Inhalt
- HubSpot Starter: Ein kurzer Überblick
- Feature Checkliste: HubSpot Starter für kleine Unternehmen und Start-Ups
- Must-haves – diese Features brauchst du
- Nice-to-haves – diese Features geben dir einen Vorsprung
- So erfüllt HubSpot Starter die Must-haves in der Praxis
- Vergleich: HubSpot Starter vs. Zoho, Salesforce und Co.
- Fazit: Deine Entscheidungshilfe
Fünf bis sieben Tools, verschiedene Logins und unterschiedliche Rechnungen am Monatsende. So sieht der Alltag vieler kleiner Unternehmen und Start-ups aus. Die Herausforderungen sind vielfältig: Ein Lead kommt rein, landet aber nicht automatisch im CRM. Eine Rechnung geht raus, taucht aber in keinem Dashboard auf. Läuft etwas schief, gibt es keine zentrale Stelle, an der du nachvollziehen kannst, warum.
Damit dir das nicht passiert, kannst du auf eine Customer-Plattform zurückgreifen. Marketing, Sales, Service und Kundendaten laufen dann in einem System zusammen, statt über mehrere Insellösungen verteilt zu sein. Im Zentrum steht dabei ein Smart-CRM. Dieses protokolliert automatisch, wer wann mit wem worüber gesprochen hat. So vermeidest du eigene Historien und Kontaktlisten in verschiedenen Tools. Gerade für kleinere Teams mit bis zu zehn Personen, knappem Budget, wenig Personal und ohne eigene IT-Abteilung bedeutet das eine Entlastung.
Das Wichtigste in Kürze
- Eine Customer Platform bündelt CRM, Marketing, Sales, Service, Content und Datensync auf einer gemeinsamen Datenbasis statt in fünf bis sieben Einzeltools.
- Sechs Bereiche sind für kleine Unternehmen und Start-Ups Pflicht: Smart CRM, Marketing-, Sales-, Service- und Content-Tools sowie ein No-Code-Datensync.
- Die HubSpot Starter deckt alle sechs Must-haves über eigene Hubs ab und startet bei 7 Euro pro Monat und Lizenz im ersten Jahr.
- Nach Angaben von HubSpot verzeichnen Starter-Kund*innen im Schnitt 78 Prozent mehr Website-Traffic und eine um 97 Prozent höhere Abschlussquote innerhalb von 12 Monaten.
- Anders als Zoho, Salesforce Starter Suite, monday.com, Pipedrive oder Mailchimp deckt HubSpot Starter Marketing, Sales, Service, Content und Zahlungen in einem einzigen Vertrag ab.
Featurama
Im
„Featurama“ zeigen wir dir, welche Tool-Funktionen je Anwendungsfall oder Zielgruppe wichtig sind. Und unterscheiden dabei zwischen Must-haves und Nice-to-haves.
HubSpot Starter: Ein kurzer Überblick
HubSpot ist eine Customer-Plattform mit Software für Marketing, Vertrieb,
Content-Management und Kundenservice.
Bereits über 299.000 Unternehmen nutzen sie nach eigenen Angaben weltweit. Mit Starter richtet sich HubSpot gezielt an kleine Unternehmen, Start-ups und Teams bis zu zehn Personen, die mit wenig Budget und Kapazität wachsen wollen.
Eine Lizenz kostet laut HubSpot im ersten Jahr 7 Euro pro Monat bei jährlicher Zahlung. Ohne Vertragsbindung liegt der Preis bei 10 Euro pro Monat. Danach greift der reguläre Preis von 20 Euro pro Monat und Lizenz.
Nach Angaben von HubSpot zahlt sich der Umstieg aus: Starter-Kund*innen verzeichnen im Schnitt 78 Prozent mehr Website-Traffic und eine um 97 Prozent höhere Abschlussquote, beides innerhalb von 12 Monaten.
Feature Checkliste: HubSpot Starter für kleine Unternehmen und Start-Ups
Nicht jede Funktion, die Anbieter*innen bewerben, ist für ein kleines Team von Bedeutung. Die folgende Checkliste trennt, was eine Starter-Customer-Plattform mitbringen muss, von dem, was ein sinnvolles Extra ist.
MUST-HAVES
Smart CRM
Alle Kontakte, Deals und Interaktionen automatisch an einem Ort, hubübergreifend synchron statt in fünf verschiedenen Tools verteilt.
Marketing-Tools
E-Mail-Marketing, Formulare, Landingpages und Ad-Management, um von Tag eins an ein Inbound-Engine aufzubauen.
Sales-Tools
Deal-Pipelines, Terminbuchung, Calling, E-Signatur und Zahlungslinks, damit Abschlüsse schneller kommen und Rechnungen sich niemand hinterherjagen muss.
Service-Tools
Ticketing, Live-Chat und Gesprächsrouting, mit denen Kundenbeziehungen auch ganz ohne eigenes Support-Team laufen.
Content-Tools
Website-Baukasten, Landingpages und Blog-Tools für einen professionellen digitalen Auftritt ab dem ersten Tag.
No-Code-Datensync
Verbindet die Plattform ohne Entwicklungsaufwand mit den Tools, die im Stack schon laufen, statt neue Datensilos zu schaffen.
NICE-TO-HAVES
KI-Assistent
Unterstützt in jedem Hub beim Texten, bei E-Mails und bei wiederkehrenden Aufgaben, ohne dass dafür ein eigenes Tool nötig ist.
Kostenlose Academy
Kurse und Zertifizierungen zu Marketing, Sales und CRM-Grundlagen, gemacht für Gründer*innen statt für Konzernteams.
Exklusive Founder-Community
Austausch mit anderen Business Buildern, nur für zahlende Kund*innen zugänglich.
Großes App-Ökosystem
Über 2.000 Integrationen wie Gmail, Slack, Zapier und Shopify lassen sich direkt über den Marketplace anbinden.
Must-haves – diese Features brauchst du
Wenn du dich nach einer Customer-Plattform für dein Team umschaust, wirst du schnell merken: Nicht jede Lösung, die sich „All-in-One“ nennt, deckt am Ende auch wirklich alle sechs Bereiche ab.
Smart CRM
Ein Smart-CRM speichert Kontakte, Deals und Interaktionen automatisch und hubübergreifend. Ohne diese Basis läuft jedes andere Modul mit eigenen, unvollständigen Daten.
Marketing-Tools
E-Mail-Marketing, Formulare, Landingpages und
Ad-Management gehören zusammen, wenn ein Team von Grund auf eine Inbound-Engine aufbauen will. Getrennte Tools kosten hier vor allem Zeit beim Abgleich der Kontakte.
Sales-Tools
Deal-Pipelines, Terminbuchung, Calling,
E-Signatur und Zahlungslinks entscheiden, wie schnell aus einem Lead ein bezahlter Kunde wird. Fehlt eines dieser Elemente, bremst das den Abschluss oder die Bezahlung.
Service-Tools
Ticketing,
Live-Chat und Gesprächsrouting halten Kundenbeziehungen auch ohne eigenes Support-Team am Laufen. Für kleine Teams ist das oft der Unterschied zwischen einem gelösten und einem verlorenen Ticket.
Content-Tools
Ein Website-Baukasten, Landingpages und Blog-Tools sorgen für einen professionellen digitalen Auftritt ab dem ersten Tag, ganz ohne eigenes Entwicklungsteam.
No-Code-Datensync
Ein No-Code-Datensync verbindet die Plattform mit Tools, die im Stack bereits laufen, ohne dass dafür Entwicklungsressourcen nötig sind. Fehlt er, entsteht schnell ein neues Datensilo.
Nice-to-haves – diese Features geben dir einen Vorsprung
Diese Funktionen sind kein Muss, machen den Arbeitsalltag als kleines Team aber deutlich leichter.
KI-Assistent
Ein
KI-Assistent unterstützt in jedem Hub beim Schreiben, bei E-Mails und bei wiederkehrenden Aufgaben. Das spart vor allem dort Zeit, wo ein Team keine eigene Content- oder Sales-Abteilung hat.
Kostenlose Academy
Kostenlose Kurse und Zertifizierungen zu Marketing-, Sales- und CRM-Grundlagen helfen Teams ohne große Onboarding-Ressourcen, die Plattform schneller sinnvoll zu nutzen.
Exklusive Founder-Community
Eine Community ausschließlich für zahlende Kund*innen bringt Gründer*innen mit ähnlichen Herausforderungen zusammen und ersetzt informelle Netzwerke, die größeren Unternehmen oft automatisch zur Verfügung stehen.
Großes App-Ökosystem
Über ein großes App-Ökosystem lassen sich bestehende Tools wie Gmail, Slack oder Shopify anbinden, statt sie komplett zu ersetzen. Das senkt die Hürde beim Umstieg.
So erfüllt HubSpot Starter die Must-haves in der Praxis
HubSpot deckt die sechs Must-haves der Checkliste über eigene Starter-Hubs ab:
- Smart CRM: läuft hubübergreifend automatisch mit und bildet die gemeinsame Datenbasis für alle anderen Module.
- Marketing Hub Starter: E-Mail-Marketing, Formulare, Landingpages und Ad-Management für die Kundengewinnung.
- Sales Hub Starter: Deal-Pipelines, Terminbuchung, Calling, E-Signatur und Zahlungslinks für den Verkaufsprozess.
- Service Hub Starter: Ticketing, Live-Chat und Gesprächsrouting für den Kundenservice.
- Content Hub Starter: Website-Baukasten, Landingpages und Blog-Tools für den digitalen Auftritt.
- Data Hub Starter: No-Code-Sync mit bestehenden Tools im Stack.
Bei den Nice-to-haves liefert HubSpot den
Breeze Assistant als KI-Assistenten in jedem Hub, die kostenlose HubSpot Academy, eine Community ausschließlich für Starter-Kund*innen sowie über 2.000 Integrationen über den HubSpot App Marketplace, darunter
Gmail,
Slack,
Zapier und
Shopify.
Vergleich: HubSpot Starter vs. Zoho, Salesforce und Co.
Wie schlägt sich HubSpot Starter gegen andere Tools, die kleine Teams häufig in Betracht ziehen? Ein Blick auf die folgende Tabelle hilft dir einzuschätzen, wie gut HubSpot zu anderen Wettbewerber*innen performt.
Tool | Stärke | Grenze für kleine Teams |
|---|
HubSpot Starter | Marketing, Sales, Service, Content und Zahlungen in einem Vertrag | Sechs Hubs bedeuten auch sechs Bereiche, in die sich ein Team einarbeitet |
Zoho CRM / Bigin | Günstiger Einstieg, schlankes CRM | Schwächere Story als vereinte Plattform, oft ergänzende Tools nötig |
Salesforce Starter Suite | Bekannter Name, Einstieg ab 25 US-Dollar im Monat | Deckt nur Sales, Service und E-Mail ab, kein Content- oder Zahlungsmodul |
monday.com | Starke Projektmanagement-Oberfläche | Kein echtes CRM, schwach bei Marketing und Zahlungen |
Pipedrive | Fokussiertes, einfaches Sales-CRM | Kein natives Marketing, keine Zahlungsfunktion |
Mailchimp | Starkes E-Mail-Marketing | Für CRM und Zahlungen sind zusätzliche Tools nötig |
Wann welches Tool die bessere Wahl ist
Reicht dir ein schlankes CRM ohne Marketing- und Content-Anspruch, sind Pipedrive oder Zoho oft die schnellere Wahl. Steht E-Mail-Marketing im Zentrum und CRM ist Nebensache, deckt Mailchimp das ab.
Geht es dir dagegen darum, Marketing, Vertrieb, Service, Content und Zahlungen aus einem System zu steuern, spricht das für eine vollständige Customer-Plattform wie HubSpot Starter.
Fazit: Deine Entscheidungshilfe
Eine gute Starter-Customer-Plattform für kleine Unternehmen und Start-ups erkennst du daran, ob CRM, Marketing, Sales, Service, Content und Datensync wirklich zusammenspielen. Eine Lösung passt für dich, wenn du als kleines Team mehrere Einzeltools durch ein System ersetzen willst, ohne viel Budget zu investieren.
Wenn du ein einzelnes Problem lösen möchtest, könnte ein spezialisiertes Tool die bessere Wahl darstellen.
Stand der Preise und Features: Oktober 2026. Beides kann sich ändern, ein aktueller Blick auf die jeweilige Anbieterseite lohnt sich vor dem Abschluss.
Häufige Fragen zu HubSpot Starter
Die wichtigsten Antworten rund um HubSpot Starter und die Wahl der passenden Customer Platform für kleine Teams.
Was kostet HubSpot Starter?
Eine Lizenz startet laut HubSpot bei 7 Euro im Monat im ersten Jahr bei jährlicher Zahlung. Ohne Vertragsbindung liegt der Preis bei 10 Euro im Monat, danach greift der reguläre Preis von 20 Euro pro Monat und Lizenz.
Für wen eignet sich HubSpot Starter?
Für Teams mit ein bis zehn Personen, die mehrere Einzeltools durch ein System ersetzen wollen. Wer nur ein einzelnes Problem lösen will, zum Beispiel ausschließlich E-Mail-Marketing, ist mit einer spezialisierten Lösung oft schneller unterwegs.
Welche Features muss eine Customer Platform mitbringen?
Sechs Bereiche gelten als Pflicht: ein Smart CRM sowie Marketing-, Sales-, Service- und Content-Tools, dazu ein No-Code-Datensync, der die Plattform mit bestehenden Tools verbindet.
Wie unterscheidet sich HubSpot Starter von Tools wie Zoho, Pipedrive oder Mailchimp?
Zoho, Pipedrive und Mailchimp decken jeweils nur einzelne Bereiche wie CRM oder E-Mail-Marketing ab. HubSpot Starter bündelt Marketing, Sales, Service, Content und Zahlungen in einem einzigen Vertrag.
Was sind die größten Vorteile für kleine Unternehmen und Start-Ups?
Alle Kundendaten laufen automatisch an einer Stelle zusammen, statt über mehrere Insellösungen verteilt zu sein. Nach Angaben von HubSpot verzeichnen Starter-Kund*innen dadurch im Schnitt 78 Prozent mehr Website-Traffic und eine um 97 Prozent höhere Abschlussquote innerhalb von 12 Monaten.