Pimp Your Employee Life Cycle: Verlängere den Lebenszyklus deiner Mitarbeitenden in 7 Phasen

Marvin Erdner8.10.2024

Der Mitarbeiter-Life-Cycle umfasst alle Phasen und Prozesse von vor der Bewerbung bis nach der Kündigung

Inhalt
  1. Employee Life Cycle: Deutsche Übersetzung
  2. Mitarbeiter-Lifecycle in 7 Phasen
  3. Was ist der Employee Life Cycle?
  4. Was sind Tipps beim Mitarbeiter-Lifecycle?
  5. Mitarbeiterlebenszyklus verbessern – Umsetzung
  6. Fazit: Vorteile eines guten Employee Lifecycle

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Employee-Lifecycle-Modell betrachtet sieben Phasen, in denen ein Arbeitnehmer in einer Firma ist, von Bewerbung bis Ausscheiden.
  • Employer Life Cycle auf Deutsch ist Mitarbeiter-Lifecycle, Lebenszyklus im Unternehmen oder Mitarbeiterzyklus.
  • Wenn man als HR-Verantwortliche den Mitarbeiterlebenszyklus optimiert, bieten sich mehrere Vorteile wie Bindung und Zufriedenheit innerhalb der Unternehmenskultur.
Wenn wir an die typischen Arbeitsschritte in der Personalabteilung denken, kommen uns vor allem Bewerbungen, Vorstellungsgespräche und Arbeitsverträge in den Sinn. Die HR-Verantwortlichen haben allerdings mittlerweile einen enormen Workload auf ihrem Schreibtisch. Denn selbst wenn Vakanzen besetzt werden, garantiert dies nicht, dass alle Mitarbeitenden zufrieden und dem Unternehmen lange treu bleiben werden.
Für alle Firmen, die Mitarbeitende einstellen und langfristig mit ihnen planen wollen, lohnt sich der Blick auf den gesamten Mitarbeiterzyklus im Unternehmen. Und dieser beginnt nicht erst mit dem eintrudelnden Lebenslauf und endet auch nicht mit dem unterzeichneten Arbeitsvertrag.
Vielmehr beginnt der Lebenszyklus deiner Teammitglieder bereits mit dem Ruf der Arbeitgebermarke und endet praktisch nie – auch nach Verlassen des Unternehmens. Um dieses immer größer werdende Arbeitspensum zu schaffen, sollten Personaler*innen auf ganzheitliche HR Tools setzen, mithilfe derer sich der Employee Lifecycle optimieren lässt.

Employee Life Cycle: Deutsche Übersetzung

Der Employee Life Cycle (kurz: ELC) bzw. auf Deutsch Mitarbeiterlebenszyklus beschreibt die verschiedenen Phasen, die Mitarbeitende während ihrer gesamten Laufbahn in einem Unternehmen durchlaufen. Dieses Modell dient als Leitfaden für dich als Arbeitgeber*in, um den Umgang mit deinen Angestellten strukturiert zu gestalten und ihre langfristige Bindung und Zufriedenheit zu fördern. Der Mitarbeiter-Lifecycle beginnt bereits vor dem ersten Arbeitstag und setzt sich nach dem beendeten Arbeitsverhältnis fort, sofern du den Kontakt zu ehemaligen Mitarbeitenden pflegst.

Mitarbeiter-Lifecycle in 7 Phasen

Das Modell besteht aus sieben Phasen, die jede Interaktion zwischen Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden abdecken:
  1. Attraction (Anziehung): der erste (oft indirekte) Kontakt mit deinem Unternehmen
  2. Recruiting (Einstellung): der gesamte Bewerbungsprozess von Stellenausschreibung bis Zu- oder Absage
  3. Onboarding (Einarbeitung): die Eingliederung des*der neuen Mitarbeitenden
  4. Development (Weiterentwicklung): kontinuierliche Förderung und Entwicklungsmöglichkeiten / Fähigkeiten durch Schulungen oder Karriereplanung
  5. Retention (Bindung): Maßnahmen wie Gehaltserhöhungen und regelmäßige Feedbackgespräche, um Anerkennung zu zeigen
  6. Exit (Ausstieg): bestenfalls ein professionelles und respektvolles Ausscheiden aus dem Unternehmen, inklusive eines Offboarding-Prozesses
  7. Alumni (Ehemalige): Funktion als wertvolle Markenbotschafter*in und die weitere Beziehungspflege
Teilweise lässt sich das Modell auch als Kreislauf verstehen. Denn, wenn ein Mitarbeitender sich in seinem Zyklus dem Ende nähert, beginn parallel bereits die Lebenszeit einer*eines anderen.
Übrigens: Die Berührungspunkte sind unterschiedlich lang und unterschiedlich relevant. Die erste und siebte Phase sind nur bedingt durch dein HR-Team beeinflussbar, daher liegt in vielen Unternehmen der Fokus auf der Zeit zwischen Rekrutierung und Offboarding. Recruiting und Onboarding stellen darüber hinaus die Candidate Journey dar; also die Zeitspanne, in der die Zielgruppe noch nicht angestellt ist.

Was ist der Employee Life Cycle?

Wenn du den Mitarbeiterlebenszyklus bereits durch Employer Branding verbesserst, erhöhst du deine Chancen, in den Phasen Attraction und Recruiting viele qualifizierte Jobsuchende anzusprechen. Genießt dein Unternehmen ein gutes Ansehen, merkst du das an der Anzahl an Bewerbungen und letztlich auch an größeren Erfolgen deiner Marke. Denn auch, wenn es nicht zur Einstellung kommt, können Bewerber*innen von einer positiven Candidate Experience profitieren und deine Arbeitgebermarke stärken.
Ein gut durchdachter Mitarbeiterzyklus im Unternehmen reduziert außerdem die Kosten für Personalbeschaffung. Durch Mitarbeiterzufriedenheit kannst du nämlich die Fluktuation senken und musst dich nicht noch einmal auf die kostspielige und zeitaufwendige Suche nach neuen Mitarbeitenden machen. So sparst du dir neben den Ausgaben für Stellenanzeigen auch die erforderlichen To-dos deines Recruiting-Teams.
Mitarbeitende, die sich durch gezielte Entwicklungsmaßnahmen gefördert fühlen, zeigen in der Regel eine höhere Leistungsbereitschaft und letztlich bessere Leistungen. Das trägt erheblich zur Mitarbeiterzufriedenheit bei. Insbesondere die Phasen Onboarding und Development spielen dabei eine tragende Rolle. Schließlich stellen sie sicher, dass Mitarbeitende zum einen schnell mit anpacken können und zum anderen in der Lage sind, ihr volles Potenzial durch geförderte Fähigkeiten zu entfalten.
Ein optimierter Employee Lifecycle fördert die Mitarbeiterbindung. Wenn die Bedürfnisse und Erwartungen der Mitarbeitenden in jeder Phase des Lebenszyklus berücksichtigt werden, fühlen sie sich nämlich wertgeschätzt und sind motivierter, länger im Unternehmen zu bleiben.
Sobald ein*e Mitarbeitende*r dein Unternehmen verlässt, kannst du die beiden letzten Phasen des Employee Life Cycles dazu nutzen, dass du Feedback darüber erhältst, wieso jemand deine Firma verlassen möchte. In manchen Fällen kannst du aus den Kritikpunkten Rückschlüsse ziehen, um Mitarbeiterbindung, Unternehmenskultur oder Recruiting zu verbessern. Nach dem Exit kann das ehemalige Teammitglied wiederum dazu beitragen, dass deine Firma eine gute Reputation als Arbeitgeberin genießen kann, wo sich nun der Lebenszyklus schließt.

Was sind Tipps beim Mitarbeiter-Lifecycle?

Bei all diesen Schritten finden sich eine Reihe an möglichen Hindernissen, die du jedoch mit Tipps in der Umsetzung überwinden kannst:
Potenzielle Schwachstellen des Employee Lifecycles
Mit diesen Tipps optimierst du den Lebenszyklus deiner Mitarbeiter*innen
Fehlende Struktur und Konsistenz
Ohne einen klaren Plan und eine Strategie dahinter vernachlässigst du wichtige Schritte bei Onboarding oder Entwicklung, was zu Unsicherheiten der Mitarbeitenden und zu einer höheren Fluktuation führen kann.
Frühzeitige Planung und klare Prozesse
Jeder Mitarbeiter-Lifecycle beginnt bereits bei der Planung der Bewerbungsprozesse. Du solltest alle Schritte von Attraction bis Offboarding für die Bewerbenden positiv gestalten und feste Verantwortlichkeiten im Team festlegen.
Schlechte oder ausbleibende Kommunikation
Unzureichende Kommunikation betrifft sowohl den Bewerbungsprozess als auch den internen Austausch während der Anstellung. Frustration ist eine häufige Folge, wenn keine Transparenz vorliegt.
Ständiger und ehrlicher Kontakt
Offene Kommunikation zwischen allen Beteiligten ist entscheidend. Speziell beim Onboarding benötigen Mitarbeitende regelmäßiges Feedback. Aber sie sollten auch immer Kritik anbringen dürfen und nicht auf taube Ohren stoßen.
Zeit- und Ressourcenaufwand
Für die Implementierung eines effektiven Employee Life Cycles sind Zeit und Ressourcen erforderlich. Unternehmen, die kaum Kapazitäten für ihre Personalentwicklung freigeben, laufen Gefahr, dass Angestellte weniger leistungsstark, unzufrieden oder der Firma abtrünnig werden.
Minimierter Aufwand, aber genug Ressourcen
Wende genug Ressourcen auf, damit sich dein HR-Team auf den (individuellen) Mitarbeiterzyklus konzentrieren kann. Mache dir dazu die Vorteile bewusst und nutze Personalsoftware, um Prozesse effizienter zu gestalten – wie genau, erfährst du im nächsten Abschnitt.
 

Mitarbeiterlebenszyklus verbessern – Umsetzung

Klassische HR-Tools können dich bei fast allen Phasen des Mitarbeiter-Lifecycles unterstützen:
Oder du setzt bei dem gesamten Employee Lifecycle auf eine ganzheitliche Lösung wie Factorial. Die HR-Software zählt mehr als 11.000 Kund*innen in über zehn Ländern und richtet sich vorwiegend an Personalleitungen in mittelständischen Unternehmen. 2022 erreichte das Unternehmen mit Hauptsitz in Spanien Einhorn-Status.
Factorial zeigt eine Vielzahl von Funktionen, die speziell auf die Herausforderungen im Lifecycle der Employees ausgelegt sind:
  • Automatisierung beim Recruiting
    ⁠Factorial vereinfacht den gesamten Rekrutierungsprozess, indem es Multi-Posten auf verschiedenen Jobportalen erlaubt. Außerdem bieten KI-generierte Stellenbeschreibungen, personalisierte Karriereseiten und Vorlagen für Bewerberkommunikation praktische Wege, effizienter zu arbeiten.
  • Effektives Onboarding
    ⁠Mit den Onboarding-Funktionen von Factorial kannst du neuen Mitarbeitenden Aufgaben schon vor ihrem ersten Arbeitstag geben. Automatisierte Workflows gewährleisten, dass der Fortschritt des Einlernens transparent bleibt und sich alle nötigen Dokumente zentral managen lassen.
  • Nahtloser Übergang zwischen Recruiting und Onboarding
    ⁠Die Software kümmert sich um eine reibungslose Datenübertragung zwischen Bewerbungs- und Onboarding-Phasen. Dabei hilft die spezielle Integration von Aufgaben- und Dokumentenmanagement. Dies steigert Produktivität und Mitarbeitererfahrung.
Schematische Darstellung mehrerer KI-Funktionen von Factorial: Kandidatenauswahl, Analysen und generierte E-Mails
Mehrere KI-Funktionen von Factorial helfen beim optimalen Employee Life Cycle
Wenn der Lebenszyklus neuer Teammitglieder dann in die Entwicklungs- und Bindungsphasen geht, unterstützt Factorial Teams mit folgenden Features, beispielsweise in der eigenen HR-Portal-App:
  • Dokumentenmanagement und elektronische Signaturen
  • Leistungsbeurteilung und Mitarbeiterengagement, einschließlich Umfragen und eNPS (Employee Net Promoter Score)
  • Personaleinsatzplanung
  • Abwesenheitsmanagement
  • Zeiterfassung
  • Verwaltung von persönlichen Informationen
  • Ausgabenmanagement
  • Bereitstellung eines Dashboards und eines Kalenders
Mobile Ansicht von Factorial, auf dem Handy für die Übersicht deiner Schichtpläne
Schichtpläne sind beispielsweise über das Portal von Factorial einsehbar.
Zusätzlich bietet Factorial als DATEV Corporate Partner diverse Pre-Payroll-Dienste an.
Die Implementierung eines umfassenden HRMS wie Factorial ist entscheidend, damit du den Life Cycle der Mitarbeiter*innen effektiv verbesserst. Durch die Automatisierung und Prozessoptimierung in den Phasen Rekrutierung und Onboarding kannst du nicht nur Zeit und Geld sparen, sondern auch die Mitarbeitererfahrung einfach aufpeppen.
Factorial verbessert den Employee Lifecycles, indem Dashboard für die Performance-Analyse verfügbar sind
Mithilfe von Performance-Funktionen von Factorial sorgst du für einen verbesserten Employee Lifecycle

Fazit: Vorteile eines guten Employee Lifecycle

Die ersten Schritte im Mitarbeiter-Lifecycle – die Bewerbung und das Onboarding – sind entscheidend für den Gesamterfolg des*der Mitarbeitenden im Unternehmen. Ein reibungsloser Bewerbungsprozess und ein effektives Onboarding tragen erheblich zur Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung bei.
Während der laufenden Anstellung trägt die Optimierung der Phasen Development und Retention dazu bei, dass du in deinem Unternehmen die Fluktuation senken kannst. Dazu müssen offenes Feedback und Möglichkeiten zur Weiterbildung gegeben sein. In der Exit-Phase erfolgt das Offboarding des Teammitglieds. Die allererste und die letzte Phase des Employee Lifecycles sorgen zudem für ein Employer Branding, um in Zeiten des Fachkräftemangels immer noch ein attraktiver Arbeitgeber zu sein.
Oft finden diese Phasen jedoch durch ineffiziente und manuelle Abläufe statt, die sowohl zeitliche Kapazitäten als auch Personalkosten erfordern. Ganzheitliche HR-Softwares wie Factorial bieten mehrere Lösungen, um diese Schwachstellen zu umgehen, indem sie alle Schritte der Candidate Experience verbessern können.
Marvin Erdner

Marvin war bis Juli 2025 fester Redakteur bei OMR Reviews. Nach seinem Studium in Englisch und Spanisch an der Uni Augsburg zog der gebürtige Hannoveraner nach Hamburg. Dort ist er im Fitnessstudio, im Kino oder in einem der Sushirestaurants anzutreffen. Neben der Leidenschaft für Sprachen interessiert er sich für digitales Marketing und praktische Onlinetools.

Dieser Artikel erscheint auf OMR Reviews – der führenden DACH-Plattform für B2B-Software-Bewertungen, Software-Vergleiche, Agenturen, Business Services und B2B-Tech-Content. Mit mehr als 80.000 verifizierten Bewertungen und 12.000+ gelisteten Tools hilft OMR Reviews Unternehmen dabei, passende Software-Lösungen und Dienstleister fundiert zu recherchieren, zu vergleichen und bessere Entscheidungen zu treffen.

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Im Artikel erwähnte Softwares

Im Artikel erwähnte Software- oder Service-Kategorien

Onboarding
Mithilfe von Onboarding-Software koordinieren und vereinfachen Unternehmen die Einarbeitung neuer Mitarbeiter*innen in ihre Rollen. Das gelingt, indem Onboarding-Software Einführungsprozesse streamlint, digitalisiert (und somit papierlos macht) und in einem einheitlichen System konsolidiert. Mithilfe von Onboarding-Tools kommunizieren Arbeitgeber*in und Mitarbeiter*in bereits vor dem ersten Arbeitstag der*des neuen Mitarbeiter*in. Dadurch können neue Kolleg*innen früher produktiv sein und ins Team integriert werden. In Onboarding-Softwares können außerdem alle Dokumente und Unterlagen geteilt und der Schulungsfortschritt getrackt werden. Unternehmen, die Onboarding-Software einsetzen, können die Mitarbeiter-Fluktuation im ersten Jahr verringern. Zudem muss der*die Recruiter*in oder einstellende Person weniger Zeit in die Betreuung der neuen Mitarbeiter*innen investieren. Einige Onboarding-Softwares bieten weiterführende Funktionen, die über das Management von Onboarding-Formularen und -Vorlagen hinausgehen. Dazu gehören beispielsweise die Möglichkeit, personalisierte Workflows für neue Angestellte zu erstellen, Willkommensportale einzurichten, Aufgaben zu verteilen, häufige Fragen zu beantworten oder Wissen zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich können neue Arbeitnehmer*innen bereits früher mit bestehenden Mitarbeiter*innen in Kontakt gebracht werden.  Onboarding-Software ist häufig Teil eines HR-Management-Systems. Viele HR-Management-Suites enthalten Funktionen von Onboarding-Softwares. Des Weiteren lassen sich die meisten Onboarding-Softwares in HR-Management-Systeme oder Recruiting-Softwares integrieren. Um sich als Onboarding-Software zu qualifizieren, muss die Lösung: * die Kommunikation zwischen Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen vor dem ersten Arbeitstag erleichtern * Formulare und Dokumente, die für den Onboarding-Prozess notwendig sind, digital bereitstellen und deren Status nachverfolgen * die Erledigung der an neue Mitarbeiter*innen gestellten Aufgaben – wie Schulungen oder Events – tracken
Human Resource Management Systems (HRMS)
Ein Human Resource Management System, kurz HRMS, ist eine integrierte Softwareplattform, die darauf ausgelegt ist, die vielfältigen und komplexen Aufgaben im Personalmanagement zu automatisieren, zu optimieren und zu zentralisieren. Durch die Kombination von traditionellen HR-Aufgaben mit moderner Informationstechnologie ermöglicht ein HRMS die Steigerung sowohl der Effizienz als auch der Effektivität von Personalabteilungen. Diese Systeme sind in verschiedenen Geschäftsbereichen weit verbreitet. Großunternehmen nutzen sie, um die komplexen Anforderungen der Personalverwaltung für eine große Belegschaft zu bewältigen. Mittelständische Unternehmen setzen HRMS ebenfalls ein, um Effizienz zu steigern und wettbewerbsfähig zu bleiben. Aber auch Non-Profit-Organisationen und der öffentliche Dienst haben die Vorteile erkannt und nutzen HRMS-Systeme zur Verwaltung ihrer Mitarbeiter*innen und Freiwilligen. Die Hauptzielgruppen für HRMS sind HR-Manager*innen und -Mitarbeiter*innen, die das System für die tägliche Verwaltung von Personalangelegenheiten nutzen. Darüber hinaus greifen Führungskräfte auf die Analyse- und Berichtsfunktionen des Systems zurück, um strategische Entscheidungen zu treffen. Ein HRMS löst dadurch eine Vielzahl von Herausforderungen in Unternehmen. Es spart Zeit durch die Automatisierung von Prozessen und erhöht die Datenkonsistenz durch die Zentralisierung von Informationen. Außerdem unterstützt es die Compliance mit gesetzlichen Vorschriften und Unternehmensrichtlinien.  Um als Human Resource Management System zu gelten, sollte eine Lösung folgende Features und Eigenschaften aufweisen:  * Personalverwaltung  * Zeit- und Anwesenheitsmanagement  * Rekrutierung und Talentmanagement * Berichtsfunktionen und Analysen
Core HR
Core HR Software ist ein grundlegendes System für das Human Resources Management, das zentrale HR-Aufgaben und -Prozesse in Unternehmen jeder Größe und Branche digitalisiert und automatisiert. Diese Softwarelösungen bieten eine solide Grundlage für die Verwaltung von Mitarbeiterdaten, die Gehaltsabrechnung, die Zeit- und Anwesenheitserfassung sowie für Benefits-Management. Sie sind unerlässlich für HR-Abteilungen, die eine effiziente, fehlerfreie und gesetzeskonforme Verarbeitung von Personalangelegenheiten anstreben. Core HR Software dient als zentrales Repository für Mitarbeiterinformationen und erleichtert das Reporting, die Compliance und die Strategieentwicklung im Personalwesen. Um in der Kategorie Core HR Software aufgenommen zu werden, sollte eine Lösung folgende Features und Eigenschaften aufweisen: - Mitarbeiterdatenmanagement: Ermöglicht eine zentrale Verwaltung von Mitarbeiterstammdaten. - Gehaltsabrechnung und Vergütungsmanagement: Automatisiert die Berechnung und Auszahlung von Gehältern. - Zeit- und Anwesenheitserfassung: Unterstützt bei der Überwachung der Arbeitszeiten und Anwesenheit. - Benefits-Management: Verwaltet Mitarbeiterleistungen wie Versicherungen, Altersvorsorgepläne und mehr. - Compliance- und Berichtswesen: Hilft bei der Einhaltung von Arbeitsrecht und Unternehmensrichtlinien.
Recruiting
Recruiting Software unterstützt Unternehmen bei der effizienten Verwaltung des gesamten Rekrutierungsprozesses, von der Stellenausschreibung über die Bewerberauswahl bis hin zur Einstellung. Diese Softwarelösungen sind unverzichtbar für Personalabteilungen und Personalvermittler, die qualifizierte Talente schneller identifizieren, anziehen und einstellen möchten. Recruiting Software hilft, den Rekrutierungsprozess zu optimieren, die Kommunikation mit Bewerbern zu verbessern und die besten Talente für das Unternehmen zu gewinnen. Um in der Kategorie Recruiting Software aufgenommen zu werden, sollte eine Lösung folgende Features und Eigenschaften aufweisen: - Stellenanzeigenverwaltung: Ermöglicht die Erstellung und Veröffentlichung von Stellenanzeigen auf verschiedenen Jobbörsen und Plattformen. - Bewerber-Tracking-System (ATS): Verfolgt den Fortschritt der Bewerber durch den Rekrutierungsprozess und hilft bei der Verwaltung der Bewerberdaten. - Lebenslauf-Parsing: Automatisiert die Erfassung und Analyse von Lebensläufen, um relevante Informationen schnell zu extrahieren. - Interviewplanung: Unterstützt die Planung und Verwaltung von Vorstellungsgesprächen, einschließlich Kalenderintegration und Erinnerungen. - Kommunikation und Kollaboration: Bietet Werkzeuge zur Kommunikation mit Bewerbern und zur Zusammenarbeit innerhalb des Rekrutierungsteams. - Analyse und Berichterstattung: Liefert detaillierte Berichte und Analysen zur Messung der Effektivität des Rekrutierungsprozesses und zur Optimierung zukünftiger Einstellungen. Recruiting Software ist ein entscheidendes Werkzeug für Unternehmen, die ihre Rekrutierungsprozesse verbessern und sicherstellen möchten, dass sie die besten Talente auf dem Markt gewinnen.
Bewerbermanagement
Bewerbermanagement-Software, auch E-Recruiting-Software genannt, wird im Recruiting-Prozess für das Bewerbermanagement eingesetzt. Sie bildet den gesamten Bewerbungsprozess ab und sorgt dafür, dass die Personalgewinnung so einfach und effizient wie möglich abläuft. Mithilfe einer E-Recruiting-Software lassen sich so schnellstmöglich freie Stellen mit geeigneten Mitarbeiter:innen besetzen. Bewerbermanagement-Software unterstützt in jedem Schritt des Recruiting-Prozesses, vom Ausschreiben einer Stelle, über Erfassen eingehender Bewerbungen und der Kommunikation mit Bewerber:innen, bis hin zur Einstellung der richtigen Kandidaten und Kandidatinnen. Entlang dieses Prozesses steht vor allem die durch die Software erzielte Zeit- und Kostenersparnis im Vordergrund. Gutes Bewerbermanagement zahlt aber auch positiv auf die Arbeitgebermarke ein und ist als Teil des Employer Branding zu verstehen. Bewerbermanagement-Software kann, je nach Anbieter, entweder einzeln oder als Teil einer HR-Management Software implementiert werden.

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