Was ist Warehouse Management?
Wir zeigen Euch, warum mit Warehouse Management der Erfolg von Shops und ganzen Unternehmen wachsen oder enden kann.
- Was genau ist eigentlich Warehouse Management?
- Was sind die Vorteile von gutem Warehouse Management?
- Was ist der tatsächliche Wert von gutem Warehouse Management?
- Wie Ihr gutes Warehouse Management erreicht?
- Was sollte ein gutes Warehouse-Management-System können?
- Was bringt Warehouse Monitoring und Reporting?
- Welche Warehouse Management Tools gibt es?
- Fazit: Warehouse Management ist ein Erfolgsfaktor
Was genau ist eigentlich Warehouse Management?
- Platz im Lager organisieren
- Aufgaben zuweisen
- Inventar verwalten
- Bestellungen ausführen
Empfehlenswerte Lagerverwaltungssoftware
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Was sind die Vorteile von gutem Warehouse Management?
- Lagerarbeiter*innen (oder Roboter im voll automatisierten Hochlager) können ein Inventar schnell und einfach finden.
- Platz wird effizient genutzt, also Leerräume schnell wieder aufgefüllt.
- Bestellungen werden schnell erfüllt.
- Ware wird schnell nachbestellt.
- Die Kommunikation mit Zulieferern läuft reibungslos.
- Die Zulieferer arbeiten, produzieren und liefern zuverlässig.
Was ist der tatsächliche Wert von gutem Warehouse Management?
- Erfolgreiche Logistik bedeutet mehr Konversion, also mehr Bestellungen im Online-Shop.
- Es stärkt die Beziehungen des Unternehmens mit Kund*innen und Zulieferern.
- Das Kundenerlebnis wird stark verbessert und sorgt für langfristigen Erfolg.
Wie Ihr gutes Warehouse Management erreicht?
- Mit Daten und Automation Verkäufe analysieren, daraus Nachfragen und einen Forecast für Verkaufszahlen ableiten.
- Per Echtzeit-Daten Überblick verschaffen, wo welche Waren in welcher Anzahl vorrätig sind.
- Täglich einen Plan mit Empfehlungen für notwendige Nachbestellungen und andere Aufgaben erstellen.
- Überwachung des Lagers für die Beurteilung der Produktivität.
- Vorschläge für die Optimierung der Effizienz.
- Schritt-für-Schritt Anleitungen, die Mitarbeiter*innen beim Ausführen von Prozessen, wie etwa Bestellungen hilft.
Was sollte ein gutes Warehouse-Management-System können?
- Warenbestand tracken: Warenbestände können digital überwacht werden, zum Beispiel mit QR-Codes oder Seriennummern. Mit Sensoren in einer IoT (Internet of Things)-Lösung kann der Warenbestand automatisch verfolgt werden. So bleibt Eingang und Ausgang, sowie Bestand im Lager im Blick.
- Inventar sichtbar machen: Betreiber*innen von Lagern und Retailer stehen vor der gleichen Herausforderung: Wie genau kennen sie ihren Lagerbestand? Geringe Abweichungen können große Probleme bereiten. Listen auf Papier bedeuten Ungenauigkeiten, menschliche Fehler und Verzögerungen. Ein WMS macht Dein Inventar in Echtzeit sichtbar. So werden rechtzeitige Nachbestellungen möglich, ohne dass du in Engpässe läufst.
- Arbeit effizient gestalten: Ein WMS kann Prioritäten setzen und Aktivitäten zuweisen. So entsteht ein strukturierter Plan, der gleich den richtigen Mitarbeiter*innen zur richtigen Zeit aufgetragen wird. Das verhindert Chaos und steigert die Effizienz.
- Skalieren: Wenn das Geschäft wächst, wird irgendwann auch das Lager größer – oder der vorhandene Platz muss besser genutzt werden. Ebenso müssen auch mit der wachsenden Anzahl an Bestellungen die Zeit der Mitarbeiter optimal eingeteilt werden. Ein gutes WMS kann Stoßzeiten ausgleichen und so pünktliche Lieferungen sicherstellen.
- Extras wie Express-Lieferung umsetzen: Amazon macht es mit Prime und Zusatzoptionen wie Same-Day Lieferung vor: Stammkund*innen finden Zusatzoptionen für schnellere Lieferungen attraktiv. Kaufentscheidungen werden von schneller Lieferung, im Idealfall noch am selben Tag, oft positiv beeinflusst. Aber der Klick im Shop ist nur die halbe Miete: Auch das Lager muss in der Lage sein, Extras umzusetzen und etwa Ware schneller zu verpacken und auszuliefern.
Was bringt Warehouse Monitoring und Reporting?
- Effizienz oder Produktivität des Wareneingangs: Diese KPI beschreibt die Menge an Waren, die pro Lagerarbeiter*in und Stunde eingeht. Höhere Werte, höhere Effizienz im Wareneingang. Niedrige Werte weisen auf Probleme hin, die Ihr näher untersuchen solltet.
- Kommissionierungsgenauigkeit: Die Anzahl der korrekt kommissionierten Aufträge, geteilt durch die Gesamtzahl der kommissionierten Aufträge (einschließlich falscher oder fehlender Aufträge). Je näher der Wert an 100 % Genauigkeit herankommt, desto besser.
- Auftragsdurchlaufzeit: Die durchschnittliche Zeit, die ein Auftrag benötigt, um den Kund*innen zu erreichen, nachdem der Auftrag erteilt wurde. Je kürzer die Vorlaufzeit, desto besser für die Kundenzufriedenheit.
- Warenrücklaufquote: Die Rate, mit der verkaufte Waren von Kund*innen zurückgegeben werden, berechnet durch Division der Anzahl der zurückgegebenen Artikel durch die Anzahl der verkauften Artikel. Um sich ein vollständiges Bild von diesem KPI zu machen, ist es wichtig, die Gründe für die Rücksendung von Produkten zu berücksichtigen. Wenn ein*e Kund*in versehentlich ein falsches Produkt bestellt hat, ist das vielleicht kein Zeichen für Probleme im Lagerbetrieb, aber es gibt Raum für Verbesserungen, wenn häufig falsche Produkte oder beschädigte Waren ankommen.
- Umschlagshäufigkeit der Bestände: Wie viel Bestand wird in einem bestimmten Zeitraum verkauft und ersetzt. Er wird berechnet, indem die Gesamtkosten der verkauften Waren während des Zeitraums durch die durchschnittlichen Kosten des Lagerbestands in diesem Zeitraum geteilt werden. Dieser KPI spiegelt wider, wie effizient ein Lager den Bestand verwaltet, um die Nachfrage zu decken. Im Allgemeinen ist ein höherer Lagerumschlag besser. Wenn ein Lager die Nachfrage überschätzt, kann der Lagerumschlag niedrig sein. Ein zu großer Bestand, der sich nur langsam verkauft, kann kostspielig sein – vor allem für Unternehmen, die mit Waren handeln, die eine bestimmte Haltbarkeitsdauer haben.