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Wie Ihr Google Shopping-Kampagnen erfolgreich umsetzt

Carmen Cichon 16.02.2022

Die 14 wichtigsten Tipps für Google Shopping-Kampagnen

Was das Schaufenster für den lokalen Einzelhandel ist, ist Google Shopping für den E-Commerce. Hier können Händler:innen ihre Produkte noch präsenter in der digitalen Welt platzieren und direkt zum Kauf anregen.

Doch bis der Klick der Nutzer:innen erfolgt, solltet Ihr einige Dinge beachten und umsetzen. Welche das sind und wie Ihr über Google Shopping-Kampagnen mehr Aufmerksamkeit für Eure Produkte bekommt, zeigen wir Euch in diesem Artikel. Dafür haben wir insgesamt 14 Tipps gesammelt, die Euch bei der Umsetzung Eurer Google Shopping-Kampagnen unterstützen. Zudem stellen wir Euch Feed-Management-Tools vor, mit denen Ihr Produktdaten und Datenprozesse optimiert und so den ROI steigern könnt.

Inhaltsverzeichnis

1. Was ist eine Google Shopping-Kampagne?

2. Die 14 wichtigsten Tipps für erfolgreiche Google Shopping-Kampagnen

3. Diese Tools unterstützen bei einer Google Shopping-Kampagne

4. Fazit: So macht Ihr Euch bereit für Eure Google Shopping-Kampagnen

 

Was ist eine Google Shopping-Kampagne?

Bei Google Shopping handelt es sich um einen beliebten Online-Marketing-Kanal, mit dem Ihr die Möglichkeit habt, Eure Produkte inklusive Preis und Foto zu bewerben. Im Gegensatz zu Google Ads Anzeigen könnt Ihr als Shoppingbetreiber:in zudem weitere Produkteigenschaften, wie Attribute und Merkmale, hinzufügen, nach denen konkret gefiltert werden kann. So könnt Ihr zum Beispiel nicht nur die Farbe oder Größe eines Artikels festlegen, sondern auch, ob es sich dabei um ein Sonderangebot oder Bestseller handelt. Die Ergebnisse von Google Shopping werden sehr prominent über oder neben den organischen Suchergebnissen bei Google eingeblendet.

Google Shopping funktioniert nicht anzeigenbasiert, sondern auf Basis standardisierter Daten, die Shopbetreiber:innen aus dem eigenen Onlineshop für Google freigeben. Sie bilden auch die Grundlage für die Produktboxen mit Bild, Preis und Händlername. Bezahlt wird im CPC-Auktionsverfahren (Cost-per-Click). Ein:e Shopbetreiber:in kann selbst bestimmen, wie viel ihm oder ihr ein Klick für eine bestimmte Suchanfrage wert ist – je höher geboten wird, desto höher auch die Chance für das Angebot, ganz oben bei Google platziert zu werden.

Um die Chance auf eine prominente Platzierung zu haben, müssen vor allem die Produktdaten immer korrekt angegeben werden und mit denen im Onlineshop übereinstimmen. Aus diesem Grund nimmt der Produktfeed eine besondere Rolle bei Google Shopping ein. Welche Tools Euch beim Product Feed Management unterstützen, stellen wir Euch auf OMR Reviews oder weiter unten in diesem Artikel vor.

Google Shopping

Mit Google Shopping-Kampagnen könnt Ihr Eure Produkte mehr in den Vordergrund bei Google bringen.

Die 14 wichtigsten Tipps für erfolgreiche Google Shopping-Kampagnen

Damit auch Ihr Google Shopping für Eure Produktkampagnen nutzen könnt, stellen wir Euch jetzt die wichtigsten Tipps vor. Dabei zeigen wir Euch, wie Ihr Eure Google Shopping-Kampagnen optimiert und gezielte Strategien für Display-Werbung entwickeln könnt.

Datenfeed strukturieren

Eure Stammdaten sind die Grundlage für Euer Feed und erfolgreiche Kampagnen. Deshalb ist wichtig, dass alle Eure Produkte mit den richtigen Daten abgebildet und widersprüchliche und vage Titel, Elemente und Attribute vermieden werden. Zudem sorgen eindeutige Informationen im Stammdatenfeed dafür, dass Ihr Inhalte leicht hinzufügen und bearbeiten könnt.

Für viele Händler:innen und Agenturen ist Geschwindigkeit entscheidend. Je eher also Eure Stammdaten vollständig optimiert sind, desto schneller könnt Ihr auch wieder Anpassungen vornehmen. Ein gut strukturierter Datenfeed ist nicht nur eine Notwendigkeit, sondern auch ein großer Vorteil bei der Erstellung Eurer Google Shopping-Anzeigen.

Zweck und Ziel der Kampagne definieren

Bevor Ihr Eure Kampagne erstellt, solltet Ihr ein klares Ziel definieren: Was sind Eure Erwartungen, Ambitionen und Vorgaben mit der Kampagne? Auch in dieser Phase solltet Ihr schon dafür sorgen, dass Euer Produktfeed so vollständig wie möglich ist.

Im zweiten Schritt geht Ihr auf die Suche nach Fokusprodukten und schaut Euch so an, welche Anzeigen für vergleichbare Produkte populär und erfolgreich sind. Wenn Ihr hierbei schon die positiven und negativen Ausnahmen erkennen könnt, könnt Ihr Euer Budget und die Aufmerksamkeit für Euer Produkt an der richtigen Stelle einsetzen.

Variablen identifizieren

Analysiert genau, welche Varianten es für bestimmte Produkte gibt und erstellt auf dieser Basis maßgeschneiderte Kampagnen für unterschiedliche Kategorien. So könnt Ihr beispielsweise anstatt für jede einzelne Variante – Farbe, Material und Größe – eine separate Anzeige zu erstellen, durch das Hinzufügen von Varianten, verwandte Produkte in einer einzigen Anzeige gruppieren. Das steigert Euren ROI und gleichzeitig beantwortet Ihr so spezifische (oder Longtail-) Suchanfragen.

Kampagnen auf Margen basieren

Während die Marge bestimmter Produktkategorien sehr hoch ist, kann sie bei anderen sehr niedrig werden. Fügt deshalb eine Variante in Eurem Feed hinzu, die einzelne Produkte nach Margen unterscheidet: hoch, durchschnittlich und niedrig. Mit diesen Variablen habt Ihr die Nase vorn, wenn es darum geht, auf Basis von ROAS (Return/ Revenue on Ad Spend) und POAS (Profit on Ad Spend) zu steuern.

Anzeigen reduzieren

Ob Ihr nun Eure Produkte auf mehreren oder nur auf einem oder zwei Kanälen bewerben wollt, der Schlüssel zu mehr Umsatz liegt in der Reduzierung von Anzeigen. Deswegen lohnt es sich, einen Blick auf den Vorrat Eures Produkts zu werfen: Unterbrecht die Aussendung von Anzeigen, wenn der Vorrat des Produkts niedrig ist – etwa unter fünf – oder wenn dieses gar nicht mehr verfügbar ist. Oder vielleicht sind Eure Artikel sogar saisonabhängig: Dann solltet Ihr im Winter auch keine Anzeigen für Badehosen schalten. Mit praktischen Feedregeln, wie der Wenn-Dann-Formel, müsst Ihr Eure Produkte und Anzeigen nicht mehr regelmäßig überprüfen oder Euch Sorgen machen, dass Ihr Euer Marketingbudget für die falschen Anzeigen ausgebt.

Feedregeln nutzen

Darüber hinaus könnt Ihr Feedregeln nutzen, um Produktdaten so umwandeln, dass sie allen Anforderungen entsprechen. Außerdem könnt Ihr Eure Produktdaten mit den Regeln verwalten, Änderungen vornehmen, Fehler beheben und Google Shopping dabei unterstützen, die Daten in Eurem Feed richtig zu interpretieren. Wenn Ihr eine Regel verändert, wirkt sich diese auch auf alle anderen Regeln aus.

Google Shopping API Aufbau Channable

Ein Einblick, wie z. B. in dem Product-Feed-Management-Tool Channable die Felder aus dem eigenen Datenfeed mit den Feldern, die Google Shopping vorgibt, gematcht werden (hier für die Google Shopping API).

 

Google Shopping Feed Mapping Channable

Ein Einblick, wie z. B. in dem Product-Feed-Management-Tool Channable die Felder aus dem eigenen Datenfeed mit den Feldern, die Google Shopping vorgibt, gematcht werden (hier für die Feed-Verbindung zu Google Shopping).

Paid Search-Aktivitäten nutzen

Wenn Ihr Euch auf Google Shopping konzentrieren wollt, dann lohnt es sich, die Paid-Search-Aktiviäten zu reduzieren und Eure Produktdaten für sich sprechen zu lassen. So werden diese nämlich nicht länger abhängig von Keywords, die nicht mit der Absicht Eurer Nutzer:innen übereinstimmen. Nutzt auch das Wissen über Eure Produkte und Zielgruppe, um besser vorauszuplanen. Mit Produktdaten könnt Ihr außerdem das Einkaufserlebnis optimieren und Euren Kund:innen dabei helfen, schneller und einfacher zu finden, was sie suchen.

Mehr Produkte hinzufügen

Je mehr Produkte Ihr Eurem Feed hinzufügt, desto größer ist Chance, die richtige Zielgruppe zu erreichen. Das steigert Eure Sichtbarkeit und kann sich gleichzeitig für Euren ROI lohnen. Unterstützung bieten auch die Bidding Strategien von Google, die dabei helfen, den von Euch festgelegten Return On Ad Spend zu erreichen.

Suchanfragen optimieren

Um Eure Suchanfragen zu optimieren, könnt Ihr Google Smart Bidding nutzen, das sich auf das Kundenverhalten konzentriert und für jede Suchanfrage spezifische Gebote festlegt.

Eine Smart-Bidding-Strategie wird auf der Grundlage von verfügbaren Daten und verschiedenen Präferenzen entwickelt; etwa der Maximierung von Klicks und Conversions oder der Minimierung von Kosten pro Conversion. Bevor Ihr Euren Bidding-Prozess – und Euer Budget – an Google übergebt, solltet Ihr allerdings zunächst eine Strategie festlegen, indem Ihr Eure Performance-Ziele definiert und die Standard- Einstellungen für Eure Unternehmensziele anpasst.

Mit Showcase Shopping auffallen

Nutzt auch die Möglichkeit von Showcase-Shopping-Anzeigen – diese decken breite und allgemeine Keywords ab und inspirieren Kund:innen zum Kauf, indem sie anzeigen, welche Artikel innerhalb einer bestimmten Produktkategorie verfügbar sind. Ihr entscheidet dabei, welche Produkte in dem Karussell angezeigt werden und sammelt gleichzeitig Daten und vollständige Analysen zu der Performance einzelner Produkte. Mit Showcase-Shopping-Anzeigen könnt Ihr Euren Produktkatalog einfach präsentieren und den Suchenden ein Bild von Eurem Sortiment vermitteln. 

Anzeigen mit lokalen Shops verbinden

Mit Lokal Search Ads könnt Ihr Eure Online-Anzeigen mit lokalen Geschäften verbinden. Dabei werden Anzeigen in der Google Suche und Google Maps angezeigt, sodass Kund:innen direkt von ihrem Gerät zu Eurem Geschäft geführt werden. Ihr könnt lokale Suchanzeigen ganz einfach erstellen, indem Ihr Standorterweiterungen in Eurem Feed integriert.

Zusätzlich zu den lokalen Suchanzeigen verfügt Google Ads über ein weiteres Schaufenster, die Anzeigen mit lokalem Inventar. Darin finden potenzielle Käufer:innen alle Informationen über Euer Geschäft und können außerdem nach der Verfügbarkeit von Produkten in bestimmten Filialen suchen.

Negative Keywords ermitteln

Die Ermittlung von profitablen Keywords ist für erfolgreiche Paid-Search-Aktivitäten unerlässlich. Gute Suchwörter helfen Euch dabei, relevante Anzeigengruppen, Anzeigen und Landing-Pages zu erstellen, mit denen Ihr Eure potenziellen Kund:innen erreicht. Genauso wichtig ist allerdings, dass Ihr kein Geld für Nutzer:innen ausgebt, die nicht auf der Suche nach Euren Produkten sind. Nehmt deshalb negative Keywords in Eure Kampagnen und Anzeigengruppen mit auf.

Das Gleiche gilt für Google Shopping-Kampagnen. Mit einer kuratierten Liste der wichtigsten negativen Keywords könnt Ihr Euer CTR steigern, Anzeigengruppen relevanter machen, die Conversion Rate verbessern sowie bares Geld sparen.

Kundenverhalten verstehen lernen

Um die richtigen Kund:innen anzuziehen, solltet Ihr verstehen, wie Eure Kund:innen denken, indem Ihr das Suchverhalten Eurer Kunden analysiert. Produkttitel sind – abgesehen von Bildern – das auffälligste Element bei Google Shopping-Anzeigen. Deshalb sollten die Titel bereits die wichtigsten Produktinformationen enthalten. Analysiert das Kundenverhalten und sorgt dafür, dass alle Produkttitel die wesentlichen und relevanten Elemente enthalten, die Kund:innen dazu bewegen, sich das Produkt genauer anzusehen.

Weitere Funktionen ausprobieren

Die Online-Marketing-Welt ist schnelllebig und lässt Euch ständig auf neue Herausforderungen stoßen, besonders wenn es um das Abwägen von manuellem Aufwand und Automatisierung geht. Versucht deshalb immer wieder aufs Neue, Lösungen für diese Herausforderungen zu finden.

Alle Tipps im Überblick und weitere Infos zu Google Shopping-Kampagnen findet Ihr im Whitepaper des Product-Feed-Management-Tools Channable.

Diese Tools unterstützen bei einer Google Shopping-Kampagne

Die genannten Tipps helfen Euch dabei, Google Shopping-Kampagnen erfolgreich umzusetzen. Wie Euch vielleicht in einigen Punkten aufgefallen ist, bildet die Nutzung von Product Feed Management eine wichtige Basis dafür. Mit einem passenden Tool könnt Ihr zusätzliche Daten zu Eurem Feed hinzufügen, Produktinformationen pflegen und Daten mit Hilfe von Feedregeln filtern. Ein Product-Feed-Management-Tool hilft Euch somit , dass Eure Produktinformationen regelmäßig aktualisiert werden und gleichzeitig das Kauferlebnis Eurer Kund:innen optimiert wird. Ein Beispiel für ein passendes Tool ist Channable, das wir Euch jetzt genauer vorstellen wollen:

Channable

Mit Channable können Online-Händler:innen und Brands ihre Produkte auf über 2.500 Preisvergleichsseiten, Werbe- und Affiliate-Plattformen und Online-Marktplätzen präsentieren. Im Tool verwalten die Nutzer:innen zentral die Produktinformationen, sodass diese auf allen Kanälen immer aktuell sind. Mit Channables SEA-Tool können Kampagnen und dynamische Anzeigen auf Basis des eigenen Produktdatenfeeds automatisiert werden. Auch die Einbindung von Performance-Daten zur Kampagnen-Optimierung sowie die Bestellsynchronisation mit Marktplätzen werden als weitere Features genannt, die in Form von Add-Ons dazu gebucht werden können. Mit dem Add-On ‘Channable Insights’ können zusätzlich umfangreichere Performance-Daten ins Feed Management integriert werden.

Das sind die Vorteile

  • Produktdaten werden verbessert: Hier handelt es sich um einen der wichtigsten Vorteile. Die Anzeigen basieren auf vollständigen und umfassenden Datensätzen, wodurch Euer ROAS (Return on Ad Spend) direkt mit optimiert wird.
  • Zeit und Geld sparen: Ein Product-Feed-Management-Tool wie Channable unterstützt Euch dabei, Eure Anzeigen aktuell zu halten. Sobald ein Produkt nicht mehr verfügbar oder ausverkauft ist, werden die Anzeigen gemäß der eingestellten Regel automatisch aktualisiert.
  • Mehrere Funktionen zur gleichen Zeit: Während früher Google Shopping-Kampagnen händisch erstellt und eingepflegt wurden, könnt Ihr die Aufgaben dafür automatisieren.
  • Reaktion auf Updates: Sobald ein Online-Marktplatz Aktualisierungen vornimmt, hat Channable diese im Blick und optimiert laufende Kampagnen. So könnt Ihr Euch flexibel auf die Expertise des Toolanbieters verlassen.

Auf unserer Softwarebewertungsplattform OMR Reviews haben wir Euch eine Reihe weiterer Product-Feed-Management-Tools zusammengefasst, zu denen u. a. folgende zählen:

Fazit: So macht Ihr Euch bereit für Eure Google Shopping-Kampagnen

Tom Maier

Tom Maier, Head of New Business DACH bei Channable.

Mit Google Shopping-Kampagnen habt Ihr die Möglichkeit, die Produkte Eures Onlineshops noch sichtbarer in den Google Ergebnissen zu machen. Eine wichtige Grundlage dafür ist Euer Produktfeed, für den Ihr bereits im ersten Schritt die richtige Auswahl und Strategie festlegen solltet. Um diesen und wichtige Feedregeln zu optimieren, dienen Euch Product-Feed-Management-Tools. „Ein Feed-Management-Tool sollte vor allem benutzerfreundlich sein, und einfache Skalierbarkeit und Effizienz ermöglichen“, fasst Tom Maier, Head of New Business DACH bei Channable, zusammen. „Skalierbares und transparentes Feed Management verschafft Händler:innen und Agenturen einen Vorsprung, spart Zeit und versorgt den:die Nutzer:in mit allen Informationen, die benötigt werden, um KPI-gerichtet konsequent zu optimieren.“

Carmen Cichon
Autor:In
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Carmen Cichon

Carmen ist Content Marketing Managerin bei OMR Reviews. Zuvor hat sie Content-Themen für einen Lebensmittelgroßhändler verantwortet sowie einen MA in Public Relations absolviert.

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