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Salesforce für kleine Unternehmen: Produkte, Preise und Einstieg im Überblick

Nils Knäpper3.11.2026

Von wegen „nur für Konzerne“: Wir zeigen dir, was Salesforce für kleine und mittelständische Unternehmen bereithält

Inhalt
  1. Was Salesforce für kleine Unternehmen anbietet
  2. Vier verbreitete Annahmen über Salesforce im Faktencheck
  3. Der Einstieg: die CRM-Suites im Überblick
  4. Wenn ein Bereich mehr braucht: die einzelnen Clouds
  5. Was die Produkte verbindet: Slack, Agentforce und AgentExchange
  6. Welches Salesforce-Produkt passt zu welchem Unternehmen?
  7. Was kostet Salesforce für kleine Unternehmen?
  8. Häufige Fragen zu Salesforce für kleine Unternehmen
  9. Fazit: Klein anfangen, ohne später wechseln zu müssen
Spätestens wenn kleine und mittelständische Unternehmen skalieren, stellt sich die Frage nach einem passenden CRM-Tool, um der Flut an Leads, Kundenanfragen, Angeboten und Bestellungen Herr zu werden. Salesforce landet dabei eher selten auf der Shortlist, weil der Name häufig mit Konzernsoftware in Verbindung gebracht wird.
Zu Unrecht, denn tatsächlich bietet Salesforce ein eigenes CRM für kleine Unternehmen mit einem Einstieg in festen Stufen, der sich später um einzelne Clouds erweitern lässt. Gerade für wachsende Teams ist das besonders relevant: Ein CRM, das nur für den Status quo passt, kann sich nicht mit dem Unternehmen entwickeln. Folglich kann ein zukünftiger Systemwechsel notwendig sein. Welche Stufe zu welcher Teamgröße passt, zeigt dieser Überblick.
Das Wichtigste in Kürze
  • Salesforce bietet kleinen Unternehmen mit Starter Suite und Pro Suite einen Einstieg in festen Stufen, der sich ohne Systemwechsel erweitern lässt, weil alle Stufen mit denselben Kundendaten arbeiten.
  • Die Starter Suite startet ab 25 EUR pro Nutzer*in und Monat ohne Anpassungsaufwand, die Pro Suite ab 100 EUR ergänzt Angebote, Prognosen, eigene Objekte und Automatisierungen mit Flows.
  • Einzelne Clouds wie Sales Cloud, Service Cloud oder Field Service lohnen sich meist erst, wenn ein Bereich eine konkrete Funktion braucht, die die Pro Suite nicht bietet.
  • Welche Stufe passt, entscheidet sich weniger an der Teamgröße als an den Abläufen, die das CRM abbilden soll.
  • Neben den Lizenzen pro Nutzer*in solltest du nutzungsabhängige Kosten für Agentforce, Transaktionsgebühren und den optionalen Premier Success Plan einplanen.

Was Salesforce für kleine Unternehmen anbietet

Salesforce ist eine CRM-Plattform, die Vertrieb, Service, Marketing und Commerce auf einer gemeinsamen Datenbasis zusammenführt. CRM steht für Customer Relationship Management, also die Verwaltung aller Kontakte und Vorgänge rund um Kund*innen. Ein Vertriebsteam sieht deshalb im selben System, welche Serviceanfragen zu einem Account offen sind, und der Service sieht laufende Angebote. Informationen müssen dadurch nicht mehr zwischen Tabellen und Postfächern abgeglichen werden.
Die Produkte lassen sich in drei Gruppen einteilen:
  • Die CRM-Suites, also Starter Suite und Pro Suite, bündeln die Grundfunktionen aller Bereiche in einer Anwendung und sind als Einstieg gedacht.
  • Einzelne Clouds wie Sales Cloud oder Service Cloud decken dagegen einen Bereich mit mehr Funktionstiefe ab, wenn ein Team über die Suites hinauswächst.
  • Plattform-Bausteine wie Slack und Agentforce lassen sich zu beiden Ebenen hinzunehmen. Für kleine Teams beginnt der Weg deshalb häufig bei einer Suite, einzelne Clouds kommen meist erst später dazu.

Übersicht: So hängen die Salesforce-Produkte für KMU zusammen

Die Salesforce-Produktwelt für kleine Unternehmen
Basis
Salesforce-Plattform
Hier laufen Kontakte, Leads, Angebote, Serviceanfragen und Kampagnendaten aller Teams in einer gemeinsamen Datenbank zusammen. Jedes Produkt darunter greift auf diese Kundendaten zu.
Stufe 1 · Einstieg
CRM-Suites
Die Suites sind die Salesforce-Produkte für kleine und mittlere Unternehmen und laufen genau wie die Enterprise-Versionen auf der Salesforce-Plattform. Je nach Suite unterscheiden sich Funktionsumfang und Anpassungsmöglichkeiten:
Starter Suite
Vorkonfiguriertes CRM für Vertrieb, Service, Marketing und Commerce, ohne eigene Einrichtung
Pro Suite
Alles aus Starter plus Angebote, Umsatzprognosen und eigene Automatisierungen
Stufe 2 · Ausbau
Einzelne Clouds
Wächst ein Bereich über die Suites hinaus, lässt er sich mit einer einzelnen Cloud gezielt ausbauen. Die Clouds greifen auf dieselben Kundendaten zu, ein Wechsel in ein neues System ist dafür nicht nötig:
Sales Cloud
Pipeline-Steuerung und Prognosen im Vertrieb
Service Cloud
Anfragen aus mehreren Kanälen bündeln
Field Service
Einsätze vor Ort planen
Marketing Cloud Next Growth Edition
Kampagnen über mehrere Kanäle automatisieren
Quelle: Salesforce, Stand Oktober 2026
 
 

Vier verbreitete Annahmen über Salesforce im Faktencheck

Bei der Suche nach einem CRM-Tool fällt Salesforce in kleinen Unternehmen häufig früh heraus, meist wegen einiger Annahmen über Zielgruppe, Umfang und Aufwand. Ein Teil davon hat einen nachvollziehbaren Ursprung, trifft auf das heutige Angebot für kleine Unternehmen aber nur noch eingeschränkt zu.
Salesforce ist doch nur für große Unternehmen geeignet
Salesforce wird häufig mit CRM-Projekten in Konzernen verbunden, und die Editionen der einzelnen Clouds richten sich tatsächlich an Teams mit umfangreichen Anforderungen. Für kleine Unternehmen gibt es mit Starter Suite und Pro Suite dagegen eigene Pakete, die ohne eigene IT-Abteilung eingeführt werden können. Technisch laufen sie auf derselben Grundlage wie die Enterprise-Produkte: Laut Salesforce erhalten kleine Unternehmen mit den Suites „genau dieselbe zugrunde liegende Technologie und Zuverlässigkeit wie ein globales Unternehmen“. Für kleine Teams bedeutet das, dass sie keine andere Software brauchen, wenn Prozesse und Teamgröße später wachsen.
Salesforce ist nur was für den Vertrieb
Diese Annahme liegt nahe, weil in CRM-Vergleichen häufig nur die Sales Cloud genannt wird, also das Salesforce-Produkt für den Vertrieb. Die Suites decken dagegen Vertrieb, Service, Marketing und Commerce in einer Anwendung ab. Schon die Starter Suite enthält neben der Vertriebspipeline auch Fallverwaltung für den Kundenservice sowie E-Mail-Kampagnen mit Lead-Scoring, also einer automatischen Bewertung, wie kaufbereit ein Lead ist. Ein kleines Team, das Leads, Kundenanfragen und Newsletter bisher in drei Tools pflegt, kann diese Aufgaben deshalb in einem System zusammenführen. Die Sales Cloud kommt erst dann ins Spiel, wenn der Vertrieb mehr Funktionstiefe braucht, als die Suite bietet.
Die Einführung von Salesforce dauert viel zu lange
Bei großen Salesforce-Projekten mit vielen Abteilungen, eigenen Datenmodellen und Schnittstellen zu bestehenden Systemen kann sich die Einführung tatsächlich über Monate ziehen. Die Suites sind dagegen auf einen schnellen Start ausgelegt: Laut Salesforce führt ein Onboarding direkt in der Anwendung Schritt für Schritt durch die Einrichtung, und Tools für den Datenimport übernehmen bestehende Listen. Externe Berater*innen oder eine eigene IT-Abteilung sind dafür nicht vorgesehen. Die Software ist damit schnell eingerichtet, die Arbeit an den eigenen Daten bleibt allerdings. Dubletten in Excel-Listen bereinigen, Pflichtfelder festlegen und Zuständigkeiten klären braucht auch im kleinen Team Zeit.
KI-Agenten sind nur etwas für Großunternehmen und Konzerne
KI-Agenten werden häufig mit großen Automatisierungsprojekten verbunden, für die eigene Daten-Teams und Budgets nötig scheinen. In Starter Suite und Pro Suite ist KI dagegen bereits enthalten: Ein Assistent liest, fasst zusammen und aktualisiert Kundendaten per Anweisung in natürlicher Sprache und erstellt Protokolle aus Videokonferenzen. Die Grundlagen von Agentforce, der Plattform für eigene KI-Agenten, sind laut Preisseite kostenlos, weitere Nutzung wird nach Verbrauch abgerechnet. Gerade kleine Teams ohne Spezialist*innen sparen dadurch Zeit bei Routineaufgaben wie E-Mail-Entwürfen oder dem Zusammenfassen offener Kundenvorgänge. Wie gut das funktioniert, hängt allerdings von der Datenqualität ab, weil der Assistent nur mit dem arbeiten kann, was im CRM gepflegt ist.
 
 

Der Einstieg: die CRM-Suites im Überblick

Für kleine Unternehmen bietet Salesforce zwei Suites an, die Vertrieb, Service, Marketing und Commerce in einer Anwendung bündeln. Beide laufen auf derselben Plattform und unterscheiden sich vor allem darin, wie weit sich das System an eigene Abläufe anpassen lässt. Der Wechsel von der Starter Suite zur Pro Suite ist als Upgrade vorgesehen, Daten und Einstellungen bleiben dabei im selben System.

Starter Suite

Für wen: Die Starter Suite richtet sich an kleine Teams, die ein CRM ohne Anpassungsaufwand einführen wollen, etwa beim Umstieg von Excel-Listen und geteilten Postfächern. Salesforce beschreibt die Zielgruppe als „schlanke Unternehmen, die ein schlüsselfertiges CRM benötigen“. Die Zahl der Nutzer*innen ist nicht begrenzt und abgerechnet wird wahlweise monatlich oder jährlich.
Was drin ist: Im Vertrieb verwaltet die Suite Accounts, Kontakte, Leads und Opportunities, also offene Verkaufschancen, und verteilt neue Leads automatisch an die zuständige Person. Für den Service gibt es eine Fallverwaltung und eine Wissensdatenbank, im Marketing E-Mail-Kampagnen mit Segmentierung und Lead-Scoring. Dazu kommen ein KI-Assistent, der Kundendaten per Anweisung in natürlicher Sprache zusammenfasst und aktualisiert, und ein kostenloser Slack-Workspace, der mit dem CRM verbunden ist. Eigene Datenobjekte, selbst gebaute Automatisierungen und Apps von Drittanbieter*innen sind in der Starter Suite allerdings nicht enthalten.

Pro Suite

Für wen: Die Pro Suite ist für wachsende Unternehmen gedacht, deren Vertriebsprozesse komplexer werden, etwa durch eigene Angebotsvorlagen, Umsatzplanung oder zusätzliche Datenfelder für die eigene Branche. Salesforce nennt als Beispiel ein expandierendes B2B-Unternehmen, das neue Abläufe zuerst in einer Testumgebung ausprobiert und Anwendungen von Drittanbieter*innen einbindet. Abgerechnet wird jährlich, ein Vertrag ist erforderlich.
Was drin ist: Die Pro Suite enthält alles aus der Starter Suite und ergänzt im Vertrieb die Angebotserstellung und Umsatzprognosen. Im Service kommen Makros für wiederkehrende Antworten, eine automatische Weiterleitung von Anfragen aus mehreren Kanälen und Messaging für Website und App dazu. Der größte Unterschied liegt in der Anpassung: Eigene Objekte und Apps, Prozessautomatisierung mit Flows, eine Sandbox für Tests und Schulungen sowie der Zugriff auf den Marktplatz AgentExchange sind nur hier enthalten. Mehr Gestaltungsspielraum bedeutet allerdings auch mehr Konfigurationsarbeit, deshalb sollte im Team jemand Zeit für die Administration einplanen.
Starter Suite und Pro Suite im Vergleich
Bereich
Starter Suite
Pro Suite
Vertrieb
Accounts, Kontakte, Leads und Opportunities, Lead-Zuweisung, E-Mail-Integration mit Gmail oder Outlook, Berichte und Dashboards
zusätzlich Angebotserstellung und Vertriebsprognosen
Service
Vorgangsmanagement, Wissensmanagement, E-Mail-Support
zusätzlich Makros, Omni-Channel-Weiterleitung, In-App- und Web-Messaging
Marketing
E-Mail-Kampagnen, Segmentierung, Drag-and-Drop-E-Mail-Builder, Kampagnenanalysen
wie Starter Suite
Commerce
Online-Shop, Checkout, Werbeaktionen, Zahlungslinks
wie Starter Suite
Anpassung
eigene Felder, geführtes Onboarding
zusätzlich eigene Objekte und Apps, Flows, Sandbox, AgentExchange
Slack
verbundener Workspace und Channels
wie Starter Suite
Abrechnung
monatlich oder jährlich
jährlich, mit Vertrag
Quelle: Salesforce, Stand Oktober 2026
 
 

Wenn ein Bereich mehr braucht: die einzelnen Clouds

Die Suites decken Vertrieb, Service, Marketing und Commerce in der Breite ab, gehen in den einzelnen Bereichen aber nur bis zu einer bestimmten Tiefe. Wer etwa mehrere Vertriebsteams getrennt planen oder Kund*innen ein eigenes Self-Service-Center anbieten will, braucht dafür Funktionen, die über die Pro Suite hinausgehen. Für solche Fälle bietet Salesforce für jeden Bereich eine eigene Cloud an. Auf den Preisseiten von Sales Cloud und Service Cloud führt Salesforce die beiden Suites deshalb als erste Stufen, auf die die Editionen der jeweiligen Cloud aufbauen.

Sales Cloud

Die Sales Cloud ist das CRM von Salesforce für den Vertrieb. Sie bildet den gesamten Verkaufsprozess ab, vom ersten Lead über Angebote und Umsatzprognosen bis zum unterschriebenen Vertrag.
Die Sales Cloud richtet sich an Vertriebsteams, die ihre Pipeline über mehrere Wege steuern, etwa im Innen- und Außendienst, oder über Partner*innen, und die Umsätze für einzelne Teams und Regionen getrennt planen wollen. Für kleine Unternehmen wird sie meist dann interessant, wenn der Vertrieb wächst und die Funktionen der Pro Suite für Planung und Auswertung nicht mehr ausreichen.
So schätzen User das Tool einThis is how users rate the tool
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BenutzerfreundlichkeitEase of use
Kategorie-Durchschnitt: 87 %Category average: 87 %
0 %7 %14 %21 %29 %36 %43 %50 %58 %65 %72 %79 %87 %
Erfüllung der AnforderungenMeets requirements
Kategorie-Durchschnitt: 90 %Category average: 90 %
0 %6 %12 %19 %25 %32 %38 %44 %51 %57 %64 %70 %77 %
KundensupportCustomer support
Kategorie-Durchschnitt: 86 %Category average: 86 %
0 %5 %11 %17 %22 %28 %34 %39 %45 %51 %56 %62 %68 %
Einfache EinrichtungEase of setup
Kategorie-Durchschnitt: 82 %Category average: 82 %
  • Prognosen und Pipeline-Management: Verkaufschancen werden bewertet, und Umsatzprognosen lassen sich für Teams und Zeiträume erstellen und als Diagramm auswerten.
  • Vertriebsregionen und geteilte Deals: Gebiete lassen sich festlegen und Umsätze aus gemeinsamen Abschlüssen auf mehrere Personen aufteilen.
  • Angebote, Aufträge und Verträge: Der Weg vom Angebot über den Auftrag bis zum Vertrag läuft im selben System, mit Produkten und Preiskatalogen.
  • Mobile App mit Offline-Zugriff: Der Außendienst arbeitet unterwegs mit allen Funktionen, auch ohne Verbindung.
  • KI-Agenten für den Vertrieb: Agentforce for Sales übernimmt etwa Lead Nurturing, Account-Recherche und Vertriebs-E-Mails. In der Edition Max ist das enthalten, in Core und Advanced kann es hinzugekauft werden.

Service Cloud

Die Service Cloud ist das CRM von Salesforce für den Kundenservice. Sie sammelt Anfragen aus mehreren Kanälen an einem Ort und hilft dem Serviceteam, sie schnell und nachvollziehbar zu bearbeiten.
Die Service Cloud richtet sich an Serviceteams, die Anfragen per E-Mail, Telefon, Chat und Messaging erhalten und diese nach Priorität und Zuständigkeit verteilen müssen. Für kleine Unternehmen wird sie meist dann interessant, wenn die Zahl der Anfragen steigt und dieselben Fragen immer wieder beantwortet werden.
So schätzen User das Produkt einWhat users think about this product
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BenutzerfreundlichkeitEase of Use
Kategorie-Durchschnitt: 90%Category Average: 90%
0 %7 %15 %22 %30 %37 %45 %52 %60 %67 %75 %82 %90 %
Erfüllt die AnforderungenMeets Requirements
Kategorie-Durchschnitt: 92%Category Average: 92%
0 %7 %14 %21 %28 %35 %42 %49 %56 %63 %70 %77 %85 %
KundensupportCustomer Support
Kategorie-Durchschnitt: 91%Category Average: 91%
0 %6 %13 %20 %27 %33 %40 %47 %54 %60 %67 %74 %81 %
Einfache EinrichtungEase of Setup
Kategorie-Durchschnitt: 87%Category Average: 87%
  • Service-Konsole: Alle Informationen zu Kund*in und Anfrage stehen in einer Arbeitsoberfläche, ohne zwischen Fenstern zu wechseln.
  • Omni-Channel-Weiterleitung: Anfragen aus allen Kanälen werden automatisch an die passende Person verteilt, Eskalationsregeln greifen bei dringenden Fällen.
  • Self-Service-Center: Kund*innen finden Antworten auf häufige Fragen selbst, gespeist aus der Wissensdatenbank des Teams.
  • Serviceverträge und Ansprüche: Vertraglich vereinbarte Reaktionszeiten und Leistungen werden hinterlegt und überwacht.
  • KI-Agenten für den Service: Agentforce für den Service beantwortet Standardanfragen und unterstützt Mitarbeitende mit Vorschlägen. In der Edition Max ist das enthalten, in Core und Advanced kann es hinzugekauft werden.

Field Service

Field Service ist die Lösung von Salesforce für Einsätze vor Ort. Sie verbindet die Planung im Büro mit der Arbeit der Techniker*innen vor Ort bei Kund*innen oder an der Anlage.
Field Service richtet sich an Unternehmen mit eigenem Außendienst – etwa für Wartung, Reparatur oder Installation. Typisch in Fertigung, Energie oder Bau. Lizenziert wird nach Rolle: getrennt für Disposition, Techniker*innen und externe Dienstleister*innen. So zahlt ein Unternehmen nur für die Personen, die tatsächlich planen oder im Einsatz sind.
So schätzen User das Produkt einWhat users think about this product
Bisher keine Bewertungen vorhandenNo reviews yet
  • Arbeitsauftragsverwaltung: Aufträge werden angelegt, Techniker*innen zugewiesen und bis zum Abschluss verfolgt.
  • Terminierung und Disponenten-Konsole: Termine und Routen lassen sich planen und bei Ausfällen oder Verschiebungen neu verteilen.
  • Mobile App mit Offline-Modus: Techniker*innen sehen und aktualisieren ihre Aufträge auch dort, wo kein Netz ist.
  • Angebote und Zahlung vor Ort: Zusätzliche Leistungen werden direkt beim Einsatz angeboten und abgerechnet.
  • Asset Management und Serviceberichte: Anlagen und verbaute Produkte sind mit ihrer Historie erfasst, Einsatzberichte entstehen direkt in der App.

Marketing Cloud Next Growth Edition

Die Marketing Cloud Next Growth Edition ist die Einstiegsedition der Marketing Cloud von Salesforce. Sie automatisiert Kampagnen über mehrere Kanäle und läuft direkt auf der Plattform, auf der auch Vertrieb und Service arbeiten.
Die Growth Edition richtet sich an kleine Marketingteams, die über einzelne E-Mail-Kampagnen hinaus mehrstufige Abläufe über mehrere Kanäle aufbauen wollen. Anders als die Suites wird sie pro Unternehmen abgerechnet, nicht pro Nutzer*in, was sie für Teams interessant macht, in denen mehrere Personen an Kampagnen mitarbeiten.
So schätzen User das Tool einThis is how users rate the tool
0 %6 %13 %19 %26 %32 %39 %46 %52 %59 %65 %72 %79 %
BenutzerfreundlichkeitEase of use
Kategorie-Durchschnitt: 87 %Category average: 87 %
0 %7 %14 %22 %29 %36 %44 %51 %58 %66 %73 %80 %88 %
Erfüllung der AnforderungenMeets requirements
Kategorie-Durchschnitt: 90 %Category average: 90 %
0 %6 %13 %20 %26 %33 %40 %46 %53 %60 %66 %73 %80 %
KundensupportCustomer support
Kategorie-Durchschnitt: 93 %Category average: 93 %
0 %6 %12 %18 %24 %30 %36 %42 %48 %54 %60 %66 %73 %
Einfache EinrichtungEase of setup
Kategorie-Durchschnitt: 83 %Category average: 83 %
  • Multichannel-Journeys: Kampagnen laufen als automatisierte Abläufe über mehrere Kanäle und reagieren auf das Verhalten der Empfänger*innen.
  • Formulare und Landingpages: Anmeldeseiten und Formulare werden direkt in der Marketing Cloud gebaut, neue Kontakte landen sofort im CRM.
  • Kampagnenerstellung mit Agentforce: KI-Agenten erstellen Kampagnenentwürfe auf Basis von Ziel und Zielgruppe.
  • CRM-Daten ohne Umweg: Segmentierung und Personalisierung greifen auf dieselben Kundendaten zu wie Vertrieb und Service.

Die Editionen im Überblick

Sales Cloud und Service Cloud gibt es jeweils in drei Editionen, die aufeinander aufbauen. Alle drei werden jährlich abgerechnet.
Edition
Ausrichtung
Was dazukommt
Core
Das vollständige CRM für einen Bereich
Self-Service-Center (Service), Slack Business+, Tableau Next, Premier Success Plan (Sales)
Advanced
Mehr Sicherheit und KI
Backup und Wiederherstellung, erweiterte Sicherheit, mehr Datenkapazität, KI-Agent für Standardanfragen (Service)
Max
Volle KI-Ausstattung
Agentforce for Sales und Service, Vertriebsplanung, Kontaktcenter, Flex Credits für KI-Agenten
Quelle: Salesforce, Sales Cloud und Service Cloud, Stand Oktober 2026.
Für viele kleine Teams reicht die Pro Suite lange aus. Der Schritt in eine Cloud-Edition lohnt sich meist erst, wenn ein Bereich eine konkrete Funktion braucht, die die Suite nicht bietet, etwa ein Self-Service-Center oder eine getrennte Planung mehrerer Vertriebsteams. Da die Kosten pro Nutzer*in mit jeder Stufe deutlich steigen, solltest du diesen Schritt zunächst für einzelne Teams prüfen statt für das ganze Unternehmen.
 
 

Was die Produkte verbindet: Slack, Agentforce und AgentExchange

Neben Suites und Clouds gibt es bei Salesforce Bausteine, die das CRM mit der Kommunikation im Team, mit KI-Agenten und mit anderen Anwendungen verbinden. Für kleine Unternehmen sind vor allem diese vier relevant.
Slack
Der Messaging-Dienst Slack ist in kleinen Unternehmen oft das zentrale Kommunikationswerkzeug. Verbunden mit dem CRM landen Deals, Fälle und Kundendaten direkt in den Channels, in denen das Team ohnehin arbeitet, und lassen sich dort per Slackbot in natürlicher Sprache aktualisieren.
Enthalten ab Starter Suite
Agentforce
Agentforce ist die Plattform von Salesforce für KI-Agenten, die Aufgaben auf Basis der CRM-Daten selbstständig erledigen. In kleinen Teams kann ein Service-Agent etwa Standardanfragen rund um die Uhr beantworten, ein Vertriebs-Agent pflegt eingehende Leads mit Nachfassmails.
Grundlagen kostenlos, Nutzung nach Verbrauch
AgentExchange
AgentExchange, früher AppExchange, ist der Marktplatz für vorgefertigte Apps und Agents von Drittanbieter*innen. Kleine Unternehmen finden dort etwa Anwendungen für Buchhaltung, Marketing oder Support, mit denen sich Salesforce an bestehende Tools anbinden lässt.
Enthalten ab Pro Suite
Trailhead und Support
Trailhead ist die kostenlose Lernplattform von Salesforce für Teams ohne eigene Salesforce-Admins. Zusammen mit Wissensartikeln und der Trailblazer Community ist sie in jeder Lizenz enthalten, Success Plans ergänzen bei Bedarf festen Support.
In jeder Lizenz enthalten
Wenn du Agentforce testen willst, solltest du mit einem klar abgegrenzten Anwendungsfall beginnen, weil ein Agent nur so gut arbeitet wie die Regeln und Daten, die er bekommt. Bei AgentExchange können für einzelne Anwendungen je nach Anbieter*in zusätzliche Kosten anfallen, wie Salesforce auf seiner Seite für kleine Unternehmen schreibt.
 
 

Welches Salesforce-Produkt passt zu welchem Unternehmen?

Welches Produkt passt, hängt am Ende weniger von der Zahl der Mitarbeitenden ab als davon, wie viele Bereiche mit Kundendaten arbeiten und wie individuell die Abläufe sind. Drei Blickwinkel helfen bei der Einordnung: die Teamgröße, der fachliche Schwerpunkt und die Branche.

Nach Teamgröße

Mit der Teamgröße ändert sich vor allem, wie viele Personen gleichzeitig mit denselben Kundendaten arbeiten und wie klar ihre Aufgaben getrennt sind. Kleine Teams brauchen deshalb ein CRM, das ohne eigenes Einführungsprojekt startet, wachsende Teams eines, das feste Abläufe abbildet. Die Personenzahlen unten sind Richtwerte von OMR Reviews zur ersten Orientierung, keine Grenzen von Salesforce. Wenn dein Team zwischen zwei Stufen liegt, solltest du dich an euren Abläufen orientieren statt an der Kopfzahl.
Teamgröße
ca. 2 bis 20 Personen
Passendes Produkt
Start: Starter Suite
Warum es passt
Viele im Team übernehmen mehrere Aufgaben. Die Starter Suite deckt alle Bereiche in einer Anwendung ab und startet ohne eigene Einrichtung.
Teamgröße
ca. 20 bis 100 Personen
Passendes Produkt
Start: Pro Suite
Warum es passt
Es entstehen feste Rollen für Vertrieb und Service. Die Pro Suite hält deren Abläufe mit Angeboten, Prognosen und eigenen Automatisierungen im System fest.
Teamgröße
ab ca. 100 Personen
Passendes Produkt
Basis: Pro Suite
Ausbau: einzelne Clouds
Warum es passt
Abteilungen haben eigene Anforderungen. Einzelne Clouds bauen genau den Bereich aus, der mehr Tiefe braucht, auf denselben Kundendaten.

Nach Schwerpunkt

Häufig geht die Einführung eines CRM von dem Bereich aus, in dem der Handlungsdruck am größten ist, etwa weil Leads verloren gehen oder Anfragen liegen bleiben. Als Start reicht in allen drei Bereichen die Starter Suite, weil sie Vertrieb, Service und Marketing bereits abdeckt. Der Ausbau richtet sich danach, welcher Bereich zuerst mehr Funktionen braucht. Wenn du die Einführung planst, solltest du deshalb mit dem Bereich beginnen, in dem heute die meiste Arbeit außerhalb eines Systems passiert.
Schwerpunkt
Vertrieb
Passendes Produkt
Start: Starter Suite
Ausbau: Sales Cloud
Warum es passt
Zuerst zählt eine gepflegte Pipeline mit automatischer Lead-Verteilung. Für die getrennte Planung mehrerer Teams und Regionen kommt die Sales Cloud dazu.
Schwerpunkt
Kundenservice
Passendes Produkt
Start: Starter Suite
Ausbau: Service Cloud
Warum es passt
Zuerst zählen ein Überblick über offene Anfragen und eine Wissensdatenbank. Ein Self-Service-Center für Kund*innen bietet die Service Cloud.
Schwerpunkt
Marketing
Passendes Produkt
Start: Starter Suite
Ausbau: Marketing Cloud Next Growth Edition
Warum es passt
Zuerst zählen E-Mail-Kampagnen auf Basis der CRM-Daten, der Versand ist ein Add-on. Für Kampagnen über mehrere Kanäle kommt die Marketing Cloud dazu.

Nach Branche

Welche Kombination sinnvoll ist, hängt auch davon ab, wie in einer Branche verkauft und betreut wird. In der Fertigung kommen Service und Außendienst dazu, im Handel Online-Shop und Kampagnen, in Dienstleistung und Beratung Angebote und Projekte. Die drei Beispiele stammen aus den Branchen, aus denen laut Salesforce viele Kund*innen im deutschen Mittelstand kommen.
Branche
Fertigung, Automobil und Energie
Passendes Produkt
Kombination: Sales Cloud, Service Cloud und Field Service
Warum es passt
Vertrieb, Innendienst und Außendienst betreuen dieselben Kund*innen und Anlagen. Die Kombination legt alle drei Bereiche auf dieselben Kunden- und Anlagendaten.
Branche
Handel und Konsumgüter
Passendes Produkt
Start: Starter Suite
Ausbau: Marketing Cloud Next Growth Edition
Warum es passt
Verkauft wird online und über Kampagnen. Online-Shop und Checkout stecken schon in den Suites, Kampagnen über mehrere Kanäle kommen mit der Marketing Cloud dazu.
Branche
Dienstleistung und Beratung
Passendes Produkt
Start: Pro Suite
Warum es passt
Das Geschäft entsteht über Angebote und Projekte. Die Pro Suite bildet das mit Angebotserstellung, Umsatzprognosen und eigenen Datenfeldern ab.
Wenn du noch unsicher bist, welche Suite zu deinem Team passt, solltest du die kostenlose Testversion nutzen und mit echten Kontakten prüfen, ob die Abläufe passen. Der spätere Wechsel von der Starter Suite zur Pro Suite erfolgt als Upgrade, die Daten bleiben dabei im selben System.
 
 

Was kostet Salesforce für kleine Unternehmen?

Die Kosten für Salesforce hängen vor allem davon ab, welches Produkt du wählst und wie viele Teammitglieder es nutzen sollen. Die meisten Produkte werden pro Nutzer*in und Monat berechnet, einige pro Unternehmen oder nach Verbrauch. Alle Preise, die Salesforce nennt, sind Ausgangspreise.

Die Preisstufen

Produkt
Preis ab
Abrechnung
Starter Suite
25 EUR pro Nutzer*in und Monat
monatlich oder jährlich
Pro Suite
100 EUR pro Nutzer*in und Monat
jährlich, mit Vertrag
Sales Cloud und Service Cloud, Core
195 EUR pro Nutzer*in und Monat
jährlich
Sales Cloud und Service Cloud, Advanced
395 EUR pro Nutzer*in und Monat
jährlich
Sales Cloud und Service Cloud, Max
550 EUR pro Nutzer*in und Monat
jährlich
Field Service
80 bis 650 EUR pro Nutzer*in und Monat, je nach Rolle und Edition
jährlich
Marketing Cloud Next Growth Edition
1.500 EUR pro Unternehmen und Monat
jährlich
Agentforce
Grundlagen kostenlos, danach nach Verbrauch
je nach Modell
Quelle: Salesforce, Preisseiten für kleine Unternehmen, Sales Cloud, Service Cloud, Field Service, Marketing Cloud und Agentforce, Stand Oktober 2026.
Ein Beispiel zeigt, wie stark die Wahl der Suite die laufenden Kosten bestimmt: Ein Team mit zehn Nutzer*innen zahlt für die Starter Suite ab 250 EUR im Monat, also 3.000 EUR im Jahr. Mit der Pro Suite sind es ab 1.000 EUR im Monat und 12.000 EUR im Jahr. Wenn du kalkulierst, solltest du deshalb zuerst prüfen, welche Funktionen der Pro Suite dein Team tatsächlich braucht, und nicht nur, welche Stufe langfristig passt.

Worauf bei der Kalkulation zu achten ist

  • Abgerechnet wird pro Nutzer*in, deshalb zählt jede Person mit Zugang. Bei den Suites und den Cloud-Editionen fällt der Preis für jede Person an, die mit dem CRM arbeitet. Gerade in wachsenden Teams lohnt sich deshalb ein Blick darauf, wer wirklich einen eigenen Zugang braucht und wem ein geteilter Bericht reicht.
  • Die Vertragslaufzeit unterscheidet sich zwischen den Stufen. Nur die Starter Suite lässt sich monatlich abrechnen, ab der Pro Suite gilt eine jährliche Abrechnung mit Vertrag. Für Unternehmen, die erst testen wollen, ist die Starter Suite deshalb der flexiblere Einstieg.
  • Bei beiden Suites weist Salesforce auf Transaktionsgebühren hin. Die Höhe nennt die Preisseite nicht. Wenn du Zahlungsfunktionen wie Zahlungslinks oder den Online-Checkout nutzen willst, solltest du die Gebühren vor dem Vertragsabschluss erfragen.
  • KI-Agenten verursachen nutzungsabhängige Kosten. Agentforce wird nach Verbrauch abgerechnet, etwa über Flex Credits zu 500 EUR je 100.000 Credits oder 2 EUR pro Unterhaltung. Die Kosten steigen damit mit der Zahl der Anfragen, die ein Agent bearbeitet, und lassen sich im Voraus nur schätzen.
  • Fester Support ist ein optionaler Zusatzposten. Wissensartikel, Dokumentation und Community sind in jeder Lizenz enthalten. Der Premier Success Plan mit Support rund um die Uhr kostet 30 Prozent der Nettolizenzgebühren und erhöht die Gesamtkosten entsprechend.

Tipp: Ausprobieren vor dem Kauf

Starter Suite und Pro Suite lassen sich laut Salesforce vor dem Kauf kostenlos testen. In der Testversion der Starter Suite lassen sich etwa der KI-Assistent, E-Mail-Kampagnen und die Vertriebspipeline ausprobieren, in der Testversion der Pro Suite zusätzlich Automatisierungen, eigene Apps und Integrationen aus AgentExchange. Wenn du testest, solltest du echte Kontakte und einen typischen Ablauf aus deinem Alltag verwenden, damit die Testphase eine belastbare Entscheidung ermöglicht.
 
 

Häufige Fragen zu Salesforce für kleine Unternehmen

Lohnt sich Salesforce für kleine Unternehmen?
Das hängt vor allem davon ab, wie viele Bereiche mit Kundendaten arbeiten und ob das Unternehmen wachsen will. Mit Starter Suite und Pro Suite bietet Salesforce eigene Pakete für kleine Teams, die Vertrieb, Service, Marketing und Commerce in einer Anwendung bündeln und ab 25 EUR pro Nutzer*in und Monat starten. Der Vorteil liegt darin, dass sich das System später um einzelne Clouds erweitern lässt, ohne die Software zu wechseln. Für Teams, die nur Kontakte verwalten wollen, kann der Funktionsumfang dagegen größer sein als nötig.
Kann man Salesforce vor dem Kauf kostenlos testen?
Ja. Für Starter Suite und Pro Suite bietet Salesforce jeweils eine kostenlose Testversion an, in der sich etwa der KI-Assistent, E-Mail-Kampagnen und die Vertriebspipeline ausprobieren lassen.
Was ist der Unterschied zwischen Starter Suite und Pro Suite?
Beide Suites decken Vertrieb, Service, Marketing und Commerce ab und enthalten einen KI-Assistenten. Die Pro Suite ergänzt Angebotserstellung, Umsatzprognosen, eigene Objekte und Apps, Automatisierung mit Flows, eine Sandbox für Tests und den Zugriff auf AgentExchange. Die Starter Suite kostet ab 25 EUR pro Nutzer*in und Monat und lässt sich monatlich abrechnen, die Pro Suite ab 100 EUR mit jährlichem Vertrag.
Lässt sich Salesforce mit bestehenden Tools verbinden?
Ja. Starter Suite und Pro Suite enthalten Integrationen für E-Mail und Kalender mit Gmail oder Outlook sowie einen Slack-Workspace, der mit dem CRM verbunden ist. Ab der Pro Suite lassen sich über den Marktplatz AgentExchange vorgefertigte Anwendungen etwa für Buchhaltung, Marketing oder Support installieren. Für einzelne Anwendungen können je nach Anbieter*in zusätzliche Kosten anfallen.
Wie lange dauert die Einführung im kleinen Team?
Laut Salesforce sind die Suites so ausgelegt, dass kleine Teams innerhalb weniger Minuten loslegen können, mit geführtem Onboarding und Tools für den Datenimport. Eine eigene IT-Abteilung oder externe Berater*innen sind dafür nicht vorgesehen. Mehr Zeit braucht meist die Vorbereitung der eigenen Daten, etwa das Bereinigen von Dubletten und das Festlegen von Pflichtfeldern.
Was ist ein CRM für kleine Unternehmen und warum brauchen Startups eins?
Ein CRM (Customer Relationship Management) sammelt alle Kontakte, Leads, Angebote und Kundenanfragen an einem Ort, statt sie auf Excel-Listen, Postfächer und einzelne Köpfe zu verteilen. Für Startups und kleine Unternehmen wird das meist dann wichtig, wenn mehr als eine Person mit denselben Kund*innen arbeitet und Leads oder Anfragen sonst verloren gehen. Ein CRM für kleine Teams sollte deshalb ohne eigenes Einführungsprojekt starten und Vertrieb, Service und Marketing in einer Anwendung abdecken. Bei Salesforce sind dafür die Starter Suite und die Pro Suite vorgesehen.
Eignet sich Salesforce für wachsende Startups und KMU?
Ja, weil sich das System in Stufen erweitern lässt, ohne die Software zu wechseln. Ein Team startet etwa mit der Starter Suite, wechselt per Upgrade zur Pro Suite und ergänzt später einzelne Clouds wie die Sales Cloud oder die Service Cloud, wenn ein Bereich mehr Funktionen braucht. Alle Stufen arbeiten mit denselben Kundendaten, ein Datenumzug in ein neues System entfällt deshalb. Eine maßgeschneiderte Eigenentwicklung brauchen Startups dafür in der Regel nicht, eigene Datenfelder und Abläufe lassen sich ab der Pro Suite selbst anlegen.
Auf welche Funktionen sollte ein kleines Unternehmen bei einem CRM achten?
Wichtig sind vor allem eine Vertriebspipeline mit automatischer Lead-Verteilung, eine Verwaltung von Kundenanfragen und E-Mail-Kampagnen auf Basis der CRM-Daten. Dazu kommen Integrationen mit E-Mail, Kalender und den Tools, die das Team bereits nutzt. Ebenso entscheidend ist, ob das System mitwachsen kann, ohne dass später ein Wechsel nötig wird. Wenn du Anbieter vergleichst, solltest du deshalb nicht nur die heutigen Funktionen prüfen, sondern auch den Weg zur nächsten Ausbaustufe und deren Kosten.
Wie lassen sich Follow-ups mit Kund*innen in kleinen Unternehmen automatisieren?
Schon die Starter Suite verteilt neue Leads automatisch an die zuständige Person und zeigt in der Pipeline, welche Verkaufschancen offen sind. Der enthaltene KI-Assistent entwirft E-Mails und fasst offene Kundenvorgänge zusammen. Ab der Pro Suite lassen sich eigene Abläufe mit Flows automatisieren, etwa eine Erinnerung, wenn ein Angebot länger unbeantwortet bleibt. Mit Agentforce kann zusätzlich ein Vertriebs-Agent eingehende Leads mit Nachfassmails pflegen, die Nutzung wird allerdings nach Verbrauch abgerechnet.
Welche Kundenservice-Software bietet Salesforce für kleine Unternehmen?
Der Einstieg liegt in den Suites: Die Starter Suite enthält eine Fallverwaltung für Kundenanfragen und eine Wissensdatenbank. Die Pro Suite ergänzt Makros für wiederkehrende Antworten, die automatische Weiterleitung von Anfragen aus mehreren Kanälen und Messaging für Website und App. Die Service Cloud kommt dazu, wenn die Zahl der Anfragen steigt oder Kund*innen ein eigenes Self-Service-Center bekommen sollen. Welche Stufe passt, hängt deshalb vor allem davon ab, über wie viele Kanäle Anfragen eingehen.
Ist Salesforce auch ohne IT-Kenntnisse bedienbar?
Die Suites sind darauf ausgelegt, dass kleine Teams ohne eigene IT-Abteilung starten können: Ein Onboarding in der Anwendung führt Schritt für Schritt durch die Einrichtung, Tools für den Datenimport übernehmen bestehende Listen. Für Fragen im Alltag gibt es die kostenlose Lernplattform Trailhead, die in jeder Lizenz enthalten ist. Mehr Einarbeitung braucht die Pro Suite, weil eigene Objekte und Automatisierungen konfiguriert werden müssen. Im Team sollte deshalb eine Person Zeit für die Administration einplanen.
 
 

Fazit: Klein anfangen, ohne später wechseln zu müssen

Salesforce bietet kleinen Unternehmen einen Einstieg in Stufen. Die Starter Suite deckt Vertrieb, Service, Marketing und Commerce ohne eigene Einrichtung ab, die Pro Suite ergänzt Angebote, Prognosen und eigene Automatisierungen, und einzelne Clouds bauen später genau den Bereich aus, der mehr Tiefe braucht. Weil alle Stufen mit denselben Kundendaten arbeiten, ist für den nächsten Wachstumsschritt kein Systemwechsel nötig. Welche Stufe passt, entscheidet sich dabei weniger an der Teamgröße als an den Abläufen, die das CRM abbilden soll.
Mit dem KI-Assistenten in den Suites und Agentforce als Plattform für eigene KI-Agenten verändert sich außerdem die Rolle des CRM im Arbeitsalltag. Statt Kundendaten nur zu speichern, übernimmt es zunehmend Routineaufgaben wie das Zusammenfassen offener Vorgänge oder das Beantworten von Standardanfragen. Für kleine Teams verschiebt sich die Frage damit von „Brauchen wir ein CRM?“ zu „Welche Aufgaben kann das CRM selbst übernehmen?“. Wie gut das gelingt, hängt allerdings davon ab, wie gepflegt die Daten und wie klar die Regeln für die Agenten sind.
Wenn du die Produkte vergleichen willst, solltest du dir die Erfahrungsberichte von Nutzer*innen auf OMR Reviews ansehen, etwa zur Sales Cloud, zur Service Cloud, zu Field Service, zur Marketing Cloud, zu Slack und zu Agentforce.
Nils Knäpper

Nils ist Senior SEO-Texter bei OMR Reviews und im Content-Team die erste Adresse für KI-Themen. Er testet, wo sich Recherche, Analyse und Textproduktion automatisieren lassen, und baut die Workflows dafür selbst. Programmieren hat er nie gelernt. Das hält ihn nicht davon ab: Dank Vibe-Coding entsteht das meiste in Eigenbau. Abschalten geht trotzdem ohne KI, dann produziert er nämlich in Ableton Live Techno.

Dieser Artikel erscheint auf OMR Reviews – der führenden DACH-Plattform für B2B-Software-Bewertungen, Software-Vergleiche, Agenturen, Business Services und B2B-Tech-Content. Mit mehr als 80.000 verifizierten Bewertungen und 12.000+ gelisteten Tools hilft OMR Reviews Unternehmen dabei, passende Software-Lösungen und Dienstleister fundiert zu recherchieren, zu vergleichen und bessere Entscheidungen zu treffen.

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CRM
Ein CRM-System unterstützt Mitarbeiter:innen in großen, mittelständischen und kleinen Unternehmen beim Customer Relationship Management (CRM). Dafür erfasst es alle relevanten Informationen zu Leads, Kund:innen sowie Unternehmen und sammelt sie übersichtlich an einem Ort. Zu den erfassten Kundendaten im CRM gehören unter anderem Stammdaten, Kontaktdaten, Touchpoints, die Kundenhistorie, Transaktionsdaten und weitere Informationen. Des Weiteren können CRM-Lösungen persönliche Präferenzen der Kund:innen und Leads speichern. Diese sind essentiell für die Analyse der Kundenbindung sowie zur Lead- und Bestandskundenpflege und können von Mitarbeiter:innen aus dem Vertrieb und Marketing genutzt werden. Welche Funktionen ein CRM-System beinhaltet, hängt von den Anforderungen des Unternehmens ab, in dem die Software eingesetzt werden soll. CRM-Systeme können sowohl für B2C als auch B2B eingesetzt werden, es gibt cloudbasierte Software oder serverbasierte on-premise Tools sowie Best-of-Breed- oder Komplettlösungen. Doch nicht nur die Eigenschaften, auch Kosten unterscheiden sich bei den CRM-Systemen stark. CRM-Softwares werden häufig separat von anderen Software-Lösungen wie ERP-Systemen, Marketing-Automation-Software, E-Mail-Marketing-Software oder Account-Management-Software angeboten, bieten aber häufig Schnittstellen und Integrationen zu diesen Anwendungen, um eine plattformübergreifende und verbesserte Customer Experience zu ermöglichen. Die CRM-Software-Reviews und -Erfahrungen ermöglichen es Euch die Stärken und Schwächen der jeweiligen Software-Anbieter zu erkennen und das geeignete CRM-System für Euer Unternehmen zu finden. Ihr wollt echte CRM-Profis werden? Im OMR Professional Guide to CRM für B2C und B2B warten 124 Seiten geballtes Expertenwissen auf Euch.

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