Schritt-für-Schritt-Anleitung für Euren Social-Media-Redaktionsplan

Wir zeigen Euch, wie Ihr einen Redaktionsplan für Eure Social-Media-Kanäle erstellt 

Content is king?! Nicht nur Content allein, sondern richtig gut durchdachter, strategischer und zielführender Social-Media-Content „is King“. Habt Ihr Euch schonmal gefragt, wie die ganzen großen Marken und Content-Creator ihren Content vorbereiten? Mithilfe eines Social-Media-Redaktionsplans!

Denn wer kennt es nicht? Seit dem letzten Post sind bereits mehrere Tage vergangen und es müsste dringend mal wieder ein neuer her. Was Ihr jetzt gut gebrauchen könntet, wäre ein interessantes, relevantes Thema – das zudem in Euren Feed passt und vielleicht sogar noch eine strategische Absicht dahinter hat, um Euren Unternehmenszielen näher zu kommen.

Wie ein Redaktionsplan aufgebaut ist, welche Tools Ihr für dessen Erstellung nutzen könnt, und wie Ihr am besten vorgeht, haben wir für Euch zusammengefasst!

 

Was ist ein Social-Media-Redaktionsplan?

Unter diesem Begriff könnt Ihr Euch eine Art Kalender, Monats- oder Wochenplaner für Euren Social-Media-Content vorstellen. Hier findet die gesamte Planung und Organisation Eurer Themen und Inhalte statt. Der Social-Media-Redaktionsplan dient Euch also als Übersicht über Euren Content. Er informiert Euch über den aktuellen Stand und ist zugleich Euer „Fahrplan“ zur Zielerreichung.

Hierbei kommt es darauf an, stets sorgfältig zu arbeiten, auch mal über den Tellerrand hinauszudenken und die Redaktionsplanung vor allem zielgerichtet anzugehen.

Strategisches Denken mit dem Fokus auf jenem, was Ihr mit Eurer Content-Strategie erreichen möchtet, ist gefragt. So gelingt es Euch, Eurer Community echten Mehrwert zu liefern und vor allem thematisch gesehen immer ganz vorne mit dabei zu sein. Gute Vorarbeit ist in puncto Social-Media-Content immer die halbe Miete!

Warum ist ein Redaktionsplan wichtig und welche Vorteile hat er zu bieten?

Mit einem Social-Media-Redaktionsplan erleichtert Ihr Euch die Arbeit nicht nur, sondern spart auch wertvolle Ressourcen. Ihr habt einen zentralen Ort, an welchem Euer Content gesammelt und wichtige Informationen zu den einzelnen Postings festgehalten werden. Für professionelles Social-Media-Marketing ist ein Redaktionsplan unerlässlich!

Durch diesen könnt nicht nur Ihr profitieren, sondern Euer gesamtes Social-Media-Marketing. Welche entscheidenden Vorteile das sind, haben wir für Euch zusammengefasst:

  • Überblick: In Eurem Redaktionsplan ist auf einen Blick erkennbar, welcher Post wann wie gepostet werden soll. Bei guter Vorbereitung kann Euch Euer Content praktisch gar nicht ausgehen, da Ihr immer Ideen auf Lager habt oder diese bereits ausgearbeitet habt. Ihr müsst Euch also nie Gedanken machen, was als nächstes gepostet werden soll!
  • Verfügbarer Content: Solltet Ihr einmal nicht mehr parat haben, welcher Post als nächstes ansteht, dann wisst Ihr, wo Ihr nachschauen müsst! Das Risiko, das Euch sozusagen „der Saft“ ausgeht und Ihr Euch auf Knopfdruck ein sinnvolles, interessantes Thema ausdenken müsst, kann mit einem Social-Media-Redaktionsplan schon mal gar nicht erst entstehen.
  • Ressourcen-Ersparnis: Gut geplant bedeutet schnell gepostet und spart wertvolle Ressourcen, wie Zeit, Geld und Kopfzerbrechen. Jene könnt Ihr besser bereits in Eure nächsten Ideen und Projekte investieren. Zudem habt Ihr jederzeit Ideen bereitstehen, solltet Ihr einmal spontan einen Post benötigen oder es zu Verschiebungen in Eurer Redaktionsplanung kommen.
  • Content-Optimierung: Je sorgfältiger Ihr Eure Inhalte vorplant, umso eher könnt Ihr Euren Content auch verbessern. Richtig guter Content wiederum hebt die Qualität Eures Social-Media-Marketings an und unterstützt Eure Aktivitäten nachhaltig zur Zielerreichung. Erkennt Ihr Schwachstellen oder Fehlerquellen, seid Ihr mit Eurem Redaktionsplan agiler und könnt schneller reagieren, Euren Content entsprechend zu optimieren.
  • Zielerreichung: Wie erreicht Ihr Eure Ziele? Richtig, mit einer gut durchdachten Strategie! Euer Social-Media-Redaktionsplan kann Euch dabei helfen, eine richtig gute Content-Strategie zu fahren und einen roten Faden in Eurem Social-Media-Feed zu schaffen. Je besser Ihr Eure Postings plant, desto mehr Ziele erreicht Ihr und desto effizienter wird Euer Weg dorthin!
  • Für Profis – Aufbau eines Content-Funnels: Durch die zielgerichtete Planung Eurer Postings habt Ihr außerdem die Möglichkeit, eine Art Funnel zu generieren. Mit diesem gelingt es Euch, die User durch strategische Anordnung Eurer Postings exakt zu jenem Ziel zu lenken, an welchem Ihr sie haben wollt. Gerade für Brands aus dem E-Commerce-Bereich kann dies sehr hilfreich sein, beispielsweise um eine neue Produkt-Linie Step-by-step anzuteasern und die Nutzer:innen entlang einer ausgeklügelten Warm-up-Phase in den Online-Shop und schließlich zum gewünschten Kaufabschluss zu lotsen.
  • Feed-Struktur: Vor allem für eine Social-Media-Plattform, wie Instagram, ist es unerlässlich, den Content bereits im Voraus zu planen. Nur so gelingt es Euch, einen roten Faden in Eurem Feed zu schaffen und die von Instagram-Usern erwartete Visualität herzustellen. Da Ihr Euren Feed bereits vor Augen habt, wisst Ihr auch ganz genau, welches Bild, Video oder welche Story wann gepostet werden soll und seid hinterher auch schneller beim Verteilen der Postings. Euer grafischer Content ist bereits vorbereitet und Ihr müsst nicht erst lange nach etwas passendem zum Thema suchen.
  • Abbildung von Kampagnen: Solltet Ihr darüber hinaus auch mal eine Social-Media-Marketing-Kampagne fahren, könnt Ihr diese ebenfalls hervorragend in Eurem Redaktionsplan abbilden. Hier könnt Ihr Euch zum Beispiel einzelne Meilensteine oder Deadlines setzen. Möchtet Ihr die Kampagne zudem in Euren Content einfließen lassen, so könnt Ihr Eure Postings dementsprechend aufbereiten und an Euer Kampagnenziel anlehnen.

Welche Tools könnt Ihr für die Erstellung nutzen?

Stift & Papier vs. Tool & Laptop?! Euren Redaktionsplan von Hand zu schreiben, mag im ersten Moment am günstigsten erscheinen, kostet jedoch wertvolle Ressourcen und vor allem eines: Zeit. Möchtet Ihr etwas abändern oder Postings verschieben, gestaltet sich das auch oftmals schwierig.

Im Hinblick auf eine flexible und agile Arbeitsweise ist daher die digitale Planung mithilfe einer Excel-Liste oder einem Tool empfehlenswert. Professionelle Social-Media– und Projektmanagement-Tools verfügen über zahlreiche intelligente Features, welche Euch nicht nur die Redaktionsplanung erleichtern, sondern Euren Workflow auch um einiges effizienter machen!

Um welche Tools es sich dabei handelt und warum gerade die Kombination von Social-Media- und Projektmanagement-Features in einer einzigen Software im professionellem Bereich Sinn ergibt, zeigen wir Euch jetzt:

  • Social-Media-Software: Social-Media-Softwares haben zunächst das übergeordnete Ziel, Euch in Eurer Zielerreichung wie zum Beispiel der Steigerung der Markenbekanntheit, Generierung von Traffic und Conversions, Verbesserung der SEO-Relevanz oder dem Community-Management zu unterstützen. Daneben ermöglichen sie es Euch aber auch, Eure Postings zu verwalten, zu analysieren und überwachen. Sie sammeln jede Menge Daten für Euch und machen die Performance Eurer Beiträge transparent. Werden die Funktionen zum Social-Media-Management, -Monitoring und Analyse-Tools in einer Software vereint, spricht man von einer Social-Media-Suite, welche Euch vor allem in Eurer Marketing-Automation unterstützt! Beispiele für Social-Media-Software: Socialbakers, falcon.io, Hootsuite, SocialHub, swat.io, etc.
  • Projektmanagement-Tools: Mit Tools dieser Art legt Ihr der Fokus ganz klar auf die Planung, Organisation und Koordination Eurer Projekte. Während einige Lösungen vermehrt Features zur Planung durch Kalender-Ansichten und To-do-Listen bieten, stehen bei anderen wiederum das kollaborative Arbeiten und die Zusammenarbeit im Team im Vordergrund. Software für das Projektmanagement soll Euch dabei unterstützen, Eure Ziele innerhalb Eures Projektteams nachhaltig zu verfolgen und zu erreichen, Eure Ressourcen sinnvoll zu verteilen und Eure Effektivität messbar zu machen. Beispiele für Projektmanagement-Tools monday.com, Asana, Trello, Jira, awork, etc.

Welche Informationen gehören in den Social-Media-Redaktionsplan?

Nun wisst Ihr, mit welchem Werkzeug Ihr Euren Social-Media-Redaktionsplan erstellen könnt. Welche Informationen jener enthalten sollte und wieso diese wichtig für Eure weitere Planung sind, erfahrt Ihr nun:

  • Inspiration: Eure Ideen, Gedanken und wertvolle Inspiration bilden die Basis für Euren Redaktionsplan! Verpackt in einzelnen Themen sind diese mit der wichtigste Teil Eures Redaktionsplans und geben Euch das notwendige „Futter“, um interessanten, informativen und relevanten Content generieren zu können!
  • Content: Ob Ihr nun also Texte oder Videos, Bilder und Grafiken oder Reels und Stories für Euren Post benötigt, haltet Ihr diese Informationen ebenfalls in Eurem Redaktionsplan fest. Eure Notizen dienen Euch später als Gedankenstütze bei der finalen Aufbereitung Eures Contents. Arbeitet Ihr mit einem Tool, zählt auch jener zu den festen Bestandteilen Eures Redaktionsplans.
  • Social-Media-Kanal: Bei den meisten Social-Media-Softwares könnt Ihr Eure Accounts direkt an die Plattform anbinden. Nutzt Ihr hingegen ein Projektmanagement-Tool, wie zum Beispiel Trello, haltet Ihr dort fest, auf welchem Social-Media-Kanal Euer Post live gehen soll. Je nach Thema und Content kann dieser variieren, weswegen es wichtig ist, hier den Überblick zu behalten.
  • Timing: Abhängig von Eurem Social-Media-Kanal unterscheiden sich vielleicht auch Eure Posting-Zeiten und deren Frequenz. Diese wiederum hängen von Eurer Zielgruppe ab. Während auf LinkedIn beispielsweise eher unter der Woche und vor allem frühzeitig gepostet werden sollte, hat das Timing auf Instagram zuletzt immer mehr an Bedeutung verloren. Eine übergreifende Zielgruppen-Analyse kann Euch hier weiterhelfen.
  • Content-Types: In Eurem Redaktionsplan definiert Ihr darüber hinaus die verschiedenen Arten Eures Contents. An diesen könnt Ihr Euch späterhin bei der Ausarbeitung Eurer Postings orientieren, um Eure Inhalte auf die Zielgerade zu bringen. Die meisten Tools, wie zum Beispiel Socialbakers oder Trello, beinhalten Features, mit welchen Ihr verschiedene Labels erstellen könnt. Anhand von diesen wisst Ihr auf einen Blick, ob es sich um beispielsweise einen Engagement-, Commerce- oder Content-Post handelt.
  • To-Do-Listen: Je nach Software und Arbeitsweise habt Ihr außerdem die Möglichkeit, Checklisten innerhalb Eurer einzelnen Karten anzulegen. Hiermit könnt Ihr Euren Prozess vom Brainstorming über die Ausarbeitung bis hin zum Publishing transparent machen. So habt Ihr eine To-do-Liste vorliegen, welche Ihr Schritt für Schritt abarbeiten könnt.
  • Aufgabenverteilung: Gerade dann, wenn mehrere Personen in die Redaktionsplanung eingebunden sind, bietet sich die Integration der Checklisten-Funktion an. So könnt Ihr die zu erledigenden Aufgaben entsprechend verteilen und Eure Teammitglieder auf den einzelnen Karten erwähnen sowie den Freigabe-Prozess direkt mit einbinden.

Nachdem Ihr nun wisst, welche Daten in Euren Redaktionsplan hinein gehören, geben wir Euch im nächsten Abschnitt unsere Top-Tipps an die Hand, wie Ihr mithilfe von Trello eine saubere Social-Media-Redaktionsplanung aufstellen könnt!

So erstellt Ihr Euren Social-Media-Redaktionsplan mit Trello in 8 Schritten

Warum Trello? Redaktionsplanung leicht gemacht! Trello funktioniert nach dem Kanban-Workflow und bietet Euch eine kostengünstige Möglichkeit, Eure Social-Media-Redaktionsplanung einfach und übersichtlich aufzustellen. Hier arbeitet Ihr in einem Board mit einzelnen Listen. Jede Idee bzw. jeder Post erhält dabei eine eigene Karte in einer Liste. Nutzt Ihr Trello in der Gratis-Version, habt Ihr ein zusätzliches Power-up frei. Arbeitet Ihr mit der Standard-, Premium- oder Enterprise-Version von Trello, könnt Ihr noch weitere Features sowie die Trello-eigenen Vorlagen integrieren.

Vorarbeit: Entscheidet zunächst, ob Ihr Euren Content für die nächste Woche oder bereits den nächsten Monat planen möchtet. Bei wöchentlicher Vorausplanung könnt ihr bereits tiefer ins Detail gehen. In der monatlichen Variante macht es Sinn, in Eurem Redaktions-Board einzelne Platzhalter zu integrieren, um tagesaktuelle Themen oder spontane Gedanken mit einfließen zu lassen – schließlich soll Euer Content ja trotz Vorplanung stets up-to-date sein.

Daraufhin erstellt Ihr Euer Trello-Board und los geht’s!

First things first: Brainstorming und INSPO-Liste!

Legt die erste Liste an und haltet hier Eure Ideen und Gedanken für die nächsten Postings in einzelnen Karten fest. Notiert Euch Dinge, wie zum Beispiel, ob Ihr auf Instagram oder Facebook posten wollt, und ob es eher ein Bild oder Video sein soll. Eure Inspirations-Liste dient Euch als Content-Pool und darf kontinuierlich mit Themen gefüllt werden.

Sammelt Eure Inspiration in einer Liste (Quelle: Trello).

Kalender-Power-up integrieren & Monatslisten anlegen

Auch wenn Ihr Trello in der Gratis-Version nutzt, könnt Ihr ein Feature integrieren. Hier empfiehlt sich das Kalender-Power-up, denn so könnt Ihr Eure Karten später auf die einzelnen Tage ziehen und behaltet in der Kalender-Ansicht den Überblick. Legt daraufhin je eine Liste pro Monat an und zieht die gewünschten Karten hinein. Wählt darauf hin die entsprechenden Daten aus und geht über zur Kalender-Ansicht. Seid Ihr noch nicht zufrieden mit Eurer Anordnung oder kommt es auch späterhin nochmals zu Änderungen, könnt Ihr Eure Karten ganz einfach verziehen.

Für die Redaktionsplanung bietet sich die Kalender-Übersicht an (Quelle: Trello).

Hinweis: Gerade für einen Social-Media-Kanal, wie Instagram, empfiehlt es sich, Eure Feed-Struktur bereits im Voraus zu planen und anhand von dieser ggf. Texte aufzubereiten. Einen Überblick über Euren Feed könnt Ihr hierzu ebenfalls in der jeweiligen Monatsliste ablegen und wisst immer Bescheid, welcher Post auf welchen folgen muss. Dementsprechend ordnet Ihr auch Eure Posting-Karten an.

Labels erstellen

Trello bietet Euch die Möglichkeit, verschiedene Labels zu erstellen. Mit diesen könnt Ihr arbeiten, wenn Ihr beispielsweise eine bestimmte Content-Strategie fahren wollt. So habt Ihr in der Ausarbeitung eine Orientierung und wisst, welches Ziel Euer Post verfolgt. Mit einem Label könnt Ihr aber zum Beispiel auch den Social-Media-Kanal markieren, auf welchem Euer Post veröffentlicht werden soll.

Mit verschiedenen Labels könnt Ihr Eure Karten entsprechend markieren (Quelle: Trello).

Checklisten integrieren

Vor allem bei einer umfassenderen Redaktionsplanung mit mehreren Beteiligten bietet sich die Integration einer Checkliste mit den zu erledigenden Aufgaben an. Auch hierzu gibt es ein Feature in Eurer Trello-Karte, womit Ihr Euren Workflow abbilden und zielgerichtet verfolgen könnt. Sollte Eure Redaktionsplanung zum Beispiel einen Abnahme-Prozess erfordern, könnt Ihr diesen hervorragend mit der Checkliste abbilden und habt den aktuellen Status des jeweiligen Postings Immer im Blick. Wie so eine Checkliste aussehen könnte, seht Ihr auf der folgenden Abbildung:

Arbeitet mit Checklisten, um Euren Workflow oder einzelne Aufgaben abzubilden. So könnt Ihr Eure To-Do-Liste Schritt für Schritt abarbeiten (Quelle: Trello).

Timing festlegen

Wisst Ihr über Euren Social-Media-Kanal Bescheid, wisst Ihr vielleicht auch schon die Uhrzeit, wann der Post veröffentlicht werden sollte. Bestimmt daher im nächsten Schritt Eure Posting-Zeiten. Diese kann bzw. sollte zwischen Euren einzelnen Postings variieren und richtet sich nach Eurer Zielgruppe. Versucht, einen guten Mix zu etablieren, um nicht immer zur selben Zeit zu posten. Bei Trello gibt es dafür sogar einen Reminder, welcher Euch in der Liste anzeigt, wann der Post raus muss.

Datiert Eure Postings auf den gewünschten Tag und bestimmt auch die Posting-Zeit. Trello zeigt Euch an, wenn der Post veröffentlicht werden soll (Quelle: Trello).

Teammitglieder & Aufgaben-Verteilung

Je nach Umfang Eurer Redaktionsplanung könnt Ihr mehrere Personen in Euer Board einladen und die einzelnen Zuständigkeiten verteilen. Einzelne Teammitglieder lassen sich auf den Karten markieren oder Ihr könnt Sie in einem Kommentar erwähnen. So wisst Ihr immer Bescheid, wer an welchen Postings arbeitet und könnt die einzelnen Namen auch nochmals in Eurer Checkliste festhalten.

Content-Ausarbeitung

Nun habt Ihr bereits das Grundgerüst Eures Social-Media-Redaktionsplans erarbeitet und Eure Ideen mit den wichtigsten Daten versehen. Jetzt könnt Ihr mit der Content-Produktion und finalen Ausarbeitung Eurer Postings starten!

Ist dies geschehen, könnt Ihr Eure finalen Texte, Grafiken, Videos, etc. direkt in Eurem Redaktionsplan hinterlegen. So habt Ihr alles an einer zentralen Stelle und könnt Euren Content von weiteren Teammitgliedern – sofern in Eurem Fall erforderlich – freigeben lassen.

Solltet Ihr noch ein paar Platzhalter integriert haben, könnt Ihr diese nach und nach mit aktuellen Themen oder spontanen Gedanken füllen – und Euren Redaktionsplan so nach und nach vervollständigen.

Ready for publishing?

Nachdem Ihr Eure Ideen in Content verwandelt habt, könnt Ihr auch den letzten Checkpoint in Eurer To-do-Liste abhaken – und seid sozusagen ready-to-publish! Wie Ihr mit Eurem Redaktionsplan noch effizienter arbeiten und Euren Workflow verbessern könnt, zeigen wir Euch im nächsten Absatz.

Wie verwendet Ihr einen Redaktionsplan?

Nutzt Ihr eine professionelle Social-Media-Suite, wie zum Beispiel Socialbakers oder falcon.io, könnt Ihr Eure Postings direkt dort einplanen und publishen. Hier könnt Ihr Eure Social-Media-Accounts per API anbinden und Eure Postings zur gewünschten Zeit datieren. Die Software übernimmt das Veröffentlichen Eurer Beiträge automatisiert – und Ihr braucht Euch um (fast) nichts kümmern!

Möchtet Ihr Euren Social-Media-Redaktionsplan hingegen mit einem Tool wie Trello erstellen, müsst Ihr das Posten selbst übernehmen. Eignet Euch hierbei eine Routine an und informiert Euch täglich über den aktuellen Stand Eurer Postings.

Unser Tipp: Für die Social-Media-Kanäle Instagram und Facebook bietet sich das Facebook-eigene, kostenlose Creator Studio an. Dafür müsst Ihr Euch lediglich mit Eurem Administrator-Konto anmelden und Euer Instagram-Profil mit Eurer Facebook-Seite verknüpfen – und schon könnt Ihr Eure Postings einplanen und das Tool für Euch arbeiten lassen!

Fazit: Gut geplant ist halb gepostet!

Je sorgfältiger Ihr bei der Social-Media-Redaktionsplanung vorgeht, desto schneller seid Ihr hinterher im Publishing Eures Contents – und desto erfolgreicher werdet Ihr in Eurem Social-Media-Marketing. Vorbei ist die Zeit, in der Ihr Euch last minute einen guten Post aus den Fingern saugen musstet! Mit einem Redaktionsplan habt Ihr nicht nur immer richtig guten Content auf Lager, sondern verringert Euren Aufwand und spart Euch wertvolle Zeit! Diese könnt Ihr lieber bereits in die Recherche und das Brainstorming Eurer nächsten Inhalte und Projekte stecken.

Der richtige Post im richtigen Moment beim richtigen User ist absolut Gold wert und hängt von vielen Faktoren ab, welche optimal aufeinander abgestimmt werden müssen. In der Social-Media-Redaktionsplanung werden dabei Skills aus Social-Media- und Projektmanagement vereint.

Mit einer sorgfältigen, strategisch durchdachten Redaktionsplanung, gelingt es Euch, Euren Content optimal vorzubereiten und Eure Ziele effektiv sowie nachhaltig zu erreichen!

Isabell Goltze arbeitet seit einigen Jahren in einer Agentur für Social-Media- und Influencer-Management und unterstützt Kunden zum Beispiel in der Redaktionsplanung, dem Account-Management oder bei der Umsetzung von Influencer-Marketing-Kampagnen. Nebenbei studiert Isabell Online Marketing im Fernstudium und verfolgt die aktuellen News & Trends aus der Welt von Social Media, Marketing & E-Commerce.

 

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