Search Engine Advertising (SEA)

Google-Ads-Konto erstellen in 5 Schritten

Lena Schlegel 22.11.2022

So erstellt Ihr Eurer Google-Ads-Konto ohne Vorkenntnisse

Jede*r fängt mal klein an. Bei den ersten Schritten in einem neuen Bereich stolpern wir alle zu gerne über kleine Hürden und Fehler, die wir gerne vermieden hätten.

In diesem Gastartikel erklärt die Google-Ads-Expertin Lena Schlegel Step-by-Step, wie Ihr ein neues Google-Ads-Konto erstellt, damit dem erfolgreichen Start von Werbekampagnen nichts im Wege steht. Euch erwarten detaillierte Anleitungen, wichtige Hintergrundinformationen und Grafiken zum besseren Verständnis der Umsetzungen. 

Wenn Ihr Euch bereits dazu entschieden habt, ein Google-Ads-Konto zu erstellen, seid hier richtig. Wenn Ihr Euch zunächst genauer über Google Ads informieren wollt, seht Ihr Euch am besten den Artikel zu den Grundlagen von Google Ads an. Darin erfahrt Ihr, welche Vor- & Nachteile das Werben mit Google hat, welche Kampagnenarten es gibt & wie SEA im Wesentlichen funktioniert.

Einrichtung eines Google Accounts

Damit Ihr auf Google Ads werben könnt, ist zunächst die Erstellung eines Google Kontos notwendig. Solltet ihr bereits eins haben, könnt Ihr diesen Schritt überspringen. Falls nicht, besucht Ihr die Google-Ads-Anmelde-Seite und klickt auf den Button “Jetzt Loslegen”. Diesen findet Ihr zentriert auf der Seite oder rechts oben am Bildschirmrand.

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Quelle: Google

Im zweiten Schritt fordert Euch Google zur Anmeldung auf. Sofern Ihr noch kein Google-Konto besitzt, klickt Ihr rechts unten auf “Konto erstellen”.

Ein Google-Konto kann sowohl für eine Privatperson als auch für ein Unternehmen erstellt werden. Da Google Ads i.d.R. für Unternehmen geschaltet werden, gehen auch wir davon aus, dass Ihr Euer Google-Konto "Für ein Unternehmen" erstellen wollt.

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Quelle: Google Nachdem Ihr auf “Weiter” geklickt habt, könnt Ihr Eure Informationen hinterlegen. Dazu gehören Euer Name, eine E-Mail-Adresse und ein Passwort. Zukünftig meldet Ihr Euch mit den Zugangsdaten des Google-Kontos im Google Ads Account an.

Hinweis: In dem Feld “Ihre E-Mail-Adresse” wird eine bestehende E-Mail-Adresse hinterlegt, die im nächsten Schritt bestätigt werden muss. Stellt also zunächst sicher, dass ein Zugriff gegeben ist. Wenn Ihr E-Mail Benachrichtigungen über Neuigkeiten von Google Ads oder Informationen Eures Google-Ads-Kontos von einem bestehenden E-Mail-Postfach trennen wollt, empfiehlt es sich eine neue E-Mail-Adresse zu erstellen.

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Quelle: Google

Um zum nächsten Schritt zu gelangen, betätigt Ihr erneut den “Weiter”-Button und werdet nun gebeten, personenbezogene Informationen zu hinterlegen. Die Daten sind in diesem Schritt nur teilweise verpflichtend. Das Hinterlegen einer Telefonnummer und einer E-Mail-Adresse zur Kontosicherheit ist optional, wobei Letzteres sehr empfehlenswert ist. Insbesondere im Falle eines Passwort-Verlustes hat diese Option schon Nerven und Zeit gerettet.

Des Weiteren werden Informationen zum Geburtsdatum und Geschlecht gefordert. Die hier angegebenen Daten werden vertrauensvoll behandelt und über den Link “Warum wir nach diesen Informationen fragen”, könnt Ihr weitere Hintergründe dazu einsehen.

Hinweis: Wenn Ihr bei Geschlecht die Option “Benutzerdefiniert” auswählt, gibt es seit Kurzem die Möglichkeit sowohl die Bezeichnung, als auch das Pronomen selbst zu bestimmen.

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Quelle: Google Der nächste Schritt, den Ihr umsetzt, bevor das Google-Konto erstellt ist, ist die Personalisierungseinstellung. Hier habt Ihr zwei Möglichkeiten: Die Express-Personalisierung oder die manuelle Personalisierung. Damit Ihr Euch besser entscheiden könnt, welchen Weg Ihr wählen wollt, hier die Hintergrundinformationen: 

Seit Mai 2019 gibt es einen neuen DSGVO-Beschluss. Im Rahmen des Beschlusses wurde unter anderem die Verwendung eines Consent-Manager (auch bekannt als Cookie-Banner) für Websites und -shops verpflichtend. Seitdem steht der Schutz der Daten an oberster Stelle und überall wird darüber diskutiert. Die Einstellungsmöglichkeiten der Personalisierung sind eine weitere Umsetzung von Google, um den Nutzer*innen noch mehr Kontrolle zu geben, welche Werbung angezeigt werden soll und welche nicht. 

Ihr wählt “Express-Personalisierung”, da es Zeit spart und Ihr alle Änderungen auch im Nachhinein noch vornehmen könnt. Klickt im Anschluss – nachdem Ihr diese Entscheidung erneut bestätigt habt – auf “Bestätigen”. 

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Quelle: Google Im nächsten Schritt werdet Ihr auf den Datenschutz und die zugehörigen Bedingungen aufmerksam gemacht. Scrollt Ihr nach ganz unten, findet Ihr rechts einen blauen Button mit der Aufschrift “Ich stimme zu”.

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Quelle: Google

Damit ist das Google-Konto vollständig eingerichtet. Das heißt im Umkehrschluss: Ihr seid jetzt bereit, ein neues Google-Ads-Konto zu erstellen. Klickt hierfür auf “Weiter”.

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Quelle: Google

Google leitet Euch zunächst auf eine Seite, auf der Ihr Euren Unternehmensnamen bestätigen und weitere Informationen für den Google-My-Business-Eintrag erstellen könnt. Da das nicht dazu beiträgt, ein Google-Ads-Konto zu erstellen, ignoriert Ihr diese Handlungsaufforderung und begebt Euch direkt zur Google-Ads-Anmeldeseite.

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Quelle: Google

Erstellung eines Google-Ads-Kontos 

Die ersten beiden Schritte sind geschafft und Ihr habt erfolgreich ein Google-Konto erstellt. Im nächsten Abschnitt werdet Ihr ein Google-Ads-Konto erstellen.

Anstatt auf “Jetzt Loslegen” zu klicken wie zu Beginn, könnt Ihr direkt den “Anmelde”-Button auswählen. Da Ihr erfolgreich ein Google-Konto erstellt habt, solltet Ihr noch angemeldet sein und direkt aufgefordert werden zu beginnen. Ist dem nicht so, könnt Ihr Euch mit den soeben vergebenen Daten anmelden.

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Quelle: Google Es stehen Euch zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Ein neues Google-Ads-Konto erstellen oder das bestehende Google-Konto wechseln. Ihr wählt die erste Option.

Im Anschluss werdet Ihr direkt gebeten loszulegen & Euren Unternehmensname zu veröffentlichen. Wenn Ihr einen Blick auf den Tab werft, könnt Ihr feststellen, dass Ihr gerade im Begriff seid, eine neue smarte Kampagne zu erstellen. Das liegt daran, dass es unterschiedliche Arten eines Google-Ads-Kontos gibt. Eine vereinfachte Version mit deutlich weniger Einstellungen und eine erweiterte Version, für zielgerichtete Google Ads. In diesem Artikel lernt Ihr, wie Ihr die erweiterte Version erstellt, daher klickt Ihr ganz unten auf den klein gedruckten blauen Link “Einstellungen für Fortgeschrittene”. 

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Quelle: Google Viele Werbetreibende haben kein Vorwissen im Bereich Google Ads und sind schnell überfordert, wenn es zu viele Einstellungen gibt. Um es einfacher zu halten, existieren verschiedene Arten eines Google-Ads-Kontos. Wer sich etwas in der Branche auskennt, schmunzelt meist über die wenigen Einstellungen des Beginner-Kontos. Tatsächlich birgt dieses auch Nachteile: Es ist nicht möglich, die Anzeigen-Ausspielung granular zu gestalten, da viele Optimierungs- und Einstellungsoptionen fehlen. Nutzt Ihr die Einstellungen für Fortgeschrittene, könnt Ihr ein “normales” Google-Ads-Konto erstellen. 

13 Kampagne erstellen.png

Quelle: Google Ihr solltet jetzt eine Übersicht der verschiedenen Kampagnenziele sehen. Je nachdem, welche Ziele Ihr für Eure erste Kampagne anstrebt, bietet Google Euch unterschiedliche Kampagnenarten, die Euch zur Wahl stehen. In den meisten Fällen geht es um den Verkauf von Produkten, wodurch die Option “Umsätze” zum richtigen Ziel werden würde.

Es gibt Agentur-interne A/B-Tests, in denen festgestellt wurde, dass die letzte Option “Kampagnen ohne Zielvorhaben erstellen” zu besseren Ergebnissen führen kann. Das hat den einfachen Grund, dass jede vorgenommene Einstellung eine Kampagne eingrenzt und sich dadurch der Algorithmus nicht frei im Netz bewegen kann. Solltet Ihr diese Option wählen, ist es allerdings notwendig, die Kampagne granular über andere, später folgende Einstellungen innerhalb des Google Ads-Kontos in die richtige Richtung zu lenken.

Da das Hauptziel des klassischen Werbetreibenden der Kauf ist, wählt Ihr bei diesem Schritt “Umsätze” als Ziel aus und im Anschluss “Suche”. Bei dieser Kampagnenart handelt es sich um die bezahlte Suche auf Google. 

Kann man ein Google-Ads-Konto auch ohne Kampagne erstellen?

Seid Ihr der Anleitung aufmerksam gefolgt, werdet Ihr auf dem Screenshot festgestellt haben, dass es ebenfalls möglich ist ein Google-Ads-Konto ohne Kampagnen zu erstellen.

Diese Option bietet sich vor allem dann an, wenn Ihr Euch noch nicht sicher seid, welche Kampagnenstrategie Ihr verfolgt oder zunächst eine umfangreiche Keyword-Analyse starten wollt.

Ist dies der Fall, könnt Ihr unter den verschiedenen Kampagnenzielen den blauen Link “Konto ohne Kampagnen erstellen” wählen.

Wie wähle ich die richtige Google Ads Kampagnenart aus?

Es gibt viele unterschiedliche Kampagnenarten, die sich in zwei Netzwerke einteilen lassen. Auf der einen Seite gibt es das Google Suchnetzwerk, das mit Paid Search gleichzustellen ist, wobei auch Shopping-Kampagnen dazu zählen. Auf der anderen Seite gibt es das Google Displaynetzwerk. Darunter fallen unter anderem Display Ads und Remarketing-Kampagnen.

In den nächsten drei Schritten sollt Ihr für die Kampagne grundlegende Informationen hinterlegen. 

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Quelle: Google

Nachdem Ihr die Kampagneneinstellungen ausgewählt, die Anzeigengruppe eingerichtet und die Anzeige erstellt habt, gelangt Ihr zur Abrechnung. Der oberste Bereich “Zahlungsinformationen bestätigen” ist dabei der Wichtigste, da sich diese Einstellungen im Nachhinein nicht mehr ändern lassen.

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Quelle: Google Die weiteren zwei Bereiche “Kundeninformationen” und “Zahlungsoptionen” lassen sich im Nachgang bearbeiten. Euch stehen als Zahlungsoption drei Möglichkeiten zur Verfügung: Kreditkarte, neuerdings PayPal und ein SEPA-Lastschriftmandat. Letzteres benötigt allerdings 1 bis 3 Tage zur Überprüfung, da Euch zunächst ein Cent-Betrag überwiesen wird, um das Konto zu verifizieren.

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Quelle: Google Bevor Ihr die Nutzungsbedingungen akzeptiert und auf “Senden” drückt, lest Euch bitte die folgenden zwei Absätze genau durch, damit im nächsten Schritt keine Kosten entstehen.

Nachdem die Abrechnung erfolgreich eingerichtet wurde, gelangt Ihr über einen Button direkt “Zur Kampagnenübersicht”. 

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Quelle: Google Da Ihr bereits eine Kampagne im Schnelldurchlauf eingerichtet habt, solltet Ihr diese bis zur Überarbeitung pausieren, um so Kosten zu vermeiden. 

Dazu klickt Ihr am linken Bildschirmrand auf die Suchkampagne und wechselt dann am oberen Rand von “Aktiv” zu “Pausiert”.

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Quelle: Google Herzlichen Glückwunsch! Ihr habt erfolgreich ein Google-Ads-Konto mit Einstellungen für Fortgeschrittene erstellt.

Jetzt geht es darum, neue Kampagnen zu erstellen und in einem laufenden Prozess die Google Ads zu optimieren. Um die Qualität dieser Arbeit noch zu steigern, gibt es zahlreiche Möglichkeiten innerhalb des Ads Kontos. Zusätzlich gibt es aber auch viele nützliche Tools für SEA.

Einen Überblick über die besten SEA-Tools, basierend auf der Erfahrung unserer Community und den sich darauf ergebenden OMR-Score, bekommt Ihr hier.

Anderen Nutzer*innen auf das Google-Ads-Konto Zugriff erteilen

Wenn Ihr zusätzlichen Nutzer*innen den Zugriff auf das Google-Ads-Konto erteilen wollt, könnt Ihr das oben rechts über die Option “Tools und Einstellungen” vornehmen. Diese ist gekennzeichnet durch einen Schraubenschlüssel.

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Quelle: Google Unter “Einrichtung” klickt Ihr auf “Zugriff und Sicherheit” und könnt dann über das Pluszeichen eine*n neue*n Nutzer*in hinzufügen. Ebenso könnt Ihr festlegen, welche Berechtigungen erteilt werden sollen. Voraussetzung für die erfolgreiche Zugriff-Erteilung ist, dass die andere Person ebenfalls ein Google-Konto besitzt.

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Quelle: Google Manchmal passiert es, dass eine E-Mail-Adresse trotz bestehendem Google-Konto nicht akzeptiert wird. 

Um das Problem zu lösen, könnt Ihr oberhalb des Eingabefeldes auf den Reiter “Sicherheit” klicken. Ganz unten seht Ihr die Option “zugelassene Domains”. Gebt die Domain der E-Mail-Adresse ein, die Ihr hinterlegen wollt und klickt auf “Speichern”. Wichtig ist hierbei, dass Ihr lediglich die Endung (also alles nach dem @-Zeichen) der E-Mail-Adresse eingebt.

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Quelle: Google

Welche verschiedenen Google-Ads-Konten gibt es?

Wie es funktioniert ein klassisches Google-Ads-Konto zu erstellen, um Werbung für Eure Website zu schalten, habt Ihr bereits erfahren. Möchtet Ihr ein zweites Google-Ads-Konto erstellen, ist das natürlich auch möglich. Damit Ihr die Performance beider Google-Ads-Konten auf einen Blick einsehen könnt, bietet es sich an, ein MCC zu erstellen. Das MCC (Multi Client Center) ist ein reines Verwaltungskonto für einzelne Google Ads-Konten. Kampagnen oder Anzeigen können im MCC nicht erstellt werden, dafür aber einzelne Google Ads Accounts.

Um ein Google Ads Verwaltungskonto zu erstellen, gibt es eine separate Anmeldeseite. Nachdem Ihr auf “Verwaltungskonto erstellen geklickt habt” hinterlegt Ihr die Informationen zu Eurem Unternehmen und könnt direkt loslegen. 

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Quelle: Google Über das Pluszeichen ist es möglich, neue Google-Ads-Konten zu erstellen oder ein bestehendes Konto zu verknüpfen, indem Ihr eine Anfrage stellt.

Diese Fehler sollten beim Einrichten des Google-Ads-Kontos vermieden werden

Zum Schluss geben wir Euch noch eine Checkliste mit an die Hand. Diese Checkliste vereint alle Fehler, die Ihr beim weiteren Aufbau eines Google-Ads-Kontos unbedingt vermeiden solltet.

1. Kampagnen immer erst dann erstellen, wenn Ihr einer sauberen Strategie folgt

Ein sauberer Aufbau ist die Grundlage eines profitablen Ads Kontos. Bevor Kampagnen nach Gefühl aufbaut werden, solltet Ihr Euch Gedanken über das verfolgte Ziel machen und die Strategie darauf ausrichten. Eine Hilfe innerhalb des Ads Kontos ist der Keyword-Planer. Diesen findet ihr unter “Tools und Einstellungen”. Dabei bestehen die zwei Möglichkeiten direkt die Website-URL einzubinden, um neue Keyword Ideen zu erhalten oder bestehende Keyword Ideen auf das Suchvolumen zu untersuchen. 

2. Abrechnungsland und Währung korrekt hinterlegen

Wie bereits in der Aufbau-Anleitung beschrieben, werden zu Beginn Informationen zu Eurem Unternehmen abgefragt. Darin sollt Ihr unter anderem das Abrechnungsland und die Währung hinterlegen. Stellt hierbei sicher, dass diese korrekt hinterlegt sind. Eine Änderung dieser Informationen ist sehr umständlich und nur mithilfe des Google Supports möglich. 

3. Exakte Erfolgsmessung integrieren

Bevor Ihr in Erwägung zieht, die erste Kampagne live zu schalten und auch nur 1 Cent für Eure Werbeanzeigen auszugeben: überprüft unbedingt das Tracking. Die Erfolgsmessung Eurer Kampagnen ist unabdingbar im Performance-Marketing. Schließlich investiert Ihr für jeden Klick einen Teil Eures Werbebudgets. Damit ihr sichergehen könnt, dass die Umsätze korrekt in das Google-Ads-Konto einlaufen, lohnt es sich, direkt zu Beginn einen Tracking-Test durchzuführen. 

4. Netzwerke getrennt voneinander aufbauen

Viele Empfehlungen, die direkt von Google kommen, nutzen vor allem dem Unternehmen selbst etwas - nicht den Werbetreibenden. Das gilt auch für die Einbeziehung des Displaynetzwerks in klassische Suchkampagnen. Diese Integration erwies sich allerdings als unnötige Budgetverschwendung, weshalb Ihr beim Aufbau immer auf die Trennung der Netzwerke achten solltet. Diese Einstellung wird auf Kampagnenebene hinterlegt.

5. Nicht zu viele generische Keywords nutzen

Je breiter Euer Keyword-Set aufgebaut ist, desto weiter sind potenzielle Nutzer*innen vom gewünschten Kauf auf Eurer Website entfernt. Stellt Euch vor, Ihr verkauft Vintage-Sneaker. Bucht Ihr für die Anzeigen-Ausspielung das Keywords “Sneaker kaufen” ein, ist die Chance deutlich geringer die richtige Zielgruppe zu erreichen, als wenn ihr das Keyword “Vintage Sneaker kaufen” hinterlegt. Selbstverständlich könnt Ihr Eure Reichweite damit vergrößern, stellt aber zunächst sicher, dass ihr ein profitables Fundament aufbaut und Euren Ziel-ROAS (Return-on-Ad-Spend) bzw. KUR (Kosten-Umsatz-Relation) erreicht. 

6. Genügend Anzeigenerweiterungen verwenden

Je präsenter Eure Anzeige ist und je mehr Platz sie einnimmt, desto stärker könnt Ihr andere Werbetreibende auf der ersten Seite von Google verdrängen. Anzeigenerweiterungen helfen Euch bei diesem Vorhaben und bieten darüber hinaus auch noch viele Möglichkeiten, wichtige Informationen zu transportieren. Bitte achtet daher darauf, die Anzeige nur mit relevanten Erweiterungen anzureichern: Das Impressum als Sitelink zu hinterlegen ist beispielsweise alleine deshalb nicht sinnvoll, da es potenzielle Nutzer*innen auf eine Unterseite leitet, auf der keine gewinnbringende Aktion (Kauf) möglich ist.

7. Zu wenig Optimierung und Zeitinvestment

Nicht umsonst gibt es Agenturen, die den Job eines Google-Ads-Strategen in Vollzeit übernehmen. Die Optimierung und der Aufbau eines nachhaltig wachsenden und profitablen Ads-Kontos braucht Zeit und vor allem Geduld. Plant Euch daher ausreichende Zeit ein für die Weiterentwicklung Eurer Kampagnen.

Fazit

Wie umfangreich die Erstellung eines Google-Ads-Kontos sein kann, ist sicherlich aus dem Artikel hervorgegangen – dabei war das nur die Spitze des Eisbergs. Die richtige Arbeit fängt jetzt erst an. Damit Ihr nicht zu viel Zeit und Geld in lästigen Trial-and-Error-Prozessen verliert, bietet sich ein Deep Dive in die Thematik an.

Der OMR Report zu Google Ads ist hierfür die perfekte Einsteigerlektüre und enthält jede Menge wertvolle Tipps. Auch auf LinkedIn ist es möglich viele kostenlose und wertvolle Tipps zu erhalten, damit Ihr zu wahren Google Ads Champs heranwachsen könnt.

Lena Schlegel
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Lena Schlegel

Lena Schlegel arbeitet bereits ihr gesamtes Berufsleben im Bereich Google Ads. Der Start begann in der größten reinen Google Ads Agentur in EMEA. Über 150 Google Ads Accounts hat sie bereits aufgebaut und erfolgreich betreut. Vor 1,5 Jahren gründete sie dann eine eigene Agentur. "Steller" spezialisiert sich auf den strategischen Google Ads Auf- und Ausbau für wachsende D2C Brands der gängigen Shop-Systeme (WooCommerce und Shopify) und verfolgt in der Beratung der Partner:innen einen holistischen Ansatz für einen nachhaltigen Kampagnenerfolg.

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