Fernzugriff auf PCs, Server oder ganze Anlagen im Handumdrehen – per Remote Desktop
Lies hier, wie du softwaregestützten Arbeitsprozessen durch Remote Desktop einen Effizienz-Push gibst, Zeit gewinnst und deine Kundenzufriedenheit steigerst.
- Was ist Remote Desktop?
- Wie funktioniert Remote Desktop?
- Welche Vorteile hat Remote Desktop?
- Wann ergibt Remote Desktop Sinn und für wen eignet sich entsprechende Software?
- Worauf muss bei der Einrichtung von Remote Desktop geachtet werden?
- Welche Herausforderungen gibt es bei der Einrichtung von Remote Desktop?
- Welche Tools eignen sich für Remote Desktop?
- Fazit
- An einem Off-Office-Tag schießen dir wichtige Geistesblitze für dein aktuelles Projekt durch den Kopf. Du würdest sie gerne gleich in deine Planung aufnehmen. Da du aber ärgerlicherweise keinen Zugriff auf deinen Bürorechner hast, muss der Input warten oder zunächst kompliziert anders festgehalten werden.
- Vielleicht bist du aber auch als IT-Administrator*in für eine Vielzahl an PCs und Server zuständig und würdest dir bei verschiedenen Systemarbeiten gerne den ein oder anderen Gang sparen.
- Oder dirigierst du ein Techniker-Team, mit dem du gemeinsam täglich kleinere und größere Anlagenprobleme bei Kund*innen zu knacken hast? Für Diagnosen und softwarebasierte Fehler immer gleich rauszufahren, kostet dich viel Zeit.
Was ist Remote Desktop?
Wie funktioniert Remote Desktop?
- Das zu lenkende System fungiert als Zentralrechner, auf dem alle für den jeweiligen Arbeitszweck nötigen Prozesse ausgeführt werden.
- Über das Internet oder auch ein internes Netzwerk ist der verbundene Client (ein PC, Mac, Tablet oder Smartphone) verbunden. Er dient für die Benutzereingaben sozusagen als Fernbedienung (Remote).
Welche Vorteile hat Remote Desktop?
- Arbeitseffizienz: Per Remote Desktop lenkst du verbundene Geräte fern und kannst deren Software-Anwendungen oder andere Ressourcen über ein externes Device verwenden. Mit einem entsprechenden Tool bekommst du zum Beispiel die Chance, über eine (idealerweise) zuverlässige, sichere Verbindung Zugriff auf alle gewohnten Daten bzw. Dokumente und Programme deines Bürorechners zu erhalten. Damit wird eine hohe Arbeitseffizienz im Homeoffice oder unterwegs gewährleistet. In einem anderen Anwendungsbereich ist es für Support-Kräfte oder Techniker*innen über einen Fernzugriff auf Kundensysteme sehr einfach möglich, diese zu kontrollieren, zu warten oder sogar zu reparieren.
- Gewährleistete Sicherheit: Wenn du bzw. dein Unternehmen Remote-Desktop-Lösungen richtig einsetzt, kannst du von spezifischen Sicherheitsvoraussetzungen profitieren. Alleine die Tatsache, dass sensible Informationen zentral und nicht auf diversen Mitarbeitergeräten lagern, bedeutet einen erhöhten Schutz. Sämtliche Dateien liegen sicher auf Computern oder Servern, die der geforderten Data Security vollumfänglich nachkommen.
- Flexibilität und Kosten: Ist ein Mitarbeiterrechner beschädigt, kann bei der Verwendung einer Remote-Desktop-Lösung schnell mit einem Austauschgerät im Firmensystem weitergearbeitet werden. Dazu muss die IT lediglich das Remote Desktop einrichten. Sollen Mitarbeitende oder externe Kräfte zusätzliche Systemberechtigungen erhalten, kann dies per Remote-Verbindung prompt und zentral verwaltet werden, ohne dafür an deren Hardware zu müssen. Außerdem werden in vielen Fällen keine leistungsfähigen und teuren Computer benötigt, da die meiste Rechenarbeit beim jeweiligen Server liegt. Grundsätzlich bedeuten all diese Vorzüge auch Kosteneinsparungen.
- Mitarbeiter- bzw. Kundenzufriedenheit: Die Möglichkeit, dank Remote Desktop praktisch jederzeit und von überall aus mit und an internen oder externen Software-Anwendungen zu arbeiten (nicht nur im Homeoffice-Kontext), verbessert die Prozesseffizienz erheblich. Damit steigt letztlich auch die Zufriedenheit der Mitarbeitenden. Die tendenziell sehr schnellen und unkomplizierten Problemlösungen per Desktop-Remote-Verbindung tragen auf der anderen Seite massiv zur Kundenzufriedenheit bei. Das gilt insbesondere im Zusammenhang mit Support-Anfragen von Käufer*innen einer Software oder ganzer software-gestützter Anlagen.
Wann ergibt Remote Desktop Sinn und für wen eignet sich entsprechende Software?
- Homeoffice, Außendienst, Geschäftsreisen: Mitarbeitende im Homeoffice oder Außendienst sowie Geschäftsreisende können via Remote Desktop allerorts Zugriff auf die zentrale technische Infrastruktur ihres Büroarbeitsplatzes erhalten. Für Unternehmen, in denen entsprechende Tätigkeitsformen gang und gäbe sind, lohnt sich eine Anschaffung einer Remote-Desktop-Lösung mit großer Wahrscheinlichkeit.
- Mehrbenutzerzugriff: Eine weitere gerne in Anspruch genommene Anwendungsoption für Remote Desktop betrifft den Mehrbenutzerzugriff auf Programm, für die nur eine oder wenige (teure) Lizenzen vorhanden sind. Eine solche auf einem zentralen Rechner befindliche Software kann dann über die Remote-Verbindung dennoch ganz einfach von zahlreichen Mitarbeitenden verwendet werden. Die Einführung eines Remote-Programms ist langfristig fast immer preiswerter als die Anschaffung weiterer Lizenzen.
- Support- und Service-Teams: Support- und Service-Kräfte bekommen mit einer Remote-Desktop-Software ein praktisches Tool an die Hand, mit dem sie ihre Arbeit auf ein ganz neues Level führen. Sie können sich über die Remote-Verbindung per Direktleitung zu den zu betreuenden Systemen durchstellen und Probleme lösen, ohne persönlich vor Ort zu sein. Wer derartige Dienste für software-gestützte Systeme anbietet, gewinnt mit einem Remote-Programm fast garantiert.
- Interne IT: Ein Remote-Desktop-Programm muss allerdings nicht zwangsläufig über weitere Entfernungen eingesetzt werden. Hausinterne IT-Profis können sie vor allem für die Server- und PC-Administration nutzen. Besonders bei Serverarbeiten erweist sich eine Remote-Desktop-Verbindung gemeinhin als sehr vorteilhaft. Denn derartige Rechner haben keine eigene Zugriffsperipherie, also Tastatur, Maus und Monitor. Mithilfe eines Remote-Desktop-Managers ist alles sehr bequem und effizient von einem zentralen Computer aus zu organisieren
Worauf muss bei der Einrichtung von Remote Desktop geachtet werden?
- Zunächst einmal solltest du sicherstellen, dass du über Windows 10 Pro bzw. eine Enterprise-Version des Betriebssystems verfügst. Mit der Home-Edition ist ein Remote-Desktop-Zugriff, wie er hier beschrieben wird, nicht möglich.
- Passt alles, gibst du dem System, das ferngesteuert werden soll, zunächst das Go für die Remote-Desktop-Verbindung. Aktiviere die Option dafür unter „Start“ > „Systemsteuerung“ > „System“ > „Remotedesktop“.
- Nun musst du das Date zwischen dem Client (Zugriffsgerät) und dem Server (Zielanwendung) einleiten. Notiere dir dafür - immer noch unter „Remotedesktop“ - zunächst den Namen des Computers, den du connecten möchtest. Die Bezeichnung ist nach der erteilten Remote-Erlaubnis unter „So stellen Sie eine Verbindung mit diesem PC her“ zu finden.
- Du wechselst daraufhin zum Client-Gerät (PC, Mac, Smartphone oder Tablet). Wenn es sich um ein Windows-Device handelt, geht es jetzt am schnellsten, indem du in das Suchfeld des Betriebssystems „Remotedesktopverbindung“ eingibst und das gleichnamige Feature öffnest. Nach der Auswahl trägst du unter „Computer“ den Namen des Systems ein, das zuvor für die Verbindung vorbereitet wurde.
- Wähle „Verbinden“ aus und öffne die Remote-Desktop-App (erhältlich für Windows, Android oder iOS in den entsprechenden App-Stores). Füge auch hier den Namen des zu verbindenden Systems ein.
- Klicke oder tippe schließlich den Namen in der Remote-Desktop-App an, den du gerade hinzugefügt hast, und warte, bis die Verknüpfung hergestellt wird.
Welche Herausforderungen gibt es bei der Einrichtung von Remote Desktop?
- Internetverbindung: Wer zu einem Desktop remote einen Zugriff herstellt, tut dies in aller Regel über das Internet. Kommt es hier zu Verbindungsproblemen, werden die Nutzungsmöglichkeiten massiv einschränkt oder sogar ganz ausgehebelt. Deshalb musst du bei der Implementierung und bei der Nutzung von Remote Desktop sicherstellen, dass immer eine hinreichende Netzwerkkonnektivität besteh.
- Hardware: Die Schlagkraft der Remote-Desktop-Software hängt ebenfalls maßgeblich von der eingesetzten Hardware ab. Für einen reibungslosen Verlauf solltest du auf beiden Seiten (Client und Server) auf aktuelle sowie dem jeweiligen Einsatzzweck entsprechende Technik setzen.
- Sicherheit: Wenn du eine Remote-Desktop-Software nutzt, solltest du gängige Sicherheits-Best-Practices befolgen. So wehrst du Malware ab, sorgst für Compliance und verhilfst allen Beteiligten zu einer sicherheitsfokussierten Nutzereinstellung. An der Basis gilt es immer die neusten Updates zu installieren. Außerdem sind die Aktivierung einer Zwei-Faktor-Authentifizierung und die Verwendung eines Virtual-Private-Networks (VPN) ratsam. Eine differenzierte Port-Verwaltung bringt zusätzlichen Schutz.
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