Amazon-Shop eröffnen – Schritt-für-Schritt-Anleitung
Erfahrt alles, was Ihr zum eröffnen eines Amazon-Shops wissen müsst inklusive Anleitung!
- Lohnt es sich, einen Amazon-Shop zu eröffnen?
- Amazon-Shop eröffnen Vorteile vs. Nachteile
- Einen Shop bei Amazon eröffnen – die Vorteile
- Kann jede*r einen Shop auf Amazon eröffnen?
- Was kostet es, auf Amazon Produkte zu verkaufen?
- Amazon-Shop eröffnen Gebühren – geht es auch günstiger für Neueinsteiger*innen?
- Grundvoraussetzungen für Euren Amazon-Shop
- Schritt für Schritt zum eigenen Amazon-Shop
- Amazon-Shop eröffnen lieber FBA oder FBM?
- Rechtliches zum Thema Amazon-Shop eröffnen
- Erfolgsfaktoren für Euren Amazon-Shop
- Fazit: Amazon-Shop eröffnen – ja, aber …
Empfehlenswerte Amazon-PPC-Tools
Auf unserer Vergleichsplattform OMR Reviews findest du weitere empfehlenswerte Amazon-PPC-Tools. Wir stellen über 20 Lösungen vor, die speziell auf die Bedürfnisse von Amazon-Verkäufern und Unternehmen zugeschnitten sind. Diese Amazon PPC-Software bietet umfassende Unterstützung in allen Aspekten des Amazon PPC-Managements. Nutze diese Gelegenheit, die verschiedenen Softwarelösungen zu vergleichen und dabei auf authentische und verifizierte Nutzerbewertungen zurückzugreifen:
Lohnt es sich, einen Amazon-Shop zu eröffnen?
Lohnt sich ein Amazon-Shop für Neueinsteiger*innen?
Lohnt sich ein Amazon-Shop für etablierte Händler*innen?
Hilfreiche Tools hierfür findet Ihr in der Kategorie Amazon PPC. Dazu gehören unter anderem:
Amazon-Shop eröffnen Vorteile vs. Nachteile
Einen Shop bei Amazon eröffnen – die Vorteile
- Amazon ist ein riesiger Marktplatz. Händler*innen und Kaufinteressent*innen werden hier direkt in Kontakt gebracht.
- Amazon ist eine gigantische Suchmaschine für kaufbereite Kundschaft. Fast die Hälfte aller Nutzer*innen starten ihre Produktsuche direkt auf Amazon. Finden sie dort bereits die gesuchten Artikel, werden Onlineshops außerhalb von Amazon erst gar nicht berücksichtigt. Seid Ihr nicht auf Amazon – verliert Ihr auf jeden Fall!
- Höhere Conversion-Rate auf Amazon: Durch die große Bekanntheit und Vertrauenswürdigkeit sind Kund*innen auf Amazon kaufbereiter – und damit ist die Conversion Rate bei Amazon höher als außerhalb der Plattform. Bei uns findet Ihr 10 Wege um die Conversion Rate bei Amazon zu erhöhen.
- Komfortable Zahlungsabwicklung über Amazon: Mit einem eigenen Amazon-Shop braucht Ihr Euch keine Gedanken darüber zu machen, wie Käufer*innen die Waren bezahlen können. Die Zahlungsabwicklung übernimmt Amazon für Euch.
- Kein eigenes Shopsystem notwendig: Um auf Amazon mit einem eigenen Shop loszulegen, benötigt Ihr vereinfacht gesagt nur ein Produkt. Die aufwendige Suche nach einem geeigneten (und eventuell teuren) Shopsystem erspart Ihr Euch.
- Amazon übernimmt die gesamte Logistik für Euch: Nutzt Ihr das sogenannte FBA-Modell (Fulfillment by Amazon = Versand durch Amazon), versendet Amazon sogar die verkauften Produkte direkt an die Kund*innen.
Einen Shop auf Amazon eröffnen – die Nachteile
- Verkaufsgebühr: Es versteht sich von selbst, dass so viel Service und vereinfachter Marktzugang auch einen Preis hat. Amazon lässt sich seine Leistung mit einer Provision von 7 % bis 20 % auf Euren Umsatz bezahlen.
- Sind Eure Mitbewerber*innen mit den gleichen Produkten auf Amazon vertreten, kann es ganz schnell passieren, dass sich ein harter Preiskampf entwickelt. Im Kampf um Kund*innen und die „Buy Box“ (der begehrte Button, mit dem Kund*innen einen Artikel direkt in den Warenkorb legen können) bleibt eine vernünftige Preiskalkulation manches Mal außen vor.
- Mein Marktplatz – meine Regeln. Amazon bestimmt, wie es auf dem eigenen Marktplatz läuft. Einzelne Händler*innen haben keine Chance gegen die Übermacht.
- Sich ständig ändernde Vorgaben: Im Bestreben, die Verkaufsplattform attraktiver und sicherer zu machen, ändert Amazon öfter die Vorgaben für die Amazon-Listing-Erstellung. Als Seller oder Vendor bleibt Euch nichts Anderes übrig, als gute Miene zum bösen Spiel zu machen und sich anzupassen. Bei großen Amazon-Shops kann die Überarbeitung von Listings nach neuen Vorgaben sehr aufwendig werden. Auf OMR Reviews findet Ihr eine Anleitung wie Ihr in 8 Schritten ein Amazon-Listing erstellt.
- Abhängigkeit von Amazon: Läuft der Verkauf auf Amazon wie gewünscht, wiegen sich viele Händler*innen in Sicherheit und vernachlässigen den Ausbau eigener – unabhängiger – Verkaufskanäle. Der Schuss kann nach hinten losgehen – zum Beispiel, wenn Amazon ein Verkäuferkonto sperrt.
Kann jede*r einen Shop auf Amazon eröffnen?
Was kostet es, auf Amazon Produkte zu verkaufen?
- Der Amazon-Shop für gewerbliche Seller („Verkaufstarif Professionell“) kostet im Monat 39,00 € zzgl. MwSt. Grundgebühr. Verglichen mit anderen Shopsystemen ist dies eine sehr günstige monatliche Belastung, wenn man einen Internetshop aufbauen möchte.
- Darüber hinaus berechnet Amazon eine Verkaufsprovision auf jeden verkauften Artikel. Diese schwankt je nach Warengruppe zwischen 7 % und 20 %.
Amazon-Shop eröffnen Gebühren – geht es auch günstiger für Neueinsteiger*innen?
Grundvoraussetzungen für Euren Amazon-Shop
- Anmeldung der Tätigkeit beim Finanzamt (Beantragung einer Steuernummer). Ihr erhaltet nach Eurer Anmeldung einen umfangreichen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung, den Ihr online auf Elster.de ausfüllen müsst. Elster ist die Online-Plattform der deutschen Steuerverwaltung. Bevor Ihr das Tool nutzen könnt, müsst Ihr Euch registrieren.
Tipp für Neueinsteiger: Gebt als voraussichtlichen Umsatz und Gewinn in den ersten beiden Jahren eher geringere Zahlen an: unter 22.000 € Umsatz und unter 9.000 € Gewinn. - Umsatzsteuer-ID: Als FBA-Seller benötigt Ihr eine europäische Umsatzsteuer-Nummer. Diese könnt Ihr zusammen mit der steuerlichen Erfassung beantragen.
- EORI-Nummer: Plant Ihr als FBA-Seller oder FBM-Händler*in den Import Eurer Produkte aus China oder einem anderen Drittland, benötigt Ihr für den Zoll eine sogenannte EORI-Nummer. Diese solltet Ihr auf jeden Fall rechtzeitig beantragen, bevor Ihr eigene Produkte online verkaufen wollt.
- Geschäftskonto eröffnen: Um die verschiedenen Zahlungen Eurer Tätigkeit abwickeln zu können (und dabei den Überblick zu behalten) benötigt Ihr ein Geschäftskonto. Dies könnt Ihr einfach entweder bei Eurer Hausbank oder einer der neueren Onlinebanken eröffnen.
- Kreditkarte: Für den Verkauf auf Amazon empfiehlt es sich, eine Kreditkarte zu haben. Ihr könnt zwar auch die Verkäufer-Gebühren von dem Geschäftskonto abbuchen lassen, aber eine zweite Abrechnungsmethode ist auf jeden Fall empfohlen.
- EAN-Nummer für Eure Produkte besorgen: Wenn Eure Artikel nicht schon auf dem Marktplatz verkauft werden, benötigt Ihr für jeden einzelnen Artikel eine EAN-Nummer. Ohne diese geht es nicht.
Schritt für Schritt zum eigenen Amazon-Shop
- Ein separates Amazon-Konto eröffnen (wir empfehlen, nicht Euer privates Amazon-Konto für die gewerbliche Tätigkeit zu verwenden).
- Für eine Kontovariante entscheiden (Verkäuferkonto oder Einzelanbieter).
- E-Mail-Adresse und gewünschtes Passwort angeben.
- Alle Fragen in den nachfolgenden Formularen wahrheitsgemäß beantworten. Bitte beantwortet alle Fragen sorgfältig. Eventuelle Unstimmigkeiten können später zu sehr großen Problemen führen und Euch das Leben als Online-Händler erschweren.
- Zahlungsmethode eintragen. Gebt hier Eure Kreditkarte an, um auf Amazon verkaufen zu können. Ihr könnt die Zahlungsmethode später wieder ändern.
- Entscheidung über FBA oder FBM. Hier müsst Ihr entscheiden, wie Ihr die Logistik (Lagerung und Versand) abwickeln wollt. FBA bedeutet, dass Amazon Eure Waren lagert und an die Kunden verschickt. Bei FBM übernimmt Ihr das selbst.
Tipp: Informiert Euch vorher eingehend über die verschiedenen Formen. Ihr könnt Euch aber später jederzeit wieder umentscheiden. So könnt Ihr zum Beispiel bestimmte Produkte bei Amazon lagern und von dort versenden lassen, aber andere selbst versenden. - Namen für das Amazon Verkäuferkonto wählen. Auch hier solltet Ihr Euch im Vorfeld ein paar Gedanken machen. Denn der Name des Verkäuferkontos erscheint auf den Detailseiten der Produkte und repräsentiert Eurer Unternehmen. Ihr könnt den Namen später noch einmal ändern, wir empfehlen aber, da sehr vorsichtig zu sein.
Amazon-Shop eröffnen lieber FBA oder FBM?
- Keine eigene Lagerhaltung
- Schneller Versand durch Amazon
- Vertrauensvorteil bei den Kunden
- Zeitersparnis
- Prime-Vorteil
- Hohe Kosten
- Totale Abhängigkeit von Amazon. Es ist bereits mehrfach vorgekommen, dass Amazon Verkäuferkonten willkürlich sperrt. Somit sind auch Eure Waren blockiert und Ihr habt keine Möglichkeit mehr, etwas zu verkaufen!
- Relativ komplizierter Einlagerungsprozess mit zum Teil erheblichen Wartezeiten, bis die Ware zum Versand bereit ist. Deshalb immer einen großzügigen Vorlauf einberechnen.
Rechtliches zum Thema Amazon-Shop eröffnen
- Impressum und Anbieterkennzeichnung
Alle Shops und Webseiten in Deutschland müssen ein Impressum haben. Informiert Euch auf jeden Fall über die aktuelle Rechtsprechung zu den Pflichtangaben im Impressum. - Angaben zum Widerrufsrecht
Ebenfalls in Deutschland und europaweit Pflicht. - Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
In den allgemeinen Geschäftsbedingungen regelt Ihr etwa die Zahlungsmodalitäten und Gewährleistungspflichten. - Datenschutzerklärung & DSGVO
Auch hier empfehlen wir dringend, sich rechtlich beraten zu lassen oder zumindest umfassend zu recherchieren. Denn hier ändern sich die Vorgaben und Regelungen relativ oft.
Erfolgsfaktoren für Euren Amazon-Shop
- Listing-Optimierung auf Amazon
Zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren gehört vor allem die Listing-Optimierung hinsichtlich SEO und einiger anderer Faktoren. Diese sind zum Beispiel aussagekräftige, hochwertige Produktfotos und professionelle Produktbeschreibungen. Auf OMR Reviews findet Ihr hilfreiche Tipps um Euer Amazon-Listing zu optimieren. - Amazon-SEO
Unter Amazon-SEO versteht man, dass die Listings so optimiert werden, dass sie auf den Verkaufsseiten möglichst weit vorn erscheinen. Das heißt, die Wahrscheinlichkeit, dass interessierte Käufer*innen sie sehen, ist viel größer. Auch hierfür findet Ihr im Contenthub nützliche Tipps um Euer Amazon-SEO zu optimieren.
Hierzu führt man unter anderem Keyword-Recherchen durch (mit welchen Worten und Begriffen suchen Kaufinteressent*innen nach Euren Produkten) und integriert die Schlüsselwörter dann in den Text.
Auch gehört die Beachtung der Vorgaben von Amazon hinsichtlich des Aufbaus des Listings dazu. - Amazon Advertising (Werbung)
Die Konkurrenz schläft nicht. Deshalb solltet Ihr Euch intensiv mit dem Thema Werbung auf Amazon – zum Beispiel Amazon PPC beschäftigen. Die Kollegen von OMR Education haben dazu einen ausführlichen Amazon-Advertising-Leitfaden. - Weiterhin – und das versteht sich eigentlich von selbst – solltet Ihr Euren Käufer*innen einwandfreie Ware und einen hervorragenden Kundenservice bieten.