Gamification-Tools & -Softwares im Vergleich


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Mehr über Gamification Software & Tools im Vergleich

Gamification-Software-Definition: Was sind Gamification-Apps?

Gamification-Software lässt Unternehmen typische Mechanismen aus Video-Games in einen Business-Kontext integrieren. Die zentralen Ziele sind, die Aufmerksamkeit, das Engagement sowie die Motivation bei den Empfänger:innen durch diese Features zu steigern und somit schließlich bestimmte Handlungen zu forcieren. Diese Anliegen bzw. betreffende Maßnahmen beziehen sich in vielen Fällen auf Kund:innen und die Steuerung ihres Kaufverhaltens. Aber auch Partner:innen oder Mitarbeiter:innen können entsprechend beeinflusst werden. Dann geht es meistens um den Push der Erreichung bestimmter Arbeits- oder Geschäftsziele.

Weshalb sollten Unternehmen Gamification-Software einsetzen?

Spielerisch verkaufen oder generell bestimmte Anliegen und (Business-)Ziele erreichen: Das ist der Traum vieler Geschäftsleute, aber auch von deren Kund:innen. Mit dem Prinzip der Gamification können sich Unternehmen diesen Sachverhalt zunutze machen. Alle, die sich in ihrem Leben schon einmal mit Video-Games beschäftigt haben, kennen typische Gamification-Mechanismen. Dazu zählen unter anderem Bestenlisten, Boni oder Trophäen. Diese werden ausgegeben, um Spieler:innen ein besseres, individuelleres Gaming-Erlebnis zu verschaffen. Erledigt man zum Beispiel in einem Jump-and-Run-Game ein Level und dessen Endgegner:in besonders zügig, profitiert man von einer erhöhten Punktezahl und einem Stern auf der Bestenliste. Zusätzlich darf man anschließend in einer Bonusrunde um bessere Verteidigungsmöglichkeiten, Leben, noch mehr Punkte etc. zocken. Letztere Benefits tragen häufig erheblich dazu bei, dass sich Spieler:innen über Stunden hinweg hoch motiviert und mit voller Begeisterung mit einem Game beschäftigen. Genau eine solche Motivation und ein derartiges Engagement sähen natürlich auch viele Unternehmenslenker:innen gerne bei ihren Kund:innen. Derartige Voraussetzungen zu erreichen, wird aber in immer mehr Branchen schwieriger und schwieriger. Schuld ist insbesondere die riesige Auswahl an Alternativen. Eine schnelle Suche im Internet verschafft heute in fast jedem Geschäftsbereich eine enorme Auswahl an passenden Lösungen für ein und dasselbe Anliegen. Kombiniert wird dieser Sachverhalt mit stetig schwindender Zeit. Für Interessenten besteht letztlich kaum noch eine Notwendigkeit, sich längerfristig mit einzelnen Marken zu beschäftigen - und der allgemein steigende Termindruck lässt es zudem fast nicht zu. Um hier als Anbieter-Unternehmen aus der Masse herauszustechen, mehr Interesse bzw. Zeit der eigenen Zielkund:innen zu erhalten und der Konkurrenz fortwährend Schnippchen zu schlagen, können Gamifications überaus hilfreich sein. Idealerweise sind die Spielmechanismen einzigartig und regen zu bestimmten Aktionen an, die für die ausspielende Firma nützlich sind. Wobei die angesprochenen Personen, bestenfalls nicht merken, dass es sich um Marketing- oder Verkaufsmaßnahmen handelt. Ähnliches gilt für den Umgang mit Mitarbeiter:innen und Partner:innen. Gut umgesetzte Gamifications machen einen Betrieb bzw. einen Arbeitsplatz interessanter. Sie animieren und tragen zu einem dynamischeren, produktiveren Arbeiten bei. Schließlich begünstigen sie eine zuverlässige Erreichung der Unternehmensziele und nicht zuletzt eine Bindung an die arbeit- oder auftraggebende Firma.

Wie funktionieren Gamification-Tools?

Was mit Gamification-Software zentral zu erreichen ist, wurde bereits dargelegt. Dafür stehen normalerweise unterschiedliche Features bereit, die wiederum bestimmen, wie derartige Tools letztendlich funktionieren. Nachfolgende Elemente und damit zu erzielende Effekte sind typisch.

Abzeichen und Belohnungen Gamification-Software ermöglicht häufig die Implementierung von Abzeichen und entsprechenden Belohnungen. Diese bieten eine visuelle Anerkennung für positives Kunden- bzw. Mitarbeiterverhalten. Bei den Abzeichen, englisch „Badges“, handelt es sich in der Regel um elektronische Bilder, die Personen sammeln können, um unter anderem ihren Fortschritt innerhalb einer Geschäftsbeziehung oder in der Intensität der Nutzung einer App zu zeigen. Badges von Benutzer:innen können veröffentlicht oder zur Sammlung in einer privaten Galerie eines Profils bereitgestellt werden. Wer genügend Abzeichen sammelt, kann eine Belohnung dafür erhalten - eine physische Manifestation seines Fortschritts.  Kundenbindungsprogramme bieten oft Belohnungen in Form von digitalen Gutscheinen oder Gratisartikeln. In der Mitarbeiterbeziehung werden mitunter Bonusgelder oder freie Tage als Goodies für das Erreichen bestimmter Geschäftsziele angeboten.

Bestenlisten Bestenlisten, oder auf Englisch „Leaderboards“, sorgen für ein Gefühl des Wettbewerbs in einer Gruppe. Hier werden alle Beteiligten aufgelistet und nach Fortschritt in einem bestimmten Kontext eingestuft. Unternehmen, die beispielsweise den Wettbewerb unter ihren Vertriebsmitarbeiter:innen erhöhen wollen, können eine Umsatzrangliste mit den fünf besten Verkäufer:innen des Monats veröffentlichen. Solche Leaderboards werden heute in aller Regel im digitalen Raum geführt. Es ist natürlich ebenfalls möglich, Bestenlisten im Verbraucherkontext einzusetzen. So kann abermals die Nutzung einer App oder auch eine Kauffrequenz signalisiert werden. Beides kann zum Beispiel bei sozialen Projekten sehr hilfreich sein, um mehr Spenden zu forcieren.  Aber Vorsicht: Gerade, wenn es darum geht, personenbezogene Daten und Verhaltensweisen zu veröffentlichen, wird schnell der Datenschutz auf den Plan gerufen. Außerdem ist zu beachten, dass diese Tools bei einer unternehmensinternen Nutzung oft den ohnehin schon leistungsstärksten Personen helfen, sich noch mehr einzusetzen. Auf der mittleren und unteren Leistungsstufe haben sie aber mitunter den gegenteiligen Effekt – Stichwort „Resignation“.

Karten und Fortschrittsbalken Gamification-Tools können virtuelle Karten verwenden, um den Fortschritt einer Person auf dem Weg zu einem Ziel zu verfolgen. Beginnend bei einem Startpunkt werden diese Maps dann erweitert und bieten immer wieder neue Ziele und Wege an. Nach dem Vorbild vieler Video-Games zeigen die Karten abgeschlossene Module an, ermöglichen die Wiederholung von Levels, um einen Punktestand zu verbessern, und/oder vergeben nach Erfolgen Abzeichen oder andere themenbezogene Belohnungen. Die Möglichkeiten sind enorm vielfältig. Andere Tools ermöglichen die Integration von Fortschrittsbalken in bestimmte geschäftliche Prozesse. Hier wird der Fortschritt einzelner Teilnehmer:innen verfolgt, der durch die Erledigung von bestimmten Aufgaben zu erreichen ist. Fortschrittsbalken sind oftmals eine sehr effiziente Lösung. Sie können einfach über verschiedene Bildschirme hinweg angezeigt werden und nehmen nicht zu viel visuellen Platz ein. Weiterhin sind sie natürlich um einiges ressourcensparender als umfangreichere Kartenmodelle.

Reporting Viele Gamification-Softwares bieten differenzierte Analytics- und Reporting-Features. Unternehmen können entsprechende Bericht-Tools dazu verwenden, um die Ausgangssituation des Engagements zu verstehen und dann die Steigerung dessen zu messen. Das Reporting kann unternehmensweit bzw. auch in Bezug zu anderen wirtschaftlich wichtigen Werten hilfreiche Einblicke in den ROI verschaffen. Manager:innen wird ermöglicht, die Leistung ihrer Teams oder Partner:innen und die Bedarfe ihrer Kund:innen besser zu verstehen. Damit ist es schließlich möglich, die Gesamtergebnisse datenbasiert zu verbessern und/oder spezifische Probleme zu lösen. Analytics für das Kundenverhalten und das Benutzer-Engagement im Zusammenhang mit Gamifications können direkt mit Marketing-Automatisierungsprogrammen verbunden sein. So lassen sich Kund:innen schnell und automatisch für gewünschte Verhaltensweisen, wie Empfehlungen an Freunde und regelmäßige Käufe, belohnen bzw. mit passenden Marketing-Schritten bedienen.

Welche Vor- und Nachteile bieten Gamification-Apps?

Einige klare Vorteile von Gamification-Software bzw. Gamifications an sich sind oben bereits angeklungen. Im Folgenden gibt es nun eine Übersicht der zentralen Benefits.

  • Förderung des Engagements: Wer spielt nicht gerne? Selbst im Erwachsenenalter ist unser aller Spieltrieb nach wie vor vorhanden. Diesen können sich Unternehmen mit Gamifications zunutze machen, um das Engagement zu pushen. Sich durch einfache Webseiten zu scrollen, gelegentlich auf "weiter" zu klicken und lange Texte zu lesen, ist in diesem Zusammenhang allerdings kaum förderlich. Wer von engagierteren Kunden:innen und Mitarbeiter:innen auf Websites oder innerhalb von Apps bzw. in Unternehmensprozessen profitieren möchte, sollte spezifische Gamification-Optionen abwägen. Gamification verwandelt langweilige Internetseiten, schlappe Marketing-Maßnahmen und alltägliche interne Vorgänge zu fesselnden und interessanten Erfahrungen. Sie können den freundschaftlichen Wettbewerb unter Kolleg:innen fördern oder das Verlangen von Kund:innen nach öffentlichem Status ansprechen. Sie geben betreffenden Personen das Gefühl, stolz zu sein, wenn sie bestimmte damit verbundene Ziele erreichen. Das führt optimalerweise zu immer wieder neuer Einsatzmotivation.
  • Subtile Marketing- bzw. Mitarbeitersteuerung: Die spielerischen Herausforderungen und Aufgaben in Gamifications lassen den Nutzen, der für das jeweilige Unternehmen herausspringt, in den Hintergrund rücken. Wenn die Empfänger:innen ihre Interessen in den Maßnahmen ideal aufgenommen sehen und sie ihnen wirklich Spaß bereiten, steigt ihre Motivation, im Sinne dieser zu agieren. Gleichzeitig sinkt aber auch ihre Aufmerksamkeit für den Marketing- oder internen Wettbewerbskontext dahinter.
  • Sofortiges Feedback: Wenn die Empfänger:innen von Gamifications im jeweiligen „Spiel“ vorankommen, entsteht dabei sofortiges Feedback, ob negativ oder positiv. Das ist ein großer Vorteil. Es hält betreffende Personen in ihrem Kauf- oder auch in ihrem Arbeitsverhalten auf Linie. Die Verknüpfung des Feedbacks mit den typischen Zielen der Kund:innen bzw. Mitarbeiter:innen ermöglicht es den Beteiligten, ihre Fortschritte während des „Spiels“ zu verfolgen und sich damit zu identifizieren. Das motiviert sie und macht ihnen Lust, weiterhin auf die vorgegebenen Ziele der Prozesse hinter den Gamifications hinzuarbeiten.
  • Erhöhung der Motivation: Motivation ist eine wichtige treibende Kraft, um Kund:innen oder auch Mitarbeiter:innen dazu zu bringen, im Sinne des Unternehmens oder von bestimmten (Marketing-)Prozessen zu agieren. Auszeichnungen oder andere Aufmerksamkeiten bilden auf diesem Weg als Belohnungen für einzelne Punkte in der Kaufentscheidung oder im internen Prozessfortlauf nützliche Motivationselemente. Entsprechende Abzeichen können im „Spiel“ oder auf der Website des Unternehmens angezeigt werden. Sie sind unter anderem deshalb so hilfreich, weil sie den Empfänger:innen (öffentlich) das Gefühl geben können, besonders wichtig und/oder kompetent zu sein. Zudem vermitteln sie den Personen, etwas erreicht zu haben. Das alles kann Wunder für die Steigerung der Motivation bewirken.

Natürlich kann es – wie bei praktisch jeder Software und damit verbundenen Vorgängen – auch beim Einsatz von Gamification-Tools zu gewissen Schwierigkeiten kommen. Folgende Probleme sind typisch.

  • Kosten: Gamification-Software und deren Implementierung kann mit erheblichen Kosten verbunden sein. Je komplexer die Anforderungen sind, desto teurer wird es. In diesem Zusammenhang sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass das Tool bzw. dessen Nutzung nicht zu viel vom möglichen Profit „auffrisst“. Es kommt nicht selten vor, dass entsprechende Lösungen zwar viele ihrer Vorteile ausspielen, Unternehmen davon aufgrund der Kosten aber weit weniger profitieren, als gedacht.
  • Aufrechterhaltung des Nutzens: Im Kontext des vorherigen Punktes ist die Aufrechterhaltung des Nutzens ein wichtiges Thema. Selbstverständlich müssen auch Gamifications gelegentlich angepasst werden, um sie interessant zu halten. Das ist dann allerdings normalerweise mit einem größeren Aufwand verbunden, als zum Beispiel ein „einfaches“ Design-Update einer Website durchzuführen. Veraltete Gamifications können schnell zu Negativeffekten führen – sie sind im einfachsten Fall langweilig. Deshalb sollten Interessierte darauf achten, dass das Gamification-Tool kontinuierlich mit den herrschenden Anforderungen schritthält und dabei möglichst anwenderfreundlich ist.
  • Datenschutz: Gerade dann, wenn es darum geht, Gamifications bzw. Auszeichnungen, Boni oder andere Goodies und deren Empfänger:innen öffentlich zu präsentieren, kann es Schwierigkeiten mit dem Datenschutz geben. Generell sind Gamification-Prozesse oftmals mit der Nutzung personenbezogener Daten verbunden. Diesbezüglich sollte darauf geachtete werden, dass die gewählte Anwendung schon von sich aus die geltenden Datenschutzbestimmungen berücksichtigt. Auf der sicheren Seite sind Interessierte, wenn sie sich an Gamification Apps auf Deutsch bzw. aus Deutschland oder zumindest aus dem europäischen Raum halten. Gegebenenfalls sind aber noch zusätzliche Datenschutz- und Absicherungsmaßnahmen erforderlich.

Wie wählt man ein passendes Gamification-Tool aus?

Gamifications und entsprechende Gamification-Tools können in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen eingesetzt werden. Sie verschaffen dabei bestenfalls zahlreiche starke Vorteile. Um maximal zu profitieren, sollten Interessierte die beste Gamification-Software für ihre Zwecke auswählen. Worauf es dabei besonders zu achten gilt, wird im Folgenden gezeigt.

  • Leichte Integration: Eine Gamification-Plattform muss leicht in ein bereits bestehendes System oder eine Anwendung integriert werden können. Die Fähigkeit, eine Gamification-Strategie und die damit verbundene Anwendung einfach zu implementieren, kann für ein Unternehmen von grundlegender Bedeutung sein. Oftmals bestehen nämlich keine Zeit oder personelle Ressourcen, um Gamifications von Grund auf zu entwickeln oder aufwendig per Programmierung zu individualisieren.
  • Vielseitigkeit: Eine Gamification-Plattform muss vielseitig sein und sich möglichst an jeden Anwendungsfall im eigenen Unternehmenskontext bzw. an jede Strategie anpassen lassen. Nicht zu vergessen ist dabei, dass Gamifications in einer Vielzahl von Geschäftskontexten effektiv eingesetzt werden können. Daher gibt es durchaus speziell auf einzelne Bereiche zugeschnittene Anwendungen. So können beispielsweise Lösungen für externe bzw. kunden- oder verkaufsspezifische Zwecke und solche für die Unterstützung interner Prozesse gewählt werden.
  • Funktionsumfang: Eine Gamification-Plattform ermöglicht die Anwendung typischer Spielmechaniken in Business-Kontexten. Dabei gibt es einige grundlegende Elemente, die eine Gamification-Strategie ausmachen und die über eine solche Software einstellbar sein sollten. Die oben genannten Funktionen sind hier elementar. Optimalerweise können diese noch flexibel skaliert werden – je nach den aktuellen Bedarfen des Betriebs.

Was kostet Gamification-Software?

Gamification-Software wird heute meistens als Software-as-a-Service (SaaS) angeboten. Es gibt aber auch immer noch On-Premise-Lösungen, die teilweise ein Mal gekauft und dann direkt vor Ort in bestehende System integriert werden. Weiter verbreitet sind jedoch – sowohl bei SaaS-Lösungen als auch On-Premise – Abonnementmodelle. Bei diesen fällt dann monatlich oder jährlich eine Lizenzgebühr an. Im Allgemeinen wird nach Funktionsumfang und pro Benutzer:in abgerechnet. Daher können die Kosten variieren. Die Preise pro User und mit durchschnittlichen bis leicht erweiterten Funktionalitäten sind mit rund 30 bis 70 Euro pro Monat zu kalkulieren. Bei einigen Anbietern gibt es sogar kostenlose Versionen. Diese kommen dann aber normalerweise mit einer stark begrenzte Anzahl von Features und zulässigen Benutzer:innen. Gerade bei Entwicklerunternehmen, die größere Suiten anbieten, innerhalb derer Gamification-Tools nur ein kleiner Teil des Ganzen sind, liegt oftmals eine individuelle Preisgestaltung zugrunde.