Ist Omnichannel Order Management der Gamechanger für moderne Einkaufserlebnisse?

Chantal Seiter16.12.2024

Warum du dich mit Omnichannel Order Management beschäftigen solltest

Inhalt
  1. Was ist Omnichannel Order Management?
  2. Warum gute Omnichannel-Kauferlebnisse wichtig sind
  3. Diese Herausforderungen des Omnichannel Commerce solltest du kennen
  4. Dein Leitfaden für gelungenes Omnichannel Order Management
  5. Omnichannel Order Management mit dem passenden System meistern
  6. Omnichannel Commerce lieber nicht ohne gutes Order Management
Stell dir vor, ein*e Kund*in kauft in deinem Onlineshop einen Pullover, möchte ihn aber lieber in der Filiale anprobieren. Oder ein Paar Schuhe ist in deiner Filiale in der benötigten Größe ausverkauft, weshalb dein*e Kund*in es sich dank „Order in Store“ einfach direkt nach Hause bestellt.
Solche nahtlosen Kauferlebnisse sind heute keine Ausnahme mehr, sondern die Erwartung vieler Kund*innen. Hier kommt Omnichannel Order Management ins Spiel: Mit ihm verbindest du deine Vertriebskanäle so, dass Kund*innen jederzeit flexibel und bequem einkaufen können – ob im Onlineshop, in der Filiale oder auf Social Media. Klingt nach der perfekten Lösung für den Handel, oder?
Wir erklären dir, wie du Omnichannel Order Management mithilfe des passenden Order-Management-Systems (OMS) erfolgreich gestalten kannst, ohne den Überblick über deine Kanäle zu verlieren und geben dir einen praktischen Leitfaden mit auf den Weg. So sorgst du nicht nur für zufriedene Kund*innen, sondern stellst dein Unternehmen on top effizient und zukunftsfähig auf.
Das Wichtigste in Kürze
  • Omnichannel Order Management verbindet Vertriebskanäle für nahtlose und flexible Einkaufserlebnisse.
  • Zentrale Datenplattformen verbessern Bestandsübersicht, vermeiden Überbestände und steigern Umsätze.
  • Herausforderungen umfassen Systemintegration, Echtzeitdaten und flexible Versandprozesse.
  • Tools wie OneStock bieten Echtzeit-Bestandsübersicht, automatisierte Prozesse und personalisierte Kundenerlebnisse.
  • Ein starkes Order-Management-System ist der Schlüssel zu Effizienz, Kundenzufriedenheit und Zukunftsfähigkeit im Handel.

Was ist Omnichannel Order Management?

Vielleicht verkaufst auch du deine Produkte nicht nur über deinen eigenen Onlineshop, sondern bist zusätzlich auf Marktplätzen vertreten, betreibst Filialen oder bietest deinen Kund*innen eine Shopping-App an, über die sie bei dir einkaufen können. Mit Omnichannel Order Management verzahnst du diese unterschiedlichen Kanäle, verwaltest Bestellungen effizient und behältst alles im Blick. So können deine Kund*innen selbst entscheiden, wo und wie sie deine Produkte kaufen möchten.
Während die einzelnen Kanäle beim Multichannel E-Commerce oft isoliert voneinander agieren, bringt Omnichannel alle Vorgänge auf eine zentrale Plattform. Diese Verknüpfung ermöglicht eine einheitliche Datenbasis – zum Beispiel für Bestände, Lieferzeiten und Retouren – und schafft auf diese Weise ein konsistentes Einkaufserlebnis. Bestellt eine Kundin zum Beispiel online ein Produkt, holt es in einer Filiale ihrer Wahl ab und gibt es einige Tage später in einer anderen Filiale zurück, ist das mit der richtigen Omnichannel-Strategie, ausgereiftem Order Management und dem passenden OMS problemlos möglich.

Warum gute Omnichannel-Kauferlebnisse wichtig sind

Omnichannel Order Management bietet nicht nur deiner Kundschaft nahtlose Einkaufserlebnisse, sondern bringt auch dir als Händler*in zahlreiche Vorteile, unter anderem:
  • verbesserte Bestandsübersicht durch zentrale Datenplattformen
  • Vermeidung von Überbeständen und Out-of-Stock-Situationen
  • höhere Umsätze durch personalisierte und kanalübergreifende Angebote
Für deine Kund*innen zählt vor allem eines: Flexibilität. Ob sie online bestellen und in der Filiale abholen, eine Onlinebestellung im Store zurückgeben oder in der App die Verfügbarkeit in der nächsten Filiale prüfen möchten – mit Omnichannel Order Management können sie genau das tun. Lösungen wie der „Endless Aisle“ erlauben beispielsweise die Bestellung von Artikeln, die im Store nicht verfügbar sind. Das verhindert Frustration, steigert die Zufriedenheit und bietet weiteres Umsatzpotenzial.
Wichtig ist ein gelungenes Omnichannel Order Management übrigens, weil laut der Omnichannel-Studie von OneStock zum Beispiel 55 Prozent der Kund*innen ein anderes Geschäft aufsuchen, wenn ein gewünschter Artikel im Store nicht mehr vorrätig ist. Mit flexiblen Order-Management-Optionen kannst du also dein Angebot optimieren und mit einer effizienten Bestandsverwaltung Lagerkosten reduzieren, während ein konsistentes Markenerlebnis die Bindung zu deinen Kund*innen stärkt.

Diese Herausforderungen des Omnichannel Commerce solltest du kennen

Omnichannel-Strategien bieten viele Vorteile. Allerdings gibt es auch einige Herausforderungen, die du kennen solltest. So bist du bestens vorbereitet und kannst deine Strategie mithilfe von Omnichannel Order Management erfolgreich umsetzen.
Die wichtigsten Herausforderungen des Omnichannel Commerce sind:
  • Integration von Systemen und Kanälen: Die Verknüpfung verschiedener Verkaufskanäle, Warenwirtschaftssysteme und externer Marktplätze erfordert einen durchdachten sowie optimal verknüpften Tech Stack.
  • Echtzeitdatenmanagement: Um Bestände, Lieferzeiten und Kundeninformationen aktuell zu halten, ist ein zuverlässiges Echtzeitdatenmanagement unverzichtbar.
  • Koordination von Lager-, Versand- und Rückgabeprozessen: Unterschiedliche Kanäle müssen präzise organisiert sein, um Überlastungen und Fehler zu vermeiden.
  • Variierende Lieferzeiten: Je nach Kanal oder Versandmethode kann es zu unterschiedlichen Lieferzeiten kommen, die ein flexibles Fulfillment-Management nötig machen.
  • Change Management: Etablierte Abläufe müssen angepasst und mitunter komplett neu strukturiert werden. Das erfordert eine sorgfältige Planung und Kommunikation innerhalb des Teams sowie mit externen Stakeholdern.

Dein Leitfaden für gelungenes Omnichannel Order Management

Möchtest du deinen Kund*innen über alle Kanäle hinweg einheitliche Kauferlebnisse bieten und die Prozesse im Hintergrund dabei so effizient wie möglich gestalten, führt an Omnichannel Order Management kein Weg vorbei. Damit du auf die Umsetzung bestens vorbereitet bist, hat der Software-Anbieter OneStock einen Leitfaden für erfolgreiches Omnichannel Order Management erstellt. Er gibt dir einen umfassenden Überblick über die Vorteile und die zahlreichen Möglichkeiten, die dir der Omnichannel Commerce bietet.
Erfahre, wie es um die Customer Experience in unterschiedlichen Branchen in Ländern wie Deutschland, Frankreich und dem Vereinigten Königreich steht und mit welchen Services und Angeboten du besonders ansprechende Erlebnisse für deine Kund*innen kreierst. Dafür ist ein leistungsfähiges Order Management entscheidend: Mit dem richtigen Order-Management-System (OMS) kannst du eine zuverlässige Bestellabwicklung über alle Kanäle hinweg sicherstellen. Dafür sollte das Tool Funktionen wie diese bieten:
  • eine wettbewerbsorientierte Bestellabwicklung, die dich Bestellungen gleichzeitig an mehrere Fulfillment-Standorte senden lässt und auf diese Weise Versandprozesse beschleunigt
  • flexibel anpassbare Orchestrierungsregeln, um deine Bestände effizienter zu verwalten, deine Teams zu entlasten und Split-Bestellungen zu reduzieren
  • umfassende Analysemöglichkeiten und einen schnellen Überblick über wichtige KPIs
Erfahre im kostenlosen Leitfaden für erfolgreiches Omnichannel Order Management, warum diese und weitere Funktionen essenziell sind und was sie deinem Business bringen.

Omnichannel Order Management mit dem passenden System meistern

Die wichtigste Grundlage für erfolgreiches Omnichannel Order Management sind die passenden, sauber miteinander verknüpften Tools. Herzstück deines Setups ist ein Order-Management-System (OMS) wie OneStock. Es bildet alle Lagerbestände – sei es in Stores oder an unterschiedlichen Lagerstandorten – in Echtzeit auf einer Plattform ab, erleichtert dein Retourenmanagement und ermöglicht Services wie Click and Collect, Ship from Store oder die Rückgabe von Bestellungen in Geschäften.
OneStock …
  • … automatisiert mit dem Order Orchestrator die Zuordnung, Abwicklung, Nachverfolgung und Kommunikation von Bestellungen.
  • … verbessert durch präzise Lieferzeitangaben und flexible Rückgabeoptionen die Customer Journey.
  • ... hilft dabei, Out-of-Stock-Situationen zu vermeiden.
  • … bietet fortgeschrittene Analysen und Einblicke für die Optimierung von Prozessen und Kundenerlebnissen.
  • … ermöglicht Mitarbeitenden in Geschäften mit der Store App das Management von Omnichannel-Bestellungen direkt im Geschäft.

Omnichannel Commerce lieber nicht ohne gutes Order Management

Omnichannel Order Management ist weit mehr als ein Trend – es ist der Schlüssel zu nahtlosen Einkaufserlebnissen und einem zukunftsfähigen Geschäftsmodell. Denn Kund*innen erwarten heutzutage Flexibilität: Sie möchten online shoppen, in der Filiale abholen oder retournieren – und überall auf konsistente Informationen über Verfügbarkeit und Lieferzeiten zugreifen können. Nur mit einem durchdachten Order Management kannst du diese Anforderungen erfüllen und gleichzeitig deine internen Prozesse effizient gestalten.
Mit einem leistungsstarken Order-Management-System wie OneStock schaffst du die Basis für erfolgreiche Omnichannel-Strategien. Echtzeit-Bestandsübersicht, flexible Fulfillment-Optionen und eine zuverlässige Automatisierung sorgen nicht nur für zufriedene Kund*innen, sondern auch für optimierte Lager- und Versandkosten.
Wer heute im Omnichannel Commerce erfolgreich sein möchte, kommt an einem starken Order Management nicht vorbei. Lege dir also die passenden Tools zu, lade dir den kostenlosen Leitfaden für erfolgreiches Omnichannel Order Management herunter und verbessere deine Customer Experience nachhaltig.
Chantal Seiter

Chantal ist Redakteurin bei OMR Reviews. Wenn sie gerade mal nicht in die Tasten haut, betreibt sie Café Hopping oder erkundet neue Städte. Am liebsten beides zusammen. Vor ihrem Start bei OMR Reviews hat die Eigentlich-Kielerin in Kreativagenturen und als Freelancerin gearbeitet. 2022 hat sie außerdem eine Weiterbildung zur Fashion Stylistin abgeschlossen.

Dieser Artikel erscheint auf OMR Reviews – der führenden DACH-Plattform für B2B-Software-Bewertungen, Software-Vergleiche, Agenturen, Business Services und B2B-Tech-Content. Mit mehr als 80.000 verifizierten Bewertungen und 12.000+ gelisteten Tools hilft OMR Reviews Unternehmen dabei, passende Software-Lösungen und Dienstleister fundiert zu recherchieren, zu vergleichen und bessere Entscheidungen zu treffen.

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Im Artikel erwähnte Softwares

Im Artikel erwähnte Software- oder Service-Kategorien

Order Management
Order Management Software ist ein entscheidendes Werkzeug für Unternehmen, um Bestellungen effizient zu verwalten, von der Auftragserfassung bis zur Lieferung. Diese Softwarelösungen sind ideal für Einzelhändler, Großhändler, Hersteller und jede Organisation, die mit physischen Produkten handelt. Sie erleichtern die Prozesse der Bestellannahme, Lagerverwaltung, Auftragsbearbeitung und Lieferung. Durch die Automatisierung dieser Prozesse können Unternehmen ihre Effizienz steigern, Fehler reduzieren und eine bessere Kundenzufriedenheit erreichen. Um in der Kategorie Order Management Software aufgenommen zu werden, sollte eine Lösung folgende Features und Eigenschaften aufweisen: - Zentralisierte Auftragsverwaltung: Ermöglicht die Verwaltung aller Bestellungen an einem Ort. - Integration in Lagerverwaltungssysteme: Sorgt für eine genaue Bestandskontrolle und -optimierung. - Automatisierte Auftragsbearbeitung: Beschleunigt den Prozess von der Bestellung bis zur Auslieferung. - Kundenmanagement und Nachverfolgung: Bietet Einblicke in Kundenbestellungen und Lieferstatus. - Flexibilität und Skalierbarkeit: Passt sich an das Wachstum und die Veränderungen des Unternehmens an.
Versand
Eine Versandsoftware, auch Versandsystem oder Shipping-Software genannt, hilft Unternehmen bei der Versandabwicklung und der Optimierung aller damit verbundenen Versandprozesse – von der Einlieferung der Ware bis hin zur Zustellung an die Kundinnen und Kunden.  Wichtige Funktionen einer Versandsoftware sind der Vergleich und die (automatische) Auswahl von geeigneten und günstigen Frachtführern, die Massenbearbeitung sowie der Druck von Versandetiketten und weiteren Versandinformationen, der Versand von benutzerdefinierten Benachrichtigungen zur Sendungsverfolgung, das Anfertigen von Einlieferungslisten, die Datenübertragung an Frachtführer sowie die Verladekontrolle. Zudem können Rücksendungen mithilfe von Versandsoftware dokumentiert und verwaltet werden. Gute Versandsoftwares lassen sich einfach mit einer Vielzahl von Paketdiensten und Speditionen verbinden (bspw. DHL, DPD, UPS, FedEx, DB Schenker, Kühne & Nagel und Dachser) und bieten API-Schnittstellen und Integrationen zu Shopsystemen, ERP-Systemen und Warenwirtschaftssystemen sowie Vertragsmanagement-Softwares. Außerdem werden Versandsoftwares häufig im Zusammenspiel mit Fracht-Software, Vertriebssoftware, Fuhrparkmanagement-Software, Logistik-Software, Speditionssoftware und Lagerverwaltungssystemen eingesetzt.
E-Commerce-Plattformen & Shopsysteme
Shopsysteme und E-Commerce-Plattformen sind Softwares, die zur Eröffnung und zum Betrieb eines eigenen Webshops gebraucht werden und es ermöglichen E-Commerce zu betreiben. Von den üblichen und erwarteten Funktionalitäten eines Internet-Shops bis zu Kund*innen- und Produktdaten, Inhalt und Layout bis hin zur Optimierung und Anpassung gibt es viele verschiedene Features, bei denen sich Online-Shops unterscheiden. Während die Mehrzahl der Lösungen in erster Linie auf den Online-Verkauf von B2C-Produkten ausgerichtet ist, gibt es auch auf B2B zugeschnittene Lösungen. B2C-Lösungen waren traditionell eher auf den physischen Handel ausgerichtet. Mittlerweile bieten eine Reihe von Lösungen auch die Möglichkeit, digitale Produkte zu verkaufen. Von dem Moment an, in dem ein:e Kund:in in dem Online-Shop landet, bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Bestellung bearbeitet und versandt wird, schaffen E-Commerce-Plattformen ein nahtloses Erlebnis, das sowohl auf der Grundlage vorhandener Daten optimiert wird als auch neue Erkenntnisse für eine laufende Kundenkommunikation erfasst. E-Commerce-Plattformen lassen sich in der Regel mit Lagerverwaltungssoftware und Dropshipping-Software integrieren. Außerdem bieten Shopsysteme auch Schnittstellen und Integrationen zu CRM-Softwares, ERP-Systemen, Supply-Chain- und Logistik-Softwares und Zahlungsdienstleistern. Zu einigen Webshop-Softwares gehören zudem integrierte SEO-Tools. Bei der Bewertung von E-Commerce-Plattformen sind unter anderem folgende Punkte zu berücksichtigen: Kompatibilität mit vorhandener Software, wie z.B. Bestandsmanagement und CRM, erforderliches technisches Know-How des Teams für die Implementierung und Verwaltung der Software-Lösung, möglicher Grad der Anpassung der Plattform und natürlich das Preis-Leistungs-Verhältnis bzw. Return on Investment. Ihr möchtet Eure E-Commerce-Strategie verbessern und von Expert*innen lernen? Dann ist der OMR Strategy Guide to E-Commerce genau das richtige für Euch! Darin erwarten Euch über 100 Seiten Praxiswissen für den E-Commerce-Einstieg.

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