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Hi, mein Name ist Thomas Walter. Ich bin Head of CX Platform Solutions bei Merkle hier in Frankfurt. Wir sind Magnolia Platinum Partner. Das heißt, wir kennen das Magnolia aus zwei Sichten.
Das eine ist die klassische Anwendersicht, also im Content Editing, im Marketing. Das zweite ist unsere Sicht als Dienstleister, als Integrator von Magnolia in die Systemlandschaft bei unseren Kunden. Ich würde dem Tool deswegen eine 10 von 10 geben, mit der Bemerkung natürlich, dass es immer das Zusammenspiel braucht. Dem Kontext des Tools und dem Dienstleister und dem, was man eigentlich vorhat.
Welche Probleme löst man damit? Magnolia ist ein klassisches Enterprise CMS Tool. Das heißt, hier geht es um große Auftritte. Wir reden über Multi-Multi.
Das heißt, Multi-Site, Multi-Author, Multi-Language. Ja, diese Szenarien, die wir kennen, wenn Webseiten eben groß werden. Und das löst Magnolia für einen in einer sehr guten Art und Weise. Das zweite ist auch die Integrationsfähigkeit, die man dort eben hat.
Also es ist das klassische CMS. Man kann aber auch sagen, es ist ein bisschen mehr. Es ist die DXP. Man verwaltet den großen Web-Auftritt, integriert es aber in seine Marketing-Prozesse, mit dem Analytics, ins CRM etc.
Diese Probleme löst man mit Magnolia. Was gefällt mir am meisten an Magnolia? Was gefällt mir dabei am besten? Ja, mir persönlich jetzt, ich sage mal aus der Anwendersicht, ich brauche da Struktur.
Deswegen, ich mag den klassischen Seitenbaum im CMS. Das heißt, der Hauptauftritt, vielleicht die .com, die Vererbung in die Länder, die Sprachversion, dass ich das zentral dort im Multi-Site-Management regeln kann. Ich mag aber auch dann, wie man die Seiten baut. Also modulare Aufbau mit dem Template-Komponenten-Kit, was man dann im WYSIWYG-Editor hat.
Das ist alles sehr intuitiv. Das ist personalisierbar. Damit kann man sehr, sehr gut arbeiten. Das tut genau seinen Job.
Vielleicht mal vom Funktional weg. Ich mag auch das Nicht-Funktionale. Da kann man zum Beispiel mal sagen, ich glaube, Magnolia war eines der Ersten, was auch CMS-Systeme, was in die Cloud gegangen ist. Und dort zum Beispiel zu erwähnen, ich mag die Cloud-Deployment-Konsole sehr gern.
Also, dass man weiß, wann habe ich zuletzt wo ein neues Release eingespielt? Welche Fehler wurden gemeldet etc.? Also, das ist sehr... Auch auf der nicht-funktionalen Seite, auf dem technischen, das ist top up to date und gefällt mir wirklich sehr, sehr gut.
Im Endeffekt, der dritte Aspekt ist auch eher nicht-funktional. Das ist diese Erweiterbarkeit, die Anpassbarkeit. Also, Magnolia kommt mit bestimmten Apps out of the box, kann man da sagen, und bietet jedem Dienstleister wie uns die Chance, neue Apps dort rein zu coden. Bestehende anzupassen, neue Komponenten zu schreiben, mit dem dann das Marketing quasi jeden Use-Case abdecken kann und das ist sehr, sehr cool.
Als Beispiel bei unserem Kunden, wir haben damit vom Kino-Checkout bis zu einer Rezepte-Databank für einen Food-Retailer bis hin zu Taxonomie, da kann man alles rein entwickeln. Ja, was gefällt mir nicht so gut? Das ist natürlich jetzt schwer mit dem vorherigen Statement, dass man gesagt hat, man kann da alles auch erweitern. Trotzdem würde ich sagen, so im Standard, was heute Marketing immer braucht.
Die Integration zum Beispiel in Google 360, dass ich die Merkmale, die Daten von dort rübernehmen kann und dann in der Magnolia-Target-App in dem Moment benutzen kann, da kann man glaube ich noch mehr Standards schaffen, aber das ist schon Kritik auf einem sehr, sehr hohen Niveau. Letzte Frage, was würde ich schon empfehlen, die sich überlegen, Magnolia einzuführen? Klassische Software-Evaluations-Fragen. Ich würde sagen, funktional geht nichts über, das muss den Leuten gefallen, das Marketing muss richtig Bock haben, mit dem Tool zu arbeiten, das User-Interface muss intuitiv sein, das ist es.
Trotzdem glaube ich, da geht nichts drüber als, lasst euch schnell eine Demo geben, spielt damit rum, baut Seiten etc. und schaut, ob das für euch auch wirklich gut ist. Im Nicht-Funktional würde ich sagen, da geht es um ein bisschen mehr, da geht es darum, wie will ich das betreiben? Passt das zu meinen IT-Governance-Guides? Ist das gut?
Business-Guide-Lines, also die klassischen Enterprise-Fragen auch und in welcher Version will ich das beziehen? Etc. Da würde ich sagen, schreibt die Anforderungen mal zusammen, spiegelt die mit Magnolia, mit einem Partner und würde mich wundern, wenn das dann nicht klappt. Also, viel Spaß mit Magnolia.