Inhalt
- Das Prinzip Human to Human
- Drei Regeln für B2B-Content auf Social Media
- Zwei erfolgreiche Cases für Social Media im B2B
- Unser Online-Seminar zum Thema
Bei Social-Media-Auftritten von Unternehmen denkt man zunächst an Marken aus dem B2C- oder D2C-Bereich: Duolingo, Nucao oder Gerolsteiner. B2B-Unternehmen nehmen hier wenig Raum ein. „Viele dieser Profile zeigen vor allem Messefotos der Mitarbeitenden und ernten Applaus aus den eigenen Reihen. Sie arbeiten nicht plattformkonform“, sagt Artur Derr, Social-Media-Experte und Geschäftsführer der #dieMEHRakademie.
In seiner OMR Digital Masterclass „Social Media für B2B: Weg vom Spielplatz hin zum relevanten Kanal“ teilte Artur seine Beobachtungen zu erfolglosen B2B-Marken. Das Problem: Ihr Content hat keinen Mehrwert für die Zielgruppe. Geschichten und Inhalte werden laut dem Experten immer wichtiger, denn sie führen dazu, dass sie Reaktionen in Form von Likes und Kommentaren hervorrufen und dadurch vom Algorithmus begünstigt ausgespielt werden.
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In unserem Online-Seminar gibt dir Artur Derr Praxisimpulse, wie du eine klassische B2B-Unternehmensmeldung in eine relevante B2B-Story verwandelst.
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Das Prinzip Human to Human
Neben dem Inhalt ist auch relevant, wie dieser vermittelt wird. Denn auf der anderen Seite des Bildschirms sitzt immer ein Mensch. „Egal, ob B2B, B2C oder D2C – am Ende ist es H2H: Human to Human“, meint Artur.
Im B2B-Bereich spielt vor allem das Vertrauen eine zentrale Rolle. Kaufentscheidungen werden von Menschen getroffen und sind daher auch im B2B zumindest teilweise von Emotionen beeinflusst. Unternehmen entscheiden sich eher für Produkte und Dienstleistungen von Anbietern, die glaubwürdig und verlässlich wirken. Ein Blick hinter die Kulissen und Gesichter mit Wiedererkennungswert können dazu beitragen, dieses Vertrauen aufzubauen und langfristige Beziehungen zu potenziellen Kund*innen zu fördern. Das ist insbesondere bei komplexen und langwierigen Entscheidungsprozessen im B2B relevant.

Drei Regeln für B2B-Content auf Social Media
Um also auf Social Media erfolgreich zu sein, gelten die gleichen Regeln wie für jeden anderen Content: Er muss informieren, unterhalten oder inspirieren. Jeder Post, der einen dieser Punkte erfüllt, hebt sich vom digitalen Grundrauschen ab und hat die Chance, deine Zielgruppe zu erreichen.
Informieren: B2B-Zielgruppen suchen nach Lösungen für konkrete Probleme. Informativer oder auch Educational Content liefert dazu passenden Input, sei es mithilfe von Branchen-Insights, Best-Practice-Anleitungen, Daten-Analysen oder Tipps zur Prozessoptimierung. Wer Wissen teilt, baut Fachkompetenz auf und tritt als Thought Leader auf.
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Unterhalten: B2B-Content muss nicht trocken und langweilig sein. Statt aber einfach TikTok-Trends zu kopieren, setze auf Branchen-Humor und zeige typische Alltagsprobleme und Blicke hinter die Kulissen. Unterhaltsame Inhalte brechen das Eis und sorgen für Interaktion mit deiner Zielgruppe.
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Inspirieren: Menschen sind fasziniert von Visionen und Geschichten. Inspirierender Content zeigt erfolgreiche Kunden-Cases oder setzt Branchentrends in Relation. Wichtig ist: Bring deine Zielgruppe zum Nachdenken! Das motiviert sie und kann dich als Love Brand etablieren.
Auch wenn es vielen Unternehmen mit B2B-Fokus noch schwerfällt, ihre eigene Nische zu finden, gibt es doch ein paar Beispiele, von denen man viel lernen kann. Dazu gehören laut Artur die Unternehmen Lexware und LIO Consulting.
Lexware: Buchhaltung auf TikTok
Das Unternehmen Lexware vertreibt eine Buchhaltungssoftware und spricht damit vor allem Selbstständige und Unternehmen an. Das Thema Buchhaltung ist erst mal keines, mit dem man sich gern beschäftigt, insbesondere auf Social Media. Das weiß auch das Unternehmen und hat dementsprechend ihre Strategie gewählt: Statt das eigene Produkt in den Mittelpunkt zu stellen, bietet es Unternehmen und Selbstständigen Hilfestellungen zu verschiedenen unternehmerischen Themen.
Neben den Kanälen auf Instagram und TikTok mit unterhaltsamen und informativen Inhalten betreibt Lexware auch einen eigenen Podcast. Gründer
Christian Steiger teilt zusätzlich regelmäßig Inhalte auf LinkedIn. Ein weiterer wichtiger Punkt der Content-Strategie ist die Zusammenarbeit mit Creator*innen wie
@steuerfabi, die selbst Teil der Zielgruppe des Unternehmens sind.
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LIO Consulting: Fokus aufs Recruiting
Das Thema Unternehmensberatung wirkt von außen wenig transparent. Dieses Muster durchbricht Geschäftsführer und Gründer Dr. Tim Felten von LIO Consulting, indem er auf Social Media Einblicke in seinen Arbeitsalltag und die Beratungsbranche gibt. Dabei tritt Tim selbst als Gesicht der Marke auf und macht sichtbar, wie die Arbeit bei LIO Consulting tatsächlich aussieht.
Seine Kommunikation richtet sich nicht nur an potenzielle Kund*innen. Im Fokus stehen Mitarbeitende, Bewerber*innen und Menschen aus der Beratungsbranche. Das hat auch einen direkten Einfluss auf sein Business. Mithilfe der Social-Media-Reichweite erhält das Unternehmen laut eigenen Angaben schnell um die 500 Bewerbungen auf eine einzelne Stelle.
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Unser Online-Seminar zum Thema
Damit dein Social-Media-Marketing als B2B-Unternehmen funktioniert, muss dein Content inspirieren, unterhalten oder informieren. Wenn du lernen möchtest, wie du eine B2B-Unternehmensmeldung in eine relevante Story und eine Social-First-Idee übersetzt, nimm am Online-Seminar von Artur zum Thema „Social-First für B2B: So überzeugst du in jedem Feed“ teil. Hier teilt unser Experte, wie du geeignete Formate entwickelst und deine organischen Inhalte testest.