Gut für Interaktion, aber kein starkes Präsentationstool
Was gefällt dir am besten?
Mentimeter ist sehr gut darin, Präsentationen interaktiver zu machen. Live-Umfragen, Q&As und Abstimmungen funktionieren einfach und sind besonders bei Workshops, Schulungen oder größeren Meetings hilfreich. Die Bedienung ist grundsätzlich verständlich und Teilnehmer können meistens ohne große Erklärung direkt mitmachen.
Was gefällt dir nicht?
Mein größtes Problem ist, dass sich Mentimeter für mich eher wie ein Interaktions-Tool als wie ein vollständiges Präsentationstool anfühlt. Sobald man professionellere oder visuell anspruchsvollere Präsentationen bauen möchte, sind die Gestaltungsmöglichkeiten relativ eingeschränkt. Viele Präsentationen wirken schnell ähnlich und man hat deutlich weniger Kontrolle über Layout, Struktur und Details als in klassischen Präsentationstools. Auch die KI-Funktionen haben mich nicht wirklich überzeugt. Sie können bei einfachen Inhalten helfen, aber für komplexere Präsentationen oder einen guten Storyflow musste ich noch sehr viel selbst nacharbeiten. Dazu kommt, dass der Nutzen stark vom Anwendungsfall abhängt. Wenn ich keine Umfragen oder Live-Interaktion brauche, sehe ich relativ wenig Grund, Mentimeter statt eines anderen Präsentationstools zu verwenden.
Welche Probleme löst du mit dem Produkt?
Mentimeter löst vor allem das Problem, ein Publikum aktiv in eine Präsentation einzubeziehen. Für Workshops, Trainings oder größere Meetings ist das hilfreich, weil man schnell Feedback einsammeln, Abstimmungen durchführen oder Fragen aus dem Publikum sammeln kann. Für die eigentliche Erstellung professioneller Präsentationen ist der Nutzen für mich aber deutlich geringer. Dafür nutze ich andere Tools, weil sie mehr Flexibilität bei Design, Storyline und Bearbeitung bieten.
Hainrich
Founder beiMA Consult
Professional Training & Coaching
11–50 Mitarbeitende