So erstellst du Schritt für Schritt eine Subdomain

Carolin Puls29.9.2023

Wie ein Zusatz in deiner URL zum Mehrwert für deine Kundschaft wird

Inhalt
  1. Was ist eine Subdomain?
  2. So wird eine Subdomain eingesetzt
  3. So erstellst und richtest du eine Subdomain ein
  4. Diese Relevanz hat eine Subdomain für SEO
  5. Diese Tools unterstützen dich in der Erstellung einer Subdomain
  6. Kleiner Zusatz, großer Mehrwert
Du willst lernen, was eine Subdomain ist und wie du sie für deine Website einsetzen kannst? Dann ist dieser Artikel genau der Richtige für dich.
Über den Domainnamen, unter dem dich Suchende im Internet finden, hast du dir im Vorfeld sicherlich eine Menge Gedanken gemacht. Schließlich sollte dieser leicht zu merken sein und auf dein Angebot einzahlen. Genauso wichtig ist es, dass du die Struktur deiner Seite überdenkst. Bei der Strukturierung deines Websiteinhaltes kann dich eine Subdomain unterstützen.
Deshalb erfährst du in diesem Beitrag, was eine Subdomain ist und wie sie aufgebaut ist, wie du sie einsetzten kannst und wie du sie Schritt für Schritt anlegst. Außerdem wirst du nach dem Lesen wissen, wie du eine Subdomain wieder löschen kannst, welche Relevanz sie für deine SEO hat und welche Tools du zur Erstellung und Verwaltung verwenden solltest.

Empfehlenswerte Website- & Homepage-Baukasten

Empfehlenswerte Website- & Homepage-Baukästen kannst du auf unserer Software-Vergleichsplattform OMR Reviews finden. Dort haben wir über 70 Website- & Homepage-Baukästen gelistet, mit denen du deine Website oder Homepage erstellen kannst. Also schau vorbei und vergleiche die Softwares mithilfe der authentischen und verifizierten Nutzerbewertungen:

Was ist eine Subdomain?

Die Hauptaufgabe einer Subdomain liegt darin, verschiedene Inhalte deiner Website sinnvoll voneinander zu trennen und zu strukturieren. Hierbei hilft dir beispielsweise Wix (Direkt zum Anbieter) oder Jimdo (Direkt zum Anbieter). Die unterschiedlichen Bereiche bleiben allerdings durch den gleichen Domainnamen miteinander verbunden, wodurch Websitebesucher*innen wissen, dass sie sich immer noch auf deiner Seite mit deinen Inhalten befinden und keinen Fremdlink angeklickt haben. Das schafft Vertrauen in deinen Content und zahlt positiv auf deinen Expertenstatus ein. So sind zum Beispiel dein Blog, dein Online-Shop und deine Karriereseite unter der gleichen Domain auffindbar, aber dennoch klar voneinander abgegrenzt. Damit unterstützt du Websitebesucher*innen dabei, noch schneller die Inhalte zu finden, die sie suchen.

So wird eine Subdomain eingesetzt

Als Websitebetreiber*in weißt du, dass die Domain die Adresse in deinem Browser bezeichnet, unter der Interessent*innen und potenzielle Kundinnen und Kunden deine Website erreichen. 
Die Subdomain ergänzt und strukturiert diese Domain. Der Zusammenhang zwischen einer Subdomain und der restlichen URL wird deutlicher, wenn du dir die URL einer Website ansiehst. Sie setzt sich aus dem Übertragungsprotokoll „http“ oder „https“ sowie einer Second-Level- und einer Top-Level-Domain zusammen. 
Am Beispiel unserer Website https://omr.com/ ist der Teil „omr“ die Second-Level-Domain und „com“ die Top-Level-Domain. Zusätzlich kann eine URL auch noch eine Subdomain enthalten. Eine Subdomain, die auch als Third-Level-Domain bezeichnet wird, steht vor der Top-Level-Domain und wird durch einen Punkt von ihm abgetrennt. So lauten Subdomains von OMR beispielsweise https://education.omr.com/ oder https://5050.omr.com/.
Aufbau Subomain (1).png
So baust du eine Subdomain auf
Der Einsatz von Subdomains kann bei unterschiedlichen Sprachen einer Website oder bei der Verwendung von responsiven Layouts sinnvoll sein. Du kannst nämlich unabhängig von deinem Domaininhalt genau den Content einbauen, der bei dieser Art der Nutzung für deine User sinnvoll ist. Wenn du ein besonderes Angebot für eine Landingpage verkaufen willst, ist der Einsatz einer Subdomain ebenfalls sinnvoll. 
Ob und wenn ja, wie viel dich die Einrichtung einer Subdomain kostet, hängt von dem Hosting-Paket ab, für das du dich entschieden hast. Bei den meisten Anbietern ist eine bestimmte Anzahl an Subdomains automatisch integriert.

So erstellst und richtest du eine Subdomain ein

Jetzt, wo du weißt, was eine Subdomain kann, möchtest du sicher auch wissen, wie du diese schnell und einfach anlegen kannst. Also – An den Rechner, fertig, los!
  • Wenn du noch nicht über eine Hauptdomain verfügst, also noch keine bestehende Website hast, musst du diese zunächst bei einem Hosting-Anbieter deiner Wahl anlegen.
  • Anschließend legst du in deinem Kundenkonto unter dem Überbegriff „Domains“ über den Button „Neue Subdomain erstellen“ eine neue Subdomain an.
  • Lege nun den Namen deiner Subdomain fest. Achte darauf, dass der Name sowohl sinnvoll als auch gut einprägsam ist, damit deine Kund*innen die Subdomain auch ohne einen Klick auf deine Hauptdomain erreichen können.
  • In dem Feld „Weiterleitungs-Ziel“ die Adresse ein, auf die die Suchanfrage weitergeleitet werden soll.
    Achtung: Auch wenn deine Subdomain https://test.beispiel.de lautet, musst du als Weiterleitungs-Ziel https://www.beispiel.de/test eingeben, da sich dieses auf die Seitenstruktur in deinem CMS bezieht.
  • Im letzten Schritt legst du noch den Weiterleitungstyp fest und klickst auf „Speichern“.
  • Schon ist deine Subdomain fertig und kann mit Inhalten und Leben befüllt werden.
  • Beachte, dass es ein paar Stunden dauern kann, bis deine Subdomain von außen erreichbar ist.
Du willst deine Subdomain nicht weiterbetreiben und sie daher wieder löschen? Dies ist mit nur wenigen Klicks erledigt. Navigiere zunächst im Backend deines Hosting-Dienstleisters zu dem Ort, an dem du deine Subdomains verwaltest. Nachdem du auf „Bearbeiten“ geklickt hast, kannst du die Löschung der Seite in Auftrag geben. Nach der Bestätigung einer Sicherheitsabfrage kannst du die Subdomain löschen. Denk daran, eine Weiterleitung einzurichten, damit Kundinnen und Kunden, die deine Subdomain genutzt haben, weiterhin auf deiner Website – am besten sogar dem neuen Pfad, unter dem du diesen Content veröffentlichst – landen.

Diese Relevanz hat eine Subdomain für SEO

Kommen wir zu einer für dich wichtigen Frage: Welchen Einfluss hat eine Subdomain auf die Suchmaschinenoptimierung? 
Um herauszufinden, welche Relevanz Subdomains für SEO haben, musst du wissen, dass eine Subdomain eine eigenständige Domain ist. Aus SEO-Sicht haben sie keine Verbindung zu der Root-Domain. Daher überträgt deine Hauptdomain ihre Linkpower nicht automatisch auf die von dir erstellte Subdomain. Daher musst du sie individuell auf passende Keywords optimieren und eine separate Linkmarketing-Strategie entwickeln, damit deine Subdomain auf den vorderen Rängen bei Google landet. Der große Vorteil der Verwendung von Subdomains im Suchmaschinenmarketing ist allerdings, dass sowohl deine Hauptdomain als auch Subdomains von einer algorithmischen Abstrafung durch Google geschützt sind. Des Weiteren erhöhst du die Wahrscheinlichkeit gefunden zu werden, da du durch Subdomains mehrere Anzeigenergebnisse und somit eine höhere Klick-Rate erzielen kannst.

Diese Tools unterstützen dich in der Erstellung einer Subdomain

Egal, ob du deine individuelle Website gerade neu anlegst oder eine Subdomain zur besseren Strukturierung einrichtest – ein Website-Baukasten wird dein bester Freund werden. Dieser ermöglicht es dir, in einfachen Schritten und ganz ohne Programmierkenntnisse, eine Website nach deinen Vorstellungen zu bauen. Mit diesen Website-Buildern (wie Wix (Direkt zum Anbieter)oder Jimdo (Direkt zum Anbieter)) und SEO-Tools wird auch die Einrichtung und Gestaltung deiner Subdomain zu einem Kinderspiel:
Du hast etwas ganz anderes mit deiner Website vor? Kein Problem, denn diese Tools sind wahre Multitalente und können dich ebenfalls dabei supporten, wenn du eine kostenlose Domain registrieren oder eine Domain umziehen willst. Überzeug dich einfach selbst und schau dir das Nutzerfeedback an.

Kleiner Zusatz, großer Mehrwert

Die Anlage und Verwaltung einer Subdomain ist schnell erledigt, bietet den Besucher*innen deiner Website aber einen großen Mehrwert. Durch eine sinnvolle Gliederung deiner Inhalte können sie sich genau die Schwertpunktthemen ansehen, die gerade relevant für sie sind. So kann ein kleiner Zusatz in deiner URL für dich zu mehr Verkäufen und zufriedener Kundschaft führen.
Carolin Puls

Carolin ist freie Texterin und Pressereferentin mit einer Leidenschaft für das geschriebene Wort. Als ehemalige Brand Managerin in der FMCG-Branche hat sie umfangreiche Marketing-Erfahrung gesammelt und währenddessen berufsbegleitend ihren Abschluss als Marketing-Betriebswirtin gemacht. Heute erstellt sie PR-Texte, Pressemitteilungen und Social-Media-Inhalte, immer mit viel Kreativität und Herzblut.

Alle Artikel von Carolin Puls

Im Artikel erwähnte Softwares

Im Artikel erwähnte Software- oder Service-Kategorien

Website-Baukasten
Ein Website-Baukasten gibt Nutzer:innen die Möglichkeit, auch ohne Programmierungskenntnisse oder sonstigem technischen Know-how in einfachen Schritten eine individuelle Website zu erstellen. Somit eignen sich Website-Baukästen vor allem für Selbstständige, Freiberufler:innen, Blogger:innen und kleinen Unternehmen, die nicht das Budget haben, um sich eine professionelle Website erstellen zulassen. Viele Website-Baukästen bieten den Nutzer:innen an, die eigenen Webseiten mithilfe von Drag & Drop super leicht und schnell zu erstellen. So lassen sich beispielsweise Überschriften- und Textelemente auf die leere Webseite ziehen, Bilder und Videos können hinzugefügt werden, Weißraum kann durch Abstandshalter erzeugt werden und auch in der Farbgestaltung gibt es viele Möglichkeiten. So sind Webseiten in relativ kurzer Zeit gestaltbar und realisierbar. Mit einem Website-Baukasten ist also jeder in der Lage, sein Content-Marketing auch auf einer eigenen Website auszuüben und nicht nur über Social-Media oder E-Mail-Marketing. Auch das Thema Suchmaschinenoptimierung bekommt mit einer eigenen Website einen ganz neuen Stellenwert im eigenen Online-Marketing. Denn mit einer Website können Nutzer:innen dafür sorgen, dank SEO organisch über Google gefunden zu werden. Wer schneller Website-Besucher:innen anziehen möchte, für denjenigen sind Google-Ads eine gute Alternative. Aber auch hierfür wird eine Website benötigt, die mithilfe eines Website-Baukasten-Systems einfach erstellt werden kann.
SEO
Search Engine Optimization (SEO)-Software dient dazu, die sogenannte natürliche oder organische Sichtbarkeit einer Website auf der Ergebnisseite einer Suchmaschine (also meistens Google) zu verbessern bzw. Anhaltspunkte und Verbesserungsvorschläge dafür zu liefern. Anders formuliert: Um eine Website bei den Suchresultaten, einen Ort bei Maps oder ein Foto bei der Bildersuche besser auffindbar zu machen, ohne dafür zu bezahlen, braucht es Optimierungsarbeit, Insights, Kennzahlen und Orientierung. Die aufgelisteten Tools ermöglichen diese SEO-Einblicke und -Analysen indem sie z.B. die Sichtbarkeitsentwicklung einer Website über die Zeit, Wettbewerbsdaten, wichtige Suchbegriffe, Trend-Daten oder Hinweise auf technische Ansatzpunkte für eine Verbesserung aufzeigen. Unter den SEO-Tools gibt es sowohl Spezial-Tools für einzelne Funktionen als auch All-in-One Lösungen, die (fast) alle SEO-Funktionen abbilden und zum Teil sogar Lösungen für andere Bereiche bieten. So gibt es z.B. bei (fast) allen SEO-Tools, die ihren Schwerpunkt bei der Identifikation relevanter Keywords haben, Überschneidungen mit Search Advertising Software. Alle Produkte, die in der SEO-Kategorie gelistet sind, müssen mindestens einen der folgenden Bereiche abdecken: SEO Monitoring & Tracking, Keyword-Recherche, Content- bzw. Onpage-Optimierung, Crawling und/oder Offpage-SEO. Mit SEO Monitoring & Tracking-Tools können Keywords getrackt und somit die SEO-Performance überwacht werden. Mithilfe von Keyword-Recherche-Tools können Content-Lücken identifiziert werden. SEO-Content-Tools helfen bei der Content-Erstellung und -Optimierung. Crawler- und Log-File-Tools testen die eigene Website hinsichtlich technischem SEO und erstellen Log-File-Analysen. Für die Überprüfung, das Monitoring und die Identifizierung von (potentiellen) Backlinks gibt es Backlink-Tools. Ihr möchtet Euch im SEO fortbilden und von Expert:innen lernen? Dann sind der OMR Beginners Guide to SEO und der OMR Professional Guide to SEO genau das richtige für Euch! In den Reports warten mehr als 100 Seiten geballtes Expertenwissen auf Euch und selbst echte SEO-Profis lernen noch etwas dazu! Für alle, die lieber in einem flexiblen E-Learning Format lernen möchten, bieten wir auch ein OMR SEO Pro Deep Dive Webinar und einen OMR Academy SEO Fundamentals E-Learning Kurs an.

Ähnliche Artikel