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Mit diesen 8 Tipps steigert Ihr Eure Marketing-Effizienz

In diesem Artikel erfahrt Ihr an 8 Tipps, wie Ihr Eure Marketing-Effizienz steigert und welche Tools Ihr dafür nutzen könnt

Ihr möchtet endlich die Gießkanne im Marketing abstellen und die Effizienz auch in der Marketingabteilung kennenlernen? Dann seid Ihr in diesem Artikel genau an der richtigen Stelle. 

Die Marketingabteilungen und Agenturen haben viel zu lange nur auf Schönheit und Kreativität geachtet. Und das sage ich, ein Werber, der als Filmemacher in sein Berufsleben gestartet ist. Bei uns in der Agentur geht inzwischen nichts mehr ohne Kennzahlen und wir suchen überall nach einer Messbarkeit. 

Mit einer guten Marketingeffizienz erreicht Ihr eine bessere Conversion-Rate, aber auch besser Tausend-Kontakte-Preise (TKP). Die Kosten pro Kund:in zu minimieren, sollte das Ziel jeder guten Marketingabteilung sein. Und einer Agentur, den Profis des Marketings ebenfalls. 

Doch was ist die Marketing-Effizienz eigentlich und was sagt sie aus?

Der Begriff der Marketing-Effizienz beschreibt den Zusammenhang zwischen Marketingerfolg und den damit in Verbindung stehenden Kosten. 

Wofür und wie könnt Ihr die Effizienz von Eurem Marketing steigern?

Die Marketing-Effizienz zu steigern, bietet großes Potenzial für das Wachstum und Kosteneffizienz eines Unternehmens. 

Dabei solltet Ihr besonders bei Marketingaktivitäten im B2B die KPI’s im Blick haben. Hierzu zählen alle Maßnahmen von einem Unternehmen, welche einen Einfluss auf die Positionierung Eures Unternehmens gegenüber Geschäftskund:innen haben.

Um die Effizienz des individuellen Marketings zu verbessern, solltet Ihr Euch fragen, welche Ziele Ihr mit Eurem Marketing verfolgt. Darauf aufbauend beginnt die Analyse zur Steigerung Eurer Marketingeffizienz.

Nachdem Ihr Euch diese Fragen gestellt habt, solltet Ihr Euch Eure aktuellen Strategien genauer ansehen. Auf dem Weg zu Eurer Marketing-Effizienz helfen Euch die folgenden 8 Tipps. 

Tipp 1: Reduziert Eure Kommunikation auf die effizienten Kanäle.

Ihr solltet Euch die Frage stellen: Wo ist meine Zielgruppe unterwegs und wo erreiche ich die meisten Personen? Hier können natürlich die berühmten Personas ins Spiel kommen. Oft werden diese aus dem Bauch heraus erstellt. Wenn Ihr aber bereits Erfahrungen mit Euren Kund:innen gemacht habt, dann sollte diese Entscheidung auf aktuellen Daten Eures Marketings basieren. Auch können Daten aus der Marktforschung weiterhelfen, den richtigen Kanal zu finden. 

Ganz im Sinne der agilen Start-up-Mentalität solltet Ihr am besten verschiedene Kanäle testen und den jeweiligen Erfolg und die Effektivität messen. Ihr solltet Euch immer fragen, ob Ihr mit dem, was Ihr tut, durch geringsten Aufwand den größtmöglichen Erfolg erzielen könnt.

Tipp 2: Verwendet KPIs zur konsequenten Optimierung von Marketingmaßnahmen

Bei vielen Werber:innen und auch Kreativagenturen sind KPI’s noch der große Feind. Richtig ist aber: Ohne KPI’s ist die beste Idee nichts wert. Ständiges optimieren von Werbeanzeigen, der Landingpage, Content auf Social Media oder auch die Gestaltung von Videos anhand von KPI’s ist entscheidend.

Eine wichtige Zutat beim KPI-Marketing-Controlling ist beispielsweise die Interaktionsrate. Die Interaktionsrate funktioniert unabhängig von der Reichweite. Das bedeutet, sie funktioniert in Relation zur Reichweite und kann so bereits bei kleinen Reichweiten, bspw., wenn gerade erst der Instagram-Kanal gestartet wurde, herangezogen werden.

Gleichzeitig ist sie auf Social Media auch ein wichtiger Faktor für die Reichweite. Ein Beitrag, der schnell große Interaktionen erhält, wird vom Algorithmus besser ausgespielt. Für die Interaktionsrate betrachten wir jegliche Art der Interaktion mit dem Werbemittel, das kann beim E-Mail-Marketing auch die Öffnungsrate sein.

Bei den Effizienz- und Effektivitätskriterien solltet Ihr Aktivitäten eliminieren, welche nach einer gründlichen Überprüfung und Bewertung nicht wirksam sind.

In der Zielkonformität werden auch Maßnahmen, Aktivitäten und Projekte, die nicht speziell zu den strategischen Prioritäten beitragen, gestrichen. 

Wenn das Ziel also ist, die Markenbekanntheit zu steigern, dann solltet Ihr Werbemaßnahmen, die zwar gute Ergebnisse erzielen, aber nichts zu dem strategischen Ziel beitragen, ebenfalls streichen.

Ihr solltet alle Kostentreiber ganzheitlich betrachten, so könnt Ihr neben der Kommunikation alle Effizienzreserven wie Prozesse, Tools, Dienstleister und Agenturen genau identifizieren.

Tipp 3: Automatisiert Eure Abläufe 

In diesem Tipp spricht der radikale Geschäftsführer in mir. Jeder Prozess an dem noch eine Mitarbeiter:in aktiv mitarbeiten muss, sollte dahin gehend analysiert werden, wie kosteneffizienter dieser Prozess von einem Tool übernommen werden kann. 

Ein Tool, welches Euch dabei helfen kann, ist Sendinblue. Sendinblue haben wir über die API mit unserer Plattform verknüpft. Wir spielen Mails automatisiert an die Nutzer:innen aus. Von der Willkommensmail über Tipps und Tricks rund ums Influencer-Marketing bis zur Geburtstagsmail werden unsere Kund:innen automatisiert bespielt.

Auch HubSpot Marketing Hub kann im Bereich der Leadgenerierung unterstützen. Die All-in-one-Lösung liefert von der Landingpage über das CRM-System bis zum Newsletter-Client alle notwendigen Tools. Inkl. aller notwendigen Analytics und übersichtlichen Reportings.

Und auch Eure Social-Media-Kanäle lassen sich deutlich effizienter bespielen, wenn die zuständige Person einen Tag fokussiert an den Postings für die nächsten vier Wochen sitzt, diese einplant und sich dann nicht mehr darum kümmern muss. 

Dafür bietet sich das Tool Hootsuite an. Damit bespielt Ihr alle Kanäle Eures Unternehmens und erhaltet die notwendigen Analytics in übersichtlichen Reportings. Hinzu kommt die Möglichkeit, zentral an einem Ort das Community-Management für alle verknüpften Kanäle durchzuführen.

Wenn Ihr über die eigenen Kanäle hinaus auf Social Media aktiv werden und Influencer-Kampagnen durchführen wollt, dann ist das deutsche Tool Leadnow Eure beste Wahl. Mit Leadnow habt Ihr die perfekte Unterstützung, um Euer Influencer-Marketing sowie Eure User-Generated-Content Produktion zu automatisieren. Leadnow macht zudem Influencer-Marketing messbar und ist so auch für die KPI-Analyse geeignet.

Tipp 4: Ausprobieren geht vor umfangreicher Planung 

Einfach mal machen ist meisten effizienter als lange zu planen und dann zu scheitern. Solange Ihr nicht komplett unüberlegt handelt, kann kaum etwas schiefgehen. Das schlimmste Ergebnis sind schlechte KPI’s. 

Wichtig ist es auf jedem Kanal auch verschiedene Varianten zu testen. Ein Video auf Instagram zu posten und danach festzustellen, dass Videos für Euch auf Instagram nicht funktionieren, ist meist sehr leichtfertig. Hier hilft es auch tiefer in die Analytics zu gehen und bspw. zu schauen, an welcher Stelle Zuschauer:innen das Video abbrechen und bei weiteren Videos diesen Part zu verändern.

Das gilt auch für Newsletter, auch hier lohnt es sich genau zu schauen, warum der Newsletter nicht funktionieren könnte. Nachdem einige Varianten getestet wurden, kann anhand des Gesamtergebnisses eine Entscheidung über den Kanal getroffen werden.

Tipp 5: Achtet auf Eure Landingpage 

Oft höre ich: Werbeanzeigen, Social Media oder Newsletter funktionieren nicht. Ich bekomme keine Käufe! Dann wird an dem Content gefeilt und optimiert oder im schlimmsten Fall der Kanal gestrichen, ohne dabei einen Schritt im Funnel weiterzugehen.

Eine gute und konvertierende Landingpage ist unbedingt notwendig. Das Erstellen einer herausstechenden Landingpage ist heute ganz einfach. Es gibt viele Tools, die Euch beim Erstellen Eurer eigenen konvertierenden Landingpages helfen können. Wir haben Euch dazu ein paar Tools zusammengestellt.

Effizientes Marketing bedeutet auch, es sich einfach zu machen. Mit einer guten Suchmaschinenoptimierung spart Ihr viele Kosten bei der Gewinnung von neuen Kund:innen. Mit dem Tool Seobility könnt Ihr Eure Website analysieren, direkt optimieren und langfristig überwachen. Gleich inkl. Backlink-Analyse.

Tipp 6: Macht Euch Social Media leichter

Mit dem Einplanen der Beiträge ist es auf Social Media leider nicht getan. Zunächst muss der Content erstellt werden. Hierbei kommt es ganz darauf an, mit welchem Skillset die Person für Social Media bei Euch ausgestattet ist. 

Solltet Ihr Euch dazu entscheiden, Social Media intern zu besetzen, dann sollte ein gewisses Maß an visuellen und redaktionellen Skills vorhanden sein. Unterstützen kann dennoch das Tool Canva Pro. Mit den verschiedenen Vorlagen und bereits bestehenden Formen, Elementen und Icons ist es fast schon schwierig einen schlechten Post abzusetzen. 

Dennoch ist zu empfehlen für die ersten Schritte auf Social Media eine Agentur dazu zu holen. So schafft Ihr es von Beginn an eine professionelle, seriöse und plattformgerechte Außenwirkung auf Social Media zu erreichen.

Tipp 7: Nutzt sinnvolle ERP-Schnittstellen 

Mit ERP-Schnittstellen lassen sich Analysen übergreifend über die verschiedenen Kanäle und Bereiche des Marketings feststellen. Mit einem ERP-System erlangt Ihr eine gemeinsame Datenbasis. ERP-Systeme sind modular aufgebaut und vernetzen Daten verschiedener Bereiche des Unternehmens. Warenwirtschaft und Lagerhaltung, Marketing, Vertrieb und Projektmanagement können relevante Daten aus den jeweils anderen Bereichen aufrufen.

Viele unserer Kund:innen nutzen als ERP-Software Xentral ERP. Das Tool ist für den E-Commerce gemacht und bietet eine Buchhaltungsintegration. 

Xentral kann direkt mit Shops, Payment-Anbietern oder Versanddienstleistern verknüpft werden. Zusätzlich können auch Marktplätze wie Amazon per Schnittstelle angedockt werden. Ebenso sind alle wichtigen Bereiche in dem System konsolidiert. 

So entsteht ein Ort, an dem Ihr mit allen aktuellen Daten zuverlässig arbeiten könnt. Alle Mitarbeiter:innen können einen Zugriff auf Kunden-, Projekt-, Produkt- sowie Einkaufs- und Verkaufsdaten in Echtzeit erhalten. Gerade wenn Ihr einen Online-Shop habt und auf dem Amazon Marktplatz aktiv seid, laufen die Daten von beiden Plattformen hier zusammen und Ihr könnt die Rechnungen zentral erstellen. 

Auch bei der Buchhaltung spart Ihr Zeit. Gerade wenn Ihr verschiedene Zahlungsströme wie Paypal, Amazon, Klarna oder Stripe habt, laufen nun alle Daten im ERP-System zusammen und lassen sich mit einem Klick im DATEV-Format für Eure:n Steuerberater:in exportieren. 

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Genauso werdet Ihr auch Eure Analysedaten zentral an einem Ort verwalten können. So überschaut Ihr den gesamten Prozess Eurer Customer Experience, vom ersten Touchpoint bis zur Ankunft des Produktes. Dies wird Euch bei der Analyse der relevanten Marketingkanäle helfen.

Mit diesen Ergebnissen sind wir wieder am Anfang dieser Tipps angelangt, die Wahl der richtigen KPI’s und die Optimierung der Marketingmaßnahmen anhand der daraus resultierenden Ergebnisse.

Tipp 8: Es muss „menscheln“ 

Euch nützt die beste Effizienz und das beste technische Know-how hinter Euren Kommunikationsmaßnahmen nichts, wenn Eure Kommunikation nicht gut läuft. Ihr habt bestimmt schon mal den Satz „die Kommunikation muss menscheln.“ gehört.

In der heutigen Zeit bringt es nichts mehr als Unternehmenshülle und mit viel Distanz zu kommunizieren. Es geht darum, im Sinne einer Mensch-zu-Mensch-Kommunikation, eine authentische direkte Kommunikation zu realisieren. Gerade auf den digitalen Kanälen solltet Ihr einen Blick in Euer Unternehmen zulassen. 

Fazit zu ERP-Schnittstellen

ERP ist eine Abkürzung und steht für Enterprise Ressource Planning, hiermit wird eine Softwarelösung zur Ressourcenplanung in einem Unternehmen oder einer Organisation geplant. Ihr findet alle Daten, die Ihr für ein gutes Customer-Relation-Management benötigt, an einem Ort.

Die Analyse von erfolgreichen Kommunikationskanälen fällt Euch leichter oder wird sogar automatisiert. Das hilft Euch in Eurem Marketing wirklich effizient zu werden.

Fazit: Auch Marketing ist datengetrieben

Marketingeffizienz ist keine ideologische Frage. Es geht darum, mit den richtigen Hebeln viel Geld zu sparen und Euer Unternehmen agil zu gestalten. Schneller und innovativer als die Mitbewerber zu werden ist dabei Euer Ziel.

Dabei helfen KPI’s, damit Ihre Eure Kapazitäten in die Kanäle und den Content steckt, der am effizientesten ist. Auch das Marketing ist heute datengetrieben und schon lange nicht mehr die Abteilung, die die schönen Bildchen erstellt. Wir können heute ganz genau sagen, welchen Mehrwert wir Euch liefern und wo wir Kosten sparen und Gewinne erwirtschaften. 

Ansgar Wörner
Autor*In
Ansgar Wörner
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Ansgar Wörner

Ansgar Wörner macht gesellschaftliche Kommunikation auf digitalen Plattformen. Der Werber baut Communitys auf Social Media und verbessert Branding und Reichweiten auf digitalen Plattformen. Mit seiner Agentur begleitet er Börsengänge und Bundestagswahlkämpfe. Er ist Co-Founder der Influencermarketingplattform Leadnow.

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