So funktioniert User-Generated-Content auf Instagram
In diesem Artikel erfährst du, warum sich User-Generated-Content auf Instagram lohnt und worauf du bei der Arbeit mit Instagram UGC achten solltest
- Was ist User-Generated-Content?
- Warum dein Unternehmen auf UGC setzen sollte
- Was gibt es bei UGC zu beachten?
- Wie können Nutzer*innen dazu animiert werden, möglichst qualitativen UGC zu erstellen?
- Diese Brands setzen bereits auf UGC
- Tools für die Planung und Umsetzung von UGC auf Instagram
- Fazit
Was ist User-Generated-Content?
Warum dein Unternehmen auf UGC setzen sollte
Bei welchen Zielen kann Instagram UGC dienen? UGC kann dein Unternehmen dabei unterstützen,
- Vertrauen in deine Marke aufzubauen
- ressourcenschonend zu arbeiten
- die Interaktion zwischen Usern und Brand Account zu steigern
- mehr Reichweite zu generieren
- einen Wiedererkennungswert zu schaffen
- Verkäufe zu generieren
Was gibt es bei UGC zu beachten?
- Nutzungsrechte: Frage immer um Erlaubnis, bevor du UGC verwendest. Das geht über Instagram direkt in den Kommentaren oder als Direktnachricht oder auch etwas offizieller per Mail mit unterschriebenem Formular. Gib zudem den Credit des Bildes oder Videos an und verlinke den oder die Urheber*in auf deinem Repost.
- Wertschätzung: Nutzergenerierte Inhalten sollte möglichst viel Wertschätzung entgegengebracht werden. Schließlich geben sich Kund*innen Mühe bei der Erstellung von Fotos und Video von deinen Produkten und verschaffen deinem Unternehmen kostenloses Marketing sowie Reichweite auf ihren Kanälen. Interagiere mit den Beiträgen, indem du dich öffentlich in der Story bedankst oder unter Reels und Fotobeiträgen kommentierst, um den Nutzer*innen Wertschätzung entgegenzubringen.
- Vielseitigkeit: Instagram UGC kann und sollte vielfältig eingesetzt werden. Nicht nur auf dem eigenen Instagram Account kann Instagram UGC verwendet werden, sondern auch in E-Mail-Marketing-Kampagnen oder auf der eigenen Website. Solange die Nutzungsrechte dafür eingeräumt wurden, spricht nichts dagegen! Instagram hat eine offene API, die die Einbindung von Inhalten erlaubt.
- Markenwerte: Achte bei Instagram UGC immer darauf, dass deine Markenwerte nicht verletzt werden. Auf einem nutzergenerierten Foto ist im Hintergrund viel Plastikmüll zu sehen, obwohl Nachhaltigkeit einer deiner Markenwerte ist? Dann solltest du abwägen, ob der Inhalt überhaupt auf deiner Unternehmensseite geteilt werden sollte.
- Qualität: Aufgepasst bei der Qualität von Fotos und Videos deiner Käufer*innen. Oftmals werden nutzergenerierte Inhalte auf Instagram laienhaft mit dem Smartphone erstellt und die Bild- oder Videoqualität ist dementsprechend schlecht. Diese Inhalte solltest du vorab prüfen und abwägen, ob sich das Teilen auf der Unternehmensseite in diesem Fall für dich lohnt.
- Story-Tags: Kund*innen können dein Unternehmen in ihrer Story zeigen und taggen. Auch solche Story-Schnipsel, die nur 24h sichtbar sind, sind wertvoller Instagram UGC.
- Story-Antworten: Nutzer*innen können in die direkte Interaktion durch Story-Sticker gehen und Feedback in Form von Nachrichten und Abstimmungen hinterlassen. Auch diese Reaktionen können als UGC angesehen werden. Teile etwa die Antworten deiner Community auf eine Frage in einem Post oder in einer Story.
- Feed-Beiträge: Kund*innen können Feed-Beiträge mit Verlinkung deines Unternehmens oder deinem Unternehmenshashtag posten. Erfolgt keine Markierung oder der Einsatz von Hashtags, ist es deutlich schwieriger, diese Beiträge zu finden. Fordere Nutzer*innen deshalb regelmäßig auf, dich zu taggen oder etabliere einen eigenen Hashtag für UGC rund um dein Unternehmen.
Wie können Nutzer*innen dazu animiert werden, möglichst qualitativen UGC zu erstellen?
- Contests oder Gewinnspiele: Fördere die Erstellung von UGC durch ein Gewinnspiel in Form eines Mitmach-Contest. Das schönste Foto oder Video, das hochgeladen wird, gewinnt. Aber aufgepasst: Der Gewinn sollte möglichst attraktiv sein, damit der Anreiz, eigenen Content zu erstellen, auch groß genug ist.
- Best-Practice-Beispiele zeigen & teilen: Mache auf qualitativen Content deiner Nutzer*innen aufmerksam, indem du ihn auf deiner Unternehmensseite teilt und Nutzer*innen so ein Shoutout ermöglicht. Durch Best-Practice-Beispiele fühlen sich auch andere Nutzer*innen dazu berufen, Content von deinen Produkten zu erstellen und zu teilen.
- Influencer einbinden: Influencer können deiner Brand dabei helfen, mehr UGC aus deiner Fanbase zu erhalten. Durch eine gezielte Kampagne mit der Einbindung eines oder mehrerer Influencer kann zu einem bestimmten Hashtag gezielt Content aus der Community erstellt und geteilt werden.
- Schaffe Orte, an denen gerne Content erstellt wird: Die berühmten „Instagram-Walls“ in Los Angeles, vor die sich Menschen stellen und Engelsflügel haben, kennst du sicherlich. Dieses Konzept funktioniert auch für Unternehmen. Mache es deinen Kund*innen möglichst einfach, schönen und außergewöhnlichen Content zu erstellen. Durch eine besondere Wand im Restaurant, besondere Hotelzimmer oder stylishe Sitzecken werden Kund*innen dazu angeregt Content zu erstellen, ohne aktiv aufgefordert werden zu müssen.
- Verpacke deine Produkte auf besondere Weise: Auch besondere Verpackungen von Produkten können dazu führen, dass Menschen Content davon erstellen. Durch eine kleine Grußkarte mit Verweis auf Instagram kannst du deine Käufer*innen dazu animieren, aktiv zu werden.
- Incentiviere durch Gutscheine oder Rabattcodes: Auch die direkte Belohnung von UGC durch einen Rabattcode oder ein Gutschein für ein gratis Produkt kann dafür sorgen, dass mehr UGC rund um dein Unternehmen erstellt wird.
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