Eine zentrale KI Plattform, mit der wir unsere Systeme verbinden können
Was gefällt dir am besten?
Mir gefällt vor allem, dass die Software von einem deutschen Mittelständler entwickelt wird. Man merkt, dass agorum die Software selbst einsetzt und damit auch ein großes Interesse an der praxisnahen Weiterentwicklung hat. Nehmen wir das Thema KI, für das wir agorum core aktuell hauptsächlich einsetzen: Je nach Bedarf können unterschiedliche LLMs angebunden werden. Für maximale Leistungsfähigkeit lässt sich einer der großen, meist US-amerikanischen Anbieter nutzen. Wenn Datenschutz stärker im Fokus steht, kann stattdessen ein europäisches oder lokal gehostetes Modell eingesetzt werden. Ich kann das Modell und den Anbieter selbst bestimmen und auch problemlos zwischen diesen wechseln. Bei kritischen Szenarien hinterlege ich Fallback-Konfigurationen, auf die das System selbstständig wechselt, wenn die Haupt-Konfiguration nicht erreichbar ist. Mithilfe von ALBERT, dem KI-Herzstück von agorum core, kann ich sehr schnell eigene KI-Tools, Skills und Wissensdaten aufbauen. Damit verknüpfen wir unterschiedliche Systeme und schaffen eine zentrale Stelle, die relevante Informationen gezielt bereitstellt. Und wenn etwas nicht funktioniert, frage ich ALBERT und er liefert mir ziemlich schnell eine Lösung.
Was gefällt dir nicht?
Die GUI von agorum core finde ich eher unsexy. Sie ist zweckmäßig und man findet sich zurecht, aber mir scheint es, dass der Fokus auf den Funktionen im Hintergrund liegt und nicht auf dem Frontend. Insbesondere im Support-Tool, aber auch in anderen Konfigurationseinstellungen, ist es oft schwer zu erkennen, was ein klickbarer Button ist und was nur Info-Text.
Welche Probleme löst du mit dem Produkt?
Wir wollen nicht mehr über komplizierte Filter nach den Informationen suchen müssen, wir wollen nach den Informationen fragen können. Und zwar in natürlicher Sprache und genauso auch die Antwort erhalten, zusammen mit Links in die Quellsysteme, um dort weiterarbeiten zu können. Wir nutzen agorum core bzw. ALBERT als zentrale KI Plattform bei uns im Unternehmen, ohne dass sich die Kolleginnen und Kollegen große Gedanken um KI Modelle und Anbieter machen müssen. Wir definieren zentral die notwendigen Kontextinformationen und Kolleginnen und Kollegen müssen einfach nur noch die passende Vorlag auswählen und einen kurzen Prompt absetzen, um lange Aktionsketten zu triggern.
Antwort von Daniela von agorum core:
Hallo Andreas,
vielen Dank, dass Sie sich für diese ausführliche Bewertung Zeit genommen haben.
Ihr erster Punkt trifft etwas, das für uns zentral ist! Wir setzen agorum core pro selbst jeden Tag ein. ALBERT (KI) arbeitet bei uns im Support, im Vertrieb, in der Entwicklung, im Marketing, einfach überall mit. Das heißt aber auch, dass jede Schwäche zuerst uns auffällt. Und genau daraus entsteht der Großteil unserer Weiterentwicklung.
Dass Sie die Wahlfreiheit bei den Modellen so nutzen, wie sie gedacht ist, freut uns besonders: maximale Leistung, wo sie gebraucht wird, europäisch oder lokal gehostet, wo der Datenschutz im Vordergrund steht, und Fallbacks stehen, wenn ein Anbieter ausfällt. Ihr Satz „wir wollen nicht mehr suchen, wir wollen fragen" beschreibt die Idee hinter ALBERT besser, als wir es selbst formuliert haben.
Und jetzt zum unbequemen Teil: Sie haben recht. Unsere Oberfläche ist gewachsen, und an manchen Stellen sieht man das. Das Support-Tool ist ein gutes Beispiel: Da leidet die Bedienbarkeit etwas unter den funktionalen Aspekten. Wir sind an diesem Thema dran.
Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg
Ihr agorum® Team
Andreas
Senior Solution Architect beiEsch & Pickel GmbH
Information Technology and Services
11–50 Mitarbeitende