Content Creation – mit Tipps und Tricks an Euren Content kommen
- Was bedeutet Content Creation – eine Definition:
- Wichtigkeit von Content innerhalb des Kommunikationsmix
- Content Dilemma – die Herausforderung im Social Media/Content-Marketing
- Wie sieht ein idealer Prozess beim Kreieren von Content aus?
- Fazit
Was bedeutet Content Creation – eine Definition:
Empfehlenswerte Content Marketing Software
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Wichtigkeit von Content innerhalb des Kommunikationsmix
- Unterhaltsam
- Informativ
- Überraschend
- Emotionalisierend / engaging
Content Dilemma – die Herausforderung im Social Media/Content-Marketing
- Vorteil: Relativ günstig, man kommt schnell an den benötigten Content
- Nachteil: Unflexible Inhalte, meist nur Fotomaterial und weniger Videocontent, Kreativität sind meist Grenzen gesetzt
- Vorteil: Professionalisierung und Skalierung möglich, meist eigene Kreativabteilungen vorhanden, 360 Grad Dienstleistung (von Ideation bis hin zu Monitoring), Contentvielfältigkeit hoch
- Nachteil: Teuer, Abhängigkeit hoch
- Vorteil: Sie kennen Trends, die Plattformen und decken je nach Creator die gleiche Zielgruppe ab, wie mein Unternehmen, Authentizität, man kauft auch eine gewisse Reichweite bzw. Produktionsskills mit ein
- Nachteil: Abhängigkeit hoch, TKPs und Gagen von Creatorn steigen stetig, Brand Safety
- Vorteil: Agilität in der Content-Erstellung, relativ kostengünstig, hoher Brand Fit, Schnelligkeit, Nähe zum Unternehmen und dessen Insights
- Nachteil: Abhängigkeit von einem Gesicht, technische Infrastruktur muss vorhanden sein
Wie sieht ein idealer Prozess beim Kreieren von Content aus?
Content Ideation
- Bestenfalls sollten bereits einige Ansätze/Ideen vorhanden sein. Wenn Ihr bei 0 startet: Auch kein Problem. Überlegt, für welche Themen und Werte möchte Eure Brand auf Social Media stehen? Welchen USP hat Eure Marke bzw. euer Produkt? Definiert Eure Agenda Setting Themen und schafft Relevanz. Warum sollten User genau Euch folgen? Um sich über Euch zu informieren? Um Unterhaltung zu finden? Bestenfalls erarbeitet man hier vorher seine Social-Media-Strategie, auf der die Content-Marketing-Strategie aufbauen kann.
- Beachtet Plattform Trends! Es gibt fast nichts Schlimmeres, als mit seinem Content nicht up-to-date zu sein. Was sind Social-Media-Trends und Themen, über die die Zielgruppe spricht? Trends können aber auch Content Macharten wie z.B. bestimmte Transitions oder Einstiege, sogenannte Hooks in Videos sein. Hier hilft das ständige Aufhalten auf den Plattformen, für die Ihr Content produziert. Was gibt es besseres, als fürs TikTok schauen bezahlt zu werden als Social Media Manager:in.
- Darauf aufbauend entscheidet Ihr, welche Formate auf welchen Kanälen sich für diese Themen eignen. Nun kommt Ihr Eurem Content schon näher …
- Als Nächstes bedarf es der Entscheidung der Art und Weise der Produktion: Selbst erstellen (Inhouse Content Creator), mit Stock Material arbeiten, eine externe Agentur beauftragen?
Content Production
- Ist diese Frage geklärt, solltet Ihr Euch feste Drehtage im Kalender blocken. Produziert an einem Tag oder an mehreren Tagen am Stück so viele Assets, wie ihr produzieren könnt. Die Aufwände können minimiert werden, wenn ihr versucht Eure Ressourcen für die Content Produktion zu bündeln. Bei der Produktion von Content ist es hilfreich einen Drehplan oder Action Points zu haben: Was will ich wann mit welchen Darsteller:innen, mit welchen Requisiten mit welchen Inhalten drehen?
- Ist Euer Content fertig (manchmal bedarf es noch einer Post Produktion – allerdings ist Authentizität wichtig: Keine Hochglanz-Produktion z.B. für TikTok bitte. Die Plattform lebt von Realness) kann er auch schon veröffentlicht werden.
- Der Content kann in Tools wie Talkwalker oder ContentStudio auch automatisiert eingeplant werden. Vor allem hilfreich, wenn viel vorproduziert wird.
Content Analysis
- In den Business Managern der einzelnen Plattformen oder durch externe Tools könnt ihr nun Eure Perfomance analysieren. Wichtige KPIs können hier bei Bewegtbild Formaten z.B. die Watchtime, Videoviews, Reach, Impressions, Engagement Rate sein. Bei statischen Formaten ebenfalls KPIs wie Reach, Impressions, Engagement Rate oder bei z.B. mit Media gepushten Inhalten die Klicks sein.
- Nehmt nun Eure Ergebnisse aus den Analysen und lasst sie in die nächste Content Ideation Phase einfließen. Aus diesen Learnings könnt ihr nun entscheiden, welche Formate oder Content Pieces in Eurer Zielgruppe funktionieren und welche ihr bei der nächsten Produktion nicht mehr berücksichtigt.
5 Content Ideen für deinen Redaktionsplan
- Memes: Seit Jahren erfreuen sich Memes großes Beliebtheit. Man wird nicht müde über Memes zu schmunzeln und sie triggern oft das Teilen des Content Pieces mit seinen Freunden/seiner Community (was wiederum die Engagement Rate steigert). Hier ist es wichtig relateable zu sein. Im Idealfall findet ihr einen Bezug zu Euch, Eurem Produkt oder Eurer Marke, damit das Branding Eures Inhalts nicht außen vor bleibt (und damit ist nicht gemeint, euer Logo in die Ecke zu photoshoppen).
- Infografiken: Komplexe und tiefergehende Informationen können gut in Infografiken, welche auch animiert werden können, erstellt werden. Hier sollte der Content snackable gestaltet werden. Der Content soll das Interesse der User wecken und mit einer Weiterleitung auf weiterführende Artikel oder Euren Blog generiert ihr Traffic.
- Sketche: Eignen sich vor allem für 9:16 Formate. Comedy ist eines der größten Interessenfelder auf TikTok und Instagram Reels. Auch hier könnt ihr durch Storytelling einen Bezug zu Eurem Produkt oder Eurer Marke schaffen und unterhaltet dabei die User. Beispiele könnten hier sein: Gespräche zwischen Mann und Frau imitieren, wobei die beiden Personen ein:e Creator:in spielt nur in verschiedenen Perspektiven gefilmt.
- Quiz: Eignen sich vor allem gut für ein wiederkehrendes Format. Besonders in Instagram Stories kann hier durch die von Instagram angebotenen Gestaltungsmöglichkeiten, wie Abstimmungsbuttons, Engagement generiert werden. Mittlerweile gibt es aber auch Abstimmungsfunktionen für TikToks und Reels, sodass ihr die Limitierung Eurer Reichweite in Stories umgehen könnt, indem ihr auf reichweitenstarke Formate wie z.B. Reels setzt.
- Follow-me-around/Insight „xy”: Hier ist vor allem das Zeigen von (soweit es geht) Unternehmensinterna gemeint. Das kann mal sein, dass Büroräumlichkeiten gezeigt werden, einzelne Mitarbeiter:innen interviewt werden, Challenges innerhalb der Kollegen:innen gefilmt werden, der einfach Informationen aus erster Hand aufbereitet werden, die man sonst vom Unternehmen oder der Marke nicht wusste. Das hat nicht nur einen Vorteil für Eure Employer Branding Aktivitäten, dass schafft Nahbarkeit und Authentizität.