Das ist die Marketing-Technology-Landscape 2022

Carolin Puls27.5.2022

In diesem Artikel erfahrt Ihr, was die MarTech-Landscape ist und wie sie Euch bei der Suche nach dem richtigen Tool helfen kann

Inhalt
  1. Was ist die MarTech-Landscape 2022?
  2. Das zeigt die MarTech-Landscape 2022
  3. Ergebnisse der deutschen MarTech-Landscape 
  4. In diese Kategorien wird die MarTech-Landscape unterteilt
  5. Hier gibt’s die MarTech-Map
  6. Alle Toolbewertungen gibt es bei OMR Reviews
Als Marketeers wisst Ihr, dass Euch Tools Euer Arbeitsleben erleichtern können. Um diese Erkenntnis kommt wohl kaum noch jemand herum, denn die Auswahl an Tools für die verschiedensten Einsatzbereiche wächst immer weiter. Customer-Relationship-Management-Softwares, Wissensdatenbanken und Social-Media-Softwares sind nur drei der Kategorien, in denen Ihr digitale Helfer nutzen könnt, um Euch das Arbeitsleben zu erleichtern. Wie sollt Ihr nun aber den Überblick über all die Anbieter:innen behalten, die Softwares auf den Markt bringen? Ladies and Gentleman, we proudly present – die Marketing Technology Landscape 2022. Was sich hinter diesem Begriff verbirgt, welche Ergebnisse sie liefert und welche Kategorien in der Landscape abgebildet werden, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.

Was ist die MarTech-Landscape 2022?

Die Marketing-Technologie, auch kurz als MarTech bezeichnet, bezeichnet Tools und Softwares, die Euch dabei unterstützen, Eure Marketingvorhaben digital abzubilden und zu optimieren. Wenn Euer Team verschiedene Technologien im Marketingbereich nutzt, wird dies auch Marketingtechnologie-Stack genannt. Um diesen stetig überprüfen, optimieren und ausbauen zu können, könnt Ihr die MarTech-Landscape nutzen. Unter der MarTech-Landscape könnt Ihr Euch eine Grafik vorstellen, die alle MarTech-Anbieter:innen und Ihre Tools vereint. Die Idee dahinter stammt von Jens Polomski und Frans Riemersma von MarTechTribe, sowie Dr. Ralf Strauß von MarketingTechLab. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, den schnelllebigen und schlecht überschaubaren MarTech-Markt zu analysieren und übersichtlich für Euch aufzubereiten. Die MarTech-Landscape 2022 vereint alle deutschen und internationalen Anbieter:innen von Marketingsoftwares. Gleichzeitig haben die Erfinder eine interaktive Datenbank zu diesen Tools erschaffen, damit die Software-Landschaft schneller und effizienter aktualisiert werden kann, wenn neue MarTech-Lösungen hinzukommen. Durch diese Überarbeitung können entsprechende Aktualisierungen nun innerhalb weniger Minuten veröffentlicht werden. Die Anbieter:innen werden innerhalb der MarTech-Landscape mit ihren Logos abgebildet, sodass Ihr sie einfach finden könnt, wenn Ihr bereits ein bestimmtes Tool favorisieren solltet. 

Das zeigt die MarTech-Landscape 2022

Aber was zeigt Euch nun ein Blick auf die MarTech-Landscape 2022? Sie bildet insgesamt 9932 Tools ab, was einem Wachstum von +24 Prozent im Vergleich zur Abbildung von 2020 entspricht und auch die deutsche MarTech-Landschaft wurde inzwischen aktualisiert. Aufgrund von Zusammenschlüssen, Übernahmen und Marktaustritten wurden gleichzeitig insgesamt 972 Anbieter:innen aus der Grafik entfernt. Innerhalb der letzten elf Jahre, in denen immer wieder eine neue MarTech-Landscapes von den Erfindern veröffentlicht wurde, hat die Anzahl der betrachteten Tools aus den verschiedensten Bereichen Eures Marketings um unglaubliche 6521 Prozent zugenommen – 2011 waren es nämlich erst 150 Anbieter:innen. Diese Entwicklung zeigt, dass Tools zur digitalen Unterstützung Eures Marketings und Eurer Kampagnen immer wichtiger werden und der Bedarf nach stetig optimierten und auf die Bedürfnisse der Kund:innen zugeschnittenen Softwares immer weiter steigt. Der Chef von chiefmartec.com, Scott Brinker, geht bis zum Jahr 2030 sogar von einer Verzehnfachung des derzeitigen MarTech-Tool-Angebotes aus.
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Die MarTech-Map 2022 zeigt Euch über 9000 Tools für Euer digitales Marketing

Ergebnisse der deutschen MarTech-Landscape 

Wie schon erwähnt gibt es auch eine Grafik, die sich ausschließlich mit dem deutschen Software-Markt beschäftigt. Dies ist die MarTech-Landscape Germany. Diese ist seit dem letzten Update im Jahr 2020 um 100 Anbieter:innen gewachsen – das entspricht ungefähr 4 Tools pro Monat. Insgesamt umfasst der deutsche Markt über 900 Firmen und Tools. Neben der „großen“ und umfassenden Landscape, sowie der deutschen Version, werden den Marketingmitarbeiter:innen aus aller Welt noch andere Grafiken zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören die MarTech-Landscape Europe, die MarTech-Landscape UK, sowie die MarTech-Landscape APAC.
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Das sind die Marketing-Technologie-Tools aus Deutschland
Auch wenn Deutschland in vielen Bereichen der Digitalisierung kein Vorreiter ist, zeigt diese Entwicklung deutlich, dass das Bewusstsein für die Vorteile der Nutzung von Marketingtools in deutschen Unternehmen immer weiter wächst. Dies hat auch OMR erkannt und es sich mit OMR Reviews zur Aufgabe gemacht, Euch bei der Auswahl der für Euch passenden Softwares für die unterschiedlichsten Einsatzschwerpunkte zu unterstützen. Damit Ihr Euch nicht erst alle Informationen zu den Tools, die Ihr in der MarTech-Landscape Germany findet, selbst heraussuchen müsst, stellen wir Euch Toolbeschreibungen, Bewertungen und Erfahrungen von echten Nutzer:innen auf unserer Plattform zur Verfügung. Unser Anliegen hierbei ist es, den Software-Markt transparenter zu gestalten und Euch den Zugang zu digitalen Helfern zu eröffnen.

In diese Kategorien wird die MarTech-Landscape unterteilt

Die MarTech-Landscape ist nicht einfach nur ein wildes Gewusel aller auf dem Softwaremarkt vertretenen Anbieter:innen – die Entwickler haben sie übersichtlich nach verschiedenen Kategorien unterteilt. So könnt Ihr direkt in den Bereich einsteigen, der Euch am brennendsten interessiert und Euch dann nach und nach den weiteren Tools widmen. Folgende Kategorien findet Ihr in der Übersicht wieder:
  • Advertising & Promotion: In dieser Kategorie findet Ihr Tools zum Mobile Marketing und Public Relations sowie Display Advertising, Social Advertising, Search Engine Advertising (SEA) und Programmatic Advertising. Mit ihnen könnt Ihr Eure Werbebotschaften kreativ verbreiten und optimieren.
  • Content & Experience: Dieser Bereich umfasst Email Marketing, Marketing Automation und Marketing Suites sowie verschiedene SEO-Tools. Sie bilden die Grundlage für die Erfassung Eurer Daten, für Eure Leadgenerierung, Euren Vertrieb und das Engagement Eurer Nutzer:innen. Ebendiese Kategorie ist auf dem deutschen Markt in den letzten Jahren am stärksten gewachsen.
  • Social & Relationship: Hier findet Ihr alle Tools, die sich mit dem Thema des CRM, Community Management, Influencer Marketing, Events, Chatbot und befassen. Herauszuheben ist, dass sich jedes Tool einer Community bedient, auch wenn ihre Anwendungsbereiche sehr weit auseinanderliegen können.
  • Commerce & Sales: Dieser Teil der MarTech-Landscape bildet E-Commerce-Plattformen & Shopsysteme und Affiliate Netzwerke ab. Wie der Name bereits sagt, dreht sich bei diesen Tools alles um den Verkauf Eurer Dienstleistungen und Produkte sowie die entsprechend notwendigen Marketingmaßnahmen, um die vertrieblichen Ziele zu erreichen.
  • Data: In der Data-Kategorie sind Customer Data Platforms (CDP), Web Analytics-Softwares und Marketing Analytics-Tools platziert. Durch den Einsatz solcher Tools könnt Ihr die Daten, die überall innerhalb und außerhalb Eures Unternehmens entstehen, zu Eurem Vorteil nutzen, visualisieren und verwalten.
  • Management: Dieser Teilbereich vereint alle auf dem Markt vorhandenen Collaboration-Tools und Talent-Management-Tools. Es geht bei der Nutzung hauptsächlich darum, die Zusammenarbeit innerhalb von Teams zu optimieren und verlässlich miteinander zu kommunizieren.
  • usw.

Hier gibt’s die MarTech-Map

Ihr seid neugierig geworden und wollt Euch das wichtigste Hilfsmittel für Marketeers, durch das sie sich auf dem Tool-Markt zurechtfinden, einmal genauer anschauen. Dann nichts wie ran an die Map! Die MarTech-Landscape findet Ihr online unter martechmap oder direkt bei Jens Polomski unter Jens Marketing. Diese ist interaktiv gestaltet – das heißt, dass Ihr die Landscape nach den für Euch relevanten Bereichen filtern und anschließend downloaden könnt. Denn genauso dynamisch, wie die digitale Tool-Landschaft, ist auch die MarTech-Landscape. Bis vor einigen Jahren war es ausschließlich möglich, eine große und Tools umfassende PDF-Datei herunterzuladen, was die Betrachter:innen schnell überfordern konnte. Heute habt Ihr die freie Wahl, welche Kategorien Ihr Euch anschauen möchtet.

Alle Toolbewertungen gibt es bei OMR Reviews

Nachdem Ihr Euch in die MarTech-Landscape eingelesen und identifiziert habt, welche Unterkategorien für Euer Unternehmen wichtig sind, könnt Ihr weiterführende Informationen zu den Leistungen und Bewertungen der Tools auf OMR Reviews nachlesen. Wir bieten Euch einen umfangreichen Einblick in diese Tool-Kategorien:
Durch die parallele Nutzung der MarTech-Landscape und OMR Reviews werdet Ihr genau die Tools finden, die den Erfolg Eures Unternehmens auf das nächste Level bringen.
Carolin Puls

Carolin ist freie Texterin und Pressereferentin mit einer Leidenschaft für das geschriebene Wort. Als ehemalige Brand Managerin in der FMCG-Branche hat sie umfangreiche Marketing-Erfahrung gesammelt und währenddessen berufsbegleitend ihren Abschluss als Marketing-Betriebswirtin gemacht. Heute erstellt sie PR-Texte, Pressemitteilungen und Social-Media-Inhalte, immer mit viel Kreativität und Herzblut.

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Im Artikel erwähnte Software- oder Service-Kategorien

SEO
Search Engine Optimization (SEO)-Software dient dazu, die sogenannte natürliche oder organische Sichtbarkeit einer Website auf der Ergebnisseite einer Suchmaschine (also meistens Google) zu verbessern bzw. Anhaltspunkte und Verbesserungsvorschläge dafür zu liefern. Anders formuliert: Um eine Website bei den Suchresultaten, einen Ort bei Maps oder ein Foto bei der Bildersuche besser auffindbar zu machen, ohne dafür zu bezahlen, braucht es Optimierungsarbeit, Insights, Kennzahlen und Orientierung. Die aufgelisteten Tools ermöglichen diese SEO-Einblicke und -Analysen indem sie z.B. die Sichtbarkeitsentwicklung einer Website über die Zeit, Wettbewerbsdaten, wichtige Suchbegriffe, Trend-Daten oder Hinweise auf technische Ansatzpunkte für eine Verbesserung aufzeigen. Unter den SEO-Tools gibt es sowohl Spezial-Tools für einzelne Funktionen als auch All-in-One Lösungen, die (fast) alle SEO-Funktionen abbilden und zum Teil sogar Lösungen für andere Bereiche bieten. So gibt es z.B. bei (fast) allen SEO-Tools, die ihren Schwerpunkt bei der Identifikation relevanter Keywords haben, Überschneidungen mit Search Advertising Software. Alle Produkte, die in der SEO-Kategorie gelistet sind, müssen mindestens einen der folgenden Bereiche abdecken: SEO Monitoring & Tracking, Keyword-Recherche, Content- bzw. Onpage-Optimierung, Crawling und/oder Offpage-SEO. Mit SEO Monitoring & Tracking-Tools können Keywords getrackt und somit die SEO-Performance überwacht werden. Mithilfe von Keyword-Recherche-Tools können Content-Lücken identifiziert werden. SEO-Content-Tools helfen bei der Content-Erstellung und -Optimierung. Crawler- und Log-File-Tools testen die eigene Website hinsichtlich technischem SEO und erstellen Log-File-Analysen. Für die Überprüfung, das Monitoring und die Identifizierung von (potentiellen) Backlinks gibt es Backlink-Tools. Ihr möchtet Euch im SEO fortbilden und von Expert:innen lernen? Dann sind der OMR Beginners Guide to SEO und der OMR Professional Guide to SEO genau das richtige für Euch! In den Reports warten mehr als 100 Seiten geballtes Expertenwissen auf Euch und selbst echte SEO-Profis lernen noch etwas dazu! Für alle, die lieber in einem flexiblen E-Learning Format lernen möchten, bieten wir auch ein OMR SEO Pro Deep Dive Webinar und einen OMR Academy SEO Fundamentals E-Learning Kurs an.
CRM
Ein CRM-System unterstützt Mitarbeiter:innen in großen, mittelständischen und kleinen Unternehmen beim Customer Relationship Management (CRM). Dafür erfasst es alle relevanten Informationen zu Leads, Kund:innen sowie Unternehmen und sammelt sie übersichtlich an einem Ort. Zu den erfassten Kundendaten im CRM gehören unter anderem Stammdaten, Kontaktdaten, Touchpoints, die Kundenhistorie, Transaktionsdaten und weitere Informationen. Des Weiteren können CRM-Lösungen persönliche Präferenzen der Kund:innen und Leads speichern. Diese sind essentiell für die Analyse der Kundenbindung sowie zur Lead- und Bestandskundenpflege und können von Mitarbeiter:innen aus dem Vertrieb und Marketing genutzt werden. Welche Funktionen ein CRM-System beinhaltet, hängt von den Anforderungen des Unternehmens ab, in dem die Software eingesetzt werden soll. CRM-Systeme können sowohl für B2C als auch B2B eingesetzt werden, es gibt cloudbasierte Software oder serverbasierte on-premise Tools sowie Best-of-Breed- oder Komplettlösungen. Doch nicht nur die Eigenschaften, auch Kosten unterscheiden sich bei den CRM-Systemen stark. CRM-Softwares werden häufig separat von anderen Software-Lösungen wie ERP-Systemen, Marketing-Automation-Software, E-Mail-Marketing-Software oder Account-Management-Software angeboten, bieten aber häufig Schnittstellen und Integrationen zu diesen Anwendungen, um eine plattformübergreifende und verbesserte Customer Experience zu ermöglichen. Die CRM-Software-Reviews und -Erfahrungen ermöglichen es Euch die Stärken und Schwächen der jeweiligen Software-Anbieter zu erkennen und das geeignete CRM-System für Euer Unternehmen zu finden. Ihr wollt echte CRM-Profis werden? Im OMR Professional Guide to CRM für B2C und B2B warten 124 Seiten geballtes Expertenwissen auf Euch.
Affiliate Netzwerke
Affiliate Netzwerke sind Plattformen auf denen werbetreibende Unternehmen (Advertiser) mit Webseitenbetreiber:innen (Affiliates) partnerschaftliche Zusammenarbeiten eingehen können. Die Affiliates können dafür Werbemittel der Unternehmen auf ihren Webseiten einbinden und erhalten erst dann eine Vergütung, wenn vorher vereinbarte Leistung wie z. B. Klicks, Leads oder Käufe erzielt werden. Advertiser steigern durch die Nutzung von Affiliate-Marketing-Lösungen ihre Markenbekanntheit und zugleich ihre Umsätze. In den Partnerprogrammen der Advertiser werden Webseitebetreiber*innen beispielsweise Banner, Links oder Logos zur Verfügung gestellt, die sie auf ihrer Webseite einbinden, um User*innen auf den Onlineshop der Werbetreibenden oder entsprechende Produktseiten zu leiten und bestenfalls zu einem Kauf zu animieren. Dafür erhalten Affiliates eine Provision vom Advertiser. Um hier den Überblick behalten zu können, werden die Schritte der potentiellen Käufer*innen getrackt – und zwar vom ersten Klick bis zum finalen Kauf. Erfolgen kann dies über Cookie-Tracking, Postview-Tracking oder auch Session-Tracking. Affiliate-Netzwerke bieten die technischen Voraussetzungen für Affiliate Marketing. Dazu gehören alle Schritte vom Erstellen eines Partnerprogramms über das Vernetzen der Advertiser mit den Affiliates bis hin zur Zahlungsabwicklung zwischen den beiden Parteien. Advertiser müssen in der Regel Provisionen an Affiliate Netzwerke zahlen. Um in der Kategorie Affiliate Netzwerke aufgenommen zu werden, sollte eine Lösung folgende Features und Eigenschaften aufweisen: * Tracking und Reporting: Präzise und zeitnahe Verfolgung der durch Affiliates generierten Klicks, Leads und Verkäufe sowie detaillierte Berichte für eine transparente Leistungsbewertung. * Diverse Werbemittel: Eine breite Palette an Werbemitteln (wie Banner, Textlinks, E-Mail-Vorlagen), die es Publishern ermöglichen, Produkte effektiv zu bewerben. * Provisionsmanagement: Flexible und zuverlässige Systeme zur Berechnung und Auszahlung von Provisionen an die Affiliates. * Affiliate-Beziehungsmanagement: Werkzeuge zur Pflege und Verwaltung der Beziehungen zwischen Werbetreibenden und Affiliates, einschließlich Kommunikationsmittel und Unterstützung bei der Optimierung von Kampagnen. * Benutzerfreundliche Oberfläche: Eine intuitive, leicht zugängliche Plattform, die sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Benutzer*innen geeignet ist.
Mobile Marketing
Mobile Marketing Softwares und Apps helfen dabei, Marketing und Werbekampagnen über alle mobilen Devices (z.B. Smartphone, Tablet, Smartwatch) und den damit einhergehenden Kanälen (vor allem Browser, App und App-Store) zu planen, zu schalten, zu verwalten, zu analysieren und zu optimieren. Von Insights aus der eigenen App über mobile Loyalty Programme bis hin zum Kampagnenmanagement mobiler Werbeanzeigen umfassen Mobile Marketing Softwares alles, was dazu beiträgt, dass Konsument:innen über ihre mobilen Devices mit den Marken in Berührung kommen. In puncto Kampagnenmanagement bezieht sich Mobile Marketing Software (in dem spezifischen Fall auch Mobile Advertising Software) auf das Kaufen, Managen und Schalten mobiler Video- und Banner-Ads sowie von In-App-Werbung. Außerdem widmet sich Mobile Marketing Software der Akquise neuer mobiler Nutzer, der Ad Monetarisierung, der Verknüpfung von Werbetreibenden und Herausgebern im Sinne von mobilem Affiliate-Marketing, App Analyse und Optimierung, sowie Mobile Attribution und Tracking. Affiliate-Plattformen und Search-Engine-Advertising-Software bieten häufig Mobile-Marketing-Funktionen.
Search Engine Advertising (SEA)
Search Engine Advertising (SEA) bildet neben Search Engine Optimization (SEO) den zweiten Bestandteil des Search Engine Marketings (SEM). Während SEO-Software dabei hilft, die organische Sichtbarkeit einer Website bei den gängigen Suchmaschinen zu optimieren, ist Search Advertising Bestandteil des kostenpflichtigen Kampagnenmanagements von Werbetreibenden und wird deswegen auch als Paid Search bezeichnet. Search Advertising Software unterstützt also dabei, bezahlte Werbung für bestimmte Keywords und Keyword-Kombinationen in Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo! zu schalten und so mit der eigenen Website unter den mit „Anzeigen“ oder „Ads“ gekennzeichneten Suchergebnissen aufzutauchen, wenn Browsende nach den entsprechenden Keywords suchen. Die Funktionen von Search Advertising Software sind vielseitig und unterstützen unter anderem bei der Identifikation und beim Targeting relevanter Keywords, beim Bieten auf die identifizierten Keywords, beim Optimieren von Anzeigen und Anzeigegruppen, beim Tracking relevanter KPIs, wie der Conversion oder dem Return on Ad Spend (ROAS) oder ganz einfach beim Management der Search Advertising Kampagnen. Einige Softwares enthalten Funktionen zur Schaltung von Werbeanzeigen auf Display-, Video-, Mobile- oder Social-Media-Kanälen. Ihr wollt Euch im Search Engine Advertising fortbilden und weiterentwickeln? Der OMR Fundamental SEA Guide – Google Ads bietet Euch auf 98 Seiten Google-Expertenwissen sowie jede Menge Tricks, Hacks und Tools für die erfolgreiche Anzeigenschaltung in Google Ads. Wenn Ihr doch lieber ein flexibles E-Learning Format bevorzugt, sind das OMR Google Ads Pro Deep Dive Webinar und der OMR Academy SEA & Google Ads Fundamentals E-Learning Kurs genau das richtige für Euch.
Email Marketing
Marketer:innen verwenden E-Mail-Marketing Software, um werbliche E-Mails oder Newsletter zu designen, zu personalisieren und an entsprechende Zielgruppen zu versenden. Während sich E-Mails mit Werbeinhalten meist an einzelne Personen und kleine Personengruppen richten, werden regelmäßige Newsletter oft an alle Kontakte oder bestimmte Kundensegmente geschickt. Da viele Kontakte sehr kostengünstig erreicht werden können, ist E-Mail Marketing ein sehr spannender Kanal, der weiterhin große Beliebtheit genießt. Welche Funktionen E-Mail-Marketing-Softwares beinhalten, ist je nach Anbieter unterschiedlich. Grundsätzlich können Marketer:innen mithilfe von Newsletter-Softwares maßgeschneiderte E-Mails mittels HTML und CSS entwerfen und erstellen. In der Regel stellen die Anbieter der E-Mail-Marketing-Softwares aber auch einfach zu bedienende, visuelle Editoren bereit, mit denen E-Mails und Newsletter ohne weitere Vorkenntnisse im Scripting umgesetzt werden können. Beim Versand von Newslettern ist neben der Sicherheit auch die Rechtskonformität zu beachten. Daher ist es enorm wichtig, dass die E-Mail-Marketing-Tools über Funktionen verfügen, die die weitreichenden Datenschutzgesetze in bestimmten Ländern, wie die DSGVO in Deutschland, erfüllen. Dazu zählt beispielsweise, dass alle Empfänger:innen mit einem Double Opt-in dem Erhalt der E-Mails zugestimmt haben müssen. Neben der Erstellung und dem Versand der zielgerichteten Marketing-E-Mails, können über E-Mail-Marketing-Tools Empfänger:innen segmentiert, Newsletter-Abbestellungen verwaltet sowie Öffnungsraten, Verweildauer und Link-Klicks getrackt werden. Oft werden E-Mail-Marketing-Tools mit CRM-Software integriert oder die Tools fungieren selbst als CRM-Systeme. So werden die meist ohnehin in E-Mail-Marketing-Softwares vorhandenen Funktionen zur Segmentierung erweitert und Adressat:innen können noch zielgerichteter angesprochen werden. Außerdem ist E-Mail-Marketing häufig eine entscheidende Komponente von Marketing-Automation-Software, weshalb eine Software ab und zu in beiden Kategorien auftaucht. Um sich als E-Mail-Marketing-Software zu qualifizieren, muss die Lösung: * die Erstellung und den Versand von E-Mails bzw. Newslettern über einen HTML- oder WYSIWYG-Editor ermöglichen * eine Auswahl an E-Mail-Vorlagen bieten * Nutzer:innen die Möglichkeit geben, eine Vorschau der E-Mail anzusehen und diese als Test-E-Mails zu versenden * E-Mail-Kontaktlisten speichern, verwalten, segmentieren und tracken * Kampagnenbasierte Berichte und Analysen bereitstellen Wenn Ihr Euch im E-Mail-Marketing fortbilden und von Expert:innen lernen möchtet, dann ist der OMR Professionals Guide to E-Mail-Marketing genau das richtige für Euch! Darin erwarten Euch 107 Seiten geballtes Expertenwissen zum Thema E-Mail-Marketing. Und falls Ihr lieber in einem flexiblen E-Learning Format lernt, schaut doch mal im OMR E-Mail-Marketing Deep Dive Webinar und im OMR Academy E-Mail-Marketing Fundamentals E-Learning Kurs vorbei.
Marketing Automation
Marketing Automation bedeutet, die verschiedensten Workflows rund um Marketing und Vertrieb sichtbar zu machen und bestmöglich automatisch zu regeln und zu messen. Entsprechende Software-Produkte bilden häufig eine zentrale Marketingdatenbank und helfen dabei, segmentierte, personalisierte und zeitpunktbezogene Kundenkontakte (z.B. den Versand einer E-Mail) herzustellen. Viele Plattformen bieten übergreifende Automatisierungsfunktionen für verschiedene Aspekte des Marketings - von E-Mail, sozialen Medien, Lead-Verwaltung bis zum Postversand oder sogar telefonischen Kontakt. Eine Schlüsselkomponente von Marketing-Automatisierungswerkzeugen ist die Bereitstellung von Analysefunktionen zur Bestimmung des Erfolgs einer gesamten Kampagne über Segmente und Kanäle hinweg. Hier werden Marketing-Kampagnen bewertet und verschiedenste Resultate von Kontakten bis zu direkt zuordenbaren Umsätzen gemessen. Produkte zur Marketing-Automatisierung sind häufig mit CRM-Software, Social-Media-Software und Content-Management-Systemen verknüpft. Außerdem verfügen viele Marketing Automation Tools über eine E-Mail-Marketing Funktion.
Community Management
Unternehmen verbessern und professionalisieren mit Community-Management-Tools Ihr Community-Management auf Social-Media-Plattformen. Das ermöglicht schneller auf Wünsche, Feedback, und Kritik von Kundinnen und Kunden sowie Fans einzugehen.
Influencer Marketing
Beim Influencer Marketing werden die Reichweite und die Popularität von Personen des öffentlichen Lebens genutzt, um über diese und deren Social Media Kanäle Produkte und Marken bestimmten Communitys (den sogenannten „Followern“ der Influencer) näher zu bringen. Die Influencer Marketing Software dient dabei dazu, passende Influencer zu identifizieren, sich mit ihnen zu vernetzen und die Kampagnen und Beziehungen mit diesen zu managen. Je nach Definition sind Influencer Marketing Tools in erster Linie Datenbanken oder Marktplätze, in denen Unternehmen anhand von Suchkriterien gezielt nach Influencern filtern können. Außerdem können die Tools Features für die direkte Kommunikation, Funktionen für die Content-Kuration sowie Funktionen für das Management und die Auswertung der mit den Influencern durchgeführten Kampagnen beinhalten. Influencer Marketing Software wird vor allem in Agenturen und in Unternehmen mit umfänglichen Social Media Strategien eingesetzt. Influencer Marketing Softwares werden oft zur Unterstützung anderer Social-Media-Softwares eingesetzt. Ihr wollt echte Influencer Marketing-Profis werden? Im OMR Professionals Guide to Influencer Marketing warten fast 100 Seiten geballtes Expertenwissen auf Euch. Wenn Ihr doch lieber live von Expert*innen lernen möchtet, ist der OMR Influencer Deep Dive Sprint genau das richtige für Euch.
Chatbot
Chatbot-Software, häufig auch einfach als Chatbots bezeichnet, sind virtuelle Assistenten und werden anstelle eines Menschen eingesetzt, um bestimmte Aufgaben auszuführen oder Informationen anhand schriftlicher oder gesprochener Anfragen bereitzustellen. Bei diesen kann es sich sowohl um externe, kundenorientierte als auch um interne, mitarbeiterorientierte Anfragen handeln. Chatbots führen mit Benutzer:innen eine Art Konversation, beispielsweise in Textform oder akustisch, um daraufhin zu antworten oder bestimmte Funktionen auszuführen. Die meisten Chatbot-Softwares verfügen über ein gewisses Maß an natürlicher Sprachverarbeitung bzw. Natural Language Processing (NLP), um geschriebene und gesprochene Sprache zu verstehen. Dennoch werden sie primär mithilfe von geskripteten Konversationen eingesetzt. Das steht im Gegensatz zu intelligenten virtuellen Assistenten mit natürlichem Sprachverständnis bzw. Natural Language Understanding (NLU), welche die Fähigkeit besitzen menschenähnliche Konversationen zu führen. Unternehmen setzen Chatbot-Tools bzw. Chatbots ein, um Aufgaben zu automatisieren, welche zuvor durch Menschen durchgeführt werden mussten. Chatbots reagieren dafür auf Anfragen von Nutzer:innen mit einer Ausgabe, das heißt mit einer textlichen oder sprachlichen Antwort auf die Anfrage. In Kundensupport-Softwares wie Live-Chat-Tools, Helpdesk-Software oder Kundencenter-Software, ist oftmals bereits ein Chatbot als erster Anlaufstelle für Kundenanfragen implementiert. Chatbots werden aber auch in anderen Softwares wie Wissensdatenbanken eingesetzt. Nutzer:innen können sogar Chatbots anstelle bestimmter Query Languages in einigen Business-Intelligence-Systeme nutzen, um Datenpunkte zu finden. Dies geschieht durch einfaches Einsprechen oder Eintippen von Anfragen. Als Trend ist zu erkennen, dass Chatbots in immer mehr Softwares integriert werden. Chatbot-Softwares können Ausgaben als Grundlagen von ursprünglichen Anfragen schriftlich oder sprachlich ausgeben, ermöglichen das automatisieren von bisher durch Menschen durchgeführten Aufgaben und sind eine eigenständige Software und nicht nur eine Konversationsschnittstelle mit Natural Language Processing (NLP).
E-Commerce-Plattformen & Shopsysteme
Shopsysteme und E-Commerce-Plattformen sind Softwares, die zur Eröffnung und zum Betrieb eines eigenen Webshops gebraucht werden und es ermöglichen E-Commerce zu betreiben. Von den üblichen und erwarteten Funktionalitäten eines Internet-Shops bis zu Kund*innen- und Produktdaten, Inhalt und Layout bis hin zur Optimierung und Anpassung gibt es viele verschiedene Features, bei denen sich Online-Shops unterscheiden. Während die Mehrzahl der Lösungen in erster Linie auf den Online-Verkauf von B2C-Produkten ausgerichtet ist, gibt es auch auf B2B zugeschnittene Lösungen. B2C-Lösungen waren traditionell eher auf den physischen Handel ausgerichtet. Mittlerweile bieten eine Reihe von Lösungen auch die Möglichkeit, digitale Produkte zu verkaufen. Von dem Moment an, in dem ein:e Kund:in in dem Online-Shop landet, bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Bestellung bearbeitet und versandt wird, schaffen E-Commerce-Plattformen ein nahtloses Erlebnis, das sowohl auf der Grundlage vorhandener Daten optimiert wird als auch neue Erkenntnisse für eine laufende Kundenkommunikation erfasst. E-Commerce-Plattformen lassen sich in der Regel mit Lagerverwaltungssoftware und Dropshipping-Software integrieren. Außerdem bieten Shopsysteme auch Schnittstellen und Integrationen zu CRM-Softwares, ERP-Systemen, Supply-Chain- und Logistik-Softwares und Zahlungsdienstleistern. Zu einigen Webshop-Softwares gehören zudem integrierte SEO-Tools. Bei der Bewertung von E-Commerce-Plattformen sind unter anderem folgende Punkte zu berücksichtigen: Kompatibilität mit vorhandener Software, wie z.B. Bestandsmanagement und CRM, erforderliches technisches Know-How des Teams für die Implementierung und Verwaltung der Software-Lösung, möglicher Grad der Anpassung der Plattform und natürlich das Preis-Leistungs-Verhältnis bzw. Return on Investment. Ihr möchtet Eure E-Commerce-Strategie verbessern und von Expert*innen lernen? Dann ist der OMR Strategy Guide to E-Commerce genau das richtige für Euch! Darin erwarten Euch über 100 Seiten Praxiswissen für den E-Commerce-Einstieg.
Customer Data Platforms (CDP)
Eine Customer Data Platform (CDP) dient stark vereinfacht gesagt dazu, Kundendaten aus verschiedenen Quellen in einer Datenbank zusammenzuführen. So werden die Daten der im Unternehmen genutzten Cross-Channel Advertising, Search Advertising, Mobile Marketing, Web Analytics, Shop System und vieler weiterer Software sowie aus Social Media und weiteren Online- und auch Offline-Quellen mit einer CDP in Echtzeit aggregiert. Im Anschluss können die aggregierten Daten dann z.B. ins Data Warehouse exportiert und dort weiterverarbeitet werden. Gerade im Vergleich zu einem Data Warehouse oder auch im Unterschied zu BI Plattformen werden CDPs allerdings vor allem in Marketing Teams genutzt und dienen, neben dem Sammeln und Zusammenführen von Daten, auch dazu, die generierten Insights für Marketingkampagnen zu nutzen. So beinhalten die meisten gelisteten Customer Data Platforms Funktionen für die Marketing Automation und fürs Email Marketing und/oder können zumindest mit der Software aus den entsprechenden Bereichen integriert werden. Da eine gewisse Menge an Daten nötig ist, um eine Customer Data Platform effizient einsetzen zu können, werden CDPs vor allem in größeren Unternehmen genutzt.
Web Analytics
Web Analytics Tools messen den Traffic auf Webseiten und Online Shops und geben den Betreiber:innen einen Überblick, wie viele Nutzer:innen diese täglich besuchen. So wissen Inhabende einer Internetpräsenz, wer die eigene Webseite besucht, woher die Nutzer:innen kommen und welche Inhalte und Bereiche gut funktionieren. Demografische Daten, Online Conversions und weitere Metriken bieten Unternehmen Einblicke in das Kund*innenverhalten und somit Potenziale zur Optimierung der Webseite. Somit kann der Einsatz eines Web Analytics Tools entscheidend für den Erfolg und die Abgrenzung zum Wettbewerb sein. Web Analytics Tools bestehen meist aus folgenden Funktionen: Messung des Traffics (Besuche insgesamt, Sitzungen einzelner Besucher:innen, Verhaltensanalysen sowie das Medium, über das der Besucher:innen kam), Segmentierung des Traffics nach Device, Demografie, Geografie und Personengruppen, Echtzeitmessungen sowie die Verfolgung spezieller Conversions wie bspw. einem Kaufabschluss. Um die eigene Webseite oder Onlineshop vollständig zu verstehen, zu analysieren und zu optimieren, sind Web Analytics Tools also nicht mehr wegzudenken. Web Analytics Tools werden häufig in Verbindung mit Content-Management-Systemen oder Shopsystemen eingesetzt, um das Nutzerverhalten zu analysieren. Außerdem bieten sie häufig Integrationen zu Conversion-Rate-Optimization-Softwares sowie A/B-Testing-Softwares, um die User Experience zu optimieren. Ihr wollt Euch im Bereich Web Analytics verbessern und von Expert:innen lernen? Dann ist der OMR Professionals Guide to Digital Marketing Analytics mit über 100 Seiten geballtem Expertenwissen genau das richtige für Euch. Falls Ihr ein E-Learning Format bevorzugt, dann könnt Ihr Euch im 10-wöchigen OMR Academy Digital Marketing Analytics E-Learning Kurs fortbilden und erfahrt alles, was Ihr zu Web Analytics wissen müsst.
Marketing Analytics
Marketing-Analyse-Tools (engl. Marketing Analytics Software) umfassen alle Softwares, die zur Verwaltung, Evaluierung und Kontrolle von Marketingmaßnahmen eingesetzt werden, indem sie deren Leistung messbar machen. Der Einsatz eines solchen Tools ermöglicht es Marketingaktivitäten und -strategien zu optimieren und den Return on Investment (ROI) zu steigern. Das gelingt indem effektive Marketingmaßnahmen identifiziert und Marketingkampagnen angepasst werden, um mehr Conversions und Verkäufe zu erzielen während ähnliche oder niedrige Kosten entstehen. Die Tools der Marketing-Analyse-Anbieter machen Marketingmaßnahmen über alle Zielgruppen und Marketingkanäle, wie E-Mail-Marketing, Social Media, Digital Advertising und Web Analytics, hinweg messbar. Dazu bieten die meist eigenständigen Marketing-Analytics-Tools Schnittstellen und Integrationen zu anderen Marketing-Softwares wie Marketing-Automation-Softwares, CRM-Systemen, SEA-Softwares oder Digital-Analytics-Softwares und nutzen diese als Datenquellen. Die Softwares verwenden die so akkumulierten Daten zur Analyse und Aufbereitung marketingkampagnenbezogener Informationen. Marketing-Analyse-Tools sammeln demnach Daten zu Marketingkampagnen über eine Vielzahl von Kanälen hinweg und ermöglichen es so Marketingkampagnen und Zielgruppen zu beobachten und Ergebnisse abzuleiten. Die Ergebnisse und zusammengetragenen Daten können mithilfe der Lösungen analysiert und die Kampagnen-Performance in Dashboards visualisiert werden. Alternativ setzen einige Unternehmen auch auf Business-Intelligence-Plattformen (BI), welche neben Marketingdaten noch weitere Unternehmensdaten akkumulieren und aufbereiten.
Collaboration
Collaboration-Tools, zu deutsch Kollaborationstools, beinhalten alle Softwares, die die Zusammenarbeit in Unternehmen effektiver machen sollen. Ganze Organisationen und einzelne Teams nutzen diese Softwares, um beispielsweise intern miteinander zu kommunizieren, Informationen und digitale Inhalte zu teilen, über Projektfortschritte zu informieren, Kolleg:innen zu Terminen einzuladen und Wissen zu teilen.  Die Funktionen der einzelnen Softwares zur Kollaboration unterscheiden sich teils stark. Jedoch verbindet die Tools, dass sie Teams Möglichkeiten zur Kommunikation und Kollaboration bieten. Außerdem weisen die meisten Tools eine hohe Nutzerfreundlichkeit auf und lassen sich dadurch in der Regel schnell implementieren. Unternehmen, die auf Kollaborationsoftwares setzen profitieren von diversen Vorteilen. Neben der zeitlich und örtlich unabhängigen Zusammenarbeit, ermöglichen Collaboration Tools im Idealfall eine Steigerung der Produktivität von Teams und ganzen Organisationen, da sie eine vollumfängliche Kommunikation und Kollaboration dieser Gruppen ermöglichen. Zu den Softwares zählen Instant-Messaging-Dienste, Cloud-Speicher-Dienste, Social Intranet Softwares, Projektmanagement Tools, Videokonferenz Softwares, Digital Asset Management Tools (DAM), IT Service Management Softwares (ITSM) sowie vollumfängliche Kollaborationsplattformen.
Projektmanagement
Projektmanagement-Lösungen unterstützen Nutzer:innen bei der Verwaltung von Teamzielen und langfristigen Projekten sowie bei der Koordination einzelner Aufgaben. Kurz gesagt: Sie unterstützen Projektmanager:innen bei der Planung und Durchführung ihrer Projekte. Damit lässt sich u.a. die eigene sowie die Team-Produktivität steigern, Aufgaben können übersichtlich unterteilt und individuell zugeteilt, Fortschritte gemessen werden. Darüber hinaus können Zeitpläne erstellt und jederzeit eingesehen werden. Dank integrierter Chat-Funktionen bleiben Teams laufend in Kontakt. Gerade bei größeren Projekten können Projektmanagement-Lösungen dazu beitragen, Aufgaben ideal zu koordinieren. Einsetzen lassen sie sich grundsätzlich in jeder Branche. Manche Lösungen sind mehr auf den Bereich Planung (Kalender, To-Do-Listen, Milestones etc.), andere mehr auf den Bereich Kollaboration (Foren, Chats, Whiteboards etc.) fokussiert. Inzwischen gibt es aber auch so manche Hybrid-Lösung. Entscheidend ist hier, welche Lösung am besten zu den eigenen bzw. (Unternehmens-)Bedürfnissen passt. Oftmals macht es vielleicht auch Sinn, mehrere Lösungen miteinander zu kombinieren. Gut zu wissen: Projektmanagement-Lösungen sind eng mit Aufgabenverwaltungs-Lösungen verwandt, unterscheiden sich jedoch in Größe und Umfang. Während erstere dafür sorgen, dass Benutzer:innen Teams von Einzelpersonen verwalten, Ressourcen sinnvoll planen und die Effektivität messen können, zeigen zweitere lediglich die individuellen Anstrengungen und Deadlines und sorgen dafür, dass sich Projekte selbstständig verwalten lassen.
Social Media Suites
Social Media Suites sind umfassende Softwarelösungen, die darauf ausgelegt sind, Unternehmen, Organisationen und Fachleuten im Marketingbereich bei der Verwaltung und Optimierung ihrer Social-Media-Aktivitäten zu unterstützen. Sie richten sich an Nutzer*innen, die verschiedene Social-Media-Plattformen gleichzeitig betreuen, überwachen und analysieren müssen, und sind besonders nützlich für Marken, Agenturen und Unternehmen jeder Größe. Diese Lösungen werden in verschiedenen Bereichen eingesetzt. Dazu gehören das Social Media Management, wo sie helfen, Inhalte zu planen, zu veröffentlichen und deren Performance zu überwachen. Im Bereich des Community-Managements unterstützen sie die Interaktion mit der Community und die Beantwortung von Anfragen. Ebenso spielen sie eine Rolle im Monitoring, wo sie das Tracking von Markennennungen und relevanter Keywords ermöglichen, um Markttrends und Kundenmeinungen zu analysieren. Weiterhin sind sie hilfreich im Bereich der Analytik und des Reportings, indem sie detaillierte Einblicke in die Leistung der Social-Media-Aktivitäten geben. Um in der Kategorie Social Media Suites aufgenommen zu werden, sollte eine Lösung folgende Features und Eigenschaften aufweisen: * Content-Management-Funktionen: Planung und Veröffentlichung von Inhalten über verschiedene Plattformen hinweg. * Community-Management-Tools: Möglichkeiten zur Interaktion und Kommunikation mit Follower*innen, inklusive schneller Antworten auf Anfragen und Kommentare. * Überwachung und Analysefunktionen: Überwachung von Markennennungen, Keywords und Trends, sowie detaillierte Analyse der Nutzerinteraktionen und Kampagnenleistung. * Berichterstattung und Datenvisualisierung: Erstellung von übersichtlichen Berichten und grafischen Darstellungen zur Leistungsmessung und Strategieanpassung. * Integration mit anderen Plattformen und Tools: Möglichkeit, die Suite mit anderen Marketing- und Analysewerkzeugen sowie CRM-Systemen zu verbinden.
Social Media Monitoring
Social-Media-Monitoring-Tools bieten Funktionen zum Social Listening, Tracking und zum Sammeln relevanter Inhalte über eine Vielzahl von Social-Media-Plattformen hinweg. In der Regel werden Social-Media-Monitoring-Softwares von Social-Media-, Marketing- oder Kommunikationsteams eingesetzt, um Trends, den Wettbewerb oder das Customer Sentiment (Kundenstimmung) zu analysieren. Auch Medienunternehmen setzen auf die Lösungen, um schnelllebige Nachrichten auf Social-Media zu erkennen. Wissenschaftler:innen nutzen Social-Media-Monitoring-Tools zur Durchführung von Studien oder zu Analyse von Social-Media-Trends. Social-Media-Monitoring-Software erlaubt es Marketer:innen Social-Media-Content für spezifische Nutzer:innen und Demografien zu personalisieren, einflussreiche User und Influencer zu identifizieren und auf positive und negative Erwähnungen zu reagieren. Viele der Softwares unterstützen das Monitoring von Posts in mehreren Sprachen und Ländern gleichzeitig, was die Lokalisierung von Postings und Social-Media-Werbung ermöglicht. Social-Media-Monitoring-Lösungen stellen demografische Daten bereit, helfen dabei Social-Media-Präsenzen zu verstehen, negative Mentions zu finden, Nutzer:innen zu engagen und Markenwahrnehmung zu steigern. Informationen, die von Social-Media-Monitoring-Lösungen erhoben werden, können als sinnvolle Ergänzung zu Social-Media-Analyse-Tools verwendet werden. Softwares aus dieser Kategorie sind zudem mit Social-Listening-Tools verwandt und bieten ähnlich Funktionen. Social-Media-Management-Software oder Social-Media-Suites enthalten häufig Funktionen zum Social-Media-Monitoring. Einige Media-Management-Softwares bieten auch ähnliche Funktionen.
Kundenservice
Kundenservice, Kundensupport oder – ganz englisch – Customer Service bzw. Customer Support Software ist der Überbegriff für alle Softwares und Tools, die dabei helfen Kundenbeziehungen und Support-Services überhaupt erst zu ermöglichen, diese zu verwalten, zu monitoren und am Ende auch besser und effizienter zu machen. Kundenservice Software kann also dabei helfen, ganze Contact Center in, bei und für Unternehmen aufzubauen und zu betreiben oder auch einfach nur ein Support-Ticket-System oder eine Live-Chat-Funktion für Fragen, die über die eigene Website oder App reinkommen, bereitstellen. Gemein haben alle Customer Support Tools, dass die Interaktionen mit Kund:innen verwalten und die Qualität dieser Interaktionen bewerten können. Gleichzeitig dienen Funktionen innerhalb der Tools oft als Wissensdatenbank für den Kundendienst, in der wichtige Informationen gesammelt, vorgefertigte Antworten und Abläufe für wiederkehrende Kundenanfragen und Kundenbeschwerden hinterlegt und Aufgaben innerhalb des Kundensupportteams zugewiesen werden können. Die wichtigsten Kategorien unter den Kundenservice Softwares sind Helpdesk Software, Contact bzw. Call Center Software und Software für das Wissensmanagement innerhalb einer Organisation. Nicht selten ist Kundensupport Software ein Teil einer viele Funktionen umfassenden Suite oder bietet zumindest Integrationsmöglichkeiten mit anderer Software, die sich ebenfalls um Kundenbeziehungen und Kundenkommunikation dreht. Ein gutes Beispiel dafür: CRM Software.
Content Management Systeme (CMS)
Mit einem Content-Management-System (kurz: CMS) lassen sich Texte, Videos, Grafiken und jegliche andere Form von digitalen Inhalten gemeinschaftlich auf und für Websites erstellen, bearbeiten, organisieren, veröffentlichen und darstellen. Meist arbeiten Anwendende dabei auf einer einfach zu bedienenden grafischen Benutzeroberfläche, für die keine oder nur wenige Programmier- bzw. HTML-Kenntnisse erforderlich sind und in vorgefertigten Templates, die die Erstellung, den Upload und die optisch ansprechende Aufbereitung von Inhalten vereinfachen. Gleichzeitig arbeiten in der Regel mehrere Personen mit unterschiedlichen Funktionen in einem CMS, sodass Inhalte auch optimal von verschiedenen Personen bearbeitet und gemanagt werden können. Ein Content-Management-System ist also ein einfach zu bedienendes System, um den Content für eine Website zu managen und damit die vermutlich einfachste Lösung Inhalte aus Texten und Mediadateien online zu bringen und zu verwalten. Speziallösungen aus dem Bereich und Integrationen mit Software aus anderen Bereichen können außerdem dafür sorgen, dass die mit dem CMS aufgebauten Seiten direkt auf verschiedene Faktoren optimiert sind. Viele Content-Management-Systeme bieten Integrationen zu Shopsystemen und Marketing Softwares wie beispielsweise SEO-Tools oder Content-Marketing-Tools. Einige CMS verfügen zudem über Funktionen zum Digital-Asset-Management und Web Design.
ERP-Systeme
ERP-Systeme (ausgeschrieben Enterprise-Resource-Planning-Systeme) wurden, wie der Name schon sagt, ursprünglich dafür entwickelt, alle betriebliche Ressourcen von Enterprise-Unternehmen in einem zentralen System zu verwalten, zu planen und zu steuern, vom Kapital über das Personal bis hin zur Warenwirtschaft. Mittlerweile sind ERP-Lösungen nicht mehr einzig und allein Großunternehmen vorbehalten und so finden sich bei der gelisteten Software auch ERP-Systeme für den Mittelstand oder Kleinunternehmen. Darüber lassen sich hier auch branchenspezifische ERP-Systeme finden sowie ERP-Software, die sich nur auf einen oder mehrere, aber nicht auf alle, Unternehmensbereiche spezialisiert hat. Dies sind im Einzelnen ERP-Systeme für Warenwirtschaft, Einkauf und Logistik, ERP-Systeme für Finanzen, Buchhaltung und Budgetierung, ERP-Software für Personalplanung, -beschaffung, -entwicklung, -controlling und Gehaltsabrechnungen sowie ERP-Lösungen für das Vertriebswesen inklusive Angebots- und Rechnungsabwicklung sowie Preismanagement. Ein ERP-System wird meist von Unternehmen aus Produktion und Handel genutzt. Obwohl die Geschlossenheit und das reibungslose Zusammenspiel der einzelnen Funktionen einer der Hauptgründe ist sich für ein ERP-System zu entscheiden, lassen sich einige ERP-Systeme auch mit anderen Software-Lösungen, wie z.B. CRM-Software, integrieren.
Content Marketing
Content Marketing Software unterstützt Unternehmen bei der Erstellung und/oder bei der Distribution von Inhalten für unternehmenseigene sowie externe Kanäle und Plattformen. Darüber hinaus dienen einige Content Marketing Tools dazu, Inhalte in einem ersten Schritt zu organisieren, um diese in einem zweiten Schritt dafür zu nutzen, die sogenannte Content Experience individueller Nutzer:innen zu steigern. Dabei werden Usern oder User-Segmenten genau die Inhalte ausgespielt, die sich – abgeleitet aus ihren Profilen und/oder ihrem Verhalten – anbieten. Auch hinsichtlich externer Inhalte können Content Marketing Tools in Unternehmen Mehrwerte schaffen. So dienen einige der gelisteten Tools der Identifikation geeigneter Inhalte, die dann so oder in aufbereiteter Form über die eigenen Kanäle geteilt werden können. Eine weitere Gruppe von Content Marketing Software dient der Content Analyse. Diese misst die Performance von Inhalten und generiert User Insights. Zusammenfassend werden in der Content Marketing Software Kategorie also alle Software-Lösungen gelistet, die im Marketing eingesetzt werden und ihren Schwerpunkt in der Erstellung, Analyse, Optimierung, Distribution, oder Kuration von Inhalten setzen. Eine besondere Form des Content Marketing: Content Recommendation Software.
Webhosting
Webhosting bietet die Infrastruktur und den Speicherplatz, um eine Webseite zu betreiben und für Besucher erreichbar zu machen. Unternehmen und Selbständige nutzen Webhosting-Services, wenn Server-Speicher und Internet-Konnektivität benötigt, aber kein eigenes Hosting oder eigene Server vor Ort betrieben werden sollen. Anstelle des Unternehmens oder des Selbstständigen übernimmt der Webhosting Provider den Betrieb und die Konfiguration von eigenen, weltweit verteilten Servern. Hierfür stellt der Internet Service Provider (ISP), auch Webhoster oder Webhosting-Anbieter genannt, in der Regel einen Hostrechner (Host), eine dauerhafte Netzwerkanbindung und Webspace im World Wide Web zur Verfügung. Diesen Speicherplatz können Kundinnen und Kunden der Hosting-Anbieter nutzen, um Inhalte wie HTML, Text, Bilder und Videos in beispielsweise einem Content Management System (CMS) oder einem Shopsystem bereitzustellen. Die Webseite oder der Onlineshop können anschließend über die dazugehörige Domain von Nutzer*innen abgerufen werden. Je nach Bedarf halten Webhoster eine Reihe von Webhosting-Paketen bereit, die sich in Support, Kosten, Serverstandort, Performance und Art des Hostings unterscheiden. Hosting-Pläne der Anbieter können Shared Hosting, Reseller Hosting, Virtual-Private-Server (VPS) Hosting, dezidiertes Hosting oder Colocation-Dienste umfassen. Einige Hosting Provider bieten zusätzliche Services an, die automatische Backups und erweiterte Sicherheit umfassen.
Webdesign
Webdesign-Software bieten alle nötigen Funktionen zum grafischen Designen einer Website. Diese Softwares befassen mit der visuellen Gestaltung einer Website und werden insbesondere von Webdesigner*innen sowie UI- und UX-Designer*innen eingesetzt. Sie bieten Mockup- beziehungsweise Design-Tools sowie Designvorlagen, mit denen exportierbare Grafiken für Web-Developer erstellt werden können. Die statischen Designs können anschließend durch die Webentwickler*innen mithilfe von Programmier- und Skriptsprachen in funktionsfähige Websites umgewandelt werden. Webdesign-Software unterscheidet sich von Website-Baukästen, welche sich sowohl für das Webdesign als auch das Erstellen und Veröffentlichen einer Website eignen. Im Gegensatz zu Website-Baukästen bieten Webdesign-Programme keine Funktionen zur Webentwicklung, dafür aber deutlich professionellere Funktionen und Freiheiten für das Webdesign. Daher werden die Webddesign-Softwares in der Regel von Unternehmen und Agenturen eingesetzt, die komplexe und individuelle Webdesigns umsetzen möchten, während Website-Baukästen häufig für simplere Websites zum Einsatz kommen.
Data Warehouse
Data-Warehouse-System bedeutet zu Deutsch so viel wie Datenlager und bezeichnet eine Software-Lösung, die Daten verarbeitet, transformiert und erfasst. Data Warehouses dienen als zentraler Speicher von Daten aus verschiedenen Quellen, die integriert und mithilfe von Big-Data-Analysesoftware oder Datenvisualierungssoftware aufbereitet werden. Dadurch ermöglichen sie datenbasierte Entscheidungsfindungen und liefern wertvolle Geschäftseinblicke. In Data-Warehouse-Softwares finden sich Daten aus allen Unternehmensbereichen wie Vertrieb, Finanzen und Marketing wieder. Die Datenmanagement-Softwares können Daten aus CRM-Systemen, Marketing-Automation-Softwares, ERP-Systemen und Supply-Chain-Management-Softwares kombinieren und bieten die Grundlage für präzise Reportings und Analysen. Unternehmen können zudem Predictive Analytics oder Artificial Intelligence (AI) einsetzen, um Trends und Muster aus den Daten zu erschließen. Ein wichtiger Teil des Funktionsumpfangs von Data-Warehouse-Anbietern sind  Integrationen zu Business-Intelligence-Plattformen, Data Lakes, Data-Science-Workflows, Machine Learning und AI-Technologie.  Moderne Data-Warehouse-Tools kommen in Unternehmen zum Einsatz, die große Mengen komplexer Daten verarbeiten müssen und werden in einer Vielzahl von Branchen eingesetzt. Dazu zählen unter anderem der Einzelhandel, Banken, das Finanzwesen, das Gesundheitswesen und Medienunternehmen. Die Softwares werden entweder als On-Premise, Private Cloud, Public Cloud oder Hybrid Cloud von Data-Warehouse-Anbietern zur Verfügung gestellt und können je nach Geschäftswachstum, Datenmengen und -komplexität skaliert werden. Data-Management-Systeme führen schnelle, analytische Abfragen durch, konsolidieren Daten aus mehreren oder allen Unternehmensniederlassungen und integrieren Daten bevor sie durch den Extraktions-, Transformations- und Ladeprozess (ETL) in das Data Warehouse gelangen. Benutzer:innen können zudem Abfragen durchführen und mit diesen im Data Warehouse gespeicherten Daten analysieren und reporten. Zudem bieten die Tools Integration mit Reporting- und Business Intelligence-Tools von Drittanbietern und fungieren als Archiv für historische Daten.

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