10 Restaurants vor dem ersten Kaffee im Blick; Excel ist bei uns quasi Geschichte
What did you like?
Wir steuern zehn Restaurants. Früher hieß das: zehn Einzelauswertungen, Excel und Telefonate. Heute steht jeden Morgen ein Briefing in der Inbox, das den Vortag über alle Standorte zusammenfasst, inklusive der Punkte, die aus dem Ruder laufen. Zweitens der Standort-Vergleich: Jede Zahl hat Plan- und Vorjahresvergleich direkt daneben, das macht die Diskussionen in der Betriebsleiterrunde deutlich effizienter. Und drittens der Wareneinsatz: Der Soll/Ist-Abgleich pro Filiale zeigt uns Abweichungen, die vorher schlicht niemand gesehen hat. Dafür allein rechnet sich das Tool.
What did you not like?
Das Produkt entwickelt sich sehr schnell. Fast jede Woche kommt etwas dazu, was grundsätzlich gut ist, aber man muss sich gelegentlich neu orientieren, weil sich Ansichten ändern. Die Prognosen brauchten bei uns ein paar Wochen, bis sie wirklich saßen. Am Anfang sollte man ihnen noch nicht blind vertrauen.
Which problems are you solving with the product?
Unser Kernproblem war der Blindflug zwischen den Monatsauswertungen. Bei zehn Standorten fiel eine Kostenabweichung oft erst auf, wenn der Monat gelaufen war, jetzt sehen wir sie am nächsten Morgen und können noch reagieren. Das zweite Problem war das Berichtswesen selbst: Zahlen einsammeln, aufbereiten, verteilen hat Führungszeit gefressen, die heute frei ist, weil alle Standortleiter auf die selbe Faktenbasis schauen. Und drittens der Schwund. Ohne systematischen Soll/Ist-Abgleich beim Wareneinsatz bleibt der unsichtbar, mit ihm wird er zur konkreten Zahl pro Filiale, über die man mit dem Küchenchef sprechen kann.
Christoph
Controlling at mama trattoria
Restaurants
101–200 employees