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Vor mehr als 12 Monaten
Akeneo ist ein PIM-System, mit dem ich eine product experience erzeugen kann
Video-Transkript
Hallo und herzlich willkommen bei den OMR-Reviews. Mein Name ist Raphael, ich bin Consultant im Valantic PIM-Kompetenzcenter. Mein Aufgabengebiet ist dabei das Requirements Engineering, das heißt hauptsächlich die Aufnahme von Anforderungen, die Dokumentation von Anforderungen und daraus eben die Lösungskonzeption. Das kann in unterschiedlichem Kontext stattfinden, zum einen klassisch in der PIM-Implementierung, vorab in der Scoping-Phase oder in der PIM-Evaluierung, wenn es darum geht, das richtige PIM-System für euch auszuwählen.
Wer die Valantic ist? Wir sind euer Partner für die digitale Transformation. Wenn ihr dazu mehr wissen wollt, besucht uns auf unserer Webseite der valantic.com/cx. Das System, was ich heute vorstellen werde, ist Akeneo und wie viele Punkte gebe ich Akeneo von 10?
Ich gebe Akeneo 9 von 10 möglichen Punkten. Welches Business-Problem löse ich mit dem System? Akeneo ist zunächst einmal ein PIM-System. Schauen wir aber auf die Webseite von Akeneo, fällt uns direkt der Begriff PXM, Product Experience Management, ins Auge.
Das heißt, aus meiner Sicht, Akeneo ist ein PIM-System, mit dem ich eine Product Experience erzeuge. Ureigenste Aufgabe eines PIM-Systems ist zunächst einmal die zentrale Verwaltung, Anreicherung und Distribution von Daten über verschiedene Absatzkanäle. So ermöglicht es mir eben eine Single Source of Truth, verschiedene Absatzkanäle mit konsistenten Daten zu versorgen, was dann eben beim Kunden auf seiner Customer Journey über verschiedene Touchpoints eine konsistente Product Experience erzeugt. Weiterhin ermöglicht es mir aber gleichzeitig auch kontextualisierten Content über verschiedene Kanäle auszuspielen.
Das heißt, wenn ich ein Produkt habe, wie zum Beispiel ein Desinfektionsmittel, vertreibe ich das vielleicht im medizinischen Bereich, aber auch in der Gastronomie und ich möchte unterschiedlichen Content für die beiden Bereiche zur Verfügung stellen. Und das wird mir mit Akeneo eben ermöglicht, dass ich zum Beispiel Assets und Texte auf die jeweiligen Bereiche anpasse. Was mir in Akeneo besonders gut gefällt, das sind neben den PXM-Gedanken besonders drei Punkte. Das eine ist die Usability, das andere der Best-of-Breed-Ansatz und dann das Paradoxon zwischen SaaS und Open Source.
Zunächst die Usability. Hier ist es Akeneo gelungen, die Usability eines Frontend-Systems in ein Backend-System zu transferieren. Usability heißt für mich an der Stelle nicht nur Look und Feel, sondern auch wie sich die Produktstrukturen aufbauen. Der nächste Punkt ist der Best-of-Breed-Part.
Hier zeigt sich der Best-of-Breed-Gedanke besonders durch die Integrationsfreudigkeit von Akeneo, aber auch, dass Akeneo sich auf seine Kernaufgaben fokussiert und dadurch eine besonders kurze Projektdauer erzielbar ist. Der letzte Punkt ist das Paradoxon zwischen SaaS und Open Source-Lösung. Akeneo ist in einer SaaS-Version verfügbar, man kann also das Rundum-Sorglos-Paket nutzen und bekommt alle Updates aufgespielt. Sollte die Anforderung da sein, dass man das System customizt, ist dies eben auch in der Open Source-Version möglich.
Was gefällt mir in Akeneo nicht so gut? Das ist ein Stück weit der Bereich DAM, Digital Asset Management oder auch MAM. Media Asset Management genannt. Das ist allerdings sicher dem Best-of-Breed-Gedanken geschuldet und sollten die Bordmittel hier nicht ausreichend sein, lassen sich auch problemlos Third-Party-Systeme integrieren.
Ein weiterer Punkt, wo noch etwas Luft nach oben ist, wäre das Monitoring, besonders im Bereich Workflows. Hier ist Akeneo aber auf einem guten Weg. Was kann ich euch raten, wenn ihr in Betracht zieht, auch Akeneo zu nutzen? Das ist ein Ratschlag, der bezieht sich nicht nur auf Akeneo, aber besonders auf Akeneo durch den Best-of-Breed-Ansatz.
Und der Ratschlag wäre, dass ihr eure Anforderungen nicht zu sehr losgelöst vom System aufbaut, sondern euch frühzeitig für ein System entscheidet und dann die Anforderungen auch am System entlang entwickelt und im Kontext der gesamten Systemlandschaft. Das ist ein Stück weit ein intelligenter Pragmatismus, der ressourcensparend ist und auch zu einer kurzen Projektdauer und schnellen Umsetzung führt. Wie funktioniert Akeneo?
Raphael
Verifizierte Verfasser*in
Consulting bei valantic
Information Services
1.001–5.000 Mitarbeitende
Use cases:Product Information Management (PIM)