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Ein Muss für digitale Vorhaben
Video transcript
Hallo, mein Name ist Julian Schattner. Ich bin Projektleiter bei der Valantic in St. Gallen. Ich bin seit knapp 16 Jahren im Web, Commerce und Mobile Umfeld tätig, eingangs als Entwickler und jetzt nun seit knapp einer Dekade im Berater- und Projektleiterumfeld.
Die Valantic ist Ihr Partner für digitale Transformation. Von der strategischen Beratung bis hin zur Implementierung bieten wir alles an. Wenn Sie da mehr erfahren möchten, einfach auf valantic.com/cx gehen. Da kann man weiterführende Informationen erhalten.
In diesem Video geht es um Pimcore. Ich beurteile oder beschreibe Pimcore als die eierlegende Wollmilchsau für digitale Vorhaben. Und das ist schon ein Preview, wie ich das entsprechend bewerten würde. Bei einer Bewertung zwischen 0 und 10 Punkten, wobei 10 die beste mögliche Bewertung ist, würde ich dem Ganzen, ohne mit der Wimpern zu zucken, 9 Punkte geben, einfach um ein bisschen Spielraum zu lassen für weitere Optimierungen.
Nachfolgende Business-Probleme werden mit Pimcore von uns regelmäßig gelöst. Das wären zum Beispiel CMS-Thematiken. Hier haben wir international tätige Unternehmen mit über 36 Ländern, die segmentierte Inhalte ausgeben, das heißt passend zu unterschiedlichen Kundensegmenten, unterschiedliche Inhalte anzeigen, mit komplexen Übersetzungsprozessen, wo verschiedenste Personen mit verschiedensten Zugangsberechtigungen die entsprechenden Inhalte editieren können und das alles dann nahtlos ineinander läuft für eine kundenoptimierte Ausgabe raus ins Frontend. Andere Thematiken, die wir regelmäßig angehen dürfen, sind zum Beispiel Commerce-Thematiken im Bereich B2B als auch im Bereich B2C.
Hier haben wir so Sachen wie: kundenindividuelle Preise oder kundenindividuelle Produktkatalogstrukturen, auch die direkte Integration von ERP-Systemen wie SAP sind unser täglich Brot und entsprechend haben wir hier wirklich interessante und komplexe, vielfältige Möglichkeiten, mit dem System tolle Lösungen zu realisieren. Im Commerce-Umfeld gibt es natürlich jenseitige Thematiken auch im Filterbereich, mit Filterungen, mit Facettierungen, mit Natural Language Processing eingesetzt werden, um hier gute Suchergebnisse für den Kunden entsprechend zu generieren. Andere Bereiche, wo wir tätig sind, sind PIM, wie der Name Pimcore ja schon sagt. Das bedeutet, hier werden Produktinformationen verwaltet.
Das Tolle an Pimcore ist, dass die Produktinformationen noch so komplex und individuell sein können. Hier bietet die tolle Usability von Pimcore an, dass man wirklich auch bei hochkomplexen Produktstrukturen eigentlich eine kinderleichte Pflege realisieren kann und diese dann entsprechend abbildet, um das Endergebnis zu erhalten, das der Kunde wünscht. Und das ist wirklich auch ein Kernaspekt von dieser Software, dass der Kunde eigentlich im Fokus steht und nicht die Software. Das bedeutet, die Software versucht sich dem Workflow des Kunden anzupassen, damit der Kunde weiter in seiner Arbeitsweise, eigentlich sogar in seiner Arbeitsweite gestärkt wird und effizienter zum Ziel kommt, nicht wie bei anderen Softwareprodukten, wo eigentlich das Produkt den Workflow vorgibt und dann das Unternehmen sich dem anpassen muss.
Das ist wirklich eine große Stärke, die es auch wirklich sehr angenehm macht, dem Kunden da eine tolle Lösung bieten zu können. Des Weiteren bietet Pimcore auch einen DAM-Bereich an. In dem DAM-Bereich können von normalen Web-Assets bis hin zu Print-Assets alles hinterlegt werden, sogar Photoshop-Dateien mit E-Mail-Daten. Ebenen und Transparenzen und so weiter.
Alles kein Problem und diese können dann entsprechend zum Beispiel geteilt werden oder passend zu verschiedenen Kanälen in Echtzeit optimiert ausgegeben werden, um da wirklich auch das Beste an Daten zu liefern, was eben der entsprechende Kanal benötigt, um da eine gute Anzeige zu bewerkstelligen. Wirklich eine feine Sache. Und hier vielleicht noch im Letzten ein wirklich toller Benefit. Dadurch, dass all diese verschiedenen Systeme in einem Guss stattfinden, kann man hier auch wirklich tolle Kombinationen schaffen.
Das heißt, das CMS geht Hand in Hand mit dem PIM-System, mit dem Commerce-System, als auch mit dem DAM-System. Alles lässt sich direkt ineinander integrieren, ohne dass man da komplizierte Schnittstellen oder sonstiges für braucht. Und natürlich von der Pflege ist das wirklich ein Traum aus Kundensicht. Und als finaler Punkt: Wir haben sogar Augmented Reality Cases mit Pimcore geschaffen.
Das heißt, das zeigt einem, dass wirklich da den ganzen wirklich keine Grenzen gesetzt sind, um da tolle Lösungen zu generieren. Was mir an Pimcore gefällt, möchte ich anhand von drei Kernaspekten eigentlich herausschälen. Der erste Aspekt wäre die Sichtweise des Entwicklers. Pimcore ist ein sehr modulares, auf Framework basiertes System.
Das bedeutet, die Entwickler kommen hier wirklich sehr zielorientiert und schnell zu Lösungen. Sie können zum Beispiel POCs sehr effizient implementieren, aber auch komplexe Problemstellungen sind wirklich sehr effizient und zielorientiert realisierbar. Und das ist wirklich eine ganz feine Sache, die da toll vorbereitet ist, wenn man diese Software einsetzt. Die andere Sichtweise ist der Kunde.
Aus Kundensicht ist es wirklich für die Bedienung ein Traum. Man kann hier verschiedenste Thematiken parallel bearbeiten. Man kann zum Beispiel im PIM Bereich ein Produkt öffnen, kann dann via Drag and Drop Kategorien zuordnen, Attribute setzen und so weiter und so fort. Das heißt, es ist sehr intuitiv bedienbar, so wie man sich das denkt, dass es geht, geht es in der Regel auch.
Parallel lassen sich dann auch Assets im DAM-Bereich öffnen, während das PIM-Produkt geöffnet ist, via Drag and Drop ins PIM-Produkt reinziehen. Schon hat man die Verknüpfung realisiert. Plus dann als Beispiel ein CMS-Dokument öffnen, das soeben erstellte PIM-Produkt nehmen, in die CMS-Seite reinziehen. Et voilà, schon ist die neue Produkt Landing Page generiert.
Tolle Sache und wirklich flexibel und angenehm zu verwalten für eben die Kunden, der das am Ende dann benötigt. Und der dritte Aspekt, den ich hier noch wirklich hervorheben möchte, ist der API-driven Approach, den Pimcore mit sich zieht. Egal was man im Pimcore anlegt und erstellt, es hängt immer oder es wird immer eine API dazu zur Verfügung gestellt. Und wie wir jetzt im letzten Jahr mitbekommen haben, haben sich sehr, sehr viele neue Kanäle aufgetan.
Wer hätte vor 15 Jahren noch an responsive gedacht oder an Mobile Apps? Und durch diesen API-driven Approach kann man A natürlich den Headless-Ansatz fahren, aber auch für zukünftige Kanäle, von denen man ja noch nicht weiß, welche da kommen werden, kann man sicher ausgehen, dass diese problemlos eingebunden oder eben angesprochen werden können. Also wirklich eine tolle Sache. Was sind die Nachteile von Pimcore?
Da fällt mir eigentlich nur ein Thema ein und das liegt auch ein bisschen im Auge des Betrachters. Dadurch, dass man ja wie einen Baukasten für Entwickler bereitstellt durch Pimcore, fängt man auch auf der grünen Wiese so ein bisschen an. Das heißt, bei anderer Software, wenn man zum Beispiel eine Commerce-Lösung installiert oder eine CRM-Lösung oder eine CMS-Lösung, dann hat man irgendwo schon mal eine Software, die eine Grundlage liefert und man sieht sofort etwas. Das ist bei Pimcore nicht der Fall und das könnten gewisse Kunden oder gewisse Anwender als Nachteil empfinden.
Ich persönlich finde, das ist aber nicht so tragisch, sondern eher fast schon ein Vorteil. Man fängt zwar auf der grünen Wiese an, man hat aber ein enorm starkes Fundament und auf diesem Fundament lässt sich dann wirklich eine tolle individuelle Lösung realisieren. Wenn man sich für Pimcore als Software für die eigene Lösung entscheidet, sollte einem bewusst sein, dass es wichtig ist, hier eine ausgeprägte Vorprojektphase einzuplanen oder eine Inception-Phase, da man hier den grünen Wiesenansatz fährt und entsprechend auch die Grundlage für die Zukunft aufbaut und dies dann nachhaltige Einwirkung haben wird, wie das Gesamtkonstrukt da entsteht. Entsprechend sehr, sehr wichtig, hier genügend Zeit einzuplanen.
Hinten raus kann dann die Speed aufgenommen werden, um eine tolle Lösung zu erhalten. Auch sehr, sehr wichtig ist, wenn es hier um komplexere oder größere Projekte geht. Dadurch, dass man ja auch so ein bisschen in den Bereich Individualentwicklung geht, dass man hier einen Partner wählt, der sich wirklich gut mit dem Tool auskennt, um eben, wie gesagt, da eine tolle Lösung zu bekommen, die dann aber auch wirklich nachhaltig ist und für die Zukunft gewappnet ist.
Julian
Validated Reviewer
Projektleiter at valantic
1,001–5,000 employees
Use cases:Product Information Management (PIM)