State of Affiliate Marketing 2019: Zehn Prognosen zur ältesten Marketing-Disziplin im Netz

State of Affiliate Marketing 2019 Awin Sponsored Post

Welche Herausforderungen und Chancen erwarten Publisher und Advertiser dieses Jahr noch?

Vorurteile gegenüber Affiliate-Marketing und Unternehmen aus der Branche gibt es auch 2019 noch en masse: Sie seien nur Intermediäre ohne eigene Wertschöpfung, es gebe zu viele schwarze Schafe und überhaupt werde es das Affiliate-Business doch eh nicht mehr lange geben. Dabei befindet sich die Marketing-Disziplin aktuell in einer extrem spannenden Phase – wachsende Datenschutz-Vorgaben und technischer Fortschritt sei Dank. Wie unter anderem eine anhaltende Konsolidierung und immer mehr Automatisierung dafür sorgen können, dass mehr Budgets im Affiliate-Marketing landen, zeigen diese zehn Prognosen für das Jahr 2019.

1. Grundlegende Überprüfung des Online-Trackings

Seit der Version 2.0 der Intelligent Tracking Prevention für Apples Browser Safari (kurz: ITP 2.0), mit über 33 Prozent Marktanteil der zweitmeistgenutzte Browser weltweit, können Cookies nicht mehr in Third-Party-Umfeldern getrackt werden. Auch die Verbreitung des Browsers Brave, der Tracker komplett blockiert, wächst mit 5,5 Millionen Nutzern im Jahr 2018 immer weiter. Andere Browser werden nachziehen, die ePrivacy-Verordnung ebenfalls ihren Teil leisten – so dass Affiliate-Plattformen zu Änderungen gezwungen sind, um weiterhin datenschutzkonform zu sein. So nutzten im Januar 2019 beispielsweise bereits 80 Prozent der Kunden auf der Awin-Plattform den Awin Mastertag, der First-Party-Cookies garantiert.

2. Konsolidierung der Affiliate-Branche für neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit

In jüngster Vergangenheit hat es einige Fusionen innerhalb der Affiliate-Branche gegeben – und der gesamten Marketing-Disziplin so mehr Power verliehen. Ende 2017 fusionierten GoCompare.com und MyVoucherCodes, Groupon übernahm Cloud Saving (Muttergesellschaft von Vouchercloud) und die Global Savings Group hat die Browser-Extension Pouch übernommen. Dazu kommen noch die Fusionen der britischen Cashbacker Quidco und TopCashback. Diese Konsolidierung könnte eine neue Art einflussreicher Publisher entstehen lassen, die die Zusammenarbeit innerhalb der Industrie unterstützen – wovon der gesamte Kanal und gleichzeitig das Verhältnis zu Marken profitieren dürfte.

3. Amazon stärker als je zuvor

Amazon wächst und wächst und wächst…und das schon lange nicht mehr nur als reine E-Commerce-Plattform für Endkunden, sondern vor allem auch als Werbeplattform. Bei immer weiter steigenden Nutzerzahlen durch beispielsweise Angebote wie Prime Video generiert Amazon eine unfassbare Menge an First-Party-Nutzerdaten – für die immer mehr Advertiser Geld ausgeben. Für die Affiliate-Branche schon länger eine beunruhigende Entwicklung, weshalb sie 2019 gemeinsam die Vorteile und die Transparenz des Kanals hervorheben sollte.

4. Internationale Handelsstreitigkeiten könnten den Ausbau des internationalen Onlinehandels behindern

Brexit, Zollkonflikte zwischen China und den USA – protektionistische Politik behindert den grenzüberschreitenden Handel und damit auch Publisher dabei, Endkonsumenten mit Brands aus der ganzen Welt zu verbinden. Aber gerade das wollen und brauchen Einzelhändler, die ihre globale Präsenz weiter ausbauen wollen. Und Kunden erwarten das auch zunehmend. Bis 2020 soll der Anteil von „Übersee-Shopping“ bei 45 Prozent liegen, globale Plattformen mit globalen Verkaufsevents wie dem Black Friday verstärken diese Entwicklung. Eine zumindest teilweise ungewisse Außenpolitik könnte hier also zum brisanten Thema werden.

5. Neue Marschrichtung hin zu Kundenbeziehungen mit langfristiger Perspektive

2018 hat der Black Friday erneut alle Rekorde gebrochen. Wenn sich bis zur Ausgabe 2019 aber immer mehr Advertiser zumindest teilweise von extrem starken Rabattierungen verabschieden und ihren Fokus mehr auf den Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen verlagern, könnte Affiliate Marketing eine wichtigere Rolle spielen. Statt reiner Neukundengewinnung erhielten Advertiser so die Möglichkeit, mit neuen Partnern zusammen zu arbeiten, so neue Kunden zu erreichen – und dank der Flexibilität des Kanals immer wieder einzelne Stellschrauben neu einzustellen.

6. 5G wird die digitale Werbung (noch) nicht revolutionieren

Unser Surfverhalten hat schon jetzt nichts mehr mit dem von vor ein paar Jahren zu tun – und die Technologie-Branche entwickelt sich immer weiter. Schnellere mobile Netze und extrem kürzere Seitenladezeiten haben ein enormes Potenzial für Vermarkter, vor allem in Zeiten von Trends wie Virtual Reality, Internet of Things oder autonomes Fahren. Auch 2019 wird es aber wohl erst einmal beim Potenzial bleiben, der 5G-Start in Deutschland wird weiter auf sich warten lassen.

7. Neue Steuerregulierungen könnten Margen im E-Commerce minimieren

Seit Jahren ist die Umsatzentwicklung des stationären Handels rückläufig, was einige Länder dazu veranlasst hat, neue Steuerregulierungen für den Online-Handle ins Leben zu rufen. In Italien soll beispielsweise eine „Web-Steuer“ in Höhe von drei Prozent eingeführt werden, die auf Onlinehändler und Onlinewerbung abzielt. Dieser Wert wird auch in der EU diskutiert – könnte also eventuell irgendwann alle Mitgliedsstaaten betreffen und jeweils die Investitionen in digitale Werbung beinträchtigen.

8. Die Nähe der Affiliates zum Endkonsumenten wird 2019 die stärkste Waffe

Seit einigen Jahren kürzt Procter & Gamble, einer der weltweit größten Advertiser, massiv digitale Werbebudgets und kündigt Agenturen – zu undurchsichtig seien viele Online-Werbesysteme heute. Parallel entstehen seit einigen Jahren in immer mehr Branchen Direct-To-Consumer-Brands, die nach dem Prinzip „Cut out the Middleman“ direkt mit Kunden und Endkonsumenten kommunizieren und die Arbeit von Publishern erschweren. Einen Vorteile haben diese Affiliates aber immer noch: ebenfalls Nähe zum Endkonsumenten, so dass sie nie ganz umgangen werden können.

9. Neuer Fokus auf die Monetarisierung von Content

Die neue EU-Urheberrechtsreform soll Publishern helfen, ihre Werke im Netz zu monetarisieren. Besonders die Paragraphen 11 und 13 sind stark umstritten und werden auch 2019 zu weiteren Diskussionen führen. Die einmalige Chance für die Affiliate-Branche ihre Macht auszubauen, indem sie Publisher genau dabei unterstützt, die Inhalte zu monetarisieren. Awin hat zu diesem Zweck im vergangenen Jahr zahlreiche Neuerungen entwickelt, unter anderem den Opportunity Marketplace und verbesserte Product Feeds.

10. Die Automatisierung von grundlegenden Prozessen wird mehr Zeit für strategische Überlegungen schaffen

Ihr wollt auch die zehnte Prognose lesen? Dann holt Euch hier den 230 Seiten starken Awin Report 2019. Mit ihm erhaltet Ihr außerdem Einblicke in verschiedene Märkte und Länder, Cases aus Branchen wie Travel, Fashion, Finance sowie Influencer Marketing und insgesamt den wohl besten Affiliate-Marketing-Überblick von absoluten Experten. Hier geht es zum Gratis-Download.


Awin ist ein global agierendes Affiliate-Marketing-Netzwerk, das zu Axel Springer und United Internet gehört. Mit ShareASale ist die Awin Gruppe an 15 Standorten weltweit vertreten und beschäftigt 1.000 Mitarbeiter. Awin arbeitet mit über 200.000 aktiven Publishern sowie mehr als 29.500 Advertisern zusammen und verbindet in 180 Ländern Endkunden mit namhaften Brands rund um die Welt. In den Branchen Retail & Shopping, Financial Services, Travel und Telco & Services erzielte Awin im abgelaufenen Geschäftsjahr für seine Advertiser Umsätze in Höhe von 15,6 Milliarden Euro und für seine Publisher Umsätze in Höhe von 694 Millionen Euro. Awin ging im März 2017 aus einem Zusammenschluss aus zanox und Affiliate Window hervor, wenige Monate später folgte die Fusion mit affilinet.

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