LinkedIn Community Management: So gestaltest du einen nachhaltigen Wachstum deines Netzwerks

Unsere Gastautorin Jule erklärt dir in diesem Artikel, worauf es beim LinkedIn Community Management als Solopreneurin ankommt und gibt dir Tipps wie du am besten damit startest

LinkedIn Community Management
Inhalt
  1. 1. Was macht das Community Management auf LinkedIn besonders?
  2. 2. Wie fängt man am besten an?
  3. 3. Unterschied zwischen LinkedIn Communities und Communities auf anderen Plattformen
  4. 4. Strategien für Community Management auf LinkedIn
  5. X Tipps für gutes LinkedIn Community Management
  6. Wie kann deine Community zu Kunden werden?
  7. Welche Tools helfen dir dabei, deine LinkedIn Community Management auf ein neues Level zu bringen?
  8. Fazit
Der Aufbau einer starken Online-Sichtbarkeit als Solopreneur*in wird immer entscheidender. Eine starke Personenmarke hilft dir dabei, dein Business präsenter zu machen. Mit einer aktiven LinkedIn-Community im Rücken wirst du es schaffen, mehr Leute auf dein Business aufmerksam zu machen. Doch wie gelingt es, eine aktive LinkedIn Community aufzubauen und zu pflegen?
In diesem Artikel werden wir uns mit den Grundlagen des LinkedIn Community Managements befassen, von den ersten Schritten bis hin zu fortgeschrittenen Strategien und Tools.

1. Was macht das Community Management auf LinkedIn besonders?

LinkedIn lebt, wie auch andere Social Media Plattformen von Interaktion und Austausch. Die Plattform bietet Nutzer*innen unterschiedliche Möglichkeiten, um eine Community aufzubauen und zu pflegen. Hier findest du weitere Artikel zum Thema Community Management.
Vor allem der fachliche Austausch auf LinkedIn ist ein großer Faktor, der von User*innen sehr wertgeschätzt wird. Daher ist es beim Community Management auf LinkedIn sehr zu empfehlen, diesen aufrechtzuerhalten. Dennoch ist wichtig zu erwähnen, dass hinter jedem Profil Menschen stecken. Menschen, die genau wie auch im offline Leben Austausch auf Augenhöhe wertschätzen. Community Management sollte nahbar, authentisch und auf Augenhöhe geschehen.
Durch das Einbeziehen deiner Community können wertvolle Verbindungen aufgebaut werden. LinkedIn bietet weitere verschiedene Funktionen wie Gruppen und Veranstaltungen an, welche ebenso genutzt werden können, um die Interaktion und den Wissensaustausch innerhalb deiner Community zu fördern.
Bevor wir tiefer reingehen, schonmal vorab: Ein effektives Community-Management auf LinkedIn erfordert eine proaktive Herangehensweise und ein hohes Maß an Engagement.

2. Wie fängt man am besten an?

Bevor du dich ins Community-Management stürzt, ist es wichtig, realistische Ziele zu setzen. Als Solo-Selbstständige*r ist deine Zeit ein sehr kostbares Gut, diese sollte auch in Bezug auf dein Community-Management smart eingesetzt werden.
Dein erster Schritt sollte deine LinkedIn-Profil Überarbeitung sein. So ermöglichst du es Leser*innen auf Anhieb verständlich zu machen, für welche Themen du stehst und was sie in deiner „Community“ erwartet. Darüber hinaus ist es hilfreich, sich über relevante Themen in deiner Branche auf dem Laufenden zu halten und gezielt Beiträge zu verfassen, die deine Expertise und deine Persönlichkeit widerspiegeln. Ein durchdachter Ansatz von Anfang an legt den Grundstein für eine langlebige LinkedIn-Community. Mit Hilfe der Suchfunktion kannst du gezielt nach relevanten Personengruppen suchen und filtern. So kannst du beispielsweise nach deiner Zielgruppe und "Kollegen" suchen.

3. Unterschied zwischen LinkedIn Communities und Communities auf anderen Plattformen

Im Vergleich zu anderen Plattformen zeichnen sich LinkedIn-Communities durch ihren starken Fokus auf berufliche Themen aus. Die Kommunikation ist in der Regel tiefgründiger und professioneller. Während Instagram und TikTok einen stark visuellen Fokus haben, geschieht die Informationsvermittlung auf LinkedIn (noch) hauptsächlich auf schriftlichem Weg.
LinkedIn hat einen Video-Feed angekündigt, hier bleibt es zukünftig spannend zu beobachten, wie sich eine visuelle Komponente auf das Verhalten der LinkedIn Community auswirkt.
Du kannst deine Community natürlich ebenso auf andere Social Plattform mitnehmen. Eine Omni-Channel-Präsenz macht es möglich, deiner Community verschiedene Einblicke zu geben. In meinem Fall bin ich auf Instagram und LinkedIn präsent. Auf Instagram ist der Kontakt durch die Storys nochmal viel persönlicher. Der visuelle Content ermöglicht es meiner Community neben meinen LinkedIn Beiträgen einen "näheren" Einblick in meinen Business-Alltag zu bekommen.
Hier würde ich dir empfehlen, deine verschiedenen Socials immer mal wieder in Beiträgen zu erwähnen. Genauso kannst du auch mal aktiv in den Kommentaren unter deinen Beiträgen die entsprechenden Links zu deinen Profilen teilen (wenn ein Bezug gegeben ist).
Gleiches geht auch andersrum. So teile ich oftmals Screenshots von LinkedIn Beiträgen in meiner Instagram Story.

4. Strategien für Community Management auf LinkedIn

Community Management bedeutet Arbeit. Hier gibt es verschiedene Herangehensweise. Ein gutes Leitmotto ist: Geben, Geben, Geben, Nehmen. Deine LinkedIn-Community wird es sehr wertschätzen, wenn du viel Wissen weitergibst. Gerade beim Aufbau von Vertrauen in deine Expertise ist dies ein wesentlicher Faktor, welcher dabei unterstützen wird eine langlebige Community aufzubauen.
Es ist außerdem ratsam, feste Zeitblöcke zu setzen, um dem LinkedIn Community Management gezielte Aufmerksamkeit zu widmen. Ein gezieltes Community Management von 20-30min am Tag, wird sich langfristig bezahlter machen, als ohne vernünftigen Plan durch den Feed zu scrollen (unbedingt weiterlesen für einen super Tipp).

Hier kommen 3 Strategien, die du anwenden kannst:

Bringe deine Community mit ein
⁠Fördere die Interaktion unter deinen Beiträgen, indem du aktiv nach der Meinung deiner Community fragst. Dies kannst du zum Beispiel durch einen direkten Call-To-Action am Ende des Beitrages machen. Hier fordere ich aktiv zum Austausch in den Kommentaren auf: 
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Du kannst deine Community außerdem aktiv in deinen Beiträgen erwähnen. So rückst du einerseits deine Community ins Spotlight, anderseits stärkt dies natürlich ebenso die Bindung und Wertschätzung. Gut für dich: Die Personen interagieren (in der Regel) mit deinem Content und dein Beitrag gewinnt mehr Reichweite. Stichwort: Geben und Nehmen! In diesem Beitrag habe ich beispielsweise 5 Leute aus meinem Netzwerk erwähnt:
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Verfasse smarte Kommentare
⁠Durch Kommentare unter Beiträgen von anderen Personen kannst du nicht nur dein Wissen sichtbarer machen, sondern supportest auch den Post desjenigen. Gegenseitiger Support in Form von Interaktion ist etwas, was deine LinkedIn-Community ebenso sehr wertschätzten wird. Du kannst deine Kommentare ebenso als kleine Mini-Beiträge darstellen, in denen du ebenso Wissen weitergeben kannst und Vertrauen aufbaust.
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Baue dir deine eigene „Kommentier-URL“
Ein heißer Tipp, welcher dir dabei helfen wird, deine Kommentare strategischer zu verfassen: Bau dir deine eigene LinkedIn-Community-URL.
So geht’s:
  1. Öffne die Suchleiste.
  2. Filter nach Beiträgen.
  3. Füge Personen aus deinem Netzwerk hinzu, bei denen du thematisch passende Kommentare verfassen möchtest.
  4. Filter nach aktuellen Beiträgen und speichere dir die URL als Lesezeichen ab. So sieht das Ergebnis deiner fertigen LinkedIn-Community-URL aus. Beim erneuten Öffnen deiner gespeicherten URL aktualisiert sich diese. Du kannst jederzeit Mitglieder entfernen oder hinzufügen.
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X Tipps für gutes LinkedIn Community Management

  1. Setze dir feste Community-Management Zeiten.
    ⁠Es ist ein Leichtes, auf LinkedIn ins „Scrolling“ zu verfallen. In der Regel ist die LinkedIn-Community in der Zeit von 8-11 Uhr recht aktiv. Setzte dir hier einen Blocker in den Kalender und bringe dich aktiv mit ein.
  2. Setze dir realistische Zeiten.
    ⁠Besonders wichtig ist es, Spaß an der Sache zu haben. Community-Management bedeutet Interaktion, es sollte sich nicht nach einem lästigen To-Do anfühlen, versetzte dich bitte ebenso nicht unter Druck. Du kannst 15 Minuten am Tag aufbringen? Super! Du kannst 30 Minuten am Tag aufbringen? Super! You get the point, right? 
  3. Beantworte deine Direktnachrichten, führe Gespräche
    ⁠Austausch ist wichtig. Vertrauen aufbauen funktioniert einerseits über deine Beiträge, andererseits durch deine Interaktion in deinem Postfach. Höre deiner Community zu, tausche dich aus, gebe Feedback und Mehrwert. Halte nichts zurück. Glaub mir, gerade das wird dein Gegenüber sehr wertschätzen und kann ein ausschlaggebender Grund für eine Zusammenarbeit werden.
  4. Gehe auf die Kommentare unter deinen Beiträgen ein
    ⁠Stell dir mal vor, du bringst deine Meinung an und danach herrscht Stille. Keine Reaktion. Würdest du bei dir Person nochmal kommentieren wollen, wenn du eh keine Antwort bekommst? Wahrscheinlich eher nicht. Nimm dir die Zeit und beantworte alle deine Kommentare. Tipp: Vor allem die erste Stunde nach der Veröffentlichung deiner Beiträge zählt. Geh auf erste Kommentare ein.
  5. Beteilige dich an Diskussionen.
    ⁠Deine Meinung vertreten und sich aktiv bei anderen Beiträgen einbringen, macht ebenso gutes Community Management aus. Hier kommt ebenso die oben erwähnte „Kommentier-URL“ zum Tragen.
  6. Kommuniziere respektvoll und auf Augenhöhe
    ⁠Kritisches Hinterfragen, klaren Standpunkt vertreten – JA BITTE! Mit Respekt und auf Augenhöhe!
  7. Höre zu! Welche Fragen werden dir oft gestellt?
    ⁠Diese kannst du super als neue Content-Ideen nutzen. Oftmals ergeben sich auch neue Ideen durch die Kommentare unter deinen Beiträgen. Gehe genau auf diese Themen in deinen Postings ein und erwähne die Person ggf. in deinem Beitrag. Wertschätzung und Bezugnahme werden immer gerngesehen. 

Wie kann deine Community zu Kunden werden?

Ein großer Vorteil deiner LinkedIn Aktivität ist es, dass du mit deiner steigenden Aktivität und Präsenz deine eigene Marke (Personal Brand) sichtbarer machst. Deine Community wird dich besser kennenlernen, wissen, wofür du stehst und Vertrauen zu dir aufbauen.
Die Vorarbeit, die du mit deiner Präsenz und deinem LinkedIn Community Management leistest, wird dir bei der Kundengewinnung helfen. Indem du deine Personal Brand stärkst und langfristige Beziehungen aufbaust, kann aus klassischem Outbound Marketing schnell aktives Inbound Marketing entstehen. Bedeutet: Kunden kommen auf dich zu. Durch deine LinkedIn Präsenz schaffst du es mehrere Touchpoints auf der Customer Journey herzustellen.

Möglichkeiten, deine Community als Kunden zu gewinnen:

  • Call-to-Action Posting. Stell dein Angebot vor (Bitte nicht nur, das ist nicht gern gesehen)
  • Bau deine E-Mail-Liste durch verschiedene Opt-In Möglichkeiten weiter aus
  • Verweise auf weitere Socials und Webseite, um weitere Touch Points auf der Customer Journey abzudecken
  • Vereinbare Calls in deinen Direkt-Nachrichten

Welche Tools helfen dir dabei, deine LinkedIn Community Management auf ein neues Level zu bringen?

Der LinkedIn Sales Navigator unterstützt vor allem Vertriebsteams dabei, mit Leads und potenzielle Kund:innen in Kontakt zu treten, diese im Blick zu behalten. Die Kosten für die Premium Sales Navigator Core Variante liegen bei knapp 79 Euro im Monat bei jährlicher Zahlung. Solltest du als Solopreneur*in gerade auf LinkedIn starten und möchtest (noch) nicht das finanzielle Investment in LinkedIn Premium aufbringen, keine Sorge! Die Basis Version bietet dir ebenso großartige Möglichkeiten deine Community wachsen zu lassen.
Alternativ kannst du dir zum Beispiel in Notion dein eigenes LinkedIn CRM bauen, sodass du relevante Kontakte und Gesprächsinfos festhalten kannst. Wichtig hierbei ist es natürlich, genau wie beim LinkedIn-Community-Management, dass du dein Notion-CRM pflegst. Deine Community wird wachsen, ein Überblick hilft hier ungemein.
Hier findest du meine Beispiel Vorlage.

Empfehlenswerte Social-Media-Softwares

Auf unserer Vergleichsplattform OMR Reviews findest du weitere empfehlenswerte Social-Media-Softwares. Wir stellen über 100 Lösungen vor, die perfekt abgestimmt auf die Bedürfnisse von KMUs, Start-ups und Großkonzernen, bereitstehen. Unsere Plattform unterstützt dich in allen Bereichen des Social-Media-Managements. Nutze die Gelegenheit, verschiedene Softwares zu vergleichen und ziehe dabei echte Nutzerbewertungen zurate, um die ideale Lösung für deine Anforderungen zu finden:

Fazit

Der Aufbau einer nachhaltigen LinkedIn-Community erfordert Zeit, Engagement und eine klare Strategie. Indem du deine Community aktiv einbindest, kannst du langfristige Beziehungen aufbauen und dein Business nachhaltig stärken. Mit den richtigen Strategien und Tools bist du bestens gerüstet, eine langlebige LinkedIn-Community aufzubauen. Vergiss hierbei nicht deinen persönlichen Touch miteinzubringen, genau der macht deine Personal Brand einzigartig und wird deine Community binden.
Jule Marie Rose

Jule ist die Gründerin von JMR. Ihre Mission: Frauen beim Aufbau ihrer Personal Brands zu unterstützen. Vom Schritt in die Online-Sichtbarkeit bis zur Kundengewinnung auf LinkedIn. Ihr Gruppenprogramm JOIN ME REMOTE richtet sich an Freelancerinnen und Solopreneure. Unternehmerinnen begleitet sie 1:1 bei der Content-Strategie, Planung und Umsetzung.

Alle Artikel von Jule Marie Rose

Im Artikel erwähnte Softwares

Im Artikel erwähnte Software- oder Service-Kategorien

Community Management
Unternehmen verbessern und professionalisieren mit Community-Management-Tools Ihr Community-Management auf Social-Media-Plattformen. Das ermöglicht schneller auf Wünsche, Feedback, und Kritik von Kundinnen und Kunden sowie Fans einzugehen.
Social Media Marketing
Social Media Marketing Software ist eine spezialisierte Softwarelösung, die entwickelt wurde, um Unternehmen und Marketingprofis bei der effektiven Planung, Umsetzung und Analyse ihrer Social Media Marketing-Strategien zu unterstützen. Diese umfassende Lösung richtet sich an eine breite Palette von Zielgruppen, darunter Marketingteams, Social Media Manager*innen, digitale Marketingspezialist*innen und Unternehmen jeder Größe, die ihre Präsenz in sozialen Medien optimieren möchten. Die Anwendungsbereiche von Social Media Marketing Software sind vielfältig und reichen von der Steigerung der Markenbekanntheit über die Kundenbindung bis hin zur Lead-Generierung und dem Umsatzwachstum. Zu den wichtigsten Aufgaben, die mit dieser Software erledigt werden können, gehören: 1. Content-Planung und -Management: Social Media Marketing Software ermöglicht es Benutzer*innen, Inhalte im Voraus zu planen, zu erstellen und zu veröffentlichen. Dies umfasst das Erstellen von Beiträgen, das Zeitmanagement und die Möglichkeit zur Veröffentlichung auf verschiedenen Plattformen. 2. Community-Management: Die Software hilft bei der Interaktion mit der Online-Community, indem sie Benutzerbefragungen, Kommentare und Nachrichten in Echtzeit verfolgt. Sie unterstützt auch bei der Verwaltung von Followern und der Identifizierung von Influencern. 3. Leistungsanalyse: Diese Lösungen bieten umfassende Analysen und Berichterstattungsfunktionen, um den Erfolg von Social Media Marketing-Kampagnen zu messen. Dazu gehören Kennzahlen wie Engagement-Rate, Reichweite, Klicks und Konversionen. 4. Wettbewerbsanalyse: Social Media Marketing Software ermöglicht es Benutzer*innen, die Aktivitäten ihrer Wettbewerber zu überwachen und zu analysieren, um wertvolle Einblicke in die Branchentrends zu gewinnen und die eigene Strategie anzupassen. 5. Automatisierung und Zeitersparnis: Diese Lösungen bieten oft Automatisierungsfunktionen, um repetitive Aufgaben zu reduzieren. Dadurch können Marketingteams effizienter arbeiten und sich auf strategische Aspekte ihrer Arbeit konzentrieren. Um in der Kategorie Social Media Marketing Software aufgenommen zu werden, sollte eine Lösung folgende Features und Eigenschaften aufweisen: * Content-Planung und -Verwaltungstools * Community-Management-Funktionen * Leistungsanalyse und Berichterstattungsfunktionen * Wettbewerbsanalyse-Tools * Automatisierungsmöglichkeiten zur Zeitersparnis
Content Marketing
Content Marketing Software unterstützt Unternehmen bei der Erstellung und/oder bei der Distribution von Inhalten für unternehmenseigene sowie externe Kanäle und Plattformen. Darüber hinaus dienen einige Content Marketing Tools dazu, Inhalte in einem ersten Schritt zu organisieren, um diese in einem zweiten Schritt dafür zu nutzen, die sogenannte Content Experience individueller Nutzer:innen zu steigern. Dabei werden Usern oder User-Segmenten genau die Inhalte ausgespielt, die sich – abgeleitet aus ihren Profilen und/oder ihrem Verhalten – anbieten. Auch hinsichtlich externer Inhalte können Content Marketing Tools in Unternehmen Mehrwerte schaffen. So dienen einige der gelisteten Tools der Identifikation geeigneter Inhalte, die dann so oder in aufbereiteter Form über die eigenen Kanäle geteilt werden können. Eine weitere Gruppe von Content Marketing Software dient der Content Analyse. Diese misst die Performance von Inhalten und generiert User Insights. Zusammenfassend werden in der Content Marketing Software Kategorie also alle Software-Lösungen gelistet, die im Marketing eingesetzt werden und ihren Schwerpunkt in der Erstellung, Analyse, Optimierung, Distribution, oder Kuration von Inhalten setzen. Eine besondere Form des Content Marketing: Content Recommendation Software.
Social Media Suites
Social Media Suites sind umfassende Softwarelösungen, die darauf ausgelegt sind, Unternehmen, Organisationen und Fachleuten im Marketingbereich bei der Verwaltung und Optimierung ihrer Social-Media-Aktivitäten zu unterstützen. Sie richten sich an Nutzer*innen, die verschiedene Social-Media-Plattformen gleichzeitig betreuen, überwachen und analysieren müssen, und sind besonders nützlich für Marken, Agenturen und Unternehmen jeder Größe. Diese Lösungen werden in verschiedenen Bereichen eingesetzt. Dazu gehören das Social Media Management, wo sie helfen, Inhalte zu planen, zu veröffentlichen und deren Performance zu überwachen. Im Bereich des Community-Managements unterstützen sie die Interaktion mit der Community und die Beantwortung von Anfragen. Ebenso spielen sie eine Rolle im Monitoring, wo sie das Tracking von Markennennungen und relevanter Keywords ermöglichen, um Markttrends und Kundenmeinungen zu analysieren. Weiterhin sind sie hilfreich im Bereich der Analytik und des Reportings, indem sie detaillierte Einblicke in die Leistung der Social-Media-Aktivitäten geben. Um in der Kategorie Social Media Suites aufgenommen zu werden, sollte eine Lösung folgende Features und Eigenschaften aufweisen: * Content-Management-Funktionen: Planung und Veröffentlichung von Inhalten über verschiedene Plattformen hinweg. * Community-Management-Tools: Möglichkeiten zur Interaktion und Kommunikation mit Follower*innen, inklusive schneller Antworten auf Anfragen und Kommentare. * Überwachung und Analysefunktionen: Überwachung von Markennennungen, Keywords und Trends, sowie detaillierte Analyse der Nutzerinteraktionen und Kampagnenleistung. * Berichterstattung und Datenvisualisierung: Erstellung von übersichtlichen Berichten und grafischen Darstellungen zur Leistungsmessung und Strategieanpassung. * Integration mit anderen Plattformen und Tools: Möglichkeit, die Suite mit anderen Marketing- und Analysewerkzeugen sowie CRM-Systemen zu verbinden.

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