KI im Social Commerce: Die Zukunft des E-Commerce?

Pia Heßler 30.11.2023

So führen dich KI und Social Media im E-Commerce zum Erfolg

Inhalt
  1. Das sind die Vorteile von Social Commerce
  2. Für wen lohnt sich Social Commerce?
  3. So passen KI und Social Commerce zusammen 
  4. Wie du Social Commerce erfolgreich meisterst 
  5. Fazit: Social Commerce gehört auf deine Agenda für 2024

Beim Social Commerce findet das gesamte Einkaufserlebnis in den sozialen Netzwerken statt. Welches Potenzial der Verkauf über Social Media für dich bereithält, verdeutlicht die Studie Social Media im Handel – Bedeutung und Performance-Vergleich von Branchen: 86 Prozent der Onlinebestellungen werden über die sozialen Netzwerke ausgelöst. Was KI mit Social Commerce zu tun hat und wie du in den sozialen Netzwerken so richtig durchstartest, erfährst du in diesem Artikel.

Das sind die Vorteile von Social Commerce

Von deiner Anzeige bis zum Auslösen der Bestellung finden beim Social Commerce alle Touchpoints in den sozialen Medien statt. Social Commerce verhilft Unternehmen durch die Stärkung der persönlichen Beziehung zwischen Käufer*in und Anbieter*in sowie des Gemeinschaftsgefühls innerhalb ihrer Community zu höheren Umsätzen und glücklicheren Kundinnen sowie Kunden. 

  • Benutzerfreundlicher Kaufprozess: Je einfacher es Nutzer*innen haben, desto höher wird deine Conversion Rate sein. Nutzer*innen kaufen deine Produkte innerhalb weniger Klicks, ohne die Plattform wechseln zu müssen.
  • Unaufdringliche Werbung:  Nutzer*innen überbrücken Wartezeiten in Social Media, scrollen bei Langeweile durch ihren Feed oder suchen dort gezielt nach Inspirationen. Deine Werbung wird als unterhaltsam empfunden. Insbesondere für kleine Unternehmen eröffnet sich dadurch eine riesige Chance.
  • Emotionen verbinden: Baue eine emotionale Bindung auf und verleihe deinem Unternehmen in der anonymen Online-Welt ein sympathisches und vertrauenswürdiges Gesicht.  
  • Vertrauen stärken mit Erfahrungsberichten: Hilf Neukundinnen und -kunden bei der Kaufentscheidung, indem du mit positiven Rezensionen und Best Practices herausstichst.
  • Gratis-Werbung dank User Generated Content (UGC): Animiere deine Community mit Hashtag-Kampagnen, Gewinnspielen und Tags für „Shop the Look“-Content zur Präsentation deiner Produkte. Mit dem richtigen Konzept verwandelst du deine Kundinnen und Kunden in wertvolle Werbebotschafter*innen.
  • Reichweite erhöhen mit Influencer*innen: Mache durch die Zusammenarbeit mit einflussreichen Personen, die bereits über eine große Reichweite verfügen und das Vertrauen deiner Zielgruppe genießen, auf dein Produkt aufmerksam.
  • Wettbewerbsvorteil: Inzwischen gibt es unzählige Onlineshops. Wer dazu Social Commerce betreibt, sticht aus der Masse heraus.
  • Gezielte Marketingkampagnen: Du entscheidest basierend auf den demografischen Nutzerdaten, wer deine Anzeige sieht und vermeidest daher kostspielige Streuverluste.
  • Planbare Kosten: Du bestimmst deine Kosten gezielt mit organischen Posts, bezahlten Anzeigen und Kooperationen mit Influencer*innen.

Für wen lohnt sich Social Commerce?

Laut DIGITAL 2023 kaufen 43 Prozent der 16- bis 64-jährigen Internetnutzer*innen in Deutschland wöchentlich ein Produkt online. Am häufigsten kommt dabei mit 65 Prozent die Suchmaschine zum Einsatz. Über Preisvergleichsportale suchen 38,1 Prozent der Nutzer*innen Marken und Produkte. Mit 31 Prozent belegen die sozialen Netzwerke den dritten Platz. Ein Viertel des Werbebudgets (ca. 21 Prozent mehr als im Jahr zuvor) im deutschen Markt fließt derzeit in die sozialen Netzwerke. 

Nahezu jede Zielgruppe ist über Social Media erreichbar, wodurch sich Social Commerce für so ziemlich jede Branche und Unternehmensform lohnt. Insbesondere Lebensmittel, Fitness-Produkte und personalisierbare Produkte kannst du gut in den sozialen Netzwerken präsentieren.

Plattformen für erfolgreiches Social Commerce

Du siehst, das Potenzial ist groß – Tendenz rasant steigend! Doch welches soziale Netzwerk bietet sich für Social Commerce an? Wie so oft kommt es ganz darauf an, denn viele Social Media-Kanäle erzielen tolle Ergebnisse. Welche Plattform für dich die beste Wahl ist, hängt vor allem von deinem Portfolio und deiner Zielgruppe ab. Es kommt also darauf an, welche Plattform deine Zielgruppe aktiv nutzt und wie sich deine Produkte bzw. Dienstleistungen am besten darstellen und verbreiten lassen.

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Bild: Nutzerzahlen 2023

Diese sozialen Medien können sich für Social Commerce eignen:

  • TikTok: TikTok (zum Guide: Social Commerce auf TikTok) verzeichnet ca. 1,1 Milliarden MANs. TikTok-Nutzer*innen zählen mit 9 bis 24 Jahren hauptsächlich zur Generation Z. Die beliebtesten Themen der Nutzer*innen sind Unterhaltung, Tanz, Streiche, Fitness und Heimwerken.
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Bild: KI im Social Commerce TikTok

  • Instagram: Instagram (zum Guide: Social Commerce auf Instagram) verzeichnet ca. 2 Milliarden monatlich aktive MANs. Instagram-Nutzer*innen sind 13 bis 65+ Jahre alt. Der Großteil davon ist zwischen 18 und 24 Jahre (ca. 30,2 Prozent) oder 25 und 34 Jahre (ca. 31,7 Prozent) alt. Zu den beliebtesten Themen der Nutzer*innen zählen Mode, Food, Design, Reisen und Fitness.
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Bild: KI im Social Commerce Instagram

  • Facebook: Facebook verzeichnet ca. 2,2 Milliarden monatlich aktive Nutzer*innen (MANs). Im Jahr 2021 waren 41 Prozent der deutschen Facebook-Nutzer*innen zwischen 30 und 49 Jahre alt. Besonders beliebte Themen der Nutzer*innen sind Lifestyle, Kosmetik, Reisen und Mode.
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Bild: KI im Social Commerce Facebook

  • Pinterest: Pinterest (zum Guide: Social Commerce auf Pinterest) verzeichnet ca. 482 Millionen MANs. Pinterest-Nutzer*innen sind etwa 25 bis 49 Jahre alt. Der Großteil zählt zu den Millennials (ca. 36 Prozent) und der Generation X (ca. 34 Prozent). Je nach Geschlecht zählen entweder Food, Handwerk, Heimdekor und Mode oder Fotografie, Kunst, Design und Heimdekor zu den beliebtesten Themen der Nutzer*innen.
KI im Social Commerce Pinterest.png

Bild: KI im Social Commerce Pinterest

Die Details zu den wichtigsten sozialen Netzwerken und wie du mit Social Commerce starten solltest, findest du in diesem aktuellen Social Commerce Guide.

Social-Commerce-Arten

Es gibt verschiedene Social Commerce-Arten, die sich grundlegend voneinander unterscheiden. Diese drei solltest du kennen:

  • Content-driven Social Commerce: Vorstellung deiner Produkte bzw. Dienstleistungen durch Storytelling
  • Experience-driven Social Commerce: Livestreaming, Live-Shopping-Events, AR (Produkte digital testen) und Gaming
  • Network-driven Social Commerce: (Ver)kauf über bestehende soziale Netzwerke (z. B. Zusammenschluss mehrerer Personen für Gruppenermäßigungen und Influencer-Marketing)

So passen KI und Social Commerce zusammen 

Künstliche Intelligenz (KI) ist gerade DAS Thema. Selbstverständlich hilft dir KI auch beim Social Commerce: Mit ihr kannst du das Nutzerverhalten nachvollziehen, analysieren und deine Erkenntnisse zu Optimierungszwecken umsetzen.

  • Kommunikation und Erreichbarkeit: Insbesondere Chatbots optimieren deine Kommunikation. Sie beantworten wiederkehrende Fragen in Sekundenschnelle und sind erreichbar, wenn dein Kundenservice seinen Feierabend genießt. Wann auch immer eine schnelle Reaktion gefragt ist, können Chatbots erste Antworten (z. B. Kenntnisnahmen von Bewertungen) liefern.
  • Personalisierung und Produktempfehlungen: Muster deiner Kundinnen und Kunden bilden die Basis für Produktempfehlungen, die persönliche Ansprache und die Navigation während des Einkaufserlebnisses.
  • Content-Erstellung: Du kannst etwa Ideen sammeln oder ganze Texte schreiben bzw. übersetzen lassen. Das beschleunigt deine Content-Erstellung.

Wie du Social Commerce erfolgreich meisterst 

Social Commerce ist so vielfältig. Vier Social Commerce Best Practices haben wir für dich in einem separaten Artikel durchleuchtet. Ein beliebtes Produkt für Social Commerce über TikTok und Instagram ist Advertizing PX Productsup. Damit hältst du problemlos mit der komplexen und schnelllebigen Social Media-Welt Schritt und kannst deine Produkt-Content-Prozesse flexibel anpassen. Der Anbieter arbeitet eng mit Social-Media-Plattformen zusammen, damit du durch die Nutzung der Product-to-Consumer-Plattform automatisch deren Anforderungen erfüllst.


Diese Vorteile sind dir mit der Nutzung der P2C-Plattform Productsup garantiert:

  • Einblicke in die besten Kampagnenergebnisse: Productsup ist offizieller Partner von TikTok, Instagram und Pinterest. Dieses Insider-Wissen ist die Basis für erfolgreiche Kampagnen.
  • All-in-One-Lösung für Social-Media-Kanäle: Advertizing PX beinhaltet alle Funktionen, die du brauchst, einschließlich der Produktkatalogerstellung, Feed-Management und Bestellsynchronisierung. Mit Advertising PX können deine Teams schnell optimierte, angereicherte und fehlerfreie Produkt-Feeds erstellen.
  • Dynamische Grafiken und Bilder für soziale Kanäle: Verwende vorgefertigte Vorlagen oder erstelle mit Advertising PX in Sekundenschnelle Tausende von individuellen Produktbildern für unterschiedliche Zielgruppen und Kontexte.
  • Feed-Übersetzung und Lokalisierung: Verwalte deine Produktangebote für alle Regionen oder expandiere dank Productsup in neue Märkte. Spare Zeit und Geld und beschleunige die Markteinführung durch automatische Lokalisierung von Währung, Größe und Gewicht.
  • Automatisierung: Prozesse, die normalerweise Tage und Wochen in Anspruch nehmen, sind auf dieser Plattform weitgehend automatisiert (z. B. die Erstellung von Produktdaten, die Optimierung von Produktinhalten und die Aktualisierung von Produktlisten). Du kannst die automatischen Regeln auch nutzen, um dynamische Werbeinhalte für deine Social Ads zu erstellen.
  • KI-Zuordnung: Nutze KI, um die richtigen Attribute und Taxonomien aus importierten und exportierten Produktinhalten vorherzusagen und automatisch zuzuordnen, um manuelle Vorgänge zu reduzieren und die Markteinführungszeit zu verkürzen.Leistungsoptimierung: Dank des ROI-Strategie-Tools kannst du deinen Produkt-Content-Feed anhand von Performance-Tracking-Daten und KPI-Metriken optimieren.
  • A/B-Test-Funktion: Teste verschiedene Varianten deiner Angebote, um die besten Ergebnisse zu ermitteln.

Fazit: Social Commerce gehört auf deine Agenda für 2024

Um auf die Frage aus der Headline zurückzukommen: „Alles spricht dafür, dass Social Commerce mit KI die Zukunft des E-Commerce ist“. Denn wer dieses Thema nicht auf seine Agenda für 2024 setzt, wird es unglaublich schwer haben, in der Rezession wettbewerbsfähig zu bleiben und sich gegen die internationale Konkurrenz durchzusetzen. P2C-Plattformen wie Productsup helfen dir mithilfe von KI, ressourcenschonend den Nerv von (sparsamen) Kundinnen und Kunden zu treffen, benutzerfreundliche Kauferlebnisse zu gestalten und schnell hochwertigen Content zu produzieren.

Pia Heßler
Autor*In
Pia Heßler

Pia war mehr als 10 Jahre im Vertrieb und Marketing verschiedenster Unternehmen aktiv. Danach gründete sie ihr eigenes Unternehmen und betreibt dieses zusammen mit ihrer Geschäftspartnerin.

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