Conversion Funnel – So konvertierst du deine Zielgruppe

Was ist ein Conversion-Funnel und wie funktioniert er? Wir erklären dir, warum ein Verkaufstrichter für dein Unternehmen wichtig ist, liefern dir Beispiele, Optimierungstipps und Tool-Empfehlungen

Inhalt
  1. Was ist ein Conversion-Funnel und wie funktioniert er?
  2. Die wichtigsten Phasen des Conversion-Funnels
  3. Was ist der Unterschied zwischen einem Conversion- und einem Sales-Funnel?
  4. Warum sind Conversion-Funnels für Unternehmen wichtig? 
  5. Welche Ergebnisse können mit dem Conversion-Funnel erzielt werden?
  6. In welchen Unternehmensbereichen gibt es Conversion-Funnels?
  7. 15 Lead-Magnets für deinen Conversion-Funnel
  8. Wie kann man den Conversion-Funnel analysieren und optimieren?
  9. Tipps für deine Conversion-Optimierung
  10. Welche Tools eignen sich für die Analyse und Optimierung von Conversion-Funnels?
  11. Fazit: Investiere in deinen Funnel
Grübelst du noch, oder konvertierst du schon? In diesem Artikel erklären wir dir Funktion und Wertigkeit eines Conversion-Funnels. Wir zeigen dir, wie du mithilfe eines Conversion-Funnels dein Business regelmäßig mit neuer Kundschaft versorgst und mit welchen Maßnahmen du Leads beeinflusst.

Was ist ein Conversion-Funnel und wie funktioniert er?

Der Conversion-Funnel ist ein beliebtes Tool im E-Commerce, das Weg, Strategie und Touchpoints beschreibt, um die Zielgruppe in zahlende Kundschaft zu konvertieren. Der Funnel, als englischer Begriff für Trichter, beschreibt dabei die Reduzierung der Anzahl an Usern entlang deiner Marketingstrategie.
Hast du zunächst viele Interessent*innen auf deiner Website, folgt nur ein gewisser Anteil deinen Angeboten bzw. CTAs und tätigt schließlich einen Kaufabschluss. Der Kaufabschluss beschreibt nämlich das untere, schmale Ende des Trichters. 
Ein einfaches Beispiel:
Deine Website hat in der Woche 1000 organische Besucher*innen. Davon klicken 300 auf weiterführende Informationen zu einem x-beliebigen Produkt. 100 legen das Produkt in den Warenkorb und 50 kaufen es schließlich. Deine Conversion-Rate beträgt in diesem Fall 5 %.
Im Rahmen deiner Marketingstrategie definiert der Conversion-Funnel alle festgelegten Kontaktpunkte zum User. Zudem kannst du mithilfe von Conversion Optimierung Software & Tools erkennen, wie erfolgreich deine Strategie ist und welche Stellschrauben für Optimierungsmaßnahmen in Frage kommen. Darüber später mehr.
Conversion-Funnel
Conversion-Funnel

Die wichtigsten Phasen des Conversion-Funnels

Zur Visualisierung des Conversion-Funnels wird dieser in unterschiedliche Phasen geteilt. Je nach Literatur sind es meist drei, vier oder fünf Phasen, mit demselben Zielvorhaben: Zielgruppe aktivieren und konvertieren.
Wir haben hier zwei Varianten für dich, um dir die Funktion der Phasen zu verdeutlichen.

TOFU-MOFU-BOFU

Dieses Konzept unterteilt den Funnel in drei, fließend ineinander übergehende, Stufen:
1. TOFU – Top of the Funnel
Ein User interessiert sich für ein Produkt und beginnt zu recherchieren. Er bzw. sie kennt aber weder dein Unternehmen noch deine Waren, Marken bzw. Dienstleistungen. Die Phase beschreibt deshalb die breite Masse deiner potenziellen Kund*innen. Deine Aufgabe ist es, sie passend zu ihrem Interesse abzuholen und Vertrauen aufzubauen. Das gelingt beispielsweise durch Blogposts, Infografiken, Video-Tutorials, und ganz viel SEO.
2. MOFU – Middle of the Funnel
Der Informationsgehalt wird immer dichter. Der oder die Nutzer*in kennt sich bereits aus und selektiert die Spreu vom Weizen. Womöglich hat er bereits einige Labels ins Auge gefasst, den einen oder anderen Follower Button gedrückt oder Newsletter abonniert. Als Verkäufer*in solltest du nun deine Asse ausspielen. Belege deiner Expertise, Qualität und ein guter Preis sind in dieser Phase ausschlaggebend, ob ein*e Interessent*in in deinem Kanal bleibt oder den Funnel ausdünnt. Ebenso solltest du Design und Usability hochhalten.
3. BOFU – Bottom oft the Funnel
Dein*e Interessent*in ist fast am unteren Ende des Trichters angelangt, der Kaufabschluss wird für dich zum Greifen nahe. Es fehlt noch der letzte Funke, ein Qualitätsmerkmal, ein wesentlicher Vorteil, eine gute Bewertung oder ein entscheidendes Schlüsselwort und die Kundschaft ist die deine. Ein Rabatt für die erste Bestellung, ein limitiertes Angebot oder freie Versandkosten können dir helfen.

AIDA-Modell

Das AIDA-Modell als Akronym für Attention, Interest, Desire und Action, ist ein sehr beliebtes Konzept, das nicht nur die Funktionsweise des Conversion-Funnels veranschaulicht. Es dient vor allem zur Darstellung der Werbewirksamkeit bzw. Customer Journey.
Phase 1: Attention 
Im ersten Schritt, bzw. oberen Ende des Trichters stellst du klar, dass du ein Anbieter für ein bestimmtes Produkt bist. Du sagst der Welt: Hier bin ich. Damit das funktioniert, verwendest du ansprechendes Design, setzt auf Influencer-Marketing, einprägsame Werbeslogans etc. 
Phase 2: Interest
In der nächsten Phase besteht die Aufgabe darin, die bereits gewonnene Aufmerksamkeit zu nutzen. Mithilfe von Detailinformationen auf deiner Website, hochwertigem Content oder Videos kannst du dich hervorheben und in den Köpfen deiner Zielgruppe noch besser verankern. Das Ergebnis: Es besteht weiterhin Interesse an deinen Angeboten.
Phase 3: Desire
Was einst Interesse war, entwickelt sich nun zum Verlangen. In dieser Phase ist es deine Aufgabe, dein Produkt so zu präsentieren, dass der Erwerb eine deutliche Verbesserung für deine Zielgruppe in Aussicht stellt. Es wird zum Statussymbol oder Problemlöser. Das gelingt am ehesten durch emotionale oder rationale Botschaften, meist in Form von Werbeversprechen.
Phase 4. Action
Was nun noch fehlt, ist eine gut platzierte Handlungsaufforderung zum Kauf. Eine Landingpage, ausgestattet mit einem Call to Action bzw. einem jetzt Kaufen-Button. Dazu noch ein unkomplizierter Checkout-Prozess und dein*e Besucher*in ist zur Kundschaft konvertiert.
Modelle und Phasen Conversion-Funnel
Modelle und Phasen Conversion-Funnel

Was ist der Unterschied zwischen einem Conversion- und einem Sales-Funnel?

Die Definition von Conversion-Funnel bedeutet nicht zwingend die Umwandlung von Interessent*innen in Kundschaft. Die Conversion könnte zunächst ein vorgelagertes Ziel verfolgen: Anmeldungen in deiner Newsletter-Liste oder die Buchung eines Beratungsgesprächs.
Der Sales-Funnel hingegen beschreibt den Eintritt einer Kundschaft in den Verkaufskanal. Diese User sind bereits mit deinen Produkten, Angeboten und Dienstleistungen vertraut, haben vielleicht schon bei dir gekauft und repräsentieren deine Zielgruppe zu 100 %. Bei Usern im Conversion-Funnel arbeitest du noch daran, diese Verbindung aufzubauen. 
Die beiden Begriffe sind deshalb eng miteinander verbunden, sollten aber nicht synonym verwendet werden.
Unterschied Conversion- und Sales-Funnel
Unterschied Conversion- und Sales-Funnel

Warum sind Conversion-Funnels für Unternehmen wichtig? 

Das Ziel des Conversion-Funnels ist es, die Anzahl und Qualität der User zu maximieren, die über verschiedene Kontaktpunkte mit dir in Verbindung treten. Denn sie erhöhen automatisch deine Verkaufschancen.
Ebenso ist es für dich wichtig, deine Werbeaufwände effizient zu gestalten. Ein Funnel macht genau das und liefert das nötige Werkzeug, um Funnel-Absprünge zu analysieren und konsequent zu reduzieren. Aber es gibt noch weitere Vorteile:
  • dein Funnel arbeitet für dich, und zwar 24/7.
  • der Funnel funktioniert automatisiert. Einmal eingestellt, übernimmt ein entsprechendes Tool die gesamte Arbeit.
  • du kennst deine Zielgruppe, entsprechend bestimmst du nicht nur die Anzahl der Kontaktpunkte, sondern kannst auch variable Conversion Funnels aufsetzen.

Welche Ergebnisse können mit dem Conversion-Funnel erzielt werden?

  • du generierst in erster Linie Traffic, der auf deine Website führt
  • du generierst qualifizierten Traffic, denn dein Funnel ist auf an deine Zielgruppe angepasst
  • deine Kontaktpunkte bedienen konstant das Interesse und Engagement deiner Besucher*innen
  • du lernst deine Zielgruppe (noch) besser kennen
  • du erkennst, wo deine User abspringen und kannst genau dort optimieren
  • du stärkst die Bindung zu deinen Kund*innen und zahlst damit direkt in die Customer-Lifetime-Value ein

In welchen Unternehmensbereichen gibt es Conversion-Funnels?

Dein Conversion-Funnel ist überall dort relevant, wo du den Erfolg deiner Conversion-Maßnahmen messen möchtest oder dich mit Customer-Analytics beschäftigst. Je nach Unternehmensgröße sind das Bereiche wie: Marketing, E-Business, Vertrieb, Kundenservice & Support, Produktmanagement und Entwicklung.

Conversion-Funnel – Beispiele für dein Business

Funnel-Beispiel 1:
Du verkaufst Buchhaltungssoftwares für mittelständische Unternehmen im DACH-Raum. In der Vergangenheit hast du bereits mit LinkedIn gute Erfahrungen in der Kundengewinnung gemacht.
Nun generierst du einen Lead-Magnet. In diesem Fall eine Anzeige, die ein kostenloses Webinar bewirbt, indem du die Software vorstellst. Das Webinar nutzt du außerdem, um die Fragen deiner Teilnehmer*innen zu beantworten. Ebenso hast du für deine exklusive Gruppe eine spezielle Aktion parat: 25 % Rabatt.
Betrachten wir die Phasen dieses Beispiel-Funnels nach dem AIDA-Prinzip, gliederst du diesen wie folgt:
  1. Attention: Werbe-Ad auf LinkedIn
  2. Interest: Anmeldung zum kostenlosen Webinar
  3. Desire: Passgenaue Software und exklusives Angebot beim Webinar
  4. Action: Deine Interessent*innen kaufen deine Buchhaltungssoftware
Der Teil der Zielgruppe, der das Webinar zwar gebucht hat, dann aber doch nicht teilnimmt, fällt zwar aus diesem Trichter, bleibt aber ein bestehender Kontakt. Diese Leute darfst du deshalb nicht aus deiner Kontaktliste streichen. Du betreust sie einfach weiter (z. B. durch einen Newsletter) und vielleicht konvertieren sie mit der nächsten Aktion. Damit hast du bereits die Basis für einen weiteren Conversion-Funnel.
Gleiches gilt für die Teilnehmer*innen am Webinar, die das Angebot nicht konsumiert haben. Womöglich benötigen sie noch individuelle Beratung oder haben spezielle Anforderungen, auf die du nicht eingegangen bist. Eine erneute Kontaktaufnahme und ein persönliches Beratungsgespräch wären hier gute Möglichkeiten, um ihre Bedürfnisse mit deinem Angebot besser abzustimmen. Diese Leute bilden deshalb einen weiteren Funnel für dein Sales-Team.
Funnel-Beispiel 2: 
Du bist Fassadenreiniger und möchtest deine Zielgruppe durch eine Anzeige in der Suchmaschine akquirieren. Dein Ziel ist es, bei einem Beratungstermin vor Ort deine Expertise unter Beweis zu stellen und anhand einer Probereinigung zu überzeugen. Du weißt, sobald deine Zielgruppe die gereinigte Probefläche mit der restlichen Fassade vergleicht, hast du bereits gewonnen. Ebenso bietest du an, neben der Fassade auch gleich die Fenster – und zwar kostenlos – mitzureinigen.
Beschreiben wir dieses Beispiel anhand des TOFU-MOFU-BOFU-Modells, könnte das so aussehen:
1. TOFU: Suchmaschinenanzeige
2. MOFU:
  • Deine Zielgruppe erkundet deine Website
  • Kontaktaufnahme
  • Beratung + Probereinigung vor Ort
  • Zeitlich begrenztes Angebot: Fassadenreinigung + gratis Fensterreinigung
3: BOFU: Deine Interessent*innen buchen einen Termin zur Fassaden- und Fensterreinigung
Auch hier gilt: Nicht jeder Beratungstermin wird zum Geschäft. Der Kontakt bleibt aber Teil deiner Zielgruppe und kann bei Folgemaßnahmen berücksichtigt werden.

15 Lead-Magnets für deinen Conversion-Funnel

Ein Lead-Magnet ist ein unwiderstehliches Angebot, das einen tollen Vorgeschmack auf deine eigentlichen Leistungen bietet. In den vorhergehenden Beispielen waren das ein Webinar sowie ein Beratungstermin bzw. eine Probereinigung. Der Lead-Magnet weckt also das Interesse und behandelt dabei ein sehr spezielles Kundenproblem. Wichtig ist der einfache Zugang zum Lead-Magnet. In der Regel werden diese kostenlos, bzw. im Tausch gegen Kontaktdaten angeboten.
LeadMagnet-NeilPatel
  • Free Shipping
  • Produktproben
  • Webinare
  • Persönliche Beratung
  • VSL (Videos)
  • Vorlagen, Templates und Schablonen
  • Checklisten
  • Audio Content
  • Umfragen
  • Quiz
  • Kostenlose Testversionen
  • Whitepaper
  • Fallstudien
  • Rabatte
  • Kostenlose Bücher
LeadMagnet-SandraHolze
Mehr Tipps zur Leadgenerierung, zum Aufbau und Methoden, findest du in unserem Artikel: Leads generieren.

Wie kann man den Conversion-Funnel analysieren und optimieren?

Um deinen Conversion-Funnel zu analysieren, solltest du ihn zunächst in einzelne Abschnitte gliedern. Das können die jeweiligen Phasen (AIDA oder TOFU-MOFU-BOFU) oder besser noch die einzelnen Touchpoints sein. Dabei prüfst du, wie viel Traffic durch die Positionen läuft und wie hoch die Bounce Rate ausfällt. Die Ergebnisse als KPI solltest du unbedingt konstant überwachen.
Für gezielte Optimierungsmaßnahmen musst du allerdings die einzelnen Passagen testen und bewerten. Miese Usability, komplizierte Anmelde oder Kaufprozesse, schlechte Inhalte oder fehlende Übersetzungen sind häufige Ursachen, warum deinen Interessent*innen der Spaß vergeht.
Ein guter Weg zur Funnel-Optimierung ist jedenfalls das verwenden von A/B-Testing-Tools . Hier probierst du zwei oder mehr Versionen von Landingpages, Designs, Anzeigen, oder auch Angeboten und trackst die Ergebnisse. Führt etwa Variante A zu höherem Traffic, kannst du Variante B fallen lassen.

Tipps für deine Conversion-Optimierung

ToFu-Optimierung
  • Keyword-Optimierung bzw. SEO
  • Neuausrichtung der Ads-Kampagnen (neue oder andere Plattformen bzw. Social-Media-Kanäle)
  • Content-Marketing (Blogs, Newsletter, Social Media)
MoFu-Optimierung
  • A/B-Testing an Landingpages mit A/B-Testing-Tools
  • Anzahl der Schritte reduzieren (je weniger Klicks ein User macht, desto besser)
  • Logischer Pfad zum Angebot
  • Vertrauen weiter aufbauen (Fallstudien, Zertifikate, Bewertungen und Auszeichnungen einbinden)
  • Prüfen, ob Zielgruppe und Angebot wirklich passen
BoFu-Optimierung
  • Bestellformulare und Bezahlprozesse möglichst simpel gestalten und Pflichtfelder deutlich kennzeichnen
  • Call to Action-Buttons klar und prominent platzieren
  • Gezielte Angebote bei Warenkorbabbrüchen: 
  • Remarketing-Kampagnen durch Hervorhebung von Produkten, die bereits im Warenkorb waren
  • Push-Benachrichtigungen, wenn bessere Preise angeboten werden können

Welche Tools eignen sich für die Analyse und Optimierung von Conversion-Funnels?

Um die Erfolge deines Conversion-Funnels in Regelmäßigkeit zu analysieren, gibt es eigene Controlling Tools. Sie zeigen dir, wo dein Traffic gut läuft oder hohe Abbruchraten entstehen. Ebenso kannst du mit Softwareunterstützung Kampagnen erstellen und mit AB-Testings-Tools gezielt auswerten.
Übliche Tracking-Parameter sind:
  • Conversion Rate
  • Traffic
  • Cost Per Acquisition
  • Average Order Value
  • Revenue Per Visitor
Funnel-Analytics

Software & Tools für deine Conversion-Optimierung

Klick dich durch die aufgelisteten Tools und finde das optimale Programm für dein Funnel-Management. Mehr Conversion-Optimierung-Tools und Web Analytics Tools findest du auf OMR Reviews. Dort kannst du nicht nur nachlesen, was die einzelnen Systeme unter der Haube haben, sondern findest auch umfassende Bewertungen und Angaben zum Hersteller. Viel Spaß beim Stöbern!

Empfehlenswerte A/B Testing-Softwares

Auf unserer Vergleichsplattform OMR Reviews findest du weitere empfehlenswerte A/B Testing-Softwares. Wir stellen über 150 Lösungen vor, die optimal für kleine und mittlere Unternehmen, Start-ups sowie Großkonzerne zugeschnitten sind. Diese Softwares bieten umfassende Unterstützung in allen Aspekten des A/B Testings. Nutze diese Chance, die verschiedenen A/B Testing-Tools zu vergleichen und dabei auf echte und verifizierte Nutzerbewertungen zurückzugreifen:

Fazit: Investiere in deinen Funnel

Dein Conversion-Funnel ist kein einmaliges Projekt, sondern ein Dauerprozess und wichtiges Asset im Rahmen deiner Verkaufsmaßnahmen. Die Gestaltung des Conversion-Funnels orientiert sich vor allem an deiner Zielgruppe, an Ihren Fragen und Problemen und sollte hochgradig benutzerfreundlich sein. Möchtest du mehr Umsatz, mehr Traffic und Kundschaft? Dann investierst du am besten in die Funnel-Optimierung.
Margit Kustor-Neubauer

Margit Kustor-Neubauer ist enthusiastische Texterin und freie Redakteurin bei OMR. Mit Background in Online Marketing, Medien und Kommunikation konzipiert sie seit 15 Jahren Content im Einklang mit Zielgruppe und USP. Dank ihrer Expertise und Kreativität schraubt sie die Ergebnisse von Websites und Newsletter nach oben, bringt Redaktionskalender zum Glühen und Blogs zum Überlaufen. Mehr über Margit gibt es unter MKN Textdesign.

Alle Artikel von Margit Kustor-Neubauer

Im Artikel erwähnte Softwares

Im Artikel erwähnte Software- oder Service-Kategorien

Conversion Optimierung
Conversion Optimization bzw. Conversion Rate Optimization (CRO) Software hilft Website-Betreibenden dabei, die Conversion, also die Umwandlungen von Besucher:innen zu Kund:innen, registrierten Nutzer:innen, Review-Abgeber:innen usw. zu erhöhen und damit die Conversion Rate, also den prozentualen Anteil der Nutzer:innen, die konvertieren, zu optimieren. Als übergeordnetes Ziel gilt es dabei die Erfahrung, die Nutzer:innen mit der Website oder App einer Organisation machen, zu verbessern. Damit dies gelingt stellen die gelisteten Softwares zur Conversion Optimierung verschiedene Tools bereit, die Unternehmen bei der Erstellung, dem Testen, der Visualisierung und/oder der Auswertung einzelner Website-Versionen oder -Elemente sowie den Interaktionen von Nutzer:innen mit eben diesen helfen. Eine besonders häufig vorkommende Funktion von CRO Software beschäftigt sich mit sogenanntem AB Testing. Die entsprechenden Tools werden genutzt, um verschiedene Versionen von digitalem Content, also z.B. verschiedene Visuals, Call-to-Actions (CTAs) oder auch ganze Landingpages, aufzusetzen und gegeneinander auf Nutzer:innen-Interaktionen damit – oder eben auch auf Konvertierungen der Nutzer:innen – zu testen. Weitere Funktionen von Tools, die in den Bereich fallen sind auch das Aufsetzen von Landingpages, das Erstellen von Heat Maps, Analysen, die über die klassischer Analytics Tools hinausgehen oder das Aufzeichnen einzelner Website-Sitzungen. Conversion Optimierungs Software wird häufig an Content Management Systeme angedockt und mit anderen Tools, wie Web Analytics Software, integriert.
A/B Testing
A/B-Testing-Tools testen mehrere Versionen von Webseiten und von anderen digitalen Auftritten, um diese zu vergleichen und die mit der besten Leistung zu wählen. Marketer:innen und Webentwickler:innen nutzen A/B-Testing-Tools, um verschiedene Versionen digitaler Inhalte, wie Call-to-Actions (CTAs) oder Bilder bereitzustellen und zu tracken, welche Variante zu mehr Conversions durch Nutzer:innen führt. Die Ergebnisse können mit Segmentierungsdaten, zum Beispiel dem Alter der Besucher:innen oder der Besucherquelle (z. B. organische Suche oder Social Media) kombiniert werden, um die Inhalte für jede:n Besucher:in zu personalisieren. Marketer:innen verwenden die Softwares, um ihre digitalen Inhalte und die damit verbundene Digital Experience zu verbessern und so Conversion Rates und das Engagement mit ihrer Marke online zu erhöhen. A/B-Testing-Softwares bauen auf der Web-Developement-Infrastruktur und Web-Content-Management-Systemen auf. Sie lassen sich mit Web-Analytics-Software und Heatmap-Tools integrieren, um das Nutzerverhalten zu verfolgen. A/B-Testing-Softwares ermöglichen die Durchführung von A/B-Split-Traffic-Tests mit klar definierten, messbaren Zielen, um die Webinhalte mit der besten Leistung zu ermitteln. Sie stellen mehrere Versionen eines Webinhalts in Echtzeit bereit und mit ihnen lassen sich Split-URL-Experimente durchführen. Außerdem können mithilfe von A/B-Testing-Tools die Traffic-Volumen angepasst und verwaltet werden. Zudem bieten die Tools sowohl Werkzeuge für technische und nicht technische Nutzer:innen zur Durchführung von A/B-Tests.
Web Analytics
Web Analytics Tools messen den Traffic auf Webseiten und Online Shops und geben den Betreiber:innen einen Überblick, wie viele Nutzer:innen diese täglich besuchen. So wissen Inhabende einer Internetpräsenz, wer die eigene Webseite besucht, woher die Nutzer:innen kommen und welche Inhalte und Bereiche gut funktionieren. Demografische Daten, Online Conversions und weitere Metriken bieten Unternehmen Einblicke in das Kund*innenverhalten und somit Potenziale zur Optimierung der Webseite. Somit kann der Einsatz eines Web Analytics Tools entscheidend für den Erfolg und die Abgrenzung zum Wettbewerb sein. Web Analytics Tools bestehen meist aus folgenden Funktionen: Messung des Traffics (Besuche insgesamt, Sitzungen einzelner Besucher:innen, Verhaltensanalysen sowie das Medium, über das der Besucher:innen kam), Segmentierung des Traffics nach Device, Demografie, Geografie und Personengruppen, Echtzeitmessungen sowie die Verfolgung spezieller Conversions wie bspw. einem Kaufabschluss. Um die eigene Webseite oder Onlineshop vollständig zu verstehen, zu analysieren und zu optimieren, sind Web Analytics Tools also nicht mehr wegzudenken. Web Analytics Tools werden häufig in Verbindung mit Content-Management-Systemen oder Shopsystemen eingesetzt, um das Nutzerverhalten zu analysieren. Außerdem bieten sie häufig Integrationen zu Conversion-Rate-Optimization-Softwares sowie A/B-Testing-Softwares, um die User Experience zu optimieren. Ihr wollt Euch im Bereich Web Analytics verbessern und von Expert:innen lernen? Dann ist der OMR Professionals Guide to Digital Marketing Analytics mit über 100 Seiten geballtem Expertenwissen genau das richtige für Euch. Falls Ihr ein E-Learning Format bevorzugt, dann könnt Ihr Euch im 10-wöchigen OMR Academy Digital Marketing Analytics E-Learning Kurs fortbilden und erfahrt alles, was Ihr zu Web Analytics wissen müsst.

Ähnliche Artikel