Datenbank kostenlos erstellen: 4 Tools im Vergleich
In diesem Artikel erfährst du, welche kostenfreien Programme du für die Erstellung deiner Datenbank verwenden kannst
- Was ist ein Datenbank-Management-Tool?
- Welche Arten von Datenbanken gibt es?
- Open-Source-Datenbanken vs. kommerzielle Datenbanken
- Das sind die besten kostenlosen Datenbank Tools
- Fazit: Die passende Basis für deine kostenlose Datenbank
- Datenbank-Management-Systeme (DBMS) sind essenziell für die sichere Speicherung, Verwaltung und Wiederherstellung wachsender Datenmengen.
- Die Software bietet zentrale Schnittstellen für Backups, Sicherheitsrichtlinien und die Verwaltung verteilter Datenbestände.
- Open-Source-Lösungen bieten Flexibilität zum Nulltarif, während kommerzielle Systeme durch professionellen Support und höhere Sicherheit punkten.
- Vorgestellt werden spezialisierte kostenlose Tools wie Cloud Storage, Airbyte, Zoho DataPrep und Dremio für unterschiedliche Analyse-Anforderungen.
- Die Wahl des passenden Systems richtet sich nach dem spezifischen Bedarf, von reiner Speicherung bis hin zur komplexen SQL-Analyse im Data Lake.
Was ist ein Datenbank-Management-Tool?
- Es speichert und fragt die Daten der Benutzer*innen unter Einhaltung der entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen ab. Das bedeutet, dass Du Benutzerkonten konfigurieren und Zugriffsrichtlinien festlegen könnt – das macht die Daten weniger anfällig für Sicherheitsverletzungen.
- Eine Datenbank-Software vereinfacht außerdem den Backup-Prozess von Datenbanken durch ihr unkompliziertes Interface. Für mehr Sicherheit kann sie sogar Backups an Drittanbieter-Standorte wie Cloud-Speicher verschieben.
- Es bietet den Benutzer*innen eine zentrale Ansicht von Datenbanken, die über mehrere Standorte verteilt sind. Auf diese Weise lassen sie sich problemlos über eine einzige Schnittstelle verwalten, anstatt sie als separate Einheiten zu betreiben.
- Darüber hinaus bietet ein DBMS eine Recovery-Plattform zur vollständigen oder teilweisen Wiederherstellung von Datenbanken in ihren vorherigen Zustand.
Welche Arten von Datenbanken gibt es?
Datenbanktypen im Überblick
Hierarchische Datenbanken
Stammbaumähnlicher Aufbau für schnelle Abfragezeiten.
Ursprünglich in den 1960er-Jahren entwickelt, ähneln hierarchische Datenbanken einem Stammbaum. Der Aufbau besteht aus einem einzelnen Objekt und einem oder mehreren darunter liegenden Objekten. Trotz der starren und komplexen Struktur bieten hierarchische Datenbanken eine kurze Abfragezeit. Windows Registry ist ein bekanntes Beispiel für eine hierarchische Datenbank.
Relationale Datenbanken
Tabellen mit SQL-Verbindungen für strukturierte Daten.
Relationale Datenbanken (RDBMS), in den 1970er-Jahren entwickelt, verwenden die Structured-Query-Language (SQL) für Vorgänge wie das Erstellen, Lesen, Aktualisieren und Löschen von Daten. Sie speichern Informationen in separaten Tabellen, die durch Fremdschlüssel miteinander verbunden werden können. MySQL und Oracle sind Beispiele.
Nicht-relationale Datenbanken (NoSQL)
Flexibel, skalierbar und schemaunabhängig für komplexe Webanwendungen.
Auch unter der Bezeichnung NoSQL bekannt, umfassen sie alle Datenbanken, die kein relationales Modell verwenden. Sie sind die Antwort auf immer komplexere Webanwendungen und speichern Informationen auf unterschiedliche Weise:
- Dokumenten-Datenbanken: Speichern Daten in strukturierten Dokumenten (z.B. MongoDB).
- Key-Value-Format: Bildet ein Attribut auf seinen Wert ab (z.B. Redis für Eins-zu-eins-Beziehungen).
- Grafen-Datenspeicher: Verwenden Knoten für Objekte und Kanten für Beziehungen (z.B. Neo4j).
Open-Source-Datenbanken vs. kommerzielle Datenbanken
Das sind die besten kostenlosen Datenbank Tools
Tool-Name | Preis pro Monat | Testversion | Geeignet für |
Cloud Storage | Ab 0,00 € | Nein | Unternehmen jeder Größe |
Airbyte | Ab 0,00 € | Ja | Dateningenieure und -analysten |
Zoho DataPrep | Ab 0,00 € | Ja | Datenanalysten und -wissenschaftler |
Dremio | Ab 0,00 € | Nein | SQL-Workloads und BI-Plattformen |
Die Auswahl der Tools basiert auf unserem OMR Score. Das Ranking wird anhand der durchschnittlichen Bewertung und deren Anzahl bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ermittelt. Je mehr positive Stimmen, desto besser spiegelt das Ergebnis die allgemeine Zufriedenheit wider. Dieser Score soll dir bei der Entscheidungsfindung helfen.
1. Cloud Storage
- Skalierbare Speicherung in der Cloud
- Nahtlose Integration in Google Cloud-Dienste
- Unterstützung großer Datenmengen
- Flexible Speicherklassen
- Integriertes IAM-System
Stärken | Potenziale |
Hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit | Kosten können bei hohem Volumen schnell steigen |
Einfache Integration in Workflows | Benutzeroberfläche teils wenig intuitiv |
Flexible Skalierbarkeit | Fehlerbehebung manchmal zeitaufwendig |
„Ich schätze die hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Daten. Die einfache Integration mit anderen Google-Diensten ist sehr praktisch.“ – Shahin, Ford Werke GmbH
2. Airbyte
- Datenbank- und API-Replikation
- Über 300 vorgefertigte Konnektoren
- Open-Source-Quellcode verfügbar
- Echtzeit-Datenreplikation
- Custom Connector Builder
Stärken | Potenziale |
Benutzerfreundliche Oberfläche | Dokumentation teilweise noch lückenhaft |
Unkomplizierte Einrichtung | Abhängigkeit von der Open-Source-Community |
Hohe Flexibilität und Anpassbarkeit | Mögliche Sicherheitsrisiken durch Open Source |
„Airbyte bietet eine benutzerfreundliche Oberfläche und lässt sich unkompliziert einrichten. Auch ohne technisches Know-how schnell Datenquellen hinzufügen.“ – Frank, Consultant
3. Zoho DataPrep
- KI-gestützte Datenaufbereitung
- Automatische Datenmodellierung
- Umfangreiche Datenkatalogisierung
- Über 50 Datenquellen anbindbar
- Wiederverwendbare Regelsätze
4. Dremio
- SQL-Workload-Optimierung
- Self-Service-Datenkuration
- Integrierte Governance & Lineage
- Direkte Analyse externer Quellen
- Erstklassige BI-Tool-Integration