Mydealz.de und andere Schnäppchenportale fliegen aus Amazons Partnerprogramm

Verlieren die Deal-Seiten jetzt beträchtliche Einkünfte?

Ist das die Götterdämmerung im Markt für Schnäppchenportale? Offenbar sind diverse deutsche Vertreter aus Amazons Partnerprogramm ausgeschlossen worden; darunter auch die Branchengröße Mydealz.de. Die Portale dürften damit ein wichtiges finanzielles Standbein verlieren – vielleicht sogar das bislang umsatzstärkste. Mark Steier von Wortfilter hat zum Thema recherchiert.

Mark Steier

Mark Steier

Einige Mitglieder meiner Facebookgruppe berichteten mir heute, dass keine Amazon PartnerNet-Angebote mehr bei myDealz.de zu finden sind. Sie stellten die Frage ob, myDealz von Amazons Partnerprogramm ausgeschlossen wurde. Eine Nachfrage ergab: myDealz.de ist ausgeschlossen.

MyDealz.de ist eine Schnäppchenplattform, die regelmäßig günstige Angebote aus dem Netz durch ihre Mitglieder listen und voten lässt. Die myDealz-Community umfasst 530.211 Mitglieder. Die Plattform selbst lebt und finanziert sich durch die Teilnahme an Affiliate-Programmen.  Vergleichbare Seiten, wie z. B. snipz.de oder mein-deal.com, funktionieren nach einem ähnlichen Modell.

So funktioniert das Amazon Partnerprogramm (Quelle: Amazon)

So funktioniert das Amazon Partnerprogramm (Quelle: Amazon)

„Das Amazon Partnerprogramm ermöglicht es Webseitenbetreibern und Bloggern, trackbare Links zu Amazon zu erstellen und auf ihren Internetseiten bzw. Blogs einzubinden. Werden über diese Speziallinks Verkäufe auf Amazon generiert, erhält der Partner eine Werbekostenerstattung von bis zu 10% des vermittelten Umsatzes. Die Teilnahme am Programm ist absolut kostenfrei und unverbindlich – die Links sehr leicht zu integrieren.“ (Quelle: Amazon PartnerNet)

Mydealz.de und andere bestätigen Ausschluss

Eine Rückfrage bei myDealz.de’s Pressesprecher Steffen Greschner ergab, dass die Meldung stimmt. „Die Partnerschaft zwischen Amazon und myDealz.de ist beendet“, so Steffen. Er wies allerdings auch darauf hin, dass dieses keine Einzelentscheidung zu Lasten von myDealz.de sei, sondern erklärte, dass Amazon eine globale Entscheidung getroffen habe.

Auch snipz.de, mein-deal.com und Monsterdealz.de sind raus. In der Tat bestätigten denn auch Recherchen bei anderen Schnäppchen-Portalen, dass keine Partnerlinks zu Amazon mehr gesetzt werden.

Bitter: Die Plattformen verlieren Millionen

Rund um das Amazon PartnerNet hat sich ein ganzes Business gebildet. Von unzähligen Nischenseitenanbietern bis hin zu den Preisvergleichsseiten und Schnäppchenriesen. Besonders Letztere erziel(t)en Millionenumsätze mit Amazon. Diese Einkünfte sind nun futsch! Das wird den Plattformen sehr weh tun. Gerade zum jetzigen Zeitpunkt, in der Cyber Week und vor dem Weihnachts-Sale ist das dramatisch.

Warum sperrt Amazon die Portale aus?

Ich habe Amazon angefragt, kann aber hierüber bisher nur mutmaßen. Als sehr zahlengetriebenes Unternehmen wird sich der Handelsriese sehr gut ausgerechnet haben, welchen Nutzen Schnäppchenportale haben. Offensichtlich keinen sehr großen (für Amazon).

Aus dem Umfeld von großen Preisvergleichsseiten bekam ich den Hinweis, dass Amazon derzeit bemüht sei, individuelle Verträge mit den jeweiligen Partnern abzuschließen. Am Ende des Tages wird Amazon wohl die Meinung vertreten, selbst stark genug für guten Traffic zu sein. Ob Amazon nun Preissuchmaschinen bezahlt oder nicht, ohne Einbeziehung der Amazon-Preise ist jede Preissuchmaschine für den Nutzer ohne Relevanz. Das bedeutet: Amazon könnte sich auch auf den Standpunkt stellen: Unsere Links könnt ihr gerne kostenlos haben, aber bezahlen werden wir nicht für den Traffic.

Update: Amazon teilt mir mit, dass sie keine Auskunft zu geschäftlichen Beziehungen geben.

MEINE MEINUNG:

Die Schnäppchenportale, und gerade myDealz.de, sind mir schon häufig sehr unangenehm aufgefallen. Und zwar immer dann, wenn Preisfehler von Händlern exzessiv beworben und ausgenutzt wurden (Erinnerung: notebooksbilliger.de), oder auch, wenn es zu erheblichen Manipulationen gekommen ist (Hier das Beispiel: Conrad Elektronik). Ich frage mich in der Tat, ob die großen Marktplätze solche „Durchlauferhitzer“ wirklich brauchen und welchen Wert die Konvertierungen und Konsumenten haben, die über solche „Buden“ kommen. Daher fällt mir kaum Kritik ein.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Wortfilter.de.

 

Update, 23.11., 16:45 Uhr:

Online Marketing Rockstars hat nach Veröffentlichung des Artikels folgendes Statement von Mydealz-Gründer und Geschäftsführer Fabian Spielberger per Mail erhalten:

„Wir versuchen uns ja eigentlich so gut es geht aus den Grabenkämpfen rauszuhalten und lassen die Leute sagen und schreiben, was sie wollen (auch wenn das im Zweifel falsch ist). Dass Mark Steier kein großer Freund von mydealz ist, hat er ja schon mal mit einigen Falschinformationen bewiesen. Themen mit mydealz in der Überschrift scheinen sich aber gut zu klicken ? Sicherlich wäre es auch nur fair gewesen in so einem Artikel zu disclosen, dass Mark Steier momentan vermutlich gute Beratersätze bei Amazon absetzen kann (https://www.amazon.de/p/feature/yz9mymo2dmqg7s8). Das soll aber auch der einzige Seitenhieb hier bleiben 😉

Falsch ist, dass wir „gerade“ rausgeworfen wurden. Richtig dagegen ist, dass es schon lange eine Art „Hass-Liebe“ zwischen Amazon und mydealz gibt. Ich kann natürlich verstehen, dass solche Informationen viele Leute interessiert, aber ich bin mir auch sicher, dass ihr verstehen könnt, dass wir sowas nicht öffentlich diskutieren.

 Die von Mark Steier angeführten „Preisfehler“ bleiben natürlich jedem gerne in Erinnerung, spielen aber im gesamten keine große Rolle machen nicht einmal 0,1 Prozent aller Deals aus, die auf mydealz veröffentlicht werden. Bei 15.000 pro Monat, ist da wohl eine klare Upside gegeben.

Eigentlich spricht die restliche Wortwahl von Mark Steier dann ja schon für sich und so erspare ich mir alles Weitere und verweise auf unsere öffentlich einsehbaren Statistiken bei Similar Web: https://www.similarweb.com/website/mydealz.de 

  •  18.5m Visits
  • 32% Bounce-Rate
  • 5:35m Verweildauer
  • 72,5% Direct Traffic (10,4% Search)

Wir alle wissen, dass diese Zahlen bei Similar Web nicht 100%ig stimmen, aber eine gute Tendenz geben. Ihr könnt es ja einfach mal mit euren eigenen Statistiken vergleichen

Facebook: https://www.facebook.com/mydealzDE/?fref=ts etc. pp

Wer wissen will, wie er diesen „Durchlauferhitzer“, als Katalysator für sein Unternehmenswachstum nutzen kann, kann gerne auf uns zukommen.

Grüße

Fabian“

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Diskussion auf OMR
  • Sonnenschutzrollo

    Mir wäre es viel lieber, wenn Amazon die ganzen kleinen SEO-Afilliateseiten killen würde. Solche Seiten spammen doch mit Laubsaugerpustemaschinevergleichtest.org.de.vu und Co. doch eh nur rum und gehen nicht nur mir mächtig auf den S… damit.

  • Michael Müller

    Meiner Meinung nach tummeln sich auf Mydealz hauptsächlich Schnäppchenjäger, immer mit dem Ziel möglichst viele Aktionen und Gutscheine miteinander zu kombinieren. Was für die Händler in Sachen Aktionen und Gutscheinen in einer Mischkalkulation margenmäßig noch Gewinn bringt, kann sicher nicht auf das Clientel der Schnäppchenportale angewendet werden, denn die fahren immer auf Maximalausnutzung aller Rabatte. Und ein steigender Anteil der Käufe aus dem Bereich der Schnäppchenjäer sorgt dafür, dass die Mischkalkulation irgendwann „kippt“ und der Händler dem entgegen wirken muss durch z.B. höhere Mindestbestellwerte für Gutscheine, Preisanhebungen vor einer Aktion, Klassifizierung von Artikeln als Aktionsware mit einem Mini-Rabatt – wofür dann wiederum ein Gutschein nicht mehr angewendet werden kann usw.
    Ich sehe das so, dass jeder Händler selbst entscheiden muss, ob er am Dumping-Wettkampf mit teilnehmen möchte.

  • Konrad Hagelstein

    Amazon wird in absehbarer Zeit generell das Partnerprogramm weiter einschränken oder sogar ganz beenden. Es dürfte für Amazon einfach viel mehr Sinn machen, die 5% Provision die bisher an Affiliates ging zur Kundenbindung einzusetzen.

    Das passt auch zum kürzlichen Deutschland-Start von Amazon Smile, wo die Nutzer automatisch 0,5% an eine Charity spenden können. Ein weiteres Beispiel wäre die Amazon Kreditkarte, mit der die Inhaber 2% Cashback auf alle Einkäufe bei Amazon bekommen.

  • Sebastian G.

    Viel schlimmer noch sind die ganzen Facebook Spamer – 1.000 gepostete Links ind en Kommentaren, gruppen …etc mit eigenem Amazon Tag.

  • David

    Guter Kommentar von Michael Müller – kaum etwas hinzuzufügen. Den Traffic von mydelz willst Du als Händler gar nicht haben. Schön zu sehen, dass hier durchgegriffen wird… die Frage wird jetzt sein: werden alle Amazon-Angebote von mydealz & Co verschwinden (was zur Folge haben dürfte, dass mehr als nur eine handvoll Nutzer den Seiten ob fehlenden Mehrwertes den Rücken kehren), oder wird doch noch das ein oder andere Amazon-Angebot zwecks „die Community will/braucht das“ stehen bleiben?

    So oder so: ungemütliche Zeiten für die Schnäppchenportale, aber genau richtig so. Ich für meinen Teil warte ja immer noch darauf, dass ein paar große mit den Gutscheinportalen kurzen Prozess machen – deren Mehrwert ist quasi Null.

    • hansbansbans

      Ich glaube da hast Du das Prinzip von Mydealz nicht verstanden. 80% vom Content der Seite ist sicherlich user generated content (UGC) und der Rest ist von der eigenen Redaktion. Sowohl beim UGC als auch beim Redaktionellen Content wird mit Affiliate Geld verdient.
      Womit Mydealz nun am meißten Geld verdient (UGC vs. Redaktionell), dass kann man nur vermuten – ich glaube aber nicht, dass die Nutzer Mydealz nun alle abwandern.

      • David

        Hallo Hans,

        hast Du sicher recht, aber welche Motivation sollte mydealz haben, UGC generated Amazon-Deals weiterhin prominent zu featuren (und vom gefeatured werden bzw dem Feedback anderer Nutzer, dem Gefühl „ich habe hier den heißen Scheiß gepostet“ lebt doch die Community)? Das meine ich…

  • Arno Nym

    Ich denke auch, daß Amazon bald nur noch auf sehr wenige Partner setzen wird, alles andere fliegt. Oder es gibt mit den Premiumpartnern dann spezielle Verträge und offiziell wird das Partnernet ganz beendet.

  • Robert

    Ich gehe davon aus, dass nach und nach alle Affiliates aus dem Programm fliegen. Wer nur auf Amazon Provisionen baut, wird irgendwann ein Problem bekommen.

  • SixX

    Lange überfällig, weiter so !!!

  • Alex Mirschel

    Ein Artikel auf wirklich unsagbar miesem Niveau, gespickt mit schlechtem Stil und falschen Informationen. Chapeau!

  • Jeff

    Amazon sollte ihre Affiliates nur für die Produkte bezahlen, die direkt verlinkt werden.

  • SHC

    Ich finde das schon lustig, dass MyDealz sich darauf raus redet hauptsächlich UGC auf der Seite zu haben. Das zeigt aber auch wie schwierig der deutsche Markt ist. Gut finde ich allerdings, dass endlich einer der Großen diesen Portalen (vorerst) den Rücken zudreht, denn so geht es nicht weiter.
    Es ist nunmal richtig(er), dass die Händler zukünftig noch mehr Auge darauf haben das Contentmarketing zu verbessern und wirklich auf hochwertigen Content zu setzen.
    Etwas populistisch: So unfassbar schlechter Content darf einfach nicht gefördert werden. Zudem darf bezweifelt werden, dass die Geiz-ist-Geil-Kunden zur Zielgruppe der seriösen Händler gehören. Dazu gehört übrigens auch die zweite Krankheit mit den Pseudo-Beratungs-Seiten, die im im Endeffekt nur die Bestseller Rasierer von Amazon verlinken.

  • Händler mit Mydealz

    Für uns als Händler stellt sich ebenfalls die Frage, ob wir sinnvollerweise noch mit Mydealz zusammen arbeiten möchten. Wenn die Qualität der Seite nicht leiden soll, kann Mydealz nicht auf gute Posts von Nutzern verzichten, sodass man geneigt ist das Geld der Provision lieber direkt in die Preise zu investieren.
    Ein weiteres Problem ist die Art der Kunden, welche von mydealz angespült werden. (Achtung überspitzt und sarkistisch dargestellt) Junge Banker, welche 2 Vorlesungen Recht gehört haben und bei jeder Lieferung etwas zu beanstanden haben. Grundsätzlich möchten Sie einen erneuten Preisnachlass oder Zinsen wenns zu lange dauert (??). Diese Kunden blockieren den Kundenservice mit Anfragen, drohen ständig mit Anwälten und Presse und kosten neben Geld vorallem auch Nerven eines jeden Kundensupporter.

  • Millus

    Es geht in erster Linie immer um Traffic, besonders jetzt wo Amazon selbst auf seiner Amazon Seite Werbefläche anbietet.
    Wenn die Schnäppchenjäger zuerst zu Websites wie mydealz & Co. gehen und nicht zuerst zu Amazon, dann können sie natürlich viel traffic generieren. Wer viel Traffic hat, kann seine Werbeflächen besser vermarkten und ist für Anzeigenkunden etc. attraktiver. Aber Amazon zielt auch auf diese Anzeigenkunden etc. und so muss Amazon die User zuerst zu sich holen.
    Kleine Websites, Blogs, Influencer mit wenig traffic und Reichweite sind für Amazon kein Problem, da sie ihnen keine Werbekunden wegschnappen können.

    Eine Alternative wäre jetzt eine spezielle Gebühr von Anbieter wie mydealz etc. zu verlangen. Amazon hat ja eine genau Übersicht was diese Plattformen verdienen. Sie könnten 50% vom Gewinn als Gebühr verlangen.
    Aber ich bin mir sicher, Plattformen wie mydealz etc. werden Schleichwege finden, um trotzdem mit Amazon Geld zu verdienen. Man braucht ja nur neue und unbekannte Partner Accounts und Links, die man auf mydealz & Co. indirekt verlinkt. Man baut unzählige kleine Blogs und Nischenwebsites und verlinkt auf diese. Nach dem Motto „Schnäppchen auf XYZ Blog gefunden“oder „Top 10 Black Friday Angebote“ (Headline) und Links zu anderen Blog/Facebook/Website Beiträge, wo sich der Amazonlink befindet.
    Ist viel Arbeit, aber möglich. Verschiedene Amazon Partnernet Accounts, die auf viele Blogs und kleine Websites verteilt werden (damit nie einer dieser Accounts durch einen hohen Gewinn auffällt).
    Wenn Amazon regelmäßig die Websites kontrolliert, dann wird man viele dieser neuen Partnernet Accounts und Blogs sperren, aber dann fängt alles wieder von vorne an.
    Man wird viele (legale) Identitäten brauchen.
    Aber wenn Websites wie mydealz etc. genug Geld gespart haben und sie durch Amazon wirklich viel Geld verdienen, dann wird sich dieser massive Aufwand lohnen.
    Es wird aber dann ein endloses Hin und Her. 🙂

    Was jetzt gerade passiert ist, ist logisch und war vorauszusehen.

  • Gerald

    Wie im Artikel richtig beschrieben, hat sich eine ganze Industrie um das Amazon-Partnernetzwerk gebildet. Für die wird es jetzt schwierig. Am Ende ist Amazon nicht nur ein Marktplatz sondern selber auch eine Art „Preis-Suchmaschine“/ „Schnäppchenportal“! Warum sollten Sie die anderen Portale dann unterstützen? Ich habe zwar nur eine kleine Stichprobe, aber die „Besten Angebote auf mydealz“ sind in der Regel welche von Amazon. Deshalb profitiert My-Dealz mehr von Amazon als Amazon von My-Dealz. Richtiger Schritt von Amazon. Schade für My-Dealz.

  • Daniel

    Das Partnernet bleibt immens wichtig für Amazon – laut Aussagen einer der Partnernet-Verantwortlichen der zweitwichtigste Traffic-Kanal neben Direkteingaben. Nischen- und Themenseiten mit guten Content wird es daher immer geben, die Gutscheinportale haben einfach zu viel Schindluder betrieben

  • Christian Lutz Schoenberger

    Mydealz.de ist und bleibt eine unseriöse Bude, wir haben schon mit vielen Händlern versucht Kontakt mit Mydealz.de aufzunehmen und immer wurde man sehr arrogant abgewiesen. Fabian Spielberger ist das beste beispiel dafür das einem der Erfolg zu Kopf steigt. Früher war er dankbar für jede Kooperation und heute werden selber große seriöse Partner wie ein Imbiss behandelt. Wir warnen viele Händler vor Mydealz.de weil die Community schnell ein schlechtes Meinungsbild über einen seriösen Store entwickelt.

    Was mir auffällt sind die User Zahlen die verfälscht angezeigt werden.Ein ehemaliger Mitarbeiter von Mydealz.de sagte mir das nie mehr als 5.000 User gleichzeitig auf der Seite drauf sind.

  • Johannes Haupt

    Herr Schoenberger (Google informiert) nennt mydealz eine „unseriöse Bude“, für Unterhaltung ist gesorgt in der Kommentarspalte.

  • Frank Horn

    MyDealz.de war mal eine wirklich gute Seite. Neben guten und normalen Angeboten gab es in den Kommentaren mindestens 30% brauchbare Tipps und Hinweise. Mittlerweile steht dort nur noch Schrott.

    Dann ist das Problem mit dem sog. Zirkel. Posts dazu wurden von MD gerne zensiert.
    Vermutungen gehen dahin, dass richtige Knaller bis zur Moderation von MD selbst leergekauft wurden. Übrig blieben die Links, wo sie mittels Affiliate Kasse machen konnten. So richtige Schnäppchen bleiben damit kaum noch übrig, außer wenn Saturn mal einen Knaller raushaut und Amazon evtl. mitzieht.
    In meinen Augen ein sterbendes Gewerbe und Fabian, gegen den ich persönlich nichts habe, sollte sehen, dass er seine Redaktion entschlackt; denn da sitzten vermutlich die Hauptkorruptiven Elemente.

  • Funksta

    Liebe Leute,

    wisst ihr eigentlich worüber ihr hier schreibt? Die Dealblogs arbeiten meist Redaktionell und auf Zuruf von Händlern. Und es gibt viele Händler, wie z.B. Outlet46, die mit Sicherheit sehr froh über den Traffic sind.

    Auch alle Mobilfunkanbieter und Vermittler (wie z.B. Sparhandy) bauen doch sehr auf die Blogs, die ordentlichen Traffic und für viele Sales sorgen können.

    Amazon wäre nicht das, wenn es die Millionen von Unique-User von den Dealblogs nicht gegeben hätte. Alle Blogs waren sehr Amazonlastig, vielleicht auch wegen den guten Provisionen.

    Das hier alle Amazon so stark verteidigen, verstehe ich nicht (ist ja fast wie bei Apple). Die wissen doch genau, dass bei Mydealz weiter kostenlos Werbung durch die User gemacht wird. Ich denke das ist eher der Hauptschritt. Auf einen der 10 besten Trafficquellen kann Amazon nämlich eigentlich so nicht verzichten wollen.

    @Christian Lutz Schoenberger: das ausgerechnet SIE sich hier zu Wort melden, ist ein Hohn. Das sie überhaupt noch auf freien Fuß sind, wundert mich immer wieder.
    Ich warte heute noch auf meine bezahlte Red-Bull Lieferung ihrer Webseite. Aber jeder kann ihren Namen ja Googlen und wird dann wohl schon auf genug Quellen stoßen.

  • Sebastian G.

    Zitat:
    @Christian Lutz Schoenberger: das ausgerechnet SIE sich hier zu Wort melden, ist ein Hohn. Das sie überhaupt noch auf freien Fuß sind, wundert mich immer wieder.
    Ich warte heute noch auf meine bezahlte Red-Bull Lieferung ihrer Webseite. Aber jeder kann ihren Namen ja Googlen und wird dann wohl schon auf genug Quellen stoßen.

    Wie Recht er hat! Der gehört weggesperrt, ich warte auch noch auf meine Lieferung. Ich hoffe das ganze holt Sie mal ein ….!

  • Schnuffeltuch

    Interessant das einige der Meinung sind das Amazon sich langfristig von allen Affiliates trennen wird, andere meinen das Nischenwebseiten für Amazon eine wichtige Rolle spielen und bestehen bleiben.
    Man darf gespannt sein.

  • Christian

    Mark Steier muss besser bei sich selber recherchieren: https://diewahrheituebermark.wordpress.com/2017/12/22/die-wahrheit-ueber-mark-steier-fuer-viele-nur-noch-ein-psychopath-mit-machtkomplex/ Leider werden auf Konferenzen und Stammtischen diese Geschichten erzählt und geteilt. In der Öffentlichkeit stellt er sich dagegen als ehemaligen erfolgreichen Ebay Händler dar, der in Rente gegangen ist. In Wirklichkeit ist dieser Account krachend in die Insolvenz gejagt worden.

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