Organigramm erstellen – so einfach geht es!
Ein Organigramm ist wie ein Familienstammbaum für dein Unternehmen – wir zeigen dir, wie du es in 7 einfachen Schritten anlegst!
- Was ist ein Organigramm und wozu brauchst du es?
- Verschiedene Arten von Organigrammen
- Organigramm erstellen in 7 Schritten
- Die beliebtesten Tools, um Organigramme zu erstellen
Empfehlenswerte Projektmanagement-Softwares
Auf unserer Vergleichsplattform OMR Reviews findest du weitere empfehlenswerte Projektmanagement-Software. Wir stellen über 300 Tools vor, die speziell für kleine und mittlere Unternehmen, Start-ups sowie Großkonzerne geeignet sind und Unterstützung in sämtlichen Bereichen des Projektmanagements bieten. Nutze die Gelegenheit, die verschiedenen Softwares zu vergleichen und dich dabei auf authentische und verifizierte Nutzerbewertungen zu stützen:
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Was ist ein Organigramm und wozu brauchst du es?
- Präsentation für Dienstleister*innen oder Kund*innen: Wenn du externe Partner*innen hast, die mit deinem Unternehmen zusammenarbeiten, kann ein Organigramm die Dinge deutlich vereinfachen. Es bietet einen schnellen Überblick über Schlüsselpersonen und Abteilungen, sodass jeder sofort weiß, wer die Ansprechpartner*innen sind.
- Projektmanagement: Bei komplexem Projektmanagement mit vielen Beteiligten hilft ein Organigramm dabei, klar zu machen, wer welche Rolle spielt. Wer ist die Projektleitung? Wer sind die Teamleiter*innen? Ein Blick auf das Organigramm, und alles wird klar.
- Unternehmensplanung und -strategie: Wenn du ein Unternehmen leitest oder daran beteiligt bist, Entscheidungen zu treffen, kann ein Organigramm dir helfen, die aktuelle Struktur zu analysieren und mögliche Verbesserungen zu identifizieren. Es ist wie eine Landkarte, die dir zeigt, wo du bist, und dir hilft, den Weg in die Zukunft zu planen.
- Kommunikationsfluss analysieren: Du fragst dich, warum Informationen in deinem Unternehmen manchmal stecken bleiben? Ein Organigramm kann aufzeigen, wo die Engpässe sind und helfen, effizientere Kommunikationswege zu schaffen.
- Compliance und Berichterstattung: In manchen Branchen oder Ländern gibt es rechtliche Anforderungen an die Dokumentation der Unternehmensstruktur. Ein detailliertes Organigramm erfüllt nicht nur diese Anforderungen, sondern erleichtert auch interne und externe Audits.
- Teamzusammenarbeit fördern: Durch die klare Darstellung von Verantwortlichkeiten und Beziehungen kann ein Organigramm dazu beitragen, das Verständnis und die Zusammenarbeit innerhalb eines Teams oder zwischen Abteilungen zu verbessern.
Verschiedene Arten von Organigrammen
Hierarchisches Organigramm
- Klare Struktur: Alle Mitarbeiter*innen haben genau eine*n Vorgesetzte*n, was die Verantwortlichkeiten eindeutig definiert.
- Einfache Darstellung: Leicht verständlich und intuitiv für die meisten Menschen.
- Fördert Disziplin und Ordnung: Durch klare Berichtswege wird die Kommunikation erleichtert.
- Mangelnde Flexibilität: Kann zu starren Strukturen führen, die Veränderungen erschweren.
- Gefahr der Bürokratisierung: Zu viele Hierarchieebenen können die Kommunikation verlangsamen.
- Fördert Silo-Denken: Abteilungen können isoliert agieren, was die Zusammenarbeit erschwert.
Matrix-Organigramm
- Hohe Flexibilität: Mitarbeiter*innen können in verschiedenen Projekten oder Abteilungen tätig sein.
- Fördert Zusammenarbeit: Erleichtert die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Teams.
- Effizientere Ressourcennutzung: Ressourcen können dynamisch und bedarfsgerecht zugeordnet werden.
- Komplex: Kann verwirrend sein und erfordert gutes Management.
- Mögliche Interessenkonflikte: Da Mitarbeiter*innen mehreren Vorgesetzten unterstellt sind, können Zielkonflikte entstehen.
- Kommunikationsherausforderungen: Klare Kommunikationswege müssen etabliert werden, um Missverständnisse zu vermeiden.
Flaches Organigramm
- Schnelle Kommunikation: Weniger Hierarchieebenen erleichtern die Kommunikation.
- Fördert Innovation: Mitarbeiter*innen haben mehr Freiheiten und können kreativer agieren.
- Stärkt Teamgefühl: Alle arbeiten näher zusammen, was die Teamdynamik fördert.
- Kann unübersichtlich werden: Fehlende klare Strukturen können bei Wachstum zu Verwirrung führen.
- Geringere Kontrolle: Die Geschäftsführung hat weniger Kontrolle über einzelne Mitarbeiter oder Teams.
- Mögliche Rollenunklarheit: Ohne klare Hierarchie kann die Verantwortung unklar sein.
Netzwerk-Organigramm
- Hohe Vernetzung: Fördert die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Bereichen.
- Flexibel: Kann verschiedene Arten von Beziehungen abbilden, nicht nur Hierarchien.
- Repräsentiert komplexe Strukturen: Ideal für moderne, vernetzte Unternehmen.
- Kann unübersichtlich werden: Zu viele Verbindungen können das Diagramm chaotisch machen.
- Schwieriger zu erstellen: Erfordert ein gutes Verständnis der Beziehungen im Unternehmen.
- Weniger klare Verantwortlichkeiten: Die fließenden Strukturen können zu Unklarheiten führen.
Kreisförmiges Organigramm
- Fördert gleichberechtigte Sicht: Weniger hierarchisch, betont mehr die Zusammenarbeit.
- Visuell ansprechend: Kann ästhetisch ansprechender sein als traditionelle Organigramme.
- Zeigt Verbindungen zwischen allen Ebenen: Nicht nur Top-Down, sondern auch horizontal.
- Kann ungewohnt sein: Nicht so intuitiv verständlich wie traditionelle hierarchische Diagramme.
- Mögliche Unklarheiten: Die weniger klare Hierarchie kann zu Verwirrung führen.
- Begrenzte Detailtiefe: Kann schwierig werden, wenn viele Ebenen und Details dargestellt werden sollen.
Organigramm erstellen in 7 Schritten
1. Zielsetzung und Auswahl des Typs
2. Daten sammeln und organisieren
3. Wähle ein Tool zur Erstellung
4. Entwerfe dein Organigramm
- Öffne ein neues Tabellenblatt.
- Trage in Spalte A die gewünschten Personen, Rollen oder Positionen ein. In Spalte B trägst du ein, an welche Person, Rolle oder Position diese jeweils berichten. Das sieht dann am Ende zum Beispiel so aus:
- Nun gehst du im Menü oben auf “Einfügen” -> “Diagramme” und wählst hier das Organigramm-Chart aus.
- Anschließend musst du eventuell noch die hierarchische Struktur anpassen. Das kannst du zum Beispiel nach folgendem Muster machen:
- Et voilá! Das wars dann auch schon. Dein Organigramm ist (fast) fertig erstellt und sollte in etwa so aussehen: