Kim Kardashian, Scott Galloway und Carsten Koerl kommen zum OMR Festival nach Hamburg

Torben Lux11.1.2024

Popkultur-Ikone, Unternehmer und Marketing-Professor, Sporttech-Milliardär – diese Speaker*innen sind bei OMR24 dabei

Am 7. und 8. Mai 2024 ist wieder OMR Festival in der Hamburg Messe. Eines unserer Ziele wie immer: Einer spannenden Mischung aus Expert*innen und Gestalter*innen der Digital- und Marketingwirtschaft, Popkultur und Politik eine Bühne zu geben. Und Euch so Insights, Inspiration und natürlich auch ein wenig Unterhaltung zu liefern. Heute kündigen wir die nächsten drei Speaker*innen an.

In den vergangenen Wochen haben wir hier und da ja schon ein paar Namen veröffentlicht, die beim OMR Festival 2024 auf den Bühnen zu sehen sein werden. Darunter unter anderem Tech-Journalistin Kara Swisher und 4-Hour-Workweek-Autor Tim FerrissMusik-Produzenten-Legende Rick Rubin und Influencerin Mrs. Bella und – als Music-Acts – Tokio Hotel und Ski AgguAlle bisher veröffentlichten Namen findet Ihr hier.

In den vergangenen Jahren war das OMR Festival jeweils kurz vor Start ausverkauft und auch die Übernachtungsmöglichkeiten in Hamburg wurden immer knapper. Wenn Ihr also sicher am 7. und 8. Mai dabei sein wollt, dann sichert Euch am besten jetzt schon ein Ticket und kümmert Euch um Hotel & Co.

Popkultur-Ikone und milliardenschwere Unternehmerin

Der Name Kim Kardashian dürfte wohl keiner allzu großen Vorstellung bedürfen. Seit sie und ihre Familie 2007 mit dem Reality-TV-Format "Keeping Up with the Kardashians" Kultstatus erreicht haben, hat sich Kim zu einer Popkultur-Ikone entwickelt. Alleine auf Instagram zählt ihr Account über 364 Millionen Follower und ist damit einer der weltweit reichweitenstärksten überhaupt. Social-Media-Superlativen und globaler Fernseh-Kult sind aber schon lange nicht mehr alles – nebenbei ist Kim Kardashian auch noch eine ziemlich erfolgreiche Unternehmerin und steht wohl wie keine Zweite für das Zeitalter der Creator Economy.

2019 gründet sie SKIMS, eine Brand für Unterwäsche, Loungewear und Shapewear – die wahnsinnig schnell an Fahrt aufnimmt. Über eine Partnerschaft mit der Luxuskette Nordstrom bringt sie ihre DTC-Brand in den Einzelhandel; es folgen Kooperationen mit dem Modehaus Fendi und Partnerschaften mit der US-amerikanischen Olympia-Mannschaft. 2022 führt das Time Magazine Skims als eines der 100 einflussreichsten Unternehmen des Jahres, im Zuge einer 270 Millionen US-Dollar schweren Finanzierungsrunde im September 2023 wird Kim Kardashians Marke mit vier Milliarden US-Dollar bewertet. Und das war noch vor dem jüngsten Clou der Milliardärin: Seit Ende vergangenen Jahres ist Skims auch offizieller Unterwäschepartner der amerikanischen Basketball-Liga NBA.

Skims ist nicht die einzige Gründung, die Kim Kardashian mit Hilfe ihre enormen Reichweite aufgebaut hat. Seit 2022 ist sie mit SKKN auch in der Beauty-Branche unterwegs, einem Relaunch der schon 2017 gegründeten Marke KKW Beauty. Und mit SKKY Partners hat sie gemeinsam mit Jay Sammons ein Private-Equity-Unternehmen gegründet, das in die Bereiche E-Commerce, Konsumartikel und Luxus investieren soll.

Unternehmer und Marketing-Professor

Wer OMR länger verfolgt kennt garantiert auch Scott Galloway. Zuletzt war der Digitalexperte und Marketing-Professor (NYU Stern School of Business) Anfang 2023 im OMR Podcast zu Gast. Ob Kritik an der Marktmacht von GAFA, Analysen von Geschäftsmodellen oder Lob für Tech-Regulierungen durch die EU – Galloways Blick und Prognosen auf die Digital-Branche haben es immer in sich. Die teilt er auch in verschiedenen Podcasts, unter anderem gemeinsam mit Tech-Journalistin Kara Swisher (die bei OMR24 ebenfalls als Speakerin dabei sein wird) im gemeinsamen Format "Pivot".

Auf seinem Youtube-Kanal "The Prof G Show" schauen sich Millionen die Positionen Galloways zu aktuellen Tech-Themen und Interviews mit Macher*innen aus der Digital-Branche an. Seine Thesen, Kritik und Prognosen teilt er außerdem im eigenen Newsletter "No Mercy / No Malice", in mehreren New York Times-Bestsellern oder auf seinem knapp 600.000 Abos schweren Linkedin-Account. Es ist bei Galloway aber lange nicht alles "nur" Theorie: Er hat insgesamt neun Unternehmen gegründet (die Digital-Intelligence-Company L2 ging zum Beispiel 2017 für rund 160 Millionen US-Dollar an Gartner) und war außerdem im Vorstand der New York Times Company und Urban Outfitters.

Der deutsche Sporttech-Milliardär und sein globales Datenimperium

Carsten Koerl war ein Hidden Champion, wie er im Buche steht. Erst baut der gebürtige Deutsche aus dem Allgäu ab 1997 den heutigen Sportwettenanbieter Bwin auf, danach erschafft er 2001 mit der Gründung von Sportradar ein globales Sportdatenimperium. Vom Fußball-Weltverband FIFA bis zur US-Basketballliga NBA: Das Unternehmen mit Hauptsitz in St. Gallen ist offizieller Datenpartner der größten Player der Sportbranche und stellt die Datenschätze wiederum Sportmedien und Wettanbietern zur Verfügung. In Summe deckt Sportradar jährlich fast eine Million Veranstaltungen in über 90 Sportarten ab.

Und Koerl? Bleibt viele Jahre überwiegend im Hintergrund. Spätestens seit September 2021 kann bei dem 58-Jährigen aber trotzdem längst nicht mehr die Rede von Hidden Champion sein. Denn seinerzeit bringt er Sportradar aufmerksamkeitsstark mit keinem Geringeren als Basketballlegende Michael Jordan an die New Yorker Technologiebörse Nasdaq. Jordan ist neben Chelsea-Mitbesitzer Todd Boehly und Sportunternehmer Mark Cuban einer von vielen prominenten Investoren, die an das weltmarktführende Sportdatenunternehmen glauben. Zum IPO ist Sportradar schlagartig 7,4 Milliarden US-Dollar wert – und Gründer Koerl ist CEO von inzwischen fast 4.000 Mitarbeitenden in mehr als 20 Ländern.

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Torben Lux
Autor*In
Torben Lux

Torben ist seit Juni 2014 Redakteur bei OMR. Er schreibt Artikel und Newsletter, plant das Bühnenprogramm des OMR Festivals, arbeitet an der "State of the German Internet"-Keynote, betreut den OMR Podcast und vieles mehr.

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