Welches Format für E-Rechnungen ist das richtige für mich?

Marvin Erdner26.2.2025

Lerne die gängigsten Formate elektronischer Rechnungen kennen

Inhalt
  1. Welches Format muss eine E-Rechnung haben?
  2. Vorteile einer E-Rechnung
  3. Welche E-Rechnungsformate gibt es?
  4. Mehr als Buchhaltung: E-Rechnung trifft ERP-System
  5. Wie kann ich E-Rechnungen formatieren?
  6. Fazit: E-Rechnung – Formate im XML-Standard
Die E-Rechnung gewinnt spätestens seit dem 01.01.25 zunehmend an Bedeutung – sowohl im öffentlichen Sektor als auch im B2B-Bereich. Doch nicht jede digitalisierte Rechnung erfüllt die Anforderungen einer echten E-Rechnung. Während PDFs oder gescannte Papierrechnungen technisch gesehen nur Bilder sind, basiert eine E-Rechnung auf strukturierten, maschinenlesbaren Datensätzen. Diese bilden die Grundlage für eine automatisierte Rechnungsausstellung sowie -zustellung.
Besonders wenn dein Unternehmen im Bereich Business-to-Business (B2B) tätig ist, solltest du dich mit den verschiedenen Formaten auseinandersetzen. In Deutschland hört man immer wieder XRechnung und ZUGFeRD, bei unseren europäischen Nachbarländern eher FatturaPA, Factur-X, FacturaE oder EDIFACT. Dieser Artikel beleuchtet die wichtigsten E-Rechnungsformate, ihre speziellen Vorzüge sowie die Relevanz für dein ERP-System.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ab 2025 wird die E-Rechnung auch im B2B-Sektor verpflichtend – doch nur strukturierte, maschinenlesbare Formate wie XRechnung oder ZUGFeRD gelten als echte E-Rechnung, EDI-formate nur noch innerhalb der Übergangsfrist.
  • Zwei Formate halten die europäischen Standards ein und richten sich an deutschen Unternehmen: XRechnung im Behördenverkehr (B2G) und ZUGFeRD eher im B2B-Bereich.
  • Mit einer passenden ERP-Software lassen sich E-Rechnungen effizient erstellen, verarbeiten und archivieren.

Welches Format muss eine E-Rechnung haben?

Für eine E-Rechnung gibt es mehrere strukturierte, maschinenlesbare Formate zur Auswahl – meist in Form einer XML-Datei. Der Begriff E-Rechnung bezeichnet also eine standardisierte Formatierung und keine lediglich elektronische oder digitalisierte Rechnung (wie ein PDF). Diese Bedingung schreibt die europäische Norm EN 16931 (Wachstumschancengesetz) vor.
Das XML-Format ermöglicht die automatisierte Verarbeitung der Rechnungsdaten. Besonders relevant ist dies für den virtuellen Rechnungsverkehr mit öffentlichen Auftraggebern (B2G-Branche). Seit Anfang 2025 wurde die E-Rechnungspflicht auch auf den B2B-Sektor (mit einigen Ausnahmen: die E-Rechnung ist keine Pflicht für Kleinunternehmen) erweitert. Rechnungen im B2C-Business sind derzeit (noch) ausgenommen, auch wenn E-Rechnungen erlaubt sind.
Entscheidungshilfe

Was ist kein E-Rechnungsformat?

Eventuell ist es einfacher zu definieren, welche Typen nicht zur E-Rechnung gehören:

  • Ausgedruckte oder digital abgelegte Papierrechnungen
  • Word-Dokumente
  • Excel-Dateien
  • PDF-Files
  • Eingescannte Bilddateien
  • Faxe

Diese Formate gelten laut Bundesfinanzministerium nicht als elektronische Rechnungsformate im Sinne der maschinellen Verarbeitung.

Ab wann gelten welche Vorschriften für E-Rechnungen?

Seit dem 01.01.2025 ist die elektronische Rechnungsstellung im öffentlichen Auftragswesen (B2G) verpflichtend – hier gilt ausschließlich das Format XRechnung.
Für den B2B-Sektor tritt die Pflicht ebenfalls zum Jahresbeginn 2025 in Kraft, wobei Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitenden ausgenommen sind. In diesem Bereich sind neben XRechnung auch hybride Formate wie ZUGFeRD anerkannt.
Formate wie EDI oder PDF-Rechnungen sind nur noch bis zum 31.12.2026 im Rahmen von Übergangsfristen erlaubt, sofern beide Vertragspartner*innen zustimmen.
Unternehmen sollten sich rechtzeitig auf diese Vorgaben einstellen, um mögliche Bußgelder und Verzögerungen im Rechnungsprozess zu vermeiden.

Vorteile einer E-Rechnung

Im direkten Vergleich zwischen E-Rechnungsformaten und den klassischen Papierrechnungen bzw. jenen als PDF ergeben sich folgende Vorteile:
  • Unternehmen müssen physische Rechnungen nicht erst drucken und einscannen, um diese zu digitalisieren. Das spart Zeit und macht händische Übertragungen in die Buchhaltungssoftware überflüssig.
  • Die enthaltenen Daten können durch E-Rechnung-Softwares ausgelesen und extrahiert werden.
    PDFs sind als Bilddateien nicht automatisch auslesbar.
  • Der Versand findet automatisch statt und erfordert keinen Gang zur Post, Extrakosten oder Wartezeiten aufseiten des Rechnungsempfängers.
  • E-Rechnungen gelten als sicher, da sie im Nachhinein nicht mehr manipulierbar sind.
  • Die meisten Ausleseprogramme können direkt anzeigen, wenn erforderliche Informationen auf der Rechnung fehlen oder nicht korrekt sind.

Welche E-Rechnungsformate gibt es?

Wenn der Handel innerhalb Deutschlands stattfindet, bieten sich im Grunde zwei Formate der E-Rechnung an: ZUGFeRD und XRechnung.
Format
Beschreibung
Konform der CEN EN 16931
XRechnung
Rein XML-basiertes Format für den deutschen Behördenverkehr (B2G), erfüllt die EU-Richtlinie 2014/55/EU. Kann jedoch für B2B eingesetzt werden.
Ja
ZUGFeRD
Hybrides Format mit XML-Daten und PDF-Dokument (PDF/A-3). Geeignet für KMU (B2B/B2C). Aktuelle Version: ZUGFeRD 2.1.
Ja
Weitere Formate spielen für bestimmte Anwendungsfälle und im internationalen Handel eine Rolle.
Format
Beschreibung
Konform der CEN EN 16931
Factur-X
Französisches Pendant zu ZUGFeRD.
Ja, da es auf ZUGFeRD basiert
FacturaE
Spanisches Pendant zu ZUGFeRD.
Ja, da es auf ZUGFeRD basiert
FatturaPA
Italienisches Pendant zu ZUGFeRD.
Ja, da es auf ZUGFeRD basiert
EDI
Standardisierte Übertragung von Geschäftsdokumenten für Unternehmen mit mehreren Systemen. Erfordert Zustimmung der Partnerunternehmen und wird nach den Übergangsfristen nicht mehr akzeptiert.
Nein, erfordert spezifische Vereinbarungen
EDIFACT
Internationales E-Rechnungsformat, entwickelt durch die UN, für Verwaltung, Handel und Transport.
Nein, internationaler Standard, aber nicht explizit der Norm
Hinweis zu EDI: Auch wenn Formate wie Odette, VDA, ANSI zwar noch viel genutzt werden, entsprechen sie (bisher) nicht der Norm EN 16931. Somit sind sie nur bis Ende 2026 mit Zustimmung der Empfängerparteien erlaubt (wie PDF Rechnungen auch).
Auch wenn teilweise oft so dargestellt, gehört Peppol (Pan-European Public Procurement OnLine) nicht zu den verbreitenden Rechnungsformaten: Diese europäische Standardplattform ermöglicht den länderübergreifenden Austausch von E-Rechnungen, welcher normalerweise durch verschiedene Systeme nicht möglich wäre.
Solche Interoperabilitätsplattformen sind gerade essenziell, da innerhalb der EU nur die Richtlinie definiert werden kann. Wie die Länder es dann für sich umsetzen, ist eigene Sache. Und Deutschland handhabt es stellenweise auf Bundes-, aber auch auf Landesebene unterschiedlich. Ein deutschlandweites Meldesystem wie in Italien ist zwar im Gespräch, allerdings bislang nicht in der Umsetzung.
Damit ist das Netzwerk gleichwertig zu den deutschen Plattformen ZRE (Zentrale Rechnungseingangsplattform des Bundes) und OZG-RE (Onlinezugangsgesetz-konforme Rechnungseingangsplattform), die im Austausch von XRechnungen mit der öffentlichen Hand relevant sind.
Die jeweiligen Vorteile der E-Rechnungsformate ergeben sich aus der technischen Darstellung sowie der Zielgruppe:
E-Rechnungsformat
Besonderheit
Use Case
XRechnung
Deutsche Rechnungen im XML-Format
B2G und B2B
ZUGFeRD
Hybride Rechnung als Kombination aus XML und PDF
B2B (teilweise auch B2C)
Factur-X / FacturaE / FatturaPA
Hybride Rechnung als Kombination aus XML und PDF
Französische / Spanische / Italienische Kund*innen
EDI (z. B. EDIFACT, Odette, VDA, ANSI)
Rechnungen im XML-Format
Häufig im internationalen Handel (nur noch innerhalb der Übergangsfristen)

Mehr als Buchhaltung: E-Rechnung trifft ERP-System

E-Rechnungen betreffen nicht nur deine Buchhaltungsprozesse. Vielmehr können sie im ERP-Management (Enterprise Resource Planning) dafür sorgen, dass deine Geschäftsflüsse effizienter werden. Da du Rechnungen schneller versendest, kannst du auch eher von der Bezahlung ausgehen und dein Unternehmen hat eine transparentere Liquiditätsplanung. Und nicht zuletzt die beschleunigt sich die Verarbeitung eingehender Rechnungen, da die manuelle Arbeit wegfällt.

Welches E-Rechnungsformat ist das richtige für mein Unternehmen?

Die Wahl des passenden E-Rechnungsformats hängt hauptsächlich von deiner Branche, der Unternehmensgröße und deinen Geschäftspartner*innen ab:
  • Öffentlicher Auftraggeber (B2G): Wenn du Rechnungen an Behörden und öffentliche Stellen schickst, ist die XRechnung Pflicht. Sie erfüllt die EU-Richtlinie 2014/55/EU und garantiert rechtskonforme Abwicklung.
  • Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) im B2B- oder B2C-Bereich: Für KMUs empfiehlt sich das hybride Format ZUGFeRD (aktuell Version 2.1). Es kombiniert maschinenlesbare XML-Daten mit einem für Menschen lesbaren PDF und ist besonders flexibel.
  • Internationale Handelspartner: Nutzt du Kunden oder Lieferanten im europäischen Ausland, kommen Formate wie Factur-X (Frankreich), FacturaE (Spanien) oder FatturaPA (Italien) infrage. Diese basieren auf ZUGFeRD und bieten länderspezifische Anpassungen.
  • Große Unternehmen mit komplexen ERP-Systemen: EDI-Formate (z. B. EDIFACT) können noch bis Ende 2026 verwendet werden, verlieren jedoch zunehmend an Bedeutung, da sie nicht der europäischen Norm EN 16931 entsprechen.

Wie kann ich E-Rechnungen formatieren?

Mit geeigneter ERP-Software lassen sich E-Rechnungen einfach und rechtskonform in der jeweiligen Warenwirtschaft abbilden. orgaMAX ERP etwa unterstützt gängige Formate wie ZUGFeRD und XRechnung. Außerdem ermöglicht das Tool eine automatisierte Erstellung, Verarbeitung und Archivierung von Rechnungen in diesen Formaten.
Besonders zur Buchhaltung für Start-ups, Selbstständige und mittelständische Unternehmen bietet orgaMAX eine intuitive Lösung, um den Rechnungsprozess zu digitalisieren und manuell anfallende Fehler zu minimieren. Dank integrierter Buchhaltungsfunktionen im ERP-System behalten Unternehmen stets den Überblick über ihre Finanzen, ein direkter Export zu Datev, Addison o. a. ist hier bereits möglich.
Zwei Screenshot: Rechnung im XML-Format sowie schematische Darstellung mehrerer E-Rechnungsformate
Mit orgaMAX kannst du statt diverser ungeeigneten Dateiformate direkt auf Rechnungen im XML-Format zurückgreifen.
Made in Germany und entwickelt nach höchsten Datenschutzstandards, bietet orgaMAX seiner Kundschaft neben der effizienten Rechnungsverwaltung der E-Rechnungsformate auch persönlichen Support von Anfang an.
 

Fazit: E-Rechnung – Formate im XML-Standard

Die E-Rechnung hat das Potenzial, die Rechnungsverarbeitung als Teil der Buchhaltung zu revolutionieren. Mit der E-Rechnungspflicht im B2B-Bereich wird die Nutzung strukturierter Formate hier unverzichtbar. Wenn deine Firma davon auch betroffen ist, solltest du dich mit den Anforderungen der elektronischen Rechnungsformate jetzt vertraut machen und auf geeignete Lösungen setzen.
Die richtige ERP-Software kann den Umstellungsprozess erleichtern und direkt dafür sorgen, dass E-Rechnungen rechtskonform und nahtlos Teil deiner bestehenden Workflows werden. So wird das Thema elektronische Rechnung nicht nur relevant für die Buchhaltung, sondern ebenfalls für ein effizientes und optimiertes ERP-Management auf dem Weg zu langfristigem Erfolg.
Marvin Erdner

Marvin war bis Juli 2025 fester Redakteur bei OMR Reviews. Nach seinem Studium in Englisch und Spanisch an der Uni Augsburg zog der gebürtige Hannoveraner nach Hamburg. Dort ist er im Fitnessstudio, im Kino oder in einem der Sushirestaurants anzutreffen. Neben der Leidenschaft für Sprachen interessiert er sich für digitales Marketing und praktische Onlinetools.

Dieser Artikel erscheint auf OMR Reviews – der führenden DACH-Plattform für B2B-Software-Bewertungen, Software-Vergleiche, Agenturen, Business Services und B2B-Tech-Content. Mit mehr als 80.000 verifizierten Bewertungen und 12.000+ gelisteten Tools hilft OMR Reviews Unternehmen dabei, passende Software-Lösungen und Dienstleister fundiert zu recherchieren, zu vergleichen und bessere Entscheidungen zu treffen.

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Im Artikel erwähnte Softwares

Im Artikel erwähnte Software- oder Service-Kategorien

ERP-Systeme
ERP-Systeme (ausgeschrieben Enterprise-Resource-Planning-Systeme) wurden, wie der Name schon sagt, ursprünglich dafür entwickelt, alle betriebliche Ressourcen von Enterprise-Unternehmen in einem zentralen System zu verwalten, zu planen und zu steuern, vom Kapital über das Personal bis hin zur Warenwirtschaft. Mittlerweile sind ERP-Lösungen nicht mehr einzig und allein Großunternehmen vorbehalten und so finden sich bei der gelisteten Software auch ERP-Systeme für den Mittelstand oder Kleinunternehmen. Darüber lassen sich hier auch branchenspezifische ERP-Systeme finden sowie ERP-Software, die sich nur auf einen oder mehrere, aber nicht auf alle, Unternehmensbereiche spezialisiert hat. Dies sind im Einzelnen ERP-Systeme für Warenwirtschaft, Einkauf und Logistik, ERP-Systeme für Finanzen, Buchhaltung und Budgetierung, ERP-Software für Personalplanung, -beschaffung, -entwicklung, -controlling und Gehaltsabrechnungen sowie ERP-Lösungen für das Vertriebswesen inklusive Angebots- und Rechnungsabwicklung sowie Preismanagement. Ein ERP-System wird meist von Unternehmen aus Produktion und Handel genutzt. Obwohl die Geschlossenheit und das reibungslose Zusammenspiel der einzelnen Funktionen einer der Hauptgründe ist sich für ein ERP-System zu entscheiden, lassen sich einige ERP-Systeme auch mit anderen Software-Lösungen, wie z.B. CRM-Software, integrieren.
Buchhaltung
Buchhaltungssoftware, auch Buchführungssoftware genannt, erleichtert das Alltagsgeschäft von Mitarbeiter:innen der Buchhaltungsabteilung, indem sie alle wichtigen Aufgaben und Prozesse der Buchhaltung bzw. Buchführung oder Teilbereiche dieser digital abbildet. Somit trägt sie auch zur Digitalisierung von Unternehmungen bei. Die Softwares werden in allen Teilbereichen der Buchhaltung wie beispielsweise der Finanzbuchhaltung, der Debitorenbuchhaltung oder auch der Lohnbuchhaltung eingesetzt und ermöglichen es, in kleinen, mittleren und großen Unternehmen, effiziente Buchhaltungsprozesse umzusetzen und die unternehmensinterne Kollaboration zu verbessern. Wichtige Funktionen von Buchhaltungssoftware sind beispielsweise die digitale Belegerfassung, die Anbindung zum Onlinebanking und Zahlungsdienstleistern, ein integriertes CRM oder eine Schnittstelle zu einem Customer-Relationship-Management-System, die Inventarverwaltung und die Auftragsübersicht sowie das Projektmanagement. Zur Buchhaltung gehört auch die Rechnungserstellung. Während einige Buchhaltungssoftwares diese integriert haben, gibt es auch spezialisierte Rechnungsprogramme. Buchhaltung kann auch ein Modul eines ERP-Systems sein oder in ein solches integriert sein. Da die Buchhaltung mitunter sehr aufwendig und komplex ist, unterstützen Buchhaltungsprogramme Unternehmen dabei, immer alle Finanzen im Blick zu haben, womit schwerwiegende Fehler wie falsche Buchungen schneller erkannt und behoben werden können. Dadurch können Probleme mit Finanzbehörden häufig abgewendet werden, bevor sie entstehen. Zu den größten Vorteilen der Softwares zählen außerdem mögliche Kosten- und Zeitersparnisse.
Rechnungsprogramme
Fakturierungs- und Rechnungsprogramme werden in Unternehmen eingesetzt, um Rechnungen zu erstellen und sie an Kund:innen zu senden, um diese zur Zahlung der gelieferten Produkte oder Dienstleistungen aufzufordern. Mithilfe dieser Softwarelösungen können Unternehmen Zeit einsparen und den Arbeitsaufwand für die Rechnungsverwaltung verringern sowie die Genauigkeit ihrer Abrechnungsprozesse erhöhen.  Meist setzen Buchhaltungsabteilungen Rechnungssoftwares ein. Aber auch Vertriebsmitarbeiter:innen oder Projektmanager:innen können die Tools nutzen, um Kostenvoranschläge oder Pro-Forma-Rechnungen für ihre Kund:innen zu erstellen. Fakturierungssoftware hilft Unternehmen, die Fakturierung für verschiedene Arte von Dienstleistungen und Produkten zu managen. So gibt es beispielsweise Rechnungstools für Dienstleister:innen zur Projektfakturierung oder für Versorgungsunternehmen zur wiederkehrenden Fakturierung. Ein Rechnungsprogramm lässt sich in Buchhaltungssoftware und ERP-Systeme oder CRM-Software integrieren, in denen alle Kundeninformationen sowie die von ihnen gekauften Produkte und Dienstleistungen gespeichert sind. Die letzte Phase des Abrechnungsprozesses, der Zahlungseingang, wird in der Regel in einer Buchhaltungssoftware oder in einem Modul einer umfangreicheren Software, wie einem ERP, abgewickelt. Um sich als Rechnungsprogramm zu qualifizieren, muss die Lösung: * dazu fähig sein, mehrere Arten von Rechnungen erstellen zu können * mehrere Rechnungen zu einer einzigen konsolidieren oder eine Rechnung aufteilen können * Rechnungs- und Dokumentenvorlagen enthalten * Funktionen zum Versand von Rechnungen in verschiedenen Dateiformaten, wie PDF und Microsoft Word, über verschiedene Kommunikationskanäle, wie E-Mail und Fax, bieten * über Reports und Analysen über den Status jeder einzelnen Rechnung verfügen * Benachrichtigungen über Zahlungseingänge versenden * Integrationsmöglichkeiten zu Softwarelösungen wie ERP-Software, CRM-Systemen oder Buchhaltungsprogrammen bieten

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