Amazon PPC

Amazon Listing optimieren – Mit diesen effektiven Tipps zum erfolgreichen Amazon-Auftritt

Fynn Drees 10.11.2022

Amazon PPC Advertising ist eine mehr und mehr gefragte Disziplin im E-Commerce, durch die Umsätze auf dem weltweit bedeutendsten Online-Marktplatz bei professioneller Betreuung in unfassbar schnellem Tempo skaliert werden können. Ganze Marken haben ihr Wachstum dem Einsatz von Keywords, Bids und Amazon PPC-Kampagnenkonstrukten zu verdanken. Bei einem erfolgreichen Amazon-Auftritt ist allerdings ein erfolgreiches Listing auf keinen Fall zu vernachlässigen. Denn während die Werbung Kundschaft auf die Produktdetailseite führt, ist der Inhalt des Listings dafür verantwortlich, dass Seitenbesucher*innen in Käufer*innen umgewandelt werden. Mithilfe von Amazon SEO könnt Ihr somit Euer organisches Amazon Ranking optimieren.

Im nachfolgenden Artikel erklärt Euch Gastautor Fynn Drees, auf welche Bereiche des Listings Ihr bei einer Amazon PPC Optimierung achten müsst und wie Ihr so Euer Amazon Ranking optimieren könnt. Außerdem zeigen wir Euch hilfreiche Amazon PPC Tools. Letztendlich trägt Euer Listing zukünftig genau wie das Amazon Advertising zu einer Umsatzsteigerung bei und Ihr könnt Eure Produkte erfolgreich auf Amazon verkaufen.

Listings auf dem Amazon Marktplatz

Jedes bei Amazon vorhandene Produkt hat ein eigenes Listing auf der jeweiligen länderspezifischen Seite des E-Commerce-Marktplatzes. Das Listing eines Produkts beinhaltet die Produktdetailseite, also den Teil, der im Frontend für User sichtbar ist und die Produktdaten im Hintergrund, wie Backend-Keywords, Versandmaße und weitere nur im Backend sichtbare Eigenschaften. Für eine ideale Performance eines Produkts müssen alle Teile gut gepflegt sein, um neben der Informationsbereitstellung auch die Versandinformationen bereitzustellen.

Während Ihr den Backend-Bereich könnt über Euren Seller Central- oder Vendor Central-Zugang aufrufen könnt, gelangt Ihr auf eine Produktdetailseite eines Produkts, indem ihr einen Suchbegriff in den Amazon-Suchschlitz eingebt und anschließend auf eines der Suchergebnisse klickt. Möchtet Ihr ein Produkt aufrufen, für das Ihr die ASIN (Amazon Standard Identification Number) vorliegen habt, könnt Ihr die Produktdetailseite durch die URL amazon.de/dp/ASIN aufrufen. Ihr könnt aber auch unabhängig von Amazon über Suchmaschinen wie Google auf die Produktdetailseite gelangen.

Die Produktdetailseite besteht aus Titel, Markenzeile, Produktbildern, Preis und Angeboten, Varianten, Bullet Points, Produktinformationen und A+ Content. Aber auch der Q&A sowie der Rezensionsbereich sind auf der Produktdetailseite. Außerdem gibt es hier zahlreiche Plätze für weitere Produkte wie z. B. „Wird oft zusammengekauft“, „Kund*innen, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen“ oder gesponserte Produktanzeigen. Sowohl einige Frontend-Daten als auch die Backend-Daten könnt Ihr entweder direkt im Amazon-Produktkatalog, über spezielle Excel Sheets oder Drittanbieter-Software wie ChannelEngine oder TRADEBYTE bearbeiten.

Unterschied Desktop vs. Mobil

Das Listing auf Amazon unterscheidet sich zwischen der Desktop-Version und der mobilen Version in mehreren Aspekten. Zum einen ist die Anordnung der einzelnen Module zwischen der Desktop- und der Mobil-Version verschieden. In der Mobil-Version wird der A+ Content weiter oben angezeigt und spielt somit für das mobile Shopping-Erlebnis eine bedeutendere Rolle. Somit müsst Ihr neben einem starken und präzisen Content in Textform auch viel Wert auf die Auswahl der Bilder legen, um die Shopper auf allen Endgeräten optimal anzusprechen. Außerdem werden auch nicht alle Teile der Bullet Points direkt angezeigt, sodass einige erst ausgeklappt werden müssen. 

Es empfiehlt sich deshalb, die wichtigsten Informationen bereits in den ersten zwei bis drei Bullet Points unterzubringen. Doch auch logische Konsequenzen der mobilen Nutzung wie eine kleinere Darstellung von Bildern sollte dringend beachtet werden, wenn es um eine ideale Produktdetailseite in beiden Versionen geht.

Warum ist die Amazon-Listing-Optimierung so wichtig und welche Rolle spielt SEO bei der Amazon-Listing-Optimierung?

Für Marken, die erfolgreich auf Amazon verkaufen möchten, stehen mehrere Aspekte im Fokus. Zum einen muss die eigene Marke durch gezieltes Branding der Kundschaft so präsentiert werden, dass sie eine Verbindung mit der Marke aufbaut und die Bekanntheit der Marke steigt. Dies ist wichtig, um neue Kundschaft bei der Marke zu halten und die Beziehung zwischen Kundschaft und Markenhersteller*in zu optimieren.

Zum anderen ist die Optimierung des Amazon Listings wichtig, um die Auffindbarkeit des Produkts zu steigern. Die in Teilen des Listings enthaltenen Keywords sind relevant für die Amazon-Suche. Ohne ein optimales Listing, werden Produkte für die relevante Zielgruppe beinahe unsichtbar. Ein Produkt kann dann noch so gute Eigenschaften, einen sehr attraktiven Preis und tolle Produktionsbedingungen haben – ohne ein optimiertes Amazon-Listing mit gut recherchierten Keywords nützt das alles nichts.

Bei der Optimierung von Amazon Listings spielt die Suchmaschineoptimierung (SEO) somit eine entscheidende Rolle, da sie dafür verantwortlich ist, dass interessierte Kund*innen auf die Produktdetailseite gelangen.

Welche Vorteile bietet die Amazon-Listing-Optimierung und welches Ziel wird dabei verfolgt?

Die Amazon Listings bieten den großen Vorteil, dass die Kundschaft alle wichtigen Eigenschaften eines Produkts sowie spezifische Produktdaten auf einen Blick erhält. Für die Kundschaft hat das Amazon Listing somit eine wichtige Informationsfunktion. Diese Informationen müssen aber durch ausführliche Marktrecherche und korrekte Produktdetails optimal dargestellt werden, um die Informationsfunktion im schnelllebigen E-Commerce in kürzester Zeit ausführen zu können.

Für die Hersteller*innen hat das Listing einen weiteren Vorteil: Es kann über Funktionen wie den A+ Content oder die Markengeschichte sowie die auf der Produktseite enthaltenen Werbeslots auf die gesamte Markenwelt des Produkts eingegangen werden.

Das Hauptziel für Unternehmen ist es, der Kundschaft ausreichend Informationen zu Verfügung zu stellen, um die Kaufbedürfnisse der interessierten Nutzer*innen zu stillen. Außerdem kann eine hohe Qualität der Produktlistings auf Amazon weitreichende Unternehmensziele wie Branding, Reichweitensteigerung und Kundenzufriedenheit unterstützen.

Welche Aspekte sind bei der Optimierung des Amazon-Listings zu berücksichtigen?

1. Optimierung des Amazon Produkttitels

Der Produkttitel ist einer der wichtigsten Bestandteile eines jeden Amazon-Listings. Er sorgt neben dem Main-Image für den ersten Eindruck und führt potenzielle Käufer*innen von der SERP (Search Engine Result Page) auf die Produktdetailseite. Für die unterschiedlichen Produktkategorien hat Amazon jeweils eigene Guidelines veröffentlicht.

Grundsätzlich darf die Amazon Titellänge in der Regel aus bis zu 150 Bytes bestehen (wichtig: nicht Zeichen), wobei in der mobilen Version weniger angezeigt werden. Dementsprechend sollten die wichtigsten Informationen in den ersten 60 bis 100 Bytes platziert werden, sodass alle Betrachter*innen in der SERP vorab die wichtigsten Eckdaten für eine Kaufentscheidung finden. Hierzu gehören neben dem Markennamen die Produktart sowie die wichtigsten Eigenschaften.

Wird die in den jeweiligen Guidelines vorgeschrieben Maximallänge überschritten, so kann es zu Problemen mit der Indexierung der Keywords und somit auch mit der Amazon Keyword-Optimierung kommen.

Aufbau des Produkttitels

Für Markeninhaber*innen empfiehlt es sich, einen einheitlichen Aufbau von Produkttiteln anzuwenden, um der Kundschaft das bestmögliche Erlebnis anzubieten und nebenbei ein professionelles Branding zu zeigen. Eine beispielhafte Titelstruktur ist z. B.: [Marke/ Hersteller*in] + [Serien-/ Modellnummer] + [Produktname] + [Produkttyp] + [Stückzahl/ Größe/ Farbe/ Volumen etc.]

Weiterhin wird der Titel für die SERP indexiert, sodass das Produkte über alle im Titel enthaltenen Wörter gefunden werden können. Somit sollten die wichtigsten und weitreichenstärksten Keywords, die zum Produkt passen, mit einer ausführlichen Keyword-Recherche herausgefiltert und in den Titel integriert werden. Beachtet Ihr alle Punkte, könnt Ihr mühelos Amazon Produkttitel optimieren und so Euer Amazon Listing verbessern.

2. Optimierung der Bullet Points

Die Bullet Points sind die Aufzählungspunkte auf der Amazon-Produktdetailseite. Bis auf wenige Ausnahmen können bis zu fünf Bullet Points zu jedem Produkt hinzugefügt werden. Die Amazon Bullet Points sind textbasierte und für die Amazon-Suche relevante Abschnitte und bündeln die wichtigsten Informationen zum Produkt. Alle in den Bullet Points enthaltenen Keywords werden in der Amazon-Suche indexiert. Sie haben somit einen wesentlichen Einfluss auf die Sichtbarkeit und die Performance von Produkten.

Aufbau der Bullet Points

Amazon Bullet Points sind beschränkt auf 1000 Zeichen, wobei es sich empfiehlt pro Bullet Point maximal 200 Zeichen zu verwenden. Die Bullet Points sollten klar strukturiert sein und sowohl Informationen zum Produkt als auch zur Marke enthalten. In den Bullet Points sollten die wichtigsten Keywords enthalten sein sowie eine Produktbeschreibung, die potenzieller Kundschaft die wichtigsten Informationen zum Produkt wiedergibt. Auch die Zielgruppe, Materialien, besondere Inhaltsstoffe und weitere Produktdaten können hier aufgegriffen werden.

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Die Marke Thermos nutzt die fünf Bullet Points optimal aus und hält sich dabei an die maximale Anzahl an Zeichen

3. Optimierung der Backend-Keywords

Die Backend-Keywords sind ebenso für die Suchergebnisse relevant, da alle hier enthaltenen Begriffe indexiert werden. Der Unterschied zu Bullet Points und Produkttitel ist hier jedoch, dass die Begriffe aus dem Amazon-Backend für Betrachter*innen nicht sichtbar sind. Somit können hier auch Synonyme, Tippfehler und Begriffe enthalten sein, die in das normale Wording der Produktdetailseite nicht passen. Die Backend-Keywords dürfen eine Länge von bis zu 250 Bytes haben.

Auch auf besondere Events wie Weihnachten, Ostern etc. kann in den Backend-Keywords hingewiesen werden, sollte dies in den weiteren Bereichen der Produktdetailseite keinen Platz finden. Wichtig: In den Backend-Keywords dürfen keine geschützten Markenbegriffe anderer Hersteller*innen enthalten sein. Dies ist nicht erlaubt und wird von Amazons Algorithmus bestraft.

4. Optimierung der Amazon Produktbeschreibung

Anders als der Amazon Produktname, die Amazon Bullet Points und die Backend-Keywords werden die Inhalte in der Produktbeschreibung nur teilweise indexiert. Hier sind es vor allem die Long Tail-Keywords, also Keywords, die aus mehreren Wörtern bestehen, die einen (geringen) Einfluss auf die Auffindbarkeit in der Produktsuche haben. In der Produktbeschreibung können auf bis zu 2000 Bytes ausführlichere Beschreibungen zu den Produkten angelegt werden, die in einem Fließtext untereinander dargestellt werden. Die Produktbeschreibung verliert allerdings immer mehr an Relevanz, da sie – sofern vorhanden – durch den A+ Content ersetzt wird und Nutzer*innen somit nicht mehr auf der Produktdetailseite angezeigt wird.

5. Optimierung der Produktbilder

Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte. Ganz so drastisch ist es bei Amazon Produkt-Listings zwar nicht, dennoch steigt die Bedeutung der Produktbilder stetig. Insgesamt können vier bis sechs ergänzende Produktbilder zu dem Hauptbild eingereicht werden. Neben einfachen Abbildungen des Produkts sind auch Lifestyle-Bilder möglich, die für zusätzliche Atmosphäre sorgen und die Vorstellungskraft der Kundschaft unterstützen. 

Die Bilder sorgen neben dem Produkttitel für den ersten Eindruck, den User von einem Produkt erhalten. Sie haben somit eine ganz andere Bedeutung als Produktbeschreibung, Bullet Points oder A+ Content, da sie dafür verantwortlich sind, dass Kaufinteressent*innen Eure Produkte anklicken. Doch auch für die Kaufentscheidung spielen sie eine entscheidende Rolle, da sie Eigenschaften darstellen, die den Text entweder unterstützen oder in Textform gar nicht wiedergegeben werden können. Hierzu gehören beispielsweise auch Verpackungsinhalte, die einen Einblick in die mitgelieferten Zubehörartikel geben.

Besonders durch die steigende Anzahl an mobilen Nutzer*innen nimmt auch die Relevanz der Produktbilder zu, da diese in der mobilen Version vor den Beschreibungsexten angezeigt werden. Mithilfe von ergänzendem Text sowie Hinweissymbole (Pfeile, Schaubilder etc.) können die Produktbilder einen sehr hohen visuellen Mehrwert schaffen. Besonders wichtig: Neben den Produktbildern kann auch ein Produktvideo hinzugefügt werden. Diesen Slot solltet Ihr unbedingt für einen vollständigen und professionellen Amazon-Auftritt nutzen. Alles in allem werden die Produktbilder häufig nur nebenher optimiert, da es an Ressourcen fehlt und der Nutzen nur schwer zu messen ist. Die Wirkung auf Branding und Performance ist allerdings sehr hoch.

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Optimale Verwendung der Produktbilder durch die Marke Snocks

6. Optimierung des A+ Contents und der Markengeschichte

Der A+ Content ist die Erweiterung der Produktbeschreibung und ersetzt diesen Abschnitt auf der Produktdetailseite. Neben für die Amazon-Produktsuche nicht relevanten Textinhalten können im A+ Content durch verschiedene vorgegebene Module auch Bilder und Logos eingefügt werden. Der A+ Content ist für alle Seller und Vendoren mit registrierter Marke verfügbar und kann auf ASIN-Ebene angelegt werden.

Der A+ Content kann Eure Marke und Euer Produkt mit lebhaften und emotionalen Inhalten auf eine neue Stufe heben und Euch dadurch von der Konkurrenz abheben. Besonders interessant ist die Möglichkeit der Einbindung einer Vergleichstabelle, mit der Ihr Seitenbesucher*innen weitere Produkte eures Produktportfolios zeigen könnt. Auch hier gilt, dass die Inhalte besonders für mobile Nutzer*innen von großer Relevanz sind, da sie an prominenter Stelle ausgespielt werden. Achtet bei der Gestaltung des A+ Contents somit darauf, dass die Inhalte sowohl für die Mobile- als auch für die Desktop-Ansicht optimiert sind.

Neben dem A+ Content gibt es seit einiger Zeit auch die Möglichkeit eine Markengeschichte anzulegen. Diese sorgt bei einer erfolgreichen Umsetzung für einen einheitlichen Markenauftritt und stärkt somit in besonderem Maße das Branding. Die Markengeschichte ist zusätzlich auch eine Voraussetzung für die Erstellung von A+ Premium Content für Seller.

Den bisher nur für Vendoren gegen Zusatzkosten nutzbaren A+ Premium Content können seit einiger Zeit auch Seller nutzen. Im Premium A+ Content stehen weitere Module zur Verfügung, die professioneller und hochwertiger aussehen und ergänzend z. B. die Option der Einbindung von Videos unterstützen. Diese Option wird allerdings erst dann freigeschaltet, wenn alle ASINs aus dem Produktkatalog eine Markengeschichte enthalten und mindestens 15 Standard-A+ Contents für Eure Marke vorhanden sind. 

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Die Marke HAMMER nutzt die Markengeschichte, um potenzieller Kundschaft Einblicke in das Unternehmen zu geben

7. Optimierung der Produktseite durch das Schalten von Werbung

Auch mit der Hilfe von Amazon Ads kann die Produktseite optimiert werden. Durch das Schalten von Sponsored Products PAT-Kampagnen oder Sponsored Display-Kampagnen könnt Ihr Eure Produkte gegenseitig auf Euren Produktseiten bewerben. Somit haltet Ihr einerseits direkte Konkurrenz davon ab, sich auf euren Produktseiten die Sichtbarkeit Eurer Kundschaft und Kaufinteressent*innen zu sichern, anderseits stärkt Ihr Euer Branding und könnt einen umfassenderen Teil Eures Produktportfolios zeigen. Das führt dazu, dass Eure Brand mit Amazon Advertising wachsen kann. Auch wenn das Schalten von Werbung auf Amazon kostenpflichtig ist, gehört das Nutzen von Amazon PPC-Kampagnen zur Optimierung Eurer Produktseiten dazu. 

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Die Marke Söll schützt die eigene Produktseite durch Amazon PPC-Kampagnen vor Angriffen der Konkurrenz durch das Schalten von Werbung für Eigenprodukte

Tools, um euren Amazon SEO-Content zu optimieren

Um den Content Eurer Produkte auf Amazon zu optimieren, gibt es mehrere hilfreiche Tools. Mit AMALYZE und Jungle Scout könnt Ihr auf die geballte Kompetenz und Erfahrung externer Dienstleister setzen, mit Brand Analytics Amazons eigenes Analysetool nutzen.

Amalyze liefert zahlreiche Analysemöglichkeiten, durch die Ihr eine professionelle Keyword-Recherche durchführen könnt. Der Funktionsumfang von Amalyze ist führend im Amazon-Bereich, wenn es um die Optimierung von Listings auf Amazon geht. Die vielfältigen Möglichkeiten außerhalb der Content-Optimierung sorgen außerdem dafür, dass Amalyze ein absolutes Must-Have im Amazon-Business ist.

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Das Tool Amalyze ist eines der stärksten Tools im Bereich der Optimierung von Amazon-Listings

Die Browser-Extensions von Jungle Scout und Helium 10 helfen Euch, den Markt und die Konkurrenz zu betrachten und neben der Recherche von Best Practice-Cases im Content-Bereich auch ausführliche Analysen anzufertigen. Mit diesen Analysen könnt Ihr schauen, welche Produkte besonders gut im Markt funktionieren und diese Seiten als Leitfaden für die Optimierung Eurer eigenen Produkte zu nutzen. Jungle Scout und Helium 10 sind auch optimale Tools, um Eure Amazon PPC-Kampagnen zu optimieren.

Amazon Brand Analytics bietet Markeninhaber*innen eine ausführliche Datengrundlage, mit der Top-Keywords und Bestseller-Produkte herausgefiltert werden können. Hierbei können beliebige Zeiträume ausgewählt werden, sodass die Daten auch für verschiedene Saisonalitäten oder Events ausgewertet werden können. Brand Analytics ist für Seller und Vendoren kostenlos, einzig eine registrierte Marke muss vorhanden sein.

Fazit: 8 Schritte, um dein Amazon Listing zu optimieren

Diese Checkliste gibt Euch Fragen an die Hand, mit denen Ihr Eurer Amazon Listing optimieren könnt. Werden alle Fragen mit „ja“ beantwortet, ist Euer Amazon Listing gut vorbereitet und sollte neben Sichtbarkeit auch mehr Traffic sowie Verkäufe generieren.

  1. Führt eine professionelle Keyword-Recherche durch, um alle relevanten Suchbegriffe in Eure Amazon Produktoptimierung zu integrieren.
  2. Überprüft die Vorgaben und Styleguides von Amazon hinsichtlich Titellänge und Wording für Eure Amazon Keyword-Optimierung.
  3. Überprüft, ob die relevantesten Keywords im Produkttitel enthalten sind.
  4. Überprüft, ob alle Content-Inhalte sowohl für die Desktop-Version als auch für die mobile Version optimiert sind.
  5. Nutzt alle Slots für Produktfotos und Produktvideos, zur Amazon-Listing-Optimierung.
  6. Überprüft, ob die Aufzählungspunkte aussagekräftige Inhalte enthalten und die wichtigsten Keywords abdecken.
  7. Erstellt eine Markengeschichte, um Euer Branding zu verbessern.
  8. Nutzt A+ Content, um Euren Auftritt auf Amazon optimieren zu können.

Sofern Ihr die Tipps in diesem Beitrag verinnerlicht und Eure Produktlistings auf Amazon optimiert, steht einem erfolgreichen Amazon-Auftritt nichts mehr im Weg. Ihr wollt die Top-Platzierungen Eurer Amazon-Kategorie erhalten? Dann kombiniert Euer Amazon SEO unbedingt mit Amazon PPC Advertising, um Eure Produkte im Ranking zu verbessern und die Spitzenpositionen im hart umkämpften Amazon-Business zu erreichen.

Fynn Drees
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Fynn Drees ist als E-Commerce Consultant bei der Kieler Markplatz-Agentur MOVESELL GmbH tätig. Hier unterstützt er Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei der Strategiefindung auf dem Amazon-Marktplatz sowie beim Amazon Advertising, Marktanalysen und der Content-Erstellung.

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