Unumgänglich bei komplexer Lagerhaltung
Was gefällt dir am besten?
Im Rahmen von eWM und dem Zusammenspiel weitere S4HANA Module finde ich die Dashboards noch mit am Besten. Werden Fiori-Apps genutzt im Unternehmen können auch hier via eWM Bestände analysiert werden oder Mengen angepasst werden.
Was gefällt dir nicht?
Wie eigentlich bei allen SAP-Lösungen: Es ist höchstgradig komplex einzuführen und zu betreiben (1), es ist hinsichtlich User Interface eher von vorgestern (2) und es harmoniert nicht immer einwandfrei mit den Satellitensystemen (SAP & non-SAP). Beispielsweise gab es im Rahmen der Außenhandelintegration oder Batch-Differenzierung öfter Schwierigkeiten. Im Rahmen des GoLives durften vor Ort am Pilotstandort diverse Lagerplätze umetikettiert werden. Es braucht auf jeden Fall ausreichende Beraterbudgets und fähige Key-User, ansonsten ist solch eine „Mammut“-Einführung nur schwer zu stemmen. Durch die zentrale Rolle von eWM besteht auch oft die Gefahr dass vor- oder nachgelagerte Prozesse im S4HANA ERP-System blockiert werden.
Welche Probleme löst du mit dem Produkt?
Wenn Unternehmen eine hinreichend große Lagerhaltung haben (vor allem diskrete Fertigung - bei mir war es ein Autozulieferer) und SAP im Einsatz ist dann führt eigentlich kein Weg an SAP eWM vorbei. Außerdem wird im Jahr 2026 die Warehouse Management Lösung von SAP nicht mehr unterstützt. eWM agiert quasi an der Schnittstelle zwischen Wareneingang-/ausgang, Transportmgmt., Außenhandel, Produktion aber auch Yard Management.
Adrian
Specialist - Digital Platform Solutions bei Draexlmaier Group
Automotive
10.001–100.000 Mitarbeitende