Datenbank kostenlos erstellen: 4 Tools im Vergleich

Tim Fischer15.1.2026

In diesem Artikel erfährst du, welche kostenfreien Programme du für die Erstellung deiner Datenbank verwenden kannst

Inhalt
  1. Was ist ein Datenbank-Management-Tool?
  2. Welche Arten von Datenbanken gibt es?
  3. Open-Source-Datenbanken vs. kommerzielle Datenbanken
  4. Das sind die besten kostenlosen Datenbank Tools
  5. Fazit: Die passende Basis für deine kostenlose Datenbank
Daten gehören zu den wertvollsten Ressourcen unserer Zeit. Unternehmen aller Branchen nutzen sie, um ihre Nutzer*innen, Kund*innen und den Markt besser zu verstehen. Mit wachsenden Datenmengen wird ein zuverlässiges Datenbank-Management-System immer wichtiger – es ermöglicht dir die effektive Verwaltung deiner Daten.
In diesem Artikel erfährst du, welche Funktionen Datenbank-Management-Tool bieten, wo die Unterschiede zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Lösungen liegen und welche kostenfreien Programme du für deine Datenbank nutzen kannst.
Das Wichtigste in Kürze
  • Datenbank-Management-Systeme (DBMS) sind essenziell für die sichere Speicherung, Verwaltung und Wiederherstellung wachsender Datenmengen.
  • Die Software bietet zentrale Schnittstellen für Backups, Sicherheitsrichtlinien und die Verwaltung verteilter Datenbestände.
  • Open-Source-Lösungen bieten Flexibilität zum Nulltarif, während kommerzielle Systeme durch professionellen Support und höhere Sicherheit punkten.
  • Vorgestellt werden spezialisierte kostenlose Tools wie Cloud Storage, Airbyte, Zoho DataPrep und Dremio für unterschiedliche Analyse-Anforderungen.
  • Die Wahl des passenden Systems richtet sich nach dem spezifischen Bedarf, von reiner Speicherung bis hin zur komplexen SQL-Analyse im Data Lake.

Was ist ein Datenbank-Management-Tool?

Ein Datenbank-Management-Tool (besser bekannt als Datenbank-Management-System oder DBMS) ist eine Softwarelösung, die Daten in einer Datenbank verwaltet. Ein klassisches Datenbank-Programm übernimmt die folgenden administrativen Aufgaben: 
  • Es speichert und fragt die Daten der Benutzer*innen unter Einhaltung der entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen ab. Das bedeutet, dass Du Benutzerkonten konfigurieren und Zugriffsrichtlinien festlegen könnt – das macht die Daten weniger anfällig für Sicherheitsverletzungen.
  • Eine Datenbank-Software vereinfacht außerdem den Backup-Prozess von Datenbanken durch ihr unkompliziertes Interface. Für mehr Sicherheit kann sie sogar Backups an Drittanbieter-Standorte wie Cloud-Speicher verschieben.
  • Es bietet den Benutzer*innen eine zentrale Ansicht von Datenbanken, die über mehrere Standorte verteilt sind. Auf diese Weise lassen sie sich problemlos über eine einzige Schnittstelle verwalten, anstatt sie als separate Einheiten zu betreiben.
  • Darüber hinaus bietet ein DBMS eine Recovery-Plattform zur vollständigen oder teilweisen Wiederherstellung von Datenbanken in ihren vorherigen Zustand.

Welche Arten von Datenbanken gibt es?

Heutzutage gibt es diverse Arten von Datenbanken. Im Folgenden findest Du eine Übersicht über die am häufigsten verwendeten Typen:

Datenbanktypen im Überblick

1

Hierarchische Datenbanken

Stammbaumähnlicher Aufbau für schnelle Abfragezeiten.

Ursprünglich in den 1960er-Jahren entwickelt, ähneln hierarchische Datenbanken einem Stammbaum. Der Aufbau besteht aus einem einzelnen Objekt und einem oder mehreren darunter liegenden Objekten. Trotz der starren und komplexen Struktur bieten hierarchische Datenbanken eine kurze Abfragezeit. Windows Registry ist ein bekanntes Beispiel für eine hierarchische Datenbank.


2

Relationale Datenbanken

Tabellen mit SQL-Verbindungen für strukturierte Daten.

Relationale Datenbanken (RDBMS), in den 1970er-Jahren entwickelt, verwenden die Structured-Query-Language (SQL) für Vorgänge wie das Erstellen, Lesen, Aktualisieren und Löschen von Daten. Sie speichern Informationen in separaten Tabellen, die durch Fremdschlüssel miteinander verbunden werden können. MySQL und Oracle sind Beispiele.


3

Nicht-relationale Datenbanken (NoSQL)

Flexibel, skalierbar und schemaunabhängig für komplexe Webanwendungen.

Auch unter der Bezeichnung NoSQL bekannt, umfassen sie alle Datenbanken, die kein relationales Modell verwenden. Sie sind die Antwort auf immer komplexere Webanwendungen und speichern Informationen auf unterschiedliche Weise:

  • Dokumenten-Datenbanken: Speichern Daten in strukturierten Dokumenten (z.B. MongoDB).
  • Key-Value-Format: Bildet ein Attribut auf seinen Wert ab (z.B. Redis für Eins-zu-eins-Beziehungen).
  • Grafen-Datenspeicher: Verwenden Knoten für Objekte und Kanten für Beziehungen (z.B. Neo4j).
NoSQL-Systeme sind schemaunabhängig, können unstrukturierte und halb-strukturierte Daten speichern und verarbeiten, sind leistungsfähig bei großen Datenmengen und besser skalierbar.

Open-Source-Datenbanken vs. kommerzielle Datenbanken

Wenn du eine Datenbank kostenlos erstellen möchtest, sind Open-Source-Datenbanken die richtige Wahl. Ihr Quellcode ist öffentlich zugänglich und kann von der Community eingesehen, verändert und weitergegeben werden. Das bedeutet aber auch: Installation, Updates und Wartung liegen in deiner Hand. Der technische Support ist begrenzt, und durch den offenen Code besteht ein höheres Risiko für Fehlfunktionen.
Kommerzielle Datenbanken sind kostenpflichtig und ausschließlich für kommerzielle Nutzung konzipiert. Nur autorisierte Nutzer*innen können den Code einsehen und modifizieren. Das erhöht die Sicherheit deutlich. Im Gegenzug erhältst du professionellen technischen Support direkt vom Hersteller.

Das sind die besten kostenlosen Datenbank Tools

Tool-Name
Preis pro Monat
Testversion
Geeignet für
Cloud Storage
Ab 0,00 €
Nein
Unternehmen jeder Größe
Airbyte
Ab 0,00 €
Ja
Dateningenieure und -analysten
Zoho DataPrep
Ab 0,00 €
Ja
Datenanalysten und -wissenschaftler
Dremio
Ab 0,00 €
Nein
SQL-Workloads und BI-Plattformen
Highlight Box

Die Auswahl der Tools basiert auf unserem OMR Score. Das Ranking wird anhand der durchschnittlichen Bewertung und deren Anzahl bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ermittelt. Je mehr positive Stimmen, desto besser spiegelt das Ergebnis die allgemeine Zufriedenheit wider. Dieser Score soll dir bei der Entscheidungsfindung helfen.

1. Cloud Storage

Cloud Storage ist ein skalierbarer Cloud-Speicherdienst von Google, der eine sichere Datenverwaltung ermöglicht. Er bietet verschiedene Speicherklassen für unterschiedliche Anforderungen, von häufig genutzten bis zu Archivdaten.
Features:
  • Skalierbare Speicherung in der Cloud
  • Nahtlose Integration in Google Cloud-Dienste
  • Unterstützung großer Datenmengen
  • Flexible Speicherklassen
  • Integriertes IAM-System
Geeignet für: Unternehmen jeder Größe, die flexible und zuverlässige Cloud-Speicherlösungen suchen
Cloud Storage Preise: Ab 0,00 € (Kostenlose Nutzung bis 5 GB möglich)
Das sagen OMR Reviews Bewertungen:
Stärken
Potenziale
Hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit
Kosten können bei hohem Volumen schnell steigen
Einfache Integration in Workflows
Benutzeroberfläche teils wenig intuitiv
Flexible Skalierbarkeit
Fehlerbehebung manchmal zeitaufwendig
„Ich schätze die hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Daten. Die einfache Integration mit anderen Google-Diensten ist sehr praktisch.“ – Shahin, Ford Werke GmbH

2. Airbyte

Airbyte ist eine Open-Source-Datenintegrationsplattform zur Replikation von Datenbanken und APIs. Sie richtet sich speziell an Dateningenieure, die Daten aus vielfältigen strukturierten und unstrukturierten Quellen zusammenführen möchten.
Features:
  • Datenbank- und API-Replikation
  • Über 300 vorgefertigte Konnektoren
  • Open-Source-Quellcode verfügbar
  • Echtzeit-Datenreplikation
  • Custom Connector Builder
Geeignet für: Dateningenieure und -analysten, die flexible Datenpipelines ohne hohen Programmieraufwand benötigen
Airbyte Preise: Ab 0,00 € (Kostenlose Open-Source-Version verfügbar)
Das sagen OMR Reviews Bewertungen:
Stärken
Potenziale
Benutzerfreundliche Oberfläche
Dokumentation teilweise noch lückenhaft
Unkomplizierte Einrichtung
Abhängigkeit von der Open-Source-Community
Hohe Flexibilität und Anpassbarkeit
Mögliche Sicherheitsrisiken durch Open Source
„Airbyte bietet eine benutzerfreundliche Oberfläche und lässt sich unkompliziert einrichten. Auch ohne technisches Know-how schnell Datenquellen hinzufügen.“ – Frank, Consultant

3. Zoho DataPrep

Zoho DataPrep ist ein Selfservice-Tool zur Datenaufbereitung, das KI-gestützt bei der Transformation und Bereinigung hilft. Es unterstützt Teams dabei, Daten für Analysen, maschinelles Lernen oder Data Warehousing vorzubereiten.
Features:
  • KI-gestützte Datenaufbereitung
  • Automatische Datenmodellierung
  • Umfangreiche Datenkatalogisierung
  • Über 50 Datenquellen anbindbar
  • Wiederverwendbare Regelsätze
Geeignet für: Datenanalysten und Teams, die Rohdaten effizient für BI-Tools aufbereiten müssen
Zoho DataPrep Preise: Ab 0,00 € (Kostenlose Version für Ad-hoc-Verwendung)
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4. Dremio

Dremio fungiert als SQL-basierte Analyseplattform, die Warehouse-Performance direkt auf dem Lakehouse ermöglicht. Nutzer können damit Datenmodelle kuratieren und nahtlos an BI-Tools wie Tableau oder Power BI exportieren.
Features:
  • SQL-Workload-Optimierung
  • Self-Service-Datenkuration
  • Integrierte Governance & Lineage
  • Direkte Analyse externer Quellen
  • Erstklassige BI-Tool-Integration
Geeignet für: Unternehmen, die SQL-Analysen direkt auf ihrem Data Lake ohne teure Umwege durchführen wollen
Dremio Preise: Ab 0,00 € (Kostenlose Standard-Cloud-Version verfügbar)
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Fazit: Die passende Basis für deine kostenlose Datenbank

Die Wahl des richtigen Tools hängt stark vom Anwendungsfall ab: Wer eine reine Speicherlösung sucht, ist mit Cloud Storage bestens bedient. Für die Integration komplexer Datenströme bietet Airbyte maximale Flexibilität durch Open Source. Zoho DataPrep glänzt bei der Vorbereitung von Daten für Analysen, während Dremio die beste Performance für SQL-basierte Business Intelligence direkt im Lakehouse liefert. Alle vorgestellten Tools bieten kostenlose Einstiegsoptionen, um Projekte ohne Budgetrisiko zu starten.
Disclaimer: Alle Preise und Features basieren auf öffentlich verfügbaren Informationen (Stand: Januar 2026). Änderungen durch die Anbieter sind möglich.
Tim Fischer
Autor*In
Tim Fischer

Tim ist seit über sechs Jahren als freiberuflicher Journalist und SEO-Autor tätig und schreibt unter anderem für OMR und Netzwelt. Sein Schwerpunkt liegt dabei auf Themengebieten wie Marketing, B2B-Software sowie Consumer-Tech, die er praxisnah und suchmaschinenoptimiert aufbereitet. Damit vermittelt er Leser*innen Orientierung im digitalen Markt und unterstützt sie dabei, die richtigen Tools und Plattformen auszuwählen.

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