Online Verkaufsplattform

Amazon-Shop eröffnen – Schritt-für-Schritt-Anleitung

Tobias Dziuba 28.12.2022

Erfahrt alles, was Ihr zum eröffnen eines Amazon-Shops wissen müsst inklusive Anleitung!

Wer sich für das Thema Onlinehandel interessiert, wird sich zwangsläufig früher oder später mit dem Verkauf auf Amazon beschäftigen.

Ob Ihr nun nach neuen Einkommensquellen sucht oder als etablierte Händler*innen weitere Absatzwege zusätzlich zum eigenen Shopsystem erschließen möchtet – die Eröffnung eines Amazon-Shops ist stets eine der Möglichkeiten. Doch lohnt sich ein Amazon-Shop wirklich und wie genau könnt Ihr nun einen Amazon-Shop eröffnen?

In unserem Artikel hat Euch unser Gastautor Tobias Dziuba alle Informationen zum Thema Amazon-Shop eröffnen – inklusive Schritt-für-Schritt-Anleitung – zusammengestellt. Welches sind die Voraussetzungen für die Eröffnung eines Amazon-Shops, welche Kosten kommen auf Euch zu und viele weitere Fragen beantworten wir im Artikel.

Lohnt es sich, einen Amazon-Shop zu eröffnen?

Diese Frage beantworten wir Euch mit einem klaren Ja! Amazon ist deutschland- und europaweit der größte Online-Marktplatz. So haben zum Beispiel fast 50 % aller deutschen Haushalte ein Amazon Prime-Abo.

Die Eröffnung eines Amazon-Shops ermöglicht Euch, am Erfolg des Marktführers teilzuhaben und von dessen Bekanntheit und Know-hows zu profitieren.

Lohnt sich ein Amazon-Shop für Neueinsteiger*innen?

Für Neueinsteiger*innen, die Online-Händler*innen werden möchten, ist die Eröffnung eines Amazon-Shops die beste Möglichkeit, sofort auf Millionen möglicher Kunden*innen zugreifen zu können. Noch nie war es so einfach, eigene Produkte online zu verkaufen.

Ab Tag 1 könnt Ihr Eure Artikel einer unglaublich breiten Masse an Nutzer*innen vorstellen – während Ihr mit einem neuen eigenen Onlineshop erst mühevoll – manchmal über Jahre – eine Kundenliste aufbauen müsst.

Lohnt sich ein Amazon-Shop für etablierte Händler*innen?

Seid Ihr bereits im E-Commerce mit einem eigenen Internetshop unterwegs? Auch dann lohnt sich ein Amazon-Shop! Durch den Verkauf auf Amazon könnt Ihr nicht nur – wie oben bereits erklärt – auf eine riesige Menge an Kaufinteressent*innen zurückgreifen. Amazon bietet Euch vielmehr diverse Möglichkeiten zum Brand-Aufbau. Beispielsweie könnt Ihr Brandwachstum mit Amazon Advertising und Amazon PPC generieren. ⁠ ⁠Hilfreiche Tools hierfür findet Ihr in der Kategorie Amazon PPC. Dazu gehören unter anderem: ⁠

Amazon-Shop eröffnen Vorteile vs. Nachteile

Für die Erstellung eines Amazon-Shops sprechen sowohl einige Vor- als auch Nachteile. Hier findet Ihr einen Überblick.

Einen Shop bei Amazon eröffnen – die Vorteile

Einige der Vorteile eines eigenen Amazon-Onlineshops wie zum Beispiel das enorme Umsatzpotenzial haben wir oben bereits erklärt.

Weitere Vorteile im Überblick:

  1. Amazon ist ein riesiger Marktplatz. Händler*innen und Kaufinteressent*innen werden hier direkt in Kontakt gebracht.
  2. Amazon ist eine gigantische Suchmaschine für kaufbereite Kundschaft. Fast die Hälfte aller Nutzer*innen starten ihre Produktsuche direkt auf Amazon. Finden sie dort bereits die gesuchten Artikel, werden Onlineshops außerhalb von Amazon erst gar nicht berücksichtigt. Seid Ihr nicht auf Amazon – verliert Ihr auf jeden Fall!
  3. Höhere Conversion-Rate auf Amazon: Durch die große Bekanntheit und Vertrauenswürdigkeit sind Kund*innen auf Amazon kaufbereiter – und damit ist die Conversion Rate bei Amazon höher als außerhalb der Plattform. Bei uns findet Ihr 10 Wege um die Conversion Rate bei Amazon zu erhöhen.
  4. Komfortable Zahlungsabwicklung über Amazon: Mit einem eigenen Amazon-Shop braucht Ihr Euch keine Gedanken darüber zu machen, wie Käufer*innen die Waren bezahlen können. Die Zahlungsabwicklung übernimmt Amazon für Euch.
  5. Kein eigenes Shopsystem notwendig: Um auf Amazon mit einem eigenen Shop loszulegen, benötigt Ihr vereinfacht gesagt nur ein Produkt. Die aufwendige Suche nach einem geeigneten (und eventuell teuren) Shopsystem erspart Ihr Euch.
  6. Amazon übernimmt die gesamte Logistik für Euch: Nutzt Ihr das sogenannte FBA-Modell (Fulfillment by Amazon = Versand durch Amazon), versendet Amazon sogar die verkauften Produkte direkt an die Kund*innen. 

Einen Shop auf Amazon eröffnen – die Nachteile

So genial die Amazon-Lösung ist, so hat sie doch einige Nachteile. Die meisten davon werden erst offensichtlich, wenn man sich intensiv mit dem Thema „Verkaufen auf Amazon“ befasst.

  1. Verkaufsgebühr: Es versteht sich von selbst, dass so viel Service und vereinfachter Marktzugang auch einen Preis hat. Amazon lässt sich seine Leistung mit einer Provision von 7 % bis 20 % auf Euren Umsatz bezahlen.
  2. Sind Eure Mitbewerber*innen mit den gleichen Produkten auf Amazon vertreten, kann es ganz schnell passieren, dass sich ein harter Preiskampf entwickelt. Im Kampf um Kund*innen und die „Buy Box“ (der begehrte Button, mit dem Kund*innen einen Artikel direkt in den Warenkorb legen können) bleibt eine vernünftige Preiskalkulation manches Mal außen vor.
  3. Mein Marktplatz – meine Regeln. Amazon bestimmt, wie es auf dem eigenen Marktplatz läuft. Einzelne Händler*innen haben keine Chance gegen die Übermacht.
  4. Sich ständig ändernde Vorgaben: Im Bestreben, die Verkaufsplattform attraktiver und sicherer zu machen, ändert Amazon öfter die Vorgaben für die Amazon-Listing-Erstellung. Als Seller oder Vendor bleibt Euch nichts Anderes übrig, als gute Miene zum bösen Spiel zu machen und sich anzupassen. Bei großen Amazon-Shops kann die Überarbeitung von Listings nach neuen Vorgaben sehr aufwendig werden. Auf OMR Reviews findet Ihr eine Anleitung wie Ihr in 8 Schritten ein Amazon-Listing erstellt.
  5. Abhängigkeit von Amazon: Läuft der Verkauf auf Amazon wie gewünscht, wiegen sich viele Händler*innen in Sicherheit und vernachlässigen den Ausbau eigener – unabhängiger – Verkaufskanäle. Der Schuss kann nach hinten losgehen – zum Beispiel, wenn Amazon ein Verkäuferkonto sperrt.

Kann jede*r einen Shop auf Amazon eröffnen?

Ja, jede*r kann auf Amazon einen Online-Handel aufbauen. Ihr braucht dafür nur ein eigenes Amazon-Konto und eine Kreditkarte für die erstmalige Abrechnung der Gebühren.

Was kostet es, auf Amazon Produkte zu verkaufen?

Beim Verkauf von Produkten auf Amazon fallen zwei verschiedene Gebührenarten an.

  1.  Der Amazon-Shop für gewerbliche Seller („Verkaufstarif Professionell“) kostet im Monat 39,00 € zzgl. MwSt. Grundgebühr. Verglichen mit anderen Shopsystemen ist dies eine sehr günstige monatliche Belastung, wenn man einen Internetshop aufbauen möchte.
  2. Darüber hinaus berechnet Amazon eine Verkaufsprovision auf jeden verkauften Artikel. Diese schwankt je nach Warengruppe zwischen 7 % und 20 %.

Amazon-Shop eröffnen Gebühren – geht es auch günstiger für Neueinsteiger*innen?

Ja, für neue Verkäufer*innen, die die Plattform erst einmal austesten und eigene Produkte verkaufen möchten, bietet Amazon auch ein Basismodell („Verkaufstarif Einzelanbieter“) an.

Es darf dann angewendet werden, wenn Ihr weniger als 40 Artikel pro Monat verkauft. Die Amazon-Shop-Kosten sind dann nur 0,99 € pro verkauftem Artikel, zzgl. die Amazon-Verkaufsgebühr von 7 % bis 20 %.

Unser Tipp: Am besten startet Ihr zu Anfang mit dem Basismodell und nehmt dann später das Upgrade auf den Verkaufstarif Professionell vor. Denn nur mit diesem Plan könnt Ihr von speziellen Services wie „Launchpad“ und „Handmade“ profitieren.

 

Grundvoraussetzungen für Euren Amazon-Shop

Wenn Ihr regelmäßig Waren auf Amazon anbietet und verkauft, geltet Ihr nach deutschen Gesetzen als Gewerbetreibende*r.

Demnach benötigt Ihr im ersten Step eine Gewerbeanmeldung. Diese erhaltet Ihr beim Gewerbeamt Eurer Stadtverwaltung. In vielen Gemeinden kann man bereits online sein Gewerbe anmelden und somit Online-Händler*in werden.

  • Anmeldung der Tätigkeit beim Finanzamt (Beantragung einer Steuernummer). Ihr erhaltet nach Eurer Anmeldung einen umfangreichen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung, den Ihr online auf Elster.de ausfüllen müsst. Elster ist die Online-Plattform der deutschen Steuerverwaltung. Bevor Ihr das Tool nutzen könnt, müsst Ihr Euch registrieren. ⁠ ⁠Tipp für Neueinsteiger: Gebt als voraussichtlichen Umsatz und Gewinn in den ersten beiden Jahren eher geringere Zahlen an: unter 22.000 € Umsatz und unter 9.000 € Gewinn.
  • Umsatzsteuer-ID: Als FBA-Seller benötigt Ihr eine europäische Umsatzsteuer-Nummer. Diese könnt Ihr zusammen mit der steuerlichen Erfassung beantragen.
  • EORI-Nummer: Plant Ihr als FBA-Seller oder FBM-Händler*in den Import Eurer Produkte aus China oder einem anderen Drittland, benötigt Ihr für den Zoll eine sogenannte EORI-Nummer. Diese solltet Ihr auf jeden Fall rechtzeitig beantragen, bevor Ihr eigene Produkte online verkaufen wollt. 
  • Geschäftskonto eröffnen: Um die verschiedenen Zahlungen Eurer Tätigkeit abwickeln zu können (und dabei den Überblick zu behalten) benötigt Ihr ein Geschäftskonto. Dies könnt Ihr einfach entweder bei Eurer Hausbank oder einer der neueren Onlinebanken eröffnen.
  • Kreditkarte: Für den Verkauf auf Amazon empfiehlt es sich, eine Kreditkarte zu haben. Ihr könnt zwar auch die Verkäufer-Gebühren von dem Geschäftskonto abbuchen lassen, aber eine zweite Abrechnungsmethode ist auf jeden Fall empfohlen.
  • EAN-Nummer für Eure Produkte besorgen: Wenn Eure Artikel nicht schon auf dem Marktplatz verkauft werden, benötigt Ihr für jeden einzelnen Artikel eine EAN-Nummer. Ohne diese geht es nicht. 

Schritt für Schritt zum eigenen Amazon-Shop

 Habt Ihr alle Voraussetzungen für Euren eigenen Amazon-Shop erfüllt, geht es jetzt ans Eingemachte: die eigentliche Anmeldung Eures Amazon-Shops.

Amazon-Shop eröffnen Schritt für Schritt:

  1. Ein separates Amazon-Konto eröffnen (wir empfehlen, nicht Euer privates Amazon-Konto für die gewerbliche Tätigkeit zu verwenden).
  2. Für eine Kontovariante entscheiden (Verkäuferkonto oder Einzelanbieter).
  3. E-Mail-Adresse und gewünschtes Passwort angeben.
  4. Alle Fragen in den nachfolgenden Formularen wahrheitsgemäß beantworten. Bitte beantwortet alle Fragen sorgfältig. Eventuelle Unstimmigkeiten können später zu sehr großen Problemen führen und Euch das Leben als Online-Händler erschweren.
  5. Zahlungsmethode eintragen. Gebt hier Eure Kreditkarte an, um auf Amazon verkaufen zu können. Ihr könnt die Zahlungsmethode später wieder ändern.
  6. Entscheidung über FBA oder FBM. Hier müsst Ihr entscheiden, wie Ihr die Logistik (Lagerung und Versand) abwickeln wollt. FBA bedeutet, dass Amazon Eure Waren lagert und an die Kunden verschickt. Bei FBM übernimmt Ihr das selbst. ⁠ ⁠Tipp: Informiert Euch vorher eingehend über die verschiedenen Formen. Ihr könnt Euch aber später jederzeit wieder umentscheiden. So könnt Ihr zum Beispiel bestimmte Produkte bei Amazon lagern und von dort versenden lassen, aber andere selbst versenden.
  7. Namen für das Amazon Verkäuferkonto wählen. Auch hier solltet Ihr Euch im Vorfeld ein paar Gedanken machen. Denn der Name des Verkäuferkontos erscheint auf den Detailseiten der Produkte und repräsentiert Eurer Unternehmen. Ihr könnt den Namen später noch einmal ändern, wir empfehlen aber, da sehr vorsichtig zu sein.

 

Sobald Ihr diese Schritte abgeschlossen habt, kommt Ihr auf die Startseite des Seller Central – hier könnt Ihr weitere Einstellungen vornehmen und Funktionen auswählen.

Amazon-Shop eröffnen lieber FBA oder FBM?

Beide Versandmodelle auf Amazon haben Vor- und Nachteile. Hauptsächlich kommt es darauf an, ob Ihr die Lagerhaltung und den Versand Eurer Produkte an Eure Käufer*innen selbst vornehmen könnt, bzw. wollt.

Habt Ihr bereits eine funktionierende Logistik, könnt Ihr Euch die doch erheblichen Kosten für FBA im Prinzip sparen.

Für diejenigen, die gerade erst einen Online-Handel aufbauen, kann FBA aber eine sehr interessante Möglichkeit sein.

Vorteile FBA:

  •  Keine eigene Lagerhaltung
  • Schneller Versand durch Amazon
  • Vertrauensvorteil bei den Kunden
  • Zeitersparnis
  • Prime-Vorteil

Nachteile FBA:

  • Hohe Kosten
  • Totale Abhängigkeit von Amazon. Es ist bereits mehrfach vorgekommen, dass Amazon Verkäuferkonten willkürlich sperrt. Somit sind auch Eure Waren blockiert und Ihr habt keine Möglichkeit mehr, etwas zu verkaufen!
  • Relativ komplizierter Einlagerungsprozess mit zum Teil erheblichen Wartezeiten, bis die Ware zum Versand bereit ist. Deshalb immer einen großzügigen Vorlauf einberechnen.

Rechtliches zum Thema Amazon-Shop eröffnen

Wie bereits im Abschnitt zu den Voraussetzungen für einen Amazon-Shop gesagt, solltet Ihr darauf achten, von Anfang an alles sorgfältig und gesetzeskonform aufzustellen.

Wie für alle Online-Händler*innen gelten auch für Betreiber*innen eines Amazon-Shops weitergehende Pflichten:

  1. Impressum und Anbieterkennzeichnung ⁠Alle Shops und Webseiten in Deutschland müssen ein Impressum haben. Informiert Euch auf jeden Fall über die aktuelle Rechtsprechung zu den Pflichtangaben im Impressum.
  2. Angaben zum Widerrufsrecht ⁠Ebenfalls in Deutschland und europaweit Pflicht.
  3. Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) ⁠In den allgemeinen Geschäftsbedingungen regelt Ihr etwa die Zahlungsmodalitäten und Gewährleistungspflichten.
  4. Datenschutzerklärung & DSGVO ⁠Auch hier empfehlen wir dringend, sich rechtlich beraten zu lassen oder zumindest umfassend zu recherchieren. Denn hier ändern sich die Vorgaben und Regelungen relativ oft.

Wichtig: Bitte beachtet, dass wir hier nur allgemeine Empfehlungen aussprechen können. Wir können und wollen im Rahmen dieses Artikels keine Rechtsberatung durchführen. Alle Angaben müsst Ihr selbstständig überprüfen und umsetzen.

Erfolgsfaktoren für Euren Amazon-Shop

Nun habt Ihr Eure Produkte erfolgreich auf Amazon eingestellt. Bedeutet das nun, dass Ihr automatisch erfolgreich sein werdet? Nein, leider nicht. Es gibt einige wichtige Erfolgsfaktoren, die dafür sorgen, dass sich Euer eigener Onlineshop mit Amazon auch wirklich lohnt. 

  1. Listing-Optimierung auf Amazon ⁠Zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren gehört vor allem die Listing-Optimierung hinsichtlich SEO und einiger anderer Faktoren. Diese sind zum Beispiel aussagekräftige, hochwertige Produktfotos und professionelle Produktbeschreibungen. Auf OMR Reviews findet Ihr hilfreiche Tipps um Euer Amazon-Listing zu optimieren.
  2. Amazon-SEO ⁠Unter Amazon-SEO versteht man, dass die Listings so optimiert werden, dass sie auf den Verkaufsseiten möglichst weit vorn erscheinen. Das heißt, die Wahrscheinlichkeit, dass interessierte Käufer*innen sie sehen, ist viel größer. Auch hierfür findet Ihr im Contenthub nützliche Tipps um Euer Amazon-SEO zu optimieren. ⁠ ⁠Hierzu führt man unter anderem Keyword-Recherchen durch (mit welchen Worten und Begriffen suchen Kaufinteressent*innen nach Euren Produkten) und integriert die Schlüsselwörter dann in den Text. ⁠ ⁠Auch gehört die Beachtung der Vorgaben von Amazon hinsichtlich des Aufbaus des Listings dazu.
  3. Amazon Advertising (Werbung) ⁠Die Konkurrenz schläft nicht. Deshalb solltet Ihr Euch intensiv mit dem Thema Werbung auf Amazon – zum Beispiel Amazon PPC beschäftigen. Die Kollegen von OMR Education haben dazu einen ausführlichen Amazon-Advertising-Leitfaden.
  4. Weiterhin – und das versteht sich eigentlich von selbst – solltet Ihr Euren Käufer*innen einwandfreie Ware und einen hervorragenden Kundenservice bieten.

Fazit: Amazon-Shop eröffnen – ja, aber …

Ein Amazon-Shop bietet immense Vorteile hinsichtlich der Sichtbarkeit Eurer Produkte. Durch die hervorragende Bekanntheit und den guten Ruf Amazons erschließen sich Euch lukrative Absatzmärkte. Das Umsatzpotenzial auf Amazon ist enorm – davon könnt Ihr mit Eurem eigenen Amazon-Shop profitieren.

 Aber … Bitte denkt immer daran, dass Amazon auch Euer schärfster und größter MITBEWERBER ist. Und ja, Ihr spielt auf dessen Spielfeld. In vielen Fällen hat Amazon bereits seine Marktmacht ausgespielt und Händler*innen, die jahrelang erfolgreich auf der Plattform vertreten waren, vom Verkauf ausgeschlossen.

Deshalb ist unsere Empfehlung: Online-Händler*innen sollten versuchen, sich die Vorteile eines Amazon-Shops zu sichern. Aus unserer Sicht wäre es fahrlässig, sich das enorme Potenzial entgehen zu lassen. Macht aber nicht den Fehler, Euch von Amazon abhängig zu machen. Sichert Euch auch andere Absatzkanäle, wenn Ihr selbstständig mit einem Onlineshop werden wollt. Dazu gehört auf jeden Fall ein eigener Onlineshop – außerhalb von Amazon. Um den richtigen Anbieter zu finden lohnt sich ein Blick in die Shopsysteme-Kategorie. Zusätzlich findet Ihr noch eine Checkliste zum Erstellen eines Onlineshops sowie eine Anleitung einen Onlineshop in fünf Schritten zu erstellen.

Tobias Dziuba
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Tobias Dziuba

Tobias ist Gründer & Geschäftsführer der Agentur AdsMasters, welche sich auf die Betreuung von Amazon als Verkaufsplattform fokussiert hat. Dabei unterstützt die Agentur Verkäufer, insbesondere bei der Kampagnen-Schaltung, der Suchmaschinenoptimierung sowie dem Account-Management.

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