Dark Patterns im Consent Management

Warum Daten durch Dark Patterns im Consent Management stärker verzerrt werden und mit welchen Tools du unabhängig Customer-Journey-Analysen durchführen kannst

Inhalt
  1. Was bedeuten Dark Patterns im Consent Management?
  2. Warum werden Daten durch Dark Patterns stärker verzerrt?
  3. Mit diesen Lösungen machst du dich unabhängig von Dark Patterns und Consents
  4. Fazit: Mit etracker sagst du auf Nimmerwiedersehen zu irreführenden Dark Patterns

Irreführende Designs, täuschende Sprache und versteckte Optionen – all das gehört zu den Dark Patterns. Doch damit ist jetzt Schluss! Mit der passenden Software-Lösung arbeitest du unabhängig von Dark Patterns und musst trotzdem nicht auf neue Leads oder Conversions verzichten.

In diesem Artikel erklären wir dir, was Dark Patterns eigentlich sind, welche Nachteile sie haben und mit welchen Tools du auch Dark Pattern-unabhängig neue Kund*innen gewinnen kannst.

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Im Vergleich zum positiven Nudging, das unter bestimmten Umständen erlaubt oder sogar erwünscht ist, bringen dich Dark Patterns auf die falsche Spur. Consent Nudging umfasst subtile Beeinflussungstechniken, die Nutzer*innen auf eine „sanfte“ Art und Weise dazu anregen, der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten zuzustimmen. Dark Patterns gehen einen Schritt weiter: Sie manipulieren gezielt Website-Besucher*innen. Insbesondere bei Cookie-Bannern und Pop-ups kommen die manipulativen Designtechniken der Dark Patterns immer wieder zum Einsatz. Doch was genau sind Dark Patterns und was haben sie mit dem Consent Management zu tun?

Dark Patterns: Definition

Ein Dark Pattern – auf Deutsch dunkles Muster– ist ein Design, dass Nutzer*innen zu einer bestimmten Handlung verleiten soll, auch wenn diese Handlung nicht in ihrem Interesse liegt. Diese täuschenden Designs kommen vorwiegend auf Websites und in Apps zum Einsatz. Die Gestaltung der Dark Patterns basiert auf Erkenntnissen der Neuroforschung. Ziel ist es, von den Schwachstellen der menschlichen Entscheidungsfähigkeit zu profitieren und die Nutzer*innen dazu anzuregen, gegen ihr Interesse zu handeln. Websites und Apps, die mit Dark Patterns arbeiten (z. B. im Cookie-Banner), versuchen, unser Gehirn zu überlisten.

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Bild: Beispiele für Dark Patterns

Die Europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zielt auf eine freiwillige Zustimmung zur Datenverarbeitung ab. Dark Patterns manipulieren die Nutzer*innen, um sich diese Zustimmung zu erschleichen. Sie arbeiten dabei vorrangig mit folgenden Mitteln: 

  • Druck: Nutzer*innen werden wiederholt zum Handeln aufgefordert und dadurch unter Druck gesetzt.

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Bild: Dark Patterns Druckmittel

  • Operativer Zwang: Die Voraussetzung für eine bestimmte Aktion ist eine andere Handlung. Das heißt, Nutzer*innen werden dazu gezwungen A zu tun, damit sie auch B ausführen können.

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Bild: Dark Patterns – Operativer Zwang

  • Hindernisse: In diesem Fall möchten bestimmte Handlungen mit Dark Patterns vermieden werden. Dafür kommen Hindernisse aller Art zum Einsatz.

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Bild: Dark Patterns – Hindernisse

  • Erschleichung: Mittels Erschleichung werden Nutzer*innen etwa zusätzliche Artikel oder Dienstleistungen untergejubelt. Bleiben diese unbemerkt, werden sie von ihnen einfach mitbestellt.

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Bild: Dark Patterns – Erschleichung

  • Irreführung: Bei der Irreführung steht die grafische Gestaltung im Vordergrund. Design Patterns werden missbraucht, um von Informationen abzulenken oder Nutzer*innen auf bestimmte Wege zu leiten.

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Bild: Dark Patterns – Irreführung

Consent Management: Definition

Das Consent Management umfasst die Verwaltung von Einwilligungen – auf Englisch Consents – zur Erfassung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten. Es bezieht sich auf die Anforderungen der Datenschutzgesetze wie der DSGVO der Europäischen Union. Bevor Nutzerdaten über Website-Skripte erfasst werden können, muss die betroffene Person eindeutig der datenschutzrechtlichen Einwilligung zustimmen. Wichtig ist, dass Nutzer*innen freiwillig und ohne die Beeinflussung durch Dark Patterns in die Verarbeitung ihrer Daten einwilligen.

Das Consent Management regelt genau, wie die Einwilligung eingeholt, dokumentiert, verwaltet und widerrufen werden kann. Transparenz, Information und Entscheidungsfreiheit stehen an oberster Stelle. Typische Beispiele für die Zuständigkeit des Consent Management sind die Gestaltung von Cookie-Bannern und -Pop-ups und die Bereitstellung von Wahlmöglichkeiten für die Nutzer*innen. 

Warum werden Daten durch Dark Patterns stärker verzerrt?

Durch den Einsatz von Dark Patterns können Unternehmen bewusst die Transparenz ihrer Datenschutzpraktiken reduzieren. Mittels täuschender Sprache, versteckten Optionen oder verwirrenden Designs schaffen sie es, Konsument*innen dazu zu bewegen, wesentlich mehr von sich preiszugeben, als ihnen vielleicht lieb ist. Laut einer 2022 durchgeführten EU-Studie verwenden rund 97 % der populärsten Websites Dark Patterns. Und das Resultat? Consent Bias und verzerrte Daten!

Der Consent Bias bezieht sich dabei auf eine systematische Fehlerquelle – etwa eine Verzerrung – in den Daten, die aufgrund mangelnder oder manipulativer Zustimmungsverfahren entstehen. Die Entscheidungen der Nutzer*innen werden verzerrt und ihre Entscheidungsfreiheit eingeschränkt. Demnach handelt es sich bei den „so fleißig“ gesammelten Daten nicht um authentische Daten, die repräsentativ für die Zielgruppe oder den Erfolg der Website sind. Dark Patterns führen zwar zunächst zu mehr Einwilligungen, die Daten sind allerdings verfälscht und unbrauchbar.

Mit diesen Lösungen machst du dich unabhängig von Dark Patterns und Consents

Wer sich im Rahmen der Website-Erstellung und -Verwaltung nicht ausgiebig mit der DSGVO oder dem Telekommunikation-Telemedien-Datenschutz-Gesetz (TTDSG) auseinandersetzen möchte, greift am besten zu unabhängigen Tracking-Technologien. Diese ermöglichen es im Einklang mit der DSGVO und der TTDSG einwilligungsfreie Web- und Customer Journey-Analysen durchzuführen – und das ganz ohne verzerrte Daten. 


Wie ist die rechtliche Situation im Hinblick auf Position von Aufsichtsbehörden, Abmahnungen, Gerichtsurteile?

Web-Analytics-Dienste gemäß der Orientierungshilfe der deutschen Aufsichtsbehörden für Anbieter*innen von Telemedien müssen laut DSGVO und TTDSG bestimmte Voraussetzungen erfüllen:

  • Kein Einsatz von analytischen Cookies
  • Gewährleistung einer datenschutzfreundlichen Verarbeitung (im überwiegenden berechtigten Interesse der Website-Betreiber*innen)
  • Gewährleistung der Datensicherheit europäische Auftragsverarbeiter*innen innerhalb der EU

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Bild: Dark Patterns – Rechtliche Situation

Erfüllen die Digital-Analytics-Dienste diese Anforderungen nicht, kann es zu Abmahnungen und Strafen kommen. So hat das Landesgericht in Rostock mit einem Urteil vom 15.09.2020, Az. 3 O 762/19 (nicht rechtskräftig) entschieden, dass die irreführende Gestaltung des Cookie-Banners und die mangelnde Information über die weitere Datenverarbeitung eines Anwaltssuchdiensts nicht rechtskonform war.

Führende Anbieter wie etracker Analytics umfassen Lösungen zur Messung der Nutzung von Website- und App-Angeboten – DSGVO- und TTDSG-konform. Der Einsatz der etracker-Analytics-Software basiert auf Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO. Die Website-Besucher*innen werden ausschließlich anhand ihrer Browser- und Header-Informationen erkannt. Das Endgerät überträgt die Daten der Nutzer*innen automatisch oder aufgrund der Browser-Einstellungen. Eine separate Einwilligung der Nutzer*innen ist also nicht erforderlich. 

Warum soll ich mich für etracker Analytics entscheiden?

Mit der etracker-Lösung erfasst du alle Besuche und Conversions, ohne die Nutzer*innen zu manipulieren. Der EU-Anbieter etracker Analytics arbeitet einwilligungsfrei, cookielos und rechtskonform. Die Software-as-a-Service-Lösung hilft dir, deinen Datenschatz einfach und datenschutzkonform zu maximieren und unterstützt dich bei Marketing-Maßnahmen zur Neukundenakquise. Zudem profitierst du mit etracker Analytics von folgenden Vorteilen: 

  • Unabhängig von Cookie-Einwilligungen oder Ad-Blocking: Mit etracker Analytics trackst du die Daten deiner Nutzer*innen einwilligungsfrei gemäß der TTDSG und der DSGVO. Wenn nötig, erfolgt das Tracking über eine eigene Subdomain.
  • Alles im Blick: Mit der etracker-Software behältst du alle Website-Besuche im Blick. Du weißt genau, wer deine Website besucht, woher die Nutzer*innen kommen und welche Bereiche deiner Seite besondere Beliebtheit erfahren. Auf dem interaktiven Dashboard findest du dazu die wichtigsten Informationen. 
  • Übersichtliche Daten-Visualisierung: Alle Reports sind so aufbereitet und dargestellt, dass du auf den ersten Blick die interessantesten Entwicklungen und mögliche Verbesserungspotenziale erkennen kannst. 
  • Einfache Integration und schnelles Set-up: etracker Analytics bindest du in drei Schritten schnell und einfach an deine Website an: Herunterladen, installieren, einrichten und schon kann es dank des praktischen Plug-ins losgehen! Wer dabei Fragen hat, findet die Antworten schnell und einfach in der etracker Academy.
  • Niedrige Ablehnungsrate (Opt-out): Bei konformer Consent-Gestaltung erfährt die einwilligungspflichtige Datenverarbeitung eine Ablehnungsrate von rund 80 %. etracker Analytics hingegen verzeichnet eine Ablehnungsrate durch Opt-out von weniger als 1 %. 

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Bild: etracker-Ablehnungsrate im Vergleich

Nutzer*innen entscheiden sich insbesondere aufgrund der leistungsstarken Audience Tracking-Technologie, der vielen Innovationen, dem persönlichen Support und dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis für den Einsatz des etrackers. Aber nicht nur Web und App Analytics gehören zu den Spezialisierungen der Hamburger etracker GmbH. Sie sind auch Expert*innen auf folgenden Gebieten: 

  • Datengetriebenes Marketing
  • Conversion-Optimierung
  • Web- und Wallet-Push-Marketing

Außerdem zeichnen sie sich durch folgende Qualitäten aus: 

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Bild: etracker – Vorteile

Alternativen zu etracker Analytics

Auf OMR Reviews haben unsere Nutzer*innen die besten Web-Analytics-Tools für dich getestet und bewertet. Neben etracker Analytics empfehlen unsere Nutzer*innen auch folgende Softwares: 

Fazit: Mit etracker sagst du auf Nimmerwiedersehen zu irreführenden Dark Patterns

Die Neukundenakquise kann manchmal zur Herkulesaufgabe werden. Umso wichtiger ist das Tracking der Website-Besucher*innen und Conversions durch Web bzw. Digital Analytics. Dark Patterns verleiten viele Website-Betreiber*innen zur manipulativen Consent-Gestaltung. Die Nutzer*innen werden durch unverständliche, behindernde und druckerzeugende Mittel zu Handlungen und letztlich zur Einwilligung der personenbezogenen Daten gezwungen. Abgesehen davon, dass die Daten dadurch verzerrt und unbrauchbar werden, sind Dark Patterns illegal. Mit passenden Software-Lösungen wie etracker Analytics kannst du deine Besuche und Conversions TTDSG- und DSGVO-konform tracken – unabhängig von Dark Patterns und Consents. Damit sagst du Consent Bias und Verzerrungen den Kampf an und profitierst von realen und aussagekräftigen Daten, auf dessen Basis du deine Website optimieren und deinen Unternehmenserfolg ankurbeln kannst. 

Sarah Magdalena Huber
Autor*In
Sarah Magdalena Huber

Sarah ist sprachaffin und liebt Herausforderungen. Die gebürtige Österreicherin verfasst und übersetzt Texte in Deutsch, Englisch und Spanisch. Sie ist seit einigen Jahren selbständige Übersetzerin und Dolmetscherin und schreibt als freie Redakteurin bei OMR Reviews zu den Themen Software und Co.

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