Pagespeed-Optimierung: 15 Maßnahmen zur Verbesserung des Pagespeeds
Lerne, wie die Pagespeed-Optimierung deiner Website mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung gelingt
- Was ist eine Pagespeed-Optimierung?
- Welche Ziele werden mit einer Pagespeed-Optimierung verfolgt?
- Wie kann die Ladegeschwindigkeit einer Webseite gemessen werden?
- Für welche Bereiche kann eine Pagespeed-Optimierung durchgeführt werden?
- 9-Schritte-Anleitung für schnellere Ladezeiten deiner Website
- 6 Tipps zur Beschleunigung deiner Website-Geschwindigkeit
- Tool-Tipps für eine Pagespeed-Optimierung
- Fazit
Was ist eine Pagespeed-Optimierung?
Warum ist die Optimierung der Ladezeiten einer Website wichtig?
Welche Ziele werden mit einer Pagespeed-Optimierung verfolgt?
- Verbesserte Nutzererfahrung: Eine schnell ladende Website ist ein entscheidender Faktor für eine positive Nutzererfahrung. Nutzer*innen erwarten eine schnelle und reibungslose Interaktion mit einer Website. Durch eine verbesserte Pagespeed können Besucher*innen schneller auf Inhalte zugreifen und haben eine geringere Absprungrate. Dies führt zu höherem Engagement, längerer Verweildauer und einer insgesamt höheren Nutzerzufriedenheit.
- SEO Rankingfaktor: Wie bereits erwähnt, bevorzugt Google schnelle Websites und berücksichtigt die Ladezeit bei der Platzierung in den Suchergebnissen. Eine Pagespeed-Optimierung kann also dazu beitragen, dass deine Website besser rankt und mehr Traffic erhält.
- Höhere Conversion Rate: Eine schnelle Website kann sich auch positiv auf die Konversionsrate auswirken. Eine Studie von Akamai hat gezeigt, dass eine Verzögerung von nur einer Sekunde die Conversion Rate um bis zu 7% senken kann. Eine schnellere Website kann also dazu beitragen, dass mehr Besucher*innen zu Kund*innen werden.
- Mobile Nutzung: Immer mehr Menschen nutzen das Internet über mobile Geräte. Dies wissen auch die Suchmaschinen, weshalb Google mittlerweile vollständig auf den Ansatz Mobile-First-Indexing setzt.
- Crawling: Crawler haben ein begrenztes Crawling-Budget, das für das Durchsuchen und Indexieren von Websites zur Verfügung steht. Eine optimierte Pagespeed verkürzt die Ladezeiten deiner Website, wodurch die Crawler mehr Seiten in kürzerer Zeit erfassen können. Dadurch werden wichtige Seiten und Inhalte effizienter erfasst und in den Suchmaschinenindex aufgenommen.
Wann solltest du deinen Pagespeed optimieren?
Wie kann die Ladegeschwindigkeit einer Webseite gemessen werden?
- Largest Contentful Paint (LCP): Dieser Wert misst die Zeit, die benötigt wird, um den größten sichtbaren Inhalt einer Webseite zu laden.
- First Input Delay (FID): Diese Metrik misst die Verzögerung zwischen dem ersten Interaktionsversuch eines Nutzers (z.B. Klick auf einen Button) und der tatsächlichen Reaktion der Webseite. Ein niedriger FID-Wert ermöglicht eine reibungslose Interaktion mit der Webseite.
- Cumulative Layout Shift (CLS): Diese Metrik bewertet die visuelle Stabilität einer Webseite. Sie misst die Anzahl der unerwarteten Verschiebungen von Elementen während des Ladevorgangs. Eine geringe Verschiebung von Inhalten sorgt dafür, dass Nutzer*innen nicht versehentlich auf falsche Elemente klicken.
Für welche Bereiche kann eine Pagespeed-Optimierung durchgeführt werden?
- Server-Optimierung: Eine optimierte Konfiguration der Servereinstellungen kann die Ladezeit deiner Website verbessern. Dazu gehören Aspekte wie die Wahl des richtigen Hosting-Providers, die Konfiguration des Server-Cachings oder die Nutzung von Content Delivery Networks (CDN).
- Komprimierung des Codes: Eine Optimierung des Codes deiner Website kann die Dateigröße reduzieren und somit die Ladezeit verbessern. Dazu gehört beispielsweise die Komprimierung von HTML-, CSS- und JavaScript-Dateien oder das Entfernen von unnötigen Kommentaren und Leerzeichen im Code.
- Optimierung von Bildern: Bilder machen oft den größten Teil der Dateigröße einer Webseite aus und können daher die Ladezeit erheblich beeinflussen. Eine Optimierung der Bilder kann die Dateigröße reduzieren und die Ladezeit verbessern. Dies umfasst Aspekte wie die Wahl des richtigen Dateiformats, die Reduzierung der Bildgröße oder die Verwendung von Bildkomprimierungstools.
- Onpage-Optimierung: Die Optimierung der Onpage-Faktoren einer Website kann ebenfalls zur Verbesserung der Ladezeit beitragen. Dazu gehören beispielsweise die Verwendung von Browser-Caching, die Minimierung von HTTP-Requests, die Optimierung der Seitenstruktur oder die Verwendung von Lazy Loading für Bilder und Videos.
9-Schritte-Anleitung für schnellere Ladezeiten deiner Website
In diesem Abschnitt erhältst du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Optimierung der Ladezeit deiner Website. Dabei werden 9 konkrete Maßnahmen aufgelistet, die du durchführen kannst, um die Geschwindigkeit deiner Webseite zu verbessern
- Analysiere die aktuelle Ladezeit deiner Website: Bevor du mit der Optimierung beginnst, solltest du herausfinden, wie schnell deine Website derzeit lädt. Nutze Tools wie Google PageSpeed Insights oder GTmetrix, um die Performance deiner Website zu messen und Engpässe zu identifizieren.
- Optimiere deine Bilder: Bilder können eine große Rolle bei der Ladezeit einer Website spielen, also optimiere für SEO alle Bilder auf deiner Website.
- Verwende das richtige Bildformat: Verwende das WebP-Format für hochwertige Bilder, die deutlich kleiner sind als PNG- oder JPEG-Dateien.
- Skaliere Bilder auf die richtige Größe: Achte darauf, dass Bilder nur so groß sind, wie sie benötigt werden.
- Komprimiere Bilder: Verwende Tools wie tinypng oder kraken.io, um deine Bilder ohne sichtbaren Qualitätsverlust zu komprimieren.
- Minimiere & komprimiere deinen Code: Halte deinen CSS-, HTML-, und JavaScript-Code schlank, indem du unnötigen Code, Leerzeichen und Kommentare entfernst.
- Gzip-Komprimierung verwenden: Die Verwendung von Gzip reduziert die Größe von HTML-, CSS- und JavaScript-Dateien, bevor sie an den Browser gesendet und von der Website heruntergeladen werden müssen. Dadurch werden die Ladezeiten verkürzt und die Bandbreite reduziert.
Die Gzip-Komprimierung ist bei den meisten Webservern standardmäßig aktiviert. Um sicherzustellen, dass die Komprimierung funktioniert, können Online-Tools wie Gzip Checker verwendet werden. - Reduziere die Anzahl der HTTP-Anfragen: Jede Komponente auf deiner Website, wie Bilder, Skripte oder Stylesheets, erfordert eine separate HTTP-Anfrage, um vom Server geladen zu werden. Je mehr Anfragen es gibt, desto langsamer lädt die Website. Durch die Kombination von Dateien und die Verwendung von CSS-Sprites und Daten-URLs kannst du die Anzahl der HTTP-Anfragen reduzieren.
- Nutze Caching-Methoden (Browser- und Server-Caching): Durch die Implementierung von Browser- und Server-Caching kann die Ladezeit einer Website erheblich verbessert werden, indem wiederholte Anfragen beschleunigt und die Serverlast verringert wird. Dabei werden bereits abgerufene Ressourcen einer Webseite wie Bilder, CSS-Dateien oder Skripte lokal zwischengespeichert. Durch das Caching wird vermieden, dass alle Inhalte der Website jedes Mal von neuem geladen werden müssen.
- Verwende ein Content Delivery Network (CDN): Ein Content Delivery Network (CDN) ist ein Netzwerk von Servern, das Inhalte an die Benutzer*innen ausliefert, die auf sie zugreifen. Durch die Verwendung eines CDN kann die Ladezeit einer Website verkürzt werden, da die Benutzer*innen die Inhalte von einem Server in ihrer Nähe erhalten, anstatt von einem Server, der sich möglicherweise weit entfernt befindet.
- Optimiere deine Website für mobile Endgeräte: Achte darauf, dass deine Website auf mobilen Endgeräten schnell geladen wird. Eine schnelle Website ist für die mobile Nutzung besonders wichtig, da mobile Verbindungen oft langsamer sind als Desktop-Verbindungen.
- Messung des Erfolgs: Teste regelmäßig die Ladegeschwindigkeit deiner Website und überprüfe, ob die Optimierungsmaßnahmen die gewünschten Ergebnisse liefern. Passe deine Strategie bei Bedarf an und optimiere deine Website kontinuierlich weiter.
6 Tipps zur Beschleunigung deiner Website-Geschwindigkeit
- Verbessere die Serverleistung: Nutze einen zuverlässigen Hosting-Provider und einen Serverstandort, der deiner Zielgruppe am nächsten ist.
- Verwende Lazy-Loading: Lazy-Loading ist eine Technik, bei der Bilder und andere Inhalte erst dann geladen werden, wenn sie auf dem Bildschirm sichtbar sind. Dadurch wird vermieden, dass Besucher*innen lange warten müssen, bis alle Inhalte auf einer Seite geladen sind.
- Vermeide unnötige Plugins & Skripte: Plugins & Skripte können die Ladezeit deiner Website verlangsamen, auch wenn sie nicht aktiv genutzt werden. Vermeide daher alle unnötigen Plugins & Skripte, um die Geschwindigkeit deiner Website zu verbessern.
- Verwendung von Schriftarten: Webfonts können die Ladezeit der Website verlangsamen, insbesondere wenn viele verschiedene Schriftarten verwendet werden. Daher sollte die Anzahl der verwendeten Webfonts reduziert und stattdessen auf Standardschriftarten zurückgegriffen werden.
- Redirects minimieren: Redirects leiten Benutzer*innen von einer Seite auf eine andere um, was zu einer zusätzlichen Verzögerung führen kann. Daher sollten unnötige Weiterleitungen vermieden und stattdessen direkte Links verwendet werden.
- Optimiere deine Datenbank: Eine langsame Datenbank kann die Ladezeit deiner Website verlangsamen. Optimiere deine Datenbank, indem du regelmäßig veraltete und unnötige Daten löschst und Indizes und Schlüssel hinzufügst, um die Suchgeschwindigkeit zu erhöhen.
Tool-Tipps für eine Pagespeed-Optimierung
- Google PageSpeed Insights: Google PageSpeed Insights ist ein kostenloser Service von Google, der die Geschwindigkeit deiner Website auf mobilen und Desktop-Geräten bewertet und dir Empfehlungen zur Verbesserung der Geschwindigkeit gibt.
- Pingdom Website Speed Test: Pingdom Website Speed Test ist ein kostenloser Service, der die Ladezeit deiner Website misst und dir detaillierte Informationen über die Ladezeit jedes Elements auf deiner Website gibt.
- GTmetrix: GTmetrix ist ein kostenloser Service, der dir einen umfassenden Bericht über die Ladezeit deiner Website liefert, einschließlich detaillierter Empfehlungen zur Optimierung der Ladezeit.
- WebPageTest: WebPageTest ist ein weiteres kostenloses Tool, das die Ladezeit deiner Website misst und dir detaillierte Informationen über die Ladezeit jedes Elements auf deiner Website gibt.
Empfehlenswerte SEO Tools
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