Landingpage-Optimierung: Mit diesen Tipps & Tricks könnt Ihr Eure Conversion-Rate optimieren

Tobias Giesen14.9.2022

In diesem Artikel erfahrt Ihr, worauf Ihr bei der Landingpage-Optimierung achten müsst und bekommt dazu passende Tools an die Hand

Inhalt
  1. Was sind typische Fehler auf einer Landingpage?
  2. Welche Vorteile bietet eine Landingpage-Optimierung?
  3. Wer sollte seine Landingpage optimieren?
  4. Was solltet Ihr der Optimierung von Landingpages beachten?
  5. 8 Schritte zur Conversion-optimierten Landingpage
  6. Tools, die Euch bei der Optimierung Eurer Landingpage helfen
  7. Fazit
Die neue Landingpage ist online, die Werbekampagnen starten, aber die erhofften Conversions bleiben aus? Dann ist es an der Zeit, die Landingpage noch einmal einem Check-up zu unterziehen und zu optimieren. Wie Ihr mehr aus Euren Landingpages herausholt und mehr Leads oder Verkäufe erzielt, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.
Eine Landingpage ist eine Conversion-optimierte Seite, deren primäres Ziel es ist, Leads zu generieren oder Verkäufe zu fördern. In der Regel ist sie Teil der Vermarktungsstrategie eines Produkts oder einer Dienstleistung. Über Werbeanzeigen, bspw. Suchmaschinenwerbung (SEA) oder Social-Media-Werbung wird der Landingpage-Traffic zugeführt. Mit dem Klick des Users auf den Link in der Werbeanzeige beginnt auch schon die Landingpage-Optimierung: Die Ladezeit muss möglichst kurz sein, damit der*die Besucher*in nicht abspringt und den Inhalt der Seite zu sehen bekommt. Ist das geschafft, muss Eure Seite überzeugen. Besucher*innen Eurer Zielgruppe müssen sofort verstehen, worum es geht und wie Euer Angebot ihnen weiterhilft. Der Weg bis zur optimalen Landingpage kann voller Hürden sein, wir zeigen Euch Schritt für Schritt, wie Ihr mehr aus Eurem Website-Traffic herausholen könnt.

Was sind typische Fehler auf einer Landingpage?

Mal sind es kleine technische Mängel, mal eine völlig falsche Zielgruppenansprache. Bei der Optimierung von Landingpages gibt es einige Fehler, die Ihr unbedingt vermeiden solltet. Häufige Fehler sind folgende:
Zielgruppe nicht definiert
Die klare Definition der Zielgruppe und darauf ausgerichtete Kommunikation sind das Fundament jeder guten Landingpage. Es muss feststehen, wen Ihr mit Eurer Landingpage ansprechen möchtet und welche Zielhandlung die Besucher*innen der Seite durchführen sollen. Generell gilt, je stärker die Zielgruppe segmentiert werden kann, desto gezielter könnt Ihr die Probleme der Besucher*innen und den Mehrwert Eures Angebots kommunizieren. Das Limit sind auch hier die Ressourcen. Mehr Landingpages für verschiedene Zielgruppen (-segmente) sind mehr Aufwand in Konzeption, Strategie und Entwicklung. Bei Zielgruppen mit ähnlichen Kaufmotiven, kann es deshalb ökonomisch sinnvoll sein, diese auf einer Seite zusammen anzusprechen.
Ladezeit nicht optimiert
Der Klassiker unter den Fehlern bei der Optimierung von Landingpages. Die Relevanz kurzer Ladezeiten ist jedem*jeder SEO oder Customer-Experience-Manager*in bekannt. Trotzdem wird das Thema gerne vernachlässigt. Insbesondere, wenn der Content für eine Landingpage einfach über ein CMS hochgeladen werden kann, wird häufig vergessen, die Bilder vorher zu komprimieren. Zusätzlich können viele Websites durch den Einsatz von Web Acceleration-Softwares profitieren. Auch die Wahl des Website-Baukasten kann einen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit Eurer Website haben.
Es gibt zu viele Absprungmöglichkeiten
Die optimale Landingpage führt die User klar und zielgerichtet über die Seite und macht das Erreichen des Conversion-Ziels möglichst einfach. Alles, was nicht zu diesem Ziel beiträgt, sondern davon ablenkt, sollte nicht Teil Eurer Landingpage sein. Beispielsweise kann auf die Header Navigation verzichtet werden, um die Besucher*innen nicht die Möglichkeit zu geben, auf andere Seiten zu gelangen und so aus dem Funnel-Aufbau der Landingpage herauszukommen. Generell solltet Ihr versuchen, so wenig externe Verlinkungen wie möglich einzusetzen. Alles, was die User benötigen, um von einer Anfrage oder einem Kauf überzeugt zu werden, sollten sie auf Eurer Landingpage finden.
Keine (klar formulierten) Call-to-Actions
Call-to-Actions sind an Besucher*innen gerichtete Handlungsaufforderungen, die dazu animieren eine Aktion zu tätigen, z. B. eine Anfrage oder einen Kauf. Jede Landingpage sollte Call-to-Actions enthalten, die den Nutzer*innen ermöglichen, den nächsten Schritt zu gehen. Sie sollten möglichst konkret beschreiben, welche Aktion passiert, wenn die User den Button mit der Handlungsaufforderung klicken. Ein „Mehr erfahren“ Button, der auf ein Kontaktformular verlinkt, ist sehr unspezifisch. Versucht bei der Formulierung der Handlungsaufforderungen die Tonalität und Wortwahl Eurer Zielgruppe zu beachten. Zur Formulierung eines treffenden CTAs könnt Ihr Euch diese Fragen stellen:
  • Was sollen die User auf Eurer Landingpage tun?
  • Was genau passiert, wenn die User auf einen Button / Link klicken?
  • Welches Ziel verfolgt Eure Landingpage?
Eine gute Hilfestellung ist auch, die User-Perspektive einzunehmen und zu formulieren, was der User auf der Seite erreichen möchte. Bspw. „Ich möchte jetzt ein Erstgespräch vereinbaren.“ Der CTA wäre dann „Jetzt Erstgespräch vereinbaren“. Mit treffend beschreibenden Handlungsaufforderungen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Landingpage-Besucher*innen auch tatsächlich die gewünschte Conversion auf Eurer Seite durchführen.

Welche Vorteile bietet eine Landingpage-Optimierung?

Landingpage-Optimierung führt dazu, dass von allen Besucher*innen, die eine Seite aufrufen, am Ende ein größerer Anteil eine Zielhandlung durchführt (z. B. einen Kauf oder eine Anfrage). Die Vorteile Conversion-optimierter Landingpages liegen also auf der Hand: mehr Kaufabschlüsse, mehr Leads, dadurch mehr Umsatz. Besonders relevant ist das Thema, wenn Ihr Paid-Traffic auf Eure Landingpage schickt. Jeder*jede Besucher*in, der über eine Werbeanzeige eingekauft und Eurer Website zugeführt wird, kostet Geld. Je mehr werden Besucher*innen auf Eurer Seite konvertieren, desto höher ist auch Euer ROAS.
Möchtet Ihr wissen, welches die für unsere User besten Conversion-Optimierungstools sind? Dann schaut in unserem Artikel vorbei.

Wer sollte seine Landingpage optimieren?

Landingpage-Optimierung ist ein Hebel für Umsatzwachstum und somit grundsätzlich für jeden relevant, der Landingpages als Teil seiner Customer Journey einsetzt. Die Optimierung einer Landingpage wird häufig auch als Maßnahme einer Conversion-Optimierung für Onlineshops oder Websites durchgeführt.
Die Verbesserung von Inhalten oder technischen Aspekten der Seite kann sehr ressourcenintensiv sein. Für Unternehmen mit wenig Traffic kann das ein Grund gegen eine umfassende Optimierung sein. Mit steigendem Adspend, Website-Traffic und Wert des verkauften Angebots, steigt aber auch die Wichtigkeit der einer optimierten Seite. Landingpage-Optimierung kann dazu führen, dass Eure Seite bei gleichbleibenden Werbeausgaben mehr Umsatz generiert. Das klingt zu schön, um wahr zu sein, ist aber einfache Mathematik.
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Neben den messbaren Effekten auf die Conversion Rate und den Umsatz hat die Landingpage-Optimierung einen weiteren Vorteil. Durch die intensive Auseinandersetzung mit Eurer Zielgruppe und der Analyse des User-Verhaltens gewinnt Ihr wertvolle Insights, die Eurem Unternehmen allgemein helfen, Kund*innen besser zu verstehen.

Was solltet Ihr der Optimierung von Landingpages beachten?

Durch die Optimierung von Landingpages können Unternehmen ihre Lead-Anfragen oder Verkäufe steigern. In der Regel kann bei der Landingpage-Optimierung auf best-practices zurückgegriffen werden. Doch nicht immer führt jede Änderung auch zu einer Steigerung der Conversion Rate. Veränderungen auf einer Seite können auch dazu führen, dass sie schlechter performt und weniger Anfragen generiert. Um das zu vermeiden, ist es essenziell, datenbasiert zu arbeiten und jede Veränderung zu testen. Nur so kann verhindert werden, dass z. B. eine neue Headline (anders als erwartet) die Conversion Rate verschlechtert.

8 Schritte zur Conversion-optimierten Landingpage

Mehr Leads, mehr Verkäufe, mehr Umsatz. Das klingt nicht nur in der Theorie super, sondern kann mit den folgenden Optimierungsschritten schnell zur Praxis werden.

Zielgruppe verstehen und Landingpage in die Customer Journey einordnen

Das Verständnis für die eigenen Kund*innen ist allgemein eine der wichtigsten Bedingungen für erfolgreiches Marketing. Auch für den Aufbau optimierter Landingpages ist dieser Skill essenziell.
Zielgruppe definieren
Wer genau sind die User, die Ihr mit Eurer Landingpage erreichen möchtet? Je klarer Ihr in diesem Schritt zwischen verschiedenen Zielgruppen differenziert, desto besser könnt Ihr bei der Konzeption der Landingpage auf die individuellen Anforderungen dieser Gruppe eingehen. Wenn Ihr bereits Buyer Personas oder Ideal-Customer-Profils erstellt habt, können diese ein guter Ausgangspunkt sein, um die Zielgruppen für die Landingpages abzugrenzen. Verkauft Ihr z. B. eine Software-Lösung für Unternehmen, müssen evtl. Entscheider*innen von einem großen Corporate Enterprise anders angesprochen werden, als ein Team in einem Start-up.
Zielgruppe verstehen: Kaufmotive detailliert ausarbeiten
Das führt zum nächsten Schritt: der Ausarbeitung von Kaufmotiven Eurer Zielgruppe. Hier gibt es oft ein großes Optimierungspotenzial auf Landingpages, weil der Aufbau der Landingpage gar nicht oder zu wenig auf die Zielgruppe ausgerichtet ist. Diese Fragen solltet Ihr Euch unbedingt stellen, wenn Ihr den Aufbau Eurer Landingpage plant oder optimieren möchtet:
  • Welcher Zielgruppe wollt Ihr mit Eurem Angebot helfen und wie macht Ihr das?
  • Was ist der größte Mehrwert, den Eure Zielgruppe durch Euer Angebot erhält?
  • Ist der Zielgruppe das Problem, welches Ihr löst bekannt oder muss erst Problem-Awareness geschaffen werden?
  • Sind Euch typische Einwände der Zielgruppe bekannt und werden diese auf der Landingpage behandelt?
  • Welche Begriffe/ Synonyme oder Phrasen verwendet Eure Zielgruppe häufig?
Wenn Ihr die Motive und Anforderungen Eurer Zielgruppe ausgearbeitet habt, versucht aus der Perspektive Eurer Kund*innen Eure Landingpage anzusehen und hinterfragt kritisch, ob sie die Nutzer*innen perfekt anspricht. Manchmal ist es sinnvoll, den Aufbau und die Inhalte der Seite komplett zu überarbeiten. Um zu überprüfen, ob die neue Variante besser funktioniert als die bisherige, können beide Seiten mit A/B-Testing Tools, wie Varify.io in einem Split-Test gegeneinander getestet werden.
Einordnung in die Customer Journey und Betrachtung der Traffic-Quellen
Um eine Landingpage auf Conversions zu optimieren, muss auch berücksichtigt werden, wie der Seite Traffic zugeführt wird und welche Touchpoints die Nutzer*innen hatten, bevor sie die Landingpage aufrufen. Wenn Ihr in Euren Werbeanzeigen schon ein Problembewusstsein bei den Nutzer*innen geschaffen habt, muss dieser Punkt bspw. auf der Landingpage weniger thematisiert werden.
Der Aufbau der Landingpage sollte auch darauf ausgerichtet sein, ob Besucher*innen der Seite noch in einer frühen Phase ihrer Kaufentscheidung stecken oder schon überzeugt sind. Als Hilfe kann hier das AIDA-Modell herangezogen werden. Wenn User z. B. in der Interest Phase sind, sollte Eure Landingpage erklären, wie Euer Angebot funktioniert und welchen Mehrwert es den Nutzer*innen bringt. Als Conversion-Ziel in dieser Phase muss nicht direkt ein Kauf/ eine Anfrage definiert werden. In frühen Phasen der Customer Journey können auch eine Demo-Buchung oder der Download eines Reports ein gutes Conversion-Ziel sein.
Nutzt Ihr Eure Landingpage für Werbeanzeigen im späteren Verlauf der Customer Journey (z. B. als Link-Ziel in Retargeting Ads) ist ein anderer Aufbau evtl. besser geeignet. Einer kaufbereiten Zielgruppe solltet Ihr es möglichst leicht machen, die notwendigen Schritte bis zum Kauf oder der Anfrage zu gehen. In dem Fall ist weniger Content auf der Landingpage notwendig, im Fokus müssend die Handlungsaufforderungen stehen, die idealerweise durch vertrauensbildende Elemente, wie Kundenbewertungen, untermauert werden.

Hero-Section der Landingpage optimieren

Die Hero-Section ist der Bereich der Website, den die Nutzer*innen direkt nach dem Aufruf der Seite sehen, ohne zu scrollen (above-the-fold). Sie ist Eure erste und eventuell letzte Chance, um den Besucher*innen von Eurem Angebot zu überzeugen. Hier gilt es inhaltlich zu überzeugen und schon in der Headline zu kommunizieren, wie Eure Besucher*innen von der Dienstleistung oder dem Produkt profitieren können. Beachtet dabei die visuelle Hierarchie von Überschriften. Das wichtigste sollte die größte Schriftgröße/ Dicke haben und oben links stehen. Auch eine schnell verständliche Infografik kann dazu beitragen, dass Besucher*innen schon in der Hero-Section verstehen, worum es geht. Das sollte die Hero-Section auf jeden Fall enthalten:
  • Headline mit Eurer Value Proposition-/ dem Werteversprechen
  • Subheadline oder Bullet Points mit den wichtigsten Vorteilen Eures Angebots
  • Eine klare Handlungsaufforderung (CTA)
  • Eine übersichtliche Grafik oder ein emotionalisierendes Bild
  • Wenn Eure Landingpage ein Pitch ist, dann ist Eure Hero-Section der Elevator Pitch: Kurz, auf den Punkt und macht Lust auf mehr!
  • Landingpage Hero-Section Screenshot von  ClickUp mit Anmerkungen und Optimierungstipps
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Landingpage Hero-Section Screenshot von ClickUp mit Anmerkungen und Optimierungstipps

Vertrauen aufbauen

Vertrauen ist gut, viel Vertrauen ist noch besser. Besucher*innen konvertieren nur dann auf einer Landingpage, wenn Ihr es schafft Vertrauen und Seriosität zu vermitteln. Es gibt viele Möglichkeiten, eine Landingpage durch das Hinzufügen vertrauensbildender Elemente zu optimieren. Der Klassiker sind Bewertungen und Testimonials, mit denen ein Social Proof erzeugt wird. Mehr Vertrauen zu erzeugen, hat einen direkten Einfluss auf die Conversion-Rate.
  • Logos von Kund*innen oder Partner*innen einbinden
  • Bewertungsplattformen einbinden
  • Referenzen/ Kundenstimmen zeigen
  • Case Studies/ Ergebnisse präsentieren

Nutzenkommunikation statt ausschließlich Features

Eine gute Landingpage erklärt den Usern genau, welche Vorteile sie durch das Angebot auf der Landingpage haben. Sie schafft es über Fakten und Features hinaus Emotionen zu wecken und die tatsächlichen Kaufmotive der Kund*innen anzusprechen. Bei Zielgruppen, die viel Wert auf Daten und harte Fakten legen, kann es sinnvoll sein, die technischen Features eines Produkts oder einer Dienstleistung in den Fokus zu stellen. In der Regel solltet Ihr aber darauf achten, dass Ihr Features immer mit einem Mehrwert verbindet. Anhand dieses Beispiels könnt Ihr das Prinzip gut verstehen:
  • Feature: Das XPhone hat 256 GB Speicher.
  • Feature mit Benefit: Das XPhone hat 256 GB Speicher, damit du immer auf deine Lieblingsfotos zugreifen kannst.

Leadmagneten nutzen

Ein Leadmagnet ist ein Content Element, welches den Nutzer*innen schon ohne einen Kauf Eurer Dienstleistung/ Eures Produkts einen Mehrwert bietet. Im B2B-Bereich handelt es sich dabei häufig um Reports oder Whitepaper, die sich Besucher*innen herunterladen können, wenn sie ihre E-Mail-Adressen angeben. Vorteil dieser Methode ist, dass Euer Sales-Team die E-Mail-Adresse eines potenziellen Leads erhält. Dem könnt Ihr entgegenhalten, dass Nutzer*innen nicht zwingend ihre regulär genutzte E-Mail-Adresse angeben oder sich nur für den Leadmagneten, aber nicht Euer Angebot interessieren. Im schlechtesten Fall wird sich Euer Vertrieb über die unqualifizierten Leads beschweren. Spätestens dann, sollte eine Alternative erarbeitet werden.

Gezielt Verkaufspsychologie einsetzten

Hier geht es nicht um Manipulation, sondern darum zu verstehen, wie Menschen denken und Kaufentscheidungen treffen. Es gibt unzählige Wege, um mit Hilfe von Psychologie eine Landingpage zu optimieren. Zwei Effekte, die Ihr selbst gut umsetzen könnt, sind diese:
Preisanker setzen
Baut im oberen Bereich der Landingpage eine möglichst hohe Zahl ein. Bspw. 30.000 monatliche Nutzer*innen, 2.000 zufriedene Kund*innen etc. Dadurch erscheint der Preis für z. B. ein Software-Tool in Höhe von 49 € gar nicht mehr so hoch. 
Decoy-Effekt nutzen
Um den Preis Eures Angebots auf der Website niedriger wirken zu lassen, kann auch der Decoy-Effekt angewendet werden. Dabei wird eine Angebotsoption mit einem deutlich höheren Preis als der anderen Optionen vorgestellt. Das lässt die anderen Optionen im Vergleich günstiger erscheinen.

Kontaktformulare schlank gestalten

Das Kontaktformular ist eines der wichtigsten Elemente Eurer Website, wenn Ihr mit der Landingpage Anfragen generieren möchtet. Es ist ein Weg, über den potenzielle Kund:innen Anfragen an Euren Vertrieb stellen können. Je länger dieser Weg ist, desto weniger Besucher*innen werden ihn bis zum Ende gehen und in der Inbox Eures Sales-Teams landen. Andererseits sind die User, die ein ausführliches Formular ausfüllen, besonders engagiert und zeigen großes Interesse am Produkt/ der Dienstleistung. Was ist also besser: ein kurzes oder ein ausführliches Formular? Wie so oft hängt die Antwort von mehreren Faktoren ab. Stellt Euch folgende Fragen, um herauszufinden, wie ausführlich das Kontaktformular auf Eurer Landingpage sein darf:
  • Bekommt Ihr aktuell überhaupt Anfragen über das Formular?
  • Wie qualifiziert sind die Anfragen über die aktuelle Landingpage?
  • Seid Ihr ausgelastet und müsst deshalb Aufträge ablehnen?
  • Gibt es Pflichtangaben, die Ihr bei einer Anfrage von Euren Besucher*innen unbedingt im nachfolgenden Prozessschritt benötigt?
  • Müsst Ihr Anfragen ablehnen, weil die Leads zu schlecht sind?
Als Faustregel lässt sich festhalten: Je kürzer das Formular ist, desto mehr Anfragen generiert die Landingpage, aber desto niedriger ist die Lead-Qualität bei den Anfragen.
Bei einer ohnehin schon sehr hohen Zahl an Anfragen, ist es sinnvoll über ein längeres Formular (z. B. mit  Typeform) mehr Informationen über den Lead abzufragen und ggf. Filterfragen (zum Budget, zu Branchen-Kennzahlen etc.) einzubauen.

SEO-Landingpage-Optimierung

Suchmaschinenoptimierung auf Landingpages ist möglich, sollte dann aber schon bei der Zielsetzung im Konzept der Seite mit bedacht werden. Texte auf einer Landingpage, die Conversions generieren soll, müssen auf den Punkt sein. Zu viel Text kann in höheren Absprungraten resultieren und sich negativ auf die Conversion Rate auswirken. Wer kleine Suchmaschinen-Optimierungen einbauen will, kann mit SEO-Tools in einer Keywordrecherche herausfinden, welche Begriffe und Formulierungen am häufigsten von Usern verwendet werden und diese in den Website-Texten einbauen.

Beliebte Keywordrecherche-Tools

Tools, die Euch bei der Optimierung Eurer Landingpage helfen

Geht es um den konzeptionellen Aufbau im Optimierungsprozess einer Landingpage, ist viel kreativer und strategischer Input notwendig. Für die Analyse und Optimierung Eurer Seite, sowie für die Personalisierung gibt es einige spannende Tools, die Euch die Arbeit erleichtern und helfen messbar mehr Conversions aus Eurem Traffic herauszuholen.
Zusätzlich können Online-Marketing-Agenturen dabei unterstützen, maßgeschneiderte Strategien und professionelles Know-how in den Optimierungsprozess einzubringen, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Analyse-Tools für die Landing-Page-Optimierung

Um eine Landingpage zu verbessern, müsst Ihr zunächst verstehen, wie die User aktuell mit Eurer Seite interagieren. Auch hier gilt: „You can only manage it, if you can measure it.“ Es ist wichtig zu identifizieren, welche Schwachstellen die Seite hat, aber auch welche Sektionen auf der Seite bereits gut funktionieren.
Mit diesen Fragen findet Ihr heraus, wo Handlungsbedarf ist:
  • Wie viele Nutzer*innen verlassen die Landingpage ohne eine Interaktion? (KPI: Absprungrate)
  • Wird der Inhalt konsumiert/ setzen sich User mit der Seite auseinander? (KPI: Verweildauer)
  • Schauen User sich die gesamte Seite an oder nur die obersten Sektionen? (KPI: Scroll-Tiefe)
  • Wie hoch ist der Anteil der User, die eine Zielhandlung durchführen? (KPI: Conversion Rate)
Diese KPIs lassen sich mit Web Analytics-Tools messen und helfen Euch somit, besser zu verstehen, wie Eure Zielgruppe Eure Landingpage nutzt.
Ergänzend kann ein Session Recording eingesetzt werden, um einzelne Nutzer-Sitzungen anonymisiert auswerten zu können. Insbesondere UX-Probleme der Landingpage lassen sich damit aufdecken.
Heatmaps und Session Recordings können bspw. mit  Hotjar umgesetzt werden. Außerdem lässt sich durch die Umfrage-Funktion qualitatives Feedback der Nutzer*innen einholen. Die Frage „Was hält dich davon ab, X zu kaufen/ anzufragen?“ offenbart häufig tiefe Einblicke in das Verhalten der Zielgruppe und bringt Euch damit einen Schritt näher zur Conversion-optimierten Landingpage.
Habt Ihr Eure Landingpage analysiert, könnt Ihr aus den Ergebnissen Hypothesen ableiten, die zur Verbesserung der Landingpage Performance führen.

A/B-Testing Tools für die Conversion-Optimierung von Landingpages

Nicht jede Veränderung auf einer Landingpage ist auch eine Verbesserung. Um in diesen Fällen eine sinkende Conversion Rate zu verhindern, solltet Ihr A/B-Testing-Tools einsetzen. Damit lässt sich jede Änderung mit einem zu bestimmenden Signifikanzniveau statistisch validieren. Bspw. könnt Ihr zwei verschiedene Headlines gegeneinander testen. Dadurch wird 50 % der Besucher*innen Headline A angezeigt, die anderen 50 % sehen Headline B. Am Ende könnt Ihr auswerten, welche Headline zu mehr Conversions geführt hat.

Beliebte A/B-Testing-Tools

Mehr Conversions durch Personalisierung-Softwares

Auch die Personalisierung von Landingpages erfordert den Einsatz von Tools. Es gibt eigene Website-Personalization-Tools, die durch das Monitoring des User-Verhaltens auf verschiedenen Kanälen und weiteren Datengrundlagen eine Landingpage genau auf die Nutzerbedürfnisse von Website-Besucher*innen anzupassen. Die noch gezieltere Ansprache Eurer User kann zu einer noch besseren Conversion Rate Eurer Landingpage führen. Häufig sind Website-Personalization-Tools Teil von A/B-Testing-Software.

Fazit

Die Optimierung von Landingpages ist ein strategischer Prozess, für den ein tiefes Zielgruppenverständnis erforderlich ist. Mit allen Tipps zur Landingpage-Optimierung aus diesem Beitrag seid Ihr bestens informiert, um die Conversion Rate Eurer Seiten nach oben zu optimieren und mehr Leads/ Anfragen oder auch Kaufabschlüsse zu generieren. Seid Euch jedoch bewusst, dass die Landingpage-Optimierung selten ein einmaliges Projekt ist. Die besten Ergebnisse erzielt Ihr langfristig, wenn Ihr die Verbesserung Eurer Seiten als iterativen Prozess versteht und mit dem Einsatz von Analyse- und A/B-Testing Tools immer neue Optimierungen einbaut.
Tobias Giesen

Tobias Giesen ist Co-Founder der Webdesign-Agentur Growably aus Köln. Growably unterstützt Start-ups durch conversion-optimierte Websites dabei, Leads und Kunden zu gewinnen. Mit Strategie, Copywriting, Design und Development bekommen Start-ups die optimale Website, mit der sie skalieren können. Die best-practices aus diesen Projekten teilt er in diesem Ratgeber.

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Im Artikel erwähnte Softwares

Im Artikel erwähnte Software- oder Service-Kategorien

Conversion Optimierung
Conversion Optimization bzw. Conversion Rate Optimization (CRO) Software hilft Website-Betreibenden dabei, die Conversion, also die Umwandlungen von Besucher:innen zu Kund:innen, registrierten Nutzer:innen, Review-Abgeber:innen usw. zu erhöhen und damit die Conversion Rate, also den prozentualen Anteil der Nutzer:innen, die konvertieren, zu optimieren. Als übergeordnetes Ziel gilt es dabei die Erfahrung, die Nutzer:innen mit der Website oder App einer Organisation machen, zu verbessern. Damit dies gelingt stellen die gelisteten Softwares zur Conversion Optimierung verschiedene Tools bereit, die Unternehmen bei der Erstellung, dem Testen, der Visualisierung und/oder der Auswertung einzelner Website-Versionen oder -Elemente sowie den Interaktionen von Nutzer:innen mit eben diesen helfen. Eine besonders häufig vorkommende Funktion von CRO Software beschäftigt sich mit sogenanntem AB Testing. Die entsprechenden Tools werden genutzt, um verschiedene Versionen von digitalem Content, also z.B. verschiedene Visuals, Call-to-Actions (CTAs) oder auch ganze Landingpages, aufzusetzen und gegeneinander auf Nutzer:innen-Interaktionen damit – oder eben auch auf Konvertierungen der Nutzer:innen – zu testen. Weitere Funktionen von Tools, die in den Bereich fallen sind auch das Aufsetzen von Landingpages, das Erstellen von Heat Maps, Analysen, die über die klassischer Analytics Tools hinausgehen oder das Aufzeichnen einzelner Website-Sitzungen. Conversion Optimierungs Software wird häufig an Content Management Systeme angedockt und mit anderen Tools, wie Web Analytics Software, integriert.
A/B Testing
A/B-Testing-Tools testen mehrere Versionen von Webseiten und von anderen digitalen Auftritten, um diese zu vergleichen und die mit der besten Leistung zu wählen. Marketer:innen und Webentwickler:innen nutzen A/B-Testing-Tools, um verschiedene Versionen digitaler Inhalte, wie Call-to-Actions (CTAs) oder Bilder bereitzustellen und zu tracken, welche Variante zu mehr Conversions durch Nutzer:innen führt. Die Ergebnisse können mit Segmentierungsdaten, zum Beispiel dem Alter der Besucher:innen oder der Besucherquelle (z. B. organische Suche oder Social Media) kombiniert werden, um die Inhalte für jede:n Besucher:in zu personalisieren. Marketer:innen verwenden die Softwares, um ihre digitalen Inhalte und die damit verbundene Digital Experience zu verbessern und so Conversion Rates und das Engagement mit ihrer Marke online zu erhöhen. A/B-Testing-Softwares bauen auf der Web-Developement-Infrastruktur und Web-Content-Management-Systemen auf. Sie lassen sich mit Web-Analytics-Software und Heatmap-Tools integrieren, um das Nutzerverhalten zu verfolgen. A/B-Testing-Softwares ermöglichen die Durchführung von A/B-Split-Traffic-Tests mit klar definierten, messbaren Zielen, um die Webinhalte mit der besten Leistung zu ermitteln. Sie stellen mehrere Versionen eines Webinhalts in Echtzeit bereit und mit ihnen lassen sich Split-URL-Experimente durchführen. Außerdem können mithilfe von A/B-Testing-Tools die Traffic-Volumen angepasst und verwaltet werden. Zudem bieten die Tools sowohl Werkzeuge für technische und nicht technische Nutzer:innen zur Durchführung von A/B-Tests.
Web Acceleration
Eine Web Acceleration Software dient dazu die Leistung einer Website zu verbessern. Technisch geht es dabei darum, die Inhalte einer Website möglichst schnell und zuverlässig an einen Website Besucher auszuliefern, weswegen Experten bei einem Großteil der gelisteten Software von Content Delivery Network (CDN) Anbietern sprechen. Noch technischer gesehen, bauen diese CDN Anbieter auf sogenannte Points of Presence (PoPs), die helfen Inhalte vom Ursprungsserver zu einem Server zu leiten, der sich so nah wie möglich am browsenden Website Besucher befindet. Diesem werden die Inhalte dann sicher und im Idealfall auch besonders schnell ausgespielt. Neben CDN Anbietern werden unter Web Acceleration Software auch Tools gelistet, die Websites anderweitig beschleunigen. Was alle Tools gemeinsam haben: Sie werden von Unternehmen genutzt, die von der zuverlässigen Bereitstellung von Content abhängig sind. Dies sind vor allem Unternehmen, deren Websites gleichzeitig für Tausende oder Zehntausende von Besuchern funktionsfähig sein müssen, also beispielweise Streaming-Anbieter oder E-Commerce-Plattformen. Weitere Features und Vorteile von Web Acceleration Software können außerdem der Schutz vor Hacker- und DDoS-Attacken, http-Optimierung, verbessertes Caching und Prefetching sowie SSL- und TLS-Verschlüsselungen sein.
Website-Baukasten
Ein Website-Baukasten gibt Nutzer:innen die Möglichkeit, auch ohne Programmierungskenntnisse oder sonstigem technischen Know-how in einfachen Schritten eine individuelle Website zu erstellen. Somit eignen sich Website-Baukästen vor allem für Selbstständige, Freiberufler:innen, Blogger:innen und kleinen Unternehmen, die nicht das Budget haben, um sich eine professionelle Website erstellen zulassen. Viele Website-Baukästen bieten den Nutzer:innen an, die eigenen Webseiten mithilfe von Drag & Drop super leicht und schnell zu erstellen. So lassen sich beispielsweise Überschriften- und Textelemente auf die leere Webseite ziehen, Bilder und Videos können hinzugefügt werden, Weißraum kann durch Abstandshalter erzeugt werden und auch in der Farbgestaltung gibt es viele Möglichkeiten. So sind Webseiten in relativ kurzer Zeit gestaltbar und realisierbar. Mit einem Website-Baukasten ist also jeder in der Lage, sein Content-Marketing auch auf einer eigenen Website auszuüben und nicht nur über Social-Media oder E-Mail-Marketing. Auch das Thema Suchmaschinenoptimierung bekommt mit einer eigenen Website einen ganz neuen Stellenwert im eigenen Online-Marketing. Denn mit einer Website können Nutzer:innen dafür sorgen, dank SEO organisch über Google gefunden zu werden. Wer schneller Website-Besucher:innen anziehen möchte, für denjenigen sind Google-Ads eine gute Alternative. Aber auch hierfür wird eine Website benötigt, die mithilfe eines Website-Baukasten-Systems einfach erstellt werden kann.
Website-Personalization
Unternehmen setzen Website-Personalization-Tools ein, um personalisierte beziehungsweise individualisierte Website- oder Webshop-Erlebnisse auf Basis von Nutzerpräferenzen zu erschaffen. Die Personalisierungssoftwares nutzen dafür Cookies, kollaboratives Filtern, Nutzerprofile und Datenanalyse-Tools. Durch den Einsatz von Personalization-Software schaffen es Unternehmen besser auf die Bedürfnisse der Website- oder Onlineshop-Besucher:innen einzugehen und die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Besonders häufig setzen Produkt- und Web-Development-Teams Personalisierungssoftwares ein, um die Website-Performance zu optimieren und Websitebesucher:innen in Käufer:innen zu konvertieren. Website-Personalization-Tools werden häufig auch als E-Commerce-Personalization-Tools bezeichnet. Die Personalisierungssoftwares sind häufig als Teil anderer Website-Performance-Tools wie A/B-Testing-Tools oder Digital-Analytics-Tools implementiert. Häufig lassen sich die Softwares auch mit E-Commerce-Plattformen, Shopping-Cart-Tools oder Product-Information-Management-Systemen (PIM) integrieren, um die passenden Produktinformationen für potenzielle Käufer:innen anzuzeigen. Website- und E-Commerce-Personalization-Tools monitoren das Nutzerverhalten auf diversen Kanälen wie Mobile, Web und E-Mail und bieten alle Funktionen, um personalisierte Nachrichten zu versenden und individualisierte Produktempfehlungen anzuzeigen. Die benutzerdefinierten Nachrichten basieren auf zuvor erhobenen Daten zum Nutzerverhalten oder zur -historie. Außerdem bieten die Softwares meist Machine-Learning-Funktionen, welche Nutzerempfehlungen verwendet und mit Website-Analysen verknüpft.
Search Engine Advertising (SEA)
Search Engine Advertising (SEA) bildet neben Search Engine Optimization (SEO) den zweiten Bestandteil des Search Engine Marketings (SEM). Während SEO-Software dabei hilft, die organische Sichtbarkeit einer Website bei den gängigen Suchmaschinen zu optimieren, ist Search Advertising Bestandteil des kostenpflichtigen Kampagnenmanagements von Werbetreibenden und wird deswegen auch als Paid Search bezeichnet. Search Advertising Software unterstützt also dabei, bezahlte Werbung für bestimmte Keywords und Keyword-Kombinationen in Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo! zu schalten und so mit der eigenen Website unter den mit „Anzeigen“ oder „Ads“ gekennzeichneten Suchergebnissen aufzutauchen, wenn Browsende nach den entsprechenden Keywords suchen. Die Funktionen von Search Advertising Software sind vielseitig und unterstützen unter anderem bei der Identifikation und beim Targeting relevanter Keywords, beim Bieten auf die identifizierten Keywords, beim Optimieren von Anzeigen und Anzeigegruppen, beim Tracking relevanter KPIs, wie der Conversion oder dem Return on Ad Spend (ROAS) oder ganz einfach beim Management der Search Advertising Kampagnen. Einige Softwares enthalten Funktionen zur Schaltung von Werbeanzeigen auf Display-, Video-, Mobile- oder Social-Media-Kanälen. Ihr wollt Euch im Search Engine Advertising fortbilden und weiterentwickeln? Der OMR Fundamental SEA Guide – Google Ads bietet Euch auf 98 Seiten Google-Expertenwissen sowie jede Menge Tricks, Hacks und Tools für die erfolgreiche Anzeigenschaltung in Google Ads. Wenn Ihr doch lieber ein flexibles E-Learning Format bevorzugt, sind das OMR Google Ads Pro Deep Dive Webinar und der OMR Academy SEA & Google Ads Fundamentals E-Learning Kurs genau das richtige für Euch.
Web Analytics
Web Analytics Tools messen den Traffic auf Webseiten und Online Shops und geben den Betreiber:innen einen Überblick, wie viele Nutzer:innen diese täglich besuchen. So wissen Inhabende einer Internetpräsenz, wer die eigene Webseite besucht, woher die Nutzer:innen kommen und welche Inhalte und Bereiche gut funktionieren. Demografische Daten, Online Conversions und weitere Metriken bieten Unternehmen Einblicke in das Kund*innenverhalten und somit Potenziale zur Optimierung der Webseite. Somit kann der Einsatz eines Web Analytics Tools entscheidend für den Erfolg und die Abgrenzung zum Wettbewerb sein. Web Analytics Tools bestehen meist aus folgenden Funktionen: Messung des Traffics (Besuche insgesamt, Sitzungen einzelner Besucher:innen, Verhaltensanalysen sowie das Medium, über das der Besucher:innen kam), Segmentierung des Traffics nach Device, Demografie, Geografie und Personengruppen, Echtzeitmessungen sowie die Verfolgung spezieller Conversions wie bspw. einem Kaufabschluss. Um die eigene Webseite oder Onlineshop vollständig zu verstehen, zu analysieren und zu optimieren, sind Web Analytics Tools also nicht mehr wegzudenken. Web Analytics Tools werden häufig in Verbindung mit Content-Management-Systemen oder Shopsystemen eingesetzt, um das Nutzerverhalten zu analysieren. Außerdem bieten sie häufig Integrationen zu Conversion-Rate-Optimization-Softwares sowie A/B-Testing-Softwares, um die User Experience zu optimieren. Ihr wollt Euch im Bereich Web Analytics verbessern und von Expert:innen lernen? Dann ist der OMR Professionals Guide to Digital Marketing Analytics mit über 100 Seiten geballtem Expertenwissen genau das richtige für Euch. Falls Ihr ein E-Learning Format bevorzugt, dann könnt Ihr Euch im 10-wöchigen OMR Academy Digital Marketing Analytics E-Learning Kurs fortbilden und erfahrt alles, was Ihr zu Web Analytics wissen müsst.

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