Website-BaukastenPhoto Editing

Fotografen-Website erstellen – mit diesen Tools & Tipps klappt's!

Gastautor 4.5.2022

Wir zeigen Euch, wie Ihr relativ einfach und unkompliziert eine Fotografen-Website erstellen könnt und was es dabei zu beachten gilt

Viele Fotograf:innen wollen heutzutage mit dem Start in die Selbstständigkeit sich einen Traum erfüllen. Doch damit sich mit dem eigenen Hobby Geld verdienen lässt, braucht Ihr viele Aufträge und somit eine eigene Website.

Sowohl für Unternehmer:innen, als auch Solo-Selbstständige wie Fotograf:innen gehört eine eigene Website zu den absoluten Basics. Dabei ist es wichtig, die Website den individuellen Vorstellungen sowie dem eigenen Budget anzupassen. 

Was muss bei der Erstellung einer Fotografen-Website berücksichtigt werden?

Um eine Website aufzubauen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Einerseits lässt sich das Projekt mit einem Baukasten-System durch Eigeninitiative hochziehen. Andererseits startet Ihr mit der Beauftragung eines Freelancers oder einer Agentur genauso gut durch. Recherchen gehören natürlich mit dazu. Sie sind jedoch bei weitem nicht die einzige Herausforderung. Die Erstellung sowie das Design sind ebenfalls zu meistern. Bedenkt, dass Webdesign mit zu den kompliziertesten Varianten des Grafikdesigns gehört. 

Um eine Website selbst zu erstellen, ist die Verwendung von Templates eine gängige Praxis. Dazu gehören zum Beispiel Shopify, Wix und Squarespace. Dabei weisen die Plattformen einige Unterschiede untereinander auf. Um noch mehr Flexibilität sowie Kontrolle zu haben, bietet sich das Engagieren eines:r Freiberufler:in an. Es ist eine enorme Erleichterung, erfordert jedoch eine gewisse Beteiligung am Gesamtwerk. Daher handelt es sich um eine Hybridlösung. 

Heutzutage nutzen die meisten Online-Unternehmer:innen die Plattform WordPress. So wurde diese Variante am Anfang ausschließlich von Blogger:innen benutzt, etablierte sich WordPress über die Zeit auch in anderen Bereichen. Mittlerweile sind 30 % aller Websites über WordPress konzipiert. Das Besondere an WordPress ist die große Fülle an Templates. Dem Erschaffen von eigenen Vorlagen steht aber ebenfalls nichts entgegen. Der Vielfalt sowie den niedrigen Preisen von WordPress stehen jedoch einige Nachteile entgegen. So kann die Beauftragung eines:r Designer:in sowie eines:r Entwickler:in zusätzlich nötig sein, sofern Ihr selbst komplette Anfänger:innen in der Website-Erstellung seid. 

Wem dieses Prozedere noch zu viel Aufwand bedeutet, der kann auf eine Komplettlösung zurückgreifen. Also die Beauftragung einer Agentur. Die Vorzüge dieser Option spiegeln sich in der großartigen Expertise der Agenturen wider. Daher sind sie die optimalen Begleiter in der Entscheidungsfindung sowie für die komplette Erstellung. Im Gegenzug müsst Ihr natürlich mit einem deutlich höheren Preis rechnen. Für Unternehmen mit hohen Ansprüchen und gut gefülltem Budget ist dies natürlich eine tolle Sache. Für Einsteiger:innen, die an einer simplen Wesite feilen, eher weniger geeignet.

Für die eigene Website ist es von entscheidender Bedeutung, die nötigen Funktionen festzulegen. Dazu gehören z. B. Angebote zum Kauf, wichtige Informationen wie eine Telefonnummer sowie gewünschte Aktionen während eines Besuchs auf der Website. 

Welche Vorteile bieten Fotografen-Websites?

Mit einer Fotografen-Website verfügt Ihr über großartige Perspektiven, um neue Kund:innen im Internet zu generieren. Denn Informationen sind über die Website einer breiten Masse leicht zugänglich und zu jeder Zeit abrufbar. Besucher:innen buchen Termine über die angegebene E-Mail-Adresse, auch außerhalb der Öffnungszeiten. Gute Bilder unterstützen den Auftritt im Netz und geben Euren potenziellen Kund:innen bereits einen Einblick in Eure Arbeit als Fotograf:in..

Welche Seiten und Elemente sollten auf einer Fotografen-Website zu finden sein?

Um eine Website für Fotograf:innen erfolgreich zu erstellen, ist eine weitsichtige Planung sehr wichtig. Eine gute Struktur ist entscheidend, ansonsten lauft Ihr Gefahr, dass alles im Chaos endet. Es gibt dabei kein einheitliches Rezept. Grundlegende Eigenschaften wie Design, Navigation und Struktur legt Ihr nach Euren individuellen Vorstellungen fest. Überlegt Euch dabei das Hauptziel Eurer Seite, die wichtigsten Informationen, sowie Eure Zielgruppe. Wertvolle Tipps und Bilder spielen hier mit rein. Das Design kann auffällig oder auch schlicht sein. 

Inhalte der Fotografen-Website

Orientiert Euch bei der inhaltlichen Gestaltung an bereits existierenden Websites. Neuinterpretationen sind in diesem Fall weder nötig, noch sinnvoll. Inspirationen von anderen Werken sind eine gute Hilfestellung bei der Arbeit. Stellt Euch Eure Website im Kopf am besten wie einen Strauch vor. Dabei steht die Einstiegsseite für den Beginn (die Wurzel), die Seiten-Elemente für die Äste. Dieses Prinzip ist in etwa mit einer Mindmap zu vergleichen. Dazu kommen noch die Content-Seiten mit spezifischen Inhalten.

Design der Website

Das Design ist sehr öffentlichkeitswirksam und ist entscheidend für den ersten Eindruck beim/bei der Leser:in. Daher ist es angebracht, Eurer künstlerischen sowie kreativen Ader freien Lauf zu lassen. Gute Bilder und ästhetische Vorlagen sind dafür die optimale Unterstützung. 

Website-Navigation

Keine Website kommt ohne Navigationselemente aus. Um den Besucher:innen den Überblick zu erleichtern, befülle die Navigationspunkte mit ausreichenden Texten und verzichte auf eine zu komplexe Verschachtlung. Ein „Burgermenü“ (drei waagerechte Balken) ist eher ungeeignet. Dies führt nur zu einer Desorientierung vieler Besucher:innen. Die Navigation sollte gut sichtbar und nicht versteckt vor dem/der Leser:in sein. 

Die Navigation ist eine Hilfestellung für den Switch zwischen den verschiedenen Seiten. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, ist eine gute Verständlichkeit sowie der Fokus auf das Wesentliche der Schlüssel. Achte darauf, alle entscheidenden Punkte möglichst am Anfang sowie am Ende der Navigation unterzubringen. 

Über-mich-Seite

Die Über-uns-Seite dient der Vorstellung der eigenen Person sowie der eigenen Arbeiten. Bilder vom eigenen Atelier beziehungsweise den Arbeitsmaterialien sind ebenso erwünscht. In diesem Business ist das Verhältnis zwischen Fotograf und dem/der Fotografiert:en sehr entscheidend. 

Galerie- bzw. Portfolio-Seite

Mit Bildern lassen sich Emotionen transportieren, weshalb Ihr sie gut als Aushängeschild nutzen könnt. Zudem bekommen Eure User so einen Eindruck davon, wie Ihr fotografiert und was Euch bei der Fotografie wichtig ist.

Angebotsseite

Ein elementarer Bestandteil Euer Fotografen-Website ist natürlich eine ansprechende Angebotsseite, auf der Ihr Euren Usern zeigt, welche Leistungen und Produkte sie bei Euch bekommen. In die Erstellung Eurer Angebotsseiten sollte besonders viel Zeit ud Arbeit investiert werden, weil Ihr über diese Seiten Eure Conversions bzw. Leads generieren möchtet und aus potenziellen Kund:innen echte Kund:innen gewinnen möchtet.

Seite mit Preisen

Eine separate Preisseite bietet sich dann an, wenn Ihr Eure Preise nicht auf der Angebotsseite integrieren möchtet. Ein Tipp: Mit Pauschalen lässt sich gut arbeiten, da Ihr so zeitraubende Preisanfragen vermeidet. Für Eure Kund:innen bedeutet dies eine hohe Planungssicherheit in puncto Kostenkalkulation.

Seite mit Kundenstimmen

Für die Gewinnung von Neukund:innen ist Vertrauen ein alles entscheidendes Kriterium. Dabei ist Eure Expertise eine starke Waffe. Empfehlungen von Bestandskund:innen entfalten ebenfalls eine hohe Wirkung. Möchtet Ihr hierfür keine eigene Seite erstellen, könnt Ihr diese wichtigen Elemente auch auf Eurer Angebotsseite einbinden.

Kontakt-Seite

Die Kontaktseite schafft dem:r Kund:in eine Übersicht über alle Möglichkeiten der Kontaktaufnahme wie Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Social-Media-Kanäle sowie die Postadresse. Obwohl es sich dabei um einen sehr simplen Punkt handelt, gerät er leicht in Vergessenheit.

Beim Kontaktformular sollten ausschließlich die unbedingt nötigen Informationen abgefragt werden. Ein Textfeld sowie eine E-Mail-Adresse reichen in diesem Fall komplett aus. Um Spam-Mails von Eurer Seite fernzuhalten, bietet sich die Einrichtung eines Captchas an. Dieser Mechanismus sortiert Spam-Bots vorsorglich aus. 

Die Kontaktinformationen müssen so angebracht sein, dass sie zu jeder Zeit sichtbar sind. Gerade bei Bildern, welche zu vielen Emotionen führen, ist dies sehr essenziell, denn bei vielen Kund:innen entsteht der Wunsch nach einem ähnlichen Foto. 

Seite für Newsletter-Anmeldung

Mit einem Newsletter behaltet Ihr einen guten Draht zu Euren potenziellen Kund:innen und baut weitere Netzwerke aus. Newsletter- oder auch E-Mail-Marketing sind sehr effektive Verfahrensweisen, um neue Kund:innen zu gewinnen. In den regelmäßigen Newslettern könnt Ihr über Neuigkeiten, Fotoprojekte, Produkte, Seminare oder Kund:innen berichten. Durch die Vertaggung der Newsletter-Abonnent:innen habt Ihr wiederum die Möglichkeit, diesen Leser:innen auf Basis ihrer Interessen individuelle (Verkaufs-)E-Mails zuzusenden.

Impressum

Bis auf wenige Ausnahmen ist für eine Website ein Impressum in jedem Fall vorgeschrieben. Ein Impressum ist immer dann nötig, wenn die Website geschäftsmäßig betrieben wird. Dies ist bereits der Fall, wenn sich auf der Seite Werbung befindet. Ein Impressumsgenerator ist hierfür eine erste Hilfestellung. Holt Euch hierbei aber lieber professionelle Unterstützung, um auf der sicheren Seite zu sein und Abmahnungen zu vermeiden.

Datenschutz

Seit Mai 2018 existiert die sogenannte Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Der Schutz der personenbezogenen Daten steht dabei im Vordergrund. Der:die Kund:in erhält außerdem Informationen über die Speicherung seiner:ihrer Daten. Die Anbringung von Datenschutzhinweisen ist nach § 13 TMG auf der eigenen Website Pflicht. Um bei der Formulierung keine Fehler zu begehen, verwendet am besten einen seriösen und kostenpflichtigen Datenschutz-Generator, um wirklich alle wichtigen Punkte aufzugreifen oder holt Euch direkt professionelle Unterstützung.

Wie erstellt man eine Fotografen-Website?

Eine gängige Praxis für die Errichtung einer Website ist ein Website-Baukasten. Dabei handelt es sich um eine vorprogrammierte Struktur, welche keine tieferen Coding- oder IT-Kenntnisse voraussetzt. 

  1. In einem ersten Schritt wählt Ihr ein Layout aus. Hier bekommt Ihr bei den meisten Website-Baukästen bereits Layout-Vorlagen geboten, mit denen sich gut arbeiten lässt. Eine individuelle Anpassung des Templates ist jederezeit möglich, sodass Ihr Eure Website nach Euren Wünschen und Bedürfnissen gesatlten könnt.
  2. Wenn Euer Website-Gerüst steht, ergänzt Ihr die Inhalte wie Texte und Bilder. Je höher die Qualität der Inhalte, desto mehr Besucher:innen zieht Eure Website an. Achtet daher immer auf einen hohen Mehrwert für Eure Leser:innen.
  3. In einem letzten Punkt steht die Veröffentlichung Eurer Website an. Hier sind noch Änderungen möglich. Nach der Veröffentlichung dauert es in vielen Fällen eine Woche, bis die Website bei einer Google-Suche gefunden wird. 

Habt Ihr gute Programmierkenntnisse, so könnt Ihr die Website auch selbst programmieren oder mit einem Pagebuilder wie Elementor oder Divi recht einfach in WordPress erstellen. Bedenkt jedoch, dass diese Methoden sehr viel Zeit kosten. Wenn Ihr Zeit sparen möchtet und über ein gutes Budget verfügt, ist das Beauftragen eines:r Webdesigner:in für Euch die richtige Wahl.

Die Optimierung der Inhalte

Um Euren Besucher:innen das Lesen zu erleichtern, formuliert Eure Sätze immer möglichst kurz und vermeidet komplizierte Fachbegriffe. Die Verwendung von Absätzen wirkt sich ebenfalls positiv auf die Leserlichkeit aus. 

Gestaltet die Startseite so, dass Eure Leser:innen sofort wissen, um welche Thematik sich die Website dreht und welche Leistungen Ihr konkret anbietet. Gute Bilder sowie Storytelling wirken dabei sehr förderlich – eine Überfüllung der Seite mit Bildern ist allerdings zu vermeiden. Und auch ablenkende Animationen sind eher unpassend. 

Neben der Startseite sollten natürlich auch Eure anderen Webseiten einen klaren Fokus haben und die User gut durch die Seite führen. Achtet auch darauf, Eure Seiten inhaltlich sinnvoll miteinander zuverlinken. 

Neben den drei generellen Schritten der Website-Erstellung mithilfe eines Website-Baukasten-Systems gibt es noch weitere

Berücksichtigung der Suchmaschinenoptimierung (SEO)

SEO ist eine gute Strategie, um besser bei Google gelistet zu werden und somit mehr Traffic zu erhalten. Google-Anzeigen zählen jedoch nicht darunter. Eine große Rolle spielen dabei sogenannte Keywords. Dies sind Begriffe, die besonders oft von potenziellen Kund:innen in Suchmaschinen eingegeen werden. 

Es gibt verschiedene Herangehensweisen, um relevante Keywords zu ermitteln. Als Hilfsmittel für dieses Prozedere kommen spezielle Keyword-Recherche-Tools zum Einsatz. Das Tool Google Trends vergleicht bspw. die Häufigkeit von verschiedenen Begriffen und analysiert Suchanfragen in Relation zum zeitlichen Verlauf. Und mit Sistrix habt Ihr bspw. ein Tool an der Hand, mit dem Ihr nicht nur Eure Webseiten, sondern auch die Eurer Wettbewerber:innen auf Keywords untersuchen könnt. Für die Zukunft lassen sich so leicht relevante Keywords herausfinden. 

Das Hauptziel bei SEO besteht darin, bei Google möglichst weit oben in den Suchergebnissen zu landen. Dadurch erhaltet Ihr einen massiven Wettbewerbsvorteil. Dabei ist es sehr entscheidend, möglichst spezifische Keywords zu verwenden. Allgemein gehaltene Keywords wie z. B. „Fotograf“ bzw. "Fotografin" haben sehr starken Wettbewerb und machen ein gutes Google-Ranking deutlich schwerer – vor allem für kleine Fotografen-Websites. Mit „Hochzeitsfotograf:in Hamburg“ stehen die Erfolgschancen schon wesentlich besser aus.

Ein weiterer Bestandteil guter SEO-Optimierung sind schnelle Ladezeiten Eurer Seiten, trotz Verwendung vieler Fotos. Orientiert Euch deshalb bei der Dateigröße Eurer Fotos an max. 200 KB und setzt im Idealfall auf weboptimierte Dateiformate wie WebP. So könnt Ihr dafür sorgen, dass Eure User ein positives Nutzererlebnis haben.

Nutzung von Social-Media-Plattformen

Social-Media-Plattformen haben hervorragende Voraussetzungen dafür, um die Anzahl der Besucher:innen drastisch zu steigern. Die wichtigsten Vertreter dieser Sparte sind Facebook und Instagram. Facebook ist mit 27 Millionen Nutzer:innen das beliebteste soziale Netzwerk Deutschlands. 

Die Plattform besitzt einige Vorzüge, die einem als Fotograf:in einen hohen Mehrwert bringen. Kostenpflichtige Werbung ist perfekt auf den eigenen Kundenstamm zugeschnitten. Die Reichweite von Facebook ist enorm. Die Erstellung einer Facebook-Seite ist unkompliziert und unentgeltlich. 

Instagram ist eine Plattform zum Teilen von Videos und Fotos. Um die neuesten Fotos immer tagesaktuell zu sehen, können Nutzer:innen ein Profil abonnieren. Das Hochladen von Werbefotos auf Instagram erweckt nicht den Eindruck von offensichtlicher Werbung. Für Business-Fotograf:innen ist neben Instagram auch die Plattform LinkedIn eine gute Adresse. Heutzutage wird ein sehr großer Teil der Neukund:innen über soziale Netzwerke generiert. 

Welche Website-Baukästen eignen sich zum Erstellen einer Fotografen-Website?

Damit Ihr mit der Erstellung Eurer Fotografen-Website beginnen könnt, möchten wir Euch ein paar Website-Baukästen vorstellen, die sich besonders für Website-Anfänger:innen gut eignen.

Folgende Baukästen-Systeme lernt Ihr nun kurz kennen:

Wix

Die Benutzung von Wix ist im Basistarif kostenfrei und bietet dennoch eine großartige Fülle an Möglichkeiten. Lasst damit Eurer Kreativität freien Lauf. Die Erstellung einer hochqualitative Website ist hier keinen großen Hürden ausgesetzt. Die Template-Vorlagen sind eher im minimalistischen Stil gehalten, können aber zu jeder Zeit an die eigenen Vorstellungen angeglichen werden. Der Drag-and-Drop-Editor hilft Euch bei der Anpassung von verschiedenen Eigenschaften wie dem Layout oder der Schriftart. Euer eigener Stil lässt sich so unkompliziert integrieren. 

Besonderheiten bei Wix sind die prägnanten Designfunktionen sowie die Galerieseiten im Vollbildmodus. Diese Designfunktionen bieten Euch Animationen sowie Bildeffekte, um ein grandioses Gesamtbild zu zaubern. Es gibt zudem kostenpflichtige Pakete bei Wix, die weitere Funktionen bieten.

Site123

Mit SITE123 wird die Errichtung einer Fotografen-Website zum Kinderspiel. Daher ist der Anbieter bei Neueinsteiger:innen sehr beliebt. Eine Veröffentlichung ist bereits nach wenigen Minuten möglich. Eine besonders gute Hilfestellung sind die Tutorials. Damit erhaltet Ihr die Grundlagen für eine erfolgreiche Erstellung von Webseiten. Bei Fragen könnt Ihr Euch jederzeit an den Kundendienst wenden. 

Die Vorlagen umfassen mehr als 10 Stück und sind sowohl für einseitige als auch mehrseitige Websites konzipiert. 

Auch wenn Ihr einen Online-Shop aufbauen möchtet, seid Ihr bei Site123 an der richtigen Adresse. E-Commerce-Funktionen sind hier mit integriert. Um Online-Zahlungen anzubieten, ist die Buchung eines kostenpflichtigen Pakets notwendig. 

WordPress

WordPress wird von Online-Unternehmer:innen, Freelancern, Fotograf:innen und Blogger:innen am meisten verwendet. Die Auswahl an Themes ist immens. Um aus WordPress das Maximum herauszuholen, können Plugins für unterschiedliche Funktionalitäten eingesetzt werden. WordPress ist in der Anwendung etwas mühsamer als Wix oder Site123.

Fortgeschrittene und professionelle Benutzer:innen haben hier ihre wahre Freude dran. Aber auch Anfänger:innen werden sich nach der Gewöhnung an die Navigation hier gut zurechtfinden. Die Anwendung ist unentgeltlich. Einige Zusatzfunktionen, wie z. B. ein eigener Domain-Name, sind ausschließlich mit einem kostenpflichtigen Tarif nutzbar. 

Weebly

Weebly ist ein kostenfreier Anbieter, der durch seine Einfachheit sowie seine flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten besticht. Dagegen ist die Auswahl an Themes im Vergleich zu anderen Anbietern eher bescheiden. Die Einarbeitung von Bildern erfolgt sehr unkompliziert. Eine Galerie oder eine Diashow zu errichten, sind die Voraussetzungen, um mehrere Bilder zur selben Zeit zu uploaden. 

Die Weebly-App ist äußerst praktisch, um Bilder von unterwegs hochzuladen und zu bearbeiten. Spezielle Bildbearbeitungsfunktionen vereinfachen viele Prozesse und bieten Euch zusätzliche Optionen, wie z. B. das Hinzufügen von Filtern oder Kontrasteinstellungen.

Zyro

Zyro punktet mit unkomplizierter Handhabung sowie spezielle KI-Tools. Zyro ist für Personen ohne umfassende Programmierkenntnisse geeignet. Damit ist der Baukasten vor allem für Anfänger:innen eine perfekte Lösung. Zusätzlich ist ein Editor, ein kostenfreies SSL-Zertifikat sowie ein kostenfreies Hosting mit integriert. Der Website-Baukasten beinhaltet insgesamt 70 Vorlagen. Darunter befinden sich 15 Portfolio-Vorlagen, die besonders elegant und ästhetisch gestaltet sind. Diese Vorlagen sind für eine Fotografen-Seite daher besonders geeignet.

Features wie KI-basierte Tools wie der Textgenerator sowie die Heatmap bieten eine besonders gute Hilfestellung. Der Textgenerator erschafft durch Analysen automatisch auf die Website zugeschnittene Texte. Heatmap analysiert, wie sich Eure Leser:innen durch Eure Fotos und Seiten gestöbert haben. Auf diese Weise ist eine Anpassung der Conversion-Rate sowie eine Neuausrichtung von Elementen sehr einfach.

Zudem ist die Einrichtung eines Online-Shops möglich. Dabei sind alle wichtigen E-Commerce-Funktionen vertreten, jedoch keine Hilfen zum Verschicken von Bildern. 

Die kostenpflichtigen Pakete von Zyro sind sehr preisgünstig und bieten unlimitierten Speicherplatz. Für Eure Bilder findet sich also unendlich viel Platz. 

Jimdo

Bei Jimdo - Der Websitebaukasten für Selbstständige führt die KI-Technologie ebenfalls zu großen Erleichterungen. So ist es durchaus möglich, eine neue Website in nur drei Minuten aufzuziehen. Mit dem KI-System Jimdo Dolphin wird zwar der zeitliche Aufwand drastisch verringert, jedoch erscheinen die Resultate ein wenig simpel gestrickt. Eine Alternative zu Jimdo Dolphin ist die Jimdo Creator App. Die Vorlagen von Jimdo sind auf Mobilgeräte zugeschnitten, aber erscheinen leider nicht so attraktiv wie bei Wix oder Squarespace.

Die Einrichtung einer Fotogalerie ist auf Jimdo ebenfalls möglich. So könnt Ihr einfach ein Layout auswählen und dies auf eine horizontale oder vertikale Anzeige ausrichten. Alternativ könnt Ihr eEch für Diashow- oder Raster-Anzeigen entscheiden. Strebt Ihr eine besonders gute Bildqualität an, so wählt den Lightbox-Effekt aus. 

Im kostenfreien Grundtarif ist der Verkauf von bis zu fünf Fotos gestattet. Die möglichen Zahlungsoptionen beschränken sich auf PayPal. Möchtet Ihr noch mehr Optionen nutzen, so braucht Ihr ein Upgrade auf einen höheren Tarif. 

Falls Ihr Euch ein Logo wünscht, ist der unkomplizierte Jimdo-Logo-Creator die richtige Adresse. 

Weitere bekannte Anbieter für Website-Baukästen sind:

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