Content-Management-Systeme (CMS) Sponsored

Content as a Service: Definition und Umsetzung

Carolin Puls 29.9.2022

Wir erklären Euch, was hinter Content as a Service steckt

Für ein modernes und erfolgreiches Online-Marketing gehört es dazu, eine breite Palette an Kanälen zu bedienen. Schließlich wollt Ihr möglichst viele Kund:innen erreichen und von Euren Produkten oder Dienstleistungen überzeugen. Von der eigenen Website über Social-Media-Kanäle bis hin zu Apps.

Jede dieser Plattformen hat unterschiedliche Anforderungen an den Content, den Ihr Euren Follower auf ihr bereitstellt. Die manuelle Anpassung, Planung und Aussteuerung Eurer Inhalte kann sehr zeitaufwändig und arbeitsintensiv werden – muss sie aber nicht. In diesem Beitrag stellen wir Euch Content as a Service (CaaS) näher vor und zeigen Euch, wie es Euch bei Eurem Content Management unterstützen kann.

Was bedeutet Content as a Service?

Lasst uns zunächst festhalten, was Ihr unter CaaS verstehen könnt. Im Grunde genommen bezeichnet es die Aufbewahrung Eurer Content-Rohinhalte an einem zentralen Speicherort. Dieser kann die gespeicherten Daten in das jeweils benötigte Format umwandeln und über eine API zugänglich machen. Diese Daten könnt Ihr dann auf unterschiedlichen Plattformen, wie beispielsweise Eurer Website, IoT-Geräten oder Apps nutzen.

Was ist CaaS.png

CaaS teilt Euren Content über APIs mit allen Plattformen, die Ihr hierfür ausgewählt habt.

Das CaaS könnt Ihr Euch also wie ein Headless CMS vorstellen, das Euch die Streuung Eurer Inhalte in jedes gewünschte Front-end ermöglicht. Dabei trennt es Inhalt, Layout und Struktur voneinander, damit der eingespielte Content auf den unterschiedlichen Kanälen On-Demand abgerufen werden kann.

So unterstützt Euch CaaS

Je mehr Plattformen Ihr mit Euren Inhalten bedienen wollt, desto aufwändiger wird ihre Verwaltung ohne Content as a Service. Entweder befasst Ihr Euch mit jeder Plattform manuell oder Ihr nutzt unterschiedliche Tools für deren Verwaltung, die Euch wiederum Geld kosten. Mit der Flexibilität, die Euch CaaS bietet, könnt Ihr ohne manuellen Aufwand die Erlebnisse für Eure Kund:innen schaffen, die sie sich von Eurem Unternehmen wünschen und die sie von einem Kauf überzeugen. Ein weiterer Vorteil an einem CaaS-Tool ist, dass Ihr hier genau die Tools integrieren könnt, die Ihr benötigt. Ihr seid also nicht auf vorinstallierte Lösungen angewiesen, die Euren Anforderungen möglicherweise nicht gerecht werden, sondern könnt Euch Euer ideales CaaS wie im Baukastensystem zusammensetzen. Dies ermöglicht Euch eine produktivere und effizientere Bearbeitung Eures Contents. Hierdurch könnt Ihr schnell auf technische Veränderungen reagieren und stellt Euer Content Management auf zukunftssichere Füße.

Außerdem integriert Ihr über ein CaaS-Tool im Handumdrehen neue Kanäle, über die Ihr direkt Eure Botschaften kommunizieren könnt. Es bietet Euch zudem den Vorteil, bestmögliche Customer Journeys zu kreieren, da ihr Layout und Design keine Einheitslösungen sind, sondern auf die jeweilige Plattform zugeschnitten wird. Euer CaaS erleichtert Euch auch die Zusammenarbeit mit Euren Kolleg:innen aus verschiedenen Abteilungen. Dies liegt daran, dass Euer Content-Pool von der Content-Ausspielung getrennt funktioniert. Der Integrations- und Abstimmungsaufwand sinkt, wodurch Ihr Eure Marketingkampagnen schneller und kostengünstiger an Eure Kund:innen ausspielen könnt. Zusätzlich könnt Ihr den einmal importierten Content jederzeit wieder nutzen. So stellt Ihr sicher, dass alle relevanten Daten genau dann zur Verfügung stehen, wenn sie benötigt werden.

So setzt Ihr CaaS erfolgreich um

Was kommt als Nächstes? Die Umsetzung! Um mit CaaS erfolgreich zu sein, benötigt Ihr ein entsprechendes CaaS-Tool. Die Verschlankung Eures Content Managements erreicht Ihr beispielsweise über den Headless-CMS-Anbieter Storyblok. Mit dem CaaS stellt Ihr leistungsstarke und passende Inhalte für jeden Eurer Kommunikationskanäle bereit. Über verschiedene APIs generiert Ihr die bestmöglichen Nutzererfahrungen und könnt Euren Content zeitgleich bearbeiten, bevor Ihr ihn veröffentlicht. Der Visual Editor erlaubt es Euch, genau zu verfolgen, wie die Änderungen aussehen werden, sodass Ihr Schrift, Farbe oder Bildgrößen noch vor dem Go-Live anpassen könnt, wenn sie Euch nicht gefallen sollten.

Storyblok Visual Editor.png

Im Visual Editor könnt Ihr sehen, wie Eure Änderungen aussehen werden.

Eure Entwickler:innen können zudem eigene Komponenten und Vorlagen anlegen, die Ihr für Euren Content nutzt. Storyblok kann aber auch als zentraler Content-Hub genutzt werden, um Eure Kund:innen an Euch zu binden. Die Bedienung des Tools erfolgt intuitiv, sodass sich alle Nutzer:innen schnell zurechtfinden.

Storyblok.png

Die Nutzung des Storyblok Backends erfolgt intuitiv.

Dies ist unter anderem dadurch sichergestellt, dass der Seitenbaum hierarchisch generiert werden kann. Euer Content wird hierbei seitenbasiert aufgebaut und ist analog zum Aufbau Eurer Website oder anderer Plattformen auffindbar. Eure Daten könnt Ihr nach Typen sortiert ablegen und auch miteinander verknüpfen, wenn ein Zusammenhang zwischen ihnen besteht. Zugehörige Kommentar- und Freigabefunktionen bündeln Eure Content-bezogene Kommunikation an einem zentralen Punkt. In der Historie könnt Ihr einsehen, wer zuletzt an welchen Dokumenten oder Seiten gearbeitet hat.

Storyblok erleichtert Euch nicht nur die Verwaltung und Streuung Eurer Inhalte, sondern hilft Euch auch noch dabei, das bestmögliche aus ihnen herauszuholen. Durch diese Funktionen spart Ihr Zeit und Geld und könnt Euch auf die Interaktion mit Euren Nutzer:innen sowie den erfolgreichen Verkauf Eurer Produkte und Dienstleistungen fokussieren.

CaaS – Content-Versorgung neu gedacht

Wie Ihr sicher festgestellt habt, folgt Content as a Service dem Pull-Prinzip, wo normale Content-Management-Systeme dem Push-Prinzip folgen. Statt Eure Inhalte händisch und aufwändig zu individualisieren und sie in die jeweilige Plattform „hineinzudrücken“, sorgt Ihr mit einem CaaS-Tool dafür, dass die Plattformen und Nutzer:innen sich bei Bedarf alle notwendigen Informationen und Bilder aus dem Headless CMS „herausziehen“ können. Dabei ist sichergestellt, dass die Datenhoheit jederzeit bei Eurem Unternehmen liegt und Ihr die Kontrolle über den Content habt, der genutzt wird. Durch die Umstellung von einem CMS auf ein CaaS verbessert Ihr die Kommunikation innerhalb Eures Unternehmens und auch den Erfolg Eurer Marketingkampagnen, wodurch Ihr Einfluss auf den Erfolg Eurer Firma nehmt. Also nichts wie los – kreiert Content, der genau passt.

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Carolin Puls

Carolin ist freie Redakteurin bei OMR und mit ganzem Herzen Autorin. Als Brand Managerin war sie bereits bei verschiedenen Unternehmen aus der FMCG-Branche für das Marketing zuständig. Währenddessen hat Carolin berufsbegleitend Ihr Studium zur Marketing-Betriebswirtin abgeschlossen.

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