10 Tipps für die optimale Facebook-Seite für Euer Unternehmen

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So solltet Ihr Eure Facebook-Seite gestalten, um mehr Conversions zu generieren

Nicht einmal die größten Brands der Welt können mit den ständigen Änderungen auf der Facebook-Plattform Schritt halten. Dabei sollten Marken alle Möglichkeiten nutzen, um Besucher ihrer Facebook-Page abzuholen und zu konvertieren. Hier bekommt Ihr zehn Tipps, wie Ihr Eure Facebook-Seite optimieren könnt, um genau das zu schaffen.

Eure Facebook-Seite ist eine der letzten guten Möglichkeiten, Nutzer auf der Plattform organisch anzusprechen. Und wenn Ihr schon einmal jemanden dazu gebracht habt, auf der Seite vorbei zu schauen, solltet Ihr die Chance nutzen, um ihn zu einem Follower oder Newsletter-Abonnenten zu machen. Ein guter erster Eindruck und eine optimierte Seite garantieren keinen neuen Fan, ein schlechter erster Eindruck aber garantiert das schnelle Verlassen Eurer Facebook-Page. Ned Berke hat das für den US-Markt aufgeschrieben, wir holen Euch ab. Diese Punkte solltet Ihr also beachten:

1. Das Cover-Foto

Fangen wir an der offensichtlichsten Stelle an: Das Cover-Foto springt Besuchern Eurer Seite zuerst ins Auge. Es sollte genau das zeigen, wofür Euer Unternehmen stehen will. Wir bei OMR fertigen extra Grafiken für das Cover-Bild an – meist ein Ankündigungsformat für das nächste Event. Mit kostenlosen Tools wie Canva oder Pablo könnt Ihr Texte und Claims auf Euer Bild legen und so die Nutzer ansprechen. Es muss aber nicht unbedingt ein Foto sein, das Ihr an dieser Stelle einbindet. Facebook erlaubt mittlerweile auch Galerien aus mehreren Bildern oder Videos als Cover. Einige Facebook-Seiten nutzen das Cover-Bild, um auf andere Social-Kanäle hinzuweisen oder auf den Call-To-Action direkt unter dem Foto hinzuweisen.

Cover-Foto

Das Cover-Foto der OMR-Facebook-Seite

2. Das Profil-Bild

Hier heißt es: Weniger ist mehr. Wir sind mit unserem Logo mit drei Buchstaben eher schon am Maximum. Weitere Textbausteine solltet Ihr auf keinen Fall mit in das Profilbild packen. Kein Nutzer kann das zum Beispiel bei der Kommunikation über den Messenger erkennen – hier ist das Profilbild noch einmal deutlich kleiner.

3. Call-To-Action-Button

Vor allem mobil ist der Call-To-Action-Button Eurer Facebook-Seite extrem prominent platziert. Je nachdem, in welcher Branche Ihr aktiv seid, könnt Ihr die Kunden zur Newsletter-Anmeldung leiten (Registrieren), sie zum Einkauf einladen (Jetzt einkaufen) oder einen App-Download bewerben (App nutzen). Das ist nur eine Auswahl der Möglichkeiten, Ihr solltet einfach darauf schauen, was Eure Zielgruppe am wahrscheinlichsten ausführen würde. Ihr könnt auch verschiedene Call-To-Actions über die Zeit ausprobieren und vergleichen. Die Daten dazu findet Ihr bei „Insights“ und hier unter „Handlungen auf der Seite“.

Call To Action Facebook-Seite

Ihr könnt selbst den Call-To-Action festlegen

4. Die Info-Seite

Ihr solltet Eure Info-Seite auf jeden Fall auf dem neuesten Stand haben. Hier könnt Ihr kommunizieren, wie der Nutzer Euch erreichen kann und sogar, wer bei Eurem Unternehmen arbeitet. An verschiedenen Stellen könnt Ihr hier Links setzen, die Nutzer auf Eure Seite führen. Unter „Zusätzliche Kontaktinfo“ lohnt es sich darüber hinaus, auf Eure Accounts bei Instagram, Twitter & Co. hinzuweisen.

5. Die Seiten-Kategorie

Auf der Info-Seite findet Ihr auch den Bereich „Kategorie“. Hier könnt Ihr bis zu drei Kategorien festlegen, die beschreiben, in welchen Bereichen und Branchen Euer Unternehmen tätig ist. Wir bei OMR haben „Werbung/Marketing“, „Veranstaltung“ und „Internetunternehmen“ angegeben. Warum das wichtig sein kann? Facebook entscheidet aufgrund der Kategorien, welche Seiten bei bestimmten Suchbegriffen angezeigt werden. Die erste Kategorie wird außerdem immer direkt unter Eurem Account-Namen angezeigt. Entscheidet Euch hier für einen Begriff, der gut passt und den Nutzer sofort verstehen.

Kategorie Facebook-Seite

Der Unterpunkt „Kategorie“ taucht immer prominent unter Eurem Facebook-Namen auf

6. Die „Our Story“-Rubrik

Noch gar nicht so alt ist die Funktion „Our Story“, die in der Desktop-Ansicht relativ prominent in der rechten Leiste unter den Bewertungen auftaucht (Mobile ist die Rubrik mittlerweile in den Info-Kasten gewandert). Hier beschreibt Ihr am besten im ersten Satz, wofür Euer Unternehmen steht. Der Nutzer muss erst auf „Mehr anzeigen“ klicken, um dann weiteren Text zu sehen. Ihr könnt hier ein aktuelles Aufmacher-Foto oder -Video verwenden, das beim Nutzer Lust auf Mehr macht. Klappt dieser die komplette Story aus, wirkt sie wie ein Blog-Eintrag. Ihr könnt hier Links setzen, Videos einbetten und eine ganz eigene Formatierung nutzen. Viel individueller werdet Ihr auf Facebook nicht arbeiten können als hier.

Our Story Facebook-Seite

Die „Our Story“-Rubrik könnt Ihr wie einen Blog-Post gestalten

7. Gepinnte Posts

Ihr habt ein besonderes Angebot? Einen starken Blog-Post geschrieben? Dann pinnt den Content dauerhaft als obersten Beitrag an. Hier können die Nutzer sofort sehen, was sie auf Eurer Seite erwarten können, auch ein Call-To-Action wäre denkbar, einfach einen Link teilen, betexten und anpinnen.

8. Der Foto- und Video-Bereich

Fotos und Videos, die Ihr in der Vergangenheit auf Facebook geteilt habt, zeigt die Plattform prominent an. Allerdings ordnet Facebook diese nach „am beliebtesten“. Das kann auch schonmal Jahre alte Bilder nach oben spülen. Im Video-Bereich könnt Ihr zumindest entscheiden, ob die beliebtesten oder die neuesten Videos prominent angezeigt werden sollen. Bei den Fotos könnt Ihr noch freier agieren. Ein Klick auf den Pfeil neben „Fotos“ und Ihr könnt von „Beliebtester Inhalt“ auf „Featured Content“ wechseln und anschließend Lieblingsfotos wählen. So habt Ihr die Kontrolle darüber, was der Nutzer zuerst sieht.

Fotos Facebook-Seite

Ihr könnt selbst festlegen, welche Fotos prominent auf Eurer Seite zu sehen sind

9. Weniger Durcheinander

Die Reihenfolge der Kategorien in der linken Spalte Eurer Facebook-Seite zeigt an, in welcher Reihenfolge Beiträge, Fotos, Videos usw. auf Eurer Page auftauchen. Ihr könnt diese Reihenfolge für die Desktop-Ansicht unter „Einstellungen“ und „Seite bearbeiten“ ändern. Ihr habt gerade eine Veranstaltung durchgeführt und viele neue Fotos? Dann packt diese an die erste Stelle. Ein Video soll prominent auftauchen? Dann müssen Videos hier auf die Nummer 1. Mobile sortiert Facebook selbst manchmal zufällig, aber Ihr könnt einfach experimentieren. Ihr könnt übrigens auch Rubriken hinzufügen und entfernen. Habt Ihr gerade keine Veranstaltungen geplant, dann muss die Kategorie auch nicht sichtbar sein. Hier lohnt es sich, des Öfteren nachzuschauen und alles aktuell zu halten.

Tabs Facebook-Seite

Ihr entscheidet, welche Kategorien in welcher Reihenfolge auf Eurer Seite erscheinen

10. Immer noch einen Blick als „Besucher“ auf die Seite werfen

Wenn Ihr als Administrator, Redakteur oder einer anderen Rolle auf die Seite schaut, seht Ihr diese anders als der normale Nutzer. Deshalb müsst Ihr auch immer wieder aus Sicht der Nutzer kontrollieren, ob alles seine Richtigkeit hat. Auf dem Desktop geht Ihr dazu auf die „…“ unter dem Cover-Foto und klickt auf „Als Seitenbesucher anzeigen“. Mobile findet Ihr die Einstellung unter dem Call-To-Action als „Anzeigen aus Sicht von“.

Als Seitenbesucher anzeigen Facebook-Seite

Mit der Option könnt Ihr Eure Seite aus Sicht eines Nutzers anschauen

In unserer Facebook-Gruppe startet heute die Facebook-Advertising-Themenwoche. Wenn Ihr Euch also über Strategien, Tricks oder Erfahrungen austauschen wollt, hier entlang.

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