Process.Science zeigt, welche Prozessprobleme wirklich Priorität haben.
Was gefällt dir am besten?
Mir gefällt besonders, dass sich aus einer allgemeinen Prozesskennzahl sehr schnell eine konkrete Fragestellung entwickeln kann. Wenn beispielsweise eine bestimmte Gruppe von Fällen deutlich länger benötigt, kann ich tiefer einsteigen und untersuchen, was diese Fälle voneinander unterscheidet. Auch die Verbindung zwischen Prozesssicht und Kennzahlen finde ich stark. Dadurch muss ich nicht zwischen einem reinen Prozessdiagramm und einer separaten BI-Auswertung wechseln, sondern kann beide Perspektiven miteinander verbinden. Für meine Arbeit ist außerdem hilfreich, dass sich Ergebnisse gut als Ausgangspunkt für Workshops nutzen lassen.
Was gefällt dir nicht?
Bei sehr vielen Prozessvarianten kann es einige Zeit dauern, die wirklich relevanten Muster aus der Analyse herauszuarbeiten. Ich würde mir deshalb noch mehr Unterstützung dabei wünschen, seltene, aber geschäftlich wichtige Abweichungen schneller von rein technischen oder wenig relevanten Varianten zu unterscheiden. Auch die Aufbereitung für unterschiedliche Zielgruppen könnte flexibler sein. Ein Process Owner benötigt andere Details als eine Führungskraft, die zunächst nur wissen möchte, wo aktuell der größte Handlungsbedarf besteht. Zusätzlich wäre es hilfreich, Maßnahmen aus einer Analyse noch direkter mit der späteren Erfolgskontrolle zu verbinden.
Welche Probleme löst du mit dem Produkt?
Ich nutze Process.Science vor allem, um Verbesserungspotenziale in größeren Geschäftsprozessen datenbasiert zu bewerten. Dabei interessiert mich nicht nur, ob ein Prozess insgesamt schnell oder langsam läuft, sondern wodurch Unterschiede zwischen einzelnen Fällen entstehen. Ich schaue mir beispielsweise an, an welchen Stellen sich Bearbeitungen häufen, wo zusätzliche Schleifen entstehen oder bestimmte Schritte häufiger wiederholt werden. Die Ergebnisse bespreche ich anschließend mit den verantwortlichen Fachbereichen und Process Ownern. Für mich ist dabei wichtig, nicht jedes auffällige Detail sofort zum Optimierungsprojekt zu machen, sondern die Themen mit dem größten tatsächlichen Einfluss zu priorisieren. Process.Science liefert mir dafür eine gute Grundlage und ergänzt unser klassisches Prozessmanagement um die Sicht auf die real ausgeführten Abläufe.
Antwort von Lucas von Process.Science:
Vielen Dank, Jana, für dieses wertvolle Feedback – solche Einblicke aus dem Prozessmanagement helfen uns, Process.Science gezielt weiterzuentwickeln.
Es freut uns, dass die Verbindung von Prozesssicht und Kennzahlen für Dich und Deine Workshop-Arbeit einen echten Mehrwert schafft. Genau dieses integrierte Bild – ohne Wechsel zwischen Tools – ist ein zentrales Designprinzip.
Den Wunsch nach besserer Unterstützung beim Herausarbeiten relevanter Varianten kennen wir gut. Mit Variant Grouping und eingebauter Root Cause Analyse in der neuen Plattform arbeiten wir gezielt daran, geschäftlich relevante Abweichungen schneller sichtbar zu machen – klar getrennt von rein technischen Sonderfällen.
Den Punkt zur zielgruppengerechten Aufbereitung nehmen wir mit – der Unterschied zwischen dem, was ein Process Owner und was eine Führungskraft braucht, ist real. Und den Gedanken, Maßnahmen direkt mit der späteren Erfolgskontrolle zu verbinden, haben wir auf unserer Roadmap.
Danke, dass Du Process.Science als Grundlage für datenbasierte Priorisierung im Prozessmanagement nutzt – genau das ist unser Anspruch. Meld Dich gerne jederzeit!
Jana
Fachbereichsleiterin Process- & Project-Management beiDie Techniker
Versicherung
10.001–100.000 Mitarbeitende