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Gewalt, Erotik, Fäkalien: Wie Youtube SEOs mit verstörenden Videos für Kinder Kasse machen

Kanalbetreiber: „Youtube hat solche Videos aktiv gepusht“

Youtube SEO Gewalt Micky Maus wird überfahren und liegt in einer Blutlache, Peppa Wutz wird beim Zahnarzt mit Horrorinstrumenten malträtiert und Spiderman uriniert in eine Badewanne, in der Elsa aus dem Disney-Film „Frozen“ im Bikini sitzt: Mit Videos dieser Art, die durch Optik und Machart auf Zuschauer im Kleinkindalter abzielen, inhaltlich aber wenig kindgerecht sind, haben Kanalbetreiber auf Youtube innerhalb der vergangenen Monate Millionen von Views generiert. Im Gespräch mit OMR behauptet einer von ihnen: Youtube-Betreiber Google hat diese Inhalte eine Zeit lang aktiv gefördert.

Eine offenbar besessene Puppe mit blutumrandeten Augen hypnotisiert eine Comic-Figur und verleitet diese dazu, sich vom Dach eines Hochhauses zu stürzen. Erst im Fall wacht die Protagonistin aus ihrer Hypnose auf und wird im letzten Moment von einem Djinn auf einem fliegenden Teppich gerettet.

Bekannte Kinderserie in der Horrorversion

In der nächsten Szene des Videos fährt eine Mutter mit zwei Kindern im Auto. Eines der beiden spielt während der Fahrt mit einem Ball, trifft dabei seine Mutter am Kopf, die daraufhin gegen eine Laterne fährt. Das Kind wird aus dem Auto geschleudert und muss mit ansehen, wie das Auto, in dem noch seine Mutter und Schwester sitzen, in Flammen ausbricht. In der nächsten Einstellung weint das Kind vor den Grabsteinen der beiden, als plötzlich Zombie-artige Hände aus der Erde aufsteigen und es ins Erdreich hinabziehen.

Was wie Szenenbeschreibungen aus einem Horrorfilm klingt, sind eigentlich Ausschnitte aus einem Youtube-Video, das sich an eine Zuschauerschaft im Kleinkindalter richtet. Viele Kinder dürften die Protagonisten aus der Nickolodeon-Serie Paw Patrol (läuft in Deutschland mit dem Zusatz „Helfer auf vier Pfoten“ auf Super RTL) kennen.

„Youtube Kids“-App filtert nicht alle unpassenden Inhalte aus

Doch das Video ist keine Originalfolge der Serie, sondern wurde von dem anonymen Kanalbetreiber mutmaßlich extra für Youtube produziert. Mit dem Titel „PAW Patrol Babies Pretend to Die Suicide by Annabelle Hypnotized“ zielt dieser auf Kinder ab, die nach dem Serientitel oder nach einer der aus der Serie bekannten Figuren bei Youtube suchen. Offenbar erfolgreich: Seit dem Upload vor etwa anderthalb Monaten (19. September) hat das Video mehr als drei Millionen Views angesammelt.

Zumindest ein Teil dieser Views stammen offenbar aus der „Youtube Kids“-App, die eigentlich nur gefilterte und damit kindgerechte Inhalte bereithalten soll. In einem viel beachteten Artikel zitiert die New York Times eine Mutter, deren drei Jahre alter Sohn auf dem iPad mit der „Youtube Kids“-App Videos anschaute, während sie Essen zubereitete. Plötzlich rief das Kind „Mami, das Monster macht mir Angst!“ – es war auf das Paw-Patrol-Video gestoßen. Offenbar kein Einzelfall: Die US-Zeitung hat Facebook-Postings von Eltern aufgespürt, deren Kindern ebenfalls wenig altersgerechte Videos ausgespielt oder empfohlen wurden – ein pinkelnder Spiderman und Comic-Figuren in einem Strip-Club.

Albtraum-induzierende Mischung aus Kinderliedern und Gewalt

Auch andere Medien haben sich des Themas angenommen und sind auf Youtube auf morbide, teils verstörende Videos für Kinder gestoßen. Ein Video mit dem Titel „Mickey Mouse Baby Is in Trouble When Hiding In a Broken Toy Bin! Funny Story“, ist aktuell auf Youtube in drei Kanälen abrufbar. Es zeigt u.a., wie Micky Maus von einem Auto angefahren wird und sich unter ihm eine Blutlache ausbreitet. Minny Maus muss den Unfall mit ansehen. Im nächsten Bild sitzt Minny an Mickys Grabstein, als dieser als Zombie wiederkehrt. Alle drei Videos verzeichnen zusammengerechnet aktuell rund 130.000 Views.

Ein weiteres verstörendes Beispiel ist das Video mit dem Titel „BURIED ALIVE Outdoor Playground Finger Family Song Nursery Rhymes Animation Education Learning Video“. Darin schlagen vier aus Kinder- und Action-Filmen bekannte „Bösewichte“ (der „Joker“ aus Batman, „Ghostface“ aus dem Horrorfilm Scream, der „böse Spiderman“ Venom und ein Clown) ihre Gegenspieler Spiderman, Hulk, Elsa aus „Frozen“ und Spidergirl bewusstlos. Als nächstes versuchen sie diese lebendig zu begraben. Verstörend ist auch die Zusammenstellung: Im weiteren Verlauf des mehr als 30 Minuten dauernden Videos erwartet die kindlichen Zuschauer computeranimierte Fingerspiele und gesungene Farblernlektionen.

Peppa Wutz erleidet Höllenqualen

Ein Großteil der Inhalte von Videos dieser Art dürfte davon bestimmt sein, welche Suchbegriffe besonders häufig bei Youtube eingegeben werden. Denn wenn die Videos der Kanalbetreiber bei diesen auf der Ergebnisseite weit oben stehen, generieren sie Abrufe und damit auch Werbeumsätze. Die Titel der Videos lesen sich dementsprechend häufig wie mehr oder minder willkürlich zusammengewürfelte Keywords. Nicht selten spiegelt der Titel des jeweiligen Videos den nicht altersgerechten Teil seines Inhaltes gar nicht wieder.

Begriffe wie „Nursery Rhymes“, „Finger Family“ und „Learn Colors“ werden bei Youtube offenbar ähnlich häufig gesucht wie Figurennamen aus dem Bereich Familienunterhaltung. Auch die extrem erfolgreiche britische Kinderserie Peppa Pig (in Deutschland Peppa Wutz) greifen skrupellose Youtube-SEOs mit kruden Videos auf. In einem davon liegt Peppa mit löchrigen Zähnen beim Zahnarzt, erhält von diesem eine Spritze ins Gesicht und wird mit archaisch anmutenden Geräten malträtiert. Im weiteren Verlauf des Videos kämpft Peppa im Spiderman-Kostüm mit einer Art Kreissäge gegen den „bösen Spiderman“ Venom. Das US-Medium The Outline hatte bereits im März dieses Jahres über das „Fake Peppa Pig Problem“ von Youtube berichtet; wenig später verschaffte die BBC dem Phänomen noch mehr Aufmerksamkeit.

Pipi-Kacka-Thumbnails sollen Kinder zum Klicken verleiten

Neben den bereits genannten extremen Beispielvideos gibt es zudem eine ganze Flut an etwas milderen Abstufungen: Videos mit Schießereien (mit Nerf-Guns) zwischen Spiderman, Hulk, dem Joker und anderen bereits genannten populären Comic-Figuren beispielsweise. Oder Videos, in denen sich die Protagonisten gegenseitig Streiche mit Fäkalien spielen:

Offenbar treten die nicht altersgemäßen Kindervideos auf Youtube bislang vor allen Dingen in englischer Sprache auf. In Deutschland ließen sich bei einem stichprobenartigen Test nur Videos von Original-Serienfolgen finden (höchstwahrscheinlich illegal hochgeladen), die mit einem neuen, kruden Thumbnail versehen worden sind. So zeigt ein Video im Vorschaubild beispielsweise Peppa, die nach vollzogenem Stuhlgang ihr Werk in der Toilettenschüssel begutachtet.

Youtube SEO Gewalt

Screenshot: Typische Thumbnails vom Youtube-Kanal „Peppa Pig Wutz Deutsch“

Ein dunkles Kartell, das Kindern schaden möchte?

Steckt hinter dem Phänomen wirklich eine Art dunkles Kartell, das Kinder über Youtube systematisch verängstigen, traumatisieren und missbrauchen will? Diese Theorie stellt der britische Autor und Künstler James Bridle aktuell in seinem aufsehenerregenden Artikel „Something is wrong on the Internet“ auf. Doch die Wahrheit ist deutlicher profaner: Wie so häufig geht es auch in diesem Fall einfach ums Geld verdienen.

Daniel Osakwe aus Deutschland hat in diesem Jahr größtenteils davon gelebt, ähnliche Videos wie die bereits geschilderten für Youtube zu produzieren und diese von der Plattform werbevermarkten zu lassen. Aktuell betreibt er auf Youtube nach eigener Darstellung drei Kanäle, darunter auch Craaazy Toy Baby (hieß vor wenigen Tagen noch „Super Hero Freak Family“). „Bei mir ist in den Videos niemand gestorben; da ging es eher um Fäkalien, oder Maden, die sich aus der Erde bohren“, so der Kanalbetreiber im Gespräch mit OMR.

„Gewalt und Sex funktioniert bei Kindern auch“

Ein Video von Osakwe, in dem u.a. zu sehen ist, wie Spiderman in eine Badewanne uriniert, in die sich danach Elsa setzt, hat bislang 30 Millionen Views angesammelt. Ein entsprechendes Thumbnail soll die kindliche Zuschauerschaft zum Klicken verleiten – offenbar mit Erfolg. „Die Kinder suchen nach Begriffen wie ‚elsa frozen’ und dann bekommen sie etwas angeboten. Wenn darunter krassere Thumbnails sind, klicken sie eben eher auf diese. Wie bei Erwachsenen funktionieren auch bei Kindern Gewalt, Sex und Angst“, so Osakwe.

Osakwe habe selbst Kinder, ein Baby sowie eine fünfjährige Tochter. Trotzdem hat er wegen seiner Videos keine moralischen Bedenken. Nur zwei von 60 seiner Videos habe er seiner Tochter nicht gezeigt. Er sieht auch die Eltern der Kinder in der Verantwortung. „Ich lasse meine Tochter nicht ohne mich Youtube schauen; da kann nichts passieren.“ Unbeaufsichtigt könnten Kinder im Internet noch viel Schlimmeres finden als Videos wie die seinen auf Youtube.

Kids Content ist auf Youtube ein riesiges Thema

Osakwe glaubt, dass Youtube nicht nur vom Trend der kruden Kindervideos gewusst habe, sondern diesen auch bewusst angefeuert habe. „Ich habe mit meinem Kanal von Youtube ja Meldungen wie ‚Deine Wachstumsrate steigt’ bekommen. Damit will Youtube einen ja auch animieren, in diese Richtung weiterzuarbeiten.“ Er sei mit seinem Spiderman-Elsa-Video in Youtubes „Trending Worldwide“-Charts vertreten gewesen und habe alleine an einem Tag 25 Millionen Views damit angesammelt. „Google arbeitet jeden Tag am Algorithmus von Youtube; die haben solche Videos aktiv gepusht“, glaubt Osakwe.

Das Phänomen der merkwürdigen, nicht kindgerechten Kindervideos ist auch vor dem Hintergrund des generellen Wachstums von Kids Content auf Youtube zu sehen. Offenbar steigt nach wie vor die Zahl der Eltern, die regelmäßig versuchen, sich Ruhe zu erkaufen, indem sie ihre Kinder Youtube-Videos schauen lassen. Entsprechend viele Kanäle und Videos gibt es mittlerweile, die auf kindliche Zuschauer abzielen. „Kleinkinder-Inhalte gehören neben Musik und Sport zu den größten Youtube-Kategorien“, sagt Youtube-Experte Christoph Burseg von Veescore. „19 der 50 meistgeschauten Youtube-Kanäle in den letzten sieben Tagen sind Kinder-Kanäle.“

Hoher Wettbewerb sorgt für Perversion im SEO

Potenziellen Kanalbetreibern im Kids-Content-Bereich winken massive View-Zahlen, aber auch ein mittlerweile harter Wettbewerb. Entsprechend lässt sich am Kids-Bereich derzeit vermutlich exemplarisch am besten lernen, wie Youtube-SEO und Thumbnail-Optimierung funktionieren. In den vergangenen Monaten haben einige Kanalbetreiber offensichtlich immer häufiger nicht nur zu Keyword-lastigen Titeln und Clickbait-Thumbnails gegriffen, sondern auch zu immer krasseren Themen und Darstellungen.

Wie hoch der Anteil an Kindervideos auf Youtube ist, die eigentlich nicht kindgerecht sind, ist von außen kaum zu ermitteln. Gegenüber der New York Times erklärte Malik Ducard, Global Head of Family and Learning Content bei Youtute, dass innerhalb von 30 Tagen weniger als 0,05 Prozent der Videos in der „Youtube Kids“-App nach Beschwerden gelöscht worden seien. Darüber, ob diese Zahl die „Größe“ des Problems adäquat abbildet, oder ob es viele weitere Videos gibt, die einfach nicht entdeckt worden sind, lässt sich nur spekulieren.

„Youtube hat die Kuh bis zum Ende gemolken“

Nach Darstellung von Youtube-Experte Christoph Burseg gibt es immer noch diverse vergleichsweise junge Kanäle, die mit der beschriebenen Strategie erfolgreich große Reichweiten aufbauen. Die Kanäle „Kids, Toys & Adventures“ und „Goo Goo Gaga Bad Baby Nursery Rhymes Family Toys & Kids Songs“ beispielsweise sind beide jünger als ein Jahr. Beide warten jeweils unter anderem mit einem Video auf, indem ein Mensch durch einen Fidget Spinner in zwei Teile geteilt wird. Beide Kanäle verzeichnen neunstellige View-Zahlen.

Nach Darstellung von Kanalbetreiber Daniel Osakwe gab es im Kids-Segment durchaus eine ganze Flut an Kanälen, die mit nicht kindgerechten Kindervideos erfolgreich waren. Doch derzeit schwelle diese bereits wieder ab. „Youtube hat die Kuh gemolken und damit viel Geld verdient, bis die Beschwerden überhandgenommen haben“, so Osakwe.

Sorgen neue Richtlinien für das Ende des Phänomens?

Er verweist auf neue Richtlinien, die Youtube im Juni ausgegeben habe. Laut diesen sei es nicht mehr möglich, Videos mit Figuren aus der „Familienunterhaltung“, die unsittlich seien, von Youtube monetarisieren zu lassen. Seine eigenen Videos seien Ende Oktober von der Monetarisierung ausgeschlossen worden – „pünktlich zum Weihnachtsgeschäft“, wie er sagt. Weil die Kanalbetreiber mit dieser Strategie kein Geld mehr machen können, rechnet Osakwe damit, dass auch der Upload verstörender Videos deutlich abnehme. „Das Problem wird sich von selbst auflösen, weil Youtube diese Videos nicht mehr monetarisiert.“

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5 Kommentare

  1. Torsten 08.11.2017 um 10:03 Uhr Antworten

    „Ich habe mit meinem Kanal von Youtube ja Meldungen wie ‚Deine Wachstumsrate steigt’ bekommen. Damit will Youtube einen ja auch animieren, in diese Richtung weiterzuarbeiten.“

    Ahja. Wenn ich automatisiert auf Basis eines Algos eine Nachricht erhalte, dann will Betreiber X also zwingend, dass ich das weitermache. Mit der Logik kann ich auch Uraltautotools wieder hervorkramen und Foren vollspammen – schließlich bekomme ich da fast immer nach 10 – 20 Müllposts in ähnlich viel Sekunden Nachrichten „to keep it up“. Was soll das sonst sein als eine konkludente Handlungsanweisung?

    Ansonsten: Trick 17 aus der YT-BH Kiste. Oder: Bam, Slimani, Y-Titty & Co. (jeder große Youtuber im deutschen Raum) sind auch nicht aus eigener Kraft oder mit eigenen Ideen (so) groß geworden, sondern durch das Hijacking von sehr populären KWs. Ist also nichts Neues…

  2. Dieter Keller 08.11.2017 um 10:20 Uhr Antworten

    Wieder schön von Medium geklaut

    1. Roland Eisenbrand Artikelautor08.11.2017 um 10:41 Uhr Antworten

      Hallo Dieter! Danke für Deinen freundlichen Hinweis! Ja, ich sollte den Medium-Artikel wohl verlinken. Ach Moment – das hab ich ja!
      Aber Du hast recht, man muss schon honorieren, dass der Medium-Text sogar der erste Artikel zu dem Thema war. – Ach nee, Moment, das stimmt ja auch nicht, wie andere bei uns verlinkte Artikel zeigen.
      Aber es stimmt schon, ich hab eigentlich ja nur von Medium abgeschrieben und dem Thema gar nichts neues hinzugefügt. Ach nee, Moment, stimmt ja auch nicht, mir hat ein Betreiber eines solchen Kanals Einblicke in sein Geschäft gegeben.
      Na sowas…

  3. André 08.11.2017 um 12:09 Uhr Antworten

    Guter Artikel, aber haben Sie den Medium-Artikel überhaupt bis zum Ende gelesen? Da steht keineswegs etwas von einer „Dunkles Kartell“-Theorie, ganz im Gegenteil. Bridle stellt vielmehr den Bezug zu Content-Automatisierung, Keyword-Spamming, 4chan-Trolls und eben auch resultierender Werbevermarktung her. Kein Kartell, sondern Systemimmanenz.

    1. Roland Eisenbrand Artikelautor08.11.2017 um 12:33 Uhr Antworten

      Ja, ich habe den Medium-Artikel komplett durchgelesen. Es stimmt natürlich, dass Keyword-Spamming und Content-Automatisierung dort auch gezeigt und erläutert werden. Ich bezog mich in meiner Aussage auf folgendes Zitat aus dem Artikel (auf Medium sogar in Fettschrift hervorgehoben):
      „Someone or something or some combination of people and things is using YouTube to systematically frighten, traumatise, and abuse children, automatically and at scale, and it forces me to question my own beliefs about the internet, at every level.“

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