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E-Commerce Buchhaltung: Diese Features braucht deine Software

Nils Knäpper6.11.2026

Von der Marktplatz-Schnittstelle bis zur OSS-Meldung: Wir zeigen dir, worauf es bei einer zeitgemäßen Lösung für E-Commerce Buchhaltung ankommt

Inhalt
  1. Die Besonderheiten der Buchhaltung im E-Commerce
  2. Der Weg einer Sammelauszahlung bis zur Buchung
  3. Die Checkliste auf einen Blick
  4. Must-haves: Ohne diese Features geht es nicht
  5. Nice-to-haves: Was sich je nach Shop lohnt
  6. Wann reicht eine Buchhaltungssoftware allein?
  7. Software-Tipp: BuchhaltungsButler
  8. Buchhaltungssoftware auf OMR Reviews
  9. Fazit
Im Onlinehandel entstehen Umsätze im eigenen Shop und auf Marktplätzen wie Amazon und eBay. Zahlungen laufen unter anderem über PayPal und Stripe. Jeder dieser Kanäle rechnet anders ab, manchmal zeitversetzt und in Sammelauszahlungen, die die Verkäufe, Gebühren und Erstattungen verrechnen. Mit jeder zusätzlichen Bestellung wächst folglich der Aufwand, diese Beträge von Hand den Rechnungen zuzuordnen. 
Die Buchhaltung im E-Commerce stellt somit andere Anforderungen an eine Software als die eines Betriebs mit wenigen Kund*innen und einem Bankkonto. Dieses Featurama zeigt, welche Funktionen eine Buchhaltungssoftware für den Onlinehandel mitbringen muss und welche erst mit wachsender Komplexität wichtig werden. 
Das Wichtigste in Kürze
  • Die meiste Arbeit in der E-Commerce-Buchhaltung steckt im Abgleich von Sammelauszahlungen, die in Umsätze, Gebühren und Erstattungen zerlegt und den Rechnungen zugeordnet werden müssen.
  • Die sechs Must-haves sind Schnittstellen zu Marktplätzen und Zahlungsdiensten mit Gebühren-Split, ein automatischer Abgleich von Rechnungen und Zahlungen, Automatisierungsregeln, OSS-Unterstützung für EU-Verkäufe, ein digitaler Belegeingang mit E-Rechnung sowie Abschluss und Übergabe an die Steuerberatung.
  • Optionale Nice-to-haves von Buchhaltungssoftware wie Fremdwährungen, Controlling-Dashboard oder Rechteverwaltung lohnen sich je nach Märkten, Teamgröße und Berichtsbedarf.
  • Bei Warenlagern in mehreren EU-Ländern braucht es neben der Buchhaltungssoftware meist eine spezialisierte Steuerlösung und eine Steuerberatung mit E-Commerce-Erfahrung.
Featurama
Im „Featurama“ zeigen wir dir, welche Tool-Funktionen je Anwendungsfall oder Zielgruppe wichtig sind. Und unterscheiden dabei zwischen Must-haves und Nice-to-haves.

Die Besonderheiten der Buchhaltung im E-Commerce

Die Grundregeln der Buchhaltung gelten im Onlinehandel wie in jedem anderen Unternehmen. Mehr Aufwand entsteht durch die Vielzahl an Vorgängen und Datenquellen:
  • Umsätze kommen aus unterschiedlichen Systemen: Shopsysteme, Marktplätze, Zahlungsdienste, Banken und Warenwirtschaften liefern Daten in eigenen Formaten und zu verschiedenen Zeitpunkten. 
  • Ein Verkauf kann mehrere Buchungen auslösen: Neben dem Verkaufspreis fallen gegebenenfalls Versandkosten, Marktplatzprovisionen und Zahlungsgebühren an.
  • Erstattungen müssen nachvollziehbar bleiben: Rückzahlungen werden häufig mit der nächsten Marktplatz- oder Zahlungsdienstauszahlung verrechnet.
  • Die Buchführungspflicht hängt von Rechtsform, Umsatz und Gewinn ab: Kapitalgesellschaften wie GmbH und UG müssen bilanzieren. Einzelunternehmer*innen können ihren Gewinn grundsätzlich per Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) ermitteln, solange keine Buchführungspflicht greift
 
 

Der Weg einer Sammelauszahlung bis zur Buchung

Der Weg einer Sammelauszahlung bis zur Buchung
01
Verkäufe und Abzüge
Der Marktplatz verrechnet die Verkäufe mehrerer Tage oder Wochen mit Provisionen, Gebühren, Erstattungen und Rücklagen.
Marktplatz / Zahlungsdienst
Abrechnung importieren
02
Verrechnungskonto füllen
Kundenzahlungen, Gebühren und Erstattungen werden einzeln so erfasst, wie sie in der Abrechnung stehen.
Verrechnungskonto je Kanal
Gebühren-Split
03
Gebühren getrennt buchen
Eigene Konten je Anbieter, weil die Umsatzsteuer auf Gebühren je nach Sitz und Leistung unterschiedlich ausfällt.
Gebührenkonten je Anbieter
Überweisung
04
Auszahlung verbuchen
Der Betrag auf dem Bankkonto gleicht das Verrechnungskonto aus. Die Sicherheitsrücklage bleibt eine Forderung.
Bankkonto
Größter Zeitaufwand
05
Abgleich mit den Rechnungen
Zuordnung zu den Ausgangsrechnungen über Bestellnummer, Transaktions-ID oder Zahlungsreferenz.
Buchhaltungssoftware
Beispiel: Abrechnung eines Marktplatzes über 214 Bestellungen
Umsatz
5.130,00 EUR
4.820,00 EUR Verkaufserlöse plus 310,00 EUR Versandkosten
-
Abzüge
1.963,70 EUR
Provision, Lager und Versand, Werbung, 9 Retouren, Sicherheitsrücklage
=
Auszahlung
3.166,30 EUR
61,7 Prozent des Umsatzes landen auf dem Bankkonto

Die Checkliste auf einen Blick

Die Checkliste fasst die Funktionen zusammen, die eine Buchhaltungssoftware im E-Commerce mitbringen sollte. Die sechs Must-haves decken die laufende Buchhaltung eines Onlineshops ab, die fünf Nice-to-haves werden erst mit wachsender Komplexität wichtig.
MUST-HAVES
PFLICHT
Schnittstellen zu Marktplätzen und Zahlungsdiensten mit Gebühren-Split

Automatischer Abruf von Amazon, eBay, Shopify, PayPal oder Stripe, CSV-Import als Alternative.

PFLICHT
Automatischer Abgleich von Rechnungen und Zahlungen

Zuordnung über Bestellnummer, Transaktions-ID oder Betrag statt per Hand.

PFLICHT
Automatisierungsregeln für hohe Transaktionsmengen

Wiederkehrende Gebühren und Umsätze werden nach festen Regeln gebucht.

PFLICHT
OSS-Unterstützung für EU-Verkäufe

Steuersatz des Ziellandes beim Buchen und Bericht für die Meldung beim BZSt.

PFLICHT
Digitaler Belegeingang und E-Rechnung

Belege automatisch an einem Ort, XRechnung und ZUGFeRD empfangen und erstellen.

PFLICHT
Abschluss und Übergabe an die Steuerberatung

DATEV-Export oder Kanzleizugang, Umsatzsteuer-Voranmeldung und Auswertungen.

NICE-TO-HAVES
ADD-ON
Fremdwährungsumrechnung

Pfund, Franken oder Dollar automatisch in Euro umrechnen.

ADD-ON
Monatsabschluss-Checkliste

Alle Abschlussschritte an einem Ort zum Abhaken.

ADD-ON
Controlling-Dashboard

Umsatz, Kosten und Marge je Verkaufskanal im Blick.

ADD-ON
Rechteverwaltung, Freigaben und Aufgaben am Beleg

Klare Zuständigkeiten, wenn mehrere Personen buchen, prüfen und zahlen.

ADD-ON
API für eigene Anbindungen

Individuelle Shopsysteme oder Warenwirtschaften direkt anbinden.


Must-haves: Ohne diese Features geht es nicht

Must-haves sind Funktionen, ohne die die Buchhaltung eines Onlineshops lückenhaft wird oder nur mit viel Handarbeit vollständig bleibt. Maßstab ist ein Shop, der über mindestens einen Marktplatz oder Zahlungsdienst verkauft und regelmäßig Bestellungen abwickelt.

1. Schnittstellen zu Marktplätzen und Zahlungsdiensten mit Gebühren-Split

Die Software sollte Abrechnungen und Transaktionen von den tatsächlich genutzten Plattformen abrufen können, etwa Amazon, eBay, Shopify, PayPal oder Stripe. Wichtig ist ein Gebühren-Split, der Sammelauszahlungen in Umsätze, Gebühren, Erstattungen und Rücklagen zerlegt. Wo keine direkte Schnittstelle verfügbar ist, sollte der Import von Abrechnungen per CSV möglich sein.
Wenn du eine Software auswählst, solltest du daher vorher prüfen, ob deine wichtigsten Verkaufskanäle angebunden sind. Viele andere Integrationen helfen wenig, wenn gerade der Hauptkanal fehlt.

2. Automatischer Abgleich von Rechnungen und Zahlungen

Zahlungen sollten anhand von Bestellnummer, Transaktions-ID oder Betrag automatisch der passenden Ausgangsrechnung zugeordnet werden. Bei unklaren Fällen kann die Software einen Treffer vorschlagen, der nur noch bestätigt werden muss. So bleiben offene Posten sichtbar, ohne dass Kontoauszüge und Rechnungslisten von Hand abgeglichen werden müssen. 

3. Automatisierungsregeln für hohe Transaktionsmengen

Weil jeder Marktplatz und jeder Zahlungsdienst jeden Monat dieselben Gebührenarten abrechnet, lohnen sich Regeln schon ab dem ersten Kanal. Bei hohen Transaktionsmengen sind sie die Voraussetzung dafür, dass nicht jede Zeile einzeln gebucht werden muss.

4. OSS-Unterstützung für EU-Verkäufe

Über das One-Stop-Shop-Verfahren (OSS) können Händler*innen die Umsatzsteuer auf Verkäufe an Privatkund*innen in anderen EU-Ländern gesammelt beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) melden, statt sich in jedem Land einzeln zu registrieren. Die Meldung ist vierteljährlich fällig, innerhalb eines Monats nach Quartalsende (§ 18j UStG).
Eine passende Software erfasst den Steuersatz des Ziellandes und erstellt einen Bericht für die Meldung. Die Teilnahme am OSS-Verfahren ist freiwillig, die Besteuerung im Zielland oberhalb der Schwelle von 10.000 EUR dagegen nicht. Für Shops, die ausschließlich in Deutschland verkaufen, ist die Funktion deshalb nicht erforderlich. Für Shops mit Verkäufen an Privatkund*innen im EU-Ausland gehört sie zur Grundausstattung.

5. Digitaler Belegeingang und E-Rechnung

Eingangsrechnungen kommen per E-Mail, über Portale oder auf Papier. Ein digitaler Belegeingang sammelt sie automatisch an einem Ort, etwa über eine eigene Adresse zur E-Mail-Weiterleitung, eine Scan-App oder die Anbindung von Rechnungsportalen, und liest Angaben wie Betrag, Datum und ausstellendes Unternehmen aus. Rechnungen ausländischer Anbieter*innen, zum Beispiel für Werbung oder Lizenzen, sollte die Software im Reverse-Charge-Verfahren verbuchen können. Für E-Rechnungen muss sie strukturierte Formate wie XRechnung und ZUGFeRD empfangen und erstellen können.
Unternehmen in Deutschland müssen seit dem 1. Januar 2025 E-Rechnungen von anderen Unternehmen empfangen können. Die Versandpflicht greift ab 2027 für Unternehmen mit mehr als 800.000 EUR Vorjahresumsatz und ab 2028 für alle (§ 27 Abs. 38 UStG). Rechnungen an Privatkund*innen sind davon nicht betroffen. Für Shops, die überwiegend an Privatkund*innen verkaufen, betrifft die Pflicht deshalb vor allem den Einkauf, bei Shops mit Geschäftskundschaft auch die eigenen Rechnungen.

6. Abschluss und Übergabe an die Steuerberatung

Für Jahresabschluss und Steuererklärung arbeiten viele Händler*innen mit einer Steuerberatung zusammen. Die Software sollte Buchungen und Belege deshalb per DATEV-Export oder über einen eigenen Kanzleizugang bereitstellen, damit nichts doppelt erfasst werden muss. Dazu gehören außerdem die Umsatzsteuer-Voranmeldung mit Übermittlung an ELSTER und Auswertungen wie EÜR, Bilanz, betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) und Summen- und Saldenliste (SuSa).
Belege muss die Software nach den GoBD unveränderbar archivieren, und zwar für die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen: acht Jahre für Buchungsbelege, zehn Jahre für Bücher und Jahresabschlüsse (§ 147 AO).
Dein Tool bietet diese Must-haves? Liste es jetzt auf OMR Reviews.
 
 

Nice-to-haves: Was sich je nach Shop lohnt

Nice-to-haves sind für eine korrekte Buchhaltung nicht zwingend nötig. Sie können aber Arbeit sparen oder bessere Entscheidungen ermöglichen. Ob sie sich lohnen, hängt vor allem von Märkten, Teamgröße und Berichtsbedarf ab.
  • Fremdwährungsumrechnung: Wenn du in Großbritannien, der Schweiz oder den USA verkaufst, rechnet eine Software mit Fremdwährungsfunktion Verkäufe in Pfund, Franken oder Dollar automatisch in Euro um. Die Software sollte Kursdifferenzen getrennt ausweisen. Für die Umsatzsteuer gilt in der Regel der monatliche Durchschnittskurs des Bundesministeriums der Finanzen (§ 16 Abs. 6 UStG).
  • Monatsabschluss-Checkliste: Eine Checkliste erinnert daran, Verrechnungskonten abzustimmen, offene Posten zu klären, Belege anzufordern und die Umsatzsteuer-Voranmeldung vorzubereiten. Sie hilft besonders, wenn mehrere Personen beteiligt sind oder der Abschluss nebenbei erledigt wird.
  • Controlling-Dashboard: Kennzahlen zu Umsatz, Kosten, Marge je Verkaufskanal und Liquidität unterstützen Entscheidungen – etwa dazu, ob sich ein Marktplatz nach Abzug aller Gebühren noch lohnt. Dafür müssen die Kosten je Kanal sauber erfasst sein.
  • Rechteverwaltung, Freigaben und Aufgaben am Beleg: Diese Funktionen sind hilfreich, wenn mehrere Personen buchen, Rechnungen prüfen oder Zahlungen freigeben. Sie machen Zuständigkeiten nachvollziehbar und können doppelte Zahlungen verhindern.
  • API für eigene Anbindungen: Eine API verbindet die Buchhaltungssoftware mit individuellen Shopsystemen oder Warenwirtschaften. Sie ist vor allem dann sinnvoll, wenn keine passende Standardschnittstelle verfügbar und Entwicklungskapazität vorhanden ist.
 
 

Wann reicht eine Buchhaltungssoftware allein?

Für viele Shops mit wenigen Verkaufskanälen, einem Lager in Deutschland und EU-Verkäufen über OSS reicht eine Buchhaltungssoftware mit den sechs Must-haves aus. Zusätzliche Systeme sind vor allem in diesen Fällen sinnvoll:
Situation
Mögliche Ergänzung
Verkäufe aus Lagern in mehreren EU-Ländern
Spezialisierte Steuerlösung für Registrierungen und Umsatzsteuermeldungen im Ausland
Verkaufskanal ohne direkte Schnittstelle
Warenwirtschafts- oder Verbindungssoftware, alternativ CSV-Import in der Buchhaltungssoftware
Bilanzpflicht oder komplexe steuerliche Fragen
Steuerberatung mit E-Commerce-Erfahrung
Lagerprogramme wie Amazon Pan-EU verteilen Ware auf mehrere EU-Länder. Lieferungen in ausländische Lager können umsatzsteuerlich als innergemeinschaftliches Verbringen gelten (§ 3 Abs. 1a UStG). Verkäufe aus einem Lager an Kund*innen im selben Land sind dort Inlandsumsätze. Dafür ist in der Regel eine Umsatzsteuerregistrierung im jeweiligen Lagerland nötig; OSS deckt diese Fälle nicht ab. 
Wenn ein Verkaufskanal keine direkte Anbindung an die Buchhaltungssoftware hat, können Warenwirtschafts- und Multichannel-Lösungen wie Billbee oder plentymarkets Bestellungen bündeln und Rechnungen weitergeben. Pathway Solutions bereitet Daten aus Shopsystemen und Zahlungsdiensten im DATEV-Format auf. Vor dem Einsatz eines Zwischensystems sollte geprüft werden, ob die Buchhaltungssoftware den Kanal nicht bereits direkt anbinden kann.
Automatisierte Buchhaltung sorgt für saubere Daten, ersetzt aber keine steuerliche Bewertung. Jahresabschluss, Rechtsformwahl und steuerliche Fragen zu Auslandsbeständen bleiben Aufgaben der Steuerberatung. Eine Kanzlei mit E-Commerce-Erfahrung kennt typische Besonderheiten wie Marktplatzgebühren, OSS und Sammelauszahlungen.
 
 

Software-Tipp: BuchhaltungsButler

BuchhaltungsButler ist eine cloudbasierte Buchhaltungssoftware für Selbstständige sowie kleine und mittlere Unternehmen. Die BuchhaltungsButler GmbH aus Berlin entwickelt sie seit 2015 und gehört seit Dezember 2022 zum Softwarekonzern Visma. Für Onlinehändler*innen gibt es zwei eigene E-Commerce-Pakete. 
So schätzen User das Tool einThis is how users rate the tool
0 %7 %15 %23 %31 %38 %46 %54 %62 %69 %77 %85 %93 %
BenutzerfreundlichkeitEase of use
Kategorie-Durchschnitt: 90 %Category average: 90 %
0 %7 %15 %22 %30 %37 %45 %53 %60 %68 %75 %83 %91 %
Erfüllung der AnforderungenMeets requirements
Kategorie-Durchschnitt: 90 %Category average: 90 %
0 %7 %15 %22 %30 %37 %45 %53 %60 %68 %75 %83 %91 %
KundensupportCustomer support
Kategorie-Durchschnitt: 89 %Category average: 89 %
0 %7 %15 %22 %30 %37 %45 %52 %60 %67 %75 %82 %90 %
Einfache EinrichtungEase of setup
Kategorie-Durchschnitt: 88 %Category average: 88 %
Für den Onlinehandel sind vor allem diese Funktionen relevant:
  • Schnittstellen zu Amazon, eBay, Shopify, Billbee, PayPal und Stripe
  • Automatisierungsregeln, die Sammelauszahlungen in bis zu zehn Buchungszeilen aufteilen
  • automatischer Rechnungsabgleich über die Transaktions-ID
  • OSS-Bericht für den Export ins BZStOnline-Portal; seit September 2026 ohne Aufpreis für alle Kund*innen
  • kostenloser Zugang für die Steuerberatung und DATEV-Übertragung
  • Datenhaltung in deutschen Rechenzentren und GoBD-konforme Sicherung festgeschriebener Buchungen
Die E-Commerce-Pakete im Vergleich:
E-Commerce Smart
E-Commerce Premium
 
Schnittstellen
eine nach Wahl
alle
Belege pro Monat
500
1.000
Nutzerzugänge
einer plus Steuerberatung
fünf plus Steuerberatung
API-Client
nein
ja
Controlling-Dashboard und OSS-Funktion
ja
ja
Rechteverwaltung und Freigabeprozess
nein
ja
Premium-Support
nein
ja
Beide Pakete lassen sich 14 Tage kostenlos testen. Bewertungen, Preise und Alternativen findest du im Profil von BuchhaltungsButler auf OMR Reviews.
 
 

Buchhaltungssoftware auf OMR Reviews

In der Kategorie Buchhaltungssoftware auf OMR Reviews findest du 174 Lösungen mit Bewertungen von Nutzer*innen aus der Praxis (Stand: Oktober 2026). Über die Filter nach Unternehmensgröße grenzt du die Auswahl auf Angebote für Kleinunternehmen, Mittelstand oder Enterprise ein. Achte in den Bewertungen besonders auf Erfahrungen mit den Schnittstellen zu deinen Verkaufskanälen. Für angrenzende Aufgaben gibt es eigene Kategorien: Rechnungsprogramme für Ausgangsrechnungen und E-Rechnungen sowie Software für Umsatzsteuer und VAT Compliance für Registrierungen und Meldungen im EU-Ausland.
 
 

Fazit

Eine Buchhaltungssoftware für den Onlinehandel muss vor allem Daten aus vielen Quellen zusammenführen, also Zahlungen, Gebühren und Rechnungen von Shop, Marktplätzen und Zahlungsdiensten. Übernehmen Schnittstellen und Regeln diesen Abgleich, spart das mit jeder zusätzlichen Bestellung Zeit und verringert Fehler bei Gebühren und Umsatzsteuer.
Die Anforderungen an verlässliche Daten steigen weiter, weil ab 2027 Unternehmen mit mehr als 800.000 EUR Vorjahresumsatz und ab 2028 alle Unternehmen im B2B-Geschäft E-Rechnungen versenden müssen. Wenn du klein startest, solltest du zuerst auf Schnittstellen zu deinen Verkaufskanälen und den automatischen Abgleich achten. Verkaufst du ins EU-Ausland, solltest du zusätzlich prüfen, ob die Software eine OSS-Funktion mitbringt. Wie BuchhaltungsButler diese Anforderungen umsetzt, zeigt das Profil auf OMR Reviews.
Disclaimer: Die Features und Informationen basieren auf Herstellerangaben und Nutzerdaten (Stand: Oktober 2026). Änderungen vorbehalten.
Nils Knäpper

Nils ist Senior SEO-Texter bei OMR Reviews und im Content-Team die erste Adresse für KI-Themen. Er testet, wo sich Recherche, Analyse und Textproduktion automatisieren lassen, und baut die Workflows dafür selbst. Programmieren hat er nie gelernt. Das hält ihn nicht davon ab: Dank Vibe-Coding entsteht das meiste in Eigenbau. Abschalten geht trotzdem ohne KI, dann produziert er nämlich in Ableton Live Techno.

Dieser Artikel erscheint auf OMR Reviews – der führenden DACH-Plattform für B2B-Software-Bewertungen, Software-Vergleiche, Agenturen, Business Services und B2B-Tech-Content. Mit mehr als 80.000 verifizierten Bewertungen und 12.000+ gelisteten Tools hilft OMR Reviews Unternehmen dabei, passende Software-Lösungen und Dienstleister fundiert zu recherchieren, zu vergleichen und bessere Entscheidungen zu treffen.

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Im Artikel erwähnte Softwares

Im Artikel erwähnte Software- oder Service-Kategorien

Buchhaltung
Buchhaltungssoftware, auch Buchführungssoftware genannt, erleichtert das Alltagsgeschäft von Mitarbeiter:innen der Buchhaltungsabteilung, indem sie alle wichtigen Aufgaben und Prozesse der Buchhaltung bzw. Buchführung oder Teilbereiche dieser digital abbildet. Somit trägt sie auch zur Digitalisierung von Unternehmungen bei. Die Softwares werden in allen Teilbereichen der Buchhaltung wie beispielsweise der Finanzbuchhaltung, der Debitorenbuchhaltung oder auch der Lohnbuchhaltung eingesetzt und ermöglichen es, in kleinen, mittleren und großen Unternehmen, effiziente Buchhaltungsprozesse umzusetzen und die unternehmensinterne Kollaboration zu verbessern. Wichtige Funktionen von Buchhaltungssoftware sind beispielsweise die digitale Belegerfassung, die Anbindung zum Onlinebanking und Zahlungsdienstleistern, ein integriertes CRM oder eine Schnittstelle zu einem Customer-Relationship-Management-System, die Inventarverwaltung und die Auftragsübersicht sowie das Projektmanagement. Zur Buchhaltung gehört auch die Rechnungserstellung. Während einige Buchhaltungssoftwares diese integriert haben, gibt es auch spezialisierte Rechnungsprogramme. Buchhaltung kann auch ein Modul eines ERP-Systems sein oder in ein solches integriert sein. Da die Buchhaltung mitunter sehr aufwendig und komplex ist, unterstützen Buchhaltungsprogramme Unternehmen dabei, immer alle Finanzen im Blick zu haben, womit schwerwiegende Fehler wie falsche Buchungen schneller erkannt und behoben werden können. Dadurch können Probleme mit Finanzbehörden häufig abgewendet werden, bevor sie entstehen. Zu den größten Vorteilen der Softwares zählen außerdem mögliche Kosten- und Zeitersparnisse.

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