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Diese Produkte solltet Ihr auf Amazon verkaufen

Carolin Puls 26.1.2023

Welche Produkte sich 2023 besonders lohnen, auf Amazon zu verkaufen

Es gibt vermutlich kaum einen Menschen, der noch nie etwas bei Amazon bestellt hat. Im Schnitt versendet der Onlineriese 1,6 Millionen Pakete am Tag. Mehr als die Hälfte aller Menschen, die Produkte im Internet suchen, startet mit ihrer Suche bei Amazon.

Das bietet für Euch als Händler*innen ein großes Potential, da auch Ihr Eure Produkte über den größten Online-Marktplatz der Welt verkaufen könnt und hierdurch Euren Umsatz steigert. In diesem Artikel stellen wir Euch die Produkte vor, die Ihr auf Amazon verkaufen solltet und verraten Euch, wie Ihr herausfindet, welche Produkte für Euer Unternehmen eine hohe Erfolgschance auf Amazon haben. Außerdem erfahrt Ihr, mit welchen Tipps und Tricks Ihr den Vertriebskanal Amazon ideal nutzt.

Empfehlenswerte Amazon-PPC-Tools

Auf unserer Vergleichsplattform OMR Reviews findest du weitere empfehlenswerte Amazon-PPC-Tools. Wir stellen über 20 Lösungen vor, die speziell auf die Bedürfnisse von Amazon-Verkäufern und Unternehmen zugeschnitten sind. Diese Amazon PPC-Software bietet umfassende Unterstützung in allen Aspekten des Amazon PPC-Managements. Nutze diese Gelegenheit, die verschiedenen Softwarelösungen zu vergleichen und dabei auf authentische und verifizierte Nutzerbewertungen zurückzugreifen:

Diese Produkte solltet Ihr auf Amazon verkaufen

Es gibt einige Evergreens, die sich auf Amazon immer verkaufen lassen. In diesen Produktkategorien ist zwar das Angebot, aber auch die Nachfrage groß, weshalb es sich für Euch lohnen kann, den Einstieg über diese Bereiche zu wagen. Zu diesen zählen:

  • Bücher
  • Digitale Produkte
  • Kleidung, Schuhe & Schmuck

Diese Bereiche sind auf den ersten Blick zwar nicht besonders spannend, lassen sich aber sehr gut vermarkten und werden am laufenden Band nachgefragt. Immer mehr Autor*innen nutzen Amazon als Self-Publishing-Plattform, um Ihre Produkte zu verkaufen, um sich nicht mit klassischen Verlagen auseinandersetzen und sich im stationären Buchhandel beweisen zu müssen. Zudem steigt die Zahl der Menschen, die eBook-Reader nutzen, kontinuierlich an und bietet großes Potential für entsprechenden Lesestoff. Aber auch Software lässt sich einfach über die Verkaufsplattform an Eure Kund*innen bringen. Von der Antivirus-Software bis zum Steuerprogramm – Ihr seid mit Euren digitalen Produkten dort, wo Eure Kund*innen nach ihnen suchen. Wenn Ihr Kleidung verkauft, kann Amazon die ideale Plattform für Eure Produkte sein, da Ihr selbst über ihre Darstellung bestimmen könnt und keine starren Vorgaben bezüglich des Angebotspreises befolgen müsst.

Ein Blick auf die Bestseller-Liste von Amazon zeigt aber noch weitere Kategorien, die Chancen für Euch bereithalten. Dies betrifft vor allem die folgenden Kategorien:

  • Elektronik
  • Kamera & Foto
  • Handgemachtes
  • Haustier-Bedarf
  • Spielzeug & Spiele
  • Haus & Küche
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Die Amazon Beststeller-Liste an dem Zeitpunkt, an dem wir diesen Artikel geschrieben haben.

Selbstverständlich könnt Ihr alle Produkte, deren Vertrieb auf Amazon erlaubt ist, auch über den Online-Marktplatz verkaufen. Es zeigt sich allerdings, dass Produkte, die bestimmte Eigenschaften aufweisen, besser performen als andere. Das ideale Amazon-Produkt ist klein und verhältnismäßig leicht, wodurch Ihr Kosten bei der Lagerung und beim Versand spart. Preislich liegen sie zwischen 10 und 40 Euro, wodurch sie auch gerne mal spontan mit im Warenkorb Eurer Kund*innen landen. Weiterhin sollten Eure Produkte einen klaren Kunden-Nutzen und einen klaren Verwendungszweck aufweisen. Idealerweise bleibt die Nachfrage nach diesem Gegenstand über das gesamte Jahr hinweg relativ konstant und weist keine saisonalen Höhen und Tiefen aus. Ebenfalls solltet Ihr sicherstellen, dass sich kein*e Käufer*in an einem fehlerhaften Produkt verletzen kann. Wenn Eure Produkte diese Eigenschaften aufweisen, eignen sie sich ideal für den Verkauf auf Amazon.

So findet Ihr die besten Produkte, die Ihr auf Amazon verkaufen könnt

Ihr habt eine Kategorie gefunden, in der Ihr auf Amazon Eure Produkte verkaufen und richtig durchstarten wollt? Perfekt! Dann geht es nun an die Details. Das heißt, dass Ihr nun identifizieren müsst, welche Produkte sich am besten eignen, um auf der Plattform dargestellt und verkauft zu werden. Denn auch, wenn Ihr jedes Produkt verkaufen könnt, so ist dies nicht für jeden Gegenstand die richtige Wahl. Was könnt Ihr also tun, um die besten Produkte für Euren Verkaufserfolg zu identifizieren?

Nutzt die Amazon Bestseller-Listen

Führt zunächst eine gründliche Produktrecherche durch. Genau wie im stationären Verkauf oder bei dem Angebot in Eurem Onlineshop ist es wichtig zu wissen, was Eure Konkurrenz zu bieten hat. Schaut Euch die am besten rankenden Produkte in der Kategorie genau an. Welche Keywords nutzen sie? Mit welchen und wie vielen Bildern vermitteln Sie den Nutzen und die Qualität der Produkte? Welche Versprechen sind in den Produktbeschreibungen enthalten? Und natürlich spielt auch der Preis eine Rolle. Nun zieht Ihr den Vergleich zu Eurem Unternehmen und Euren Produkten. Seid bei der Frage, ob Ihr Eure Produkte besser darstellen könnt, ehrlich zu Euch selbst. Ansonsten werdet Ihr mit ausbleibenden Verkäufen bestraft. Bedenkt dabei folgende Punkte:

  • Könnt Ihr mit hochwertigen Fotos punkten? Ihr solltet hiervon mindestens 3 – 5 einstellen, damit Eure Kund*innen einen positiven und umfassenden Eindruck gewinnen können.
  • Formuliert Ihr den Titel des Produktangebotes treffender und ansprechender? Er sollte aufmerksamkeitsstark, aber nicht reißerisch sein und auf jeden Fall der Wahrheit entsprechen.
  • Ist Euer angedachter Preis angemessen oder liegt er deutlich über den Top-Produkten der jeweiligen Kategorien? Auch wenn Eure Produkte ihren Preis wert sind, kann es passieren, dass die Kund*innen den Vorteil gegenüber anderen Produkten nicht erkennen und sich lediglich am Preis orientieren, wodurch Euer Angebot ausgeschlossen wird.
  • Schreibt Ihr ansprechende Produktbeschreibungen? Mit diesen holt Ihr Eure Kund*innen ab und macht Ihnen deutlich, warum sie gerade Euer Produkt und nicht das der Konkurrenz kaufen sollen.

Nutzt den FBA-Rechner

Eine weitere Möglichkeit, wie Ihr herausfinden könnt, welche Eurer Produkte sich am besten für den Verkauf über Amazon eignen, ist der FBA-Rechner. FBA steht für Fulfillment by Amazon und bezeichnet eine Versandmethode – nämlich die, wenn Ihr Eure Produkte bei Amazon einlagert und von dort in Eurem Namen an Eure Kund*innen versenden lasst. Mit dem FBA-Rechner erhaltet Ihr also einen Überblick über die anfallenden Gebühren und könnt somit Rückschlüsse auf Euren Gewinn ziehen. Indem Ihr das Hauptkeyword Eures Produktes in die Suchzeile des Rechners eingebt, durchsucht dieser die Datenbank im Hintergrund nach ähnlichen Produkten und kann Euch somit eine Liste mit den anfallenden Kosten anzeigen. Für die Berechnung der Versandkosten benötigt Ihr anschließend die Abmessungen und das Gewicht Eures Produktes. Gebt diese einfach unter dem Reiter Versandkosten ein und erhaltet eine genaue Schätzung über die entstehenden Kosten. Wenn Ihr diese kennt, könnt Ihr Euren Gewinn ermitteln, den Ihr aus dem Verkauf der jeweiligen Güter auf Amazon zu erwarten habt. Wenn Euch dieser zu gering ist, könnte es sein, dass sich dieses Produkt nicht für den Verkauf eignet.

Amazon ermöglicht Euch den Verkauf in vielen Produktkategorien. Dennoch empfehlen wir Euch, den Verkauf bestimmter Waren noch einmal zu überdenken.

  • Produkte, die es noch nicht auf Amazon gibt: Für dieses Produkt scheint es noch keine große Nachfrage zu geben. Natürlich könnt Ihr dennoch erfolgreich sein. Zu Beginn wird es allerdings sehr aufwendig und kostenintensiv sein, das Interesse Eurer Käufer*innen zu gewinnen.
  • Extrem günstige Produkte: Oft bleiben Euch bei sehr günstigen Produkten, das heißt bis circa 15 Euro, nur eine sehr geringe Marge, weshalb sich die Aufnahme in Euer Sortiment teilweise nicht lohnen wird.
  • Saisonale Produkte: Bei Osterartikeln oder Weihnachtsdekoration wird die Nachfrage nach einige Wochen stark zurückgehen und stagnieren. Daher solltet Ihr Euch breit aufstellen, wenn Ihr diese Produkte in Euer Sortiment aufnehmen wollt, um die anfallenden Lagerkosten durch andere Margen aufzufangen.
  • Zerbrechliche und sperrige Produkte: Aufwendig verpackte und große Pakete verursachen Euch sehr hohe Versandkosten. Wenn die Produkte dann gegebenenfalls noch beschädigt bei den Kund*innen ankommen, müsst Ihr ihnen außerdem ein neues Produkt auf Eure Kosten zusenden. Dies frisst Eure Marge auf und rechnet sich daher in den wenigsten Fällen.

Außerdem gibt es einige Produkte, deren Verkauf Amazon nicht gestattet. Neben dem Verkauf von lebenden Tieren und Schusswaffen sowie deren Zubehör verkauft Amazon keine Produkte, die

  • gegen gesetzliche Vorschriften verstoßen
  • Urheberrechte verletzen
  • von den Hersteller*innen oder einer staatlichen Behörde zurückgerufen wurden
  • ein Gefährdungspotenzial besitzen
  • einen Geldwert repräsentieren, wie z. B. ein Gutschein
  • Nikotin enthalten
  • verschreibungspflichtig sind
  • schwerer als 30 kg und länger als 150 cm sind
  • tiefgekühlt werden müssen
  • unter das Betäubungsmittelgesetz fallen

Wenn Eure Produkte in keine der genannten Kategorien fallen und Ihr überzeugt seid, mit dem Verkauf auf Amazon starten zu wollen, geht es nun einen Schritt weiter.

Das sind die besten Tipps, um Produkte auf Amazon zu verkaufen

Um Eure Produkte erfolgreich auf Amazon zu verkaufen, benötigt Ihr positive Bewertungen. Konzentriert Euch daher direkt zu Beginn darauf, diese von Euren Kund*innen zu erhalten, indem Ihr hochwertige Produktbilder einstellt, die Produkte zügig liefert und bei Fragen und Beschwerden zuvorkommend reagiert. Wenn Ihr Eure Pakete selbst versendet, achtet darauf, diese sorgfältig und liebevoll zu packen. Eine Dankeskarte für die Bestellung hinterlässt einen positiven Eindruck bei den Empfänger*innen. Je mehr positive Bewertungen Euer Artikel sammelt, desto höher steigt er im Amazon-Ranking auf. Genauso wichtig ist aber auch, dass Ihr als Händler*innen positive Bewertungen für Euren Amazon-Shop erhaltet. Denn dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Euch potenzielle Käufer*innen ihr Vertrauen schenken und die angebotenen Artikel kaufen.

Eine weitere Möglichkeit, um auf Amazon erfolgreich zu performen, bietet Euch die Optimierung Eurer Produktseiten. Durch die Nutzung beliebter Keywords innerhalb Eurer Produktbeschreibungen erhöht Ihr die organischen Suchtreffer, bei denen die Kund*innen Eure Ergebnisse ausgespielt bekommen. Durch diese Maßnahme erhöht Ihr Euren Umsatz auf der Plattform und steigert die Sichtbarkeit Eurer Marke. Diese Optimierung könnt Ihr immer wieder durchführen. Nutzt allerdings nur die Keywords, die auch wirklich zu Euren Artikeln passen, da ein falsches Ergebnis zu negativen Empfindungen bei den Suchenden führt und sie dieses mit Eurem Unternehmen verknüpfen.

Last but not least kommt es, wenn Ihr einen Shop auf Amazon betreibt, auf eine Sache an – Traffic. Sorgt dafür, dass Eure Produkte wahrgenommen werden, denn nur dann werden sie sich auch verkaufen. Diesen Traffic generiert Ihr nicht nur durch organische Suchtreffer, sondern auch durch bezahlte Suchergebnisse. Das Zauberwort lautet an dieser Stelle: Amazon Pay Per Click, kurz PPC. Dabei bietet Ihr, wie bei Google Ads, auf Keywords. Wenn Ihr Euch gegen Eure Konkurrenz durchsetzt, ergänzt und steigert Ihr durch Amazon Ads Euren organischen Umsatz, da Eure Werbeanzeige ausgespielt wird. Eure Amazon Ads könnt Ihr entweder manuell verwalten oder ein KI-basiertes Tool verwenden, das diese Arbeit für Euch automatisiert.

Adspert bietet Euch beispielsweise eine bequeme und intelligente Lösung für performanceorientiertes Advertising. Der Algorithmus optimiert Eure Gebote für Keywords, Produkte und Placements für Amazon PPC und passt diese laufend an. Durch diese Funktion spart Ihr Zeit und steigert gleichzeitig Euren Gewinn, da Ihr die effizientesten Gebote abgebt. Mithilfe dieser Software verbessert Ihr Euer Keyword-Management, da diese die Keywords aus Euren automatischen Kampagnen analysiert und hieraus Vorschläge für Eure manuellen PPC- Kampagnen liefert.

Ihr nutzt Amazon Sponsored Products oder Sponsored Brands, wisst aber nicht, was Ihr mit den Zahlen, die Ihr hierzu erhaltet, anfangen sollt? Auch hier unterstützt Euch das PPC-Tool. Spielt verschiedene Szenarien für die Optimierung Eurer Ergebnisse durch und analysiert, wie sich die Änderung Eurer Ziele auf die Leistungen Eurer PPC-Kampagnen auswirken. Das hilft Euch dabei, bessere und fundiertere Entscheidungen zu treffen. Wenn Adspert erkennt, dass Eure Kampagnen davon profitieren können, wenn Ihr eine Budgetänderung vornehmt, informiert Euch das Tool automatisch hierüber. Diese Meldung bekommt Ihr sowohl, wenn Euer Budget zu hoch ist und nicht vollständig ausgeschöpft wurde, als auch bei einem zu geringen Budget, welches zu früh aufgebraucht wurde.

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Adspert zeigt Euch transparent auf, wenn Euer Budget zu hoch oder zu niedrig ist.

Noch mehr Amazon-PPC-Tools findet Ihr auf unserer Softwarebewertungsplattform OMR Reviews. Hier habt die Auswahl zwischen mehr als 15 Tools, die Euch dabei helfen, Eure Produkte über Amazon zu verkaufen.

Durch automatisiertes PPC besser auf Amazon verkaufen

Es gibt vielfältige Möglichkeiten und Kategorien, durch die Ihr auf Amazon erfolgreich werden könnt. Ein Blick auf die Bestsellerlisten und ein Vergleich mit Euren eigenen Produkten und Fähigkeiten zeigen Euch schnell, ob sich der Einstieg in diese Kategorie für Euch lohnen kann. Sehr beliebt – bei Konsument*innen und Händler*innen sind digitale Produkte, Kleidung und Bücher sowie Elektronik, Spielzeuge und Haushaltszubehör. Wenn Ihr den Traffic für Eure Artikel steigern, aber Eure Amazon Ads nicht manuell verwalten wollt, nutzt am besten ein KI-basiertes Tool wie Adspert. Dieses liefert Euch interessante Einblicke in die Möglichkeiten Eurer Kampagnen und unterstützt Euch dabei, Euren Umsatz maßgeblich zu erhöhen.

Carolin Puls
Autor*In
Carolin Puls

Carolin ist freie Redakteurin bei OMR und mit ganzem Herzen Autorin. Als Brand Managerin war sie bereits bei verschiedenen Unternehmen aus der FMCG-Branche für das Marketing zuständig. Währenddessen hat Carolin berufsbegleitend Ihr Studium zur Marketing-Betriebswirtin abgeschlossen.

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