Omnichannel Commerce Software & Tools im Vergleich (Seite 3)


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Centra ist eine Omnichannel E-Commerce Plattform für Mode- und Lifestyle-Marken mit vielfältigen Verkaufsoptionen und Systemintegrationen.
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Listing Mirror ist eine eCommerce-Software für effiziente Produktverwaltung, Inventar-Synchronisation, Preismanagement und Integration mit großen Marktplätzen.
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Marigold Engage stärkt Kundenbeziehungen durch personalisierte Erfahrungen, zentralisiert Kundendaten und optimiert Marketing-Workflows.
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Actito ist eine agile Marketing-Aktivierungsplattform mit Omnichannel-Kommunikation, No-Code-Orchestrierung und datengetriebenem Marketing. Ideal für diverse Marketingrollen.
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Optimove ist eine führende Marketingplattform, die personalisierte Multichannel-Kampagnen ermöglicht. Sie bietet Echtzeit-Kundenerlebnisse über Web, App und Marketingkanäle an.
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CrefoPay ist eine Online-Handelssoftware, die automatisierte Identifizierung, Echtzeit-Bonitätsprüfung und Bestandskundenhandling bietet.
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VanillaSoft ist eine Sales-Engagement-Plattform für systematischen Omni-Channel-Verkauf mit Funktionen wie Auto-Dial und Call Recording. Ideal für optimierten Verkaufsprozess.
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Dynamicweb eCommerce Suite ist eine B2B, B2C und D2C Plattform mit Microsoft ERP Integration, zentralem PIM und Omnichannel-Verkaufsfähigkeit.
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1WorldSync ist eine Software für Marken und Einzelhändler, die Produktveröffentlichung beschleunigt und das Kundenengagement erhöht, Umsätze steigert und Rückgaben senkt.
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Decommerce ist eine Hosting-Software für Communities, die Datenschutz priorisiert. Ermöglicht die Integration mit Tools wie Shopify und Klaviyo.
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Luminous ist ein effizientes AI-Sprachmodell mit 70 Milliarden Parametern, das Textinhalte klassifiziert, generiert und bewertet. Ideal für AI-Assistenzsysteme.
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Crystallize ist eine eCommerce und Produktinformationsmanagement Software, ideal für Marken und Agenturen, die den Verkauf auf diversen Kanälen optimieren möchten.
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ScipioERP ist ein E-Commerce-System für mittelständische Unternehmen. Es bietet Produktmanagement, Bestellmanagement, Multistore-Fähigkeit, und Preisregelungen.
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Order Desk ist ein cloud-basiertes Auftragsverwaltungssystem, das Bestellabläufe automatisiert. Lässt sich in verschiedene Systeme integrieren und individuell anpassen.
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eSwap ist ein Lagerverwaltungssystem mit Bestandsverwaltung, Auftragsabwicklung und Bestellverfolgung. Ideal für KMUs.
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Go Instore bietet HD-Live-Videoverbindungen zu Produktexperten für Online-Kunden, stärkt Omnichannel-Ansätze und steigert den Kundenkontakt.
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Hakuna bietet Co-Branding, eingebetteten Schadensservice und Produktversicherung für Einzelhändler. Schnelle Integration, müheloser Betrieb und kostenlose Nutzung.
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YouSellWeSend bietet eine umfassende Logistiklösung für E-Commerce-Unternehmen inklusive Lagerung, Versand und Retourenmanagement mit individuellem Pricing.
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004 ist eine umfassende E-Commerce-Plattform mit Mehrsprachigkeit und Währungsunterstützung. Sie ermöglicht schnellen Verkaufsstart und hohe Skalierbarkeit.
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Mehr über Omnichannel Commerce Software & Tools im Vergleich



Omnichannel Commerce Software ist ein Oberbegriff für digitale Lösungen, die Unternehmen dabei unterstützen, sämtliche Verkaufs- und Kontaktkanäle entlang der Customer Journey über eine zentrale Plattform zu steuern. Diese Tools zielen darauf ab, alle Phasen des Einkaufserlebnisses zu vereinheitlichen, von der Produktentdeckung über die Bestellung in Shop, Filiale oder Marketplace bis hin zur Auslieferung, Retoure und Servicekommunikation. Sie bieten eine Vielzahl von Funktionen, die den gesamten Verkaufsprozess kanalübergreifend abdecken und Commerce-, Retail- und Operations-Teams helfen, ihre Arbeit strukturierter und produktiver zu gestalten.

Zentraler Bestandteil einer Omnichannel Commerce Software ist häufig ein zentrales Datenmodell für Produkte, Preise, Bestände und Kund*innen, das alle Kanäle gleichermaßen versorgt. Eine solche Plattform bietet eine einheitliche Datenbasis, in der alle Stammdaten, Verfügbarkeiten und Transaktionen erfasst und in Echtzeit aktualisiert werden, sodass Filial-, E-Commerce- und Service-Teams jederzeit den gleichen Stand sehen. Durch diese Daten lassen sich Sortiments-, Preis- und Promotionsentscheidungen konsistent ausspielen und Kund*innen kanalübergreifend wiedererkennen.

Neben dem zentralen Datenmodell bieten viele Omnichannel-Lösungen auch Werkzeuge zur Automatisierung wiederkehrender Commerce-Prozesse. Dazu gehören regelbasierte Order-Routing-Entscheidungen (z. B. Ship-from-Store, Click & Collect, Endless Aisle), automatisierte Bestandssynchronisation, kanalübergreifende Promotions und die Erzeugung kundenspezifischer Touchpoints in Shop, Mail oder POS. Mit diesen Funktionen können Commerce-Teams effizienter arbeiten und Zeit für Sortimentsstrategie, Kampagnenplanung und Kund*innenbetreuung gewinnen.

Omnichannel Commerce Software unterstützt außerdem das Order Management über alle Kanäle hinweg, also die zentrale Steuerung aller eingehenden Bestellungen aus Shop, Marketplace, Filiale und Service. Durch ein zentrales Order Management System (OMS) und visuelle Dashboards können Teams den Status jeder Bestellung in Echtzeit überwachen, zwischen Fulfillment-Optionen wählen und Ausnahmen wie Teil- oder Falschlieferungen sauber abarbeiten. Das sorgt für mehr Transparenz im Vertriebsprozess und hilft Unternehmen, Lieferversprechen zuverlässig einzuhalten und Service-Anfragen zu reduzieren.

Auch die Integration mit anderen Unternehmenslösungen wie ERP-, PIM-, POS-, CRM- und Marketing-Systemen ist ein häufiges Merkmal von Omnichannel Commerce Software. Dies ermöglicht es, Vertrieb, Marketing und Operations nahtlos zu verknüpfen und eine einheitliche Sicht auf Sortimente, Bestände, Bestellungen und Kund*innenhistorien über verschiedene Abteilungen hinweg zu gewährleisten. Somit wird ein konsistentes Einkaufserlebnis sichergestellt und Datensilos zwischen Online, Retail und Service werden aufgebrochen.

Omnichannel Commerce Software ist auch mobil verfügbar, was es Filial-, Außendienst- und Service-Personal ermöglicht, von unterwegs aus auf relevante Daten und Tools zuzugreifen. So können Filialmitarbeitende per Tablet Bestände in anderen Standorten prüfen, Bestellungen für Kund*innen direkt an der Fläche auslösen oder Service-Mitarbeitende Cases mit vollständiger Bestell- und Lieferhistorie bearbeiten. Dies trägt dazu bei, den Commerce-Prozess flexibel und schnell an veränderte Kund*innenanforderungen und Marktentwicklungen anzupassen.

Zentrale technische Funktionen einer Omnichannel Commerce Software

Die Auswahl der richtigen Omnichannel Commerce Software kann entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens sein, das mehrere Verkaufskanäle parallel betreibt. Eine gut gestaltete Lösung bietet verschiedene technische Funktionen, die den kanalübergreifenden Commerce-Prozess optimieren und die Effizienz steigern. Im Folgenden werden die zentralen Funktionen einer Omnichannel Commerce Software näher erläutert.

Zentrales Produkt- und Sortimentsmanagement

Eine der wichtigsten Funktionen einer Omnichannel Commerce Software ist das zentrale Produkt- und Sortimentsmanagement. Diese Funktion ermöglicht es Unternehmen, alle Informationen zu Produkten, Varianten, Medien, Attributen und Sortimenten an einem zentralen Ort zu bündeln. Dazu gehören Produkttexte, Bilder, technische Eigenschaften, Kategorien und kanalspezifische Ausspielregeln. Durch ein zentrales Sortimentsmodell können Commerce-Teams sicherstellen, dass Online-Shop, App, Marketplace und Filiale stets mit den gleichen, korrekten Produktinformationen versorgt werden, und gleichzeitig kanalspezifische Sortimente sauber abbilden.

Bestandssynchronisation und Verfügbarkeitssteuerung

Die Bestandssynchronisation ist eine weitere zentrale Funktion, die Omnichannel Commerce Software bietet. Hierbei handelt es sich um die kontinuierliche Aktualisierung von Beständen über alle Lager, Filialen und externen Fulfillment-Quellen hinweg. Die Software hilft Commerce-Teams, in Echtzeit zu sehen, wo welcher Artikel verfügbar ist und welche Bestände für Online-Verkäufe, Filialgeschäft oder Marketplaces reserviert werden sollen. Mit Tools wie Available-to-Promise (ATP) und Safety-Stock-Regeln können Unternehmen Überverkäufe vermeiden und gleichzeitig kanalübergreifende Lieferversprechen verlässlich abgeben.

Order Management und Order Routing

Das Order Management ist entscheidend für die Steuerung aller Bestellungen aus unterschiedlichen Kanälen. Omnichannel Commerce Software bietet ein zentrales Order Management System (OMS) sowie Routing-Regeln, die es ermöglichen, den Status aller Bestellungen in Echtzeit zu überwachen und automatisiert dem passenden Fulfillment-Standort zuzuweisen. Diese Funktion unterstützt Szenarien wie Ship-from-Store, Ship-from-Warehouse, Click & Collect, Reserve & Collect oder Endless Aisle. Dadurch können Unternehmen Bestände besser ausnutzen, Lieferzeiten verkürzen und Versandkosten reduzieren.

Kanalübergreifende Promotions, Preise und Kampagnen

Die Steuerung von Promotions, Preisen und Kampagnen ist eine weitere Schlüsselfunktion einer effektiven Omnichannel Commerce Software. Durch zentral gepflegte Promotion- und Preisregeln können Unternehmen Aktionen, Rabatte, Kundenkartenvorteile und Loyalty-Mechaniken konsistent über Online-Shop, App, POS und Marketplace ausspielen. Die Software hilft, Fehler zwischen Kanälen zu vermeiden und stellt sicher, dass Kund*innen unabhängig vom Touchpoint die gleichen Konditionen sehen. Darüber hinaus ermöglicht es Marketing- und Pricing-Teams, sich auf strategische Aktivitäten wie Margenoptimierung und Kund*innenbindung zu konzentrieren.

Kund*innenprofile und Loyalty

Kund*innenprofile und Loyalty-Funktionen sind essenziell, um ein durchgängiges Einkaufserlebnis zu schaffen. Omnichannel Commerce Software bietet eine zentrale Kund*innenakte mit Stammdaten, Bestell- und Servicehistorie sowie Loyalty-Status, die in allen Kanälen erreichbar ist. Mit diesen Funktionen können Filial- und Service-Teams personalisierte Beratung, Empfehlungen und Sonderkonditionen anbieten, ohne dass Kund*innen sich zwischen Touchpoints neu erklären müssen. Berichte und Segmentierungen lassen sich für gezielte CRM- und Marketing-Maßnahmen weiterverwenden.

POS-, E-Commerce- und Marketplace-Integration

Eine leistungsfähige Omnichannel Commerce Software ermöglicht die Integration mit anderen Commerce-Systemen wie POS-Lösungen, E-Commerce-Plattformen, Marketplace-Konnektoren und Headless-Frontends. Diese Integration ist entscheidend, um einen reibungslosen Informationsfluss zwischen Online, Filiale und Drittkanälen zu gewährleisten. Durch die nahtlose Verbindung können Commerce-Teams auf alle relevanten Daten zugreifen, ohne zwischen verschiedenen Anwendungen wechseln zu müssen. Diese Funktion fördert die Zusammenarbeit zwischen Online, Retail und Operations und trägt dazu bei, ein vollständiges Bild von Sortiment, Beständen und Verkäufen zu schaffen.

Mobile Funktionen für Filiale und Außendienst

In einer zunehmend hybriden Commerce-Welt ist der Zugriff auf Omnichannel-Funktionen von verschiedenen Geräten aus unerlässlich. Viele moderne Lösungen bieten mobile Apps oder browserbasierte Clienteling- und MPOS-Anwendungen, die es Filial- und Außendienst-Personal ermöglichen, ortsunabhängig auf Daten und Tools zuzugreifen. Dies ist besonders wichtig für Verkaufspersonal auf der Fläche, das Kund*innen direkt vor Ort beraten möchte. Mit mobilen Funktionen können Mitarbeitende Bestände prüfen, Cross-Channel-Bestellungen auslösen, digitale Kassenbons versenden und persönliche Beratung mit digitalen Tools verbinden.

Marketplace- und Headless-Anbindungen

Die Anbindung von Marketplaces und Headless-Frontends ist eine wichtige Funktion, die Omnichannel Commerce Software oft bietet. Diese Funktion ermöglicht es Unternehmen, ihre Sortimente nicht nur über eigene Kanäle, sondern auch über externe Marketplaces, Social Commerce oder Headless-Touchpoints (z. B. Apps, Voice, IoT) zu verkaufen. Dadurch können sie Reichweite gewinnen und neue Zielgruppen erschließen, ohne Produktdaten und Bestände mehrfach pflegen zu müssen. Die Software erfasst dabei automatisch eingehende Bestellungen aus allen Kanälen, verknüpft sie mit Kund*innen- und Stammdaten und führt sie im zentralen Order Management zusammen.

Reporting und Cross-Channel-Analytics

Die Reporting- und Analytics-Funktionen sind essenziell, um den Erfolg der Omnichannel-Strategie zu messen. Omnichannel Commerce Software bietet Auswertungen zu Umsätzen, Conversion-Rates, Warenkorbwerten und Margen je Kanal, Region oder Touchpoint sowie zur kanalübergreifenden Customer Journey. Mit diesen Funktionen können Commerce- und Retail-Teams datengestützte Entscheidungen treffen, etwa zu Sortimentsstruktur, Kampagnen-Mix oder Standortstrategie. Berichte können individuell angepasst und in Echtzeit generiert werden, was es einfacher macht, kanalübergreifende Effekte wie Ship-from-Store-Auswirkungen oder Halo-Effekte aus Online-Marketing transparent zu machen.

Zielgruppen einer Omnichannel Commerce Software

Omnichannel Commerce Software wird von verschiedenen Zielgruppen genutzt, die jeweils spezifische Bedürfnisse und Anforderungen an die Software stellen. Diese Zielgruppen profitieren von den Funktionen, um ihre täglichen Aufgaben effizienter zu erledigen und ihre Commerce- und Service-Ziele zu erreichen. Im Folgenden werden die unterschiedlichen Zielgruppen sowie ihre Verwendung der Omnichannel Commerce Software detailliert beschrieben.

E-Commerce- und Commerce-Manager*innen

E-Commerce- und Commerce-Manager*innen sind die Hauptnutzer*innen einer Omnichannel Commerce Software. Sie setzen die Software täglich ein, um Sortimente, Preise, Kampagnen und Online-Performance über alle digitalen Kanäle zu steuern. Mit Funktionen wie zentralem Produktmanagement und kanalübergreifenden Promotions können sie sicherstellen, dass Online-Shop, App und Marketplaces konsistent bespielt werden. Außerdem ermöglicht die Software, wichtige KPIs wie Conversion-Rate, Warenkorbwert und Channel-Mix zu analysieren, sodass Commerce-Manager*innen datengetriebene Entscheidungen zur Sortiments- und Preisstrategie treffen können. Durch automatisierte Prozesse wie Order Routing und Promotionssteuerung sparen sie Zeit und können sich auf Wachstumsthemen konzentrieren.

Retail- und Filialleitungen

Retail- und Filialleitungen nutzen Omnichannel Commerce Software, um den stationären Vertrieb mit Online und Service zu verzahnen. Sie greifen auf umfangreiche Bestands- und Order-Funktionen zurück, um Click & Collect, Reserve & Collect, Ship-from-Store oder Endless-Aisle-Szenarien sauber abzuwickeln. Dies hilft ihnen, die Auslastung der Filialen zu erhöhen, Lagerbestände aktiv zu nutzen und Cross-Channel-Umsätze sichtbar zu machen. Darüber hinaus ermöglicht die Software, Ziele auf Filialebene zu setzen und die Performance zwischen Standorten transparent zu vergleichen, was die Steuerung von Personal, Sortiment und Aktionen vor Ort erleichtert.

Marketing- und CRM-Teams

Marketing- und CRM-Teams arbeiten eng mit Commerce- und Retail-Verantwortlichen zusammen und nutzen Omnichannel Commerce Software, um Kampagnen, Loyalty-Programme und personalisierte Touchpoints kanalübergreifend zu steuern. Durch die Integration mit Marketing-Tools können sie gezielte Kampagnen erstellen und den Erfolg ihrer Maßnahmen in Echtzeit verfolgen, ohne den Bezug zu Bestellungen und Beständen zu verlieren. Die Analyse-Tools der Software helfen, die Wirksamkeit von Kampagnen über Online und Filiale hinweg zu bewerten und Erkenntnisse über das kanalübergreifende Kaufverhalten von Kund*innen zu gewinnen. Diese Informationen sind entscheidend, um Marketingstrategien zu optimieren und sicherzustellen, dass jeder Kanal seinen Beitrag zur Customer Journey leistet.

Filialmitarbeitende und Verkaufspersonal

Filialmitarbeitende und Verkaufspersonal sind oft direkt mit Kund*innen im Kontakt und benötigen Omnichannel-Tools, um ihre Beratungs- und Verkaufsaufgaben effizient zu erfüllen. Die mobile Zugänglichkeit der Software ermöglicht es ihnen, jederzeit auf Bestände in anderen Filialen oder Lagern zuzugreifen, kanalübergreifende Bestellungen auszulösen und Kund*innenprofile inklusive Bestell- und Loyalty-Historie einzusehen. Sie nutzen die Software, um persönliche Empfehlungen auszusprechen, Mobile Checkout abzuwickeln oder Cross-Channel-Services wie Click & Collect umzusetzen. Diese Funktionalität ist entscheidend, um die Erfahrung in der Filiale aufzuwerten und sicherzustellen, dass Kund*innenanforderungen unabhängig vom Kanal erfüllt werden.

Customer-Service- und Operations-Teams

Customer-Service- und Operations-Teams profitieren ebenfalls von Omnichannel Commerce Software, insbesondere von den Funktionen rund um Order Management und Kund*innenprofile. Durch den Zugriff auf die vollständige Historie einer Bestellung können sie schnell und effektiv auf Anfragen, Reklamationen und Lieferprobleme reagieren. Diese Software hilft ihnen, Vorgänge zeitnah zu bearbeiten und proaktiv über Statusänderungen zu informieren, unabhängig davon, ob die Bestellung im Shop, in der Filiale oder über einen Marketplace eingegangen ist. Wenn Service-Teams Einblicke in vergangene Bestellungen, Loyalty-Status und Kommunikationshistorien haben, können sie personalisierte Lösungen anbieten, die die Kund*innenzufriedenheit erhöhen und die Kund*innenbindung stärken.

Unternehmensführung

Die Unternehmensführung, einschließlich Geschäftsführer*innen, CCOs und Retail-Vorständen, verwendet Omnichannel Commerce Software, um strategische Einblicke in den kanalübergreifenden Vertrieb zu gewinnen. Sie benötigt umfassende Berichte und Analysen, um die Gesamtleistung des Commerce-Geschäfts zu bewerten und langfristige Strategien zu entwickeln. Die Funktionen zur Analyse von Umsatz-, Margen- und Channel-Daten ermöglichen es der Unternehmensführung, informierte Entscheidungen zu treffen, etwa zur Standortstrategie, zur Internationalisierung oder zur Investition in neue Touchpoints. Dies trägt dazu bei, die Ziele des Unternehmens zu erreichen und Wettbewerbsvorteile im hart umkämpften Handelsmarkt zu sichern.

IT-Abteilungen

Die IT-Abteilungen sind für die Implementierung und Wartung der Omnichannel Commerce Software verantwortlich. Sie sorgen dafür, dass die Software reibungslos funktioniert, sicher ist und mit anderen Unternehmenslösungen wie ERP, PIM, POS, CRM und Marketing-Plattformen integriert werden kann. IT-Fachkräfte kümmern sich um die Anbindung von Schnittstellen (APIs, Webhooks, EDI), das Hosting, die Skalierung in Peak-Phasen sowie um Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen, und schulen die Mitarbeitenden im Umgang mit der Software. Diese Zielgruppe spielt eine entscheidende Rolle bei der Auswahl der geeigneten Software und der Unterstützung der anderen Nutzer*innen in der optimalen Nutzung der Funktionen.

Vorteile einer Omnichannel Commerce Software aus Unternehmenssicht

Die Implementierung einer Omnichannel Commerce Software kann für Unternehmen zahlreiche Vorteile mit sich bringen, die sowohl die Effizienz steigern als auch die Umsatzchancen erhöhen. Diese Softwarelösungen sind darauf ausgelegt, Commerce-Prozesse zu optimieren, die Zusammenarbeit zwischen Online, Retail und Service zu verbessern und die Kund*innenzufriedenheit zu erhöhen. Im Folgenden werden die wesentlichen Vorteile einer Omnichannel Commerce Software aus Unternehmenssicht detailliert erläutert.

Effizienzsteigerung über alle Kanäle

Ein wesentlicher Vorteil der Omnichannel Commerce Software ist die signifikante Steigerung der Effizienz innerhalb der Commerce-Organisation. Durch Automatisierungsfunktionen werden zeitaufwändige Aufgaben wie das manuelle Pflegen von Produktdaten je Kanal, das Synchronisieren von Beständen oder das Steuern von Promotions zentralisiert und automatisiert. Dies ermöglicht es Commerce-, Retail- und Marketing-Teams, sich auf strategische und wertschöpfende Tätigkeiten zu konzentrieren, anstatt sich mit redundanten administrativen Aufgaben aufzuhalten. Eine höhere Effizienz führt in der Regel zu einer schnelleren Time-to-Market und damit zu einem höheren Umsatzpotenzial je Kampagne und Saison.

Verbesserte Datenorganisation und -zugänglichkeit

Omnichannel Commerce Software zentralisiert alle relevanten Daten an einem Ort, was eine strukturierte und organisierte Verwaltung von Produkt-, Bestands-, Order- und Kund*innendaten ermöglicht. Diese zentrale Datenbasis erleichtert den Zugriff auf Informationen und sorgt dafür, dass alle Teammitglieder auf die aktuellsten Daten zugreifen können. Ein strukturierter Umgang mit Daten minimiert das Risiko von Fehlern wie Überverkäufen, falschen Preisen oder unvollständigen Produktdaten und trägt dazu bei, die Qualität der Customer Journey zu verbessern. Zudem können Unternehmen dank umfassender Analysen und Berichte wertvolle Einblicke in das kanalübergreifende Kaufverhalten und die Präferenzen ihrer Kund*innen gewinnen.

Optimierte Kund*innenerlebnisse

Die Nutzung einer Omnichannel Commerce Software ermöglicht es Unternehmen, das Einkaufserlebnis ihrer Kund*innen aktiv zu gestalten und zu verbessern. Durch konsistente Sortimente, Preise und Services über alle Kanäle hinweg können Commerce- und Retail-Teams gezielte und personalisierte Erlebnisse schaffen, die auf den individuellen Bedürfnissen und Touchpoint-Präferenzen der Kund*innen basieren. Die Fähigkeit, historische Daten und Interaktionen einzusehen, erlaubt es Unternehmen, proaktive Maßnahmen zu ergreifen, um Kund*innenbindung zu stärken und die Zufriedenheit zu erhöhen. Konsistente und positive Einkaufserlebnisse sind entscheidend für den Geschäftserfolg und tragen zur Steigerung der Wiederkaufrate und des Customer Lifetime Value bei.

Bessere Auslastung von Beständen und Standorten

Mit Omnichannel Commerce Software können Unternehmen ihre Bestände und Standorte deutlich besser auslasten, indem sie kanalübergreifend auf Verfügbarkeiten zugreifen. Diese Informationen helfen der Unternehmens- und Filialführung, realistische Ziele für Online- und Offline-Vertrieb zu setzen und strategische Entscheidungen zu treffen. Durch Funktionen wie Ship-from-Store oder Cross-Standort-Reservierung lassen sich Lagerbestände aktivieren, die sonst nur stationär verfügbar wären, was zur Reduzierung von Abschriften und zur Erhöhung der Marge beiträgt. Eine fundierte Auslastungsplanung ermöglicht es zudem, Personal und Fläche gezielter zu steuern und Investitionen besser zu priorisieren.

Steigerung der Teamzusammenarbeit

Omnichannel Commerce Software fördert die Zusammenarbeit innerhalb von Commerce-Organisationen sowie zwischen Abteilungen wie Online, Retail, Marketing, Customer Service und Operations. Die Integration von Tools ermöglicht einen nahtlosen Austausch von Informationen und fördert die Kommunikation zwischen den Teammitgliedern. Eine verbesserte Zusammenarbeit führt zu einem besseren Verständnis der Kund*innenbedürfnisse und einem kohärenteren Ansatz zur Erreichung der Vertriebs- und Servicelevel-Ziele. Teams, die effektiv zusammenarbeiten, sind in der Regel produktiver und liefern konsistentere Markenerlebnisse über alle Kanäle.

Anpassungsfähigkeit und Skalierbarkeit

Eine moderne Omnichannel Commerce Software ist oft anpassungsfähig und skalierbar, was bedeutet, dass Unternehmen sie je nach ihren spezifischen Anforderungen und Wachstumszielen modifizieren können. Die Möglichkeit, zusätzliche Kanäle, Marketplaces, Länder oder Marken anzubinden, macht es einfacher, mit den sich ständig ändernden Marktbedingungen und Kund*innenanforderungen Schritt zu halten. Unternehmen können die Software an ihr Wachstum anpassen, etwa beim Eintritt in neue Länder, beim Aufbau eines D2C-Kanals oder beim Roll-out neuer Filialkonzepte, ohne dass ein umfassender Systemwechsel notwendig ist.

Erhöhte Wettbewerbsfähigkeit

In einem zunehmend wettbewerbsintensiven Handelsmarkt ist die Nutzung einer Omnichannel Commerce Software ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Unternehmen, die moderne Technologie und datengetriebenes Arbeiten nutzen, können schneller auf Marktveränderungen reagieren, neue Kanäle erschließen und sich durch konsistente Markenerlebnisse von der Konkurrenz abheben. Eine gut implementierte Omnichannel Commerce Software bietet nicht nur einen klaren Vorteil in der Effizienz, sondern auch in der Qualität der Kund*innenerlebnisse, der Geschwindigkeit von Roll-outs und der Flexibilität im Geschäftsalltag.

Auswahlprozess für die passende Omnichannel Commerce Software

Der Auswahlprozess für die passende Omnichannel Commerce Software kann komplex sein, da viele Faktoren berücksichtigt werden müssen, um die spezifischen Bedürfnisse eines Unternehmens zu erfüllen. Um diesen Prozess systematisch zu gestalten, kann eine schrittweise Vorgehensweise helfen, die von der Erstellung einer Long List bis zur finalen Entscheidung reicht. Im Folgenden wird dieser Prozess detailliert beschrieben.

1. Bedarfsanalyse durchführen

Der erste Schritt im Auswahlprozess besteht darin, eine gründliche Bedarfsanalyse durchzuführen. Dabei ist es wichtig, die spezifischen Anforderungen des Unternehmens zu identifizieren. Dazu gehören die vorhandenen Vertriebskanäle (Online-Shop, Filialen, Marketplaces, Apps, Social Commerce), die aktuellen Herausforderungen wie Bestandskonflikte oder uneinheitliche Sortimente, die gewünschten Funktionen und Integrationen sowie die Zielgruppen, die von der Software profitieren sollen. Eine enge Zusammenarbeit mit E-Commerce, Retail, Marketing, IT und Operations hilft, ein umfassendes Bild der Anforderungen zu erhalten.

2. Erstellung einer Long List

Auf Basis der Bedarfsanalyse wird eine Long List von potenziellen Omnichannel-Commerce-Anbietern erstellt. Diese Liste umfasst alle Softwarelösungen, die den identifizierten Anforderungen gerecht werden können, von klassischen E-Commerce-Plattformen mit Omnichannel-Erweiterungen über Order Management Systeme und Retail-Suites bis hin zu Composable- oder Headless-Commerce-Lösungen. Es ist hilfreich, sowohl etablierte Anbieter als auch innovative neue Lösungen zu berücksichtigen. Recherchen können durch Online-Bewertungen, Empfehlungen von Branchenkolleg*innen und Fachartikel unterstützt werden.

3. Kriterien für die Short List definieren

Im nächsten Schritt erfolgt die Definition der Kriterien, die für die Auswahl der Omnichannel Commerce Software entscheidend sind. Diese Kriterien können funktionale Aspekte (z. B. Produkt- und Sortimentsmanagement, Order Management, POS-Anbindung, Promotions, Loyalty), technische Anforderungen (z. B. Integration mit ERP, PIM, POS, CRM und Marketing-Plattformen, Cloud- oder On-Premise-Betrieb, API-First-Architektur), Kosten (z. B. Lizenzgebühren, Transaktionsgebühren, Implementierungskosten) und Support (z. B. Schulungen, Implementierungspartner, Service-Level-Agreements) umfassen. Es ist wichtig, diese Kriterien klar zu formulieren und Prioritäten zu setzen, um die späteren Entscheidungen zu erleichtern.

4. Erstellung einer Short List

Auf Grundlage der definierten Kriterien wird die Long List reduziert und eine Short List erstellt. Diese Liste umfasst die vielversprechendsten Anbieter, die den Anforderungen des Unternehmens am besten entsprechen. Es empfiehlt sich, mindestens drei bis fünf Lösungen in die Short List aufzunehmen, um eine fundierte Auswahl treffen zu können.

5. Demos und Testversionen anfordern

Nachdem die Short List erstellt wurde, sollten Demos und Testversionen der ausgewählten Softwarelösungen angefordert werden. Viele Anbieter bieten kostenlose Testphasen oder Sandbox-Zugänge an, die es ermöglichen, die Software in der Praxis zu erleben. Während dieser Testphase sollten alle relevanten Teammitglieder aus E-Commerce, Retail, Marketing, Operations und IT in die Nutzung der Software einbezogen werden, um ein umfassendes Feedback zu sammeln. Dies ist auch eine gute Gelegenheit, die Benutzerfreundlichkeit, Funktionalität und Anpassungsfähigkeit der Software zu bewerten.

6. Bewertung der Testversionen

Nach der Testphase erfolgt die systematische Bewertung der getesteten Softwarelösungen. Dabei sollten die vorher definierten Kriterien als Bewertungsmaßstab dienen. Es ist hilfreich, eine Vergleichstabelle zu erstellen, in der die Stärken und Schwächen der einzelnen Lösungen festgehalten werden. Auch das Feedback der Nutzer*innen aus E-Commerce, Retail und Operations ist in dieser Phase wichtig, um eine ganzheitliche Sicht auf die Vor- und Nachteile der einzelnen Softwarelösungen zu erhalten.

7. Preis-Leistungs-Verhältnis analysieren

Im nächsten Schritt sollte eine detaillierte Analyse des Preis-Leistungs-Verhältnisses der verbleibenden Softwarelösungen erfolgen. Hierbei gilt es, die Gesamtkosten (z. B. Lizenzgebühren, Transaktionsgebühren, Implementierungskosten, laufende Wartungskosten) mit den gebotenen Funktionen und Vorteilen der Software abzuwägen. Es ist ratsam, auch mögliche versteckte Kosten oder Zusatzgebühren wie API-Calls, zusätzliche Standorte oder externe Beratungstage in die Betrachtung einzubeziehen.

8. Entscheidungsträger*innen einbeziehen

Bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird, ist es wichtig, alle relevanten Entscheidungsträger*innen in den Prozess einzubeziehen. Dazu zählen neben den Commerce- und Retail-Teams auch die Unternehmensführung, IT-Abteilung, Marketing, Customer Service und gegebenenfalls die Finanzabteilung. In einem gemeinsamen Meeting können die gesammelten Informationen und Bewertungen diskutiert werden, um sicherzustellen, dass alle Perspektiven berücksichtigt werden und die Entscheidung auf breiter Basis abgestützt ist.

9. Finale Entscheidung treffen

Nachdem alle Bewertungen, Rückmeldungen und Preis-Leistungs-Analysen durchgeführt wurden, kann die finale Entscheidung getroffen werden. In diesem Schritt wird der bevorzugte Anbieter ausgewählt, und die Konditionen für den Kauf der Software werden verhandelt. Es ist ratsam, eine schriftliche Bestätigung der vereinbarten Konditionen sowie eine klare Vereinbarung über den Implementierungsprozess, die Datenmigration und die Service-Level zu verlangen.

10. Implementierung und Schulung planen

Nach der Auswahl der passenden Omnichannel Commerce Software erfolgt die Planung der Implementierung. Dies umfasst die Einrichtung der Software, die Integration in bestehende Systeme wie ERP, PIM, POS, CRM und Marketing-Plattformen, die Migration bestehender Stamm- und Bewegungsdaten sowie die Schulung der Mitarbeitenden in E-Commerce, Retail und Customer Service. Ein gut strukturierter Implementierungsplan hilft, den Übergang zu erleichtern und sicherzustellen, dass alle Nutzer*innen die Software effektiv nutzen können, ohne dass laufende Verkaufs- oder Serviceprozesse unter dem Wechsel leiden.