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DATEV-Kassensysteme: So kommen deine Kassendaten sicher in die Buchhaltung

Nils Knäpper20.9.2026

Alles über die DATEV-Schnittstelle fürs Kassensystem: von DATEV MeinFiskal über Kassenarchiv online bis zum automatisierten Kassenbuch

Inhalt
  1. Was ist ein DATEV-Kassensystem?
  2. So hängen DATEV MeinFiskal, Kassenarchiv online und Kassenbuch online zusammen
  3. Woran erkenne ich ein Kassensystem mit echter DATEV-Anbindung?
  4. Vorteile eines DATEV-fähigen Kassensystems
  5. Für wen lohnt sich ein Kassensystem mit DATEV-Anbindung?
  6. Software-Tipp: POSSUM Kassensysteme
  7. Fazit: DATEV-Anbindung macht Kassendaten einfacher nutzbar
In Gastronomie, Handel und Dienstleistungsbetrieben entstehen täglich große Mengen an Kassendaten: Barumsätze, Kartenzahlungen, Trinkgelder, Gutscheine, Stornos sowie Ein- und Auszahlungen. Am Ende des Tages steht der Tagesabschluss und damit die Frage, wie diese Daten vollständig, nachvollziehbar und möglichst ohne manuellen Aufwand in die Buchhaltung gelangen.
Genau deshalb setzen inzwischen viele Unternehmen auf ein Kassensystem mit DATEV-Schnittstelle. Das verbindet das operative Kassengeschäft mit der steuerlichen Verarbeitung in der Kanzlei. Statt Dateien herunterzuladen, auszudrucken, zu scannen oder per E-Mail zu verschicken, können die Tagesabschlussdaten automatisiert in die DATEV-Cloud übertragen und für die Buchhaltung bereitgestellt werden.
Dieser Artikel zeigt dir, welche drei Daten-Exporte es bei DATEV gibt, wie die Kassendaten zur Steuerberatung laufen und für wen sich die direkte Anbindung lohnt.
Das Wichtigste in Kürze
  • „DATEV-Schnittstelle“ ist ein Sammelbegriff für drei verschiedene Wege, und nur die direkte Anbindung nimmt dir täglich Arbeit ab.
  • Kassenarchiv online und Kassenbuch online liegen auf zwei verschiedenen DATEV-Plattformen, deshalb brauchst du im Betrieb zwei Zugänge.
  • Weil eine exportierte Datei bis zum Import veränderbar bleibt, machen Kanzleien die Anbindung zunehmend zur Bedingung für die Zusammenarbeit.

Was ist ein DATEV-Kassensystem?

Ein DATEV-Kassensystem ist kein einheitlich definiertes Produkt. Gemeint ist in der Regel ein Kassensystem, das Kassendaten für die Weiterverarbeitung mit DATEV bereitstellt oder direkt an DATEV-Dienste übertragen kann.
DATEV eG ist eine Genossenschaft und IT-Dienstleister für Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und Unternehmen. Der Begriff „DATEV-Schnittstelle“ beschreibt deshalb keinen einzigen festgelegten Funktionsumfang, sondern verschiedene Möglichkeiten, Kassendaten an DATEV zu übergeben.
In der Praxis begegnen Unternehmen vor allem drei Varianten:

1. Manueller DATEV-Export als Datei

Beim klassischen Export erstellt das Kassensystem eine Datei in einem von DATEV unterstützten Datenformat. Je nach System und Anwendungsfall können dabei unterschiedliche Formate zum Einsatz kommen, beispielsweise CSV oder EXTF. Eine Person im Betrieb lädt die Datei herunter und übermittelt sie anschließend an die Steuerberatung:
Der Ablauf sieht typischerweise so aus:
  1. Tagesabschluss in der Kasse erstellen.
  2. Exportdatei erzeugen.
  3. Datei herunterladen oder lokal speichern.
  4. Datei per E-Mail, Upload-Portal oder Cloudordner an die Kanzlei senden.
  5. Steuerberatung importiert die Datei in ihr System.
Diese Variante funktioniert vor allem dann, wenn nur wenige Kassenvorgänge anfallen oder der Prozess gut organisiert ist. Sie ist jedoch mit manuellen Arbeitsschritten verbunden. Außerdem ist eine exportierte Datei grundsätzlich veränderbar, solange sie noch nicht in einem geschützten Archiv oder in der Buchhaltung verarbeitet wurde.

2. DSFinV-K-Export für die Prüfung

Die DSFinV-K ist die „Digitale Schnittstelle der Finanzverwaltung für Kassensysteme", also der amtliche Prüfdatensatz für elektronische Kassen. Ihre Rechtsgrundlage steht in Paragraf 146a der Abgabenordnung, verpflichtend ist sie seit dem 01.01.2020.
Damit gehört sie zur Betriebsprüfung und zur Kassen-Nachschau, nicht zur laufenden Buchhaltung. Wer nur den Pflichtexport erzeugt, erfüllt seine Nachweispflichten, hat die tägliche Übergabe an die Steuerberatung damit aber noch nicht gelöst. Genau dafür ist die dritte Variante gedacht.

3. Direkte Anbindung an DATEV

Bei einer direkten Anbindung überträgt das Kassensystem die Tagesabschlussdaten automatisiert an einen passenden DATEV-Dienst. In der von DATEV vorgesehenen Prozesskette werden die Daten im DATEV Kassenarchiv online gespeichert. So können anschließend an DATEV Kassenbuch online für die laufende Buchhaltung übergeben werden.
Der Betrieb muss dabei keine Datei mehr herunterladen oder täglich an die Kanzlei verschicken. Die Übertragung erfolgt nach dem Tagesabschluss automatisiert – vorausgesetzt, die Schnittstelle ist eingerichtet, aktiv und der Tagesabschluss wurde korrekt durchgeführt.
Für deine Buchhaltung sind also Variante 1 und 3 relevant:
Merkmal
Manueller Übertragungsweg
Direkte Anbindung
Übertragungsweg
Download und Mailversand
Automatisch nach Tagesabschluss
Veränderbarkeit
Bis zum Import veränderbar
Unterwegs nicht veränderbar
Aufwand pro Tag
Mehrere Handgriffe
Kein laufender Aufwand
Zugriff der Steuerberatung
Erst nach Zulieferung
Laufend über DATEV
 
 

So hängen DATEV MeinFiskal, Kassenarchiv online und Kassenbuch online zusammen

Die DATEV-Produkte und Plattformen erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Für Unternehmen ist vor allem die Trennung zwischen Archivierung und laufender Buchhaltung wichtig: 

DATEV MeinFiskal

DATEV MeinFiskal ist die Cloud-Plattform rund um die Kassenführung. Kassen- und TSE-Hersteller können ihre Systeme an die Plattform beziehungsweise die darauf basierenden DATEV-Dienste anbinden.
Über das DATEV-Ökosystem lassen sich unter anderem Kassen- und Prüfprozesse digital abbilden. Dazu gehört auch die automatisierte Übertragung von Kassendaten in das DATEV-Kassenarchiv online. DATEV beschreibt für angeschlossene Kassensysteme zudem automatische Prüfroutinen und die Möglichkeit, Kassendaten anschließend für DATEV Kassenbuch online bereitzustellen. 

DATEV Kassenarchiv online

DATEV Kassenarchiv online archiviert Kassendaten und weitere prüfungsrelevante Unterlagen in der DATEV-Cloud. Die Daten werden dort revisionssicher und für die aktuell vorgesehene Aufbewahrungsdauer von zehn Jahren gespeichert. 
Typischerweise können dort abgelegt werden:
  • Tagesabschlüsse,
  • Kassendaten,
  • Verfahrensdokumentationen,
  • Informationen zur eingesetzten Kasse,
  • weitere prüfungsrelevante Dokumente,
  • Speisekarten und Preislisten,
  • Nachweise zu Änderungen an Sortimenten oder Preisen.
Gerade die Dokumentation von Speisekarten und Preisänderungen kann im Prüfungsfall hilfreich sein: Fällt einer Betriebsprüfung ein sprunghaftes Umsatzwachstum auf, belegt die archivierte Karte, dass es an einer Preisanhebung lag. Auf dieses Archiv kann die Prüfung zugreifen, mit einem zeitlich begrenzten Lesezugriff. Kassendaten zählen zu den Grundaufzeichnungen und unterliegen deshalb der 10-jährigen Frist, während für reine Buchungsbelege inzwischen acht Jahre gelten.

DATEV Kassenbuch online

DATEV Kassenbuch online befindet sich in DATEV Unternehmen online und erfüllt eine andere Aufgabe als das Kassenarchiv.
Die archivierten Daten können in das Kassenbuch übernommen werden. Dort lassen sich Buchungsvorschläge erzeugen, prüfen und anschließend festschreiben. Die Steuerberatung kann die geprüften Datensätze in den weiteren Buchhaltungsprozess übernehmen.
Der Weg der Kassendaten: vom Tagesabschluss bis in die Kanzlei
Unternehmen mit elektronischer Kasse
Erstellt den Tagesabschluss
Kassendaten übertragen
DATEV-Cloud im zertifizierten DATEV-Rechenzentrum
DATEV Kassenarchiv online
Revisionssichere Archivierung
Tagesabschlüsse und Verfahrensdokumente
Taxonomie-Datensatz
DATEV Kassenbuch online
Belegerfassung
Automatisierte Vorbelegung
Qualitätssicherung
Festschreibung der geprüften Erfassungssätze
Buchungsvorschläge übertragen
Kanzlei mit DATEV Kanzlei-Rechnungswesen
Tagesaktuelles Buchen
Betriebsprüfung
Außenprüfung oder Kassen-Nachschau
Eigene Darstellung nach POSSUM Kassensysteme.

 
 

Woran erkenne ich ein Kassensystem mit echter DATEV-Anbindung?

Der Begriff „DATEV-Schnittstelle“ ist nicht geschützt und beschreibt nicht automatisch eine direkte Verbindung zu einem DATEV-Dienst. Manche Kassensysteme stellen lediglich eine Exportdatei bereit, die anschließend manuell heruntergeladen und an die Steuerberatung übermittelt werden muss.
Achte deshalb auf folgende Merkmale:
  • Listung im DATEV-Marktplatz: Der Anbieter oder das Kassensystem sollte im DATEV-Marktplatz gelistet sein. Prüfe zusätzlich, welcher konkrete DATEV-Datenservice unterstützt wird.
  • Automatisierte Übertragung nach dem Tagesabschluss: Die Kassendaten werden nach dem korrekt durchgeführten Tagesabschluss automatisch an den vorgesehenen DATEV-Dienst übertragen. Ein täglicher Download und Versand per E-Mail sollte nicht erforderlich sein.
  • Ablage im DATEV Kassenarchiv online: Die übertragenen Kassendaten werden im DATEV Kassenarchiv online gespeichert. Der Anbieter sollte transparent erklären, welche Daten und Dokumente archiviert werden.
  • Übergabe an DATEV Kassenbuch online: Für die laufende Buchhaltung sollten sich die archivierten Daten an DATEV Kassenbuch online übergeben lassen. Dort können Buchungsvorschläge geprüft und anschließend festgeschrieben werden.
  • Konkrete Angaben zum Funktionsumfang: Vor dem Kauf solltest du klären, ob mehrere Kassen und Standorte unterstützt werden, welche Daten übertragen werden und ob für die Einrichtung zusätzliche Voraussetzungen oder Kosten entstehen.
 
 

Vorteile eines DATEV-fähigen Kassensystems

Aus diesem Aufbau ergeben sich vier Vorteile, die sich im Tagesgeschäft bemerkbar machen:

Revisionssichere Archivierung

Die revisionssichere Archivierung nimmt dem Betrieb die eigene Aufbewahrung ab. Tagesabschlüsse und Verfahrensdokumente liegen zehn Jahre unveränderbar im DATEV-Rechenzentrum. Der Betrieb pflegt damit kein eigenes Archiv und durchsucht im Prüffall nicht mehrere Ablagen. Auch die Verfahrensdokumentation kann dort liegen, also die schriftliche Beschreibung, welche Geräte im Einsatz sind und wie die Kasse geführt wird. 

Weniger Medienbrüche

Ohne Schnittstelle sieht der Prozess häufig so aus:
Kasse → Export → Download → Dateiablage → E-Mail → Kanzlei → Import
Mit direkter Anbindung kann der Weg deutlich kürzer sein:
Kasse → Tagesabschluss → DATEV-Cloud → Buchhaltung
Jeder zusätzliche Zwischenschritt kann zu Rückfragen, Verzögerungen und Übertragungsfehlern führen. Eine integrierte Lösung hält die Daten möglichst lange im selben digitalen Prozess.

Weniger manuelle Fehler

Manuelle Tätigkeiten erhöhen vor allem die Zahl der Stellen, an denen ein Fehler entstehen kann. Eine automatisierte Übertragung kann beispielsweise verhindern, dass:
  • ein Tagesabschluss übersehen wird,
  • ein falscher Zeitraum exportiert wird,
  • die Datei im falschen Format vorliegt,
  • eine falsche Kasse ausgewählt wird,
  • die Datei nicht an die Kanzlei übermittelt wird.
Die Verantwortung für die korrekte Kassenführung bleibt trotzdem beim Unternehmen. Die Schnittstelle nimmt Arbeit ab, ersetzt aber keine Kontrolle.

Kein täglicher Dateiversand

Nach einem eingerichteten Prozess muss niemand im Betrieb täglich daran denken, die Datei zu exportieren und an die Steuerberatung zu schicken. Das ist besonders relevant bei wechselndem Personal, mehreren Standorten, mehreren Kassen, Urlaub oder Krankheit der zuständigen Person oder hoher Auslastung am Tagesende. 
 
 

Für wen lohnt sich ein Kassensystem mit DATEV-Anbindung?

Nicht jeder Betrieb benötigt zwingend eine direkte DATEV-Schnittstelle. Ein manueller Export kann ausreichen, wenn mehrere Bedingungen erfüllt sind.
In diesen Fällen kann ein manueller Export ausreichen: 
  • Es gibt nur wenige Bargeschäfte pro Tag.
  • Der Betrieb nutzt eine einzelne Kasse.
  • Die Zahlarten sind überschaubar.
  • Eine bestimmte Person übernimmt den Export zuverlässig.
  • Die Steuerberatung akzeptiert das Verfahren.
Die direkte Anbindung wird besonders interessant, wenn der manuelle Prozess spürbar Zeit kostet oder regelmäßig Fehler verursacht.
In diesen Fällen solltest du über einen automatisierten Export nachdenken:
  • Dein Unternehmen nutzt mehrere Kassen und Standorte.
  • Du hast einen hohen Barumsatz.
  • Das Unternehmen wickelt viele Kartenzahlungen und Gutscheine ab.
  • Es gibt Trinkgelder und unterschiedliche Steuersätze.
  • Das Belegaufkommen ist hoch.
  • Du hast häufig wechselndes Personal.
  • Mehrere Personen sind im Tagesabschluss tätig.
  • Du wünschst eine tägliche oder zeitnahe Buchung durch die Kanzlei.
Eine einfache Faustregel lautet: Je mehr Kassen, Zahlarten, Standorte und beteiligte Personen im Spiel sind, desto eher rechnet sich die Automatisierung.

Wichtig: Die Steuerberatung entscheidet mit!

Eine exportierte Datei ist bis zum Import veränderbar. Damit trägt die Kanzlei einen Teil des buchhalterischen Risikos, den sie bei einer direkten Schnittstelle nicht hat. Kanzleien machen die Anbindung deshalb zunehmend zur Bedingung für die Zusammenarbeit. Wenn du beim Export bleiben möchtest, klärst du das besser vorher als beim nächsten Jahresabschluss.

Einordnung nach Branche

Branche
Typische Herausforderung
Häufig passende Lösung
Gastronomie
Trinkgeld, mehrere Umsatzsteuersätze, Gutscheine, Stornos, hohe Tagesumsätze und häufig mehrere Kassen
DATEV-kompatibles Kassensystem mit automatisierter Übertragung der Kassenabschlüsse in das DATEV Kassenarchiv; bei regelmäßigem Buchungsvolumen zusätzlich Anbindung an DATEV Kassenbuch online
Einzelhandel
Hohes Belegaufkommen, Retouren, Rabatte, verschiedene Zahlarten und gegebenenfalls Warenwirtschaftsanbindung
Direkte Schnittstelle beziehungsweise automatisierter Datenservice, wenn regelmäßig viele Kassenbewegungen anfallen; bei geringem Volumen kann ein strukturierter manueller Export genügen
Dienstleistungsunternehmen
Wenige, aber wiederkehrende Bar- und Kartenzahlungen; oft überschaubare Kassenstruktur
Manueller Export oder Erfassung kann bei geringem Volumen ausreichen; eine Schnittstelle lohnt sich bei steigender Transaktionszahl, mehreren Zahlstellen oder häufigen Kassenabschlüssen
Filialbetriebe
Mehrere Standorte, Kassen und Kassenordner sowie ein erhöhter Abstimmungsbedarf
Zentrale, automatisierte Archivierung und Übertragung; mehrere Kassenordner können unter bestimmten Voraussetzungen in einem Filialkassenbuch gebündelt werden.
Saisonbetriebe
Wechselndes Personal, stark schwankende Umsätze und erhöhte Fehleranfälligkeit in Stoßzeiten
Automatisierter Prozess mit möglichst wenigen manuellen Schritten; besonders sinnvoll, wenn in kurzen Saisonphasen viele Kassenabschlüsse verarbeitet werden
 
 

Software-Tipp: POSSUM Kassensysteme

Wer für sein Kassensystem eine direkte DATEV-Anbindung sucht, findet mit POSSUM eine im DATEV-Marktplatz gelistete Lösung, die die Kassendaten automatisiert an DATEV Kassenarchiv online und Kassenbuch online überträgt. Die Lösung richtet sich an Gastronomie, Einzelhandel, Bäckereien, Imbiss- und Take-away-Betriebe, Kioske, Friseure und weitere Dienstleistungsbetriebe mit Point-of-Sale-Prozessen.

  • All-in-One: Kassensoftware, Hardware, TSE, integrierte Kartenzahlung, Cloud-Funktionen und Schnittstellen kommen aus einer Hand. Ein EC-Kartenlesegerät ist standardmäßig integriert.
  • Im DATEV-Marktplatz gelistete direkte DATEV-Anbindung über den DATEV Datenservice Kassenarchiv: POSSUM überträgt die Kassendaten im Format der DFKA-Taxonomie. Seit 2021 ist das Unternehmen zudem zertifizierter DATEV-Partner.
  • Familiengeführt und erfahren. Die Heimpel GmbH wurde 1930 gegründet und ist seit 1995 auf Kassensysteme spezialisiert, mit mehr als 10.000 Installationen. Sie ist Mitglied im DFKA e. V. und in der CKV AG.
Features und Highlights in der Übersicht:
Bereich
Leistung
Kassensoftware
Kassenoberfläche für Gastronomie, Handel und Dienstleistung
Hardware
Kassensysteme mit standardmäßig integriertem EC-Kartenlesegerät
Gesetzliche Anforderungen
TSE und DSFinV-K-Export
Buchhaltung
Zertifizierte DATEV-Anbindung über Datenservice Kassenarchiv
Verwaltung
Gutschein- und Kundenverwaltung, Reporting
Preis
Kassensoftware ab 39 EUR pro Monat laut OMR Reviews
Bewertung
4,9 von 5 bei vier Bewertungen auf OMR Reviews

Benno Heimpel

„Eine DATEV-Schnittstelle sollte aus unserer Sicht mehr sein als ein Button für einen CSV-Export. Entscheidend ist ein durchgängiger digitaler Prozess von der Kasse bis in die Buchhaltung.“

– Benno Heimpel, Geschäftsführender Gesellschafter, Heimpel GmbH / POSSUM Kassensysteme


Mehr zur Schnittstelle findest du auf der Themenseite von POSSUM zur DATEV-Anbindung.
 
 

Fazit: DATEV-Anbindung macht Kassendaten einfacher nutzbar

Jeden Tag entstehen an der Kasse Daten, die vollständig, nachvollziehbar und möglichst unverändert in die Buchhaltung gelangen müssen. Je mehr Zahlarten, Kassen und Standorte ein Betrieb verwaltet, desto aufwendiger wird eine manuelle Übergabe.
Wer eine passende Lösung sucht, sollte neben der Kassensoftware selbst vor allem auf die konkrete Schnittstelle, die Archivierung, die Zusammenarbeit mit der Steuerberatung und die Behandlung von Sonderfällen wie Trinkgeld, Gutscheinen und Stornos achten.
 
 

Häufige Fragen zur DATEV-Schnittstelle

Was ist eine DATEV-Schnittstelle für Kassensysteme?

Der Begriff ist ein Sammelbegriff für drei verschiedene Wege: einen Dateiexport als Buchungsstapel, den gesetzlich vorgeschriebenen DSFinV-K-Prüfdatensatz und die direkte Anbindung, bei der die Kasse nach dem Tagesabschluss selbsttätig in die DATEV-Cloud überträgt.

Ist eine DATEV-Schnittstelle Pflicht?

Nein. Pflicht ist seit dem 01.01.2020 nur der DSFinV-K-Export für die Betriebsprüfung. Die Anbindung an DATEV ist freiwillig und dient der laufenden Buchhaltung.

Was kostet eine DATEV-Anbindung für die Kasse?

DATEV Kassenarchiv online kostet laut DATEV 7,50 EUR pro Monat zzgl. USt. Dazu kommt je nach Kassenanbieter eine Lizenzgebühr für die Schnittstelle im Kassensystem.

Reicht es, die Kassendaten zu archivieren?

Für die Aufbewahrung ja, für ein selbstschreibendes Kassenbuch nicht. Ohne die passende Lizenzstufe im Kassensystem wandert nur ein Archivpaket in die Cloud. Erst mit Lizenz entsteht der Datensatz, der ins DATEV Kassenbuch online fließt.

Nils Knäpper

Nils ist Senior SEO-Texter bei OMR Reviews und im Content-Team die erste Adresse für KI-Themen. Er testet, wo sich Recherche, Analyse und Textproduktion automatisieren lassen, und baut die Workflows dafür selbst. Programmieren hat er nie gelernt. Das hält ihn nicht davon ab: Dank Vibe-Coding entsteht das meiste in Eigenbau. Abschalten geht trotzdem ohne KI, dann produziert er nämlich in Ableton Live Techno.

Dieser Artikel erscheint auf OMR Reviews – der führenden DACH-Plattform für B2B-Software-Bewertungen, Software-Vergleiche, Agenturen, Business Services und B2B-Tech-Content. Mit mehr als 80.000 verifizierten Bewertungen und 12.000+ gelisteten Tools hilft OMR Reviews Unternehmen dabei, passende Software-Lösungen und Dienstleister fundiert zu recherchieren, zu vergleichen und bessere Entscheidungen zu treffen.

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Im Artikel erwähnte Softwares

Im Artikel erwähnte Software- oder Service-Kategorien

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Einzelhandelsunternehmen setzen Kassensysteme, auch Kassensoftwares oder POS-Softwares (Point-of-Sale-Softwares) genannt, für die Erfassung von Transaktionen ein. Die POS-Systeme für den Einzelhandel werden nicht nur für die Erfassung von Verkäufen und weiteren Finanztransaktionen eingesetzt, sondern bieten weitere Funktionen wie Umsatzverfolgung, Debitorenbuchhaltung, Einkauf und Inventarmanagement über mehrere Register bzw. Endgeräte und Filialen hinweg. Kassensysteme sorgen für effiziente Abläufe im Einzelhandel, indem sie schnelle Buchungen oder Bestellungen sowie ein zügiges Kassieren gewährleisten. Außerdem bieten die Kassensoftwares bestenfalls eine einfache Bedienung und schnelle Ladezeiten, halten gesetzliche Anforderungen (z. B. KassenSichV, GoBD) ein, liefern Kassenabschlussberichte, erfüllen Sicherheitsstandards und ermöglichen den unkomplizierten Import von Produkten. Durch Controlling-Funktionen verbessern Kassensoftwares das Kostenmanagement und die Unternehmensplanung. Zudem bieten Kassensysteme Schnittstellen zu Warenwirtschaftssoftware, Rechnungsprogrammen, Buchhaltungssoftware und CRM-Systemen oder sind in solche Softwares integriert. Des Weiteren verfügen die Software-Lösungen meist über Schnittstellen zu einer Vielzahl von Peripheriegeräten wie Personal Computern, Registrierkassen oder Kartelesegeräten oder lassen sich auf diesen installieren. Einige Hersteller bieten zudem ihre eigenen Peripheriegeräte an, welche optimal auf die Software abgestimmt sind. Um sich als Kassensystem bzw. -software zu qualifizieren, muss die Lösung: * den Checkout-Prozess im Geschäft digitalisieren * Verkaufstransaktionen und -vorgänge verwalten * Schnittstellen zu üblichen Registrierkassen bieten

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