Watch Your Supply Chain: Alles, was du zur neuen EU-Lieferkettenrichtlinie CSDDD wissen musst

Marvin Erdner28.10.2024

Erfahre, was die CSDDD (EU) besagt und wie du sie als Firma einhalten kannst

Inhalt
  1. Wofür steht CSDDD und was sagt die Richtlinie aus?
  2. Warum wurde das CSDDD (EU) eingeführt?
  3. Wie können Unternehmen die Lieferkettenrichtlinie CSDDD umsetzen?
  4. Fazit: Zeit zu handeln: So hältst du dich an die neue Lieferkettenrichtlinie CSDDD
Am 05.07.2024 ist eine neue EU-Richtlinie in Kraft getreten, die in den nächsten zwei bis fünf Jahren Auswirkungen auf viele europäische Unternehmen haben dürfte. Die sogenannte CSDDD-Regulierung betrifft nämlich alle Betriebe innerhalb der EU mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden und einem Umsatz von 450 Mio. € netto bzw. alle Unternehmen, die zwar außerhalb der EU angesiedelt sind, aber diesen Umsatz in den EU-Grenzen erwirtschaften konnten.
Bisher gilt in Deutschland das sogenannte Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG), welches wahrscheinlich dank der neuen CSDDD (EU) künftig nur angepasst wird. Inwiefern dieses Lieferkettengesetz dein Business beeinflusst, was es aussagt und wie du es in den kommenden zwei Jahren möglichst reibungslos in deiner Firma umsetzen kannst, erfährst du alles in diesem Artikel.

Wofür steht CSDDD und was sagt die Richtlinie aus?

Die Corporate Sustainability Due Diligence Directive (kurz CSDDD) ist eine geplante EU-Richtlinie, die Unternehmen zur Einhaltung von menschenrechtlichen und umweltbezogenen Sorgfaltspflichten in ihren globalen Lieferketten aufruft. Auf Deutsch lässt sich die Verordnung übrigens mit der Unternehmensrichtlinie zur Sorgfaltspflicht im Bereich Nachhaltigkeit übersetzen, sie ist jedoch besser bekannt als die EU-Lieferkettenrichtlinie.
Menschenrechtsverletzungen, Umweltzerstörungen und unethische Geschäftspraktiken sollen dank einheitlicher Standards verhindert werden. Sobald die CSDDD in Kraft tritt, müssen Unternehmen Risiken entlang der gesamten Lieferkette identifizieren und Maßnahmen zur Reduzierung ergreifen.
Zudem soll es Beschwerdemöglichkeiten und jeweils festgelegte Fristen geben, bis wann die aufgedeckten Risiken behoben sein müssen. Übergeordnete Ziele sind die Sicherheitsbemühungen der Arbeitskräfte (ohne Sklaverei und Ausbeutung), Umweltschutz (Artenvielfalt sowie weniger Verschmutzung) und Klimaschutz, um die 1,5-Grenze des Pariser Abkommens nach wie vor einhalten zu können.
Als Betrieb innerhalb einer Lieferkette solltest du diese zunächst genau überprüfen. Eine klare Strategie zur Integration von Menschenrechts- und Umweltaspekten in die Unternehmensprozesse sollte darauf basierend entwickelt werden. Zudem sind regelmäßige Audits und die Zusammenarbeit mit Lieferant*innen und Zulieferbetrieben notwendig.
Denn auch, wenn du nicht zu den großen Unternehmen gehörst, können diese die Verantwortlichkeiten der CSDDD der EU weitergeben und so kannst du indirekt betroffen sein. In jedem Fall bietet es sich an, die eigene Lieferkette zu optimieren oder die Beschaffungsstrategie zu checken, wenn du irgendwie zu einer Supply Chain gehörst.

Warum wurde das CSDDD (EU) eingeführt?

Die CSDDD wurde von der EU eingeführt, um jene Unternehmen stärker in die Verantwortung zu nehmen, die menschenrechtliche und umweltbezogene Fehlverhalten innerhalb der Commerce-Logistik an den Tag legen. Durch die wachsende Dringlichkeit, nachhaltiges und ethisches Wirtschaften zu garantieren und Menschenrechte sowie Umweltschutz zu fördern, entstand dann 2022 der erste Entwurf der Richtlinie.
Zu den Hauptgründen für die Einführung gehören die unzureichende freiwillige Selbstverpflichtung von Unternehmen und das Bedürfnis nach verbindlichen Standards, um die soziale und ökologische Verantwortung in der globalisierten Wirtschaft sicherzustellen.
Viele Unternehmen, insbesondere die KMU, stehen nun jedoch vor erheblichen Herausforderungen: Der Aufbau transparenter Lieferketten, das Durchführen detaillierter Risikoprüfungen und die Einhaltung neuer Berichtspflichten bedeuten einen gewaltigen Mehraufwand an Ressourcen und Fachwissen.
Dazu solltest du dich mit zwei Prinzipien des Supply Chain Managements vertraut machen:
1. Supply Chain Resilience
Die Widerstandsfähigkeit einer Lieferkette wird als Supply Chain Resilience bezeichnet. Es benennt die Fähigkeit eines Unternehmens, Störungen in der Lieferkette schnell zu erkennen, auf diese zu reagieren und sich von ihnen zu erholen. Durch proaktive Planung sowie die Diversifizierung von Lieferanten können Unternehmen ihre globalen Lieferketten stabilisieren und potenziellen Risiken besser begegnen, um ihre Geschäftsabläufe nachhaltig zu sichern.
2. Value Chain Resilience
Value Chain Resilience hingegen beschreibt die Eigenschaft einer gesamten Wertschöpfungskette, widerstandsfähig auf externe Störungen zu reagieren. Dies bezieht sich daher auf den gesamten Produktionsprozess, von der Rohstoffbeschaffung bis hin zur Auslieferung des Endprodukts. Mit resilienten Wertschöpfungsketten stellst du sicher, dass Unternehmen auch in unsicheren Zeiten ihre Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit aufrechterhalten können.
Bei der Umsetzung der Lieferkettenrichtlinie CSDDD solltest du beide Prinzipien beachten, um den Bestimmungen nachzukommen.

Wie können Unternehmen die Lieferkettenrichtlinie CSDDD umsetzen?

Um den Anforderungen der EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) effizient gerecht zu werden, benötigst du als betroffenes Unternehmen leistungsstarke Softwarelösungen, die dir bei der Einhaltung der Vorschriften helfen können. Hier setzt Scrioo an, eine innovative, KI-gestützte SaaS-Plattform. Die Software richtet sich an Kund*innen unterschiedlicher Unternehmensgrößen und Branchen: von Maschinenbau und der Automobilindustrie über die Baubranche bis zu anderen B2B-Sektoren – alle, die Teil einer Supply Chain sind und das Lieferkettengesetz einhalten müssen.
Scrioo ist kurz für „Supply Chain Resilience Instruments for Optimal Operations“ und bietet eine KI-basierte Risikoanalyse für die gesamte Wertschöpfungskette. Das Tool unterstützt Unternehmen bei der Überwachung von Risiken, wie LKSG-Verstöße von Zulieferern, basierend auf Daten aus über 180 Millionen internationalen Quellen identifiziert werden.
Durch KI-basierte Risikobewertung kannst du mithilfe von künstlicher Intelligenz komplexe Risiken wie Cyberangriffe, rechtliche Verstöße oder Materialengpässe nicht nur identifizieren, sondern interpretieren. Dank der Priorisierung und den klaren Handlungsanweisungen bist du in der Lage, geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen und dein Unternehmen compliant zu machen.
Die Software ermöglicht es den Einkaufs-, Compliance- und IT-Security-Teams, potenzielle Probleme bei IT-Dienstleistern, Materialmangel oder Missachtungen in CSRD und ESG frühzeitig zu erkennen. Scrioo geht also weiter und unterstützt dich nicht nur bei der aktuellen Umsetzung der CSDDD, sondern kann auch zur Einhaltung anderer EU-Richtlinien, wie DORA, eingesetzt werden.

Fazit: Zeit zu handeln: So hältst du dich an die neue Lieferkettenrichtlinie CSDDD

Jetzt könntest du schnell denken, dass das Lieferkettengesetz auf deutscher Ebene noch etwas auf sich warten lässt. Allerdings gibt es bereits das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, welches nun um die neuen Bestimmungen der CSDDD erweitert werden muss. Dafür bleibt dem Arbeitsministerium zwar noch Zeit bis 2027 bzw. 2029, jedoch empfiehlt es sich, dass du dich frühzeitig mit dem Thema transparente Lieferkette auseinandersetzt.
Denn dann verschaffst du dir einen Vorsprung, den du als Wettbewerbsvorteil für dich nutzen kannst. Sind die neuen Regularien erst einmal in ein Gesetz formuliert, bleibt unter Umständen nicht mehr viel Zeit für die Implementierung. Scrioo kann dir als Tool für dein Supply Chain Management schon jetzt dabei helfen, die CSDDD (EU) in deinem Betrieb einzuführen, damit du keinerlei rechtliche Konsequenzen und Verzögerungen riskierst. Denn es steht fest: Es wird Strafen geben, wenn das vorgesehene Gesetz missachtet oder verschlafen wird. Und ein Unternehmen arbeitet immer nur so gerecht und nachhaltig wie ihre Lieferkette.
Marvin Erdner

Marvin war bis Juli 2025 fester Redakteur bei OMR Reviews. Nach seinem Studium in Englisch und Spanisch an der Uni Augsburg zog der gebürtige Hannoveraner nach Hamburg. Dort ist er im Fitnessstudio, im Kino oder in einem der Sushirestaurants anzutreffen. Neben der Leidenschaft für Sprachen interessiert er sich für digitales Marketing und praktische Onlinetools.

Dieser Artikel erscheint auf OMR Reviews – der führenden DACH-Plattform für B2B-Software-Bewertungen, Software-Vergleiche, Agenturen, Business Services und B2B-Tech-Content. Mit mehr als 80.000 verifizierten Bewertungen und 12.000+ gelisteten Tools hilft OMR Reviews Unternehmen dabei, passende Software-Lösungen und Dienstleister fundiert zu recherchieren, zu vergleichen und bessere Entscheidungen zu treffen.

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Supply Chain Management
Supply Chain Management (SCM) Software unterstützt Unternehmen dabei, ihre Lieferkettenprozesse von der Beschaffung über die Produktion bis zur Auslieferung an den Endkunden effizient zu steuern und zu optimieren. Derartige Software bietet umfassende Lösungen, um alle Aspekte der Lieferkette zu verwalten, einschließlich Beschaffung, Bestandsmanagement, Lagerverwaltung, Logistik und Lieferantenbeziehungen. Durch den Einsatz von SCM-Software können Unternehmen den Warenfluss, die Nachfrage und das Angebot besser ausbalancieren, Kosten senken und die Effizienz steigern. Supply Chain Management Software richtet sich an Unternehmen mit komplexen Lieferkettenstrukturen, die ein hohes Maß an Transparenz und Kontrolle erfordern. Sie wird verwendet, um die Kommunikation zwischen Lieferanten, Herstellern und Distributoren zu verbessern und gleichzeitig den gesamten Prozess zu automatisieren. Funktionen wie Echtzeit-Tracking, Nachfrageprognosen und Analysen helfen Unternehmen, schneller auf Marktveränderungen zu reagieren und Risiken in der Lieferkette zu minimieren. Beliebte Kategorien innerhalb des Bereichs Supply Chain Management sind: - Supply-Chain-Planung - Lieferantenmanagement - Lieferkettentransparenz
Supply Chain & Logistik
Unternehmen nutzen Supply-Chain-Management- und Logistiksoftware, um Lieferketten, Lieferantenbeziehungen und Vertriebskanäle, also ihre gesamte Logistik, zu verwalten. Unternehmen profitieren vom Einsatz dieser Logistiksoftwares, indem sie Ineffizienzen in ihren Liefer- und Vertriebskanälen erkennen, ihre Lagerhaltung optimieren und ihren Einkauf automatisieren. Softwarelösungen in dieser Kategorie ermöglichen es Unternehmen, mehrere Tools in ein bestehendes System oder eine einzelne Software-Suite zu integrieren, um Lieferketten- und Logistikprozesse zu managen. Besonders beliebte Software-Kategorien für Lieferketten- und Logistik-Management sind: * Demand-Planning-Software * Vetriebssoftware * Inventory-Management-Software * Lagerverwaltungssysteme * Sendungsverfolgungssoftware
Supply Chain Planning
Supply-Chain-Planungssoftware unterstützt Unternehmen bei der effizienten Planung und Steuerung aller Abläufe innerhalb der Lieferkette. Diese Lösungen richten sich an Unternehmen in der Fertigung, im Handel und in der Logistik, die eine nahtlose Integration und Koordination von Einkauf, Produktion, Lagerhaltung und Vertrieb anstreben. Zu den wichtigsten Einsatzbereichen gehören die Bedarfsprognose, Kapazitätsplanung und das Lieferantenmanagement, um Engpässe zu vermeiden und die Lieferzeiten zu optimieren. Um in der Kategorie Supply-Chain-Planungssoftware aufgenommen zu werden, sollte eine Lösung folgende Features und Eigenschaften aufweisen: - Bedarfsprognose und Planung - Integration mit ERP- und Lagerverwaltungssystemen - Kapazitätsplanung und Ressourcenmanagement - Lieferanten- und Bestandsmanagement - Echtzeit-Transparenz über die gesamte Lieferkette
Supply Chain Visibility
Supply Chain Visibility (Lieferkettentransparenz) Software ermöglicht Unternehmen, vollständige Transparenz über ihre gesamte Lieferkette hinweg zu gewinnen. Diese Software bietet Einblicke in Echtzeit und hilft dabei, den Warenfluss von der Produktion bis zur Auslieferung an den Endkunden zu überwachen. Ziel der Lieferkettentransparenz ist es, Engpässe frühzeitig zu erkennen, Risiken zu minimieren und die Effizienz in der Logistik zu steigern. Mit einer umfassenden Sicht auf die Lieferkette können Unternehmen schneller auf Störungen reagieren und so die Lieferzeiten verkürzen und die Kundenzufriedenheit verbessern. Supply Chain Visibility Software richtet sich an Unternehmen, die komplexe globale Lieferketten managen. Die Software wird genutzt, um den Standort von Waren, Transportbedingungen und Lagerbestände in Echtzeit zu überwachen. Zu den Funktionen gehören Benachrichtigungen bei Abweichungen, prädiktive Analysen zur Vorhersage von Lieferproblemen und die Integration mit Transportmanagement- und Lagerverwaltungssystemen. Um in der Kategorie Supply Chain Visibility berücksichtigt zu werden, sollte eine Lösung folgende Merkmale aufweisen: - Echtzeit-Überwachung des Warenflusses über die gesamte Lieferkette - Benachrichtigungen und Alarme bei Abweichungen oder Störungen - Prädiktive Analysen zur Vorhersage von Lieferverzögerungen - Transparente Berichte und Dashboards zur Performanceanalyse der Lieferkette
Supply Chain Business Networks
Supply Chain Business Networks sind digitale Plattformen, die Unternehmen dabei unterstützen, effiziente Lieferketten-Ökosysteme aufzubauen. Diese Lösungen bieten Werkzeuge, um geeignete Lieferanten, Vertriebspartner oder Hersteller zu finden, zu vergleichen und zu evaluieren, um die Lieferkettenbedürfnisse eines Unternehmens zu unterstützen. Ein Supply Chain Business Network verbindet Unternehmen mit den passenden Ressourcen für Lagerhaltung, Fracht- und Logistikmanagement. Unternehmen nutzen solche Netzwerke, um ihre Abläufe zu optimieren, Risiken zu minimieren und Einblicke in die Lieferantenstruktur zu gewinnen, um die Prozesse der Produktion, des Transports und der Auslieferung von Waren zu verbessern. Um in der Kategorie Supply Chain Business Networks aufgenommen zu werden, sollte eine Lösung folgende Features und Eigenschaften aufweisen: - Plattform zum Suchen und Entwickeln von Lieferketten-Geschäftsbeziehungen - Verbindung mit Lieferanten weltweit - Transparenz zum Vergleichen von Bestellungen und Angeboten - Software-Werkzeuge für das End-to-End-Management der Lieferkette - Optimierung von Prozessen und Risikominderung
Supply Chain Cost-To-Serve Analytics
Supply Chain Cost-To-Serve Analytics Software ermöglicht Unternehmen, tiefgehende Einblicke in die Kosten zu gewinnen, die mit der Herstellung, dem Vertrieb und der Lieferung von Produkten verbunden sind. Die Software analysiert dabei den gesamten Prozess, von der Produktherstellung bis zur Auslieferung an den Endkunden. Sie bietet eine umfassende Datenübersicht, die es ermöglicht, die Kosten entlang der gesamten Lieferkette transparent darzustellen. Ein Cost-To-Serve-Modell bezieht sich auf die Prognose von Ausgaben über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg, einschließlich Transport, Produktion, Vertrieb sowie Steuern und Zölle. So können Einkaufs- und Produktmanager*innen fundierte Entscheidungen zur Optimierung der Lieferkette treffen. Diese Lösungen helfen Unternehmen, zeitaufwendige und manuelle Kostenmanagementprozesse zu vermeiden, indem sie automatisierte und datenbasierte Analysen liefern. Durch den Einsatz von Supply Chain Cost-To-Serve Analytics können Unternehmen Echtzeit-Einblicke nutzen, um die Kosten für die Bedienung von Produkten und Kund*innen zu optimieren. So lassen sich durch datengesteuerte Entscheidungen Kosten reduzieren und die Rentabilität steigern. Um in der Kategorie Supply Chain Cost-To-Serve Analytics aufgenommen zu werden, sollte eine Lösung folgende Features und Eigenschaften aufweisen: - Analyse von Kosten für Versand und Produktion - Einblicke in Ausgaben und Gewinne entlang des gesamten Produktlebenszyklus - Transparenz über das gesamte Produktportfolio - Prognosen über die Kosten der Kundennachfrage - Automatisierte und Echtzeit-gestützte Optimierung
Supply Chain Suites
Supply Chain Suites bieten Unternehmen eine umfassende Lösung für die gesamte Produktions- und Lieferkette – von der Auftragserfassung bis hin zur finalen Auslieferung. Diese Lösungen kombinieren Module aus verschiedenen Softwarebereichen unter einem Dach, wie zum Beispiel Lagerverwaltung, Transportmanagement und Bestandskontrolle. Mit Supply Chain Suites können Unternehmen die Material-, Maschinen- und Personalkapazitäten ihrer Produktionsstätten bewerten, Prognosen zur Nachfrage erstellen, Kundenaufträge und Versandinformationen verarbeiten sowie den Produktionsfluss und die Lieferung überwachen. Besonders häufig werden Supply Chain Suites in den Produktions- und Lagerabteilungen großer Unternehmen eingesetzt. Dank ihrer modularen Struktur können sie flexibel an die individuellen Bedürfnisse eines Unternehmens angepasst werden. Die Lösungen lassen sich entweder als vollständig integrierte Suite oder als einzelne Module implementieren, die mit anderen Best-of-Breed-Lösungen kombiniert werden können. Neben Kernfunktionen wie Bedarfsplanung, Flottenmanagement und Versandlösungen bieten einige Suites auch Qualitätsmanagement-Tools zur Sicherstellung der Produkt- und Prozesskonsistenz. Um in der Kategorie Supply Chain Suites aufgenommen zu werden, sollte eine Lösung folgende Features und Eigenschaften aufweisen: - Integriertes Bestandsmanagement - Auftragsverfolgung in Echtzeit - Optimierte Logistikplanung - Lieferantenmanagement - Modulare Anpassungsfähigkeit

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