E-Commerce-Automatisierung mit KI: So machst du deine Prozesse skalierbar

Welche Abläufe sich automatisieren lassen, was du dafür brauchst und an welchen Stellen KI heute schon einen messbaren Unterschied macht

Inhalt
  1. Was ist E-Commerce-Automatisierung? Definition und Anwendungsbereiche
  2. Vorteile: der messbare Business Impact
  3. Voraussetzungen: Was vorhanden sein muss, bevor du automatisierst
  4. So gelingt der Einstieg: Best Practices für die Umsetzung
  5. KI in der E-Commerce-Automatisierung: von regelbasiert zu vorausschauend
  6. Software-Tipp: PlentyONE für KI-Automatisierungen im E-Commerce
  7. Fazit: Automatisierung ist die Grundlage für skalierbaren Multichannel-Handel
Mit jedem neuen Vertriebskanal wachsen für Unternehmen die Anforderungen an Produktdaten, Bestände, Aufträge und operative Abläufe. Ein Marktplatz mehr bringt eigene Datenformate mit, eigene Kategorielogiken und eigene Fristen für Versand und Retoure. Wenn du das manuell oder mit voneinander isolierten Tools steuerst, stößt du schnell an eine Grenze.
Sichtbar wird das durch doppelt erfasste Aufträge, Überverkäufe, fehlerhafte Rechnungen und Bestände, die zwischen deinem ERP, Shop und Marktplätzen auseinanderlaufen. Das bindet nicht nur Zeit, deckelt dein Wachstum und treibt Kosten in die Höhe. Es macht dich langsamer und damit riskierst du einen entscheidenden Vorteil im Onlinehandel, der sich über Sichtbarkeit und Marge definiert. Wie groß der Rückstand ist, zeigt eine Studie zum deutschen B2B-Commerce, die Emporix gemeinsam mit dem Marktforscher ONE8Y im März 2026 durchgeführt hat: Knapp 60 Prozent der befragten Anbieter*innen geben an, dass mehr als ein Viertel ihrer Commerce-Prozesse weiterhin von Hand läuft. Nur 2,4 Prozent kommen auf einen manuellen Anteil unter 10 Prozent.
E-Commerce-Automatisierung mit KI setzt genau hier an. Sie übernimmt wiederkehrende Schritte ereignisbasiert und reproduzierbar, statt sie an Menschen und Excel-Listen zu hängen. Dieser Artikel zeigt dir, welche Bereiche sich automatisieren lassen, welche Voraussetzungen du schaffen musst, wie du den Einstieg planst und wo KI heute realistisch Mehrwert liefert.
Das Wichtigste in Kürze
  • E-Commerce-Automatisierung führt wiederkehrende Schritte ereignisbasiert aus und entkoppelt operativen Aufwand vom Bestellvolumen, statt beides im gleichen Takt wachsen zu lassen.
  • Den größten Hebel bietet das Multichannel-Management, weil jeder zusätzliche Marktplatz eigene Anforderungen an Artikelpflege, rechtliche Vorgaben, Preis- und Datenmanagement, Content sowie Kundenkommunikation stellt. Dadurch wächst der Pflegeaufwand überproportional.
  • Automatisierung verstärkt den Status quo, ohne zentrale Datenbasis und dokumentierte Prozesse laufen Fehler also nur schneller über mehr Kanäle.
  • KI verschiebt Automatisierung von regelbasiert zu vorausschauend, etwa bei Nachfrageprognosen, dynamischer Preis- und Bestandsoptimierung und der Erkennung von Anomalien in Prozessdaten.
  • Starte mit Quick Wins wie Auftragsimport, Rechnungsversand und Bestandssynchronisation und miss den Erfolg über Order Cycle Time, Fehlerquote, Kosten pro Auftrag und Time-to-Channel.

Was ist E-Commerce-Automatisierung? Definition und Anwendungsbereiche

E-Commerce-Automatisierung bedeutet, dass wiederkehrende Schritte im Onlinehandel ohne manuellen Eingriff ausgeführt werden. Ein definiertes Ereignis löst eine festgelegte Abfolge aus: Eine Bestellung geht ein, das System prüft die Zahlung, erzeugt die Rechnung, reserviert den Bestand, erstellt das Versandlabel und meldet die Tracking-ID an den Verkaufskanal zurück. Niemand tippt oder kopiert etwas von einem System ins nächste.
In der Praxis verteilt sich Automatisierung auf sechs Bereiche:
Bereich
Was automatisch läuft
 
Auftragsabwicklung (OMS)
Bestellimport aus allen Kanälen, Zahlungsprüfung und Freigabe, Rechnungserstellung und -versand, Versandlabel, Rückmeldung der Tracking-ID
Multichannel-Management
Listing und Verteilung von Produktdaten auf Marktplätze, kanalspezifisches Mapping, Katalog- und Kategoriezuordnung, Preis- und Bestandssynchronisation
Bestands- und Lagerverwaltung
Bestandsabgleich über alle Kanäle und Lagerstandorte, Reservierungen, Nachbestellpunkte, Retourenbuchungen
Produktdaten und Preise (PIM)
Zentrale Artikelpflege, Attribut-Mapping, Varianten, Bilder, Übersetzungen, regelbasierte Preisanpassung
Marketing und Kundenkommunikation
Transaktionsmails, Warenkorbabbrecher-Strecken, Bewertungsanfragen, Statusbenachrichtigungen
Reporting und Controlling
Automatische Auswertungen zu Umsatz, Marge, Kanalperformance und Retourenquote statt manueller Exporte
Besonders mächtig werden Automatisierungen im Kontext von Multichannel-Management. Hier wächst der Aufwand nämlich überproportional, weil jeder zusätzliche Kanal mehr Datenpflege bedeutet. Amazon, eBay, Kaufland, OTTO, About You und Zalando erwarten jeweils eigene Titel, Beschreibungen, Bullet Points, Bildformate und Kategoriezuordnungen. Pflegst du diese Anforderungen pro Kanal von Hand, geht ein wachsender Teil des Arbeitstags für Datenpflege drauf statt für Sortiment und Wachstum. Automatisiert heißt an dieser Stelle, dass du deine Artikeldaten einmal zentral auf einer E-Commerce-Plattform pflegst. Das System übersetzt sie in die Anforderungen jedes Kanals und synchronisiert Preise und Bestände in Echtzeit.
Welche Software diese Bereiche abdeckt, hängt von deinem Aufbau ab. Manche Händler*innen kombinieren ein ERP-System mit einem PIM und einer separaten Marktplatzanbindung, andere setzen auf eine E-Commerce-Plattform, die alle Prozesse in einem System bündelt.
 
 

Vorteile: der messbare Business Impact

Der offensichtlichste Gewinn ist Zeit. Aufgaben, die täglich anfallen und jeweils nur wenige Minuten kosten, summieren sich über ein Jahr zu Personentagen. Bestandsabgleich, Rechnungsversand, Bestellimport und Statuspflege gehören zu dieser Kategorie. Wenn diese Schritte automatisch laufen, verschiebt sich die Arbeit deines Teams von Ausführung zu Steuerung.
Daraus folgt der zweite Effekt: Die Kosten pro Bestellung sinken. Entscheidend ist nicht der einzelne Auftrag, sondern das Verhältnis. Ohne Automatisierung wächst dein operativer Aufwand ungefähr im Takt des Bestellvolumens, du brauchst also für doppelten Umsatz nahezu doppelt so viele Hände. Mit automatisierten Abläufen entkoppelst du beides voneinander.
Spürbar werden Automatisierungen außerdem im Bereich der Fehlerquoten. Manuelle Übertragungen zwischen Systemen sind die häufigste Fehlerquelle im Onlinehandel, und jeder Fehler zieht Folgekosten nach sich: eine Retoure, eine Gutschrift, ein Servicekontakt, im schlechtesten Fall eine schlechte Bewertung auf dem Marktplatz. Automatisierte Prozesse sind immer noch fehleranfällig, lassen sich aber gezielter korrigieren. 
Am längsten wirkt der vierte Effekt, die Skalierbarkeit. Am deutlichsten wird das in der Praxis bei neuen Kanälen, Lagern oder Sprachversionen: Ohne Automatisierung brauchst du für jede Erweiterung zusätzliche manuelle Abstimmung, neue Sonderprozesse und mehr Kontrolle zwischen den Systemen. Mit automatisierten Workflows wird daraus eher eine Konfigurationsfrage, weil Bestände, Aufträge, Versandregeln und Statusmeldungen über standardisierte Abläufe laufen können. Das ist so wichtig, weil Wachstum sonst nicht nur mehr Umsatz bringt, sondern auch mehr Reibung: mehr Fehlerstellen, mehr Rückfragen, mehr Nacharbeit und mehr interne Abhängigkeiten. 
Damit du den Erfolg oder Misserfolg deiner Maßnahmen bewerten kannst, brauchst du klar definierte Messgrößen. In der Praxis haben sich im Bereich der Automationen vor allem folgende Kennzahlen bewährt: 
  • Order Cycle Time: Zeit vom Bestelleingang bis zum Versand
  • Fehler- und Retourenquote: Anteil der Aufträge mit Korrekturbedarf bzw. Rücksendung
  • Kosten pro Auftrag: operativer Aufwand pro Bestellung, inklusive Verarbeitung, Versand und weiterer Fulfillment-Kosten
  • Time-to-Channel: Zeit, bis ein neuer Verkaufskanal live ist und operativ vollständig läuft
 
 

Voraussetzungen: Was vorhanden sein muss, bevor du automatisierst

Automatisierung verstärkt das, was bereits vorhanden ist. Sind deine Prozesse und Daten sauber, wird der Betrieb schneller. Sind sie es nicht, verteilen sich Fehler nur schneller über mehr Kanäle. Vier Voraussetzungen solltest du vorher klären.
Eine zentrale Datenbasis. Produktdaten, Bestände, Aufträge und Kundendaten brauchen einen Ort, an dem der gültige Stand liegt. Existieren mehrere Wahrheiten, etwa ein Bestand im ERP und ein abweichender im Lagersystem, kann keine Automatisierung entscheiden, welcher Wert korrekt ist.
Saubere Datenqualität. Vollständige Attribute, einheitliche Einheiten, gepflegte Kategorien, korrekte EANs. Marktplätze weisen fehlerhafte Datensätze zurück, und jede Zurückweisung erzeugt manuelle Arbeit. Wie sich Produktdaten strukturiert pflegen lassen, zeigt der Überblick über die wichtigsten PIM-Prozesse.
Technische Integration. Deine Systeme müssen miteinander sprechen können, über native Anbindungen, Apps oder eine offene API. Fehlende Schnittstellen sind laut der Emporix-Studie das zentrale Hindernis: 53 Prozent der befragten Anbieter*innen nennen IT-Architektur und Systemlandschaft als größte strategische Herausforderung, 35,8 Prozent den hohen Integrationsaufwand.
Klar dokumentierte Prozesse. Ein Ablauf, den niemand vollständig beschreiben kann, lässt sich nicht automatisieren. Bevor du eine Regel baust, musst du wissen, wie der Prozess heute läuft, welche Ausnahmen es gibt und wer im Zweifel entscheidet.
 
 

So gelingt der Einstieg: Best Practices für die Umsetzung

1

Zeitfresser identifizieren

Analysiere zuerst, wo im Alltag die meiste manuelle Zeit und die meisten repetitiven Aufgaben stecken. Zwei Fragen an dein Team reichen für den Anfang: Welche Aufgabe machen wir täglich von Hand? Und wo entstehen die meisten Fehler?

2

Mit Quick Wins starten

Beginne mit Abläufen, die großen Effekt bei geringem Aufwand haben. Auftragsimport, Rechnungsversand und Bestandssynchronisation gehören fast immer dazu. Sie sind klar abgegrenzt, haben wenige Ausnahmen und liefern ein sichtbares Ergebnis. Komplexe Vorhaben wie eine vollständige Multichannel-Integration kommen danach, mit dem Rückenwind aus den ersten Erfolgen.

3

Ganzheitlich denken statt Insellösungen sammeln

Für jedes einzelne Problem gibt es ein spezialisiertes Tool, und jedes dieser Tools löst sein Problem gut. In Summe entsteht daraus aber genau das, was du vermeiden wolltest: neue Datensilos, neue Schnittstellen, neue manuelle Übergaben zwischen Systemen. Bevorzuge deshalb eine zentrale Plattform, die möglichst viele Anforderungen abdeckt, statt einen Flickenteppich aus Einzellösungen aufzubauen. Je mehr Systeme miteinander verbunden werden müssen, desto höher werden Komplexität, Fehleranfälligkeit und Wartungsaufwand.

4

Das Team früh einbinden und schulen

Automatisierung verändert Arbeitsabläufe und damit Zuständigkeiten. Wer bislang Bestellungen manuell freigegeben hat, übernimmt künftig die Ausnahmebehandlung. Das ist eine andere Aufgabe und braucht andere Kompetenzen. Kläre früh, wer welchen Workflow verantwortet, und plane Zeit für Einarbeitung ein.

5

Häufige Fallstricke vermeiden

Vier Muster gehen in der Praxis regelmäßig schief: alles auf einmal automatisieren zu wollen, keine Ausnahmebehandlung zu definieren und kein Monitoring einzurichten. Der dritte Punkt ist der gefährlichste. Ein Workflow, der still stehenbleibt, fällt oft erst auf, wenn Kund*innen sich melden. Lege deshalb pro Workflow fest, was passiert, wenn er nicht durchläuft, und wer darüber informiert wird. Außerdem wichtig: Nicht jeder Prozess muss zwangsläufig vollständig automatisiert ablaufen. Gute Systeme ermöglichen es, Workflows an definierten Stellen, wenn gewünscht zu pausieren, wenn menschliche Entscheidungen erforderlich sind, und den Prozess anschließend nahtlos fortzusetzen.

 
 

KI in der E-Commerce-Automatisierung: von regelbasiert zu vorausschauend

Klassische Automatisierung folgt festen Wenn-Dann-Regeln: Du definierst eine Bedingung, das System führt eine Aktion aus. Das funktioniert zuverlässig, solange die Bedingungen bekannt sind. KI-gestützte Systeme arbeiten inzwischen aber anders. Sie erkennen Muster in historischen Daten und leiten daraus Prognosen und Entscheidungsvorschläge ab, auch für Situationen, die niemand vorher als Regel formuliert hat.

Übersicht: Regelbasierte vs. KI-gestützte Automatisierung

Kriterium
Regelbasiert
KI-gestützt
Grundlage
Vom Menschen definierte Wenn-dann-Regeln
Muster in historischen Daten und Modellen
Verhalten
Deterministisch, reagiert auf klar definierte Auslöser
Prognostisch, probabilistisch, kontextabhängig
Stärke
Nachvollziehbar, stabil, gut testbar
Umgang mit Komplexität, Unsicherheit und variablen Eingaben
Grenze
Kennt nur definierte Fälle und braucht manuelle Pflege
Braucht ausreichend gute Daten und laufendes Training
Datenbedarf
Gering bis moderat, Expertenwissen reicht oft aus
Hoch: Datenqualität und Datenmenge sind entscheidend
Transparenz
Sehr hoch, Entscheidungen sind direkt erklärbar
Geringer, je nach Modell oft nur eingeschränkt erklärbar
Änderungsaufwand
Regeln müssen bei Prozessänderungen manuell angepasst werden
Modelle können sich besser an neue Muster anpassen, brauchen aber Monitoring und eventuell Retraining
Typische Einsatzfälle
Standardprozesse, Compliance, klare Freigabelogiken
Prognosen, Klassifikationen, Priorisierung, unstrukturierte Daten
Geeignet wenn …
Prozesse stabil, eindeutig und auditierbar sein müssen
Prozesse dynamisch, komplex oder datengetrieben sind

Beide Ansätze konkurrieren aber nicht, sie bauen aufeinander auf. In der Praxis sind vier Anwendungsfelder heute am weitesten verbreitet:

Nachfrageprognosen

KI erkennt Absatzmuster über Saison, Kanal und Region hinweg und prognostiziert den Bedarf einzelner Artikel. Das reduziert Über- und Unterbestand gleichzeitig, senkt Lagerkosten und liefert automatische Bestellvorschläge zum passenden Zeitpunkt. Gerade bei Sortimenten mit vielen Varianten ist das ein Bereich, in dem manuelle Schätzungen an ihre Grenzen kommen.

Dynamische Bestands- und Preisoptimierung

Statt starrer Schwellenwerte passt das System Bestandsverteilung und Preise laufend an Nachfrage- und Wettbewerbssignale an. Wichtig ist dabei ein klar definierter Rahmen: Mindestmargen, Preisuntergrenzen und Kanalregeln solltest du weiterhin selbst setzen.

Intelligente Datenanalyse 

KI deckt Anomalien und Effizienzlücken in Prozessdaten auf, die in monatlichen Reports untergehen. Ein Beispiel: ein Kanal, dessen Retourenquote seit drei Wochen langsam steigt, oder ein Workflow, der bei bestimmten Artikelgruppen regelmäßig in die manuelle Nachbearbeitung fällt.

Kundenkommunikation

Der Sprung geht hier von Chatbots mit Entscheidungsbaum zu Systemen, die ein Anliegen erfassen, den passenden Vorgang aufrufen und entweder selbst beantworten oder gezielt eskalieren. Realistisch bleibt: Beschwerden, Kulanzentscheidungen und komplexe Reklamationen gehören weiter zu Menschen. KI sollte hier vorbereiten und entlasten, nicht ersetzen.
Bei allen vier Feldern gilt dieselbe Bedingung: KI ist nur so gut wie die Datenbasis. Verteilte, unvollständige oder widersprüchliche Daten führen zu Prognosen, denen niemand traut. Und einer Prognose, der niemand traut, folgt auch niemand. Eine zentrale und gepflegte Datengrundlage ist deshalb die Bedingung, unter der KI-Funktionen überhaupt Mehrwert liefern. 
 
 

Software-Tipp: PlentyONE für KI-Automatisierungen im E-Commerce

Wenn du den kompletten Ablauf vom Produktdatensatz bis zur Retoure ohne manuelle Zwischenschritte abbilden willst, brauchst du ein System, das KI an den richtigen Stellen einsetzt. Ein Beispiel aus Deutschland ist PlentyONE.
So schätzen User das Produkt einWhat users think about this product
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BenutzerfreundlichkeitEase of Use
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Erfüllt die AnforderungenMeets Requirements
Kategorie-Durchschnitt: 89%Category Average: 89%
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KundensupportCustomer Support
Kategorie-Durchschnitt: 85%Category Average: 85%
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Einfache EinrichtungEase of Setup
Kategorie-Durchschnitt: 83%Category Average: 83%
PlentyONE ist eine cloud-native E-Commerce- und Multichannel-Plattform der PlentyONE GmbH aus Kassel. Die Plattform hieß zuvor plentymarkets. Nach Angaben des Anbieters stehen über 20 Jahre SaaS-Erfahrung dahinter, mehr als 55.000 Nutzer*innen arbeiten damit. Sie richtet sich an Marken, Hersteller*innen und Händler*innen mit Multichannel-Ambitionen, vom KMU bis zum Enterprise, und deckt Geschäftsmodelle in B2C, B2B und D2C ab:
  • All-in-One-Commerce-Plattform: Produkt- und Bestandsmanagement, Auftragsabwicklung und Fulfillment laufen in einem System statt in gekoppelten Einzeltools.
  • Multichannel-Vertrieb: Verkauf und Verwaltung über mehr als 150 Marktplätze, Shops und Vertriebskanäle, zentral aus einer Oberfläche.
  • Hoher Automatisierungsgrad: Workflows für Aufträge, Lager, Versand und Kommunikation lassen sich laut Anbieter individuell konfigurieren, von der Teil- bis zur Vollautomatisierung.
  • Offen und erweiterbar: über 200 Plug-and-Play-Apps, eine offene REST-API und Plugin-Fähigkeit, laut Anbieter insgesamt mehr als 500 Integrationen. Die Plattform lässt sich auch als Middleware in bestehende Landschaften einsetzen.
  • Messbare Ergebnisse: Kund*innen erzielen laut Anbieter bis zu 112 Prozent Umsatzwachstum im ersten Jahr, 81 Prozent weniger Aufwand in der Auftragsabwicklung und 43 Prozent weniger Aufwand im Marktplatzmanagement.
Die Funktionen im Überblick:
Bereich
Funktionen
 
Produktdaten (PIM)
Zentrale Artikelpflege, Varianten, Attribut-Mapping, marktplatzspezifische Bilder und Texte, Mehrsprachigkeit
Aufträge und Zahlungen (OMS)
Bestellimport aus allen Kanälen, Zahlungsprüfung, Rechnung, Versandlabel, Tracking-Rückmeldung, Fulfillment
Bestände und Lager (WMS)
Mehrlagerverwaltung, Bestandssynchronisation über alle Kanäle, Retourenabwicklung
Verkaufskanäle
150+ Marktplätze und Plattformen, integriertes Shopsystem mit CMS, POS-Anbindung
Kundenbeziehungen
Integriertes CRM und Kundenservice-Funktionen
Buchhaltung
DATEV-Anbindung, GoBD-konforme Abwicklung
Auswertung
Integrierte Business-Intelligence-Funktionen
Automatisierung
Konfigurierbare Workflows für Aufträge, Lager, Versand und Kommunikation
 
 

Fazit: Automatisierung ist die Grundlage für skalierbaren Multichannel-Handel

E-Commerce-Automatisierung verwandelt manuelle Routine in wiederholbare Prozesse. Die Voraussetzung dafür liegt in der Datenbasis: Erst wenn Produktdaten, Bestände und Aufträge an einem Ort in verlässlicher Qualität vorhanden sind, lohnt sich der erste Workflow. Danach gilt die einfache Reihenfolge aus Tracking, mit Quick Wins starten und schrittweise ausbauen.
Wenn du alle Prozesse der E-Commerce-Wertschöpfungskette zentral automatisieren willst, findest du im PlentyONE-Profil auf OMR Reviews weitere Details, Funktionen und Bewertungen aus der Community. Einen breiteren Marktüberblick über vergleichbare Lösungen liefert die Kategorie ERP-Systeme.

Nils Knäpper

Nils ist Senior SEO-Texter bei OMR Reviews und darüber hinaus ein echter KI-Enthusiast. Und als solcher ist er immer auf der Suche nach Anwendungsfällen und Workflows, die sich mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (teil-)automatisieren lassen – egal, ob im Alltag oder auf der Arbeit. Nur bei einer Sache lässt er sich nicht von KI unter die Arme greifen: nämlich dann, wenn er in Ableton Live seinem liebsten Hobby nachgeht und Techno produziert.

Dieser Artikel erscheint auf OMR Reviews – der führenden DACH-Plattform für B2B-Software-Bewertungen, Software-Vergleiche, Agenturen, Business Services und B2B-Tech-Content. Mit mehr als 80.000 verifizierten Bewertungen und 12.000+ gelisteten Tools hilft OMR Reviews Unternehmen dabei, passende Software-Lösungen und Dienstleister fundiert zu recherchieren, zu vergleichen und bessere Entscheidungen zu treffen.

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Im Artikel erwähnte Softwares

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E-Commerce-Plattformen & Shopsysteme
Shopsysteme und E-Commerce-Plattformen sind Softwares, die zur Eröffnung und zum Betrieb eines eigenen Webshops gebraucht werden und es ermöglichen E-Commerce zu betreiben. Von den üblichen und erwarteten Funktionalitäten eines Internet-Shops bis zu Kund*innen- und Produktdaten, Inhalt und Layout bis hin zur Optimierung und Anpassung gibt es viele verschiedene Features, bei denen sich Online-Shops unterscheiden. Während die Mehrzahl der Lösungen in erster Linie auf den Online-Verkauf von B2C-Produkten ausgerichtet ist, gibt es auch auf B2B zugeschnittene Lösungen. B2C-Lösungen waren traditionell eher auf den physischen Handel ausgerichtet. Mittlerweile bieten eine Reihe von Lösungen auch die Möglichkeit, digitale Produkte zu verkaufen. Von dem Moment an, in dem ein:e Kund:in in dem Online-Shop landet, bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Bestellung bearbeitet und versandt wird, schaffen E-Commerce-Plattformen ein nahtloses Erlebnis, das sowohl auf der Grundlage vorhandener Daten optimiert wird als auch neue Erkenntnisse für eine laufende Kundenkommunikation erfasst. E-Commerce-Plattformen lassen sich in der Regel mit Lagerverwaltungssoftware und Dropshipping-Software integrieren. Außerdem bieten Shopsysteme auch Schnittstellen und Integrationen zu CRM-Softwares, ERP-Systemen, Supply-Chain- und Logistik-Softwares und Zahlungsdienstleistern. Zu einigen Webshop-Softwares gehören zudem integrierte SEO-Tools. Bei der Bewertung von E-Commerce-Plattformen sind unter anderem folgende Punkte zu berücksichtigen: Kompatibilität mit vorhandener Software, wie z.B. Bestandsmanagement und CRM, erforderliches technisches Know-How des Teams für die Implementierung und Verwaltung der Software-Lösung, möglicher Grad der Anpassung der Plattform und natürlich das Preis-Leistungs-Verhältnis bzw. Return on Investment. Ihr möchtet Eure E-Commerce-Strategie verbessern und von Expert*innen lernen? Dann ist der OMR Strategy Guide to E-Commerce genau das richtige für Euch! Darin erwarten Euch über 100 Seiten Praxiswissen für den E-Commerce-Einstieg.

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