammitglieder abzuholen. Ein LinkedIn-Business-Profil kann dabei unterstützen. Außerdem: LinkedIn ist keine Einzelleistung – only Teamwork makes the dream work! ;)
- Sichtbarkeit & Netzwerk erweitern: Über eine Unternehmensseite werdet Ihr auch sichtbar für potenzielle Kooperations- oder Sales-Partner:innen, Agenturen, Tool-Anbieter, Journalist:innen, Kund:innen oder Interessierte aus der Branche, mit denen sich ein Austausch lohnen könnte.
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Was kostet es, ein LinkedIn-Firmenprofil anzulegen?
Vorbereitung: Das braucht Ihr, um eine LinkedIn-Unternehmensseite zu erstellen
- Ein aktives LinkedIn-Profil. Ihr solltet es schon möglichst weit ausgefüllt haben und über ein gewisses Netzwerk verfügen. Wie Ihr Euer Profil aufpolieren könnt, verrät Euch beispielsweise der Social-Media-Experte Sebastian Hering in seinem Beitrag zu Social Selling auf LinkedIn.
- Eine persönliche Firmen-Mail-Adresse (keine info@- oder contact@-Mail-Adresse). Diese könnt Ihr neben Eurer privaten E-Mail-Adresse hinterlegen und damit den LinkedIn-Business-Account erstellen und bestätigen.
- Die Erstellung einer Seite ist derzeit nur auf Desktop-Geräten möglich.
So erstellt Ihr eine LinkedIn-Unternehmensseite. Eine Anleitung in 3 Schritten:
- Auf der Startseite geht Ihr oben rechts auf das Icon „Mehr.“ Hier wählt Ihr im Menü „Unternehmensseite erstellen“ aus.
- Ihr werdet auf die nächste Seite weitergeleitet und wählt zwischen:
- Unternehmen: Mittelständische oder große Unternehmen.
- Fokusseite: Das ist eine Unterseite, die Ihr mit einer Unternehmensseite verknüpfen könnt und ist sinnvoll, wenn Ihr mehrere Produkte oder Dienstleistungen habt. Geht Ihr zum Beispiel auf die Unternehmensprofile von großen Firmen wie Meta oder Google, seht Ihr deren Fokusseiten unter „Verbundene Seiten.“
- Bildungseinrichtungen: Das sind unter anderem Schulen, Universitäten etc. …
- Ihr wählt die zutreffende Kategorie und füllt Euer Profil aus:
- Name
- Öffentliche LinkedIn-URL
- Website (URL)
- Branche
- Unternehmensgröße
- Unternehmenstyp
- Logo
- Slogan
Check-up: 4 Schritte, wie Ihr Euer LinkedIn-Firmenprofil ansprechend gestaltet
- First things first: Neben dem Logo solltet Ihr ein ansprechendes Titelbild hinzufügen (Maße: 1128 × 191). Diese könnt Ihr zum Beispiel mit dem Tool Canva erstellen, bearbeiten und im richtigen Format herunterladen.
- Über den Button „Seite bearbeiten“ oben rechts geht’s weiter:
- Kopfzeile
- Seiteninfo: (Haben wir schon beim Erstellen der Seite ausgefüllt.)
- Buttons: Das ist Euer Call-to-Action (CTA), den Ihr je nach Dienstleistung anpassen könnt: „Website besuchen, Anmelden, Registrieren, Mehr Erfahren oder Kontakt.“ Dann noch die Ziel-URL eingeben und fertig.
- Info
- Beschreibung: Hier habt Ihr max. 2.000 Zeichen, um einen kurzen Überblick über Eure Vision/ Produkte etc. zu geben. Haltet Euch möglichst kurz und überlegt vorab: Was sind meine wichtigsten Keywords, was interessiert meine Zielgruppe und welche Probleme löse ich?
- Arbeitsplatzmodul: Ein sehr wichtiges Thema seit der Pandemie für Bewerber:innen! Wie wird bei Euch gearbeitet? Ihr könnt wählen zwischen: „Vor Ort, Hybrid oder Remote.“
- Standorte: Habt Ihr mehrere Standorte, könnt Ihr diese einfach hinzufügen.
- Spezialgebiete: Hier könnt Ihr bis zu 20 wichtige Keywords hinzufügen. Das hilft bei der Auffindbarkeit Eurer Seite.
- Leads
Lead Gen Forms sind bereits mit LinkedIn-Profildaten vorausgefüllte Formulare. Damit wird es Mitglieder:innen erlaubt, ihre Daten mit nur wenigen Klicks zu übermitteln. Wenn Ihr also das Ziel verfolgt, mithilfe der Unternehmensseite Leads zu generieren, sollte Ihr Euch das Tool mal anschauen.
- Community
- Hashtags: LinkedIn empfiehlt, bis zu drei relevante Hashtags zu Eurer Seite hinzuzufügen. Ihr werdet benachrichtigt, sobald Beiträge zu den Hashtags trenden und könnt mit diesen interagieren. Dazu solltet Ihr Euch im Vorfeld überlegen, welche Themenfelder Ihr mit dem Business-Profil bedienen möchtet. Ihr könnt die Hashtags jederzeit löschen und anpassen.
- Vorgestellte Gruppen: Hier könnt Ihr bestimmte Expertengruppen mit Eurer Unternehmensseite verknüpfen.
- Sprachen verwalten
LinkedIn ist ein internationales soziales Netzwerk und wird von rund 230 Mio. Nutzer:innen weltweit in 200 Ländern genutzt. Solltet Ihr also in anderen Ländern aktiv sein, könnt Ihr noch weitere Sprachen hinzufügen, um Eure Sichtbarkeit zu erweitern.
Wie Ihr Reichweite aufbaut:
- Euer erster Beitrag!
Eine Anleitung zum Erstellen eines Beitrags auf LinkedIn gibt Euch zum Beispiel der Gastbeitrag von Online-Marketing-Beraterin Lisa Zöfgen. - Kontinuität:
LinkedIn fördert vor allem die direkte Kommunikation zwischen persönlichen Profilen. Unternehmensseiten haben es daher schwerer, auf LinkedIn Fuß zu fassen. Aber es ist nicht unmöglich. Egal, ob bei Eurem privaten Profil oder der Unternehmensseite: Kontinuität ist hier das Zauberwort. Also lasst Euch nicht von den Zahlen entmutigen und bleibt am Ball – mit der Zeit wird sich Euer Durchhaltevermögen auszahlen. - Interaktion:
Eine weitere Möglichkeit, Reichweite und Sichtbarkeit aufzubauen, ist die Interaktion mit anderen Beiträgen. Mithilfe eines Plug-Ins von Jens Polomski für Google Chrome könnt Ihr ganz einfach im Feed zwischen Eurem privaten Profil und der Unternehmensseite switchen und im Namen Eurer Firma interagieren.
Wie Ihr den richtigen Content für Eure LinkedIn-Firmenseite findet:
- 1. Schritt: Hier könnt Ihr Euch überlegen: Was macht unser Unternehmen aus, was macht unsere Mitarbeiter:innen so besonders? Oder Ihr fragt einfach kürzlich eingestellte Mitarbeiter:innen, was sie überzeugt hat, bei Euch anzufangen. Außerdem könnt Ihr aktuelle News, Erfolge oder (besonders) auch Misserfolge auf der Plattform teilen – Ihr seht, es gibt jede Menge Potenzial.
- 2. Schritt: Im zweiten Schritt ist es wichtig, sich viel mit der Plattform LinkedIn zu beschäftigen: Nehmt Euch beispielsweise für den Anfang jeden Morgen, bevor Ihr in den Arbeitstag startet und wenn Ihr in den Feierabend geht, min. 10 Minuten Zeit und schaut, worüber aktuell gepostet wird: Welche Trends gibt es? Wie kann sich Euer Unternehmen dazu positionieren und eine Diskussion anregen? Je nach Kapazität könnt Ihr die Zeit dann erhöhen.
- 3. Schritt: Schaut auch einfach mal, was die Konkurrenz postet und lasst Euch inspirieren (nicht kopieren! ;)). Daraus könnt Ihr auch schon Schlüsse ziehen, was funktioniert und was nicht.
- 4. Schritt: Erstellung eines Contentplans. Um etwas Struktur zu bekommen, könnt Ihr Euch für den Anfang 1–2 Posts die Woche zu bestimmten Themen überlegen. Zum Beispiel am Montag das Thema „Teamgeschichten“ und am Mittwoch alles rund zur „Work Culture/ Benefits“.
- 5. Schritt: Erfolg messen! Über den Reiter „Analysen“ könnt Ihr den Fortschritt Eurer Seite im Auge behalten und auswählen zwischen: Besucher:innen, Updates, Follower, Mitbewerber:innen, Leads und Employee-Advocacy. Hier seht Ihr, ob Ihr auf dem richtigen Weg seid Eure Ziele zu erfüllen, oder wo Ihr vielleicht den Content oder Eure Strategie nochmal überdenken müsst.
Wer macht was? Wie Ihr Eure LinkedIn-Unternehmensseite verwaltet.
- Verwaltung aller Admin-Rollen
- Bearbeitung der Seite
- Genehmigung von API-Integrationen
- Deaktivierung der Seite
- Erstellung von Fokusseiten
- Und alles, was die anderen Rollen auch können ;)
- Veröffentlichung, Verwaltung und Sponsoring von organischen Inhalten und Kommentaren
- Erstellung und Bearbeitung von Produktseiten und Live-Events
- Exportieren von Analysen
- Trifft die Auswahl von Inhalten für Eure Seite
- Der Tab „Ihr Unternehmen“ gibt Euch Content-Vorschläge, diese können Kurator:innen einsehen und empfohlene Inhalte bearbeiten
- Einsicht in Analysedaten zu Besucher:innen, Followern, Wettbewerber:innen und dem Markenbotschafterprogramm (sofern Ihr das nutzt).